{"id":98434,"date":"2014-09-19T00:00:00","date_gmt":"2014-09-19T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=98434"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"HUBERT-KAH-Die-CD-The-Very-Best-98433","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/ndw\/HUBERT-KAH-Die-CD-The-Very-Best-98433\/","title":{"rendered":"HUBERT KAH <br \/>Die CD &quot;The Very Best Of Hubert KaH&quot; im Test von Holger St\u00fcrenburg!"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Artikel ist viel, viel mehr als eine reine Flei\u00dfarbeit&#8230;: \u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen ist der Donnerhall um &bdquo;Hubsi&ldquo; ja einwenig abgeklungen. Noch vor vier, sechs Wochen, sah dies ganz anders aus. Da war der 1961 im schw&auml;bischen Reutlingen geborene Hubert Kemmler, uns allen besser bekannt unter seinem K&uuml;nstlernamen <strong>HUBERT KAH<\/strong>, im Rahmen der zweiten Staffel des nicht unumstrittenen SAT1-Formats &bdquo;Promi Big Brother&ldquo; in ein von der Au&szlig;enwelt abgeschirmtes Villenkonstrukt eingezogen, lie&szlig; sich 14 Tage lang durchgehend 24 Stunden von dort &uuml;berall angebrachten Kameras beobachten und sorgte mit seiner urigen, liebenswert verwirrten, oft ins &uuml;berzeichnet Philosophisch-Nachdenkliche abdriftenden Darstellungsweise f&uuml;r unz&auml;hlige humorvolle Einlagen und ihm zuhauf zufliegende Herzen der TV-Zuschauer. Er trug jeden Tag aufs Neue einfarbige, scheu&szlig;lich-sch&ouml;ne Pullunder aus den Untiefen der Modes&uuml;nden der ausgehenden 70er, haute dem dar&uuml;ber hinaus kaum erw&auml;hnenswerten Reality-TV-Sternchen Ela Tas ungeh&ouml;rig auf das wohlgeformte Popochen und freundete sich immer enger mit dem nun endg&uuml;ltig als hedonistischer Hallodri geouteten Ex-Richter und fr&uuml;heren Hamburger Partysenator Ronald Barnabas Schill an, dem &ndash; aller berechtigten Kritik an seinem w&uuml;sten Lebenswandel zum Trotz &ndash; einzigen realen Intellektuellen in der Runde aus abgehalfterten M&ouml;chtegerns und 15-Minuten-Ruhm-Zeitgeist-Id&ouml;lchen, der dem einstigen &Uuml;berflieger der kommerzorientierten Neuen Deutschen Welle geistig ebenb&uuml;rtig war.<\/p>\n<p>Doch nun ist dieser launige Sp&auml;tsommer-Loch-Trubel durch wahrlich beachtenswertere Ereignissen, wie Isis-Terror, Ukraine-Krise oder Landtagswahlen in drei der &sbquo;F&uuml;nf Neuen Bundesl&auml;nder&lsquo;, (zum Gl&uuml;ck) wieder einwenig in den Hintergrund gedr&auml;ngt worden; &bdquo;Hubsi&ldquo; &ndash; wie Hubert Kah von &bdquo;Promi-Big-Brother&ldquo;-Prolo-Kommentatorin &bdquo;Cindy aus Marzahn&ldquo; m&uuml;tterlich genannt wurde &ndash; bekommt, zusammen mit seinem neuen M&auml;nnerfreund und &bdquo;Alter Ego&ldquo; Ronald Barnabas, eine eigene Trash-Talk-Show, heiratet bald im Modus des indischen Tantrismus seine langj&auml;hrige Freundin, tritt h&auml;ufiger denn je in 80er- und NDW-Revivalshows auf und plant, noch im Herbst diesen Jahres eine neue, selbstproduzierte CD mit eigenen aktuellen Liedern der staunenden &Ouml;ffentlichkeit darzureichen.<\/p>\n<p>Bis dies soweit ist, erinnert das K&ouml;lner Remixer-, DJ- und Produzenten Duo &bdquo;Blank &amp; Jones&ldquo; mittels einer eigens kreierten Koppelung namens <strong>&bdquo;The very Best of Hubert Kah&ldquo;<\/strong> an die wichtigsten musikalischen Arbeiten des Sohnes des einstigen Bezirksb&uuml;rgermeisters des Reutlinger Stadtteils Betzingen aus den Jahren 1982 bis 1998, die von Piet Blank und Jaspa Jones erst vor kurzem &auml;u&szlig;erst liebevoll und penibel soundtechnisch aktualisiert und &uuml;berarbeitet wurden.