{"id":98086,"date":"2014-09-30T00:00:00","date_gmt":"2014-09-30T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=98086"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"ROGER-WHITTAKER-Das-5-CD-Set-Or-98085","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/ROGER-WHITTAKER-Das-5-CD-Set-Or-98085\/","title":{"rendered":"ROGER WHITTAKER <br \/>Das 5-CD-Set &quot;Original Album Classics&quot; im Test von Holger St\u00fcrenburg!"},"content":{"rendered":"<p>Lesen Sie HIER den mutma\u00dflich l\u00e4ngsten smago! Artikel aller Zeiten (, der dennoch ganz ohne L\u00e4ngen auskommt)&#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor ein paar Wochen habe ich an dieser Stelle die brandneue F&uuml;nf-CD-Box <strong>&bdquo;ORIGINAL ALBUM CLASSICS&ldquo;<\/strong> von <strong>Roland Kaiser <\/strong>ausgiebig vorgestellt. Diese beinhaltet zu einem superg&uuml;nstigen Preis von nur um die 15 Euro f&uuml;nf, teils lange gesuchte Originalalben des erfolgreichen Berliner Gratwandlers zwischen gehobenem Popschlager und international jederzeit konkurrenzf&auml;higem Softrock aus den Jahren 1976 bis 1990, eines davon erstmals &uuml;berhaupt, vier weitere seit langem endlich wieder im wohlklingenden CD-Format. Nun ist im Modus ebenjener Wiederver&ouml;ffentlichungs-Serie von SONY Music gleichsam eine ebenfalls mit f&uuml;nf legend&auml;ren Originalwerken ausgestattete F&uuml;nf-CD-Kollektion von &bdquo;Mr. Schmusebacke&ldquo; <strong>ROGER WHITTAKER<\/strong> erschienen. Diese umfasst die Jahre 1984 bis 1991 und soll nun von mir ausf&uuml;hrlich gew&uuml;rdigt werden.<\/p>\n<p>Der 1936 in Nairobi\/Kenia geborene studierte Zoologe und Meeresbiologe hatte ab 1962 in seiner langj&auml;hrigen Wahlheimat Irland, in Gro&szlig;britannien, den Niederlanden, sogar teilweise den USA, erste gro&szlig;e Erfolge mit meist auf Englisch gesungenen oder auch nur vor sich hin gepfiffenen Countrysongs und Folkballaden feiern k&ouml;nnen, die auch hierzulande bald viele Freunde fanden. Als Beispiele seien die romantischen, fast aristokratisch daherkommenden Gitarrenschleicher &bdquo;Durham Town&ldquo; (1969), &bdquo;The Last Farewell&ldquo; (1975) oder &bdquo;Indian Lady (A little Goodbye)&ldquo; (1976) zu nennen, die noch heute als zeitlose Evergreens gelten und letztlich l&auml;ngst zu Allgemeingut anspruchsvollen Songwritertums geworden sind.<\/p>\n<p>In den ausgehenden 70er Jahren startete der f&uuml;nffache Familienvater, der einst meist in Irland lebte, vor drei Jahren aber seinen Ruhesitz nach S&uuml;dfrankreich verlegt hat, eine zus&auml;tzliche Karriere in unseren Breitengraden mit mal eher poppigem, mal balladeskem Schlagerliedgut in deutscher Sprache, obwohl er bis heute, trotz hoher sprachlicher Begabung, dieser kaum m&auml;chtig ist. Einige fr&uuml;he deutschgesungene Singles, wie z.B. &bdquo;Goodbye ist Goodbye&ldquo;, &bdquo;Calpyso&ldquo; (beide 1979), oder &bdquo;Kinder der ganzen Welt&ldquo; (1980) machten durchaus schon Appetit auf einen deutsch singenden, mehr schlagerorientierten, als folk- und country-lastigen Roger Whittaker, aber der ultimative Durchbruch in die teutonischen Popwelten erfolgte erst Anfang 1982: Die un&uuml;berh&ouml;rbar schottisch inspirierte, so lieblich, wie geradlinig erklingende Gitarren-plus-Dudelsack-Melange &bdquo;Albany&ldquo;, die &#8211; wie die meisten k&uuml;nftigen Roger-Hits bis 1995 &ndash; der Feder der 2013 verstorbenen Hamburger Produzentenlegende Klaus &bdquo;Nick&ldquo; Munro entstammte, war in erster Linie, obwohl es auch eine englische Fassung davon gab, f&uuml;r den deutschsprachigen, also mitteleurop&auml;ischen Markt konzipiert worden und sorgte umgehend f&uuml;r wahre Begeisterungsst&uuml;rme in der BR Deutschland, &uuml;berwiegend aber in einem eher b&uuml;rgerlichen, betagteren Publikum (auch, wenn der Verfasser dieser Zeilen, eben Dank &bdquo;Albany&ldquo;, damals schon mit knapp elf Jahren zum gro&szlig;en und dauerhaften Roger Whittaker-Verehrer mutierte!)<\/p>\n<p>Die romantisch-d&uuml;stere Story des schottischen Adeligen &bdquo;Gordon McKenzie&ldquo;, der auf seinem stolzen Schloss &bdquo;Albany&ldquo; mit seinem Bruder Charles einen f&uuml;r diesen t&ouml;dlich endenden Kampf um die Hand eines sch&ouml;nen M&auml;dchens focht, fand sich im Fr&uuml;hjahr 1982, inmitten des aufkeimenden NDW-Spektakels, pl&ouml;tzlich auf Rang 3 der deutschen Singlehitparaden wieder, konnte sich im Februar genannten Jahres zudem in Dieter Thomas Hecks &bdquo;ZDF&ldquo;-Hitparade ebenfalls auf dem dritten Platz einfinden und erwuchs einen Monat sp&auml;ter sogar zum Spitzenreiter des ZDF-Flaggschiffs in Sachen Deutscher Schlager. Zeitgleich kam die dazugeh&ouml;rige, ebenfalls sehr gefragte LP &bdquo;Zum Weinen ist immer noch Zeit&ldquo; auf den Markt, und ein Jahr darauf, zu Jahresbeginn 1983, hatte sich Roger mit der formidablen Hit-LP &bdquo;Typisch&ldquo; und den daraus ausgekoppelten, l&auml;ngst zu Genreklassikern avancierten, durch und durch moderaten Gitarrenschlagern &bdquo;Wenn es Dich noch gibt&ldquo; (Februar 1983 &ndash; Rang 14) und &bdquo;Tanz heut&lsquo; Nacht mit mir&ldquo; (Juli 1983 &ndash; Rang 45) endlich einwandfrei und nachhaltig an der Spitze des deutschen Musikgeschehens etabliert.<\/p>\n<p>Ja, und im Fr&uuml;hjahr 1984 gab es nun die LP <strong>&bdquo;Ein Gl&uuml;ck, dass es Dich gibt&ldquo;<\/strong> zu h&ouml;ren, die in den deutschen &bdquo;Top 75&ldquo; den famosen zweiten Rang erreichte. Diese thematisch sehr vielseitige und erstmals eindeutig von 80er-typischen Synthesizerkl&auml;ngen gepr&auml;gte Scheibe wurde, wie auch ihre beiden h&ouml;chst reputierlichen Vorg&auml;nger, von Nick Munro ausgearbeitet und produziert. Sie ist im Rahmen von &bdquo;ORIGINAL ALBUM CLASSICS&ldquo; nun endlich wieder als Silberscheibe erh&auml;ltlich und &ndash; dies schon mal als &bdquo;Vorwarnung&lsquo; in Anbetracht zu erwartender Lobeshymnen aus meiner Feder &ndash; gilt inzwischen seit Erscheinungsdatum, als seit genau 30 Jahren, als meine un&uuml;bertroffene Lieblings-LP des gro&szlig;en Entertainers mit der samtenen Stimme.