ELKE SOMMER
Elke Sommer ist tot!

Sie starb wenige Tage vor ihrem 86. Geburstag in Bel Air / Los Angeles!

ELKE SOMMER (* 5. November 1940 in Berlin als Elke Schletz; † 28. Oktober 2026 in Bel Air / Los Angeles) war eine deutsche Schauspielerin, Sängerin und Malerin, die ab 1959 in über 100 Film- und Fernsehrollen zu sehen war. In den 1960er Jahren gelang ihr als Sexsymbol der Sprung nach Hollywood – damals für eine deutsche Schauspielerin selten. Zu ihren bekanntesten Filmen zählt die Blake-Edwards-Komödie „Ein Schuß im Dunkeln“ mit Peter Sellers von 1964, die zur Pink-Panther-Reihe gehört.

Leben

Elke Sommer wurde 1940 in Berlin als einziges Kind des evangelischen Pfarrers Peter Schletz und seiner Frau Renate Topp geboren. Ihre Familie wurde 1942 ins fränkische Niederndorf evakuiert. Aufgewachsen in Erlangen am Rand der Fränkischen Schweiz, verlor sie im Alter von 14 Jahren ihren Vater. Ab 1950 besuchte Sommer das Humanistische Gymnasium Erlangen, das sie ein Jahr nach der Mittleren Reife verließ.

Während eines Au-pair-Aufenthaltes in London erhielt Sommer eine Fremdsprachenausbildung, ihr Berufsziel war Dolmetscherin; sie sprach sechs Sprachen. 1964 siedelte sie nach Beverly Hills über und heiratete den Journalisten und Schriftsteller Joe Hyams. 1970 posierte sie für den Playboy, fotografiert von ihrem Ehemann. Die Ehe wurde 1981 geschieden. 1993 heiratete sie den Hotelier Wolf Walther, der aus erster Ehe einen Sohn und eine Tochter hatte. Sommer und Walther lebten bis 2025 abwechselnd in Los Angeles und Marloffstein im Landkreis Erlangen-Höchstadt, danach ganz in den USA. Wolf Walther starb 2026 im Alter von 77 Jahren.

Elke Sommer verstarb am 28. Oktober 2026 in Bel Air an einer Herzinsuffizienz.

Karriere

Während eines Urlaubs in Italien wurde Sommer 1958 noch unter ihrem Geburtsnamen Schletz in einem Café der Stadt Viareggio zur „Miss Viareggio“ gekürt. Aufgrund der daraufhin veröffentlichten Fotos holte sie der Filmregisseur Vittorio De Sica nach Rom, und im selben Jahr spielte sie erstmals in einem italienischen Film mit. Zu dieser Zeit nahm sie den Künstlernamen „Sommer“ an. 1959 erhielt sie von dem deutschen Filmproduzenten Artur Brauner einen Dreijahresvertrag und drehte ihren ersten deutschen Film, „Das Totenschiff“, in dem sie an der Seite von Horst Buchholz eine Bahnwärterstochter spielte. In ihrem nächsten Film, „Am Tag, als der Regen kam“, verkörperte sie die Gangsterbraut Ellen und übernahm erstmals den sexbetonenden Rollentyp, der jahrelang ihr Image prägte.

1962, nach dem Film „Das Mädchen und der Staatsanwalt“ gelang Sommer der Sprung nach Hollywood. Bei den Vorbereitungen zu den Dreharbeiten zu „The Wicked Dreams Of Paula Schultz“, in dem sie als DDR-Stabhochspringerin die Berliner Mauer überspringen sollte, trainierte sie 1967 an der UCLA wochenlang mehrere Stunden täglich mit einem Sportlehrer. 1968 wirkte sie in dem Film „Rollkommando“ mit, bei dem Joe Hyams, der Schüler von Bruce Lee war, für die Kampfkunstszenen des Films verantwortlich war.

Neben dem Image einer Sexbombe haftete Sommer in den Medien auch der Ruf einer Tochter aus bildungsbürgerlichem Hause an. Dementsprechend bezeichneten sie die Autoren Oswalt Kolle und Siegfried Sommer als „Erlanger Pfarrerstochter“. 1975, im ersten von der UNO ausgerufenen „Jahr der Frau“, verteidigte Sommer in der deutschen Fernsehsendung „Der heiße Draht“ (Moderation Joachim Fuchsberger) in einem Disput mit der Dirigentin Hortense von Gelmini die Nacktheit gegenüber der Scham.

Neben ihrer Filmkarriere trat sie in zahlreichen amerikanischen Fernsehshows auf, darunter mehrmals in der „Dean-Martin-Show“ sowie 1978 in der „Muppet-Show“ und begann 1970 Theater zu spielen. Sie gastierte an verschiedenen amerikanischen Bühnen und spielte in Deutschland vorwiegend auf Tourneen und an Bühnen wie dem St. Pauli Theater in Hamburg. Sommers Versuch einer Gesangskarriere hatte mäßigen Erfolg. Auf der Folk-LP „Du, Du liegst mir im Herzen“ sang sie in acht Sprachen. Einige weitere Schallplattenaufnahmen folgten.

Von 1966 an betätigte Sommer sich unter dem Pseudonym „E. Schwartz“ als Malerin und präsentierte ihre Werke in Ausstellungen in mehreren Ländern. Als Schauspielerin trat sie seit den 1980er Jahren hauptsächlich in deutschen Fernsehproduktionen in Erscheinung. Zuletzt spielte sie 2010 in dem Spielfilm „Das Leben ist zu lang“ des Schweizer Regisseurs Dani Levy.

Textquelle: Wikipedia.de (Textvorlage)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen.

69 − = 65

Diese Webseite benutzt Cookies. Aktuell sind Cookies, die nicht essentiell für den Betrieb dieser Seite nötig sind, blockiert. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind nur auf essentielle Cookies eingestellt. Um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. essentielle Cookies: PHP Session - Dieses Cookie ist nötig für die Funktion der Seite um wichtige Informationen an folgende Seiten weiterzugeben. nicht essentielle Cookies - Der Seitenbetreiber hat diese Cookies genehmigt, Sie sind sie jedoch deaktiviert: YOUTUBE-Videos - Beim Einblenden der Youtube-Videos werden Cookies von Youtube/Google als auch deren Partner eingebunden. Youtube und deren Partner verwenden Cookies, um Ihre Nutzererfahrung zu personalisieren, Ihnen Werbung basierend auf Ihren Interessen anzuzeigen sowie für Analyse- und Messungszwecke. Durch das Einblenden der Videos und deren Nutzung stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu, die in der Cookie-Richtlinie auf https://policies.google.com/privacy?hl=de näher beschrieben wird. Spotify-Playlist - Beim Einblenden der Spotify Playliste werden Cookies von Spotify als auch deren Partner eingebunden. Spotify und deren Partner verwenden Cookies, um Ihre Nutzererfahrung zu personalisieren, Ihnen Werbung basierend auf Ihren Interessen anzuzeigen sowie für Analyse- und Messungszwecke. Durch das Einblenden der Playlist und deren Nutzung stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu, die in der Cookie-Richtlinie auf spotify.de näher beschrieben wird.

Schließen