{"id":98278,"date":"2014-09-24T00:00:00","date_gmt":"2014-09-24T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=98278"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"ANDY-BORG-Die-CD-San-Amore-im-T-98277","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/ANDY-BORG-Die-CD-San-Amore-im-T-98277\/","title":{"rendered":"ANDY BORG <br \/>Die CD &quot;San Amore&quot; im Test von Holger St\u00fcrenburg!"},"content":{"rendered":"<p>Zwei Tage lang hat der Hamburger Musikjournalist an seinem &#8222;Essay&#8220; gefeilt&#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oft werde ich gefragt, der ich doch &uuml;berwiegend als Anh&auml;nger gehobenen Popschlagers eines Roland Kaiser oder Howard Carpendale ebenso bekannt bin, wie als Beinhart- Fan von Deutschrock-Intellektuellen a la Heinz Rudolf Kunze oder &bdquo;BAP&ldquo;, weshalb ich von jeher in einem Atemzug auf die Idee k&auml;me, mich&nbsp; gleicherma&szlig;en als langj&auml;hriger Freund des nahe am Rande zur (von mir doch eigentlich ungeliebten) Volkst&uuml;mlichkeit balancierenden singenden Muntermachers <strong>ANDY BORG<\/strong> vorzustellen. Dies sei doch schier unm&ouml;glich, passe nie und nimmer zusammen, ginge sich nicht miteinander aus.<\/p>\n<p>Derartige Fragen nach doch augenscheinlich so gar nicht zueinander passenden Momenten meines Musikgeschmacks, sind allerdings ein ums andere Mal mit nur wenigen Worten beantwortet. Diese lauten: Andy Borg macht das, was er macht, aus ganzem Herzen, ehrlich, &uuml;berzeugt und &uuml;berzeugend in einem, ungek&uuml;nstelt, frisch, offensiv und doch stets mit einer besonders sympathischen Portion an Selbstironie ausgestattet und gleichsam verbunden mit liebensw&uuml;rdiger ironischer Distanz zu dem von ihm dargebotenen. Genau diese Faktoren der Originalit&auml;t und Direktheit machen den geb&uuml;rtigen Wiener zu einer real existierenden Ausnahmeerscheinung in der ansonsten &uuml;berwiegend tats&auml;chlich bunt-seichten, kaum in die Tiefe gehenden Welt von &bdquo;Humptata und T&auml;t&auml;r&auml;&ldquo; (Udo J&uuml;rgens, 1995). Und das, was Andy Borg zur Freude all seiner Anh&auml;nger (und ein f&uuml;r alle Mal, den Rezensenten mit eingeschlossen!) so fabriziert, tut er so oder &auml;hnlich seit inzwischen sage und schreibe 32 Jahren! Sein Wirken ist durchgehend von Erfolg gekr&ouml;nt, meist in einem allseits bekannten, kaum ver&auml;nderten und gerade deshalb doch so liebgewonnenen leicht-luftigen Schlagersound aufbereitet, regelm&auml;&szlig;ig voller unverbrauchter Frische, immer wieder mal konstruktiv divergierend, ohne die grunds&auml;tzliche Richtung jemals zu verleugnen bzw. in Frage zu stellen. Seine Darbietungskunst wird selbstverst&auml;ndlich h&auml;ufig um treffliche Nuancen erg&auml;nzt und verf&uuml;hrt uns eins ums andere Mal liebenswert, ansprechend einfach zu mehr Spa&szlig; und Lebensfreude, zeigt sich dabei &#8211; und dies unterscheidet ihn von nicht wenigen Genrekollegen &ndash; selbstverst&auml;ndlich niemals &uuml;berzuckert, s&uuml;&szlig;lich, wom&ouml;glich gar substanzlos oder billig. Kurzum: Andy Borg steht hinter dem, was er tut &ndash; und genau dies macht ihn so authentisch. Davon legt nun auch und insbesondere sein k&uuml;rzlich erschienenes, brandaktuelles Studioalbum <strong>&bdquo;San Amore&ldquo; <\/strong>auf gewohnt brillante Art und Weise Zeugnis ab.