{"id":95476,"date":"2014-12-18T00:00:00","date_gmt":"2014-12-18T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=95476"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"OLAF-HENNING-Wissenswertes-uebe-95475","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/party-schlager\/OLAF-HENNING-Wissenswertes-uebe-95475\/","title":{"rendered":"OLAF HENNING <br \/>Wissenswertes \u00fcber seine neue (Doppel-)CD &quot;Alles was ich immer wollte&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Die gleichnamige DVD wird parallel &#8211; am 16. Januar 2015 &#8211; erscheinen!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt in Deutschland mit Sicherheit kaum einen Schlagers&auml;nger, der bodenst&auml;ndiger ist als OLAF HENNING. Der Mann aus dem Ruhrpott tr&auml;gt das Herz auf der Zunge, wahrscheinlich auch eines seiner Erfolgsrezepte. Obwohl er niemals zugeben w&uuml;rde, seine Karriere &uuml;berhaupt ansatzweise geplant zu haben. <em>&bdquo;Nat&uuml;rlich bin ich ein Sp&auml;tz&uuml;nder, meine erste Single habe ich mit 30 Jahren ver&ouml;ffentlicht, aber dadurch bin ich auch nie in die Versuchung gekommen abzuheben&ldquo;, <\/em>lacht der 46-J&auml;hrige. Und zu lachen hat er viel, denn die Frohnatur ist einer der erfolgreichsten seiner Art: Mit knapp 1,5 Millionen verkauften Tontr&auml;gern geh&ouml;rt er zu den Top-Stars seiner Zunft. Und der geb&uuml;rtige Gelsenkirchener ist auch daf&uuml;r verantwortlich, dass der deutsche Schlager, wenn man ihn denn noch so nennen kann, ein Revival seinesgleichen feiert. Da passt es wie die Faust aufs Auge, dass er sich nun endlich einen Traum erf&uuml;llt: Der Erfinder des Popschlagers hat sich auf seine Wurzeln besonnen und mit &bdquo;Alles was ich immer wollte&ldquo; ein Album produziert, das modernen Schlager mit Rock kombiniert. Eine unm&ouml;gliche Sache? Zwei Welten, die nicht zusammen passen? Weit gefehlt! Henning w&auml;re nicht Henning, wenn er nicht auch dieses Projekt mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein angegangen w&auml;re.<\/p>\n<p>Denn im Prinzip hat er diesen Traum schon lange: Der gelernte Schlagzeuger beginnt seine Karriere Mitte der Achtziger als Mitglied von Ph&auml;nomenal, einer NDW-Coverband. <em>&bdquo;Wie sich das geh&ouml;rt, mit sechs H&auml;nge-Toms. Vorbild war ganz klar Barclay James Harvest. Man konnte direkt sch&ouml;n hinter den Drums verschwinden. Da konnte man machen, was man wollte.&ldquo; <\/em>Ab und zu geht er nach vorne, um die Stimmung anzuheizen und <em>&bdquo;dem S&auml;nger zu zeigen, dass Singen alleine nicht reicht&ldquo;. <\/em>F&uuml;r Henning bleibt aber das Schlagzeug das wichtigste Instrument, weil es den Takt vorgibt.<\/p>\n<p>An dieser Einstellung hat sich nichts ge&auml;ndert, irgendwann stellte sich der Phil Collins-Effekt ein, <em>&bdquo;ich musste nach vorne.&ldquo; <\/em>Im Elternhaus werden die musikalischen Gehversuche unterst&uuml;tzt, er habe nicht &bdquo;wie andere mit der Mofa an der Tanke abgehangen&ldquo;. Bevor das Hobby zum Beruf werden kann, muss aber eben ein solcher her.<em> &bdquo;Ein Ingenieur-Studium kam f&uuml;r mich nicht in Frage, also habe ich bei einer Versicherung als Kaufmann angefangen.&ldquo;<\/em> Krisensicher, aber trotzdem ausbauf&auml;hig. Am Wochenende spielt er mit der Coverband, bis er eines Tages auf einer Party Ende der Neunziger merkt, dass es im Schlagerbereich bis auf die Siebzigerjahre-Klassiker und Wolfgang Petry nichts Neues gibt. <em>&bdquo;Ich konnte es nicht mehr h&ouml;ren, da musste doch etwas passieren. Ein neuer deutscher Schlager, das musste doch m&ouml;glich sein.