ELVIRA FISCHER mit BERNHARD BRINK, PETER ORLOFF, KRiSS u.a.
smago! Event-Bericht: die 10. „Schlager Gala der Herzen“: 5 ½ Stunden Musik, Herz und ganz viel Hoffnung!
Elvira Fischer macht die Jubiläums-Gala zugunsten von LEUKIN zu einem außergewöhnlichen Abend – ein hochkarätiger Schlager-Marathon im Theater an der Blinke in Leer!
Leer/Ostfriesland. Es gibt Veranstaltungen, die man besucht. Und es gibt Veranstaltungen, die man erlebt. Die 10. „Schlager Gala der Herzen“ zugunsten von LEUKIN gehörte eindeutig zur zweiten Kategorie. Am Samstag, den 2. Oktober 2026, wurde das Theater an der Blinke in Leer zur großen Bühne für Musik, Begegnung, Emotionen – und vor allem für eine gute Sache.
Das Theater war sehr gut gefüllt, als kurz nach 18.00 Uhr der Startschuss zu einem wahren Fünfeinhalb-Stunden-Programm-Marathon fiel. Unterbrochen von einer rund 30-minütigen Pause, endete der musikalische Abend erst kurz vor 23.30 Uhr. Eine beeindruckende Länge – doch bemerkenswert war vor allem eines:
Das Programm hatte keinerlei Längen.
Dafür sorgte eine Mischung aus sorgfältig ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern, bekannten Hits, Überraschungen, persönlichen Momenten und einer Gastgeberin, die diesen Abend ganz offensichtlich zu ihrer Herzensangelegenheit gemacht hatte.
Eine Frau, die diesen Abend möglich gemacht hat: Elvira Fischer
Über allem stand eine Frau, der an diesem Abend ein ganz besonderes Lob gebührt: LEUKIN-Botschafterin Elvira Fischer.
Sie war nicht einfach nur Moderatorin. Sie war Sängerin, Gastgeberin, Ideengeberin, Organisatorin, Taktgeberin und musikalische Vermittlerin (veranstaltet wurde die „10. Schlager Gala der Herzen“ von LEUKIN) – und vor allem: Sie war mit ganzem Herzen bei der Sache.
Eine solche Veranstaltung (für LEUKIN) auf die Beine zu stellen, Künstler zusammenzubringen, ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen, den Abend zu moderieren und dann selbst noch souverän auf der Bühne zu stehen, ist eine gewaltige Aufgabe. Elvira Fischer bewältigte sie mit bemerkenswerter Energie und einer großen Portion Herzblut.
Und selbst bei ihrer Bühnenpräsenz überließ sie nichts dem Zufall. Die atemberaubenden Outfits, mit denen Elvira Fischer die Bühne betrat, schneidert sie allesamt selbst. Auch hier zeigt sich ihre außergewöhnliche Kreativität und Liebe zum Detail. Ihre Kostüme waren nicht bloß schmückendes Beiwerk, sondern unterstrichen ihre Rolle als Gastgeberin und Entertainerin und machten ihre Auftritte zu echten Hinguckern.
Man hatte nie den Eindruck, dass hier lediglich ein Programm „abgespult“ wurde. Vielmehr vermittelte Elvira Fischer das Gefühl, dass jeder einzelne Programmpunkt mit Bedacht ausgewählt worden war und jeder Künstler seinen Platz in diesem besonderen Abend hatte.
Und genau das machte die 10. „Schlager Gala der Herzen“ so besonders.
30 Jahre LEUKIN – Zahlen, die bewegen
Ein besonderer Moment gehörte auch Karin Fennen, die inzwischen das Amt der 1. Vorsitzenden von LEUKIN übernommen hat. Sie trat damit in große Fußstapfen: Ihre Schwiegermutter Anna Fennen hatte den Verein 1996 mitgegründet und ihn über Jahrzehnte entscheidend geprägt. Ende 2022 gab sie nach jahrzehntelangem Engagement den Vorsitz ab. Für Karin Fennen war die 10. „Schlager Gala“ deshalb ein ganz besonderer Moment – ihre erste Gala als 1. Vorsitzende und dann gleich die zehnte Ausgabe.