<\/p>\n<p>Vorab war im Februar des &bdquo;Orwell-Jahres&ldquo; bereits die sogleich wie die sprichw&ouml;rtliche Bombe einschlagende Single &bdquo;Abschied ist ein scharfes Schwert&ldquo; erschienen. Nick Munro hatte f&uuml;r seinen Sch&uuml;tzling eine zugegebenerma&szlig;en etwas m&auml;hrige, fraglos schleppende, aber trotzdem tief ins Herz treffende Mid-Tempo-Ballade verfasst, die im M&auml;rz 1984 bis auf Rang 9 der &bdquo;Media Control&ldquo;-Auswertungen aufsteigen konnte und somit bis heute Rogers letzte Top-10-Platzierung in den deutschen Singlecharts darstellt. Drei Jahrzehnte sp&auml;ter ist &bdquo;Abschied ist ein scharfes Schwert&ldquo; l&auml;ngst als unverbr&uuml;chlicher Genreklassiker anzusehen, obwohl dieser Titel, trotz des immensen Erfolgs, m.E. zu den schw&auml;cheren Beitr&auml;gen von &bdquo;Ein Gl&uuml;ck, dass es Dich gibt&ldquo; z&auml;hlt. Denn das genutzte betuliche Arrangement vermittelt den Eindruck, die per se gelungene Komposition w&uuml;rde unn&ouml;tig ged&auml;mpft bzw. zur&uuml;ckgehalten, sie k&ouml;nne aber, trotz trauriger, fast tr&auml;nenseliger Grundstimmung, &nbsp;weitaus mehr Power und Deutlichkeit, vielleicht ja sogar eine gesunde Prise Trotz ausstrahlen wollen, als dies in vorliegender Umsetzung m&ouml;glich geworden ist.<\/p>\n<p>Kurz darauf kam also die dazugeh&ouml;rige LP &bdquo;Ein Gl&uuml;ck, dass es Dich gibt&ldquo; auf den Markt und Roger begab sich erst mal auf eine umfangreiche Deutschlandtournee. Als er am Mittwoch, dem 23. Mai 1984, in der Hamburger Musikhalle\/Laeszhalle Station machte und ich den sympathischen, verschmitzten Schlager-Edelmann an diesem Abend zum ersten Mal in meinem Leben &sbquo;live&lsquo; erleben konnte, kaufte ich mir gleich im Anschluss an das Konzert, am Merchandising-Stand, ein Exemplar dieser LP, in die ich mich sogleich &sbquo;verliebte&lsquo; und die ich mir bis heute unz&auml;hlige Male aufgelegt und ein ums andere Mal immens genossen habe. Nun ist gerade dieses schlicht zeitlose Album Teil von &ldquo;ORIGINAL ALBUM CLASSICS&ldquo; und somit, erstmals seit vielen, vielen Jahren, wiederum als CD erh&auml;ltlich: 12 mehrheitlich ph&auml;nomenale Titel, produziert und &uuml;berwiegend geschrieben von Nick Munro, ein ums andere Mal erlesen, geschmeidig und stimmstark interpretiert von Roger Whittaker, der zwar, wie erw&auml;hnt, selbst kaum Deutsch spricht, aber die oft sehr intensiven, ausdrucksstarken und emotional bewegenden Texte dennoch immer wieder perfekt und fehlerfrei zu intonieren in der Lage war.<\/p>\n<p>Der Er&ouml;ffnungstitel wurde im August 1984 als zweite Single ausgekoppelt und traf mal wieder voll ins Schwarze. Nicht nur f&uuml;r mich pers&ouml;nlich bekam dieses Lied damals eine sehr enge, intime Bedeutung, auch viele andere Freunde des gehobenen deutschen Schlagers schw&auml;rmten bald von der feurigen Spanierin &bdquo;Eloisa&ldquo;, die mit ihrer Hei&szlig;bl&uuml;tigkeit und Energie, dem guten, alten Roger ganz sch&ouml;n den Kopf verdreht haben muss. Obwohl in den Verkaufscharts nur Rang 28 erreicht werden konnte, gilt die romantisch-wehende Hymne auf die s&uuml;deurop&auml;ische Sch&ouml;nheit &bdquo;Eloisa&ldquo; heute l&auml;ngst als zeittypischer Schlagerklassiker der 80er Jahre, den der Interpret auch in den Jahren danach bei keinem seiner Auftritte in unseren Breitengraden mehr auslassen durfte. F&uuml;r mich pers&ouml;nlich ist und bleibt &bdquo;Eloisa&ldquo; dauerhaft mit dem Wirkungsdatum im Sp&auml;tsommer bzw. Herbst 1984 verbunden und z&auml;hlt bis heute, neben Roland Kaisers &bdquo;Joana&ldquo; und Howard Carpendales &bdquo;Samstag Nacht&ldquo;, zu meinen gro&szlig;en &bdquo;Schlager-Top 3&ldquo; dieser &Auml;ra.<\/p>\n<p>Es folgt der kessen &bdquo;Eloisa&ldquo; zun&auml;chst der sentimentale, eher stille, mit quietschender Mundharmonika, Steel-Guitar-Einsprengseln und einwenig Honky-Tonk-Geklimper angereicherte Country-Bluesschleicher &bdquo;Sein Truck f&auml;hrt weiter&ldquo;, bevor mal wieder ein temporeicherer, sommerlich-luftiger Synthi-Pop-Schlager namens &bdquo;Von Dover nach Calais&ldquo; die enorm hohe Qualit&auml;t von &bdquo;Ein Gl&uuml;ck, dass es Dich gibt&ldquo; untermauerte. Es ging darin inhaltlich um die so liebensw&uuml;rdige, wie grazile Geschichte zweier Jungverliebter &ndash; er ein aufstrebender Student aus Dover, sie die h&uuml;bsche Tochter eines Cafebesitzers aus Calais -, die sich auf seinem Weg nach Paris im Caf&eacute;&lsquo; ihres strengen Herrn Papas kennen- und lieben lernten, aber schlussendlich, trotz aller N&auml;he zwischen Britannien und France, nicht zueinander fanden, obwohl der Protagonist w&auml;hrend seines gesamten Studiums immer wieder mit der F&auml;hre &bdquo;Von Dover nach Calais&ldquo; fuhr, um mit seiner Angebeteten ein paar sch&ouml;ne Stunden in der nordfranz&ouml;sischen Hafenstadt unweit des &Auml;rmelkanals verbringen zu k&ouml;nnen. Gleicherma&szlig;en zutiefst niveauvollen, so fr&ouml;hlich-treibenden, wie stets elegant die Contenance bewahrenden Popschlager im Synthesizer-Kontext der mittleren 80er Jahre gehalten, stellen auch die folgenden, &auml;u&szlig;erst &uuml;berzeugenden Albumbeitr&auml;ge &bdquo;Saharahei&szlig; &ndash; Alaskak&uuml;hl&ldquo; &ndash; eher temporeich, keck-frohgemut &ndash; und &bdquo;Himmel vorhanden &ndash; Engel gesucht&ldquo; &ndash; ein sachter, introvertierter, teils wehm&uuml;tiger, teils schw&auml;rmerischer Reggae-Schleicher &ndash; dar, bevor &bdquo;Abschied ist ein scharfes Schwert&ldquo;, erw&auml;hnte erste Single, die einstige LP-A-Seite von &bdquo;Ein Gl&uuml;ck, dass es Dich gibt&ldquo;, wie beschrieben, ebenso romantisch, wie allzu schleichend ausklingen l&auml;sst.