<\/p>\n<p>Die 18 ausgew&auml;hlten Titel auf vorliegender CD belegen einwandfrei, dass &bdquo;Hubsi&ldquo; schon immer viel mehr anzubieten hatte, als nur den sympathischen Wirrkopf aus dem Psychofolter-Container darzustellen. Im Laufe seiner inzwischen 32j&auml;hrigen Karriere im Spannungsfeld zwischen keckem NDW-Schlager, deutschsprachigem Edelpop bester Machart und englisch gesungenen Synthispielereien von internationaler Reputation, hat Hubert Kah, der zum Zeitpunkt seiner ersten Plattenver&ouml;ffentlichung noch brav eingeschriebener Student an der juristischen Fakult&auml;t war, tats&auml;chlich, jenseits aller Trash-TV-Formate dieser Welt, die eine oder andere immens wohlklingende Pop-Perle vorgelegt &ndash; davon legt die prallgef&uuml;llte Silberscheibe &bdquo;The very Best of Hubert Kah&ldquo; eindrucksvoll Zeugnis ab.<\/p>\n<p>Als im M&auml;rz 1982 Huberts &ndash; inzwischen l&auml;ngst Legendenstatus innhabendes &ndash; Singledeb&uuml;t &bdquo;Rosemarie&ldquo; auf den Markt kam, waren die Optionen f&uuml;r frische, teutonische Popmusik, jenseits von klassischem Schlager und brachialem, meist anpolitisiertem bzw. gesellschaftskritischen Deutschrock, als au&szlig;erordentlich positiv, offen und erwartungsvoll anzusehen. Junge, ungew&ouml;hnliche, mal schrill, mal dadaistisch, mal trotzig-frech auftretende Interpreten, wie &bdquo;Trio&ldquo;, Joachim Witt, &bdquo;Extrabreit&ldquo;, Markus, &bdquo;Rheingold&ldquo; oder &bdquo;Fr&auml;ulein Menke&ldquo;, hatten es fast &uuml;ber Nacht kongenial und beinahe &sbquo;aufr&uuml;hrerisch&lsquo; vermocht, unsere eher eckige, kantige, manchmal schwerf&auml;llige deutsche Muttersprache in musikalischer Hinsicht mit angloamerikanischer New Wave, britischem Synthipop und gewissen neuzeitlicheren Rock- und Punkkl&auml;ngen zu vers&ouml;hnen. Und genau in dieses kreative Chaos, das allerdings neben einer Menge Weizen, oft noch mehr Spreu enthielt, wobei beides voneinander zu trennen sich h&auml;ufig als nicht allzu einfach zu bew&auml;ltigen zeigte, traf nun voller Wucht und Esprit Hubert Kah &ndash; damals in Begleitung von zwei ebenfalls blutjungen Freunden mit Namen Markus L&uuml;hr (git, key) und Klaus Hirschburger (b), welche die bunte, phantasievolle B&uuml;hnenshow ihres kaum 21j&auml;hrigen Frontmannes wundervoll glei&szlig;end erg&auml;nzten &#8211; mit seinem feschen Singleerstling &bdquo;Rosemarie&ldquo;, mit dem vorliegende CD fulminant startet. &bdquo;Rosemarie&ldquo; wirkte in jenen Tagen insofern v&ouml;llig neuartig, als dass der ultimative, rasante Dauerohrwurm &uuml;berzeichnet romantische Gef&uuml;hlsduseleien, gemixt mit einer gewissen liebensw&uuml;rdigen Naivit&auml;t und Harmlosigkeit, wie sie in vielen Schlagern der 50er Jahre zuhause waren, mit so zickigen, wie zackigen, trotzdem fast minimalistischen Rhythmen aus dem Drumcomputer, ein paar gew&auml;hlten Pianoakkorden und sacht punkiger, treibender E-Gitarre verband, so dass Huberts augenzwinkerndes Liebesgest&auml;ndnis an die &bdquo;rote Rose Rosemarie&ldquo; im Grunde genommen ein einwandfreier (musik-)historischer Beleg ist f&uuml;r das sentimentale Revival der 50er Jahre genau drei Dekaden sp&auml;ter. Hubert Kah und seine Kapelle brachten mit ihrem kecken Deb&uuml;thit die heile Welt des teutonischen Musikfernsehens ganz sch&ouml;n durcheinander. In der alteingesessenen &bdquo;ZDF-Hitparade&ldquo; des Dieter Thomas Heck, die sich Anfang 1982 nach und nach neuen deutschen T&ouml;nen &ouml;ffnete, sorgte der Reutlinger, mal in Zwangsjacke, mal mit schlohwei&szlig;em Nachthemd bekleidet, f&uuml;r einen nicht unbedeutenden Anflug von Missmut, der manchen kreuzbraven Zuschauer im TV-Studio der Berliner Unionfilm nicht selten zu lautstarken Buhrufen animierte. Trotzdem raste &bdquo;Rosemarie&ldquo; im Fr&uuml;hsommer 1982 bis auf Rang 3 der &bdquo;Media Control&ldquo;-Listen, die dazugeh&ouml;rige LP mit dem doppeldeutigen Titel &bdquo;Meine H&ouml;hepunkte mit Rosemarie&ldquo; stand