„Ein ganz besonderer Moment als 1. Vorsitzende. Und das gleich bei der 10. Schlager Gala“, beschrieb sie ihre Gefühle. LEUKIN selbst blickt auf ein ganz besonderes Jubiläum zu: Der Verein wird 30 Jahre alt. Die große Jubiläumsfeier, so Karin Fennen, werde noch folgen.
Was in diesen drei Jahrzehnten erreicht wurde, lässt sich in beeindruckenden Zahlen ausdrücken: 100.000 Registrierungen konnten vorgenommen werden. Dadurch erhielten 1.300 Menschen die Chance auf ein Weiterleben.
Zahlen, die nicht einfach nur beeindrucken. Hinter jeder einzelnen Zahl steht ein Mensch. Eine Familie. Eine Geschichte. Hoffnung.
Und genau diese Hoffnung war während der gesamten Gala spürbar.
Elvira Fischer eröffnet den Abend
Den musikalischen Auftakt übernahm Gastgeberin Elvira Fischer selbst. Begleitet von J.K. du Dramont alias Jan Klein an der Panflöte, eröffnete sie das Programm mit „Lisa“.
Mit „Wenn ein Kinderherz weint“ und „Nur zu Gast auf dieser Welt“, einem Titel aus der Feder von Uwe Busse, folgten zwei weitere, dem Anlass angemessene Lieder.
Danach übernahm J.K. du Dramont das musikalische Zepter.
Mit seinen beiden Panflöten – natürlich nicht gleichzeitig gespielt – präsentierte er zunächst den Klassiker „Einsamer Hirte“ von Gheorghe Zamfir und James Last.
Anschließend folgte ein abwechslungsreiches Medley mit Titeln wie „Jugendliebe“ von Ute Freudenberg, „Du hast mich tausendmal belogen“ von Andrea Berg, „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ von den Nilsen Brothers und „Flames of Love“ von Fancy.
Für „El Condor Pasa“ holte er schließlich Elvira Fischer zurück auf die Bühne – ein schöner musikalischer Moment zwischen zwei Künstlern, die an diesem Abend noch mehrfach gemeinsam für besondere Augenblicke sorgten.
Wenn der „DJ Ötzi“ die Bühne rockt …
Danach wurde es deutlich partytauglicher.
Elvira Fischer kündigte Klaus Ciesiak aus Castrop-Rauxel an – das DJ-Ötzi-Double.
Und eines muss man diesem „Double“ lassen: Auf der Bühne entwickelte Ciesiak eine geradezu unglaubliche Beweglichkeit. Böse Zungen könnten sogar behaupten, dass das Double dort ein Vielfaches beweglicher war als das Original.
Mit „Der hellste Stern“, „Einen Stern (der deinen Namen trägt)“ – wohlgemerkt in der Halbplayback-Version von NiC und nicht von Nik P. –, „Gebor’n um dich zu lieben“, „Anton aus Tirol“ und „Rama-Lama-Ding-Dong“brachte er den Saal ordentlich auf Temperatur.
Mit „Alles wird gut“ präsentierte Klaus Ciesiak zudem einen eigenen Song.
Als Zugabe gab es nochmals „Einen Stern (der deinen Namen trägt)“.
Ein kleiner Wermutstropfen blieb allerdings: Die Klassiker „Hey Baby“, „A Mann für amore“ und „Tirol“ fehlten leider im Programm. Aber bei einem derart langen Abend darf schließlich auch noch etwas für ein nächstes Mal übrig bleiben.
KRiSS: Mit acht Stunden Anfahrt direkt auf die Bühne
Als nächsten Künstler präsentierte Elvira Fischer einen Mann, den sie als „Shooting Star der dj-hitparade“ankündigte: KRiSS.