<\/p>\n<p>Als ich den titelgebenden Radikalohrwurm des bei VM\/MCP Sound &amp; Media ver&ouml;ffentlichten (in der Normaledition) 15-Titel-Werks k&uuml;rzlich in der ZDF-Show &bdquo;Willkommen bei Carmen Nebel&ldquo; erstmals zu Ohren bekam, war ich von einer Sekunde auf die andere schlichtweg begeistert. &bdquo;San Amore&ldquo;, die monumentale Hymne auf &bdquo;den sch&ouml;nsten Ort der Welt&ldquo; (Textzitat), auf die idyllische Traumstadt, die, laut des heute 53j&auml;hrigen Multitalents nat&uuml;rlich &bdquo;keine reale Stadt&ldquo; ist, sondern sich vielmehr direkt &bdquo;in unseren Herzen&ldquo; befindet, ist nicht mehr und nicht weniger als Andy Borg pur. In drei Minuten und 16 Sekunden vereint die flotte, sogleich eing&auml;ngige Komposition von Christian Zierhofer und Hans Greiner all das, was den K&uuml;nstler Andy Borg seit nun schon mehr als drei Dekaden ausmacht: Liebe, Romantik, Gef&uuml;hl, Tr&auml;ume, die Sehnsucht, auch mal aus dem Alltag g&auml;nzlich auszusteigen, und irgendwo am anderen Ende der Welt all seine W&uuml;nsche und Bed&uuml;rfnisse auszuleben. All dies komprimiert allein das Titellied in kaum mehr als drei Minuten in bester, pr&auml;gnantester und punktgenauester Auspr&auml;gung. &bdquo;San Amore&ldquo;, zugleich erste Radiosingle aus gleichnamiger CD, befindet sich, ohne auch nur einen minimalen Anflug von Peinlichkeit, Plumpheit oder Pathos aufzubieten, auf derselben Augenh&ouml;he mit all den l&auml;ngst Kultstatus innehabenden Andy-Borg-Gassenhauern vergangener Tage, wie z.B. &bdquo;Adios Amor&ldquo;, &bdquo;Die ber&uuml;hmten Drei Worte&ldquo;, &bdquo;Angelo Mio&ldquo; oder &bdquo;Schenk mir eine Sonnenbrille&ldquo;, &auml;hm ich meine nat&uuml;rlich &bdquo;&hellip; eine Sommerliebe&ldquo;&hellip;<\/p>\n<p>Auf die romantisierend-surreale Reise nach &bdquo;San Amore&ldquo;, folgt das, wie Andy selbst zu Protokoll gibt, ultimative Lieblingslied seiner Frau Birgit aus seinem neuesten Opus. &bdquo;Z&auml;rtlicher Schlawiner&ldquo; ist zwar keine Eigenkreation, aber trotzdem ein auf den Interpreten jederzeit zutreffendes, augenzwinkernd autobiographisches Lied geworden, das den Menschen und Charakter Andy Borg in perfekter Manier nachzeichnet. Zwar wurde diese ironische Selbsterkenntnis von Topproduzent Uwe Busse (u.a. &bdquo;Die Flippers&ldquo;, Rex Gildo, Frans Bauer) ersonnen, dieser aber sei, so Andy, ein langj&auml;hriger Freund der Familie, der &bdquo;mich inzwischen besser kennst als ich selbst&ldquo;. Somit hat Freund und Kollege Uwe Busse thematisch den Punkt eindrucksvoll getroffen und ist der peppige volkst&uuml;mliche Up-Tempo-Schlager &bdquo;Z&auml;rtlicher Schlawiner&ldquo; sogleich als weiterer herausragender Beitrag auf Andy Borgs erster brandneuer Silberscheibe seit immerhin knapp zweieinhalb Jahren zu werten, als er mit der ebenfalls alles andere als &uuml;blen Produktion &bdquo;Blauer Horizont&ldquo; die weiten Welten des deutschen Schlagerliedguts durcheinander wirbelte.