dem in nichts nach, und stieg fast gleichzeitig auf den siebten Rang der entsprechenden LP-Hitparaden. Trotz fraglos ansprechender, kesser Songs, die gef&uuml;hlsselige 50er-Nostalgie mit Coolness und Offenheit der 80er verbanden &#8211; hier seien als Beispiele die herrlich dekadenten Synthi-Kaskaden &bdquo;Libido&ldquo;, &bdquo;Tanzen gehen&ldquo; oder &bdquo;Caruso&ldquo; zu nennen &ndash; fanden diese, wie auch andere LP-Beitr&auml;ge von &bdquo;Meine H&ouml;hepunkte&ldquo;, vom gefeierten Singleaufh&auml;nger abgesehen, keine Verwendung auf hier analysierter Best-of-Koppelung. Tats&auml;chlich wurde seinerzeit aus &bdquo;Meine H&ouml;hepunkte&ldquo; auch keine weitere 45er ausgekoppelt, so dass alles ganz gespannt auf einen brandneuen Singlekracher Made in Reutlingen wartete. Dieser erschien nach den gro&szlig;en Ferien 1982, trug den Titel &bdquo;Sternenhimmel&ldquo;, und erwies sich erneut als zeitgeistbestimmendes Schmankerl voller Lust, Leidenschaft und stets augenzwinkernd &uuml;berkandidelter Melancholie. &bdquo;Sternenhimmel&ldquo; schoss umgehend in denselben des deutschen Hitparadenlebens, erreichte einen hervorragenden zweiten Rang bei &bdquo;Media Control&ldquo; und verkaufte sich zudem &uuml;ber 250.000 mal, was die Verleihung einer Goldenen Schallplatte f&uuml;r ihren umschw&auml;rmten Interpreten mit sich brachte. &bdquo;Meine H&ouml;hepunkt&ldquo; war noch nicht aus den LP-Charts verschwunden, da erschien schon das n&auml;chste Album von &bdquo;Hubert Kah mit Kapelle&ldquo;, wie sich das seinerzeit von Frontmann Hubert geleitete Trio offiziell nannte, &bdquo;Ich komme&ldquo; &uuml;berraschte nochmals mit einer zweideutigen Betitelung, ansonsten bot Kah-Opus Numero II musikalisch nicht viel Neues. Es pr&auml;sentierte kaum mehr als eine meist nur als konventionell zu bezeichnende Fortsetzung des bereits auf dem LP-Deb&uuml;t betriebenen Experimentierens mit hochtechnisiertem Synthesizer, drastischer Sehnsucht, exzessiver Melancholie und zeittypischer K&uuml;hle, so dass &bdquo;Ich komme&ldquo;, trotz des &uuml;berm&auml;&szlig;igen &ndash; und zeit- und musikgeschichtlich durchaus berechtigten &ndash; Erfolgs von &bdquo;Sternenhimmel&ldquo; nur den bescheidenen Rang 35 der LP-Hitparaden zu erklimmen vermochte. &bdquo;Sternenhimmel&ldquo; blieb die einzige Auskoppelung aus dem &uuml;berwiegend m&uuml;de und rein kommerziell gepr&auml;gten LP-Zweitling &bdquo;Ich komme&ldquo;, gilt aber heutzutage als &uuml;beraus relevantes, klingendes Zeitzeugnis der Hochphase der markttr&auml;chtigen Neuen Deutschen Welle im Rahmen des &bdquo;Summer of Pop&ldquo; 1982.<\/p>\n<p>Die dritte Single von Hubert Kah fand sich erst auf der Zweitauflage von &bdquo;Ich komme&ldquo; und beschritt den bislang eingeschlagenen Weg weiterhin. Kess, zackig, fordernd, lustvoll, aber doch auf Dauer einwenig eint&ouml;nig, drang &bdquo;Einmal nur mit Erika &hellip; (dieser Welt entflieh &lsquo;n)&ldquo; aus den Boxen, rein auf Verkaufserfolg ausgestaltet, man mag beinahe sagen, seelenlos hingeworfen, um den Namen Hubert Kah weiterhin in Hitparaden, Fernsehen und Radio, &bdquo;Jugendverbl&ouml;dungszeitschriften&ldquo; (Zitat: Wolfgang Niedecken) und Feuilletons halten zu k&ouml;nnen. Hubert selbst wollte den Titel eigentlich &bdquo;Einmal nach Amerika&ldquo; nennen, aber Produzent Dr. Claus Zundel zwang ihm die andere, kommerziellere Textfassung auf, um Kah samt Kapelle in einer poppig-welligen Klamauk-Ecke einzubetonieren. Danach versp&uuml;rte der hochtalentierte Reutlinger allerdings kein &uuml;berm&auml;&szlig;iges Verlangen, so dass, nach der Ver&ouml;ffentlichung von &bdquo;Erika&ldquo; und einer vom Jeans-Hersteller &bdquo;LEVI&rsquo;S&ldquo; organisierten und gesponserten Package-Tour im Verbund mit den NDW-Genre-Kollegen Nena (&bdquo;99 Luftballons&ldquo;), Markus (&bdquo;Ich will Spa&szlig;&ldquo;) und den bayerischen Mundartpoppern &bdquo;Relax&ldquo; (&bdquo;Weil I di mog&ldquo;), dringend ein musikalischer Neuanfang, m&ouml;glichst mit einem anderen Produzenten, anvisiert werden musste, da sonst &ndash; &bdquo;Ich komme&ldquo; deutete dies sp&uuml;rbar an &ndash; Stillstand und\/oder Sackgasse die Folge gewesen w&auml;ren.