ANNA-MARIA ZIMMERMANN
Feueralarm bei ihrem ersten „100 % ich“ Solo-Konzerte am 08.03.2026 in Wickede (Ruhr)!
Kein Wunder, ihre Show ist einfach zu heiß! Ein Abend voller Herz, Humor und großer Gefühle …:
Was für ein Abend! Was für ein Statement! Und was für ein unglaublicher Beweis dafür, wie sehr das Publikum sie liebt: Nur fünf bis sechs Wochen nach der Ankündigung stand ANNA-MARIA ZIMMERMANN am gestrigen Sonntagabend (ß8.03.2026) mit ihrem ersten großen Solo-Konzert „100 % ich“ im Bürgerhaus in Wickede (Ruhr) auf der Bühne – und die Show war bereits nach zweieinhalb Wochen restlos ausverkauft. Ein größeres Kompliment kann man einer Künstlerin wohl kaum machen. Oder wie sie selbst sagte:
„Irgendwas machen wir richtig.“ Passenderweise ging das Programm dann auch zweieinhalb Stunden – ohne Pause …
Dass dieser Abend ausgerechnet auf den Internationaler Frauentag fiel, verlieh ihm eine zusätzliche emotionale Note. „Ich habe keine Blumen bekommen“, beschwerte sich die deutsche Pop- und Partyschlager-Queen im Laufe des Abends. Doch sie hatte die Rechnung ohne Schäfer Heinrich gemacht. Nachdem beide spontan „Das Schäferlied“ angestimmt hatten, stand er plötzlich mit einem Strauß vor ihr. „Das war jetzt wirklich nicht geplant, dass der Typ mir Blumen bringt“, lachte sie – und das Publikum lachte mit.
Eine Künstlerin zum Anfassen
Von der ersten Minute an machte Anna-Maria Zimmermann klar, was diesen Abend ausmachen sollte: Nähe. Ehrlichkeit. Und ganz viel Herz. „Ich mag das Wort Fans nicht“, erklärte sie. Deswegen sagt sie: „Liebe Musikliebhaber …“
Mehrfach verließ sie die Bühne, ging mitten ins Publikum und suchte die direkte Begegnung mit ihren Anhängern. Es sind genau diese Momente, die ihre Konzerte so besonders machen – diese Mischung aus Party, Lebensgeschichte und persönlichem Austausch.
Anna-Maria Zimmermann ist immer bodenständig: „Ich bin eine ganz normale Frau, die das hier so sehr liebt.“
20 Jahre Bühne – keine Kompromisse = 100 % Anna
Der Abend war gleichzeitig eine kleine Zeitreise durch 20 Jahre Bühnenkarriere. Ein Fan brachte es treffend auf den Punkt: „100 % Anna – 100 % Musikgeschichte.“
Mit Songs wie „100 % ich“, „Zusammen sind wir stark“ oder „Tausend Farben hat das Glück“ eröffnete sie die Show, begleitet von vier Tänzern. Ganz zu Beginn gab es einen Video-Einspieler sowie eine Sound-Collage ihrer größten Hits.
Über ihren vierten Song „Die wilden Gefühle“ erzählte sie schmunzelnd: „Ein Song, der irgendwie ein bisschen in Vergessenheit geraten ist.“ Und nach der Ballade „Seitdem ich weiß, dass es dich gibt“ befand sie: „Das sind genau die Konzertmomente, die ich gerne mit euch teilen möchte.“
Andere Songs seien quasi aus dem Bauch heraus entstanden – so etwa „Zwischen Wunder und Wahnsinn“. „Ein Titel, der auf der Autobahn entstanden ist“, erzählte sie. „Er sprudelte nur so aus mir heraus.“
Persönliche Einblicke – und drei wichtige Frauen in ihrem Leben
Immer wieder gewährte Anna-Maria Zimmermann auch persönliche Einblicke wie „Es gibt zwei Frauen in meinem Leben, die nahtlos alles von mir wissen. Meine Mama ist auch meine beste Freundin“ – und ergänzte mit einem Augenzwinkern: „Aber auch meine schärfste Kritikerin (‚Mit 37 trägt man nicht mehr bauchfrei!‘“).
Akustische Momente und spontane Magie
Einen besonderen Block lieferte sie ihrem Gitarristen, der sie begleitete – unter dem von ihr selbst ausgegebenen Motto: „Ohne Proben ganz nach oben.“ In diesem Akustik-Set erklangen Titel wie „Leben“, „Lebenslänglich Sonnenschein“, ein improvisiertes „Medley“, bestehend aus „Stand By Me“ (Ben E. King). „Sailing“ (Rod Stewart), „Ich hab‘ keine Ahnung“ (eine spontan erdichtete deutsche Fassung von AMZ) sowie „Every Breath You Take“ (The Police). Weiter ging’s mit „100.000 Träume weit (Tornerò)“ und „Liebelei“. „Liebelei“ sang sie dann jedoch zusätzlich auch noch in der bekannten Up-tempo Version „vom Band“. Einen ihrer Songs kreuzte sie gekonnt mit „Everytime We Touch“ (in der Cascada-Version). Hierbei stellte sie vor allem auch ihre tänzerischen Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis.
