CHRISTIAN LAIS
smago! Konzert-Bericht: sein 10. „Heimspiel“ im Kurhaus Bad Bellingen!

Ein Abend voller Gänsehaut-Momente, großer Gefühle und musikalischer Sternstunden!

 

 

 

Was für ein Abend! Was für eine Stimmung! Und was für ein Künstler! Beim 10. „Heimspiel“ von Christian Lais im Kurhaus Bad Bellingen wurde einmal mehr deutlich, warum dieses Konzert längst weit mehr ist als ein Termin im Kalender: Es ist ein musikalisches Familientreffen, ein Fest der Freundschaft und eine Liebeserklärung an die Musik. Bereits beim ersten Song, „Die Nacht hat dein Gesicht“, gab es kein Halten mehr – der „Bühnenansturm“ war sinnbildlich für die Energie, die an diesem Abend durch den ausverkauften Kursaal strömte. Natürlich ist es ärgerlich für die Zuschauerinnen und Zuschauer in den ersten Reihen, wenn bereits beim ersten Song der Platz vor der Bühne „gestürmt“ wird. Hierzu muss man aber wissen, dass zum alljährlichen Heimspiel von Christian Lais Fans aus nahezu allen Bundesländern und teilweise sogar aus Österreich anreisen. (Vielleicht wäre es für das kommende Jahr allerdings tatsächlich ein Gebot der Fairness, dass man den ‚Bühnensturm‘ erst ab einem bestimmten Song in der zweiten Konzerthälfte zulässt …)

Zum zehnten Mal stand Christian Lais hier auf der Bühne, zum dritten Mal gemeinsam mit der Ute Freudenberg Band. Und gleich zu Beginn richtete er eine herzliche Botschaft an sein Publikum: „Schön, dass ihr immer an meiner Seite seid.“ Ein Satz, der an diesem Abend wohl in beide Richtungen galt.

Mit „Als sie ging“, „Dein Kapitel im Tagebuch“, „Ich glaub an die Liebe“, „Willkommen im Leben“, „Seite an Seite“ und „Für die Ewigkeit“ folgte eine emotionale Reise durch das Repertoire eines Sängers, der es wie kaum ein anderer versteht, Geschichten in Musik zu verwandeln. Mal zärtlich, mal kraftvoll, immer mit dieser unverwechselbaren Stimme, die längst zu seinem Markenzeichen geworden ist.

Nach „Atemlos“ wurde es ganz besonders persönlich. Christian erzählte freimütig von einem One-Night-Stand, aus dem vor 26 Jahren nicht nur ein „Vielleicht für immer“, sondernein ganz, ganz sicher für immer geworden sei. Mit „Doch zum Himmel“ und „Die Wahrheit“ blieb die emotionale Achterbahnfahrt auf höchstem Niveau.

Nach einer gut halbstündigen Pause ging es mit dem Titel „Anders“ weiter. Rund 200 Songs habe er nach eigener Aussage inzwischen aufgenommen. Doch trotz dieser gewaltigen Zahl ist für ihn eines ganz offensichtlich geblieben: die pure Freude daran, Musik zu machen. „Es ist für mich ein echtes Glücksgefühl, auf der Bühne zu stehen.“ Und genau dieses Glück war an diesem Abend spürbar – in jedem Ton und jedem Blick ins Publikum.

 

 

 

Ein Traum, der Wirklichkeit wurde

 

Besonders berührend wurde es nach „Es ist nie zu spät“. Christian nahm das Publikum mit zu den Anfängen seiner musikalischen Träume. „Eines Tages werde ich auf der Bühne stehen. Mein Traum wurde Wirklichkeit. Dank euch.“ Er erinnerte an die großen Fernsehmomente vergangener Jahrzehnte – an die „ZDF-Hitparade“, „disco“ und Kulenkampffs „Einer wird gewinnen“. Es waren Erinnerungen an eine Zeit, in der Musik noch ganze Familien vor dem Fernseher versammelte. Und plötzlich wurde aus Nostalgie ein ganz persönlicher Moment. Mit „Weil wir Träumer sind“ war dann zudemder perfekte Übergang zu einem weiteren Höhepunkt des Abends geschaffen: sein Elton John Medley. „Ich bin schon sehr, sehr lange ein ganz, ganz großer Fan von Elton John. Er hat Songs geschrieben, die um die ganze Welt gegangen sind.“

Was anschließend folgte, war schlicht und ergreifend einfach nur großartig: „Don’t Let The Sun Go Down On Me“, „Candle In The Wind“und „Nikita“ (die zweite Strophe sang er in der deutschen Version von Bernhard Brink) verschmolzen zu einem beeindruckenden Elton-John-Medley. Drei Klassiker, drei völlig unterschiedliche Stimmungen – und doch entstand daraus ein musikalischer Moment, der den ganzen Saal ergriff..„War das ein schönes Medley“, freute sich Christian anschließend sichtlich – und erzählte von einem ganz besonderen Erlebnis: Er durfte Elton John einmal persönlich treffen, im Hallenstadion in Zürich.

Die Idee für dieses Medley stammte übrigens von seinem Ehemann. „Du bürdest mir hier aber was auf“, habe Christian zu seinem Ehemann Ernst gesagt. Doch bekanntlich wächst der Mensch mit seinen Aufgaben. Und wie er diese Aufgabe gemeistert hat!

