CALIMEROS
Ihr Jubiläumsalbum „Portofino“ zum 50. ist ein musikalischer Kurzurlaub!

Das Trio aus der Schweiz feiert ein halbes Jahrhundert Erfolgsgeschichte und setzt zugleich frische Akzente!

 

 

Mit ihrem Album „Portofino“ schlagen die CALIMEROS im Jubiläumsjahr 2026 ein besonders stimmungsvolles Kapitel ihrer langen Karriere auf. 50 Jahre Bühnenerfahrung spiegeln sich hier in einem Werk wider, das genau weiß, was es sein will: ein musikalischer Sehnsuchtsort zwischen mediterraner Leichtigkeit, romantischer Erzähl-Tradition und zeitloser Schlager-Ästhetik. Dabei gelingt es dem Trio, seinen charakteristischen Sound zu bewahren und gleichzeitig frische Impulse zu setzen, ohne die eigene Identität aus den Augen zu verlieren.

„Portofino“ ist dabei das zentrale Motiv des Albums. Der Name steht sinnbildlich für Sonne, Meer, Erinnerungen und emotionale Fluchten aus dem Alltag. Die Songs bewegen sich thematisch zwischen unbeschwerter Lebensfreude, nostalgischen Rückblicken und den Höhen und Tiefen der Liebe. Jeder Titel beleuchtet eine eigene Facette dieses Klangkosmos‘.

Der Opener setzt sofort das Grundgefühl des Albums: Leichtigkeit, Gemeinschaft und Sommer-Euphorie. „Sommerholiday“, getextet auf die Melodie des BONEY M.-Klassikers „Hooray! It’s A Holy Holy Day“, wirkt wie ein programmatischer Auftakt, der Strand, Freundschaft und Glück als Gegenwelt zum Alltag feiert. Die einfache, hymnische Sprache und die wiederholte Titelzeile geben dem Song einen starken Mitsing-Charakter, während zugleich ein kleiner Abschiedsmoment („Farewell“) schon andeutet, dass jeder Sommer vergänglich ist.

Nach der kollektiven Urlaubsstimmung wird es persönlicher und emotional verbindlicher. Der Song „Ich setze alles auf Liebe“ formuliert Liebe als bewusstes Risiko und als kompromisslose Entscheidung in Anspielung auf das Roulette-Spiel. Mit fast spielerischer Metaphorik („alles setzen“) verbindet der Titel romantische Leidenschaft mit Hingabe und Vertrauen. Damit ist der Titel ein klassischer Schlager über den Glauben daran, dass wahre Liebe stärker ist als jede Enttäuschung.

Der Titelsong des Albums, „Portofino“, führt die Liebesgeschichte in eine filmische Traumkulisse. Der italienische Sehnsuchtsort wird Symbol für Erinnerung, Romantik und verlorenes Glück. Fischer, Mondlicht und Sternennacht schaffen mediterrane Postkarten-Poesie, während im Kern ein Song über Wiederkehr und das Festhalten an einem gemeinsamen Ursprung steckt. Ein klassischer Oldschool-Schlager, wie ihn CALIMEROS-Fans lieben werden.

Mit „Einsame Nacht“ kippt die Stimmung erstmals deutlich ins Nachdenkliche. Aus Sommerromantik wird emotionale Verlorenheit, erzählt in urbanen Bildern von Bar, Straßen und einem schweigenden Handy. Besonders stark ist hier das Motiv des Wartens – auf Nachricht, Versöhnung oder ein Zeichen. Ein klassischer Trennungsschlager mit moderner Alltagsnähe, der musikalisch allerdings dennoch im typischen CALIMEROS-Sound tanzbar gehalten ist.

Der Schmerz wird hier direkter und konfrontativer. Wo „Einsame Nacht“ noch von Zweifel lebt, formuliert „Hast du Liebe nur gespielt?“ offene Enttäuschung und Verletzung. Die Fragen im Refrain geben dem Stück dramatische Wucht, während das Thema Täuschung versus echte Gefühle eines der zentralen Schlager-Motive aufgreift. Besonders verletzend ist die Befürchtung, dass es da „jemand anderen“ gibt.

Nach den dunkleren Momenten bringt „Wenn ein Herz ein Herz berührt“ Hoffnung zurück. Er erzählt von Heilung nach Liebeskummer und davon, wie neue Liebe wieder Licht ins Leben bringt. Besonders die Bildsprache von Frühling, Sommerparadies und Herzschlag macht den Titel zu einer optimistischen Hymne über zweite Chancen.

Es ist noch immer wie immer“ behandelt nicht dramatische Trennung, sondern das leisere Zerbrechen durch Gewohnheit. Gerade dadurch wirkt der Titel reif und reflektiert. Er beschreibt sehr treffend, wie Beziehungen manchmal nicht durch Streit, sondern durch fehlende Aufmerksamkeit erodieren – ein ungewöhnlich realistischer Ton innerhalb des ansonsten stark romantischen Materials auf dem CALIMEROS-Album.

