ANGELO KELLY
Warum er auf Florian Silbereisen neidisch ist (und was Florian dazu sagt) …:

Das alles und noch viel mehr konnte man am 28.08.2026 in der MDR-Talkshow „Riverboat“ erfahren!

 

 

 

ANGELO KELLY hat am 28.08.2026 in der MDR-Talkshow „Riverboat“ ganz persönliche Einblicke in sein Leben gegeben: über seine Leidenschaft für Musik, die besondere Verbindung zu seiner Frau Kira, seinen Glauben und die bewusste Auszeit vom Rampenlicht. Dabei verriet er, warum er Florian Silbereisen um ein ganz besonderes Schlagzeug beneidet, weshalb Erfolg für ihn nicht mit Glück gleichzusetzen ist und warum er nach Jahren auf der Bühne gelernt hat, sich selbst und seiner Familie mehr Zeit zu schenken.

 

 

 

Klaus Brinkbäumer: Du hast uns was gesagt, dass uns hellhörig gemacht hat – Du hast gesagt, Du bist auf Florian neidisch. Erzähle uns, weshalb.

Angelo Kelly: Er hat mir mal vor Jahren mal erzählt, dass er ein Schlagzeug hat, auf dem Phil Collins ein Set gespielt hat.

Florian Silbereisen: Ein befreundeter Veranstalter hat Schlagzeug-Sets gesammelt. Und vor vielen Jahren hat er mit „Genesis“ ein Konzert veranstaltet und hat dieses Schlagzeug nach der Konzertreihe gekauft und im Wohnzimmer stehen. Ich habe ein bisschen als absoluter Laie mich da rein gefitzt und habe als Junge in einer Schülerband Schlagzeug gespielt. Ich war 14 oder 15 Jahre alt, als ich bei ihm zum Kaffee eingeladen war und das Schlagzeug das erste Mal gesehen habe. Ich wollte das gern haben, und er sagte mir den Preis. Das hatte ich natürlich nicht. Jahre später hat er dann Konzerte mit „Metallica“ gemacht und dieses Schlagzeug gekauft, hat mich dann angerufen und es mir zu einem wirklich Taschengeld gekauft. Da habe ich mich gefreut. Aber: Ich saß seit 22 Jahren nicht mehr hinter einem Schlagzeug.

Klaus Brinkbäumer: Meine Damen und Herren, dann erleben wir hier nun eine Weltpremiere! We proudly present: Mister Angelo Kelly and Mister Florian Silbereisen am Schlagzeug!

„Das Glück ist nicht der Erfolg“

 

Angelo Kelly: Der Erfolg kommt und geht, deswegen habe ich erkannt, dass das nicht das Glück sein kann, Meine Frau und ich finden es im Glauben und das hilft uns heute noch. Ich habe die ganzen Hände voll zu tun, Christ zu sein, deswegen rede ich nicht viel darüber, nur, wenn ich gefragt werde und gehe auch nicht raus und predige darüber.

„Ich stehe auf der Bühne, seit ich ein Baby bin“

 

Angelo Kelly: Ich stehe auf der Bühne, seit ich ein Baby bin und habe damit wahrscheinlich mehr Konzerte gegeben, als jeder andere Star jemals in seinem Leben. Ich hatte nicht mehr das Gefühl, dass ich das ewig weitermachen muss und habe den großen Luxus, zu entscheiden, dass ich mir eine Auszeit nehmen konnte. Ich wollte erst wieder zurück kommen, wenn ich wieder brenne und etwas musikalisch zeigen will. Ich dachte, ich stehe jetzt für mehrere Jahre nicht mehr auf der Bühne bzw. in der Öffentlichkeit und habe mir da auch die Haare ganz kurz geschnitten. Weil ich dachte: Mich sieht ja erst einmal niemand. Und was soll ich sagen: Ich hätte das schon vor zwanzig Jahren tun sollen (lacht).

Ich habe meine Auszeit genossen“

 

Angelo Kelly: Ich habe meine Auszeit sehr genossen und war einfach nur Vater und für meine Familie da. Für meine Frau habe ich etwas abgenommen und habe mir versprochen, dass ich mir wirklich auch zukünftig mehr Zeit für meine Familie nehme.

„Meine Geschwister haben meine Liebe zu Kira verraten“

 

Angelo Kelly: Ich war 10 Jahre alt, als ich meine Frau kennengelernt habe und mich in sie verliebt habe. Ich wußte einfach, sie muss meine Frau werden. Sieben Jahre habe ich um sie gekämpft, sogar einen Song geschrieben, der ein Hit wurde „Can’t Help Myself“, was sie aber nicht beeindruckt hat. Als ich dann 17 wurde, war Kira schon 20 Jahre alt und in den vergangenen zwei Jahren hat sich auch bei ihr ein Gefühl aufgebaut. Meine Geschwister hatten mich natürlich schon bei ihr verraten, die können ja nichts geheim halten. Ich war an einem Tag sehr krank und da kam sie zu mir und sagte mir, sie müsste mir was sagen. Sie hat mir offenbart, dass sei die gleichen Gefühle hat. Ich bin in Tränen ausgebrochen und bin innerlich geflogen. Ich hatte nämlich schon gedacht, das wird nie mehr etwas. Ab diesem Moment waren wir ein Paar.

Textquelle: Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de; Plan A PR, Antje Pohle

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