{"id":95626,"date":"2014-12-14T00:00:00","date_gmt":"2014-12-14T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=95626"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"PETER-SEBASTIAN-mit-JUERGEN-DREWS-MICHAE-95625","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/PETER-SEBASTIAN-mit-JUERGEN-DREWS-MICHAE-95625\/","title":{"rendered":"PETER SEBASTIAN mit J\u00dcRGEN DREWS, MICHAEL HOLM, ROSANNA ROCCI u.a. <br \/>Event-Bericht (Autor: Holger St\u00fcrenburg): &quot;29. Starpyramide\u201c in Hamburg-Harburg, Friedrich-Ebert-Halle vom Sonntag, 07.12.2014, 16.00 Uhr!"},"content":{"rendered":"<p>VORSICHT: Der Bericht hat \u00dcberl\u00e4nge (, wie die Veranstaltung selbst auch)&#8230;!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit 29 Jahre ist es eine gute Tradition, dass wenige Wochen vor Weihnachten, am ersten oder zweiten Adventssonntag, mag das Wetter drau&szlig;en noch so k&uuml;hl, nass und ungem&uuml;tlich sein, die B&uuml;hne der Friedrich-Ebert-Halle zu Hamburg-Harburg sprichw&ouml;rtlich brennt. Der in ebenjenem, s&uuml;dlich der Elbe gelegenen Stadtteil von Hamburg ans&auml;ssige Entertainer, S&auml;nger und Produzent <strong>PETER SEBASTIAN<\/strong>, l&auml;dt ein ums andere Jahr zur hei&szlig;begehrten <strong>&bdquo;Starpyramide&ldquo;<\/strong>. Und nicht nur ca. 1100 Schlagerfans aus ganz Norddeutschland lassen sich ein ums andere Mal das vierst&uuml;ndige Showfeuerwerk nicht entgehen; auch unz&auml;hlige Firmen, Unternehmen, Klein- und Mittelbetriebe ebenso, wie Marktriesen, m&ouml;chten es nicht vers&auml;umen, ihre Abgesandten, meist mit hohen Spendenschecks ausstaffiert, in die Friedrich-Ebert-Halle zu entsenden.<\/p>\n<p>Denn die 29. &bdquo;Starpyramide&ldquo; steht nicht nur f&uuml;r einen liebreizenden, bunten Shownachmittag mit viel Spa&szlig; und noch mehr ansprechender, meist allseits gel&auml;ufiger Schlagermusik, sondern auch und haupts&auml;chlich f&uuml;r einen guten Zweck. Peter Sebastian ist ja nicht nur ein S&auml;nger und Schreiber toller, anspruchsvoller deutschsprachiger Popsongs, die gerade in der letzten Zeit nicht selten mit klassischen Schlagermerkmalen brachen und sich vielf&auml;ltigen Stileinfl&uuml;ssen &ouml;ffneten, sondern er ist zus&auml;tzlich &auml;u&szlig;erst aktiv engagiert in der Hilfe und Unterst&uuml;tzung von Kindern, die unverschuldet zum Opfer eines Verkehrsunfalls wurden und h&auml;ufig schwere Folgesch&auml;den davontragen. Um diesen Kindern z.B. fr&ouml;hliche, aufbauende Ausfl&uuml;ge, Attraktionen und allgemeine Lebenshilfe zuteilwerden lassen zu k&ouml;nnen, ist er seit 1985 &ndash; also vor genau 29 Jahren &ndash; offizieller Botschafter des <strong>&bdquo;Gemeinn&uuml;tzige Jugendwerk unfallgesch&auml;digte Kinder in der SV Polizei Hamburg von 1920 e.V.&ldquo;. <\/strong>Hierf&uuml;r sammelt er mehrfach pro Jahr, meist herzlich assistiert von treuen Freunden aus Unterhaltung, Kultur, Politik und Wirtschaft, Spendengelder, mit denen das &bdquo;Jugendwerk&ldquo; schwerverletzten jungen Menschen den Weg zur&uuml;ck ins Leben erleichtern m&ouml;chte.<\/p>\n<p>So stellt die &bdquo;Starpyramide&ldquo; j&auml;hrlich eine gro&szlig;e Spendengala dar, im Rahmen derer die einzelnen geladenen K&uuml;nstler ihre um die 20 Minuten langen Auftritten gagenfrei, nur gegen eine Aufwandsentsch&auml;digung, absolvieren, und sich zudem viele Vertreter der Wirtschaft mit gut dotierten Spendenschecks auf der Showb&uuml;hne einfinden, wobei selbstverst&auml;ndlich auch die Besucher der Schlagerveranstaltung eingeladen sind, den einen oder anderen Betrag in die umhergereichten Sammelt&ouml;pfe einzuwerfen &ndash; was auch 2014 wiederum von seinem au&szlig;erordentlichen Erfolg gekr&ouml;nt war.<\/p>\n<p>Am <strong>2. Adventssonntag<\/strong>, dem <strong>07. Dezember 2014<\/strong>, herrschte in Harburg\/Heimfeld das obligatorische Hamburger Schmuddelwetter. Doch kaum hatte man die Friedrich-Ebert-Halle betreten, war alles andere als eine tr&uuml;be oder verregnete Stimmung zu versp&uuml;ren. Als ich zusammen mit einem alten Schulfreund, mit dem ich 2015 25 Jahre lang befreundet bin, und der mich schon fr&uuml;her &ouml;fter auf Konzerte begleitet hatte, gegen 15.00 Uhr das Veranstaltungsgeb&auml;ude betrat, wartete dort schon alles gebannt auf die fast auf den Punkt genau eine Stunde sp&auml;ter beginnende &bdquo;Starpyramide&ldquo;. Schnell das VIP-B&auml;ndchen umgebunden, den Mantel abgelegt und sogleich den Maestro des Nachmittags, <em>&bdquo;Mr. Gute Laune&ldquo;<\/em> <strong>Peter