Allerdings: „Bei mir hat das nicht gewirkt“, wie sie in der MDR-Talkshow „Riverboat“ im Gespräch mit Kim Fisher sagte …:
Die 82-jährige ehemalige Eiskunstläuferin MARIKA KILIUS, die in den 60er Jahren auch einige Schallplatten besungen hat – teilweise auch im Duett mit Hans-Jürgen Bäumler – war am Freitagabend (23.01.2026) in der MDR-Talkshow „Riverboat“ zu Gast.
Im Gespräch mit Kim Fisher gab sie einige pikante Details zu Protokoll …:
Kim Fisher: Wäschst Du Dir immer noch Dein Gesicht mit einem weißen Waschlappen?
Ja. Morgens und Abends. Das gehört einfach dazu. Ich nehme einen weißen Waschlappen, damit du siehst, was da noch runterkommt. Das glaubt nämlich kein Mensch.
Kim Fisher: Du hast auch schon einmal gekifft, habe ich gehört?
Das war damals bei „Holiday on Ice“. Da waren ja mit siebzig Wohnwagen unterwegs von Ort zu Ort. Wir saßen abends immer zusammen und da hat einer das geraucht und ich habe dann auch probiert, ohne zu wissen, was es war. Danach hat mir das dann jemand erzählt, und ich konnte sagen: Bei mir hat das nicht gewirkt.
„Das neue Bewertungssystem hat das Eislaufen als Sportart kaputt gemacht“
Kim Fisher: Du bist ja ein bisschen enttäuscht, dass die Bewertungen heute anders sind beim Eiskunstlaufen.
Ich finde die beschissen. Die sind einfach langweilig. Es weiß ja keiner, worum es da jetzt geht, die Bewertung ist so kompliziert geworden, dass man sich da erst reindenken muss. Und da sage ich mir, weshalb soll ich das tun? Früher saßen die Kampfrichter am Eis und haben ihre Wertung gezogen. Man sah sofort: Ah, der Kampfrichter aus Polen hat so und so bewertet und dann mussten die auch einiges über sich ergehen lassen, wenn das Publikum damit nicht zufrieden war. Heute ist das uninteressant. Da wird so eine Zahl einfach angezeigt. Man sagt, es wäre, dass die Kampfrichter nicht mehr angegriffen werden. Ich sage aber: Man hat so eine Sportart wirklich kaputt gemacht, ja sogar uninteressant gemacht. Es hat einen großen Teil damit zu tun, da bin ich mir ganz sicher.