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Sein erster eigener Song ist gleich ein Hit. &bdquo;Ich bin nicht mehr dein Clown (die Manege ist leer)&ldquo; schl&auml;gt ein wie eine Bombe. <em>&bdquo;20 Minuten f&uuml;r die Musik, 20 Minuten f&uuml;r den Text, fertig war das Ding&ldquo;. <\/em>Die ersten Eigenpressungen laufen in Mallorca in jeder Disco, das Ganze breitet sich aus wie ein Tsunami, es folgt ein Plattenvertrag, der Rest ist (Schlager-)Geschichte.<\/p>\n<p>Seinen erfolgreichsten Coup landet Olaf Henning, der &uuml;brigens niemals daran dachte, sich ein Pseudonym zuzulegen, 2007 mit &bdquo;Cowboy und Indianer&ldquo;. Der &bdquo;Lasso-Song&ldquo; ist einer der wenigen deutschen Welthits.<em> &bdquo;Ich habe das Lied schon in Holland gesungen und in Skiorten, wo selbst Japaner vor der B&uuml;hne mitsangen. Wenn dann sogar eine Kinderskischule im Publikum ist, gebe ich den Kids das Mikro und trinke mit den Eltern ein Bier.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Und genau das k&ouml;nnte jetzt wieder m&ouml;glich sein, aber wahrscheinlich eher auf der B&uuml;hne, denn mit &bdquo;Alles was ich immer wollte&ldquo; wagt Henning den gro&szlig;en Crossover-Schritt vom Pop- zum Rockschlager. In einer Zeit, in der ein blonder S&auml;nger mit Sonnenbrille Heavy Metal-Versionen seiner gr&ouml;&szlig;ten Hits herausbringt und eine andere blonde S&auml;ngerin spektakul&auml;re Stadionkonzerte Marke Pink spielt, ein logischer Schritt. Aber der Titel ist hier wesentlich ernster zu nehmen, denn das Konzept schwirrt schon sehr lange im Henning-Kosmos herum:<em> &bdquo;Ich nerve meinen Produzenten schon seit Jahren im Studio mit der Idee, hier und da eine geile Gitarre mit einzubauen und mit meiner gro&szlig;artigen Band live aufzunehmen.&ldquo; <\/em>Schon 2011 hatte er die Nummer &bdquo;Ungew&ouml;hnlich&ldquo; im Programm,<em> &bdquo;aber die Leute wollten es nicht, das war einfach zu fr&uuml;h&ldquo;. <\/em>Wie hei&szlig;t es so sch&ouml;n: Jetzt ist die Zeit reif.<\/p>\n<p><em>&bdquo;Man kann gute Musik normal verpacken, aber auch ein goldenes Schleifchen herummachen. Und genau das habe ich gemacht. Ich habe mich weiterentwickelt. Man kann &uuml;ber Liebe singen, man kann aber auch &uuml;ber Liebe singen. Man kann sich Gedanken &uuml;ber gute Texte machen, man kann sich aber auch sehr viele Gedanken &uuml;ber gute Texte machen.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>So geschehen zum Beispiel auf der ersten Single des Albums, &bdquo;Das war echt &acute;ne geile Zeit&ldquo;. Ein St&uuml;ck, das schon jetzt zum festen Bestandteil seines Live-Programms geworden ist. <em>&bdquo;Damit identifizieren sich viele Menschen. Ich frage vorher auf der B&uuml;hne immer, wer bis jetzt, bis auf die leichten Schicksalsschl&auml;ge, die jeder kennt, eine geile Zeit gehabt hat. Bei der Nummer drehen dann alle durch, auch die &Auml;lteren, die in Erinnerungen schwelgen. Das ist mein Ziel, ich m&ouml;chte nicht nur die Jugend ansprechen und in den Bann ziehen, sondern auch die &Auml;lteren mitnehmen.&ldquo;<\/em> Deshalb gibt es auf &bdquo;Alles was ich immer wollte&ldquo; auch nicht nur komplett neue St&uuml;cke, sondern auf der zweiten CD auch sechs der alten Hits im neuen Gewand; und auch das kommt an. <em>&bdquo;Wenn ich `Die Manege ist leer&acute; mit der Status Quo-Gitarre beginnen lasse oder &acute;Herzdame&acute; als eine Mischung aus ZZ Top und Dire Straits spiele, dann bleiben die Leute bei mir, sie gehen nicht raus. Wenn man 45 Minuten lang nur Popschlager spielt, dann gehen viele zwischendurch nach drau&szlig;en. Jetzt bleiben sie da, weil die Mischung stimmt. &acute;Game Over&acute; gibt es sogar als Reggae-Version.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Olaf Henning hat sich quasi neu erfunden, man merkt dem Entertainer an, wie sehr er es genie&szlig;t, dass die neue Marschroute ankommt. <em>&bdquo;Es ist schon Luxus, eine einzige Show nur mit Knallern zu machen. Das schafft nicht jeder.