Und der Name war Programm.
KRiSS blickt auf 27 Jahre DJ-Erfahrung zurück und hat sich inzwischen als Sänger einen Namen gemacht. Optisch sorgte er dabei für einen kleinen Déjà-vu-Effekt: Die Ähnlichkeit mit dem jungen Kai Böcking ist verblüffend.
Bemerkenswert war aber vor allem sein Einsatz für diesen Abend. Acht Stunden Fahrt hatte KRiSS auf sich genommen, um bei der LEUKIN-Gala dabei sein zu können. Am nächsten Tag standen nochmals sechs Stunden Fahrt zum nächsten Auftritt ins Elsass auf dem Programm.
Das nennt man Einsatz.
Musikalisch startete KRiSS mit „Samstag Nacht“ von Howard Carpendale. Mit „Septemberschnee“ stellte er anschließend einen eigenen Titel vor.
Dann ging es tief hinein in die Schlagergeschichte: Mit „Das kannst du mir nicht verbieten“ präsentierte er einen der insgesamt drei Nummer-eins-Hits von Bernd Spier.
Mit „Endlich wieder tanzen geh’n“ folgte ein weiterer KRiSS-Titel, bevor es mit „Eine weiße Rose“ von den Kastelruther Spatzen besonders charmant wurde: KRiSS machte den Titel zu seinem ganz eigenen Song – und währenddessen wurden weiße Rosen an die Frauen im Saal verteilt.
Nach „Und plötzlich schlägt dein Herz in meins“ folgte sein aktueller Radio-Hit „Maria“. Ein schöner Zufall, denn Gastgeberin Elvira Fischer heißt mit vollständigem Namen Elvira Maria Fischer.
Mit „Sie kommt aus Südtirol“ und „Gib niemals auf“ hatte er anschließend noch zwei weitere Songs im Gepäck.
Und dann kam ein Moment, bei dem man sich durchaus fragen durfte, was ihn wohl geritten hat: Plötzlich stimmte KRiSS den Andrea-Berg-Klassiker „Du hast mich tausendmal belogen“ a cappella an. Warum? Wir wissen es nicht. Aber es funktionierte.
Richtig groß wurde es schließlich mit dem durch Die Paldauer bekannt gewordenen Party-Hit „3.000 Jahre“. Der Saal ging derart mit, dass Elvira „Maria“ Fischer nur noch feststellen konnte:
„Ich hab das Gefühl, ich hab alles richtig gemacht. Aber sowas von.“
Treffender konnte man diesen Moment kaum zusammenfassen. KRiSS hat sich nicht nur als hervorragender Live-Sänger bewiesen, sondern auch als durch und durch sympathischer Mensch.
Pause mit Autogrammen – und zwei „Titanen“ in Lauerstellung
In der rund 30-minütigen Pause bot sich den Gästen die Gelegenheit, ihren Stars ganz nahe zu kommen.
Die Künstler der ersten Programmhälfte standen für Autogramme und persönliche Begegnungen zur Verfügung. Und auch Bernhard Brink war bereits mit von der Partie.
Nur einer hielt sich noch zurück: Peter Orloff.
Der „Titan“ des deutschen Schlagers sparte sich seinen großen Auftritt – und damit auch die Autogrammstunde – bis nach seinem Auftritt beziehungsweise bis zum Finale auf.
Dass ausgerechnet er und Bernhard Brink, der „Schlagertitan“, an diesem Abend gemeinsam in Leer auf einer Bühne stehen würden, war schon für sich genommen etwas Besonderes.
Peter Orloff: Der „Titan“ eröffnet den zweiten Teil
Nach der Pause gehörte die Bühne Peter Orloff.
Nach seinem markanten „Titanen-Intro“ ging es ohne Umschweife los: „Immer, wenn ich Josy seh“ eröffnete seinen Auftritt.