Sebastian<\/strong>, inbr&uuml;nstig begr&uuml;&szlig;t. Ein paar Instruktionen f&uuml;r den Ablauf des Stelldicheins erhalten, einige von Peters Weggef&auml;hrten &ndash; so den hitparadenerprobten 90er-Jahre-Frauenschwarm Gino d&rsquo;Oro, der unter seinem b&uuml;rgerlichen Namen <strong>Fabrizio Barile<\/strong> f&uuml;r die Regie der &bdquo;Starpyramide&ldquo; verantwortlich zeichnete, Peters junge musikalische Entdeckung, Freund und F&ouml;rderkreis Event-Allrounder <strong>Mike Knorr<\/strong>, seine beste Freundin und Kost&uuml;mberaterin <strong>Julia Silberbauer<\/strong>&hellip; und schon bald hie&szlig; es: die Sitzpl&auml;tze einnehmen. Peter hatte meinem besten Freund und mir netterweise zwei Pl&auml;tze im Parkett vermittelt, von denen man alles wunderbar beobachten konnte.<\/p>\n<p>Um Punkt 16.00 Uhr gingen die Lichter aus. Ein Nikolausdarsteller (Rainer Kesting), im roten Pelzmantel bekleidet, mit wei&szlig;em Rauschebart ausgestattet, setzte sich auf einen eigens f&uuml;r ihn vorbereiteten Thron &ndash; dort verblieb er w&auml;hrend der gesamten Chose und hatte nichts zu tun, au&szlig;er sich direkt vor seinen Augen all die sch&ouml;nen Darbietungen zu Gem&uuml;te zu f&uuml;hren. Aus dem Hintergrund ert&ouml;nte die Stimme von NDR-Moderatorenlegende <strong>Carlo von Tiedemann<\/strong>, die den Conf&eacute;rencier des Abends, Erfinder der &bdquo;Starpyramide&ldquo; und Gr&uuml;nder des &bdquo;F&ouml;rderkreises zugunsten unfallgesch&auml;digter Kinder e.V.&ldquo;, Peter Sebastian ad Personam ank&uuml;ndigte und zu seinem Auftritt rief. Schon gleich brandete tosender Jubel auf, als Peter seine ureigene &sbquo;Erkennungsmelodie&lsquo; <strong>&bdquo;Du schwarzer Zigeuner&ldquo;<\/strong> &ndash; mit einer Coverversion dieses alten Vico-Torriani-Evergreens feierte Peter 1989 einen fundamentalen Radiohit, der ihn bis heute begleitet -, diesmal in einer aufgepeppten und im Tempo angezogenen Discofox-Variante, machtvoll und strahlend intonierte &ndash; wobei die ersten Fans schon &uuml;beraus eifrig begannen, mitzusingen.<\/p>\n<p>Nach kurzer Begr&uuml;&szlig;ung, pr&auml;sentierte Peter sogleich Titel Numero Zwei, der da hie&szlig; <strong>&bdquo;Ich wollte Leben ohne dich&ldquo;<\/strong>. Der eing&auml;ngige, wehende Romantikschlager war urspr&uuml;nglich im Jahr 2008 entstanden und wurde nun sechs Jahre sp&auml;ter vom Erschaffer in einem st&auml;rker rhythmisierten Reloaded-Klanggewand vorgetragen.<\/p>\n<p>Nun war es an der Zeit f&uuml;r die ersten Blumenstr&auml;u&szlig;e, die der Gr&uuml;ndervater der &bdquo;Starpyramide&ldquo; zu allererst seiner&nbsp; 87j&auml;hrigen Mutter, sowie zwei Freunden aus Harburg, Harald und Marie, aush&auml;ndigte, die trotz, wie Peter erz&auml;hlte, vieler Missst&auml;nde, Irrungen und Wirrungen in ihrem Leben hatten, dieses Jahr aber gl&uuml;cklich und zufrieden ihren 50. Hochzeitstag feiern konnten.<\/p>\n<p>Es folgte die romantisch-liebevolle Danksagung <strong>&bdquo;Danke f&uuml;r deine Liebe&ldquo;<\/strong>, bevor Peter Sebastian nicht ohne Stolz anmerkte, dass es seiner allerneueste Single <strong>&bdquo;Tausend Tr&auml;ume sp&auml;ter&ldquo;<\/strong>, trotz aller Schwierigkeiten, die heutzutage f&uuml;r einen neuproduzierten Schlagertitel bestehen, &uuml;berhaupt im &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Rundfunk zur Kenntnis genommen zu werden, tats&auml;chlich verg&ouml;nnt war, in dieser Woche den sagenhaften Rang 40 der Formatradiocharts &sbquo;Konservativ&lsquo; zu erklimmen. Voller Freude dar&uuml;ber, bot er nun also diesen sanft-vertr&auml;umten Synthipop-Schleicher dar, der vor allem durch die treffliche Nutzung einer sog. Duduk-Fl&ouml;te, einer armenischen Klein-Oboe, einen ganz spezifischen, mystisch-m&auml;rchenhaften Tausend-und-eine-Nacht-Charme ausstrahlt, und bei seiner Live-Auff&uuml;hrung von feengleich &uuml;ber die B&uuml;hne schwebenden Ballettt&auml;nzerinnen eines Tanzensembles der Harburger &bdquo;Ballettschule Baudach&ldquo; visuell untermalt wurde.