{"id":93748,"date":"2015-02-03T00:00:00","date_gmt":"2015-02-03T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=93748"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"TONY-MARSHALL-smago-Serie-Schla-93747","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/TONY-MARSHALL-smago-Serie-Schla-93747\/","title":{"rendered":"TONY MARSHALL <br \/>smago! Serie &quot;Schlager-R\u00fcckblick &#39;vor 40 Jahren&#39;&quot; von Stephan Imming: Teil 7 &#8211; Tony Marshall (&quot;Wir trinken Br\u00fcderschaft mit der ganzen Stadt&quot;)!"},"content":{"rendered":"<p>Neuzugang 10.02.1975&#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 03.02.1938 kam TONY MARSHALL in seinem Elternhaus in der Baden Badener &quot;Gro&szlig;e Dollenstra&szlig;e&quot; als Herbert (&quot;Herbel&quot;) Anton Bloeth zur Welt; seinen Namen &auml;nderte er vor der Geburt seines ersten Sohnes Marc in &quot;Hilger&quot; (, das war der Geburtsname der Mutter). Er war der dritte Sohn seiner Eltern, die einen Kolonialwarenladen betrieben.<\/p>\n<p>&quot;Herbel&quot; wuchs in einer musikalischen Familie auf. Der Mandoline spielende Vater war allerdings in Kindertagen w&auml;hrend der Kriegswirren selten zu Hause, da er 1939 zum Milit&auml;r eingezogen wurde und erst 1947 aus Kriegsgefangenschaft zur&uuml;ckgekehrt ist. So war die Mutter die musikalisch treibende Kraft, so dass &quot;Herbel&quot; zun&auml;chst Klavier, sp&auml;ter auch Geige (auf einer &quot;echten Matthias-Klotz-Geige&quot;) zu spielen lernte. Au&szlig;erdem wurde er von seiner Mutter im kirchlichen Knabenchor angemeldet, dem er lange Jahre angeh&ouml;rte.<\/p>\n<p>Nach Beendigung der Schulzeit, in der er seine sp&auml;tere Frau Gaby kennen lernte, mit der er seit 1962 bis heute verheiratet ist, begann der sp&auml;tere Tony eine Lehre als Gro&szlig;handelskaufmann bei einem B&auml;ckereinkauf in Baden-Baden. In diesem Beruf f&uuml;hlte er sich nicht wohl und hielt sich sp&auml;ter mit verschiedenen Jobs &uuml;ber Wasser. Besonders gern erinnert er sich an seine Zeit als Croupier beim Spielcasino Baden-Baden, bei dem er 1959 anheuerte.<\/p>\n<p>Eine musikalische Karriere war aber immer Ziel von Herbert Anton Hilger. Bereits im Dezember 1956 hatte er seinen ersten Auftritt bei einer Adventsveranstaltung im Baden-Badener Kurhaus. Sein Gesang &uuml;berzeugte den damals anwesenden M&uuml;nchener Musikkritiker Heinz Rosenberger derart, dass er ihm dringend eine musikalische Stimmausbildung empfahl. Zu der Zeit hatte &quot;Herbel&quot; aber noch andere Pl&auml;ne. Er wollte mit seinem Cousin nach Kanada auswandern &#8211; in letzter Sekunde ist dieser Plan aber gescheitert, so dass man ein Jahr sp&auml;ter an Herrn Rosenberger herantrat.<\/p>\n<p>Mit Hilfe eines Stipendiums, das ihm gew&auml;hrt wurde, weil Tony beim Kultusministerium die Arie &quot;Und fortiva&#8230;&quot; aus dem Liebestrank Donizetti perfekt vorsang, begann der S&auml;nger im Sommersemester 1957 in der Staatlichen Hochschule f&uuml;r Musik in Freiburg ein Musik-Studium &nbsp;(Hauptfach Gesang bei Professor Harlan, Nebenfach Klavier). Nach acht Semestern wechselte er zur Musikhochschule nach Karlsruhe zu Dozent Scipio Colombo, um heimatn&auml;her von Baden Baden studieren zu k&ouml;nnen &#8211; u. a., um den elterlichen Kolonialwarenhandel mit zu unterst&uuml;tzen.