{"id":94975,"date":"2015-01-03T00:00:00","date_gmt":"2015-01-03T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=94975"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"RAINHARD-FENDRICH-Wissenswertes-94974","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/liedermacher\/RAINHARD-FENDRICH-Wissenswertes-94974\/","title":{"rendered":"RAINHARD FENDRICH <br \/>Wissenswertes \u00fcber sein Album &quot;Auf den zweiten Blick&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Rainhard Fendrich hat f\u00fcr diese CD, welche am 09.01.2015 erscheint, ein ganz besonderes Konzept verfolgt&#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Will man Golfspieler, Zahnarzt, Modedesigner oder auch Tischler\/Schreiner werden, dann braucht man &bdquo;ihn&ldquo;. RAINHARD FENDRICH hat &bdquo;ihn&ldquo;: Den &bdquo;zweiten Blick&ldquo;, den er nun zu seinem 60. Geburtstag &ndash; der am 27. Februar 2015 ins Haus steht &ndash; wieder als Vollblutmusiker riskiert: Dieser &bdquo;zweite Blick&ldquo; richtet sich im Zuge des Lebensjubil&auml;ums auf das eigene k&uuml;nstlerische Schaffen. Insbesondere auf s&auml;mtliche Texte jener sechzehn Studioalben, die der beliebte &ouml;sterreichische Liedermacher, Moderator und Schauspieler seit dem Jahr 1981 ver&ouml;ffentlichte. Die unz&auml;hligen Zeilen seiner Songs, die Rainhard Fendrich mit dem zweiten Blick unter die Lupe nahm, pr&uuml;fte er auf ungebrochenen Zeitgeist.<\/p>\n<p><em>&bdquo;F&uuml;r mich war es extrem interessant zu h&ouml;ren, was ich gesungen habe und ebenso interessant nach zu lesen, was ich da so alles in jungen bzw. j&uuml;ngeren Jahren geschrieben habe. Ich wollte wissen: Was dachte Rainhard Fendrich? Und so entstand quasi ein Dialog: Als ob ich ein generations&uuml;bergreifendes Gespr&auml;ch mit meinen S&ouml;hnen f&uuml;hren w&uuml;rde. Wie habe ich getickt im Alter zwischen 20 und 30 Jahren? Welche Gedanken hatte ich? Da war ich teilweise erstaunt, teilweise hab&rsquo; ich mir gedacht: Das h&auml;tte ich mir sparen k&ouml;nnen, das war kein besonders gutes Lied. Aber es sind doch 14 auserw&auml;hlte Titel h&auml;ngen geblieben, die mich erneut ber&uuml;hrt haben&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p>Und diese von Rainhard Fendrich mit einer ordentlichen Portion Bauchgef&uuml;hl ausgesuchten St&uuml;cke &bdquo;k&uuml;mmern&ldquo; sich um Zwischenmenschlichkeit, Zeit- und Langzeiterscheinungen. Und um autobiografische Erinnerungen. So berichtet Fendrich im dreieinhalb min&uuml;tigen &bdquo;Ganz von alla&rsquo;&ldquo; (1988) &uuml;ber Begabung und erste k&uuml;nstlerische Anf&auml;nge. Als Kontrapunkt pr&auml;sentiert Fendrich ein St&uuml;ck &uuml;ber Eingest&auml;ndnisse beim &Auml;lterwerden: &bdquo;Voller Mond&ldquo; (1988).<\/p>\n<p>&bdquo;Seven Days A Week&ldquo; (2001) kreist dagegen um das &bdquo;kostbare Gut&ldquo; Zeit und fordert &bdquo;Pause machen&ldquo;. Der Liebe und ihrer Rettung widmete Fendrich 1981 die Nummer &bdquo;Sonnenunterg&auml;nge&ldquo;. Und das St&uuml;ck &bdquo;Schlaf mit Dein&rsquo; Herzschlag ein&ldquo; (2004) ist als &bdquo;Lied an die Ruhe&ldquo; gedacht.