Im Rahmen seiner großen „Schlagerparty“ nahm Orloff das Publikum anschließend mit auf eine musikalische Zeitreise. Sein Hit-Medley aus den 60er Jahren ließ Erinnerungen an eine Epoche aufleben, in der der deutsche Schlager endgültig zum Massenphänomen wurde.
Es folgte „Königin der Nacht“, jener Titel, den Peter Orloff als ersten Mallorca-Schlager aus dem Jahr 1979 bezeichnete – getextet von Bernd Clüver.
Mit „Der Junge mit der Mundharmonika“ erinnerte Orloff an seinen bereits verstorbenen Kollegen. Eine besondere Note: Den Text zu diesem Klassiker hatte Peter Orloff selbst für Bernd Clüver geschrieben.
Auch „Du kannst nicht immer 17 sein“ von Chris Roberts durfte nicht fehlen. Orloff erinnerte damit ebenfalls an einen bereits verstorbenen Kollegen und bekannte augenzwinkernd, es sei ein Lied, das er „gerne selber gesungen hätte“.
Besonders rührend wurde es bei „Ich hab Ehrfurcht vor schneeweißen Haaren“. Orloff holte eine ältere Dame aus dem Publikum auf die Bühne – und ging für sie sogar auf die Knie.
Ein Moment, der mehr sagte als tausend Worte.
Nur am Rande sei erwähnt, dass Peter Orloff auch Camillo Felgen produziert hat. Seine jahrzehntelange Verwurzelung in der deutschen Musikszene wurde an diesem Abend an vielen Stellen deutlich.
Seinen mutmaßlich größten Hit als Sänger, „Ein Mädchen für immer“, präsentierte Orloff zum Original-Halbplayback von 1971.
Mit dem „Wolgalied“ zeigte er anschließend seine russische Seele.
Und wer dachte, damit sei das Programm des „Titanen“ bereits erschöpft, bekam die passende Antwort gleich mitgeliefert:
„War das schon alles?“ – „Natürlich nicht!!!“
Als es bei seiner eigenen Komposition „Du“, die 1970 für Peter Maffay zum Nummer-eins-Hit wurde, technisch zunächst nicht ganz rund lief – wobei die Technik möglicherweise gar nicht die Schuldige war –, kommentierte Orloff die Situation trocken:
„Jetzt stehe ich hier wie ’ne Statue!“
Letztendlich funktionierte es dann doch.
Und dann wurde es richtig interessant: Mit „Bella Donna“ präsentierte Peter Orloff die Live-Premiere eines brandneuen Songs. Ein ganz neuer Titel, der sich bereits zu einem weiteren Mallorca-Hit entwickelt – und das immerhin 47 Jahre nach „Königin der Nacht“.
Ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass der „Titan“ seinen Titel nicht völlig zu Unrecht trägt.
KRiSS kündigt Elvira Fischer an – und die Gastgeberin sorgt für die nächste Premiere
Nach diesem Auftritt übernahm KRiSS kurzerhand eine besondere Aufgabe: Er kündigte Elvira Fischer an.
Und auch die Gastgeberin hatte eine absolute Premiere im Gepäck.
Ihr brandneuer Song „Barfuß geboren“ war tatsächlich erst kurz vor knapp fertiggestellt worden – und nun sollte ausgerechnet bei der 10. „Schlager Gala der Herzen“ die Premiere stattfinden.
Für die entsprechende Bühnenshow wurde noch einmal richtig aufgefahren: Windmaschinen, wie man sie sonst eher vom Eurovision Song Contest kennt, kamen zum Einsatz.
Elvira Fischer hatte damit endgültig bewiesen, dass sie an diesem Abend nicht nur hinter den Kulissen die Fäden gezogen hatte. Sie war ebenso eine überzeugende Sängerin und Entertainerin – und schaffte es, ihre eigene Premiere nahtlos in den großen Spannungsbogen des Abends einzubauen
„Jetzt setzen wir noch einen drauf!“ – Bernhard Brink kommt …
Nach inzwischen mehr als fünf Stunden Programm hätte man eigentlich meinen können, dass der Abend kaum noch zu toppen sei.