&ldquo; <\/em>F&uuml;r dieses Ziel habe er aber auch hart gearbeitet, betont er. H&auml;rter als f&uuml;r das technisch aufw&auml;ndige Vorg&auml;nger-Album &bdquo;Jetzt oder nie&ldquo; (2013, ein Duett mit dem verstorbenen Ibo), das in Deutschland auf Platz 28 landete. <em>&bdquo;Wir haben uns diesmal viel Zeit gelassen und nichts &uuml;berst&uuml;rzt&ldquo;, <\/em>betont er.<em> &bdquo;Mit Klischees kannst du mich jagen.&ldquo; <\/em><\/p>\n<p>Da ist zum Beispiel &bdquo;Dein altes Foto&ldquo;, eine ruhige, tiefgr&uuml;ndige Nummer, bei der sich P&auml;rchen in den Armen liegen. Ein Kontrast zum ewigen &bdquo;H&auml;nde zum Himmel&ldquo;-Alarm und f&uuml;r Henning eine Herzensangelegenheit. <em>&bdquo;Ich bin reifer geworden und nicht mehr der Ballermann-S&auml;nger, da wurde es Zeit, in diese Richtung zu gehen. Mein Team hat meine Vorgaben gro&szlig;artig umgesetzt. Da ist nichts hingerotzt, sondern jeder Song lag so oft auf dem Pr&uuml;fstein, dass man fast von einer schwierigen Geburt sprechen kann.&ldquo; <\/em>Dass dann dabei solche Perlen wie &bdquo;Multimillion&auml;r&ldquo; herausgekommen sind, kann nur von Vorteil sein. Wenn man neben dem Rock auch noch die Ironie in den neuen deutschen Schlager einf&uuml;hren kann, ohne dabei auch nur ansatzweise peinlich zu werden, dann ist vieles Weitere m&ouml;glich.<em> &bdquo;Ich bin bekannt f&uuml;r meine Seitenhiebe und es ist auch klar, wer gemeint ist. Ich bin eben nun mal Currywurstesser und gehe gerne in die Kneipe. Ich benutze keine Golfschl&auml;ger, mache kein Bussi Bussi, mag keinen Champagner und keine herumprotzenden Menschen.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Obwohl er als zweifacher Familienvater l&auml;ngst aus dem Alter heraus ist, passt auch eine Nummer wie &bdquo;Ich brauche jetzt ein Backup&ldquo; perfekt zu Henning. <em>&bdquo;Das ist ein St&uuml;ck f&uuml;r alle Leute, die gerne feiern. Und ich dachte mir, wie geil es w&auml;re, wenn man nach einem Absturz nach Hause kommt und einfach den Finger in die Steckdose steckt und das System wieder auf null f&auml;hrt.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Ungew&ouml;hnliche Zeiten erfordern ungew&ouml;hnliche Ma&szlig;nahmen. Olaf Henning hat die Zeichen erkannt und ein Album mit Herzblut produziert, das es in dieser Form so noch nicht gegeben hat. Was steht auf seiner Homepage? &bdquo;Olaf Henning hat mit &#39;Die Manege ist leer&#39; den Pop-Schlager erfunden, also darf er auch so ein Album auf den Markt bringen.&ldquo;<\/p>\n<p>&bdquo;Alles was ich immer wollte&ldquo; erscheint am 16.01.2015 als Doppel-CD\/DVD-Package. Das Konzert auf der DVD wurde am 23.11.2014 in Herne vor ausgew&auml;hltem Publikum aufgenommen und war die B&uuml;hnenpremiere der neuen Songs<em>. &bdquo;Die Leute sind ausgeflippt&ldquo;,<\/em> strahlt Henning.<em> &bdquo;Ich hoffe, das setzt sich fort, wenn wir im Fr&uuml;hjahr auf die erste gro&szlig;e Schlager-Rock-Tour gehen. Andere Leute nennen sich K&ouml;nig oder Kaiser, ich bin halt der Olaf und mache mein Ding.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Apropos: Olaf Hennings Handy-Klingelton ist &uuml;brigens &bdquo;Highway To Hell&ldquo;. Das d&uuml;rfte mehr als ein gutes Zeichen f&uuml;r &bdquo;Alles was ich immer wollte&ldquo; sein.<\/p>\n<p><em>Foto-Credit: <strong><a href=\"http:\/\/www.olaf-henning.de\">www.olaf-henning.de<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<p>Ariola (Textvorlage)<br \/>http.\/\/www.ariola.de<br \/>http:\/\/www.olaf-henning.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gleichnamige DVD wird parallel &#8211; am 16. 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