{"id":93397,"date":"2015-02-12T00:00:00","date_gmt":"2015-02-12T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=93397"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"NORMAN-LANGEN-Wissenswertes-ueb-93396","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop-schlager\/NORMAN-LANGEN-Wissenswertes-ueb-93396\/","title":{"rendered":"NORMAN LANGEN <br \/>Wissenswertes \u00fcber sein drittes Album &quot;Wunderbar&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Die &#8211; von Matthias Reim produzierte! &#8211; CD kommt am 6. M\u00e4rz 2015 in den Handel!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&bdquo;Du machst das jetzt schon &uuml;ber zehn Jahre, wenn du jetzt nicht nach vorne gehst, wann dann? Du kannst das!&ldquo; Wenn man einen solchen Rat von keinem Geringeren als Dieter Bohlen bekommt, dann f&auml;llt es auch nicht schwer, diesen anzunehmen. Wer wei&szlig;, wo NORMAN LANGEN nach seinem siebten Platz in der achten Staffel von &bdquo;Deutschland sucht den Superstar&ldquo; gelandet w&auml;re, h&auml;tte er diesen gut gemeinten Karrieretipp ignoriert? Dann w&uuml;rde er jetzt nicht mit seinem dritten Album &bdquo;Wunderbar&ldquo;, dem ersten Release beim Sony-Label Ariola, vor dem n&auml;chsten Schritt seiner au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Laufbahn stehen. H&auml;tte er weiter als Schwei&szlig;er gearbeitet? Wohl eher nicht. Denn nach seiner Umschulung als Betreuer f&uuml;r Demenzkranke im sozialtherapeutischen Dienst und als Sterbebegleiter hatte er schon seine Erf&uuml;llung gefunden. Aber da schlummerte ja immer noch die Liebe zur Musik.<\/p>\n<p>Schon als kleiner Steppke von f&uuml;nf Jahren entdeckt er seine Passion. Sein Onkel, selbst ein Berufsmusiker, f&ouml;rdert ihn. Er bekommt erst eine Kindergitarre und einen Mikrofonst&auml;nder, dann ein Keyboard, sp&auml;ter mit 13 Jahren auch Unterricht in der Musikschule. Er steigt in eine Sch&uuml;lerband ein, <em>&bdquo;aber ich habe nach zwei Jahren schon fr&uuml;h gemerkt, dass ich mit meiner Stimme besser umgehen kann als mit meinen Fingern&ldquo;, <\/em>lacht der bald 30-j&auml;hrige S&auml;nger.<\/p>\n<p>Die B&uuml;hne wird sein Zuhause und viele Talentwettbewerbe folgen. Im Jahr 2000 steigt Norman als Backgrounds&auml;nger bei einem Bandprojekt ein, nach kurzer Zeit steht er beim Nachfolge-Projekt schon als Frontmann ganz vorne im Rampenlicht, es folgen Auftritte im Vorprogramm von Rednecks oder Jeanette Biedermann. <em>&bdquo;Wenn ich nicht in der Schule war, traten wir an jedem Wochenende auf. Dabei habe ich alles gelernt, was ich heute auch mache.&ldquo;<\/em> Eine lupenreine Ochsentour, die er heute nicht missen m&ouml;chte. Gleichzeitig absolviert er eine klassische Gesangsausbildung am Aachener Theater, beruflich geht es hin und her, Aushilfsjobs als K&uuml;chenhilfe, Umzugshelfer, Telekom-Mitarbeiter und Kellner wechseln sich ab, bevor er in einer Zeitarbeitsfirma eine Ausbildung zum Schwei&szlig;er absolviert.<\/p>\n<p>Als er dann endlich durch die Mutter seine Bestimmung als Betreuer f&uuml;r Demenzkranke und sp&auml;ter als Sterbebegleiter findet, kommt ihm seine Musikaffinit&auml;t zugute. <em>&bdquo;Gerade mit Instrumenten und Gesang erreicht man bei Alzheimer-Patienten sehr viel. Es war eine sehr interessante, aber auch harte Zeit, vor allem hinterher in der Sterbebegleitung.&ldquo;<\/em> Die Musik hilft ihm bei der Verarbeitung, damit habe er sich seine Psyche mehrmals gerettet, zieht er Bilanz.<\/p>\n<p>2009 stellt er sich auf eigene F&uuml;&szlig;e und singt auf Stadtfesten und anderen Gelegenheiten Coversongs, meist auf Englisch. <em>&bdquo;Als ich dann irgendwann ein paar deutsche Schlager eingebaut habe, schlug die Stimmung sofort um&ldquo;, <\/em>erinnert sich Langen. <em>&bdquo;Die Leute wollten keine unbekannten R&amp;B-Songs h&ouml;ren, sondern etwas, das sie kennen.