<\/p>\n<p>Weiter geht&rsquo;s mit dem rabiat gef&uuml;hlvollen, knackig rhythmisierten Mid-Tempo-Synthischlager &bdquo;Augen wie Sterne&ldquo; und der zerbrechlichen, ruhigen Irish-Folk-Ballade &bdquo;Ich denk&lsquo; oft an Mary&ldquo;, basierend auf gem&auml;chlichen Lagerfeuergitarren, mitsamt ein paar penibel eingesetzten Dudelsack-Spielereien, die sich so subtil, wie gekonnt, durchwegs im gem&uuml;tvollen Schlagerkontext verbleibend (und damit vielleicht wirkungsvoller, als es im lauten Politbarden-Kontext der Fall gewesen w&auml;re) mit der Tragik des Nordirland-Konflikts auseinandersetzt.<\/p>\n<p>Es folgt einer meiner speziellen Geheimtipps aus dem unergr&uuml;ndlichen Liederfundus von Roger Whittaker. Als ich an erw&auml;hntem 23. Mai 1984 in der Hamburger Musikhalle\/Laeszhalle mein allererstes Roger-Konzert &uuml;berhaupt besuchte, staunte ich nicht schlecht, als der Star des Abend pl&ouml;tzlich und unerwartet &ndash; wie gesagt, die hier beschriebene 1984er-Scheibe hatte ich mir erst direkt <em>nach<\/em> dem Auftritt an jenem Mittwochabend gekauft &ndash; auf einmal einen wehenden Gitarrenpop-Ohrwurm anstimmte, den ich bereits &ndash; einst jedoch von einer Frau gesungen &ndash; im Sommer 1981 geh&ouml;rt hatte. &bdquo;Charlie Mahon&ldquo; wurde damals als neue Single der niemals so recht bekannt gewordenen Schlagers&auml;ngerin Stephanie Lindbergh in der allw&ouml;chentlichen &bdquo;Deutschen Schlagerparade auf NDR II&ldquo; vorgestellt &ndash; und dieser absolut brillante, melancholisch-wohligwarme Ohrwurm fra&szlig; sich sofort unwiderruflich in meine Geh&ouml;rg&auml;nge ein, fiel aber ansonsten beim einheimischen Schlagerpublikum durch und hinterlie&szlig; keinen bleibenden Eindruck in den Singlehitparaden des Jahres 1981.<\/p>\n<p>Im Mai 1984 intonierte nun also urpl&ouml;tzlich Roger Whittaker dieses liebenswerte Lied &uuml;ber den untreuen, flatterhaften, oft fies agierenden Frauenheld &bdquo;Charlie Mahon&ldquo; &sbquo;live&lsquo; &ndash; und mir kam sofort in den Sinn: Das kenne ich doch! Nach dem Erwerb der LP &bdquo;Ein Gl&uuml;ck, dass es Dich gibt&ldquo;, stellte ich dann am n&auml;chsten Morgen fest, dass Rogers Produzent Nick Munro einfach eine seiner &auml;lteren Kompositionen aus der Schublade geholt und f&uuml;r seinen weltber&uuml;hmten Sch&uuml;tzling neu aufbereitet hatte. Obwohl die Ode auf den besitzergreifenden Windhund namens &bdquo;Charlie Mahon&ldquo;, der sogar enge Freundschaften f&uuml;r seine Habgier aufs Spiel setzte, niemals &ndash; in Rogers Version &ndash; zu Singleehren kam, z&auml;hlt gerade dieses Lied f&uuml;r mich pers&ouml;nlich zu meinen unverr&uuml;ckbaren Lieblingsliedern nicht nur aus hier analysierter CD, sondern letztlich vom Interpreten allgemein.<\/p>\n<p>Neuerlich im gehobenen Synthi-Umfeld verbleibt &bdquo;Hin und Her und Her und Hin&ldquo;; sacht, gem&uuml;tlich, ansonsten nicht besonders hervorstechend vernimmt man das Gitarren-plus-Piano-(Fast-)Chanson &bdquo;Flasche und Glas&ldquo;. &Uuml;ber Roger Whittakers pers&ouml;nliches Hobby, das eigenh&auml;ndige Fliegen von Privatflugzeugen, handelt der wehend-hochmelodi&ouml;se Titel &bdquo;Der Himmel &uuml;ber mir&ldquo;: Zu den meisten seiner Auftritte in jenen Tagen flog Flugscheininhaber Roger mit seinem &bdquo;Silbervogel am Horizont&ldquo; (Textzitat), selbst den Steuerkn&uuml;ppel bedienend. &Uuml;ber diese Passion haben ihm Joachim Heider und Nick Munro einen wahrlich perfekten Popschlager auf den Leib geschneidert, der rein qualitativ, in Bezug auf Kompaktheit und Ausstrahlung, jederzeit auch einen guten Singletitel abgegeben h&auml;tte.<\/p>\n<p>&bdquo;Ein Gl&uuml;ck, dass es dich gibt&ldquo; mag mein pers&ouml;nliches Whittaker-Lieblingsalbum sein, weshalb ich in der Bewertung sicherlich befangen bin. Aber auch rein objektiv betrachtet, bieten die zw&ouml;lf Songs darauf zum einen eine perfekte Wiedergabe des popmusikalischen Klangbildes im Zeitalter des Synthipop. Zum anderen ist gerade diese LP ein schlagender Beweis f&uuml;r die stilistische Vielseitigkeit, Unterschiedlichkeit und Eigenst&auml;ndigkeit auch desjenigen Liedmaterials von Roger Whittaker, das fast ausschlie&szlig;lich &ndash; und hier zuvorderst von Nick Munro &#8211; f&uuml;r den deutschsprachigen Markt ersonnen worden war: Von gehobenem Synthischlager, &uuml;ber Reggae, Country, Blues bis hin zu Folk und Chanson&auml;hnlichem, ist auf &bdquo;Ein Gl&uuml;ck, dass es Dich gibt&ldquo; alles vorhanden, was das offene Schlagerherz in jenen Tagen begehrte &ndash; und dies alles regelm&auml;&szlig;ig zwar kommerziell in G&auml;nze gut verwertbar, aber so gut wie niemals klischeehaft, uninspiriert, oder gar Langeweile verbreitend. Denn oft fallen, gerade bei Schlagerproduktionen, viele Albumtitel in Puncto Intensit&auml;t, Festigkeit und &Uuml;berzeugungskraft, neben den zwei, drei Singlehits deutlich ab, werden nicht selten nur als F&uuml;llmetarial genutzt. Dies war bei Rogers 84er-LP keinesfalls so. Neben &bdquo;Abschied&hellip;&ldquo; und &bdquo;Eloisa&ldquo;, waren bestimmt noch vier oder f&uuml;nf gleicherma&szlig;en hochwertiger Schlagerkleinode vorhanden. die jederzeit sehr gut als erfolgreiche Beitrage zu den heimatlichen Singlehitlisten getaugt h&auml;tten!