<\/p>\n<p>Im Jahr 1965 &#8211; nach Beendigung des Studiums als Operns&auml;nger, das er mit der Abschlussnote &quot;gut&quot; abgeschlossen hatte, &nbsp;&#8211; wurde Herbert Anton Hilger von einem Freund &uuml;berredet, bei einem Schlagerfestival teilzunehmen, das unter dem damals beliebten Motto &quot;Jekami&quot; (&quot;jeder kann mitmachen&quot;) stand. Der S&auml;nger begleitete sich auf der Gitarre und gab &quot;<strong>Hava nagila<\/strong>&quot; und &quot;<strong>Cucurrucucu Paloma<\/strong>&quot; zum besten und erntete einen gro&szlig;en Applaus, wie er das von seinen Auftritten mit klassischer Musik nicht kannte. (Das hat ihn wohl so beeindruckt, dass er diese Lieder sp&auml;ter auf Tontr&auml;ger aufnahm und immer wieder im Repertorie hatte).<\/p>\n<p>Die Jury, der u. a. Michael Kutrutzki von der Hansa Musik Produktion Berlin angeh&ouml;rte, k&uuml;rte nicht etwa ebenfalls seinerzeit teilnehmende attraktive S&auml;ngerinnen, sondern Herbert Anton Hilger zum Sieger des Schlager-Wettbewerbs. Der erste Platz beinhaltete eine Einladung nach Berlin zum Vorsingen am ber&uuml;hmten Hansa-Standort in der Wittelsbacher Stra&szlig;e.<\/p>\n<p>Das Vorsingen war offensichtlich &uuml;berzeugend &#8211; und so kam es zum ersten Plattenvertrag Herbert Anton Hilgers, der von der Plattenfirma den Namen &quot;Tony Marshall&quot; bekam &#8211; ein Name, der eigentlich nicht so recht zum damaligen musikalischen Konzept passte, das man sich f&uuml;r ihn ausgedacht hatte &#8211; er sollte so etwas wie ein deutscher Charlez Aznavour, Adamo oder Gilbert Becaud werden. &Uuml;brigens hie&szlig; Becaud mit b&uuml;rgerlichem Namen &quot;Silly&quot; -&uuml;bersetzt dumm bzw. &quot;bl&ouml;d&quot;. Im Gegensatz zu Tony lie&szlig; er sich aber nie offiziell umbenenen.<\/p>\n<p>Man dachte sich extra einen passenden Lebenslauf aus: &quot;<em>Tony Marshall verleugnet sein internationales Elternhaus nicht: die Mutter Franz&ouml;sin, der Vater Deutscher. Geboren in Nancy, verbrachte er die ersten Kinderjahre in Frankreich und kam nach dem Krieg erst nach Baden-Baden<\/em>&quot;. &#8211; So gesehen ist sein sp&auml;teres Lied &quot;In Baden-Baden bin ich geboren&quot; so etwas wie eine Gegendarstellung dieser &quot;get&uuml;rkten&quot; Biografie &#8211; auch hinsichtlich seines Geburtstages wurde gerne geschummelt (es wurde 4 Jahre nach hinten gelegt).<\/p>\n<p>Passend zum &quot;frankophilen&quot; Ansatz war Tonys im Jahre 1966 erschienene erste Single der Welthit &quot;<strong>Aline<\/strong>&quot; des S&auml;ngers Christoph, den Tony standesgem&auml;&szlig; mit franz&ouml;sischem Akzent einsang. Zu Tonys Leidwesen (bis heute liebt er diesen Song) entpuppte sich die Schallplatte trotz recht guter Rundfunk-Eins&auml;tze als Flop. Auch Folge-Aufnahmen wie &quot;<strong>C&#39;est la vie<\/strong>&quot; und &quot;<strong>Love Me Please Love Me<\/strong>&quot; wurden keine Erfolge, obwohl sie vom damals sehr umtriebigen und erfolgreichen Henry Mayer produziert wurden. Immerhin gelang aber ein erster TV-Auftritt im SWF-Fernsehen und eine &quot;Neuvorstellung&quot; im &quot;Musik aus Studio B.&quot;, bei dem er sich aber sp&auml;ter Howard Carpendale mit dessen &quot;Lebensl&auml;nglich&quot; geschlagen geben musste.<\/p>\n<p>Da auch die Songs &quot;<strong>Nur ein Wort<\/strong>&quot;, &quot;<strong>Wer kennt ihren Namen<\/strong>&quot; und &quot;<strong>Komm zu mir<\/strong>&quot; keine Erfolge waren, beschloss Tony, seinen Plattenvertrag 1968 auslaufen zu lassen und er&ouml;ffnete zur Sicherung des Lebensunterhaltes in Baden-Baden in der F&uuml;rstenbergallee 6 ein Szene-Lokal namens &quot;Club 68&quot;. Nebenbei nahm er bei einem kleinen Plattenlabel eine einzelne Single namens &quot;<strong>Married Woman<\/strong>&quot; auf, die er selber (u. a. mit Peter Drischel, der auch als Pete Tex bekant ist,) komponierte &#8211; auch das ein kapitaler Flop.