Doch Elvira Fischer hatte noch ein Ass im Ärmel.
„Wir haben ein ganz tolles Programm hinter uns. Aber jetzt setzen wir noch einen drauf!“, kündigte sie an.
Und dann kam ER: Bernhard Brink – der „Schlagertitan“
Bemerkenswert: Peter Orloff verfolgte den Auftritt seines Kollegen von der ersten Reihe aus dem Publikum. Eine schöne Geste unter zwei großen Namen der deutschen Schlagerszene.
Und es gab noch eine weitere Verbindung: Auch Bernhard Brink war zeitweise bei Peter Orloff und dessen Label „Aladin“ unter Vertrag.
Brink startete mit „Von hier bis unsterblich“ und hatte das Publikum schnell auf seiner Seite.
Zwischendurch ließ der „Schlagertitan“ immer wieder einige seiner legendären flapsigen Bemerkungen vom Stapel. Über Dieter Bohlen etwa sagte er: „Dieter Bohlen? Das war mal mein Fahrer!“ Was sich übrigens tatsächlich so zugetragen hat. Und als Brink von einem gemeinsamen Auftritt in der „ZDF-Hitparade“ mit unter anderem Peter Maffay erzählte, erinnerte er sich an einen weiteren kuriosen Moment: „Die Warze hat vibriert.“ Kollege Rex Gildo wiederum hatte einst an Bernhard Brink etwas ganz anderes festgestellt: Sein „Po-Pöchen hat gezittert“.
So ist Bernhard Brink eben: Schlagergeschichte, gepaart mit einer ordentlichen Portion Selbstironie und einem Mundwerk, das mindestens ebenso bekannt ist wie seine Hits.
Eine kleine Auswahl aus über fünf Jahrzehnten Schlagergeschichte
Nach „Du und ich“ folgte eine „kleine Auswahl“ neuerer und älterer Brink-Hits in Medley-Form: „Alles auf Sieg“, „Blondes Wunder“, „Du entschuldige, ich kenn dich“, „Die Zeit heilt keine Wunden“, „Frei und abgebrannt“, „Alles braucht seine Zeit“, „Caipirinha“ und „Ich wär’ so gern wie du“.
Zwischendurch nahm Brink auch die heutige Schlagerlandschaft aufs Korn. Seine Feststellung:
„Können ist keine Voraussetzung für Erfolg. Aber Können kann nicht schaden.“
Ein Satz, der beim Publikum für reichlich Zustimmung gesorgt haben dürfte.
Es folgte ein Nostalgie-Medley mit „Capri Fischer“, „Stimmen im Wind“ und „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“.
Mit „Nicht einmal der Himmel hält uns auf“, „100 Millionen Volt“ und „Lieder an die Liebe“ setzte Brink seinen Auftritt fort.
Doch dann wartete noch eine besondere Überraschung auf die Zuschauerinnen und Zuschauer.
Sonia Liebing per Videobotschaft
Bernhard Brink überraschte das Publikum mit einer Videobotschaft von Sonia Liebing.
Danach präsentierte er solistisch deren neues Hit-Duett „Du kannst es immer noch“.
Ein weiterer besonderer Moment eines Abends, der ohnehin von Überraschungen und Begegnungen geprägt war.
Das große Finale: „Halleluja“
Und dann war tatsächlich der Moment gekommen, auf den alle gewartet hatten.
Zum großen Finale versammelten sich noch einmal sämtliche Mitwirkenden des mehr als gelungenen Abends auf der Bühne.
Gemeinsam stimmten sie den Leonard-Cohen-Klassiker „Halleluja“ an.
Ein würdiger Abschluss für eine Veranstaltung, bei der es um so viel mehr ging als um Musik.