<\/p>\n<p>Nach der Darbietung seines wiederum euphorisch aufgenommenen, brandaktuellen Hitparadenst&uuml;rmers, rief Peter den Co-Moderator des Abends, Carlo von Tiedemann, auf die B&uuml;hne, der vor allem bei uns im Norden, aber auch bundesweit, seit Ewigkeiten als unschlagbares Kultidol gilt, alleine schon wegen seiner jahrzehntelangen Moderationst&auml;tigkeit bei der &bdquo;Aktuellen Schaubude&ldquo; des NDR, die der 71j&auml;hrige von 1977 bis 1988 und von 1997 bis 2004 Woche f&uuml;r Woche &uuml;ber den Bildschirm jagte. Carlo, der seinem alten Freund Peter schon im Sommer diesen Jahres bei dessen W&uuml;rstchen-Verkaufsaktion zugunsten des &bdquo;F&ouml;rderkreises&ldquo; auf dem Hamburger &bdquo;Alstervergn&uuml;gen&ldquo; erfolgreich seine Gunst erwiesen hatte, k&uuml;ndigte nun den ersten Show-Act des Nachmittags an. Dabei handelte es sich um den Hannoveraner Comedian und Pantomimen Niels Weberling, genannt <strong>&bdquo;Herr Niels&ldquo;<\/strong>, der im Zuge seiner ca. 12min&uuml;tigen Einlage eine gekonnte Mischung aus Visual Comedy, Pantomime, Clownerie und Tanz offerierte, sich selbst als eine Art dauerhaft und scheinbar grenzenlos beweglicher &bdquo;Gummimensch&ldquo; zeigte, der seine Gliedma&szlig;en wild durch die L&uuml;fte schleuderte, an imagin&auml;ren Pf&auml;hlen, Tresen und W&auml;nden zu lehnen schien &ndash; was einen derart echten und authentischen Eindruck vermittelte, dass man meinen konnte, der junge Familienvater dreier Kinder flegelte sich z.B. tats&auml;chlich m&uuml;de und erschlafft an einer steilen Wand &ndash; obwohl beim besten Willen keine solche auf der B&uuml;hne vorhanden war. Da der sympathische Akrobat am selben Abend noch einen Auftritt in der &bdquo;Schmidts Wintergala&ldquo; im St. Paulianer Theater &bdquo;Schmidts Tivoli&ldquo; auf dem Zettel hatte, war er der erste Protagonist am Nachmittag des 07. Dezember 2014, der mit seinen witzig-selbstironischen K&ouml;rperverrenkungen und im Zeitlupentempo dargebotenen Bewegungsabl&auml;ufen f&uuml;r langanhaltenden Applaus sorgte.<\/p>\n<p>Daran anschlie&szlig;end erst&uuml;rmte, wiederrum von Carlo angek&uuml;ndigt, das italienische Energieb&uuml;ndel <strong>ROSANNA ROCCI<\/strong> die B&uuml;hne der Friedrich-Ebert-Halle. Dass der weiterhin auf seinem Thron dick verpackt ausharrende Santa Claus in Anbetracht der temperamentvoll umherh&uuml;pfenden, bildh&uuml;bschen 46j&auml;hrigen auf seinem gem&uuml;tlichen Feudalsitz verbleiben konnte, verwundert schon etwas. Denn Rosanna gelang es vom ersten Augenblick an, die 1100 anwesenden Schlagerfans umgehend zu lautem Mitklatschen und Mitsingen zu animieren. Los ging&lsquo;s mit ihrer akkordeon-verzierten 2012er-Single <strong>&bdquo;Ole Ola &#8211; Hei&szlig;er als Fieber&ldquo;<\/strong>. Mit diesem so feurig-erotischen, wie mediterran-n&auml;chtlichen Dancepop-Hymnus leitete die geb&uuml;rtige Schweizerin, in die in den italienischen Abruzzen aufwuchs, ihr durchwegs mitrei&szlig;endes, munteres und (trotz der Vorweihnachtsk&auml;lte) wahrhaftig schwei&szlig;treibend-sommerliches Programm ein. Es folgte eine rasante, aufgedonnerte Disco-Version der wehm&uuml;tigen 1975er-Italo-Schnulze <strong>&bdquo;Tornero &ndash; Tausend Tr&auml;ume weit&ldquo;<\/strong> (im Original von &bdquo;I Santo California&ldquo;) und dann ging&rsquo;s soundtechnisch ab, mitten in die mittleren 80er Jahre hinein, als sich Italo-Disco, New Romantic, Synthipop und Discoschlager guten Tag sagten und sich, Bohlen und Co. sei Dank, zu die zweite Dekadenh&auml;lfte nicht wegzudenkendem Euro-Disco-Beat vermengten. Rosannas soeben ver&ouml;ffentlichte neue Single <strong>&bdquo;Lo Vorrai&ldquo;<\/strong> ist stilistisch angesiedelt irgendwo zwischen manch &bdquo;Modern Talking&ldquo;\/&ldquo;C.C. Catch&ldquo;-Klangvariation, der einen oder anderen schw&uuml;lstigen Romantic-Pop-Nummer von &bdquo;Bad Boys Blue&ldquo; und all denn traumhaften Italo-Eintagsfliegen jener Tage, von Valerie Dore bis &bdquo;Fun Fun&ldquo;, und brachte von einem Moment auf den n&auml;chsten glei&szlig;end-fetzig die Friedrich-Ebert-Halle zum Beben.<\/p>\n<p>Der Uslarer Topproduzent <strong>J&ouml;rg Lamster<\/strong>, der auch regelm&auml;&szlig;ig mit Peter Sebastian zusammenarbeitet und in dessen WetCat Studio zig Produktionen f&uuml;r Peters Label TOI TOI TOI Records entstehen, verpasste dem 2012er-Titel <strong>&bdquo;Perque&ldquo;<\/strong> einen grandiosen, brachial dancefloor-lastigen Neumix, den die quirlige Blondine am II. Adventssonntag ebenfalls erstmals dem Hamburger Publikum vorstellte. F&uuml;r den H&ouml;hepunkt von Rosannas so hitzigem, wie kurzweiligen Set erhoben sich die Zuschauer in der Halle sekundenschnell von ihren Sitzen &ndash; als eine heftige, knallige Disco-Pop-Version von Rita Pavones 1968er-Abschiedsdrama <strong>&bdquo;Arrividerci Hans&ldquo;<\/strong> nicht nur aus Rosannas Mund launig kraftvoll erklang, sondern auch von zig begeisterten Anwesenden so phonstark mitgesungen wurde, dass die liebenswerte Italo-Disco-Lady sogar noch mit einer Zugabe aufwartete. Sie erz&auml;hlte, dass sie in ihrer Kindheit sehr katholisch-religi&ouml;s erzogen worden sei, weshalb sie die Meinung vertr&auml;te, dass der Glaube sprichw&ouml;rtlich Berge versetzen k&ouml;nne und zudem jeder von uns wohl einen Schutzengel sein Eigen nennt; nachdenkliche &Uuml;berlegungen, die sie mit einer klassischen Italo-Pop-Ballade betulich, beschloss.