DIE LADINER u.a.
Fr., 12.06.2026, MDR Fernsehen: „Musik in den Bergen“ (Wh.!)!

„Mit Dominik Glöbl rund um Sterzing unterwegs“ // 20:15 Uhr – 21:45 Uhr (Wh.: So./Mo., 14./15.06., 00:05 Uhr – 01:35 Uhr)!

Von Bayern aus gesehen liegt gleich 15 Kilometer hinter dem Brennerpass die 7.000-Seelen-Gemeinde Sterzing, die man laut Reiseführer zu den reizvollsten Städten Italiens zählen darf. Umso verwunderlicher, dass die meisten Urlauber auf ihrem Weg in den Süden Sterzing im wahrsten Sinn des Wortes links liegen lassen.

Eine vertane Chance, wie Dominik Glöbl in dieser Folge von Musik in den Bergen beweist, denn es gibt viel zu entdecken in und rund um Sterzing.

Los geht’s bei Sonnenaufgang mit einem musikalischen Morgengruß des Profi-Trompeters auf dem Penser Joch, bevor er mit Bergretterin Lea Trenkwalder zu einer Wanderung auf das Pfitscherjoch-Haus aufbricht. Der Moderator erfährt dabei, was alles in einen Rucksack gehört und wie man sich am Berg richtig verhält. Außerdem berichtet die junge Frau vom „Bergretter-Gen“ in ihrer Familie, das auch bei ihr die Berufswahl bestimmt hat.

Anschließend steht ein Stadtbummel im betriebsamen Sterzing auf dem Programm. In der inzwischen aufgelassenen Apotheke neben dem historischen Zwölferturm geht es auch heute noch um Gesundheit: Die Kräutergärten Wipptal verkaufen hier Produkte aus ökologischem Anbau. Grund genug, dass sich Dominik Glöbl gleich an Ort und Stelle, also auf dem Acker des öko-landschaftlichen Betriebs, von der Vielfalt des Angebots überzeugt.

Eine Zeitreise zurück ins Mittelalter steht als nächstes auf dem Programm. Auf Burg Reifenstein erzählen die jungen Kastellane Manuel Zilleckens und Julia Rimml, wie sie an ihren ausgefallenen Job gekommen sind und wie ihr Alltag in der historischen Anlage aussieht. Vor den Mauern von Burg Reifenstein finden alljährlich auch farbenfrohe Ritterspiele statt, die Mittelalter-Begeisterte aus aller Herren Länder anziehen.

Auch das Gratznhäusl in Ridnaun hat einige Jahrhunderte auf dem Buckel. Gastronom Stefan Volgger hat es mit seiner Familie vor dem Verfall gerettet, wieder in den Originalzustand versetzt und zu einem Chalet umgestaltet. Er kocht mit Dominik Glöbl die Südtiroler Spezialität Rahmmus.

Nach der Verkostung geht es wieder hoch hinauf, auf das Becherhaus, das am Rande des Übertalferners auf über 3.000 Metern Bergsteigern Schutz und Unterkunft bietet. Zusammen mit den Wirtsleuten Lukas und Edeltraud Lantschner erlebt der Moderator einen unvergesslichen Sonnenuntergang, bevor es ab ins Bett geht.

Nach dem Abstieg am nächsten Morgen wird es richtig kitzelig für Dominik Glöbl: Bodypainting-Weltmeister Johannes Stötter lässt mit Pinsel und Farben den Körper des Moderators vor einem passenden Hintergrund optisch „verschwinden“ – die perfekte Illusion, die auch sämtliche Teilnehmer der Weltmeisterschaften im Bodypainting in Sterzing anstreben.

Absolut real sind dagegen die Lebensbedingungen für Floragunde Hasler: Sie arbeitet seit mehr als 30 Jahren als Sennerin auf den Vallming Almen oberhalb von Sterzing. Ihr Alltag besteht aus Buttern, Käsemachen und Bewirten, also harter Arbeit, die für nichts anderes Platz lässt. Doch die Südtirolerin ist glücklich mit ihrem Leben so nah an der freien Natur.

Für Dominik Glöbl geht es weiter in der Bergbau-Welt Ridnaun. Über 800 Jahre wurden hier kilometerlange Stollen und Tunnel in den Berg getrieben und Silber, Blei und Zink gefördert. Wobei das 1980 aufgelassene Bergwerk auch heute noch einen Eindruck davon vermittelt, unter welch harten Bedingungen die Männer schuften mussten.

Hoch über dem Bergwerk und über dem Südtiroler Wipptal verabschiedet sich Dominik Glöbl schließlich schwungvoll auf der Panoramaschaukel mit einem letzten Blick auf Sterzing.

Musikalisch begleiten diesen Ausflug nach Südtirol die Trenser Böhmische, Die Ladiner, die Pflerer Gitschn, der Männergesangverein Sterzing 1860, Die Innsbrucker Böhmische, die Familienmusik Pichler, Die Woazgruiba, die Maschlmusig, die österreichische Sängerin und Songwriterin Sara de Blue, die Gasser Gitschn und die Knappenkapelle Ridnaun.

Textquelle: MDR Fernsehen (Textvorlage)

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