{"id":97489,"date":"2014-10-17T00:00:00","date_gmt":"2014-10-17T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=97489"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"CHRISTIAN-BRUHN-Alles-Gute-zum-97488","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/oldies\/CHRISTIAN-BRUHN-Alles-Gute-zum-97488\/","title":{"rendered":"CHRISTIAN BRUHN <br \/>Alles Gute zum 80. Geburtstag, lieber Christian Bruhn!"},"content":{"rendered":"<p>Mit Hits wie &#8222;Marmor, Stein und Eisen bricht&#8220;, &#8222;Liebeskummer lohnt sich nicht&#8220;, &#8222;Heidi&#8220;, &#8222;Aus B\u00f6hmen kommt die Musik&#8220;, nahezu allen gro\u00dfen Hits von Mireille Mathieu und und und hat sich der Komponist und Produzent sein eigenes Denkmal erschaffen&#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<div><em>Zu Wentorf einst geboren<\/em><\/div>\n<div><em>Ward uns der Christian Bruhn.<\/em><\/div>\n<div><em>Auch 80 Jahre sp&auml;ter<br \/>\nhat er noch viel zu tun.<br \/>\nD&#39;rum lebe hoch er &#8211;<br \/>\nChristian Bruhn.<\/p>\n<p>Marmorstein und Liebeskummer,<\/em><\/div>\n<div><em>Der Computer Nummer<br \/>\n3&#8230; An seinen vielen Werken<br \/>\nKommt kein Mensch vorbei.<\/p>\n<p>Heidi, Sindbad, Silas, Jack Holborn&#8230;<br \/>\nIn den Charts war er sehr oft ganz vorn.<br \/>\nUnd nicht nur Gitti &amp; die Erika<br \/>\nSteh&#39;n in seiner Wi(c)kipedia&#8230;<\/em><\/div>\n<div>\n<em>Milka &#8211; die zarteste Versuchung&#8230;<br \/>\nStrahlerk&uuml;sse schmecken besser&#8230;<br \/>\nWir geben ihrer Zukunft ein Zuhause: LBS&#8230;<br \/>\nAuch diese Werbetrailer schrieb er kess.<\/p>\n<p>Keine Zeit, um auszuruh&#39;n<\/em><\/div>\n<div><em>Er lebe hoch &#8211; der Christian Bruhn.<\/p>\n<p>Nur gegen Buttermilch und rote Beete<br \/>\nDa ist er nicht immun.<br \/>\nEr lebe hoch &#8211; unser Christian Bruhn.<\/em><\/p>\n<p>\n(Ein kleines &quot;Gedicht&quot; von <em>smago! <\/em>Chefredakteur Andy Tichler)<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<strong>Biografie CHRISTIAN BRUHN<\/strong> (Quelle: <strong><a href=\"http:\/\/www.christianbruhn.de\">www.christianbruhn.de<\/a><\/strong>)<\/p>\n<p>\nAm 17. Oktober 1934 wurde dem Ehepaar Max und Martha Bruhn zu Wentorf bei Hamburg ihr erstes Kind, ein ziemlich strammer Bub geboren, den es Hans Christian nannte. Da dieser Junge schon mit vier Jahren das h&auml;usliche Piano benutzte, um sich in romantischen Terzenfantasien daran zu ergehen, blieb seiner lieben Mutter nichts anderes &uuml;brig, als ihm alsbald fundiertere Kenntnisse der Musik zu vermitteln, und so lernte er das Notenlesen lange vor dem Alphabet.<\/p>\n<p>Den Krieg verbrachten Mutter und die beiden Geschwister Christian und Cornelia in K&auml;rnten, wo Christian starke musikalische Eindr&uuml;cke durch die &ouml;sterreichische Volksmusik zuteil wurden, die bis heute nachwirken, wie er meint.<\/p>\n<p>Zur&uuml;ck in Hamburg, gr&uuml;ndete er eine Sch&uuml;lerkapelle und studierte sp&auml;ter Komposition, Klavier und Klarinette. Professor Ernst Gernot Klussmann, dem er seine fr&uuml;hen Songsch&ouml;pfungen im Unterricht vorspielen durfte, sagte ihm schon damals eine Schlagerkarriere voraus. Dann kam die Reisezeit als Pianist in verschiedenen Jazz-Combos, die 1956 in M&uuml;nchen, wo Christian bis heute lebt, ihr Ende fand. In der bayrischen Metropole jobbte er tags&uuml;ber im Studio einer Schallplattenfabrik, zun&auml;chst als Volont&auml;r, sp&auml;ter als Arrangeur und Produzent, um n&auml;chtens in Schwabing zwecks Aufbesserung des Lebensunterhalts zu jazzen. &raquo;Damals war ich recht schlank&laquo;, sagt er.<\/p>\n<p>Beim Luxemburger Schlagerfestival lernte er 1959 den Berliner Verleger Peter Meisel kennen, es ergab sich eine enge Zusammenarbeit, die beiden gr&uuml;ndeten die Hansa-Musikproduktion und wurden in den folgenden Jahren das erfolgreichste deutsche Independant Producer Team.<\/p>\n<p>Zweimal gelang Christian Bruhn der Sieg bei den legend&auml;ren Deutschen Schlagerfestspielen in Baden-Baden: 1962 mit <strong>Zwei kleine Italiener <\/strong>(Cornelia Froboess) und 1964 mit <strong>Liebeskummer lohnt sich nicht <\/strong>(Siw Malmkvist).