<\/p>\n<p>Niemand Geringeres, als der ebenfalls seit Jahrzehnten erfolgreich in der Szene herumwuselnde Kumpel in Sachen Gratwanderung zwischen traditionellem Schlager und Volkst&uuml;mlichem, Mel Jersey, zeichnete f&uuml;r den immer wieder ultrasympatischen, im mittleren Tempo gehaltenen, so getragenen, wie geschmeidigen Romantikschlager &bdquo;Zwei Flammen im ewigen Eis&ldquo; verantwortlich, in dem es in &auml;u&szlig;erst gew&auml;hlten Worten um den emotionalen Zweispalt zweier Menschen geht, die starke Gef&uuml;hle f&uuml;reinander hegen, diese aber niemals so Recht ausleben k&ouml;nnen, da sie beide in festen Partnerschaften stecken. &bdquo;Wei&szlig;e Wolken hoch am Himmel&ldquo; ist dagegen in einem schnelleren Tempo arrangiert und stellt inhaltlich einen melancholischen und zugleich Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen verbreitenden t&ouml;nenden Nachhall auf eine urpl&ouml;tzliche Liebe auf den Ersten Blick und eine umgehend nach Kennen- und Liebenlernen erfolgte gemeinsame Nacht dar, der wiederum strikt hochmelodisch daherkommt und von einer Sekunde auf die andere zum Mitwippen und Mitsingen animiert.<\/p>\n<p>Keck, proper, sonnig-sommerlich, urlaubsreif und druckvoll vorantreibend, erklingt das rasante, mal wieder offensiv Lebensfreude, Gl&uuml;ck und Liebe verstrahlende Edelschmankerl &bdquo;Tr&auml;um in meinen Armen&ldquo;; gleicherma&szlig;en temporeich, frohen Mutes und hei&szlig; und innig voller Liebe, erz&auml;hlt die gesungene M&auml;r von &bdquo;Maria&ldquo;, der Freundin eines Seemannes, die Tag f&uuml;r Tag am Hafen steht und darauf wartet, ihr Schatz steuere doch bald wiederum seinen Heimathafen und somit ihr laut pochendes Herz an. Im selben musikalischen Kontext h&auml;lt sich auch die schnelle, aufmuckende Schlagermelodie &bdquo;Manchmal (Der Himmel)&ldquo; auf, die ehrliche Liebensw&uuml;rdigkeit mit kesser Lausbubenhaftigkeit hinrei&szlig;end miteinander verbindet.<\/p>\n<p>Verliebte, naiv-friedliche Gl&uuml;ckseligkeit im Sinne der Goldenen 50er Jahre verbreitet eine umgehend mitrei&szlig;ende, wiegende, einwenig Doo-Wop-angehauchte Ode auf eine mutma&szlig;lich zauberhafte &Uuml;berfrau &bdquo;zwischen Wirklichkeit und Tr&auml;umen&ldquo; (Textzitat) unter dem Titel &bdquo;Oh Marijana&ldquo;. Dieser bluesige Schlagerohrwurm erinnert bez&uuml;glich Flair, Melodief&uuml;hrung und Umsetzung un&uuml;berh&ouml;rbar an Andys legend&auml;ren Top-Hit &bdquo;Ich will nicht wissen, wie Du hei&szlig;t&ldquo;, mit dem er am 30. Juni vor genau 30 Jahren nicht nur den ersten Rang in der &bdquo;ZDF-Hitparade&ldquo; von Dieter Thomas Heck belegte, sondern mittels dieser g&ouml;ttlichen Schnulze dar&uuml;ber hinaus einen unschlagbaren Kultklassiker geschaffen hat. &bdquo;Oh Marijana&ldquo; d&uuml;rfte dem in nichts nachstehen und hat zudem einwandfrei belegt, dass Andy Borg den Namen seiner Traumlady offenbar <em>sehr wohl<\/em> in Erfahrungen bringen wollte, allein schon, um der als &bdquo;Marijana&ldquo; getauften Dame nun dieses wundersch&ouml;ne Liebeslied widmen zu k&ouml;nnen!