&ldquo;<\/em> Auch als er sich im selben Jahr <em>&bdquo;ganz spontan&ldquo;<\/em> bei &bdquo;Deutschland sucht den Superstar&ldquo; anmeldet, entdecken die Verantwortlichen sofort, dass Langen mit seinem Aussehen und seiner Pr&auml;senz f&uuml;r Schlager pr&auml;destiniert ist. Er erreicht die letzte Runde und belegt am Ende schlie&szlig;lich den siebten Platz. Auch von diesen Erfahrungen zehrt er heute noch. Und im Gegensatz zu vielen anderen Teilnehmern funktioniert &bdquo;DSDS&ldquo; f&uuml;r ihn wunderbar als Sprungbrett: Sein Deb&uuml;talbum &bdquo;Pures Gold&ldquo; mit gr&ouml;&szlig;tenteils Neuinterpretationen bekannter Hits erreicht 2011 in Deutschland einen sensationellen elften Platz. Langen wird als Vertreter des neuen deutschen Schlagers gefeiert, es folgen diverse Auszeichnungen als bester Newcomer. Das zweite Album &bdquo;100 % Norman&ldquo; steigt 2013 auf Platz 43 ein, Langen etabliert sich in der Szene.<\/p>\n<p>Mit dem n&auml;chsten logischen Schritt stellt er alle Weichen auf Erfolg: Er wechselt zur Ariola und kann Matthias Reim als Produzenten gewinnen.<em> &bdquo;Matthias habe ich vorher schon auf diversen Veranstaltungen getroffen und wir haben uns gut verstanden.&ldquo;<\/em> Als dann der Anruf kommt und Reim ihm das Angebot macht, ihn zu produzieren, ist er trotzdem erst einmal baff. <em>&bdquo;Das war nat&uuml;rlich ein Ritterschlag f&uuml;r mich.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Seit Mitte des Jahres 2014 arbeiten die beiden in Reims gem&uuml;tlichem Studio am Bodensee an den neuen Songs, die Marschrichtung ist klar:<em> &bdquo;Nat&uuml;rlich habe ich junge Fans, aber ich m&ouml;chte neue, auch &auml;ltere, gewinnen, indem ich etwas Neues ausprobiere.&ldquo;<\/em> Die aktuellen St&uuml;cke sind durch die Bank tanzbar, die Themen liegen auf der Hand.<em> &bdquo;Die Texte handeln durchweg von Erfahrungen, die jeder schon einmal gemacht hat und ich hoffe, dass sich jeder, der sie h&ouml;rt, damit identifizieren kann&ldquo;, <\/em>beschreibt Langen das Konzept. Eine Art Tagebuch des Lebens, mit dem Schwerpunkt auf den zwischenmenschlichen Beziehungen, von denen der S&auml;nger durchaus einiges zu berichten hat.<\/p>\n<p>Der Opener &bdquo;Au revoir, cherie&ldquo; passt zum lebenslustigen Langen, ein klassisches, tanzbares St&uuml;ck &uuml;ber eine fl&uuml;chtige Bekanntschaft in Paris, nat&uuml;rlich auch augenzwinkernd zu verstehen. &bdquo;Unplugged&ldquo; funktioniert der Song ebenfalls, Interpret und Produzent sind sich einig: <em>&bdquo;Das k&ouml;nnte auch der n&auml;chste Sommerhit werden&ldquo;. <\/em><\/p>\n<p>Mit seinen Bekenntnissen zu den Irrnissen des Lebens trifft &bdquo;Herz aus Gold&ldquo; genau in dasselbe; eine Geschichte, die man entweder aus eigenen oder fremden Erfahrungen kennt.<\/p>\n<p>&bdquo;Feueralarm&ldquo; hat nat&uuml;rlich nichts mit irgendwelchen Rettungseins&auml;tzen oder brennenden H&auml;usern Marke &acute;Chicago Fire` zu tun, auch hier umgibt sich Langen mit sch&ouml;nen Metaphern &uuml;ber das Leben zu zweit.<\/p>\n<p>Aber es ist nicht alles Gold, was gl&auml;nzt, es sind auch die Tiefpunkte, die interessant sind: Mit &bdquo;Mach Schluss&ldquo; und auch &bdquo;Himmel hoch jauchzend&ldquo; wird die Kehrseite der Medaille beschrieben, auch ein Gef&uuml;hl, das jedem Zuh&ouml;rer gel&auml;ufig sein d&uuml;rfte.<\/p>\n<p>Akustische Instrumente, gepaart mit elektronischen Sounds ziehen sich wie ein roter Faden durch &bdquo;Wunderbar&ldquo;, ein Markenzeichen von Reim, der f&uuml;r einen transparenten, aber auch groovigen Sound steht. <em>&bdquo;Man kann durchaus h&ouml;ren, dass ich 30 werde&ldquo;, grinst Langen, &bdquo;auch wenn das im Vergleich zu anderen nat&uuml;rlich noch nicht so alt ist&ldquo;. <\/em>Aber die langj&auml;hrige Erfahrung ist trotzdem in jedem Song zu h&ouml;ren, der Spagat zwischen traditionellem Schlager und modernen Beats gelingt auf Anhieb. Vor allem in &bdquo;Burn Out&ldquo; spricht Langen die Sprache des 3. Jahrtausends &#8211; ein Weg, den er sich nicht scheut zu gehen, weil er seine Authentizit&auml;t auf keinen Fall aufgeben will. <em>&bdquo;Ich wei&szlig; mittlerweile, wie die Leute vor der B&uuml;hne ticken und was sie h&ouml;ren wollen.