<\/p>\n<p>Knapp eineinhalb Jahre darauf, im Sp&auml;tsommer 1985, erschien mit <strong>&bdquo;DU GEH&Ouml;RST ZU MIR&ldquo;<\/strong> ein weiteres interessantes Hitalbum (Rang 2!) der grandios miteinander harmonierenden Songschmiede Whittaker\/Munro: Zw&ouml;lf neue, zumeist sehr ansprechende, mal flotte, mal balladeske Popschlager, arrangiert mit 80er-Jahre-typischen Synthesizern und perlenden, lieblichen Akustikgitarren &#8211; stets ohrwurmgerecht und feudal klanglich ausgekleidet und gehoben, intelligent und liebevoll charmant-weltm&auml;nnisch eingesungen von dem zwischenzeitlich kinnbartlosen Roger Whittaker. &bdquo;Leben mit Dir&ldquo; hie&szlig; die erste Auskoppelung aus &bdquo;Du geh&ouml;rst zu mir&ldquo;, die bald darauf auf Rang 28 der &bdquo;Media Control&ldquo;-Charts landete und somit als &uuml;beraus sympathischer Sp&auml;tsommer-Hit in die Annalen des Popjahres 1985 Eingang fand. Im darauffolgenden Fr&uuml;hjahr 1986 erschien die zweite Auskoppelung &bdquo;Fernweh&ldquo;: Diesmal hatten die Verantwortlichen einen temporeicheren, strikt geradlinigen, vorantreibenden, zugleich hoch melodi&ouml;s ausgefallenen Popschlager ausgesucht, der vollgef&uuml;llt war mit sehns&uuml;chtigem, leidenschaftlichem Urlaubsfeeling und entspannter Ferienstimmung (Rang 57). &nbsp;Zwar nur als B-Seite (von der noch zu erw&auml;hnenden 1986er-Non-Album-Single &bdquo;Ein bisschen Aroma&ldquo;) diente der hinrei&szlig;end verliebte, rhythmisch mediterrane Pop-Shuffle &bdquo;Die Nacht von Marseilles&ldquo;, erwuchs aber im Laufe der Jahre ob seiner bet&ouml;renden, aufmunternden Rhythmik und seiner aufgekratzten Eing&auml;ngigkeit, schnell zu einem bis heute regelm&auml;&szlig;ig geforderten Fanfavoriten, besonders bei Livekonzerten. Ebenso lyrisch witzig und ungewohnt augenzwinkernd, erweis sich der schummrig-schw&uuml;lstige, einwenig skurrile Synthi-Tango-Verschnitt &bdquo;Lieben Sie Brahms, Madame&ldquo;. Darin geriet der von einer au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Frau hingerissene Protagonist an eine durchaus musikbegeisterte, zudem hochkulturelle Dame, die sich aber nicht entscheiden konnte, ob sie sich nun zu einer Beziehung mit ihm, dem hemds&auml;rmeligen Country- und Bluesfan, bekennen oder doch lieber weiterhin mit bisherigen ihrem Verehrer aus der Oberklasse durch prunkvolle Opernh&auml;user und abgehobene Vernissagen ziehen wolle.<\/p>\n<p>Zu den &uuml;berzeugendsten Albumtiteln auf &bdquo;Du geh&ouml;rst zu mir&ldquo; z&auml;hlte z.B. der gro&szlig;b&uuml;rgerlich-gediegene, ruhig-dunkle, zudem locker und feingliedrig vor sich hin schwebende Feudal-Reggae &bdquo;Schatten und Licht&ldquo;, der ebenso vornehme, wie gem&auml;chliche, ein weiteres Mal auf sanfter Reggae-Rhythmik basierende Mitt-Tempo-Popper &bdquo;Treulos&ldquo; oder das sehr bed&auml;chtig-ruhige Gitarren-Folk-Chanson &bdquo;F&uuml;r ein Leben zu zweit&ldquo;. Auch der eher rockige, fast fetzige Uptempo-Ohrwurm &bdquo;Lass Dich fallen&ldquo; (mein pers&ouml;nlicher Favorit aus &bdquo;Du geh&ouml;rst zu mir&ldquo;) z&auml;hlt fraglos zu den herausragenden Beitr&auml;gen auf vorliegender Silberscheibe, wie gleichsam der gediegene, abendlich-vertr&auml;umte LP-Abschluss &bdquo;Es wird Nacht&ldquo;. Eher im konventionellen Rahmen verbleiben dagegen der wiederum etwas desinteressiert, fast &ouml;de dahinschleichende Durchschnittsschlager &bdquo;Wenn das Herz Narben hat&ldquo;, die einfach nicht aus sich herauskommen wollende, verschnupfte Schlechtwetter-Ballade &bdquo;Tage wie Tropfen&ldquo;, die letztlich im wahrsten Sinne des Wortes gelangweilt vor sich hin tr&ouml;pfelt, oder der ebenfalls verhalten, ernsthaft, beinahe lustlos wirkende Schleichschlager &bdquo;Du alleine &ndash; ich alleine&ldquo;.<\/p>\n<p>&bdquo;Schatten und Licht&ldquo; hei&szlig;t der Er&ouml;ffner des 1985er-Opus von Roger Whittaker. Diese &Uuml;berschrift kann auch programmatisch f&uuml;r die gesamte LP geltend gemacht werden. Die auf &bdquo;Du geh&ouml;rst zu mir&ldquo; enthaltenen Lieder sind Halbehalbe; bieten somit tats&auml;chlich &bdquo;Schatten und Licht&ldquo;. Es gibt einige fraglos faszinierende Titel, v.a. die beiden Singles, ein paar ebenso gelungene Albumsongs, aber leider dar&uuml;ber hinaus eine Menge an Mittelma&szlig; und Unterdurchschnittlichem. Letztlich zeigte sich hier genau ebenjenes Ph&auml;nomen, das ich bereits angesprochen hatte: Tolle Singles, eine Handvoll spannende Albumtracks plus zwar h&ouml;rbares, aber k&uuml;nstlerisch unn&ouml;tiges F&uuml;llmaterial. Da &bdquo;Fernweh&ldquo; eine der bis heute letzten 45er des Grandseigneur des gehobenen Popschlagers &nbsp;&uuml;berhaupt war, die hierzulande in die Verkaufshitparaden hatten einziehen k&ouml;nnen, entwickelte sich Roger Whittaker zunehmend mehr zu einem reinen Albumk&uuml;nstler, der von jeher mehr Langspielplatten\/CDs verkaufte, als kleine Schwarze. Au&szlig;erdem, dies verdeutlichte sich nach dem durch die Neue Deutsche Welle verursachten nationalen Popaufbruch zusehends, kauften bis auf Weiteres &#8211; &nbsp;Helene Fischer, Andrea Berg, selbst das fundamentale Wolfgang-Petry-Revival lagen noch in weiter Ferne &ndash; &uuml;berwiegend erwachsene, durchaus betagtere Menschen Tontr&auml;ger aus dem expliziten Schlagerbereich. Und diese &auml;ltere Generation besa&szlig; die notwendigen Finanzmittel, um sogleich eine ganze (teurere) LP, anstatt statt einer (kosteng&uuml;nstigeren) Single mit nur zwei Titeln zu erwerben. Folglich blieben auch nach 1986 Whittaker-Alben &uuml;berwiegend reale Top-Themen, w&auml;hrend sich seine Singleverk&auml;ufe immer mehr als r&uuml;ckl&auml;ufig erwiesen. Dies f&uuml;hrte dazu, dass sich in den sp&auml;ten 80ern selbst wahrhaft grandiose Kleine Schwarze aus dem Hause Whittaker, auf die ich noch gesondert eingehen werde, nur noch in den Rundfunk-, aber kaum mehr in den Verkaufscharts wiederfanden.