<\/p>\n<p>Dem Verfasser dieser Zeilen, damals elf, zw&ouml;lf Jahre alt, erging in es jenen Tagen bez&uuml;glich Hubert Kah &auml;hnlich, wie zwei Jahre sp&auml;ter in Sachen &bdquo;Modern Talking&ldquo;: Die erste LP, den gesamten Hype um Deb&uuml;tsingle und neue Pop-Stilistik, fand ich super, ich gab mich zun&auml;chst gerne der allgemeinen Hysterie hin; aber bei der eilig nachgeschobenen Folge-LP &ndash; auch bei Dieter &amp; Thomas folgte die zweite LP nur knapp ein halbes Jahr nach der ersten &ndash; war die Luft f&uuml;r mich raus. So, wie mich &bdquo;Let&rsquo;s Talk About Love&ldquo; vom &bdquo;modernen Ges&uuml;lze&ldquo; (Zitat: Willem F. Dincklage), im Herbst 1985 nervte, fand ich drei Jahre zuvor &bdquo;Ich komme&ldquo; schlicht zum Ent-Kommen, zum Weglaufen \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Umso erfreuter war (bestimmt nicht nur) meine Wenigkeit, als sich Hubert Kah im Fr&uuml;hsommer 1984 g&auml;nzlich runderneuert, gefestigt und so anspruchsvoll und tiefsinnig wie nie zuvor in Szene setzte. Hubert und die Seinen hatten ihre bisherigen grellen Spa&szlig;klamotten gegen modisch yuppifizierte, gediegen einfarbige Designeranz&uuml;ge eingetauscht; von der Hamburger POLYDOR waren sie zur Stuttgarter INTERCORD gewechselt, als neue Produzenten fungierten die M&uuml;nchener Michael Cretu und Armand Volker &ndash; was damit einhergehend war, dass sich Hubert Kah somit unter die Fittiche der innovativsten und bestausger&uuml;steten Studiofreaks begeben hatte, die derjenige Teil der einheimischen Popszene, der zugleich auf einen internationalen Anspruch wertlegte, seinerzeit aufzubieten hatte.<\/p>\n<p>Das erste &ndash; schier bet&ouml;rende &ndash; Resultat dieser kreativen Kooperation &sbquo;Reutlingen-meets-Munich&lsquo; lie&szlig; bereits in den Pfingsttagen des &bdquo;Orwell-Jahres&ldquo; aufhorchen: Die soeben erschienene neue 45er von Hubert Kah, &bdquo;Engel 07&ldquo;&lsquo;, bestach durch konsequente (aber eben niemals wie oft zuvor &uuml;bertriebene) Melancholie und Leidenschaft, verbunden mit hochintelligenten, grazil ausget&uuml;ftelten instrumentalen Verkleidungen f&uuml;r eine ultraeing&auml;ngige Melodie, die man, ohne zu &uuml;bertreiben, einfach nur als traumhaft vertr&auml;umt (oder, wenn man so will, als vertr&auml;umt traumhaft) bezeichnen kann! Kein Wunder, dass &bdquo;Engel 07&ldquo;, der geheimnisvolle &sbquo;himmlische Spion&lsquo;, im Juni 1984 in der &bdquo;ZDF-Hitparade&ldquo; den hei&szlig;begehrten ersten Rang anzufliegen in der Lage war, und in den Verkaufscharts, in denen ein halbes Jahr nach dem selbstverschuldeten Ableben der Neuen Deutschen Welle, wiederum &uuml;berwiegend englisch gesungen wurde, zumindest einen guten Rang 30 einnehmen konnte.<\/p>\n<p>Bald darauf verfestigte Huberts drittes Album &bdquo;Goldene Zeiten&ldquo; &ndash; das erste bei Intercord &ndash; seinen neu gewonnenen Status als anspruchsvoller Interpret filigraner deutschgesungener Popsongs auf Synthibasis, ohne unn&ouml;tige juvenile Sperenzchen und Haudrauf-Fr&ouml;hlichkeit, daf&uuml;r beseelt von umso mehr Tiefgang, Qualit&auml;t und international jederzeit konkurrenzf&auml;higem klanglichen, wie stilistischen Ambiente. Gleichzeitig gab es mit dem wundervoll sehns&uuml;chtig-mystischen Synthipop-Drama &bdquo;Wenn der Mond die Sonne ber&uuml;hrt&ldquo; eine weitere grazi&ouml;se Singleauskoppelung aus &bdquo;Goldene Zeiten&ldquo; zu h&ouml;ren, die sowohl im Oktober, als auch im Dezember 1984, (wenn auch folgenlos) in der &bdquo;ZDF-Hitparade&ldquo; vorgestellt wurde, die Top 50 der &bdquo;Media Control&ldquo;-Listen locker nahm und zudem bis heute, trotz oder vielleicht sogar gerade wegen seines eigenwilligen Arrangements, als immer wieder gern geh&ouml;rter Radiohit oft zum Einsatz kommt.