<\/p>\n<p>Nach der umjubelten Aufwartung von Rosanna Rocci, berichtete Peter Sebastian zun&auml;chst einwenig von seiner nimmerm&uuml;den T&auml;tigkeit als Vorsitzender seines &bdquo;F&ouml;rderkreises&ldquo;, als pl&ouml;tzlich Carlo von Tiedemann jubilierend auf die B&uuml;hne sprang und erfreut ausrief, der zuletzt nicht unbedingt vom Gl&uuml;ck des Torschie&szlig;ens beseelte HSV liege beim Spiel gegen Mainz 05 im Volksparkstadion 2:0 in F&uuml;hrung. Diese Sensationsmeldung, mit der kaum ein Beobachter gerechnet hatte, bot eine gute &Uuml;berleitung zur Vorstellung ein paar der Gro&szlig;spender f&uuml;r die unfallgesch&auml;digten Kinder, sowie nat&uuml;rlich des Schirmherrn der 2014er-&bdquo;Starpyramide&ldquo;, des Pr&auml;ses der Hamburger Beh&ouml;rde f&uuml;r Inneres und Sport, kurz Innensenator, <strong>Michael Neumann<\/strong> (SPD).<\/p>\n<p>Zu den vom Band eingespielten Kl&auml;ngen von &bdquo;Jingle Bells&ldquo;, betraten nun u.a. Abteilungsdirektor<strong> Dieter Miloschik<\/strong> von der Sparda Bank Hamburg <strong>(5.000.- Euro)<\/strong>, <strong>Sven Angerer<\/strong>, Besitzer der in Rahlstedt und Berne vertretenen &bdquo;Fahrschule Angerer&ldquo; <strong>(1.500.- Euro)<\/strong>, oder <strong>Edelgard Schlitzkus<\/strong>, die mittels vieler fr&ouml;hlicher Aktionen in ihrer Heimatstadt Grube in Holstein <strong>3.000.- Euro<\/strong> gesammelt, hat die B&uuml;hne der Friedrich-Ebert-Halle. Alle Spender erz&auml;hlten von ihren T&auml;tigkeiten, ihren Sammelaktionen f&uuml;r Peter Sebastians Verein, reichten schlussendlich ihre Spendensummen in Form gro&szlig;er Schecks dar und wurden zum Dank daf&uuml;r von der amtierenden Miss Schleswig-Holstein <strong>Alicia Melina <\/strong>reihenweise gebusselt, die &uuml;brigens noch, stellvertretend f&uuml;r <strong>J&ouml;rn S&ouml;rensen<\/strong> vom Handelshof, einen Scheck in H&ouml;he von <strong>2.500.- Euro<\/strong> &uuml;berreichte. Besonders stolz zeigte sich <strong>Jens Timm<\/strong>, der Bezirksmanager der Supermarktkette &bdquo;REWE&ldquo;, der einen Spendenscheck von sage und schreibe <strong>26.262,60 Euro<\/strong> dem gl&uuml;cklichen Peter Sebastian &uuml;berreichen konnte. Als H&ouml;hepunkt bat Peter sogar den alteingesessenen Hanseatischen Kaufmann <strong>Albert Darboven<\/strong>, seines Zeichens Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und Inhaber des Kaffeehandelshauses J.J. Darboven GmbH &amp; Co. KG, mit zu den auf der B&uuml;hne versammelten Unternehmern, der sich ebenfalls seit vielen, vielen Jahren als Gesch&auml;ftsmann und Freund mit dem &bdquo;Jugendwerk &amp; F&ouml;rderkreis&ldquo; verbunden f&uuml;hlt.<strong> Dirk Barthel<\/strong>, Inhaber des in Stellingen ans&auml;ssigen Industriezulieferers &bdquo;Barthel Armaturen&ldquo;, hatte auch noch <strong>650.- Euro<\/strong> im Gep&auml;ck; das Ehepaar <strong>Rolf<\/strong> und <strong>Karla Bachem<\/strong> hatte ganze <strong>170.-<\/strong> <strong>Euro<\/strong> alleine durch sammeln von Pfandflaschen eintreiben k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Daraufhin war eine Stand-Up-Comedy-Show des geb&uuml;rtigen Briten <strong>DON CLARKE<\/strong> an der Reihe der vor wenigen Jahrzehnten nach Deutschland gekommen war. Er f&uuml;hlte sich dort bald heimisch und sich seitdem damit feiert, auf der B&uuml;hne eigentlich gar nichts zu tun, h&ouml;chstens einwenig von der einen Seite zur anderen zu laufen &ndash; dies aber unendlich grazi&ouml;s und herausragend hinzubekommen, dass er letztlich seit langem zu den allerbesten Stillvertretern des Nichtstuns gerechnet werden m&uuml;sse. Auch dieses wort- und zotenreiche Spektakel, das im &Uuml;brigen von der &uuml;berw&auml;ltigenden Mehrheit in der Halle mit gr&ouml;&szlig;ter Verz&uuml;ckung aufgenommen worden war, erwies sich alles Renner &ndash; wobei es manchmal auch nicht schadet, sich selbst zur Minderheit zu rechnen, denn dies macht die Demokratie ja erst so richtig interessant.