<\/p>\n<p>Im Jahre 1969 nahm er an der Vorrunde zum deutschen Schlager-Wettbewerb teil mit einem Lied namens <strong>Venusm&auml;dchen<\/strong>, der es nicht in den Wettbewerb schaffte und auch nie auf Tontr&auml;ger erschienen ist.<\/p>\n<p>Im &quot;Club 68&quot; tauchte eines Tages ein junger Discjockey namens Horst Nu&szlig;baum (K&uuml;nstlername Jack White) auf, der Tony sagte, dass ihm dessen &quot;Aline&quot; sehr gut gefalle &#8211; er m&uuml;sse den Song auch immer auflegen &#8211; aber er empfehle ihm, fr&ouml;hlichere Lieder zu singen.<\/p>\n<p>Gesagt &#8211; getan &#8211; mit Jack White als Produzent wurden f&uuml;r die Ariola die Lieder &quot;<strong>Hans im Gl&uuml;ck<\/strong>&quot; und &quot;<strong>Zwischen heute und morgen<\/strong>&quot; im &quot;Happy Sound&quot; produziert, die freilich genau so floppten wie die deutschen Chansons und die beiden ersten von &quot;SNB&quot; (Studio Nord Bremen, dahinter d&uuml;rfte sich &quot;Ronny&quot; Wolfgang Roloff verbergen) produzierten Ariola Singles &quot;<strong>Hey &#8211; ist das Leben so sch&ouml;n<\/strong>&quot; und &quot;<strong>Sweet Caroline<\/strong>&quot;.<\/p>\n<p>In dieser schwierigen Zeit lernte Tony einen Kripo-Beamten namens Herbert Nold kennen, der im Sommer 1970 Tony davon &uuml;berzeugen konnte, sein Management zu &uuml;bernehmen. Nolds Entscheidung, sich als Manager selbst&auml;ndig zu machen und den sicheren Beruf des Kripo-Beamten an den Nagel zu h&auml;ngen, sollte sich als richtig herausstellen. Zielsetzung war, an Tonys Image als ausgebildeter S&auml;nger der gehobenen G&uuml;teklasse zu festigen.<\/p>\n<p>Fast zeitgleich stellte Jack White Tony einen &quot;S&uuml;dsee-Song&quot; aus Tahiti (&quot;Nau Haka Taranga&quot;) vor, dem er den Text &quot;<strong>Sch&ouml;ne Maid<\/strong>&quot; gegeben hatte. Tony war entsetzt, weil er den Text schrecklich fand. (Das sah Autor Tom Wolf viele Jahre sp&auml;ter im Buch &quot;Schlager, die wir nie vergessen&quot; &uuml;brigens wohl anders &#8211; dort analysierte er den Song auf 6 1\/2 Seiten unter der &Uuml;berschrift &quot;Verabredungsversuch vor Apokalypse&quot;).&nbsp; Der Plattenvertrag zwang Marshall &nbsp;aber, die Aufnahmen in Berlin anzufertigen. Tonys Plan, Jack White von der Aufnahme abzubringen, indem er alkoholisiert nach dem Genuss einiger Chianti-Wein-Gl&auml;ser im Studio erschien, um m&ouml;glichst indisponiert zu sein, scheiterte &#8211; offensichtlich kam das &quot;hojahojaho, hopsasa, trallala, jappadappadu&quot; dank des Alkohol-Pegels erst recht &uuml;berzeugend r&uuml;ber. Jack White war begeistert, der &quot;Kitchen-Sound&quot; war mit der Aufnahme geboren.<\/p>\n<p>Hinter Jack Whites R&uuml;cken versuchte Herbert Nold gemeinsam mit Tony, das vermeintlich Schlimmste zu verhindern, indem er im Sp&auml;therbst 1970 den damaligen Produktionschef der Ariola, Georg Ehmke, aufsuchte, um die Single-Ver&ouml;ffentlichung zu verhindern, da man eine schwere Image-Sch&auml;digung bef&uuml;rchtete. Ehmke lehnte ab, weil er das Hit-Potenzial des Songs offensichtlich erkannte.