Mit „Komm, wir fliegen ans Meer!“ kommt wieder eine Fluchtfantasie ins Spiel: weg vom grauen Alltag, hin zu Sonne und Freiheit. Das Meer wird hier zum Ort der Erneuerung, fast als Gegenmittel gegen Überdruss und Routine. Musikalisch und textlich dürfte das einer der unbeschwertesten Urlaubsschlager des Albums sein – ein Titel, der zum Träumen und Tanzen anregt.

Happy Day“, ein schöner Song im Shuffle-Rhythmus, beschreibt pure Lebensfreude und ist fast schon ein Manifest des positiven Augenblicks und lädt mit dem markanten „Happy Day Day Day“ sofort zum Mitsingen ein. Liebe erscheint hier sorgenfrei und spielerisch, getragen von Sonnen- und Sternenbildern. Der Song funktioniert wie ein leichtfüßiger Gegenpol zu den vorherigen Beziehungskrisen und verstärkt das Feelgood-Element des Albums.

Zwei Pina Colada“ führt die Urlaubswelt weiter, wirkt aber erwachsener und sinnlicher. Cocktail, Playa und Nacht am Meer erzeugen eine fast tropische Schlager-Romantik. Besonders stark ist das „Jetzt“-Motiv: kein Morgen, nur Augenblick und Glück – darum geht es im Urlaub. Das macht den Song zu einem klassischen Eskapismus-Titel, bei dem im Refrain sogar ein kleines Gitarrensolo eingebaut wird.

Mit „Lady Sweetheart“ wird Erinnerung an schöne vergangene romantische Urlaubszeiten zum zentralen Thema. Es ist ein nostalgischer Rückblick auf eine vergangene Sommerliebe, fast wie eine verblasste Polaroid-Aufnahme. Das Herz-Tattoo als Symbol ist ein schönes Detail, das dem Song eine konkrete, bleibende Spur gibt.

Nach der Rückschau öffnet sich das Album mit „Come On Let’s Dance“ wieder in Richtung Party und Gemeinschaft, wenn „die Party richtig los geht“. Der Song funktioniert als Feier des Zusammenseins und erinnert mit seinem Aufforderungscharakter an einen Live-Moment. Inhaltlich bündelt er die Kernwerte des Albums: Musik, Freundschaft, Liebe und Fröhlichkeit.

Nimm den nächsten Flieger“ ist KEIN Cover des bekannten IBO-Songs. Vielmehr kehrt hier das Sehnsuchtsmotiv zurück, diesmal in Fernbeziehungsform. Flug und Distanz werden zu Symbolen für Hoffnung auf Wiedervereinigung. Besonders gelungen ist, dass trotz Wehmut kein resignativer Ton entsteht – der Song bleibt auf Wiederfinden und Zukunft ausgerichtet.

Das hast du gut gemacht“ ist ein eher intimer, zärtlicher Titel, der sich um einen einzigen magischen Moment dreht. Statt großer Dramatik lebt der Song von stiller Verzauberung und der Idee, dass Liebe manchmal in einem unerwarteten Augenblick beginnt. Gerade diese Reduktion macht ihn charmant. Der Song wurde im März bereits als Vorab-Single veröffentlicht.

Du bist wie die Sterne so schön“ wirkt in den Strophen fast wie eine klassische Liebesballade in Textform. Kennenlernen, gemeinsames Wachsen und poetische Sternenbilder greifen tief in traditionelle Schlagerromantik. Mit dem Refrain drehen Die CALIMEROS dann aber fröhlich und mit Power auf. Der Titel hat etwas Zeitloses, beinahe märchenhaftes.

Das Finale schließt den Kreis mit bittersüßer Abschiedsmelancholie und dem Song „Adieu mon Amour“. Sterne, die erst Orientierung geben und dann „lügen“, sind ein starkes Bild für enttäuschte Liebe. Mit dem französischen Refrain bekommt der Song zusätzlich Chanson-Flair. Als Abschluss funktioniert er sehr gut, weil er das Album nicht im Happy End, sondern in nachhallender Emotion ausklingen lässt.

In der Summe zeigt sich „Portofino“ als ein Album, das seine Stärke weniger in Experimenten als vielmehr in Konsequenz und Gefühlssicherheit findet. Die CALIMEROS setzen auf bewährte Zutaten – eingängige Melodien, klare Emotionen und leicht zugängliche Texte und führen diese mit routinierter Präzision aus. Die Dramaturgie schwankt zwischen Euphorie, Reflexion und melancholischem Nachklang, was das Album als geschlossenes Gesamtwerk wirken lässt.

Gerade im Kontext ihres 50-jährigen Jubiläums wirkt „Portofino“ wie eine musikalische Visitenkarte: Es bündelt das, was die CALIMEROS über Jahrzehnte ausgezeichnet hat, und transportiert es in die Gegenwart. Für langjährige Fans bietet das Album vertraute Wärme, während Neueinsteiger einen unkomplizierten Zugang zur Welt des klassischen Schlagers finden. Am Ende bleibt vor allem ein Eindruck: Die Reise nach „Portofino“ ist weniger ein Ortswechsel als ein emotionaler Zustand, zu dem man immer wieder gern zurückkehrt.

 

Textquelle: smago!

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