<\/p>\n<p>Komplett in seinem Weanerischem Heimatdialekt, interpretiert der langj&auml;hrige Moderator der prominenten ARD-TV-Show &bdquo;Musikantenstadl&ldquo; die von ihm selbst geschriebene, allen Unkenrufen zum Trotz durchaus latent <em>rockige<\/em> Ballade &bdquo;Wenn der Tag kommt&ldquo;. Zwar lebt der &sbquo;z&auml;rtliche SchlaWiener&lsquo; schon seit drei Jahrzehnten in Deutschland, jedoch beispielsweise fluchen, wie er sagt, tut er immer noch in seiner urigen Muttersprache. Aber kein einziger Freund gehobener Schlagerballaden mit lyrischer Tiefe und &uuml;berbordender Intensit&auml;t wird auch nur den geringsten Gedanken an einen Fluch in sich tragen, wenn er dieses famose, erneut konsequent kompakte Lied &uuml;ber eine soeben vergangene Partynacht und deren noch nicht abzusehende emotionale Folgen still genie&szlig;end auf sich wirken l&auml;sst!<\/p>\n<p>Ebenfalls der hauseigenen Feder Marke Borg entstammt der neuerlich enorm ohrwurmtr&auml;chtige, geradezu fetzig-peppig klingende Tanzschlager &bdquo;Nur davon tr&auml;umen&ldquo;, der zwar in musikalischer Hinsicht jederzeit leuchtenden Frohsinn und Ausgelassenheit verstrahlt, inhaltlich aber eher nachdenklich, traurig von der (vor&uuml;bergehenden?) Trennung zweier (einst) Verliebter berichtet: ER vermittelte IHR die gro&szlig;e Liebe, aber SIE wollte mehr, suchte sich einen anderen, der IHR alles nur Erdenkliche versprach und alle IHRE Tr&auml;ume erf&uuml;llen wollte. Doch wurde SIE von diesem anderen zutiefst entt&auml;uscht, so dass ER nun hofft, SIE k&auml;me, nach diesem Reinfall, bald wieder zu IHM zur&uuml;ck.<\/p>\n<p>Eine wahrhaft gro&szlig;artige, ungewohnt komplexe Komposition &ndash; voranstrebend, deftig, laut, powervoll, beinahe drastisch, gar einwenig gehetzt wirkend &ndash; stellt Andys einfach nur als phantastisch zu bezeichnende Hommage an seine pers&ouml;nliche italienische Lieblingsstadt &bdquo;Rom&ldquo; (Songtitel) dar. Er wollte, so sagte er, mittels dieses au&szlig;erordentlich dichten, kraftstrotzenden Liedes, die Ewige Stadt aus seiner ureigenen Sicht beschreiben, so dass er hierf&uuml;r in Sachen Songwriting, Arrangement und Umsetzung tats&auml;chlich v&ouml;llig neuartige, kaum zu erwartende Wege beschritt, weshalb &bdquo;Rom&ldquo;, wie Andy durchaus eingesteht, &bdquo;nicht wie normale Schlager (ausgefallen der Verf.) ist&ldquo;.