{"id":93130,"date":"2015-02-25T00:00:00","date_gmt":"2015-02-25T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=93130"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"IREEN-SHEER-Die-Download-Single-93129","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/IREEN-SHEER-Die-Download-Single-93129\/","title":{"rendered":"IREEN SHEER <br \/>Die Download-Single &quot;Wie ein Feuerwerk&quot; im Test von Holger St\u00fcrenburg&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;als &#8222;Geschenk&#8220; von smago! an Ireen Sheer, f\u00fcr die heute (25.02.2015) &#8211; nach Udo J\u00fcrgens &#8211; das Leben anf\u00e4ngt&#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die deutsch-britische S&auml;ngerin <strong>IREEN SHEER<\/strong> hat &ndash; frei nach Udo J&uuml;rgens &ndash; &quot;Mit XX Jahren&quot; ihr Leben noch einmal neu anfangen lassen. P&uuml;nktlich zu ebenjenem, vielbesungenen Ehrentag, den sie heute (25.02.2015) begeht, hat sie, gemeinsam mit ihrem Mann und Manager Klaus-J&uuml;rgen Kahl, allen Kommerzzw&auml;ngen der weltweit agierenden Plattenmultis Lebewohl gesagt und ihr eigenes Label FIREWORK Music gegr&uuml;ndet. Dieser Befreiungsschlag kann nur als so positiv, wie unerl&auml;sslich, bezeichnet werden. Denn, trotz durchaus manch fescher Liedbeitr&auml;ge in jener Phase, hatte sich ihre vorherige Kooperation mit dem umtriebigen Produzenten-Mogul Jack White f&uuml;r alle Beteiligten als &ndash; gelinde gesagt &ndash; zumindest ungl&uuml;cklich bzw. k&uuml;nstlerisch nicht gerade ausf&uuml;llend erwiesen.<\/p>\n<p>Ireen Sheer, von ihren Freunden und Fans oft liebevoll als &bdquo;Lady Show&ldquo; apostrophiert, von Moderatorenlegende Dieter Thomas Heck in dessen &bdquo;ZDF-Hitparade&ldquo; einst sogar besonders gerne, so sie dort auf dem sechsten Startplatz antrat, mit tiefster Verehrung in der Stimme, als &bdquo;Ireen Sheer &ndash; Startnummer Sex&hellip;&ldquo; angek&uuml;ndigt, stand bereits mit zehn Jahren erstmals auf der B&uuml;hne und nahm Ende der 60er ihre ersten &ndash; damals in ihrer englischen Muttersprache gesungenen &ndash; Singles auf. Es folgten enorm rufsteigernde Teilnahmen am Grand Prix Eurovision de la Chanson, 1974 f&uuml;r Luxemburg mit &bdquo;Bye, Bye, I love you&ldquo; (Rang 4), 1979 f&uuml;r Deutschland mit der eindringlichen Nightlife-Hymne &bdquo;Feuer&ldquo;, Rang &ndash; Herr Heck, bitte aufgepasst! &ndash; Sex, und nochmals 1985 f&uuml;r Luxemburg, mit &bdquo;Children, Kinder, Enfants&ldquo;, in Formation mit einigen europ&auml;ischen Genrekollege, Rang 13.<\/p>\n<p>Zu unserer Jugendzeit in den 80ern war die zumeist fr&ouml;hlich und gewinnend gestimmte Entertainerin mit knackigem Disco-Pop (&bdquo;Xanadu&ldquo;, 1980) oder sachtem Reggae (&bdquo;Spiel das noch mal&ldquo;, dto.) ebenso dauerhaft und unverbr&uuml;chlich in unseren Geh&ouml;rg&auml;ngen vertreten, wie mit so feudalen, wie dramatischen Synthipop-Balladen a la &bdquo;Nur ein Clown versteckt die Tr&auml;nen&ldquo; (1981), &bdquo;Erst wenn die Sonne nicht mehr scheint&ldquo; oder &bdquo;Geh&lsquo;, wenn Du willst&ldquo; (beide 1982), bevor leider auch &bdquo;Lady Show&ldquo; zu einem unverdienten Opfer der Neuen Deutschen Welle (NDW) wurde, ihr Plattenvertrag mit der EMI in die Br&uuml;che ging und sich kaum noch jemand f&uuml;r ihre, nun bei kleineren Firmen erschienenen Singlever&ouml;ffentlichungen interessierte.