<\/p>\n<p>Es kam, wie es kommen musste &#8211; die &quot;Sch&ouml;ne Maid&quot; wurde ein Riesen-Hit, der sich in Deutschland 1 Mio. mal verkauft hatte und sogar in den Niederlanden 100.000 mal &uuml;ber die Ladentische ging, wobei ein TV-Auftritt im Dezember 1971 in der Rudi-Carrell-Show dem Verkaufserfolg noch mal einen gewaltigen Schub gab.<\/p>\n<p>Fortan war Tony Marshall der &quot;Stimmungsmacher der Nation&quot;. Einerseits war er dar&uuml;ber gl&uuml;cklich, weil damit komplette finanzielle Unabh&auml;ngigkeit erreicht war, die ihm als verheirateten Familienvater (zu dem Zeitpunkt hatte er zwei S&ouml;hne, Marc (der von &quot;Marshall und Alexander&quot;) &nbsp;und Pascal, gelegen kam. Er konnte sich sogar ein Haus mit Swimmingpool leisten &#8211; dort waren an der Wand die Noten des Liedes gro&szlig;formatig k&uuml;nstlerisch gestaltet, die das erm&ouml;glicht hatten &#8211; so wurde es zumindest in der ARD-Dokumentation &quot;Ein Star im Festzelt&quot; dargestellt, die am 02.10.1978 ausgestrahlt wurde. &nbsp;Andrerseits ist es f&uuml;r einen Operns&auml;nger sicher unerfreulich, wenn man mit einer klassischen Musikausbildung im Festzelt singen muss und auf Schallplatten stimmlich im allgemeinen Chorgesang fast untergeht. Im Gegensatz zu einigen anderen Schlagerkollegen hat Tony sich aber mit dieser Situation arrangiert.<\/p>\n<p>Gleich der n&auml;chste von Jack White geschriebene Tony-Hit &quot;<strong>Komm gib mir Deine Hand<\/strong>&quot; (bekannt auch durch die Textzeile &quot;Heute hau&#39;n wir auf die Pauke&quot;) wurde sogar ein Nummer-Eins-Hit in Deutschland, der auch in der ZDF-Hitparade zur Nummer 1 avancierte (, nachdem die &quot;Sch&ouml;ne Maid&quot; in Hecks Show nicht stattfand). Zeitweise war Tony Marshall sogar gleichzeitig auf Platz 1 und Platz 3 der deutschen Verkaufshitparade.<\/p>\n<p>Der gro&szlig;e Erfolg Tonys f&uuml;hrte dazu, dass Tony 1972 f&uuml;r die ZDF-Sitzung des Mainzer Karnevals-Klassikers &quot;Mainz bleibt Mainz&quot; engagiert wurde. In der von Otto H&ouml;pfner damals moderierten Sendung war Tony Marshall Stargast, was zu Unmut f&uuml;hrte, weil z. B. damit Ernst Negers &quot;Humba T&auml;t&auml;r&auml;&quot; nicht gen&uuml;gend gew&uuml;rdigt wurde und vor allem Tony Marshall kein Mainzer ist. Tony Marshall war somit letztlich daf&uuml;r verantwortlich, dass aus &quot;Mainz wie es singt und lacht&quot; (SWF) und &quot;Mainz bleibt Mainz&quot; (ZDF) der sp&auml;tere TV-Klassiker &quot;Mainz bleibt Mainz wie es singt und lacht&quot;.<\/p>\n<p>Der Riesen-Erfolg von Tonys Tontr&auml;gern wurde zum Anlass genommen, sogar einen Schlager-Film namens &quot;Heute hau&#39;n wir auf die Pauke&quot; zu drehen, der am 08.02.1973 in den &quot;Lifa-Lichtspielen&quot; Offenburg &nbsp;&quot;Welt-Premiere&quot; hatte. In dem Film dreht es sich um die Lebensgeschichte des Schlager-Produzenten Jack White und seinen K&uuml;nstlern: Neben Tony Marshall &quot;spielten&quot; auch J&uuml;rgen Marcus, Renate und Werner Leismann,&nbsp; Nina und Mike, Tanja Berg, Lena Valaitis, Severine, Peggy March in dem Streifen mit. Die Berliner RIAS-Radio-Legende Nero Brandenburg &uuml;bernahm eine Rolle als DJ. Trotz des Star-Aufgebots wurde der Film ein Misserfolg, was Film-Kritiker vermutlich nicht sonderlich frustriert hat. Entsprechend wurde auch der gleichnamige Soundtrack kein Erfolg.