Nach „Brich mir mein Herz“ und „Verboten sein“ suchte sie verzweifelt nach ihrem Mikrofonständer („ist Olaf Rauchen – oder was macht er ???“). Und auch nach einem Mann, den sie zu ihrer Version des Nicole-Hits „Mit dir vielleicht …“ völlig ungeniert auf der Bühne „anflirten“ konnte …
Prominente Gäste und große Duette
Zu den prominenten Gästen im VIP-Bereich zählten – neben Schäfer Heinrich – unter anderem Christin Stark, Markus Krampe und – der Sänger Pietro Basile.
Basile verwandelte den italienisch-deutschen Klassiker „Gianna“ kurzerhand in „Anna“ und präsentierte „Anna“ eben auch im Duett mit Anna-Maria Zimmermann. Anschließend übernahm er mit seinen Nachfolge-Hits „Hey Macarena“ und „Bongiorno“ selbst die Bühne und sorgte für ausgelassene Partystimmung, bei der es keinen mehr auf seinem Sitzplatz hielt.
Zimmermann hatte zuvor über ihren Gast geschwärmt: „Ich finde diesen Mann so unglaublich.“ Und als sie ihn gefragt habe, ob er sich vorstellen könne, bei ihrem Konzert aufzutreten, sei die spontane Antwort gewesen: „Mach ich sofort – ich bin am Start“.
Ein unerwarteter Zwischenfall
Mitten während seines Vortrags dann auf einmal: Feueralarm in der Halle. (Evakuierung.) Pietro sang ungehindert weiter, obwohl er längst nicht mehr zu hören war. Doch zum Glück war der Feueralarm ganz schnell wieder Geschichte. Das Publikum agierte beim Wiedereinlass ausgesprochen souverän und gelassen – und sang kurzerhand selbst weiter. Und so wurde kollektiv der legendäre Refrain von „1.000 Träume weit (Tornerò)“ gesungen: „Oh-ho-ho-ho-ho, o-ho-jo-ho-ho, oh-ho-ho …“.
Und Pietro Basile konnte seinen Auftritt endlich fortsetzen.
„Was war das ???“, fragte Anna-Maria Zimmermann, als sie die Bühne wieder betrat …
Schlager, Ehrlichkeit – und ein bisschen Rebellion
Natürlich durfte auch ein Kapitel aus ihrer Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen nicht fehlen. Sie erinnerte sich an den Moment, als sie einen bestimmten Song aufnehmen sollte: „Wir haben uns gefragt: Kann ich das singen?“ Sie konnte – und lieferte mit „Scheißegal“ einen der lautesten Mitsing-Momente des Abends. Mit „1, 2, 3, 4: Heute nacht feiern wir!“ sang sie einen weiteren Bohlen-Song, den jener ursprünglich jedioch für die Boy-Band Touché geschrieben hatte.
Dankbarkeit nach schweren Zeiten
Einer der bewegendsten Momente kam, als sie über Kollegen wie Mickie Krause, Oli.P oder Tim Toupet sprach, die sie „in der schwierigsten Zeit meines Lebens“ wieder aufgebaut hatten. „Ich habe alle meine Zweifel über Bord geschmissen.“ Anna-Maria Zimmermann betonte wieder, dass auch sie bisweilen „komische Momente, viel Achterbahn und viel Chaos“ in ihrem Leben habe.
Eine neue Single und – große Pläne
Ein besonderes Geschenk für die Fans gab es ebenfalls: die Premiere ihrer neuen Single „Ich schieß dich zum Mond“, die Anna-Maria selbst als „ganz schön gut“ einordnet. „Sie erscheint am Freitag, den 13.“, sagte sie grinsend. „Mit Sicherheit ein Glückstag.“
Und noch eine Nachricht ließ die Halle jubeln: 2027 geht Anna-Maria Zimmermann auf Tour. „Es wird ’ne wilde Fahrt.“
Ein Abend, der bleibt
Als zum Finale auch noch „100.000 leuchtende Sterne“ besungen wurden, war längst klar: Dieses Konzert war mehr als eine Show. Es war ein emotionales Fest, ein Dankeschön – und ein Versprechen.
Oder, wie Anna-Maria Zimmermann es selbst formulierte: „Ich sing immer das Gleiche – und ihr seid immer da.“
Nach diesem Abend im Bürgerhaus Wickede weiß man: Solange sie mit so viel Herz, Humor und Leidenschaft auf der Bühne steht, wird sich daran ganz sicher nichts ändern.
Den Song „Kein Wort“ widmete sie ihren Fans, um dann festzustellen, es kann doch nicht „Verboten sein“, noch eine weitere Zugabe zu geben …
Zuvor hatte sich sich u. a. auch bei ihren vier Tänzern bedankt – mit den Worten „Heute Abend wusste ich: Ich brauche keine Band – ich brauche diese Jungs!“.
Anna-Maria Zimmermann hat am 08.03.2026 einen herausragend guten Job gemacht. Man kann dieser (noch dazu hochsympathischen!) Power-Frau gar nicht genug Respekt zollen.
Textquelle: Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de