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Den Titelsong gibt es deswegen schon seit dem 13. Februar 2015 auf dem Markt, das dazugeh&ouml;rige Video mit seinem Aschenputtel-Thema ist ein weiterer Schritt in Richtung eigener Identit&auml;t des charismatischen S&auml;ngers. <em>&bdquo;Ein sehr pers&ouml;nlicher Text, bei dem jeder die beschriebene Situation kennt: Man ist verliebt und kann sich ein Leben ohne diejenige nicht mehr vorstellen, auch wenn Freunde vorbeikommen und ernsthaft hinterfragen, wen man sich da geangelt hat.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Man sieht, &bdquo;Wunderbar&ldquo; ist ein abwechslungsreiches Album, das &uuml;brigens in sehr enger Zusammenarbeit zwischen den beiden Protagonisten entstanden ist.<em> &bdquo;Ich habe sofort gemerkt, dass Matthias Germanistik studiert hat, denn bei einigen Texten hat er direkt interveniert und wir haben sie gleich im Studio verbessert. Der Mann ist nicht umsonst so erfolgreich.&ldquo;<\/em> Eine ernst gemeinte Lobhudelei, die aber auf Gegenseitigkeit beruht, denn nicht nur Dieter Bohlen h&auml;lt gro&szlig;e St&uuml;cke auf Langen, auch der gelobte Produzent Matthias Reim ist von dem Projekt Norman Langen begeistert: &bdquo;Er ist ein gro&szlig;artiger K&uuml;nstler, mit dem es Spa&szlig; macht zusammen zu arbeiten und der sehr professionell ist&ldquo;, hei&szlig;t es auf Anfrage vom Bodensee. Aber auch das nimmt der bodenst&auml;ndige Langen ohne abzuheben zur Kenntnis, trotz dieser geballten Komplimente wei&szlig; er, dass noch ein weiter Weg vor ihm liegt. Aber zuerst wird der 30. Geburtstag z&uuml;nftig gefeiert, wie in den letzten vier Jahren zusammen mit den Fans, im Gegensatz zu 2014 allerdings in seiner Heimat. <em>&bdquo;Was kann es Sch&ouml;neres geben, als seinen 30. Geburtstag mit der Ver&ouml;ffentlichung des Albums zu verbinden?&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Bohlen hatte also recht &ndash; Norman Langen kann das; was immer &bdquo;das&ldquo; auch sein mag. Wenn damit allerdings gemeint ist, seinen eigenen Weg zu gehen und sich nicht zu verbiegen, um die Fans zu unterhalten, dann ist &bdquo;das&ldquo; durchaus ziemlich viel. Oder eben einfach auch &bdquo;Wunderbar&ldquo;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Norman Langen, Kurzfacts:<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Geburtsort\/-datum: <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W&uuml;rselen-Bardenberg, 7.3.1985<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Beruflicher Werdegang: <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Klassische Gesangsausbildung am Aachener Theater (2002-2004), Schwei&szlig;er, Betreuer f&uuml;r Demenzerkrankte im sozialtherapeutischen Dienst, Sterbebegleiter<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Musikalischer Werdegang: <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Backgrounds&auml;nger bei TAMO (2000), The Crew (2001), Mitglied von bexcess\/Manhattan (2002-2009)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2011 Teilnahme an der achten Staffel von &bdquo;Deutschland sucht den Superstar&ldquo; (Platz 7)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2011 Deb&uuml;t &bdquo;Pures Gold&ldquo; (Platz 11 der deutschen Charts, 28 in &Ouml;sterreich)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2013 &bdquo;100 % Norman&ldquo; (Platz 43 der deutschen Charts, 68 in &Ouml;sterreich)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Auszeichnungen u. a.: <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>smago!<\/em> Award 2011<\/p>\n<p>\n<em>Foto-Credit: Tatiana Back<\/em><\/p>\n<p>Ariola (Textvorlage)<br \/>http.\/\/www.ariola.de<br \/>http:\/\/www.norman-langen.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die &#8211; von Matthias Reim produzierte! &#8211; CD kommt am 6. 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