{"id":98536,"date":"2014-09-17T00:00:00","date_gmt":"2014-09-17T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=98536"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"UDO-JUERGENS-Allerlei-Wissenswe-98535","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/UDO-JUERGENS-Allerlei-Wissenswe-98535\/","title":{"rendered":"UDO J\u00dcRGENS <br \/>Allerlei Wissenswertes \u00fcber die Dokumentation &quot;Der Mann, der Udo J\u00fcrgens ist&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Sendetermine: Am Sonntag, 21. September 2014, 21.40 Uhr auf ARTE! Sowie: Am Montag, 29. September 2014, 20.15 Uhr im Ersten! Ein Film von Hanns-Bruno Kammert\u00f6ns und Michael Wech!<br \/>\n\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist ein Gedanke, der ihn qu&auml;lt, aber UDO J&Uuml;RGENS versucht nicht, ihm aus dem Weg zu gehen. Jetzt, nach &uuml;ber sechzig Jahren auf der B&uuml;hne, sagt er &uuml;ber seine Zukunftspl&auml;ne: &bdquo;Wenn du ein Abschiedslied, ein richtig gutes machst, dann muss man den Tod durchh&ouml;ren durch das Lied. Und dar&uuml;ber kann ich jetzt nicht singen in diesem Moment&ldquo;. Nein, loslassen will er nicht. Dabei wird Udo J&uuml;rgens, der gr&ouml;&szlig;te deutschsprachige Chanson- nier der Gegenwart, am 30. September 2014 80 Jahre alt.<\/p>\n<p>Er hat mit seinen Konzerten die ganze Welt bereist: Er ist in Brasilien aufgetreten, hat in China und S&uuml;dafrika gespielt. Shirley Bassey und Sammy Davis Jr. &ndash; die ganz Gro&szlig;en sangen seine Kompositionen. Wer ist dieser Mann, den Frauen anhimmeln und M&auml;nner we- gen seiner L&auml;ssigkeit beneiden? Wie blickt Udo J&uuml;rgens auf ein Leben zur&uuml;ck, das ihn zum reichen Mann gemacht hat, das ihm unvergessliche Momente auf der Konzertb&uuml;hne geschenkt hat? Was waren die Tiefpunkte, in denen auch einer wie er nicht mehr weiterwusste? Von welchen &Auml;ngsten und von welchen Sehns&uuml;chten war er getrieben? Udo J&uuml;rgens hat im Laufe seines Lebens so manches Interview gegeben. Er hatte immer etwas zu sagen. Jetzt, zu seinem Geburtstag und vor Beginn seiner vermutlich letzten gro&szlig;en Tournee, hat er die Autoren Hanns-Bruno Kammert&ouml;ns und Michael Wech zu intensiven Gespr&auml;- chen getroffen. Dabei gesteht Udo J&uuml;rgens: &bdquo;Ich kann ohne&nbsp; Applaus leben, aber nicht wenn ich auf der B&uuml;hne stehe&ldquo;. Und auch &uuml;ber den hohen Preis des Erfolges spricht er: &bdquo;In den Stun- den nach einem Konzert &ouml;ffnet sich die T&uuml;r zur Einsamkeit&ldquo;.<\/p>\n<p>Ohne Scheu erinnert sich Udo J&uuml;rgens in den Gespr&auml;chen an die qu&auml;lenden Zweifel seiner Anfangsjahre. Auch seine Amouren sind Thema: &bdquo;Treue ist keine Frage des Charakters, sondern der Gelegenheiten.&ldquo; Er sei zweimal verheiratet gewesen: &bdquo;Ich wollte eine gute Ehe f&uuml;hren, habe es aber nicht geschafft.&ldquo; Was macht ein gl&uuml;ckliches Leben aus? Habe ich die Zeit genutzt? Diese Fragen stellt sich Udo J&uuml;rgens bis heute. Keiner hat &uuml;ber die Liebe und die Einsamkeit eindringlicher gesungen als er. Was bleibt? Mit seinem Bruder, dem Maler Manfred Bockelmann, hat er die Frage n&auml;chtelang diskutiert. Auch ihn besuchen die Autoren in seinem Atelier. Er steht dem Menschen Udo J&uuml;rgens so nahe wie wohl kein anderer sonst: &bdquo;Mit seiner Musik hat er alle Schw&auml;chen ausgeglichen&ldquo;, so sein Bruder.<\/p>\n<p>Auch Tochter Jenny J&uuml;rgens und Sohn John sowie Weggef&auml;hrten wie Joachim Fuchsberger und seine Manager zeichnen ein Bild von &bdquo;Der Mann, der Udo J&uuml;rgens ist&ldquo;.<\/p>\n<p>&bdquo;Man vergisst sehr oft, dass ich in meinen Liedern, auch wenn sie vielleicht wie Schlager klingen, mich doch oft bem&uuml;ht habe, Haltung zu zeigen.&nbsp; Ich bin Unterhaltungsmusiker. Das beinhaltet auch das Wort &sbquo;Haltung&lsquo;.