<\/p>\n<p>Der Titelsong &ndash; ein durchaus als programmatisch aufzufassender, wehender, absolut edel-feudaler Synthipopper voller Kraft, Esprit und Eleganz &ndash; wurde, leider sehr (vielleicht gar zu) sp&auml;t, ergo erst im M&auml;rz 1985, aus dem dazugeh&ouml;rigen, gleichnamigen Album ausgekoppelt. Daher konnte er in den Hitlisten nicht mehr re&uuml;ssieren, z&auml;hlt aber bis heute zu den speziellen Fanfavoriten und kann zudem mit Fug und Recht als eines der interessantesten, weitfl&auml;chigsten und kompaktesten Hubert-Kah-Lieder &uuml;berhaupt bezeichnet werden.<\/p>\n<p>Inzwischen hatte die Band &uuml;ber den Manager der ebenfalls bei INTERCORD (bzw. deren Unterlabel CURB) unter Vertrag stehenden, australischen New-Wave-Combo &bdquo;Real Life&ldquo; (&bdquo;Send me an Angel&ldquo;) erste internationale Kontakte, d.h. in erster Linie in die USA und nach Japan, kn&uuml;pfen k&ouml;nnen, wo man zunehmend mehr Interesse f&uuml;r Huberts sensiblen Synthipop aufbrachte. So sollte eigentlich noch eine vierte Single aus &bdquo;Goldene Zeiten&ldquo; ausgekoppelt werden, die zwar mittels eines &bdquo;verr&uuml;ckten Musikvideos&ldquo; (Zitat: Hubert) in einem Luxemburger Schloss intensiv vorbereitet und sogar ein paar Mal &ouml;ffentlich beworben wurde, aber nachher aus Zeitmangel als Folge der anstehenden Weltkarriere doch nicht mehr als kleine Schwarze in den Handel kam: &bdquo;Solo tu&ldquo; ist auf jeden Fall mal wieder ein kleines, aber feines, perfekt d&uuml;ster-melancholisch, wie nicht von dieser Welt, ausgekleidetes, eher sanft-schleichend umgesetztes Synthi-Epos, prall gef&uuml;llt mit Wehmut und Herzblut, weshalb dieses neuerliche Pop-Kleinod somit absolut zu Recht einen ehrw&uuml;rdigen Platz auf &bdquo;The very Best of&hellip;&ldquo; zugestanden bekam.<\/p>\n<p>1986 beschloss das immer noch als Trio fungierende Popprojekt um Bandchef Hubert Kah, k&uuml;nftig vermehrt internationale Wege zu beschreiten, weshalb man sich dazu entschied, von nun an nur noch auf Englisch singen zu wollen. Kommerziell betrachtet, stellte diese Umorientierung sicherlich einen nachvollziehbaren Schritt dar, aber die zehn Lieder &ndash; die &bdquo;Ten Songs&ldquo; &ndash; aus Huberts ebenso betitelter 1986er-LP h&auml;tten mit einiger Sicherheit im muttersprachlichen Kontext, zumindest im deutschen Sprachraum, ebenso stark &uuml;berzeugt, wie nun mit englischer Lyrik. Die erste Single aus &bdquo;Ten Songs&ldquo; hie&szlig; &bdquo;Limousine&ldquo; und war ein grooviger, cool-hochgl&auml;nzender Synthigospel mit grandios eingesetzten, knackigen, latent bluesigen Rhythmen, frechen sexy-souligen Frauench&ouml;ren, versehen mit einer auch diesmal wieder geradezu g&ouml;ttlichen, letztlich vollkommenen Melodie. Diese bestach, zus&auml;tzlich zu ihrer musikalischen Intensit&auml;t, durch einen extra f&uuml;r die w&ouml;chentliche ARD-Hitparade &bdquo;Formel Eins&ldquo; gedrehten Videoclip, den ein Superfan, laut Hubert, &#8211; und dies, das kann der Verfasser dieser Zeilen jederzeit best&auml;tigen, ganz und gar nicht zu Unrecht &ndash; als &bdquo;das Supersch&auml;rfste&ldquo; bezeichnet hatte und von im Kurzfilm vorkommenden &bdquo;sexy Tussies im Leichenwagen&ldquo; und einem &bdquo;Bassisten, der aussah, wie ein Halbtoter&ldquo; voller Begeisterung schw&auml;rmte. Der feine Edelpop &bdquo;Limousine&ldquo; f&uuml;hrte