<\/p>\n<p>Genau ein Jahr nach der Ver&ouml;ffentlichung von &bdquo;Du geh&ouml;rst zu mir&ldquo;, folgte die in TV und Radio massiv beworbene LP-Kompilation &bdquo;Hits&ldquo;, die alle deutschsprachigen Whittaker-Erfolge, von &bdquo;Albany&ldquo; bis &bdquo;Fernweh&ldquo;, zusammenfasste, sowie die nur auf dieser Kompilation ber&uuml;cksichtigte, feucht-fr&ouml;hliche Ohrwurmmelodie &bdquo;Ein bisschen Aroma&ldquo; beinhaltete, die als singletauglicher Anschluss-Gag an die seinerzeit von Roger pers&ouml;nlich eingesungene Werbemelodie f&uuml;r &bdquo;die Kr&ouml;nung von JACOBS Kaf&auml;&auml;&auml;&auml;&ldquo; nachgelegt worden war. &bdquo;Ein bisschen Aroma&ldquo; erwies sich als Rundfunkdauerbrenner, Partyaufmischer und Schlagerfetenkultklassiker, erreichte im September 1986 Rang 55 in den &bdquo;Media Control&ldquo;-Charts, und stellte mit seinem betont frohsinnigen Mitklatsch-Flair eine Ausnahmeerscheinung in Rogers ansonsten eher betulich-gef&uuml;hlvollem deutschsprachigen Songkatalog dar. Noch war der positive Wirbel um &bdquo;Ein bisschen Aroma&ldquo; nicht verklungen, als im Februar 1987 ein g&auml;nzlich neues Album des Weltstars mit der Schmusestimme erschien (auf der &bdquo;Ein bisschen Aroma&ldquo; &uuml;brigens nicht nochmals bedacht wurde). <strong>&bdquo;Heut bin ich arm &ndash; heut bin ich reich&ldquo;<\/strong> &ndash; ebenfalls in der aktuellen CD-Box &bdquo;Original Album Classics&ldquo; neu aufbereitet &#8211; wartete mit erneut zw&ouml;lf &uuml;berwiegend von Nick Munro ersonnenen Titeln auf, von denen drei bis ins Fr&uuml;hjahr 1988 hinein als Single ausgekoppelt wurden, ohne jedoch Eingang in die Verkaufshitparaden zu finden.<\/p>\n<p>Dies war zun&auml;chst der enorm ausdrucksvolle, intensive, &uuml;beraus stilsichere Gitarrenschlager per Excellance &bdquo;Lass mich bei Dir sein&ldquo;, der eine h&ouml;chst atmosph&auml;rische Verbindung von tr&uuml;ben, verregneten, den Stress der pulsierenden Gro&szlig;stadt treffsicher in T&ouml;ne und Harmonien fassenden Strophen mit einem lieblich-beruhigenden, sehnsuchtsvollen Refrain m&ouml;glichmachte: Eine qualitativ hochwertige, durch genannten Stimmungswechsel bedingt durchaus komplexe, aber dennoch ausnahmslos eing&auml;ngige Synthipop-Komposition von Nick Munro, die alle Merkmale in sich tr&auml;gt, die einen ansprechenden Singlekracher ausmachen. Trotz des vorhandenen Hitappeals, konnte sich dieser phantastische Regenschlager aber nicht in den deutschen Singlehitparaden durchsetzen, avancierte jedoch zu einem gern geh&ouml;rten Radiohit und war von nun an in fast jedem Konzertrepertoire aller folgender Whittaker-Tourneen zu finden. Als n&auml;chste Single wurde im Sommer 1987 der nostalgisch, r&uuml;ckblickende 20er-Jahre-angeauchte &bdquo;Tango mit Dir&ldquo; ausgekoppelt, der nicht nur den Namen seiner musikalischen Stilistik im Titel tr&auml;gt, sondern zugleich kongenial in eben jenem kecken Rhythmus der vergangenen Zeiten gehalten ist und dabei, Dank (damals) aktueller Synthesizer und Schlagzeugcomputer, alles andere als gestrig und altbacken aus den Boxen wiegt. Der &auml;u&szlig;erst warmherzige, introvertierte, melancholisch zur&uuml;ckschauende Synthi-Walzer &bdquo;Paradies&ldquo; diente Ende 1988 als dritte 45er aus &bdquo;Heut bin ich arm &ndash; heut bin ich reich&ldquo;, konnte aber ebenfalls nicht in den Verkaufshitparaden punkten.<\/p>\n<p>&bdquo;Sehnsucht&ldquo;, der propere Er&ouml;ffner hier vorgestellter CD, ist ein seinem Titel alle Ehre machender Romantikschlager in flotter Geschwindigkeit, mit aufmunternder, positiver lyrischer Intention, das getragene, balladeske Gitarrenpop-Chanson &bdquo;Und der Wind singt noch immer sein Lied&ldquo; hingegen ein kraftvolles, mitrei&szlig;endes gesungenes Statement &uuml;ber Abschied, Einsamkeit und Wiedersehensfreude, w&auml;hrend &ndash; ebenso offensiv, zukunftstr&auml;chtig, zudem rasant und treibend &#8211; &nbsp;das flinke Synthipop-Schmankerl &bdquo;Gib uns noch eine Chance&ldquo; in Sachen Rhythmus beinahe etwas wie einen verfr&uuml;hten deutschen Disco-Fox aufbot.<\/p>\n<p>In einem eher allt&auml;glichen, unspektakul&auml;ren Rahmen verbleibt der vor Gl&uuml;ckseligkeit und Eleganz nur so schwelgende, walzer-&auml;hnliche Titelsong &bdquo;Heut bin ich arm &ndash; Heut bin ich reich&ldquo;; in der vom Interpreten selbst verfassten, wolkigen afrikanisch angehauchten Folkmelodie &bdquo;Happy Kenia Boy&ldquo; pfeift Roger fr&ouml;hlich, munter und gesanglos vor sich hin. &bdquo;Hab&lsquo; ich Dir schon gesagt&ldquo; ist mal wieder ein (fraglos jederzeit singletauglicher) n&auml;chtlich-verliebter Edelschlager auf strikter Synthesizer-Basis in bester Munro\/Whittaker-Perfektion. Langweilig und klischeehaft wirkt dagegen die gitarrenbetonte, Country-angehauchte Freundschafts-Ode &bdquo;Lenny, mein Freund&ldquo;. Geradezu an der Grenze zur Peinlichkeit h&auml;lt sich der schlicht langweilige Zwiegesang &bdquo;Und eine ganze Seele&ldquo; auf, die Roger im Sinne eines Kinderliedes mit einem jungen M&auml;dchen aufgenommen hatte. Dieses Vorhaben sollte wohl des kenianischen Weltenbummlers Antwort auf das seinerzeit wirklich ansprechende Kind-trifft-Popstar-Duett &bdquo;Fang das Licht&ldquo; von Karel Gott und Darinka darstellen, das im Fr&uuml;hjahr 1986 einen unerwarteten Super Hit f&uuml;r die &bdquo;Goldene Stimme aus Prag&ldquo; bedeutet hatte. Rogers stil&auml;hnlicher Versuch aber wirkt wie eine blanke Kopie bzw. ungem&uuml;tliche Trittbrett-Fahrt und erreichte niemals die Authentizit&auml;t und den