<\/p>\n<p>Kurz nach einem von Peter, Carlo und Miss Alicia detailliert erl&auml;uterten &bdquo;Eintrittskarten-Sponsoren-Gewinnspiel&ldquo;, war nun eine monumentale Zeitreise in die sp&auml;ten 70er und fr&uuml;hen 80er Jahre, genau gesagt: in die Hochphase des glitzernden Discofeelings, angesagt: Der geb&uuml;rtige Hertener und Wahl-Rosenheimer <strong>PETER KENT <\/strong>betrat nun die &sbquo;Bretter, die die Welt bedeuten&lsquo; und legte sich sogleich ins Zeug, uns mittels des flotten Discoschlagers <strong>&bdquo;Stop&rsquo;n&rsquo;go&ldquo;<\/strong>, im Fr&uuml;hjahr 1981 Rang 13 in den deutschen Singlecharts und ein immer wieder gern geh&ouml;rter Radiohit, tempor&auml;r um mehr als drei Jahrzehnte zur&uuml;ckzuversetzen. Der Mann mit der Silberlocke, der nicht nur selbst als Interpret luftig-leichter Disco-Pop-Melangen manch Hitparadenst&uuml;rmer hatte feiern k&ouml;nnen, sondern gleicherma&szlig;en als Produzent f&uuml;r die Einstiegsmeriten z.B. der &bdquo;Spider Murphy Gang&ldquo; oder von &bdquo;Geier Sturzflug&ldquo; die Verantwortung trug, hatte seine Hitschatulle nun weit ge&ouml;ffnet und aus derselben ert&ouml;nte als n&auml;chstes der betont rockige Shuffle-Ohrwurm <strong>&bdquo;You&rsquo;re all I need&ldquo;<\/strong>, im Sommer 1980 Rang 15 in den Singlehitparaden. Nun stellte Peter K. seine aktuelle Weihnachtssingle <strong>&bdquo;Joybells&ldquo;<\/strong> vor, mit der er, wie er kryptisch anvisierte, in den kommenden Weihnachtstagen sogar in einer namhaften TV-Show zu Gast sein zu k&ouml;nnen. Als sich Anfang der 80er Jahre die grellbunte Discowelle der Vorg&auml;ngerdekade &uuml;berall auf der Welt ihrem Ende entgegenneigte und sein Vertrag bei EMI ausgelaufen war, beschloss der einstige Musicaldarsteller aus dem Ruhrgebiet 1986, nach kurzer Schaffenspause, gemeinsam mit seiner damaligen Partnerin Luisa Fernandez, eine spanisch gesungenen Ausformung von Euro-Disco-Klangspielereien zu kreieren, die in Deutschland, aber noch vielmehr in &Ouml;sterreich, bald darauf enorm gefragt sein sollte. Ein kleiner Zusammenschnitt &ndash; bestehend u.a. aus den seinerzeit im Duo geschaffenen Tanzfl&auml;chenf&uuml;llern <strong>&bdquo;Solo per ti&ldquo;<\/strong> (1986), <strong>&bdquo;Con Esparanza&ldquo;<\/strong> (1987) oder <strong>&bdquo;Y Tu&ldquo;<\/strong> (1989) &ndash; erinnerte an jene Karrierephase des Peter Kent, bevor dieser mittels seines sommerlichen Gute-Laune-Machers <strong>&bdquo;It&rsquo;s a real good Feeling&ldquo;<\/strong>, mit dem er zwischen Ostern und Pfingsten 1980 wochenlang den ersten Rang der deutschen &bdquo;Media Control&ldquo; f&uuml;r sich vereinnahmte, seinen Beitrag zur &bdquo;Starpyramide&ldquo; locker-flockig und vom Publikum vollmundig supportiert beendete.<\/p>\n<p>Von diesem wirklich guten Gef&uuml;hl durchzogen, gingen wir nun in die ca. 40min&uuml;tige Pause. Es gab wohlschmeckende Leckereien am Catering-Bereich &#8211; W&uuml;rstchen mit Senf, Gulaschsuppe, liebevoll belegte Brot, kleine Frikadellen, Softdrinks und den einen oder anderen Sekt-Aperitif. Im Foyer stellten sich nat&uuml;rlich der &bdquo;F&ouml;rderkreis&ldquo; selbst, aber auch einige Sponsoren mittels Informationsst&auml;nden vor. Der Verfasser dieser Zeilen f&uuml;hrte ein aufgewecktes Gespr&auml;ch mit Wirbelwind Rosanna Rocci, die flei&szlig;ig Autogramme schrieb. Ein Fernsehteam befragte anwesende Musikkenner &uuml;ber ihre Meinung zu der traurigen Gegebenheit, dass im &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Rundfunkspektrum kaum noch Radiostationen vorzufinden sind, die nicht nur Hits und Oldies &uuml;berwiegend internationaler Herkunft auf der Sendeliste notieren, sondern eben auch und gerade dem deutschen Schlager &ndash; und hier insbesondere den unz&auml;hligen interessanten Neuproduktionen dieses Genres &ndash; die eine oder andere Chance auf Bekanntheitssteigerung einzur&auml;umen bereit sind. Spannende Erlebnisse und interessante Gespr&auml;che, lie&szlig;en den Zeitraum der Pause flink vor&uuml;berziehen, bis die Hallenlichter erneut gedimmt wurden.