Hubert Kah im Fr&uuml;hsommer 1986 anstandslos in einheimische Top-10-Gefilde zur&uuml;ck und sorgte tats&auml;chlich f&uuml;r einen der &bdquo;supersch&auml;rfsten&ldquo; Popklassiker des Musikjahres 1986. Das kurz darauf ver&ouml;ffentliche Album &bdquo;Ten Songs&ldquo; erklomm im Hochsommer Rang 35 der hiesigen LP-Charts; im Herbst folgte ein treibender, offensiv-draller, mit fetten Synthibl&auml;sern und einem schwitzigen Saxophon angereicherter Remix des LP-Titels &bdquo;Something I should know&ldquo; als weitere Single aus &bdquo;Ten Songs&ldquo;, die, wie auch die gesamte schwarze Scheibe, in Michael Cretus legend&auml;ren &bdquo;Rainbow-Studios&ldquo; zu M&uuml;nchen aufgenommen worden war und klanglich, wie stimmungsbezogen, von britischem New-Romantic-Pop a la &bdquo;Duran Duran&ldquo; oder &bdquo;O.M.D.&ldquo; qualitativ wahrhaftig nicht mehr zu unterscheiden war. &bdquo;Something I should know&ldquo; war zweifelsohne ein weiterer H&ouml;hepunkt (jedoch &sbquo;ohne Rosemarie&lsquo;&hellip;) in Hubert Kahs imposanter k&uuml;nstlerischer Laufbahn, der im Oktober 1986 einen ehrenwerten Rang 45 in den &bdquo;Media Control&ldquo;-Listen einnehmen konnte und somit nat&uuml;rlich auch a.D. 2014 auf &bdquo;The very Best of&ldquo; ber&uuml;cksichtigt wurde.<\/p>\n<p>Die dritte Single aus &bdquo;Ten Songs&ldquo;, vorgelegt im Fr&uuml;hjahr 1987, hatte Hubert zusammen mit dem ebenfalls aus Reutlingen stammenden Produzenten und Studioeigner Ulrich Herter geschrieben, der schon am Entstehen von &bdquo;Sternenhimmel&ldquo; ma&szlig;geblich beteiligt war, und selbst 1982\/83 mit dem kurzlebigen NDW-Projekt &bdquo;KIZ&ldquo; (&bdquo;Die Sennerin vom K&ouml;nigsee&ldquo;) bzw. ab Sommer 1985 mit dem frechen Synthi-trifft-Swing-Duo &bdquo;Two of us&ldquo; (&bdquo;Blue Night Shadow&ldquo;) einige Meriten hatte einfahren k&ouml;nnen. Das erneut episch-weitschweifige, wiederum von durch diverse Synthesizer geschaffenen sph&auml;rischen Kl&auml;ngen, treibenden Rhythmen und einer zum genau richtigen Zeitpunkt eingef&uuml;gten drastischen E-Gitarre lebende &bdquo;Love is so sensible&ldquo; fiel einwandfrei und unwiderruflich in die Schublade &sbquo;&auml;u&szlig;erst wertvolle Popmusik&lsquo;. Der kompakte, wahrhaftige &sbquo;Perfect Popsong&lsquo; befand sich jederzeit auf der H&ouml;he internationaler Vorgaben, war nur f&uuml;r den europ&auml;ischen Markt produziert worden, konnte aber im eigenen Land nicht an den Erfolg der beiden Vorg&auml;ngersingles aus &bdquo;Ten Songs&ldquo; ankn&uuml;pfen, verfehlte daher also hierzulande den Einstieg in die Verkaufshitparaden.<\/p>\n<p>Im Sommer 1987 erschien die ebenfalls kosmopolitisch t&ouml;nende, diesmal sogleich ins Tanzbein gehende Klangorgie &bdquo;Military Drums&ldquo;, die zuvor auf keiner LP zu finden war, und erst einer Zweitauflage von &bdquo;Ten Songs&ldquo; hinzugef&uuml;gt wurde. Besonders die vielen Dance-Remixe und Neuabmischungen von &bdquo;Military Drums&ldquo; brachten die Disco-Clubs nahezu weltweit zum Beben, in den &bdquo;Club Charts&ldquo; der &bdquo;US Billboard&ldquo;-Listen wurden gar die Top 10 erreicht. Qualitative und klangliche Unterschiede zu stilistisch &auml;hnlich agierenden internationalen Synthi-Dance-Titeln waren l&auml;ngst nicht mehr auszumachen; mit deftiger &bdquo;Rosemarie&ldquo;-Geselligkeit hatte dieser ph&auml;nomenale Tanzrocker l&auml;ngst nichts mehr am Hut.