juvenilen Charme von Karels Gemeinschaftsaufnahme mit der kessen Teenagerin Darinka. Ebenfalls musikalisch belanglos und textlich voller Platituden und Klischees: Der unn&ouml;tig auf Dritte-Welt-Fischerei-Romantik getrimmte M&ouml;chtegern-Ethno-Schlager &bdquo;Die M&auml;dchen werden Frauen&ldquo;&hellip; In Anbetracht solch einf&auml;ltiger Textzeilen der Sorte &bdquo;Die M&auml;dchen werden Frauen \/ und schm&uuml;cken Heim und Haus \/ die Jungen werden Fischer \/ und fahr&rsquo;n aufs Meer hinaus&ldquo; d&uuml;rfte nicht nur Alice Schwarzer Ausschlag bekommen haben (und jeder einigerma&szlig;en talentierte Schlagerdichter), sondern d&uuml;rfte auch Roger himself au&szlig;erordentlich froh und gl&uuml;cklich gewesen sein, vieles von dem, was ihm seine teutonischen Songschreiber vorsetzten, selbst niemals verstanden zu haben&hellip;<\/p>\n<p>&bdquo;Heut&lsquo; bin ich arm &ndash; Heut&lsquo; bin ich reich&ldquo; ist eine Liedsammlung mit einigen &uuml;beraus phantastischen, zeitlosen Beitr&auml;gen voller melodischer Wucht und emotionaler Intensit&auml;t, und nur ganz wenigen t&ouml;nenden Reinf&auml;llen, die allerdings zumeist, wie beschrieben, wirklich nicht der Rede wert waren. Roger Whittaker hat auch mit dieser Produktion seinen Status als einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schlagerinterpreten weiterhin gefestigt &ndash; Rang 15 in den LP-Charts &ndash; und auch seine dazugeh&ouml;rige Tournee im Fr&uuml;hjahr 1987 &ndash; ich selbst konnte dies am 22.02.1987 im Hamburger CCH eindrucksvoll nachempfinden &ndash; glich einem Triumphzug.<\/p>\n<p>Nach der gleicherma&szlig;en sehr gefragten 1988er-LP &bdquo;Du bist nicht allein&ldquo;, aus der in erster Linie die beiden kessen Singles &bdquo;Du &ndash; Du bist nicht allein&ldquo; und &bdquo;Das Lied von Aragon&ldquo; hervorzuheben sind &#8211; letzteres entpuppte sich als von nun an stets eingeforderter und bejubelter Livefavorit seiner Fans &ndash;, und Rogers zweitem deutschgesungenen Weihnachtsalbum &bdquo;Festliche Weihnacht&ldquo;, wurde ein Jahr darauf eine Live-Doppel-LP namens &bdquo;Die Stimme f&uuml;r Millionen&ldquo; ver&ouml;ffentlicht, auf dem die vielf&auml;ltigen Liveh&ouml;hepunkte seiner vorherigen Konzertreisen geballt festgehalten wurden. Erst nach Anbruch der neuen Dekade, gab es g&auml;nzlich neue Lieder von Roger Whittaker zu h&ouml;ren. Es erschien zun&auml;chst im Fr&uuml;hjahr 1990 die LP &bdquo;Nur wir zwei&ldquo; (mit der liebenswerten Radiosingle &bdquo;Sch&ouml;n war die Zeit&ldquo; und dem sp&auml;teren Konzerthighlight &bdquo;Mein Land ist Kenia&ldquo;) und im Herbst desselben Jahres die nun f&uuml;r &bdquo;Original Album Classics&ldquo; aus dem Archiv gezauberte Scheibe <strong>&bdquo;Alle Wege f&uuml;hren zu Dir&ldquo;<\/strong>.<\/p>\n<p>Die darauf befindlichen zw&ouml;lf Songs wurden zwar in ihrer Gesamtheit wie gewohnt von Nick Munro produziert, waren aber erstmals &uuml;berwiegend von anderen Liedautoren, so z.B. von Bernd Dietrich und Engelbert Simons aus dem Team von G.G. Anderson, dem Berliner Starkomponisten Norman Ascot, von Uwe Busse, dem seinerzeitigen Haus-und-Hof-Schreiber von Rex Gildo und den &bdquo;Flippers&ldquo;, oder der jungen Lyrikerin Sylvia Gehrke verfasst worden. Diese kreative Frischzellenkur tat dem Interpreten au&szlig;erordentlich gut, so dass zwar auf der LP durchgehend der l&auml;ngst liebgewonnene, Munro-typische 80er-Jahre-Synthesizer-Sound vorherrschte, sich Melodien und Texte aber, durch die Hinzunahme anderer Komponisten und Texter, nun noch vielf&auml;ltiger und unterschiedlicher zeigten, als je zuvor in Rogers deutschsprachigem Wirken.<\/p>\n<p>Gleich die sehns&uuml;chtig schw&auml;rmerische Hommage an &bdquo;Die Goldenen Zeiten&ldquo;, die den von einer Sekunde auf die andere enorm mitrei&szlig;enden Er&ouml;ffner von &bdquo;Alle Wege f&uuml;hren zu Dir&ldquo; darstellt, erweist sich als ungew&ouml;hnlich fetziges, treibendes, und doch hintergr&uuml;ndig volkst&uuml;mlich angehauchtes, gesungenes Aufputschmittel im Sinne der damaligen Fr&ouml;hlichkeitsschlager eines Gerd G. Anderson, das nun jedoch auch zum Tanzen und Bewegen einlud, nicht nur, wie es bei bisherigen Whittaker-Liedern h&auml;ufig der Fall war, ausschlie&szlig;lich zum Tr&auml;umen, Mitf&uuml;hlen, Mitsummen, bestenfalls Mitwippen, dicht gefolgt von dem wahrhaft hervorragenden, luftig-schwebenden, chansonhaften Edelohrwurm &bdquo;Was ist dabei, wenn wir zwei uns lieben?&ldquo;, der &uuml;brigens auch als erste Singleauskoppelung fungierte. &bdquo;Und es wird Nacht &ndash; Schwarze Madonna&ldquo; ist ein sehnsuchtsvoll-knisternder Slow Song im Spannungsfeld zwischen gehobenem Schlager, schw&uuml;lem, saxophonverst&auml;rktem Pop-Blues und Volkst&uuml;mlichem Ambiente. Deutlich in Richtung tanzsaaltauglichen Disco-Fox&lsquo; blickt der rasante Popschlager &bdquo;Diese Wahnsinns-Sehnsucht&ldquo;, der in seinem schwerverliebten Text sogar eine kleine, selbstironische Reminiszenz an Rogers 84er-Gassenhauer &bdquo;Abschied ist ein scharfes Schwert&ldquo; aufbietet.<\/p>\n<p>&bdquo;Wie lang ist das schon her&ldquo;? dagegen kommt als so tiefsinniges, wie kompaktes, sofort nachvollziehbares, wie anspruchsvolles, gehobenes Softpop-Chanson daher und wurde mit feinem, bluesig-jazzigem Saxophon vers&uuml;&szlig;t; ebenfalls im elit&auml;r-ged&auml;mpften, durchwegs getragenen Klangmodus verbleibt die sanfte, diesmal wiederum von Nick Munro erdachte Mehr-Pop-als-Schlager-Ballade &bdquo;Du bist die Seele in meiner Musik&ldquo;.