Elvira Fischer: Die perfekte Gastgeberin mit ganz Herzblut
Nach mehr als fünf Stunden Musik, Unterhaltung und großen Emotionen blieb vor allem eine Erkenntnis:
Elvira Fischer hat ihre Aufgabe als Organisatorin und Veranstalterin der 10. „Schlager Gala der Herzen“ mit Bravour gemeistert.
Und „Organisatorin“ ist dabei eigentlich noch viel zu wenig gesagt.
Sie hat Künstler engagiert, das Programm zusammengestellt, Kontakte hergestellt, den Abend moderiert, selbst gesungen, Überraschungen vorbereitet und gleichzeitig dafür gesorgt, dass der eigentliche Anlass nie aus dem Blick geriet: LEUKIN und die Menschen, für die dieser Verein arbeitet.
Sie hat aus einer Benefizveranstaltung einen großen Gala-Abend gemacht.
Aus einem Programm einen Spannungsbogen.
Und aus vielen einzelnen Künstlerauftritten einen gemeinsamen Abend.
Dass dabei Peter Orloff und Bernhard Brink, der „Titan“ und der „Schlagertitan“, aufeinandertreffen konnten, war sicherlich eines der Highlights.
Dass Elvira Fischer dies möglich gemacht hat, verdient eine besondere Würdigung.
Ein Abend ganz im Sinne von Bernd Beutel
Einer konnte (oder wollte …) an diesem besonderen Abend leider nicht dabei sein: Bernd Beutel, der das damalige „Schlager Festival der Herzen“, wie die Veranstaltung früher hieß, über viele Jahre organisiert hatte.
Ob er nicht teilnehmen konnte oder wollte, sei dahingestellt.
Eines aber darf man mit ziemlicher Sicherheit sagen:
Auch Bernd Beutel wäre stolz auf Elvira Fischer gewesen.
Denn sie hat das, was diese Veranstaltung über Jahre ausgezeichnet hat, nicht nur fortgeführt, sondern bei der zehnten Ausgabe mit ihrer ganz eigenen Handschrift versehen.
Eine Gala, die ihrem Namen alle Ehre machte
Die 10. „Schlager Gala der Herzen“ war weit mehr als eine Aneinanderreihung von Schlagern.
Sie war ein Abend für die gute Sache.
Ein Abend, an dem Künstler teilweise viele Stunden Anfahrt auf sich nahmen. Ein Abend, an dem das Publikum über Stunden mitging. Ein Abend, an dem große Namen gemeinsam auf einer Bühne standen. Ein Abend voller Erinnerungen, Premieren, Überraschungen und Begegnungen.
Und vor allem ein Abend, an dem deutlich wurde, wie viel man bewegen kann, wenn Menschen ihre Fähigkeiten, ihre Zeit und ihre Leidenschaft in den Dienst einer guten Sache stellen.
LEUKIN steht für Hoffnung.
Und Elvira Fischer hat diese Hoffnung an diesem Abend musikalisch, menschlich und organisatorisch mit Leben gefüllt.
Ihr gebührt deshalb ein ganz besonderes Kompliment:
Die 10. „Schlager Gala der Herzen“ trug unverkennbar ihre persönliche Handschrift.
Mit viel Herzblut, viel Leidenschaft, Kreativität und einem beeindruckenden Gespür für Menschen und Musik hat sie einen Abend geschaffen, der seinem Namen alle Ehre machte.
Eine Gala der Herzen. Für LEUKIN. Für die Hoffnung. Und für die Menschen, denen die Arbeit des Vereins eine zweite Chance auf Leben schenken kann.
Und wenn nach fünfeinhalb Stunden Programm kurz vor 23.30 Uhr tatsächlich das Ende erreicht ist und niemand das Gefühl hat, es sei zu lang gewesen, dann darf man wohl mit Fug und Recht sagen:
Elvira Fischer hat an diesem Abend alles richtig gemacht.
Aber sowas von.