<\/p>\n<p>Als ganz besondere, f&uuml;r viele Beobachter sicher eher sehr speziell anmutende H&ouml;hepunkte auf vorliegender CD erweisen sich die &uuml;beraus gekonnten Neuauslegungen zweier d&uuml;ster-n&auml;chtlicher Synthipop-Balladen eines gro&szlig;artigen, leider 2006 bereits verstorbenen Sangeskollegen. Der unverg&auml;ngliche Drafi Deutscher hatte seinem j&uuml;ngeren Fan Andy Borg eines Nachts, nach einem Auftritt, auf dem Keyboard in einem Hotel seinen 86er-Klassiker &bdquo;Das elfte Gebot&ldquo; vorgespielt. Daraufhin verfiel dieser umgehend in gr&ouml;&szlig;te Begeisterung und entschied sich, ebenjenen so k&uuml;hlen, wie schummrigen Schleicher als kreative Verbeugung vor dem gro&szlig;en Drafi Deutscher in neuem, mehr als nur imposanten Klanggewand einzusingen, das den morbiden Charme des Originals zu keinem Zeitpunkt au&szlig;er Acht l&auml;sst, im Gro&szlig;en und Ganzen jedoch Borg-gem&auml;&szlig; positiver und heller ert&ouml;nt. Das gleiche gilt f&uuml;r Andys kongeniale Neuinterpretation von Drafis 86er-Synthiode &bdquo;Herz an Herz Gef&uuml;hl&ldquo;, die der sagenumwobene Berliner Popchaot im September 1986 bis auf Rang 34 der &bdquo;Media Control&ldquo; hatte f&uuml;hren k&ouml;nnen und die als eine der spannendsten und intensivsten Drafi-Klangdramen der 80er Jahre &uuml;berhaupt gilt.<\/p>\n<p>Die gro&szlig;orchestrale Powerballade &bdquo;Der Himmel auf Erden&ldquo; erinnert stilistisch und betreffs seines ausdrucksstarken Ambientes an Andys gro&szlig;es Vorbild Peter Alexander (dessen gr&ouml;&szlig;ten Erfolgen er &uuml;brigens schon 2005 auf der CD &bdquo;Wenn erst der Abend kommt&ldquo; ph&auml;nomenal Tribut zollte und mit dieser immens wohlschmeckenden Liedsammlung er damals einen extrem gelungenen Einstand bei seiner derzeitigen Plattenfirma MCP ablieferte). Diesen breitgef&auml;chert inszenierten Schleicher hat Andy Borg ad Personam zu seinem absoluten Favoriten auf seinem neuesten Album auserkoren und dankt in diesem Falle im Besonderen der Grande Dame der deutschen Schlagerlyrik, Irma Holder, f&uuml;r ihre liebevoll gew&auml;hlten Textreime.<\/p>\n<p>Das auf der Normaledition zum Schluss hinzugekoppelte Duett mit dem polnischen Panfl&ouml;tisten Edward Simoni, &bdquo;Dann ruf&lsquo; ich wieder Deinen Namen&ldquo;, 1985 ein Hit f&uuml;r den 2008 verstorbenen niederl&auml;ndischen Schlagers&auml;nger und Chansonnier Benny Neyman, ist dagegen kaum der Rede wert: Ein konventionell volkst&uuml;mlicher Schlager der allgemeinen Machart, der nichts Bleibendes in sich tr&auml;gt.<\/p>\n<p>Man kann Andy Borg, wenn man nun unbedingt b&ouml;swillig sein will, m&ouml;glicherweise vorwerfen, er habe sich, seine k&uuml;nstlerische Intention, seinen musikalischen Stil, seinen Modus der Darbietung, in den vergangenen 32 Jahren seiner Karriere nur minimal ver&auml;ndert oder gar erweitert. Dies trifft pauschal auch sicherlich zu, aber eben genau diese Bodenst&auml;ndigkeit und diese Verl&auml;sslichkeit sind es, die Andy Borg zu seiner festen, unumst&ouml;&szlig;lichen Gr&ouml;&szlig;e im Deutschen Schlagerleben haben werden lassen. Er mag sich einfach nicht jeder klanglichen Modeerscheinung, jeder zeitgeistigen Gef&uuml;hlsschwankung hingeben, opfern. Andy Borg m&ouml;chte in seinen unz&auml;hligen Liedern Emotionales aller Art &#8211; Frohsinn, Lebensfreude, Liebe, Tr&auml;ume und Gl&uuml;ck, aber auch Nachdenkliches, Melancholisches, Sentimentales &#8211; verbreiten. Dies tut er noch