<\/p>\n<p>Wiederum erschienen nun die ca. 15 f&uuml;nf bis 17j&auml;hrigen M&auml;dchen und Jungs des Tanzensembles der &bdquo;Ballettschule Baudach&ldquo; auf der B&uuml;hne und pr&auml;sentierten eine farbenfrohe, k&uuml;nstlerisch immens hochwertige Choreographie, fu&szlig;end auf einem harsch rhythmisierten Hit-Mix der schw&auml;bischen Deutschrockband &bdquo;PUR&ldquo;. Nun war es allerdings an der Zeit, dass Peter Sebastian selbst sein diesj&auml;hriges Weihnachtsschmankerl gesanglich urauff&uuml;hrte. Es muss kein Geheimnis bleiben, dass es Peter und seinem Team innerhalb von nur k&uuml;rzester Zeit kreativ und intelligent gelungen ist, dem altehrw&uuml;rdigen Christmas-Standard &bdquo;Winter Wonderland&ldquo;, mit deutschem Text als <strong>&bdquo;Wei&szlig;er Winterwald&ldquo;<\/strong>, ein fast g&auml;nzlich neuartiges, f&uuml;r einheimische Verh&auml;ltnisse vor allem ungewohnt rockiges Ambiente zu verleihen. Ein weiteres Mal stie&szlig;en nun die M&auml;dels und Jungs der &bdquo;Ballettschule Baudach&ldquo; hinzu und untermalten Peters so intensive, wie faszinierende Auslegung des &bdquo;Wei&szlig;en Winterwaldes&ldquo; mit einem kessen, munteren Tanz im weihnachtlicher Aufmachung.<\/p>\n<p>Als n&auml;chster Showact war die geb&uuml;rtige Berlinerin <strong>IKENNA AMAECHI<\/strong> an der Reihe. Der hochtalentierte Travestie-Star mit nigerianischen Vorfahren ist bereits seit unz&auml;hligen Jahren weltweit als schier elektrisierende Withney-Houston-Imitatorin unterwegs. In dieser Funktion hatte Ikenna im Fr&uuml;hsommer diesen Jahres einen ersten, nur f&uuml;r sie geschriebenen Song auf Peter Sebastians Label TOI TOI TOI RECORDS ver&ouml;ffentlicht, so dass sie sich als Dank daf&uuml;r bereit erkl&auml;rte, die Zuschauer in der Friedrich-Ebert-Halle mit ihrer in die h&ouml;chsten H&ouml;hen ausschweifenden F&uuml;nf-Oktaven-Stimme &nbsp;zu verzaubern. Als Er&ouml;ffner diente das zun&auml;chst 1992 von &bdquo;Eurythmics&ldquo;-Chanteuse Annie Lennox ersonnene und aufgenommene, sp&auml;ter, genau gesagt 1996, von Ikenna-Idol Withney f&uuml;r den Soundtrack zum US-Liebesfilm &bdquo;Rendezvous mit einem Engel&ldquo; &uuml;bernommene, luftig-leichte, radikal seelenvolle Beinahe-Gospel-Weihelied <strong>&bdquo;Step by Step&ldquo;<\/strong>, woraufhin der gro&szlig;gewachsene Verkleidungs- und Stimmk&uuml;nstler kurz ein paar Takte von Withneys vorantreibendem 1986er-Klassiker <strong>&bdquo;How will I know&ldquo;<\/strong> &ndash; sozusagen auf Zuruf aus dem Auditorium &ndash; a-Capella ansang, um sich gleich darauf leidenschaftlich und grazil der zuckers&uuml;&szlig;en 1988er-R&rsquo;n&rsquo;B-Ballade <strong>&bdquo;Where do broken Hearts go&ldquo;<\/strong> gesanglich anzunehmen.<\/p>\n<p><strong>&bdquo;Finally &ndash; The Search is over&ldquo;<\/strong> nennt sich Ikennas erste eigene Maxi-CD, die auf au&szlig;erordentlich attraktive Weise Frank-Farian-beeinflussten Sp&auml;t-70er-Disco-Frohsinn mit coolem Soul-Pop-Flair der mittleren 80er vereint, und deren flammende Livepr&auml;sentation durch die sich stets selbstironisch und elegant gerierende Interpretin nahezu s&auml;mtliche Veranstaltungsg&auml;ste zu stehenden Ovationen und nicht enden wollendem Applaus anregte. Bei der Auff&uuml;hrung des monstr&ouml;sen Soul-Schmachters <strong>&bdquo;One Moment in Time&ldquo;<\/strong>, den Songwriter-Ass Albert Hammond 1988 als Erkennungshymne der Olympischen Sommerspiele im s&uuml;dkoreanischen Seoul f&uuml;r Withney Houston geschrieben hatte, war sogar das &uuml;berwiegend gro&szlig;b&uuml;rgerliche, arrivierte Publikum dazu angehalten, im Refrain einen brausenden Chorgesang einzustreuen, was die perfekte Entertainern Ikenna Amaechi mit ihrer sympathischen Art fabelhaft zu inszenieren wusste,<\/p>\n<p>Nun gab es in der Friedrich Ebert Halle keinerlei Halten mehr und es wurde, obschon die &bdquo;Starpyramide 2014&ldquo;, aufgrund des &uuml;berm&auml;&szlig;igen Enthusiasmus auf den Pl&auml;tzen und in den R&auml;ngen, bereits um &uuml;ber eine halbe Stunde &uuml;berzogen worden war, seitens der gl&uuml;henden H&ouml;rerschaft eine Zugabe von Ikenna erklatscht. Diese hie&szlig; <strong>&bdquo;I wanna dance with somebody&ldquo;<\/strong>, hatte im Mai 1987 f&uuml;r Ikennas leuchtendes Vorbild einen fast globalen Nummer-Eins-Rei&szlig;er beschert, und wurde nun von ihrer Nachahmerin in h&ouml;chster Perfektion und Professionalit&auml;t und doch mit gen&uuml;gend Eigenst&auml;ndigkeit und Authentizit&auml;t von der ersten Sekunde an glaubw&uuml;rdig nachempfunden.