Eine ganz besondere Würdigung galt anschließend Ute Freudenberg, mit der Christian Lais 14 Jahre gemeinsam auf der Bühne stand. Die Verbindung zu ihren Liedern ist dabei weit mehr als reine Bühnenroutine. „Die Lieder dürfen einfach nicht sterben. Sie müssen weiterleben!“.  Und genau das geschah an diesem Abend. Mit „Auf den Dächern von Berlin“ und „Die Augen eines Spielers“.  Mit „Zeit zu bleiben“ ließen Christian Anders und die Ute Freudenberg Band sogleich den nächsten Titel folgen.

Seine Eintrittskarte in eine wunderschöne Zeit

 

Bei „Sie vergaß zu verzeih’n“ wurde noch einmal deutlich, welch außergewöhnlichen Weg Christian Lais gegangen ist.

Er selbst bezeichnete diesen Abschnitt seiner Karriere als „meine Eintrittskarte in diese wunderschöne Zeit“. Schließlich war Christian bereits Mitte vierzig, als ihm mit seinem ersten Nummer-eins-Erfolg in den Airplay Charts „Deutschland Konservativ Pop“ der ganz große Durchbruch gelang. Ganze acht Wochen hielt sich der Titel auf Platz eins.

Eine Geschichte, die Mut macht: Es ist eben tatsächlich nie zu spät, einen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

Eine Band, die den Abend zum Funkeln bringt

 

Natürlich lebt ein solches Konzert nicht allein von seinem Frontmann. Christian Lais präsentierte eine Band, die an diesem Abend einmal mehr bewies, wie viel musikalische Klasse auf dieser Bühne versammelt war: die Ute Freudenberg Band, die er als „Die Jungs mit ihrem Papa“ vorstellte. Seinen Gitarristen Andreas Gemeinhardt verglich er mit Brian May von Queen. Voll des Lobes war er auch über seinen Bassisten Stuart Kemp. „Der Mann hinter der Glaswand“: Manfred Schermuly. Und mit Stefan Vogt hat Christian Lais einen begnadeten Keyboarder und Arrangeur mit in seinem Boot. Jeder Musiker bekam seinen ganz eigenen Moment im Rampenlicht.

Volle Energie bis zum Schluss

Mit „Sieben Mal“, „Zwanzig Jahre nach dir“ und „Begegnen“ gab Christian Lais noch einmal alles. Der Kursaal tobte, und angesichts der ungebremsten Begeisterung konnte Christian nur lachend feststellen: „Ihr wollt mich fertigmachen!“.

Mit „Ich schwör’ dir“ setzte er einen weiteren emotionalen Höhepunkt – doch Schluss war natürlich noch lange nicht. Christian Lais kündigte an, nach der anschließenden Autogrammstunde noch „auf einen Absacker in die Wirtscbaft zu kommen“. Es sollte allerdings bis kurz nach Mitternacht werden …

Der perfekte Abschluss eines großartigen Heimspiels aber war „Weil das mein Leben ist“. Denn genau das spürt man bei Christian Lais: Die Musik ist sein Leben – und sein Publikum ein ganz wichtiger Teil davon.

Was für ein Abend! Was für ein Heimspiel! Auf die nächsten zehn!

 

 

Ein Heimspiel, das sich wie ein Wiedersehen mit Freunden anfühlt

 

Nach zehn „Heimspielen“ im Kurhaus Bad Bellingen ist längst eine besondere Verbindung zwischen Christian Lais und seinem Publikum entstanden. Man kennt sich. Man vertraut sich. Man feiert gemeinsam. Und man trägt die Musik ein Stück weit gemeinsam weiter. Bereits am Vorabend (am Freitag, den 25.09.2026) hatte es im Restaurant „DasPark“ ein gemütliches, ungezwungenes Beisammensein gegeben. Und am Sonntag (27.09.2026) fand von 13:00 Uhr bis 22:00 Uhr das legendäre Fanclub-Treffen statt, das diesmal unter dem Motto „Ganz in Weiß“ stand.  Als musikalischen Gast präsentierte Christian Lais in diesem Jahr den herrlich schrillen Jens Bockisch, der hauptberuflich jedoch ganz ernsthaft als „dein Coach(ing) für echte Veränderung“ tätig ist: „mit wöchentlichem Live-Workshop, Community, Coaching-Materialien und dem Klartext-Kompass als klarer Struktur für deinen Weg“ (HIER erfahren Sie mehr!).

Christian Lais schenkte seinem Publikum an diesem Abend nicht einfach ein Konzert. Er schenkte Erinnerungen, Geschichten, große Melodien, persönliche Einblicke und unzählige Gänsehaut-Momente.

Das zehnte Heimspiel? Ein Abend, der eindrucksvoll gezeigt hat, dass die musikalische Freundschaft zu seinen Fans noch lange nicht am Ende ist.

Was bleibt, ist ein Satz, den man diesem Abend nur allzu gern entgegenrufen möchte: „Lieber Chris, schön, dass DU immer an unserer Seite bist!“ …

 

 

Foto-Credit: Karl-Heinz „“Charly“ Widera

 

 

 

Textquelle: Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de

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