heute mit einer Energie, Echtheit und Schaffensfreude, als h&auml;tte er soeben zum ersten Mal &uuml;berhaupt ein Tonstudio betreten. Zudem verkommt er niemals zu einer Selbstparodie, wom&ouml;glich einem Klischee, einem Abziehbild seiner selbst. Er, ANDY BORG, steht hinter allem, was ANDY BORG tut. Dies stets auf hohem musikalischen Level, von &uuml;berzeugender Qualit&auml;t, stilsicher, und doch immer wieder mit Ecken und Kanten versehen, die &ndash; wie wir auf &bdquo;San Amore&ldquo; z.B. am prunkvollen Edelschlager &bdquo;Rom&ldquo; oder den beiden hervorragenden Drafi-Neuauslegungen deutlich feststellen k&ouml;nnen &ndash; nicht selten schon mal den Rahmen des Gewohnten, Gel&auml;ufigen sprengen. Genau deshalb lieben wir unseren Andy Borg und erfreuen uns an all den sch&ouml;nen, tr&auml;umerischen neuen Liedern in der imagin&auml;ren Stadt der Liebe. Die fulminante Reise nach &bdquo;San Amore&ldquo;, zeigt Andy auf dem H&ouml;hepunkt seines k&uuml;nstlerischen Schaffens &ndash; und dieser H&ouml;hepunkt hat im Sommer 1982 mit seinem legend&auml;ren Deb&uuml;t &bdquo;Adios Amor&ldquo; begonnen und ist mit &bdquo;San Amore&ldquo;, 32 Jahre sp&auml;ter, noch lange nicht beendet, noch nicht einmal auf seinem Zenit angelangt.<\/p>\n<p>Zus&auml;tzlich zur Normaledition mit 14 Titeln plus Edward-Simoni-Duett, ist &bdquo;San Amore&ldquo; auch als &bdquo;DeLuxe Edition&ldquo;, bestehend aus einer CD und einer DVD, erh&auml;ltlich. Auf der DeLuxe-CD befindet sich als 16. Titel ein dreieinhalbmin&uuml;tiger Hit-Mix, bestehend aus &ndash; mit st&auml;rkerem Rhythmus unterlegten &ndash; zusammengemischten Songfragmenten, die den Albumtiteln &bdquo;San Amore&ldquo;, &bdquo;Wei&szlig;e Wolken hoch im Himmel&ldquo;, &bdquo;Zwei Flammen im ewigen Eis&ldquo;, &bdquo;Nur davon tr&auml;umen&ldquo;, &bdquo;Z&auml;rtlicher Schlawiner&ldquo; und &bdquo;Manchmal (der Himmel)&ldquo; entnommen wurden. Auf der ca. zehnmin&uuml;tigen Bonus-DVD sehen wir romantisch-gem&uuml;tliche, gen&uuml;ssliche Urlaubsstimmung verbreitende Videoclips zum Titellied, zu &bdquo;Wei&szlig;e Wolken hoch am Himmel&ldquo;, sowie zu &bdquo;Zwei Flammen im ewigen Eis&ldquo;.<\/p>\n<p>Holger St\u00fcrenburg, 22.\/23. September 2014<br \/>http:\/\/www.mcpsound.at<br \/>http:\/\/www.andy-borg.de\/Startseite.2.0.html<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Tage lang hat der Hamburger Musikjournalist an seinem &#8222;Essay&#8220; gefeilt&#8230;:\u00a0 Oft werde ich gefragt, der ich doch &uuml;berwiegend als<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":98279,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/98278"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=98278"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/98278\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98279"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=98278"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=98278"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=98278"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}