<\/p>\n<p>Die (einstige) B-Seite von &bdquo;Alle Wege f&uuml;hren zu Dir&ldquo; startet mit dem perlenden, verliebten Sehnsuchtsohrwurm aus der Feder Uwe Busses, &bdquo;Doch tanzen will ich nur mit Dir allein&ldquo;, der gentlemanlike b&uuml;rgerliche Contenance mit gediegenem Gro&szlig;stadtflair verbindet; bald erklingt eine liebevolle, sehr emotionale (wenn auch gleichsam radikal tanzbare) R&uuml;ckbesinnung auf die unvergessene erste Liebe unter dem Titel &bdquo;Mit Dir f&auml;ngt mein Leben an&ldquo;. &bdquo;Ein Lied&ldquo; ist purer, hymnischer, mit lautstarken, soulvollen Ch&ouml;ren verst&auml;rkter und auf ebensolchen Harmonien aufgebauter US-Softpop in Reinkultur, &bdquo;Vorbei, vorbei&ldquo; hingegen ein luftig-lockeres, sp&auml;tsommerlich wehendes, abgekl&auml;rt-vers&ouml;hnliches Lebewohl an eine kurze, aber intensive Liebelei. Mit der sanften Edelschnulze &bdquo;Serenata Serena&ldquo; l&auml;sst Roger Whittaker seine zweite 1990er-Stellungnahme behutsam und zerbrechlich im klanglichen Sinne manch tr&auml;nendr&uuml;sendr&uuml;ckender Schmachtballade der 50er Jahre wohlig ausklingen.<\/p>\n<p>Unschlagbarer Single-H&ouml;hepunkt aus &bdquo;Alle Wege f&uuml;hren zu Dir&ldquo;, konsequenter Radioversch&ouml;nerer und heutzutage l&auml;ngst Legendenstatus innhabender Allzeit-Hit ist der hochwertige Beinahe-Gospel-Verschnitt &bdquo;Sieben Jahre &ndash; Sieben Meere&ldquo;, eine sachte, liebliche, wiegende und dabei stets eindringliche Melodie, geschrieben von Norman Ascot, verbunden mit einfacher, aber gerade dadurch durchwegs authentischer Lyrik von Sylvia Gehrke. Es dreht sich in diesem absolut ohrwurmtr&auml;chtigen Schlager-trifft-auf-Blues-und-Gospel-Chanson um einen welterfahrenen Mann, der einst, aus ihm sp&auml;ter unerfindlichen Gr&uuml;nden, seine allererste Gro&szlig;e Liebe und mit ihr sein Zuhause, seinen Heimatort, eine Hafenstadt, irgendwo am Meer, von einem Tag auf den anderen verlassen hatte. Nachdem er nun &bdquo;Sieben Jahre &ndash; Sieben Meere&ldquo; rund um den Globus unterwegs war und&nbsp; ebendann, so hoffnungsvoll, wie sch&uuml;chtern, in seine Stadt, zu ebendieser Frau zur&uuml;ckkehrte, stellte er nicht nur schnell hocherfreut fest, dass sie immer noch genauso wundersch&ouml;n war, wie in fr&uuml;heren Tagen, sondern zudem seinen damaligen Konkurrenten um ihre Hand niemals geheiratet hatte. Folglich steht einer fundamentalen Neuauflage dieser alten Liebe aber auch rein gar nichts im Wege!<\/p>\n<p>Diese traumhafte Geschichte erz&auml;hlte Roger Whittaker vor genau einem Vierteljahrhundert mit gewohnt samtweicher Stimme, die aber ob ihrer ihr innewohnenden Weltl&auml;ufigkeit und Lebenserfahrung gerade diesen inhaltlichen Plot ganz besonders echt, origin&auml;r und f&uuml;r jeden nachempfindbar zum Ausdruck brachte. &bdquo;Sieben Jahre &ndash; Sieben Meere&ldquo; ist nicht nur als <em>der<\/em> spezifische Singleknaller aus &bdquo;Alle Wege f&uuml;hren zu Dir&ldquo; in die Historie eingegangen, sondern gilt zudem als weiteres pr&auml;gnantes musikalisches Erkennungszeichen des gro&szlig;artigen K&uuml;nstlers Roger Whittaker!<\/p>\n<p>Mit dem im Herbst 1991 erschienenen Album <strong>&bdquo;Mein Herz schl&auml;gt nur f&uuml;r Dich&ldquo;<\/strong>&ldquo; endet die f&uuml;nfteilige Box &bdquo;Original Album Classics&ldquo;. Wie beim Vorg&auml;ngerwerk &bdquo;Alle Wege f&uuml;hren zu Dir&ldquo;, zeichnete wiederum Nick Munro zwar f&uuml;r die volle Produktion und zus&auml;tzlich ein paar ganz&nbsp; Liedbeitr&auml;ge verantwortlich, schrieben aber auch diesmal &uuml;berwiegend viele weitere, teils sehr bekannte Songautoren die einzelnen Titel der Zehn-Track-CD. Der von Andreas Martin, Francesco Burletti und Dr. Bernd Meinunger verfasste Er&ouml;ffner &bdquo;Sag ihr&lsquo;&ldquo; wurde zugleich als erste Single ausgekoppelt und z&auml;hlt f&uuml;r mich, hinsichtlich seiner Melodie, Rhythmik und Geschmeidigkeit, zu meinen un&uuml;bertrumpfbaren Allzeit-Favoriten aus der &uuml;berdimensionalen Liederschatulle des Roger Whittaker. Musikalisch trifft sich hierbei einwenig bluesige Wehmut, mit weitschweifigem Edelpop, einer kleinen Prise Country und nur ganz wenig klassischem Schlagerambiente. &bdquo;Sag ihr&lsquo;&ldquo; wird gesungen aus der Sicht eines entt&auml;uschten Mannes, der seine Liebste an seinen besten Freund verloren hat. Er bekommt pl&ouml;tzlich Besuch von diesem, wendet sich trotzig an ihn und betont immer wieder, dass er den Verlust seiner H&uuml;bschen an ihn doch eigentlich gar nicht sooo sehr bedauere: &bdquo;Sag Ihr \/ sie fehlt mir gar nicht mehr \/ z&auml;hlt f&uuml;r mich nichts mehr&ldquo;&hellip; (Textzitat). Ihr neuer Liebhaber m&ouml;ge ihr bitte ausrichten, dass sie dem Lied-ich eigentlich nichts mehr bedeutet &ndash; doch zum Schluss zweifelt der Protagonist an seinen eigenen Worten, denn der schnittige Ohrwurmrefrain endet niederschmetternd mit der Aufforderung an seinen Freund: &bdquo;Nur sag&lsquo; ihr blo&szlig; nicht, dass ich sie liebe&ldquo;.<\/p>\n<p>Die d&auml;nischen Komponisten Herman van Baer und Silke van Faren ersonnen f&uuml;r Roger die zweite 45er aus hier vorgestellter Silberscheibe: &bdquo;Drei kleine Worte&ldquo; verbleibt zwar durchgehend in langsamem, balladesken, von Piano und Synthistreichern getragenem Kontext, ist aber hinsichtlich Stimmung bzw. Stimmungswechsel im Laufe des Arrangements un&uuml;berh&ouml;rbar an bereits erw&auml;hnte 87er-Single &bdquo;Lass mich bei Dir sein&ldquo; angelehnt. Genau wie dort, verbreiten die Strophen triste, aussichtslose, molllastige Depression, woraufhin sich dieses bedr&uuml;ckende Flair im Bridgeteil gem&auml;chlich, aber offensiv, zum positiveren wendet, bis der &ndash; versteckt hymnische &#8211; Refrain &bdquo;Drei kleine Worte \/ &auml;ndern Dein Leben&ldquo; urpl&ouml;tzlich Hoffnung auf bessere Tage und vielleicht sogar auf ein baldiges Verlieben der angesprochenen Person vermittelt. Leider gab es auch f&uuml;r diese spannende Kreation keinen Platz in den teutonischen Singlecharts, trotzdem z&auml;hlt &bdquo;Drei kleine Worte&ldquo; zu den besten, weil facettenreichsten und vielschichtigsten Beitr&auml;gen Roger Whittakers auf &bdquo;Mein Herz schl&auml;gt nur f&uuml;r Dich&ldquo;.