<\/p>\n<p>Huberts zweites englischgesungenes Werk &bdquo;Sound of my Heart&ldquo; wirkte einerseits radikal Dancefloor-ausgerichtet, zackig rhythmisch, funkig-feurig, mit krachenden &nbsp;House-Elementen und allerlei neumodischen Sequenzen aus dem Computer ausstaffiert bis zum &Uuml;berdruss. Dennoch vermittelte die im M&auml;rz 1989 pr&auml;sentierte LP gro&szlig;b&uuml;rgerliche Gediegenheit, Eleganz und prickelnd coolen Pop-Appeal bester Auspr&auml;gung. &bdquo;Welcome, Machine Gun&ldquo;, die erste Single daraus, erreichte im April genannten Jahres in unseren Breitengraden &nbsp;nur die Top 40, wurde aber vor allem in den Tanzs&auml;len der USA frenetisch gefeiert, wo der fetzige, rasante, alles andere als allt&auml;gliche Synthi-Rock-House-Verschnitt konsequent seinen strikten Weg unter die ersten Zehn der &bdquo;Billoboard&ldquo;-Clubcharts fand. Die Folgesingle &bdquo;So Many People&ldquo; war weniger tanzbar, sondern vielmehr ein enorm &uuml;berzeugender, mitrei&szlig;ender, extrem kraftvoller, vorantreibender, geradezu hymnischer Power-Pop im furiosen, breitgef&auml;cherten Synthesizer-Mantel, angesiedelt irgendwo zwischen &bdquo;Alphaville&ldquo; und den &bdquo;Pet Shop Boys&ldquo;, aber leider ohne Platzierung in den deutschen Singlehitparaden. Nur f&uuml;r den US-Markt als Single ausgesucht wurde die eher konventionelle, aus dem allgemeinen Sp&auml;t-80er-Popgeschehen nicht besonders hervorstechende, vermutlich weil &uuml;berm&auml;&szlig;ig kommerzielle, gitarrenverzierte Dance-Pop-S&uuml;&szlig;igkeit &bdquo;It&rsquo;s Me, Cathy (Follow My Heart)&ldquo;, f&uuml;r deren US-Liveperformance die weltweit bekannte, oft im Chor bzw. Hintergrund eingesetzte Rocks&auml;ngerin Amy Goff, die Bombastrocker &bdquo;Meat Loaf&ldquo; auf dessen 1986er-LP &bdquo;Blind Before I Stop&ldquo; vokalistisch unterst&uuml;tzte und zeitgleich eigene Hits mit der Europop-Formation &bdquo;Blind Date&ldquo; (&bdquo;Your Heart Keeps Burning&ldquo;) vorweisen konnte, extra nach New York eingeflogen werden musste, da ihr erotisch hauchendes Stimmchen im Refrain den weiblichen Part &uuml;bernommen hatte.<\/p>\n<p>Der auf Ibiza in Kooperation mit Denis Herman als Gasts&auml;nger eingespielte, nach sanfter Einleitung mit entschiedenen Akustikgitarren aufbl&uuml;hende, schlicht sch&ouml;ne, gef&uuml;hlvolle und trefflich zur&uuml;ckhaltend inszenierte New-Romantic-Schleicher &bdquo;Midnight Sun&ldquo; erinnerte klanglich an die norwegischen Pophelden &bdquo;a-ha&ldquo; und wirkte explizit vers&ouml;hnlich, entspannt und erwartungsfreudig in die Zukunft blickend, ohne jedoch eine tiefe Dankbarkeit an die Vergangenheit ausblenden zu wollen. Er war im Original auf &bdquo;Sound of my Heart&ldquo; enthalten, diente zu keinem Zeitpunkt als Single, galt aber bandintern als wohliges Abschiedslied f&uuml;r die 80er Jahre und die so erfolgreiche Zusammenarbeit der drei Musiker Hubert Kemmler, Klaus Hirschburger und Markus L&ouml;hr, die mit Beginn der neuen Dekade getrennter Wege gehen sollten. Von nun an &uuml;bernahm Hubert selbst den Bandnamen und f&uuml;hrte &bdquo;Hubert Kah&ldquo; so als Soloprojekt weiter in die 90er Jahre hinein.<\/p>\n<p>So ver&ouml;ffentlichte der Reutlinger im Hebst 1996, von der breiten &Ouml;ffentlichkeit allerdings weitgehend unbemerkt, eine nach ihm selbst betitelte CD, die es, wie auch die beiden Singleauskoppelung daraus, in diesem unserem Lande zu keinerlei Hitparadenehren brachte. Trotzdem schien gerade dieses Album f&uuml;r den K&uuml;nstler selbst von spezieller pers&ouml;nlicher Bedeutung zu sein, so dass zwei Titel daraus nun auch auf &bdquo;The very Best of&hellip;&ldquo; zum Einsatz kommen. Hubert wollte mittels dieses bombastischen Werks klassisches Ambiente mit progressivem Pop, Wave und leichten Gothic-Ankl&auml;ngen vermischen, was in puncto Kreativit&auml;t, Mut und Innovation sicherlich ein hehres Anliegen war (und in der Realisierung auch &uuml;berwiegend gut gelang), auf dem Markt in den ohnehin musikalisch nicht selten todlangweiligen ausgehenden 90er Jahren aber keinerlei Chancen einger&auml;umt bekam, sich zwischen Dancefloor, Boygroups und erzkommerziellem Wegwerf-Pop in irgendeiner Weise positiv durchzusetzen.