<\/p>\n<p>Erst 1991 gelang der gro&szlig;b&uuml;rgerlichen Edeldame mit Wohnsitz Tirol ein krachendes und nachhaltiges Comeback. Der niederl&auml;ndische Songschreiber Pierre Kartner, der einstmals f&uuml;r Peter Alexanders Evergreen &bdquo;Die kleine Kneipe&ldquo; verantwortlich gezeichnet hatte und 1977\/78 als &bdquo;Vader Abraham&ldquo; die kleinen, blauen Schl&uuml;mpfe zum pl&auml;rrenden Singen aufforderte, hatte f&uuml;r seine langm&auml;hnige Kollegin den proper-treibenden, lyrisch fraglos einwenig provokativen Disco-Fox-Ohrwurm &bdquo;Heut&lsquo; Abend hab ich Kopfweh&ldquo; ersonnen. Dieses augenzwinkernd-emanzipierte &bdquo;Protestlied&ldquo; aus der Sicht einer von ihrem Partner entt&auml;uschten Frau &uuml;ber die vordergr&uuml;ndig kopfschmerzbedingte Verweigerung ihrer ehelichen Pflichten, hatte seine Interpretin umgehend, immerhin nach 14j&auml;hriger Pause, wiederum in die deutschen Singlecharts zur&uuml;ckgef&uuml;hrt und diese somit h&ouml;chst reputierlich an der sich zunehmend abzeichnenden Etablierung der tanzbar-rockigen Disco-Fox-Stilistik teilhaben lassen, die bald daf&uuml;r Sorge tragen sollte, dass auch viele andere vergessengeglaubte Helden des Vor-NDW-Schlagers, wie Bernhard Brink, J&uuml;rgen Drews oder Wolfgang Petry, in den per se so schlagerunfreundlichen 90er Jahren ungeahnte Erfolge zelebrieren konnten. Mit weiteren fetzigen Tanzfl&auml;chenf&uuml;llern im Fox-Kontext der Sorte &bdquo;Komm, ich mach das schon&ldquo; (1993), &bdquo;Sch&ouml;ner Mann&ldquo; (1994) oder &bdquo;L&uuml;g&lsquo; &#8211; wenn Du kannst&ldquo; (2000), zeigte sich Ireen Sheer stets &sbquo;up to Date&lsquo;, bis sie sich 2005, wie erw&auml;hnt, auf eine mehrj&auml;hrige Zusammenarbeit mit Jack White einlie&szlig;.<\/p>\n<p>Diese ist nun beendet und die passionierte Hunden&auml;rrin bzw. das &bdquo;Frauchen&ldquo; der s&uuml;&szlig;en, grauwei&szlig;en Tibet-Terrier-Lady &bdquo;Khyira&ldquo;, macht sich v&ouml;llig zu Recht und in k&uuml;nstlerischer Hinsicht geradezu zwingend und unausweichlich auf zu neuen Ufern. FIREWORK Music nennt sich die von ihr und ihrem Gatten k&uuml;rzlich eigenst&auml;ndig ins Leben gerufene Plattenfirma, <strong>&bdquo;Wie ein Feuerwerk&ldquo;<\/strong> hei&szlig;t folgerichtig die dort soeben erschienene, aktuelle Produktion der im Londoner Distrikt Romford geborenen S&auml;ngerin &ndash; und ihrer Betitelung gem&auml;&szlig;, nun einmal schlicht und ergreifend &bdquo;Wie ein Feuerwerk&ldquo;, rast diese phantastische, in Sekundenschnelle aufweckende, muntermachende Disco-Fox-Arie als eine Art gesungener Jungbrunnen, ein in T&ouml;ne gegossener Neustart f&uuml;r seine Interpretin, augenblicklich und unmittelbar in die Geh&ouml;rg&auml;nge des erwartungsvollen und aufgeschlossenen Rezipienten.