&ldquo;<\/p>\n<p>\n<strong>Der Mann, der Udo J&uuml;rgens ist<\/strong><\/p>\n<p>\nBuch und Regie &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;Hanns-Bruno Kammert&ouml;ns, Michael Wech<br \/>\nKamera&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;Sven Kiesche, Andr&eacute; Kr&uuml;ger<br \/>\nTon&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;Ilhan Coskun, Marvin Dohrmann, Julian Kiesche<br \/>\nSchnitt &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..Klaus Flemming<br \/>\nRecherche &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..Dominik Beckmann<br \/>\nProjektkoordination &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..Lena Zimmerhackel<br \/>\nProduktionsleitung&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.Lucas Meyer-Hentschel WDR, Sybille Essig MDR<br \/>\nProducer&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.Werner Vennewald<br \/>\nProduzent &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..Benjamin Seikel<br \/>\nRedaktion &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..Christiane Hinz (WDR); Anja Hagemeier (MDR);&nbsp; Gerolf Karwath (SWR)<\/p>\n<p>Eine Produktion der C-Films (Deutschland) GmbH im Auftrag von WDR, MDR und SWR in Kooperation mit SRF und ORF in Zusammenarbeit mit ARTE und 3sat<\/p>\n<p>Manfred Bockelmann, Bruder von Udo J&uuml;rgens: &bdquo;Wenn die &sbquo;blaue Stunde&lsquo; im Schloss anschlug, wenn man zur&uuml;ck kam von drau&szlig;en in das Haus, dann gab es oft eine Runde um das Klavier und mein Bruder Udo hat dann gespielt. Er hat in der Regel improvisiert und alle horchten zu. Und man konnte den Tag, die Erlebnisse, die man hatte oder einen gemeinsamen Spaziergang Revue passieren lassen &ndash; man hatte das Gef&uuml;hl, er erz&auml;hlt es nach. Das waren unglaubliche Stunden, f&uuml;r die gesamte Familie.&ldquo;<\/p>\n<p>John J&uuml;rgens, Sohn von Udo J&uuml;rgens: &bdquo;Er liebt die Frauen bis heute, und die Frauen lieben ihn. Das ist sicher nicht leicht f&uuml;r meine Mutter gewesen. Sie haben das beide ganz toll gemacht, weil sie das vor uns Kindern nicht gro&szlig;artig ausgetragen haben. Dass wir das irgendwann einmal mitbekommen haben, war klar.&ldquo;<\/p>\n<p>Jenny J&uuml;rgens, die &auml;lteste Tochter von Udo J&uuml;rgens: &bdquo;Wie w&auml;re beides vereinbar gewesen? Kann ich mir schwer vorstellen: Diese Form von Karriere, wie er sie gemacht hat, plus richtig Papa sein, wie man sich das vorstellt.&ldquo;<\/p>\n<p>\n<strong>Die Autoren &uuml;ber Udo J&uuml;rgens<\/strong><\/p>\n<p>\nHanns-Bruno&nbsp; Kammert&ouml;ns:&nbsp; &bdquo;Trotz seines grandiosen Erfolges, trotz seiner Erfahrung in den Jahrzehnten auf den Konzertb&uuml;hnen ist Udo J&uuml;rgens ein Mann geblieben, der Staunen kann, der sich mit vollem Herzen begeistern kann. F&uuml;r ihn ist typisch, dieses Verlangen nach Austausch, nach Gespr&auml;ch, auch &uuml;ber die letzten Dinge. Da ist nichts Routiniertes. Er ist ein Erz&auml;hler, dem man n&auml;chtelang zuh&ouml;ren kann. Auf ihn trifft das bonmot zu &sbquo;Wache jeden Morgen auf, als w&auml;re es Absicht&rsquo;.&ldquo;<\/p>\n<p>Michael Wech: &bdquo;Ein Satz von Udo J&uuml;rgens, der mich besonders beeindruckt hat, wird im Film nicht zu h&ouml;ren sein: &sbquo;Bis zum letzten Atemzug werde ich Vertrauen zu anderen Menschen haben und werde an diese Dinge glauben, die unser Leben lebenswert machen. Das ist das Entscheidende. Weil ich sonst kein einziges Lied mehr schreiben kann&lsquo;. Udo J&uuml;rgens, so habe ich ihn w&auml;hrend der Dreharbeiten kennengelernt, ist, wenn man das so sagen darf, parkettsicher, wenn es um Gef&uuml;hle geht. Und er spricht mit einer Mischung aus Leichtigkeit und Souver&auml;nit&auml;t dar&uuml;ber, wie ich es selten erlebt habe. Was auff&auml;llt, ist die Hochachtung mit der er, ungefragt, &uuml;ber seine Eltern spricht. Noch heute, mit fast achtzig Jahren. Ich bin &uuml;berzeugt, dass er es nicht nur f&uuml;r unsere Kamera getan hat.&ldquo;<\/p>\n<p>Das Erste \/ ARD (Textvorlage)<br \/>http.\/\/www.ariola.de<br \/>http:\/\/www.udojuergens.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sendetermine: Am Sonntag, 21. September 2014, 21.40 Uhr auf ARTE! Sowie: Am Montag, 29. 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