<\/p>\n<p>C.B. hat im Lauf der Jahre f&uuml;r fast jeden namhaften Interpreten gearbeitet, Katja Ebstein wurde 1970 mit <strong>Wunder gibt es immer wieder <\/strong>Dritte im Eurovisions-Wettbewerb, f&uuml;r Mireille Mathieu war er ein Jahrzehnt lang Autor und musikalisches Gewissen und damit verantwortlich f&uuml;r ihre gro&szlig;en deutschsprachigen Erfolge. F&uuml;r Drafi Deutscher schrieb er das unverg&auml;ngliche <strong>Marmor, Stein und Eisen<\/strong>, f&uuml;r Gitti &amp; Erika die Evergreens <strong>Heidi <\/strong>und <strong>Aus B&ouml;hmen kommt die Musik<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&Uuml;ber zweitausend Melodien sind so entstanden, dazu kommen etwa hundert Werbe-Musiken (<strong>Milka, die zarteste Versuchung<\/strong>) und 100 Lieder f&uuml;r Kinder, die sind mein Pers&ouml;nlichstes, sagt er und denkt dabei dankbar an den weltbekannten Jugendschriftsteller James Kr&uuml;&szlig;, dessen Gedichte er im Zyklus <strong>James&rsquo; Tierleben <\/strong>vertont hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1981 wurde der vielbesch&auml;ftigte Komponist Aufsichtsrat der GEMA, d.h., er bringt nun seine reiche Erfahrung ein zur Durchsetzung der Interessen seiner Kollegen. Diese w&auml;hlten ihn 1991 zu ihrem Aufsichtsratsvorsitzenden. 1993 wurde ihm der Paul-Lincke-Ring verliehen, viele andere Auszeichnungen folgten, 2002 machte man ihn zum Professor und zum Pr&auml;sidenten der CISAC, der Dachorganisation aller Urheberrechtsgesellschaften.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">C.B.s Hobbys sind Literatur, Eisenbahn fahren, Bildende Kunst, Wandern, sch&ouml;nes Wetter, Schwimmen und gute Musik f&uuml;rs Fernsehen. Einf&auml;lle hat er immer, inspiriert wird er oft von guten Texten, ob morgens im Badezimmer, mittags im Flugzeug oder abends am Fl&uuml;gel. Von seinen eigenen Liedern sch&auml;tzt er am meisten <strong>Meine Welt ist die Musik<\/strong>.<\/p>\n<p>\n&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zeittafel zur Biografie (Quelle:<\/strong> <strong><a href=\"http:\/\/www.christianbruhn.de\">www.christianbruhn.de<\/a><\/strong>)<\/p>\n<div>\n&nbsp;<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1934<\/strong> 17. Oktober 1934 in Wentorf bei Hamburg<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1939<\/strong> Erster Musikunterricht<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1940 &ndash; 1945<\/strong> Aufenthalt in &Ouml;sterreich<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1945<\/strong> Wentorf bei Hamburg, Sachsenwald-Gymnasium Reinbek<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1945 &ndash; 1955<\/strong> Professioneller Musikunterricht, Musikstudium<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1948<\/strong> Sch&uuml;lerkapelle<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1956<\/strong> Heirat mit Christa Mollweide<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1954<\/strong> Berufsmusiker<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1957<\/strong> Job bei &ldquo;Tempo&rdquo; (Schallplattenfabrik Special Record),Komponist, Arrangeur und Musikproducer f&uuml;r viele K&uuml;nstler<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1960<\/strong> Erster Schallplattenhit <em>Midi-Midinette <\/em>(Conny Froboess)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1962<\/strong> Sieger Deutsche Schlagerfestspiele <em>Zwei kleine Italiener <\/em>(Conny Froboess) Heirat m. Charlotte Bischoff, zwei S&ouml;hne, Sebastian *5.5.63, Johannes *6.10.64<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1963<\/strong> <em>Mitsou <\/em>(Jaqueline Boyer) <em>Gartenzwerg-Marsch <\/em>(Billy Sanders) Goldene Schallplatte f&uuml;r eine Million <em>Zwei kleine Italiener <\/em>Bronzener Spatz f&uuml;r <em>Zwei kleine Italiener<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1964<\/strong> Sieger Deutsche Schlagerfestspiele <em>Liebeskummer lohnt sich nicht <\/em>(Siw Malmqvist)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1965<\/strong> <em>Marmor, Stein und Eisen bricht <\/em>(Drafi Deutscher) &ndash; <em>Er ist wieder da <\/em>(Marion Maerz) Goldener Spatz f&uuml;r <em>Liebeskummer lohnt sich nicht <\/em>und eine &ldquo;3\/4 Goldene&rdquo; von Metronome<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1966<\/strong> <em>Lord Leicester aus Manchester <\/em>(Manuela)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1967<\/strong> <em>Monsieur Dupont <\/em>(Manuela)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1968<\/strong> W&auml;rst du doch in D&uuml;sseldorf geblieben (Dorthe Kollo)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1969<\/strong> Hinter den Kuilissen von Paris (Mireille Mathieu)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1970<\/strong> Wunder gibt es immer wieder (Katja Ebstein &ndash; 3. Platz Eurovision) An einem Sonntag in Avignon (Mireille Mathieu)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1971<\/strong> Akropolis Adieu (Mireille Mathieu) Der Stern von Mykonos (Katja Ebstein) &ndash; La Paloma ade (Mireille Mathieu)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1972<\/strong> Pariser Tango (Mireille Mathieu)Heirat mit Katja Ebstein Goldene Schallplatte f&uuml;r eine Million Akropolis Adieu<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1973<\/strong> Der Stern von Mykonos (Katja Ebstein) &ndash; La Paloma ade (Mireille Mathieu)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1974<\/strong> Ein Indiojunge aus Peru (Katja Ebstein) Goldene Schallplatte f&uuml;r eine Million La Paloma Ade<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1975<\/strong> Es war einmal ein J&auml;ger (Katja Ebstein)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1976<\/strong> Heirat mit Erika G&ouml;tz<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1978<\/strong> Heidi, Aus B&ouml;hmen kommt die Musik (Gitti und Erika)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1980<\/strong> Captain Future TV-Science Fiction Serie<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1982<\/strong> Aufsichtsrat der GEMA<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1986<\/strong> Goldenes Hufeisen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1987<\/strong> Goldene Stimmgabel<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1991<\/strong> Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1993 <\/strong> Paul-Lincke-Ring<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1995<\/strong> Goldene Partitur des FKU<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1998<\/strong> Vizepr&auml;sident der CISAC (Dachorganisation aller Musikurheber-Verwertungs-gesellschaften)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1999<\/strong> The Final (Phil Fuldner Remix) aus Captain Future Goldene Nadel der Dramatiker Union Richard-Strauss-Medaille der GEMA Verdienstmedaille des Deutschen Musikverleger-Verbandes<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2001<\/strong> GEMA-Ehrenring Lehrbeauftragter Hochschule f&uuml;r Musik N&uuml;rnberg\/Augsburg<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2002<\/strong> Honorarprofessor Hochschule f&uuml;r Musik N&uuml;rnberg\/Augsburg Pr&auml;sident der CISAC<br \/>\nHeirat mit Dr. Irene Link<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2003<\/strong> Ehrenmitglied der GEMA<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2004<\/strong> Goldmedaille der CISAC<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bitte beachten Sie auch <strong><a href=\"http:\/\/www.christianbruhn.de\">www.christianbruhn.de<\/a><\/strong>!<\/p>\n<p><em>smago!<\/em> verneigt sich in tiefer Ehrfurcht vor einem der ganz, ganz gro&szlig;en der deutschen Unterhaltungskultur!<\/p>\n<p>Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de<\/p>\n<p>http:\/\/www.christianbruhn.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Hits wie &#8222;Marmor, Stein und Eisen bricht&#8220;, &#8222;Liebeskummer lohnt sich nicht&#8220;, &#8222;Heidi&#8220;, &#8222;Aus B\u00f6hmen kommt die Musik&#8220;, nahezu allen<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":97490,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[24],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97489"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=97489"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97489\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/97490"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=97489"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=97489"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=97489"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}