<\/p>\n<p>&bdquo;Wie ein Feuerwerk&ldquo;, komponiert von dem K&ouml;lner Produzenten Ralf &bdquo;Ralle&ldquo; Rudnik, der bereits mit den Karnevalsheroen &bdquo;De H&ouml;hner&ldquo;, dem wohlbeleibten &bdquo;Asi-Rocker&ldquo; J&uuml;rgen Zeltinger oder Ost-Chansonlady Ute Freudenberg zusammenwirkte, und betextet von Alexander Kemp (u.a. f&uuml;r Angelika Milster, Milva oder Mary Roos t&auml;tig) und &bdquo;Lady Show&ldquo; herself, &uuml;berrascht und fasziniert gleicherma&szlig;en vor allem durch sein donnerndes, machtvolles Arrangement, das in wahrhaft kongenialer Art und Weise l&auml;ngst liebgewonnene Elemente, Harmonien und Klangbilder aus unseren Jugendtagen in den 80er Jahren mit geradlinigen, zeitnahen Sounds und Effekten des Heute und Hier verbindet.<\/p>\n<p>Beim genussvollen H&ouml;ren des 3.11min&uuml;tigen Powerpop-Schlagers mit Bombastrock-Attit&uuml;de kommen dem unbelehrbaren 80er-Kind sogleich &uuml;beraus sympathieerregende Assoziationen zu liebgewonnenen Facetten des Poplebens seiner Adoleszenz in den Sinn. Mal k&ouml;nnte man meinen, gewisse Fragmente aus Bernd Cl&uuml;vers 1983-Hit &bdquo;Mit 17&ldquo; zu vernehmen, mal versp&uuml;rt man den Geist von Laura Branigans (damals &uuml;brigens auch von Jack White produziertem) Hochglanz-Poprock jener musikalischen &Auml;ra. Man schlie&szlig;t die Augen und glaubt, sich pl&ouml;tzlich und unvermutet irgendwo inmitten eines grellen Neon-Disco-Rauschs vor 30 Jahren wiederzufinden &ndash; und dennoch, trotz aller atmosph&auml;rischer Anlehnung an das Synthesizer-lastige Klangkolorit der &sbquo;Decade of Cool&lsquo;, l&auml;sst sich an diesem wunderbaren, regelrecht und mit eindeutiger Absicht aufw&uuml;hlenden Tanz-Pop-, beinahe Tanz-Rock(!)-Schlager nicht das Geringste finden, was auch nur in Nuancen als gestrig oder gar altbacken getadelt werden k&ouml;nnte.<\/p>\n<p>Mit einer fulminanten, unisono erwachsen-reifen und leidenschaftlich-aufm&uuml;pfigen Stimme, die jederzeit mit den Gesangsf&auml;higkeiten einer 30j&auml;hrigen konkurrieren kann, entbietet Ireen Sheer ihr grandioses musikalisches Comeback-Feuerwerk und versetzt den hingerissenen Zuh&ouml;rer f&uuml;r rund drei Minuten in &ndash; im wahrsten Sinne des Wortes &ndash; &bdquo;sheere&ldquo; Begeisterung. In diesem radikalen Tanzfl&auml;chenf&uuml;ller in spe. geht es ohne jegliche Kompromisse um &uuml;berbordende, nicht aufzuhaltende Gef&uuml;hlsexplosionen &bdquo;auf der Umlaufbahn ins Gl&uuml;ck&ldquo; (Textzitat), man versp&uuml;rt hell glei&szlig;endes, aufreibendes Disco-Feeling im brachialen Mondenschein. Der H&ouml;rer ist direkt Beteiligter, Kompagnon, Komplize, bei dieser einen, unvergleichlichen Nacht zweier Verliebter, die kein Tabu kennt. Voller Wucht, von berstender Energie beseelt und unb&auml;ndiger Tatkraft durchzogen, singt sich Ireen Sheer wahrhaftig und wortw&ouml;rtlich <strong>&bdquo;WIE EIN FEUERWERK&ldquo;<\/strong>, nach so mancher unerquicklicher Erfahrung mit ihrem vorherigen Vertragspartner, in die Herzen ihrer Fans zur&uuml;ck! Sie mixt relevante, jederzeit &uuml;berzeugende 80er-Reminiszenzen mit modernem und zeitgem&auml;&szlig;en Popschlager-Bewusstsein des Jahres 2015. &bdquo;Wie ein Feuerwerk&ldquo; ist nicht mehr und nicht weniger, als eine gl&auml;nzende R&uuml;ckkehr einer offenkundig immerjungen Showfachfrau, die topaktuell, gegenwartsnah und &sbquo;en vogue&lsquo; wahrgenommen werden m&ouml;chte und ohne jegliche Probleme auch ganz genauso und in der von ihr angestrebten Perspektive zu klingen, zu wirken, aufzutreten vermag, ohne dabei jedoch ihre Alt-Fans, die mit ihren unvergesslichen Liedern der 70er und 80er Jahre aufwuchsen, wom&ouml;glich zu verprellen.