<\/p>\n<p>Was die Hochstimmung der Zuschauer betraf, so schien nun der absolute H&ouml;hepunkt der 29. &bdquo;Starpyramide&ldquo; endg&uuml;ltig erreicht &ndash; und dieser sollte tats&auml;chlich nochmals weit &uuml;ber eine Stunde anhalten. Denn nun enterte niemand geringeres, als Altmeister <strong>MICHAEL HOLM<\/strong>, die B&uuml;hne der Friedrich-Ebert-Halle und bot ein reales Hitfeuerwerk erster G&uuml;teklasse auf, das seinesgleichen lange zu suchen vermag. Mit der abgekl&auml;rten Country-Ballade &bdquo;<strong>Musst du jetzt gerade gehen, Lucille&ldquo;<\/strong> (1977, im Original von Kenny Rogers) geleitete uns der in S&uuml;ddeutschland lebende, 71j&auml;hrige Schlagerdauerbrenner in die glitzernde Hitparadenwelt der 70er Jahre. Schnell wurde lebhaft und ausgelassen <strong>&bdquo;Barfu&szlig; im Regen&ldquo;<\/strong> getanzt (1970), bevor der einstige Kooperationspartner des S&uuml;dtiroler Soundt&uuml;ftlers Giorgio Moroder, eigentlich ansetzen wollte, seine &ndash; m.E. ph&auml;nomenale &ndash; aktuelle Single <strong>&bdquo;Meine Augen sind noch blau&ldquo;<\/strong> zu proklamieren. Doch die Technik hatte die B&auml;nder verwechselt, so dass nun erst einmal das Playback zu <strong>&bdquo;Nur ein Kuss, Maddalena&ldquo;<\/strong> in den Saal hallte. Aber dieser Fauxpas war schnell behoben. Michael st&uuml;rzte sich beh&auml;nde in seine &ndash; wie gesagt, &auml;u&szlig;erst empfehlenswerte, geradlinige und stimmungsvolle &ndash; 2014er-Gitarrenrockmelodie hinsichtlich seiner weiterhin &sbquo;blauen Augen&lsquo;. Erst nach diesem mutma&szlig;lichen Pflichtprogramm (das hinsichtlich der enorm ausgepr&auml;gten Qualit&auml;t und Eing&auml;ngigkeit dieser neuen Singlever&ouml;ffentlichung eigentlich gar nicht als reine &bdquo;Pflichterf&uuml;llung&ldquo; seitens des K&uuml;nstlers h&auml;tte aufgefasst werden m&uuml;ssen), forderte der liebenswerte Vollprofi wenigstens ein einziges kleines Bussi von der schnieken &bdquo;Maddalena&ldquo; (1974, Top 20 in Deutschland) ein. Dabei wurde der in Stettin geborene Vollblutmusiker von der tosenden Halle mit voller Stimmkraft unterst&uuml;tzt, auch als er in seinen s&uuml;damerikanisch angehauchten Schlagerparty-Aufmischer ein paar Takte des mexikanischen Folksongs <strong>&bdquo;La Bamba&ldquo;<\/strong> einstreute.<\/p>\n<p>Bei seiner Vorf&uuml;hrung von &bdquo;Mendocino&ldquo; in Hamburg-Harburg untermischte Michael Holm seinem genialischen Ewigkeitsfavoriten schlussendlich <strong>&bdquo;Rockin&lsquo; all over the World&ldquo;<\/strong>, die pfundige, schnelle Durchhalteparole aus dem Fundus der britischen Boogierocker &bdquo;Status Quo&ldquo;, und trieb somit die anwesenden Beobachter regelrecht zur Ektase.<\/p>\n<p>Diese konnte, wenn &uuml;berhaupt, nur noch von einem Vertreter des H&ouml;chstadels der Partyszenerie getoppt werden. Seine Majest&auml;t Onkel <strong>J&uuml;rgen<\/strong> von und zu <strong>Drews<\/strong>, erlauchter K&ouml;nig von Mallorca, hatte kaum die B&uuml;hne erstiegen, schon bebte der gesamte Saal, als er den sambalastigen Titelsong seiner letzten CD, <strong>&bdquo;Kornblumen&ldquo; <\/strong>(2013), ins ausschweifende Publikum im wahrsten Sinne des Wortes hineinballerte, stehenden Fu&szlig;es gefolgt von J&uuml;rgens &ndash; in Sachen Dauerhaftigkeit und Kultstatus &ndash; letztlich pers&ouml;nlicher Antwort auf Michael Holms &bdquo;Mendocino&ldquo; &ndash;, dem ultraeing&auml;ngigen &Uuml;berhit &uuml;ber die lauschige Nacht zweier Hippiejugendlicher, irgendwo auf dieser Erde, in einem naturbelassenen <strong>&bdquo;Bett im Kornfeld&ldquo;<\/strong>. Nun gl&uuml;hten, wie in seinem 2012er-Tanzfetzer <strong>&bdquo;Wenn die Wunderkerzen brennen&ldquo;<\/strong>, alle Leuchtst&auml;be dieser Welt, und forderte der un&uuml;bertreffliche &sbquo;Kornfeld-K&ouml;nig&lsquo; auf der melodischen Grundlage eines Althits der Ostrock-Combo &bdquo;Puhdys&ldquo;, <strong>&bdquo;Hey, wir wollen die Eisb&auml;r&rsquo;n seh&rsquo;n&ldquo;<\/strong>. Als ob dies noch nicht genug w&auml;re, begann nun ein ellenlanges Medley mit zig Disco-Fox-Gassenhauern aus dem Hause Drews &ndash; von <strong>&bdquo;Wieder alles im Griff&ldquo;<\/strong> (1999) und <strong>&bdquo;Fass mich blo&szlig; nicht an&ldquo;<\/strong> (1992) bis hin zu seinem unvergesslichen Comeback-Hit aus dem Jahr 1989, <strong>&bdquo;Irgendwann, irgendwo, irgendwie (seh&rsquo;n wir uns wieder)&ldquo;<\/strong>, mit dem &bdquo;Onkel J&uuml;rgen&ldquo;; noch vor Kollege Wolle Petry, in den Tagen des Mauerfalls die bedeutsame &Auml;ra des rockig-rhythmischen Disco-Fox-Schlagers einleitete.