<\/p>\n<p>Als dritte Single nutzten die Verantwortlichen den im mittleren Tempo gehaltenen, mit schottischen Klangdevotionalien, so z.B. drallen Dudels&auml;cken, ausstaffierten, &uuml;ber f&uuml;nfmin&uuml;tigen Bombast-Schlager &bdquo;Auf Wiedersehen, Joana&ldquo;, der besonders durch seinen enormen Tiefgang, seine kompositorische Komplexit&auml;t und das in ihm verbreitete, melodramatisch zugespitzte Abschiedsszenario, eine gewisse Exklusivit&auml;t proklamiert. Trotz oder gerade wegen dieses genialischen, aber v&ouml;llig schlageruntypischen harmonischen Aufbaus, konnte sich auch &bdquo;Auf Wiedersehen, Joana&ldquo;, aller in sich tragender kreativer Qualit&auml;t zum Trotz, in den offiziellen Hitparaden nicht durchsetzen.<\/p>\n<p>Wirklich alle (!) restlichen Titel auf hier analysierter CD sind &uuml;berwiegend auf h&ouml;chstem k&uuml;nstlerischen Niveau angesiedelt und zeigen ihren Interpreten als (damals) zwar schon auf die 60 zugehenden, aber immer noch &auml;u&szlig;erst charmanten, althergebracht und stilvoll auf H&ouml;flichkeit, Benimm und Schick achtenden Gentleman, der mit voller Stimmkraft und Energie die f&uuml;r ihn ausgew&auml;hlten Fremdkompositionen schnell zu ureigenen Roger-Whittaker-Liedern ausgestaltet hatte.<\/p>\n<p>Die latent jazzige Edelballade &bdquo;Sommertage &ndash; Sommern&auml;chte&ldquo; verbreitet mittels ihres introvertierten Arrangements und der locker-legeren Gesangsdarbietung durch Roger ad Personam &ndash; inkl. eines selbstgepfiffenen Solos bzw. Outros -, genau diejenige gef&uuml;hlsbetonte Stimmung, die die Betitelung erwarten l&auml;sst. Mit aufwirbelnden spanischen Flamenco-Spielereien und wilden s&uuml;dl&auml;ndischen Rhythmen experimentiert der feurig-mediterrane (Beinahe-)Tanzschlager &bdquo;Das erste Adios&ldquo;, der ausgenzwinkernd schmachtend &uuml;ber die Erste Liebe der 17j&auml;hrigen Jenny und dem nur geringf&uuml;gig &auml;lteren, schwarzhaarigen Jose aus M&aacute;laga erz&auml;hlt, mit allen doch so nah beieinander liegenden Gl&uuml;ckseligkeiten und Entt&auml;uschungen.<\/p>\n<p>&bdquo;Ich wollte nur mal mit Dir tanzen&ldquo; ist ein luxuri&ouml;ser Mid-Tempo-Romantikschlager bester Machart, eing&auml;ngig, kess und edelm&auml;nnisch in einem. Abendliche, sp&auml;tsommerliche Abschiedsgedanken komprimiert das trotz gleichfalls mittleren Tempos mal wieder sehr getragene, ged&auml;mpfte, gro&szlig;b&uuml;rgerlich vor sich hin schleichende, schlicht grazi&ouml;se Popkleinod &bdquo;Rot war die Sonne&ldquo;, w&auml;hrend es sich bei &bdquo;Adieu petite Cherie&ldquo; um ein fulminantes, gem&uuml;tlich-eing&auml;ngiges Synthichanson voller Sehnsucht und Melancholie handelt. Die zackige &bdquo;Blaue Stunde&ldquo; beschreibt schw&uuml;lstig-verliebt und h&ouml;chst erwartungsvoll auf das Kommende eine ebensolche bei enggetanztem Tango und britischem Tee um Mitternacht, wobei zum Ausklang dieser CD die diesmal von Gro&szlig;meister Nick Munro verfasste Feudalballade &bdquo;Ein langer Abschied&ldquo; einer vergangenen Liebe grazi&ouml;s und stolz erhobenen Hauptes &sbquo;Auf Wiedersehen&lsquo; sagt.<\/p>\n<p>&bdquo;Mein Herz schl&auml;gt nur f&uuml;r Dich&ldquo; beinhaltet tatschlich keinen einzigen Durchh&auml;nger, alle Titel weisen h&ouml;chstes kreatives Niveau auf, keiner gleicht dem anderen, es findet kein qualitativer Abfall statt. Die durch hinzugezogene, au&szlig;enstehende Liedautoren aufgekommene Stilvielfalt und Experimentierfreudigkeit ziehen sich in perfektester Art und Weise durch alle zehn Songs des famosen Albums; trotzdem klingt &bdquo;Mein Herz schl&auml;gt nur f&uuml;r Dich&ldquo; &ndash; hierf&uuml;r tr&auml;gt sicherlich Altproduzent Nick Munro die notwendige Hauptverantwortung &ndash; durchwegs wie aus einem Guss.&nbsp;<\/p>\n<p>Somit haben die Verantwortlichen bei Ariola\/SONY f&uuml;r &bdquo;ORIGINAL ALBUM CLASSICS&ldquo; nicht nur die kommerziell rentabelsten, sondern zumeist auch die in k&uuml;nstlerischer Hinsicht besten, pr&auml;gnantesten und ausdrucksst&auml;rksten LPs des heute 78j&auml;hrigen Roger Whittaker herausgesucht. Aufgrund der Materialf&uuml;lle von deutschgesungenen Roger-Alben im SONY-Archiv, d&uuml;rfte sicherlich eines Tages auch eine Fortsetzung, ein &bdquo;Volume II&ldquo;, f&uuml;r die kosteng&uuml;nstige Wiederver&ouml;ffentlichungs-Serie &bdquo;Original Album Classics&ldquo; zusammengestellt werden und auf den Markt kommen. &Auml;hnlich, wie ich es vor einem Monat bei meiner Analyse der &bdquo;Original Album Classics&ldquo; von Roland Kaiser getan habe, m&ouml;chte ich an dieser Stelle, zum Schluss meines entsprechenden Textes &uuml;ber Roger Whittaker, auch meine pers&ouml;nlichen W&uuml;nsche hinsichtlich einer solchen, durchaus m&ouml;glichen zweiten F&uuml;nf-CD-Box von &bdquo;Mr. Schmusebacke&ldquo; notieren, die da w&auml;ren &bdquo;Mein Deutsches Album&ldquo; (1979), &bdquo;Zum Weinen ist immer noch Zeit&ldquo; (1981), &bdquo;Typisch Roger Whittaker&ldquo; (1982), &bdquo;Du bist nicht allein&ldquo; (1988) und &bdquo;Stimme des Herzens&ldquo; (1992)!<\/p>\n<p>Holger St\u00fcrenburg, September 2014 <br \/>http.\/\/www.ariola.de<br \/>http:\/\/www.rogerwhittaker.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lesen Sie HIER den mutma\u00dflich l\u00e4ngsten smago! 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