<\/p>\n<p>Zus&auml;tzlich zum hier zuvorderst analysierten &bdquo;Radio-Mix&ldquo;, wird &bdquo;Wie ein Feuerwerk&ldquo; zugleich in einem leider unn&ouml;tig &uuml;berdrehten, teils entbehrlich markersch&uuml;tternd und gellend &uuml;berrhythmisierten &quot;Michael-Fischer-Fox-Mix&ldquo; der &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich gemacht, der vermutlich in erster Linie f&uuml;r die junge Dancefloor-Generation und die unverbesserlichen Ballermann-Fetischisten unter uns konzipiert wurde und von diesen sicherlich &sbquo;atemlos&lsquo; geil gefunden werden d&uuml;rfte &ndash; der arriviert Traditionalist und reife Alt-80er-Protagonist hingegen bevorzugt sicherlich jetzt und in Futuro den klassischen &bdquo;Radio Mix&ldquo;.<\/p>\n<p>Alles in allem ist zu sagen bzw. zu best&auml;tigen: Die Idee von Frau Sheer, ein eigenes Label zu er&ouml;ffnen, die nicht immer so recht zielf&uuml;hrende Jack-White-Mentalit&auml;t hinter sich zu lassen (auch wenn, wie gesagt, in ihrem neuen Supertitel ein paar treffliche Laura-Branigan-Ankl&auml;nge unschwer zu erkennen sind&hellip;) und zudem auf derart kraftvolle, bebende Monumental-Sounds zu setzen, ist in aller Form zu begr&uuml;&szlig;en. Es sind durch dieses Handeln und Tun letztlich s&auml;mtliche Voraussetzungen daf&uuml;r erf&uuml;llt, dass &bdquo;Wie ein Feuerwerk&ldquo; in den n&auml;chsten Wochen und Monaten tats&auml;chlich ein solches in den Hitparaden, auf den Tanzfl&auml;chen, in den Partykellern und Discoclubs dieses unseren Landes (und nat&uuml;rlich auch in Ireens &ouml;sterreichischer Wahlheimat, wie im gesamten deutschen Sprachraum), in bester Manier ausl&ouml;sen wird. Denn <strong>&bdquo;Wie ein Feuerwerk&ldquo;<\/strong> verf&uuml;gt &uuml;ber alles das, was ein offensiver und zukunftstr&auml;chtiger Tanzschlager mit Wiedererkennungswert in sich tragen muss, um die ohnehin eher schlageraffine Generation &uuml;40 nicht zu vertreiben und in einem Atemzug neue, j&uuml;ngere Musikfreunde mit Sp&uuml;rsinn und Geschmack f&uuml;r poppige, deutschgesungene Schlagerkl&auml;nge f&uuml;r sich hinzuzugewinnen!<\/p>\n<p>http:\/\/www.ireensheer.eu\/cms\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;als &#8222;Geschenk&#8220; von smago! an Ireen Sheer, f\u00fcr die heute (25.02.2015) &#8211; nach Udo J\u00fcrgens &#8211; das Leben anf\u00e4ngt&#8230;:\u00a0 Die<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":93131,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/93130"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=93130"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/93130\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/93131"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=93130"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=93130"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=93130"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}