<\/p>\n<p>Im Song &bdquo;Die Erde&ldquo; prangerte Fendrich schon 1982 den globalen Raubbau an und zeigte damals auch auf, dass wir lediglich eine Nuance im Universum darstellen: &bdquo;A winzig klaner Tropfen Zeit&ldquo;. Mit dem St&uuml;ck &bdquo;Das Feuer&ldquo; spricht der 1955 geborene Wiener mit der Neuversion nun abermals das Thema Tierversuche an und f&uuml;hrt uns mit dem ebenfalls 1988 entstandenen St&uuml;ck &bdquo;Paradies&ldquo; in die Scheinwelten der Nachtlokalszene.<\/p>\n<p>Zweifel behandelt der Song &bdquo;Horizont&ldquo; (1989), Vertrauen und Menschenkenntnis die Nummer &bdquo;Falscher Freund&ldquo; (1997), und die Schw&auml;chen des &ndash; vermeintlich &ndash; &bdquo;st&auml;rkeren Geschlechts&ldquo; das Lied &bdquo;M&auml;nnersache&ldquo; (2001).<\/p>\n<p>Bereits als 27-J&auml;hriger befasste sich Rainhard Fendrich 1982 mit der Einsamkeit und schrieb mit dem Lied &bdquo;Sonntag Nachmittag&ldquo; ein St&uuml;ck &uuml;ber einen vergessenen Pensionisten im Altersheim und dessen Sehns&uuml;chte.<\/p>\n<p><em>&bdquo;Diese Lieder ber&uuml;hren mich nach wie vor, weil deren Aktualit&auml;t nach wie vor gegeben ist. Genau das war das Reizvolle an diesem Album, auch weil dieses Platte etwas `Stilleres&acute; ist.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Gelegentlich z&uuml;ckte Rainhard Fendrich seine Feder und &auml;nderte Texte: So im einzigen echten Hit auf dem Album &ndash; der Schnorrer-Persiflage &bdquo;Ich bin ein Negerant, Madame&ldquo; (1983).<\/p>\n<p>Der &bdquo;zweite Blick&ldquo; traf auch den Sound. Verantwortlich zeichnet die &uuml;ber Jahre hervorragend eingespielte &bdquo;rot-wei&szlig;-rote Band-Referenz&ldquo;. Mit Dieter Kolbeck am Keyboard, Robby Musenbichler an der Gitarre, Willi Langer am Bass und Oliver Gattringer am Schlagzeug. Fendrichs &bdquo;Vier-Mann-Studio- und Live-Combo&ldquo; kleidete nicht nur die 14 fast vergessenen Perlen neu ein, sondern auch die Schlussnummer der CD, die eigens f&uuml;r dieses Album kreiert wurde: &bdquo;Der Christbaum&ldquo; transportiert unweigerlich eine Mission &ndash; und die hei&szlig;t Entschleunigung durch Spa&szlig;. Schlie&szlig;lich l&auml;uft das Weihnachtsfest Gefahr unter die Schlittenkufen zu kommen. So stemmt sich Rainhard Fendrich mit der humorvoll aufbereiteten Geschichte &uuml;ber ein gestohlenes B&auml;umchen gegen Kaufrausch und Festtagshektik.<\/p>\n<p>&bdquo;Auf den zweiten Blick&ldquo;, das neue Album von Rainhard Fendrich (&bdquo;das f&uuml;r mich ein Blumenstrau&szlig; zum 60. Geburtstag ist&ldquo;) erscheint am 9. Januar 2015.<\/p>\n<p>Ariola (Textvorlage)<br \/>http.\/\/www.ariola.de<br \/>http:\/\/www.fendrich.at\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rainhard Fendrich hat f\u00fcr diese CD, welche am 09.01.2015 erscheint, ein ganz besonderes Konzept verfolgt&#8230;:\u00a0 Will man Golfspieler, Zahnarzt, Modedesigner<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":94976,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[21],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94975"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=94975"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94975\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94976"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=94975"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=94975"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=94975"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}