<\/p>\n<p>Die schon 1995 vorab ver&ouml;ffentlichte Single &bdquo;C&rsquo;est la vie&ldquo; hatte Hubert zusammen mit seiner damaligen Ehefrau Susanne Kemmler (alias &bdquo;Sumatic&ldquo;) und Starproduzent Dietmar Kawohl (u.a. &bdquo;Boney M.&ldquo;, Juliane Werding, Roland Kaiser) verfasst und f&uuml;r sein 96er-Opus mit verschiedenen Orchestern feudal, getragen, dunkel, nur sacht hintergr&uuml;ndig rhythmisiert und auf hochmelodischer Basis im Sinne einer Art &bdquo;Bryan Ferry des Synthipop&ldquo; aufgenommen. Fraglos ein v&ouml;llig zeituntypischer kleiner Diamant zwischen bestem Pop und fast opernhafter Dramatik, der zweifellos absolut zu Recht f&uuml;r &bdquo;The very Best of&hellip;&ldquo; ausgew&auml;hlt wurde. Noch monumentaler, gro&szlig;orchestraler, lautst&auml;rker, springt daran anschlie&szlig;end das so geheimnisvolle, wie superbe, very british anmutende Popchanson &bdquo;Sailing (Away From Me)&ldquo; aus den Lautsprechern, bei dem h&ouml;rbar New-Wave-Moritatenbarde Marc Almond Pate stand. Beide nun reanimierten Titel aus &bdquo;Hubert Kah&ldquo; sind nicht mehr und nicht weniger, als hochqualitative, vollkommen zu Unrecht kommerziell untergegangene filigrane Popedelsteine inmitten einer ansonsten musikalisch schaurigen Musik&auml;ra voller Banalit&auml;ten und Ex-und-Hopp-Klangm&uuml;ll.<\/p>\n<p>Eine 1998 hinterher geschobene, d&uuml;ster-melancholische, im besten Sinne des Wortes abgehoben wirkende New-Wave-trifft-Gro&szlig;stadtdisco-Single mit dem Titel &bdquo;Love Chain (&hellip; Maria)&ldquo;, die seinerzeit aber auch keine Spuren in den Popcharts hinterlie&szlig;, beendet eine hoch spannende, faszinierende Reise durch die so vielseitigen t&ouml;nenden Welten eines quasi genialen Komponisten und S&auml;ngers, der, egal in welcher Stilistik er experimentell herumschwirrte, immer wieder f&uuml;r zeitlos sch&ouml;ne Popsongs im Spannungsfeld zwischen Elite und Kommerz sorgte. &bdquo;The very Best of Hubert Kah&ldquo; stellt zu einem angenehmen Preis von um die zw&ouml;lf Euro nicht nur eine sch&ouml;ne, vielf&auml;ltige und intime Erinnerung an die jugendlichen Tage von uns 80er-Jahre-Kindern dar. Vorliegende Kompilation zeigt auch all denen, die Hubert Kah zuvorderst als Pullundertragenden Knuddel-&bdquo;Hubsi&ldquo; bei &bdquo;Promi Big Brother&ldquo; kennengelernt haben, dass dieser nicht nur als liebenswerter Container-Chaot mit mancher Macke Beachtung finden sollte, sondern den man auch und gerade als vor Kreativit&auml;t nur so &uuml;berbordenden Popk&uuml;nstler ernstnehmen sollte, der, wie beschrieben, unz&auml;hlige, noch heute enorm &uuml;berzeugende, oft zeitlose, teils schier perfekte poppige Kunstwerke geschaffen hat, die teils auch 25, 30 Jahre nach ihrer Entstehung vor Intensit&auml;t, Eing&auml;ngigkeit, Power und realer Zeitlosigkeit nur so strotzen!<\/p>\n<p>Holger St\u00fcrenburg, 15. bis 18. September 2014 <\/p>\n<p>http:\/\/www.hubert-kah.com\/frontend\/frameset.html<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Artikel ist viel, viel mehr als eine reine Flei\u00dfarbeit&#8230;: \u00a0 Inzwischen ist der Donnerhall um &bdquo;Hubsi&ldquo; ja einwenig abgeklungen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":98435,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[22],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/98434"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=98434"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/98434\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98435"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=98434"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=98434"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=98434"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}