<\/p>\n<p>Jack Whites &quot;Happy-Schiene&quot; schlug auf dem Tontr&auml;germarkt allerdings voll ein &#8211; die n&auml;chsten Schlager, &quot;<strong>Ich fang&#39; f&uuml;r Euch den Sonnenschein&quot;<\/strong>, &nbsp;<strong>&quot;&#8230;und in der Heimat<\/strong>&quot; und &quot;<strong>Junge, die Welt ist sch&ouml;n<\/strong>&quot; waren drei weitere gro&szlig;e Top-20-Hits. Interessanterweise wurde zwischendurch auch der auf Tonys &quot;Sch&ouml;ne Maid&quot;-LP befindliche&nbsp; Song &quot;<strong>Majka<\/strong>&quot; als reine Rundfunk-Promo-Single ver&ouml;ffentlicht, offensichtlich ist der Song aber durchgefallen, so dass man sich f&uuml;r &quot;Junge, die Welt ist sch&ouml;n&quot; als Single entschieden hat.<\/p>\n<p>Auf der LP &quot;Ich fang f&uuml;r Euch den Sonnenschein&quot; ist in der Biografie &uuml;brigens die Rede von einer Tochter namens &quot;Isabel&quot;. Stella, die wirklich Tonys Tochter ist, kann zum Erscheinungstermin der LP noch nicht gemeint sein. Im Internet finden sich Hinweise, dass es sich um eine vermeintliche uneheliche Tochter Tonys handelt und Tony 14 Jahre f&auml;lschlicherweise als Vater angesehen wurde &#8211; erst ein Vaterschaftstest brachte demnach ans Licht, dass Tony nicht der Vater war.<\/p>\n<p>Die n&auml;chsten Platten, &quot;<strong>Onkel Golle<\/strong>&quot;, &quot;<strong>T&auml;t&auml;r&auml;t&auml;t&auml;t&auml;t&auml;<\/strong>&quot; und das vor genau 40 Jahren in die Charts gekommene von Jack White komponierte und von Fred Jay getextete &quot;<strong>Wir trinken Br&uuml;derschaft mit der ganzen Stadt<\/strong>&quot; waren zwar auch noch recht erfolgreich, allerdings nicht mehr solche Riesen-Hits wie man das vorher kannte. Vielleicht liegt das daran, dass diese drei Lieder es nicht nach Berlin in die ZDF-Hitparade geschafft haben. Kleines Schmankerl am Rande: Die B-Seite von &quot;Onkel Golle&quot; war &quot;<strong>In Baden-Baden bin ich geboren<\/strong>&quot;. Auf der R&uuml;ckseite des Covers hingegen wird pikanterweise erneut das M&auml;rchen erz&auml;hlt, Tony sei &quot;im franz&ouml;sischen Nancy zur Welt&quot; gekommen.<\/p>\n<p>Nachdem die vor genau 40 Jahren in den Charts befindliche Single sich dort nur zwei Wochen halten konnte, &nbsp;ist man mit den n&auml;chsten Ver&ouml;ffentlichungen vor&uuml;bergehend (sicher sehr im Sinne Tony Marshalls) einen anderen, wieder chansonhafteren Weg gegangen &#8211; darauf wird im Rahmen dieser Serie noch eingegangen werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/img241_II.jpg\" style=\"width: 367px; height: 512px;\" \/><br \/>\n<em>&#8230; bis kurz vor dem Tode meines Vaters &#8211; und bis heute ein Begleiter.. \ud83d\ude42<\/em><\/p>\n<p>\n<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/marshalll_widmung.jpg\" style=\"width: 489px; height: 512px;\" \/><\/p>\n<p>Stephan Imming, 01.02.2015<\/p>\n<p>http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tony_Marshall<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neuzugang 10.02.1975&#8230;:\u00a0 Am 03.02.1938 kam TONY MARSHALL in seinem Elternhaus in der Baden Badener &quot;Gro&szlig;e Dollenstra&szlig;e&quot; als Herbert (&quot;Herbel&quot;) Anton<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":93749,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/93748"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=93748"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/93748\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/93749"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=93748"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=93748"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=93748"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}