{"id":95527,"date":"2014-12-17T00:00:00","date_gmt":"2014-12-17T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=95527"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"smago-INFORMIERT-Zapp-Vertrauen-95526","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/smago-informiert\/smago-INFORMIERT-Zapp-Vertrauen-95526\/","title":{"rendered":"smago! INFORMIERT <br \/>&quot;Zapp&quot;: Vertrauen der Deutschen in die Medien deutlich gesunken!"},"content":{"rendered":"<p>Das mangelnde Vertrauen geht dabei quer durch alle Alters- und Einkommensgruppen, ist unabh\u00e4ngig von Geschlecht und Wohnort und wirkt sich offenbar negativ auf die Wahrnehmung der Medien insgesamt aus&#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Laut einer aktuellen repr&auml;sentativen Umfrage im Auftrag des NDR Medienmagazins &quot;Zapp&quot; haben 63 Prozent der Deutschen wenig oder gar kein Vertrauen in die Ukraine-Berichterstattung deutscher Medien. Von diesen 63 Prozent nannte fast jeder Dritte als Grund f&uuml;r das mangelnde Vertrauen, die Berichterstattung sei einseitig oder nicht objektiv. Fast jeder F&uuml;nfte von diesen 63 Prozent &#8211; also derjenigen, die wenig oder gar kein Vertrauen in die Ukraine-Berichterstattung haben &#8211; geht von einer bewussten Fehlinformation durch die Medien aus, die Berichterstattung entspreche nicht der Realit&auml;t. Das mangelnde Vertrauen geht dabei quer durch alle Alters- und Einkommensgruppen, ist unabh&auml;ngig von Geschlecht und Wohnort und wirkt sich offenbar negativ auf die Wahrnehmung der Medien insgesamt aus. Insgesamt ist das Vertrauen in die Medien in den letzten zwei Jahren deutlich gesunken. Gaben im April 2012 noch 40 Prozent der Befragten an, gro&szlig;es oder sehr gro&szlig;es Vertrauen zu den Medien zu haben, sind es jetzt, im Dezember 2014, nur noch 29 Prozent.<\/p>\n<p>Das Medienmagazin nimmt die Ergebnisse in der Sendung am Mittwoch, 17. Dezember, um 23.20 Uhr im NDR Fernsehen genauer unter die Lupe und geht der Frage nach, warum Leser, H&ouml;rer und Zuschauer die Berichterstattung vielfach als einseitig empfinden. F&uuml;hrende Journalistinnen und Journalisten gro&szlig;er Medien &auml;u&szlig;ern sich in &quot;Zapp&quot; besorgt &uuml;ber die Ergebnisse der Studie. So meint Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der &quot;S&uuml;ddeutschen Zeitung&quot;: &quot;Vertrauen ist die Substanz des Journalismus. Wenn hier so viel Kritik ge&uuml;bt wird, m&uuml;ssen wir nachdenken.&quot; Ines Pohl, die Chefredakteurin der &quot;tageszeitung&quot;, glaubt, dass die Medien in der letzten Zeit viel Selbstvertrauen verloren h&auml;tten, was sich nun widerspiegele. Das f&uuml;hre zu einer aufgeregteren Berichterstattung, und so etwas n&auml;hmen Leser durchaus wahr. &quot;Wir lernen immer mehr, mit den Lesern und Zuschauern zu arbeiten, auf Augenh&ouml;he&quot;, so Bernd Ulrich, stellvertretender Chefredakteur der &quot;Zeit&quot;. Der Erste Chefredakteur von ARD-aktuell, Kai Gniffke, sagt, die Ergebnisse w&uuml;rden &quot;nichts daran &auml;ndern, dass wir jeden Tag nach bestem Wissen und Gewissen Nachrichten machen, dass wir das tun, was Journalismus ausmacht, n&auml;mlich Recherche, bestm&ouml;gliche Recherche, und dann Zusammenh&auml;nge erkl&auml;ren.&quot;<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der Umfrage mit 1002 Befragten, die das Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap im Auftrag von &quot;Zapp&quot; Anfang Dezember durchgef&uuml;hrt hat, sind auf der Internetseite der Sendung vollst&auml;ndig dokumentiert (<a href=\"https:\/\/3c.gmx.net\/mail\/client\/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.NDR.de%2Fzapp\" target=\"_blank\">www.NDR.de\/zapp<\/a>).<\/p>\n<p>Mehr zur Sendung unter <a href=\"https:\/\/3c.gmx.net\/mail\/client\/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.NDR.de%2Fzapp\" target=\"_blank\">www.NDR.de\/zapp<\/a>!<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>NDR (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.NDR.de<br \/>http:\/\/www.NDR.de\/zapp<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das mangelnde Vertrauen geht dabei quer durch alle Alters- und Einkommensgruppen, ist unabh\u00e4ngig von Geschlecht und Wohnort und wirkt sich<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":95528,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[33],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/95527"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=95527"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/95527\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/95528"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=95527"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=95527"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=95527"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}