<\/p>\n<p>Obwohl die vorgesehene Zeit bereits um 50 Minuten &uuml;berschritten worden war, baute Herr Drews zur gro&szlig;en Freude der Anwesenden noch kurz und b&uuml;ndig im Sinne seines 2009er-Top-10-Titels ein <strong>&bdquo;Schloss&ldquo;<\/strong>, bevor zum gro&szlig;en Finale alle K&uuml;nstler noch einmal, gemeinsam mit <strong>Peter Sebastian<\/strong> und <strong>Carlo von Tiedemann<\/strong>, auf die B&uuml;hne kletterten und feierlich und festlich, mit den 1100 verz&uuml;ckten &bdquo;Starpyramiden&ldquo;-Besuchern als alles in den Schatten stellender Background-Chor, das traditionelle deutsche Weihnachtslied <strong>&bdquo;S&uuml;&szlig;er die Glocken nie klingen&ldquo;<\/strong> anstimmten. Mit dieser w&uuml;rdigen Huldigung an den baldigen Heiligen Abend, endete eine weitestgehend k&uuml;nstlerisch und qualitativ in h&ouml;chstem Ma&szlig;e &uuml;berzeugende, diesmal knapp f&uuml;nfst&uuml;ndige Benefizgala der Sonderklasse. Alle G&auml;ste und Zuschauer wurden nun gl&uuml;cklich und zufrieden in die k&uuml;hle Dezemberluft entlassen.<\/p>\n<p>Die ausverkaufte 29. <strong>&bdquo;Starpyramide&ldquo;<\/strong> erwies sich in Sachen des &sbquo;guten Zwecks&lsquo;, zugunsten des <strong>&bdquo;Gemeinn&uuml;tzigen Jungendwerkes unfallgesch&auml;digter Kinder in der SV Polizei Hamburg von 1920 e.V.&ldquo;, <\/strong>als durchschlagender Erfolg. Das hingerissene Publikum, die auftretenden K&uuml;nstler, die s&auml;mtlich ihr Bestes gaben, die vielen Helfer vor Ort und, nicht zu vergessen, all die Sponsoren, die durch ihren (auch finanziellen) Einsatz diese wunderbare Veranstaltung &uuml;berhaupt erst m&ouml;glich gemacht hatten, wirkten auf einzigartige Weise zusammen, so dass diese 29. &bdquo;Starpyramide&ldquo; allen Beteiligten noch lange, lange Zeit in bester Erinnerung bleibt.<\/p>\n<p>Es ist nicht zu viel verraten, wenn schon jetzt bereits vom Gastgeber Peter Sebastian angek&uuml;ndigt wird, dass zw&ouml;lf Monate vor der spektakul&auml;ren Jubil&auml;umsausgabe der <strong>&bdquo;Starpyramide&ldquo;<\/strong> am <strong>29.11.2015<\/strong> und zum 50j&auml;hrigen Bestehen des &bdquo;Jugendwerks&ldquo;, an einer Vielzahl spannungsgeladener, innovativer Aktionen und Ideen gearbeitet wird. Freuen wir uns also alle auf die <strong>&bdquo;30. STARPYRAMIDE&ldquo;<\/strong> mit ganz besonderem Schwung, Elan und &uuml;berbordender Intensit&auml;t. Denn Publikum und K&uuml;nstler haben jedenfalls am II. Adventssonntag 2014 eindeutig und unzweifelhaft bewiesen, dass die &bdquo;Starpyramide&ldquo; auch im 29. Jahr ihres Bestehens als eine ganz tolle und au&szlig;ergew&ouml;hnliche&nbsp; Benefizsause mit viel Spa&szlig;, Freude, Musik und kulturellen Vorf&uuml;hrungen anzusehen ist und l&auml;ngst eine feste Institution des Schlagerlebens an der Waterkant darstellt. So kann jeder Beobachter zus&auml;tzlich gut erkennen, dass auch zu einem geringen Eintrittspreis von nur 30.00.- bis 40.00.- Euro, dessen Reinerl&ouml;s in Gesamtheit den unfallgesch&auml;digten Kindern zu Gute kommt, eine mitrei&szlig;ende, erquickliche und erinnerungsw&uuml;rdige Veranstaltung m&ouml;glich ist.<\/p>\n<p>Das Gesamtergebnis der Spendeneinnahmen der 29. <strong>&bdquo;Starpyramide&ldquo;<\/strong> wird nach Neujahr im Rahmen einer Scheck&uuml;bergabe an den Schirmherrn und Hamburger Innensenator <strong>Michael Neumann<\/strong> &ouml;ffentlich bekannt gegeben!<\/p>\n<p>Schlussendlich, da der Verfasser dieser Zeilen als Naschkatze bekannt ist, bedankt er sich in aller Form bei Herrn <strong>Bastian Bierbaum<\/strong>, der nach Ausklang der Veranstaltung 500 Packungen Original Hamburger Speck f&uuml;r die gl&uuml;cklichen Besucher der 29<strong>. &bdquo;Starpyramide&ldquo;<\/strong> kostenlos zur Verf&uuml;gung gestellt hat. Und wenn wir nun schon bei den Lobeshymnen an die Sponsoren sind, darf auf keinen Fall bereits erw&auml;hnter Kaufmann <strong>Albert Darboven<\/strong> vergessen werden, der aus dem Bestand seiner Firma 700 Pfund &bdquo;Idee Kaffee&lsquo; zu einem superg&uuml;nstigen Preis von nur <strong>3.50.-<\/strong> Euro zum Verkauf in der Halle dargereicht hat, wobei diese Betr&auml;ge zusammengerechnet ebenfalls in den Spendentopf flossen.<\/p>\n<p>Holger St\u00fcrenburg<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>VORSICHT: Der Bericht hat \u00dcberl\u00e4nge (, wie die Veranstaltung selbst auch)&#8230;!\u00a0 Seit 29 Jahre ist es eine gute Tradition, dass<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":95627,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/95626"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=95626"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/95626\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/95627"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=95626"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=95626"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=95626"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}