{"id":92716,"date":"2015-03-06T00:00:00","date_gmt":"2015-03-06T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=92716"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"smago-INFORMIERT-Deutscher-Musi-92715","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/smago-informiert\/smago-INFORMIERT-Deutscher-Musi-92715\/","title":{"rendered":"smago! INFORMIERT <br \/>Deutscher Musikmarkt 2014 leicht im Aufw\u00e4rtstrend!"},"content":{"rendered":"<p>Das Glas ist halb voll &#8211; und nicht halb leer! Und: Kategorie Pop National l\u00e4sst internationale Stars beim Umsatz hinter sich!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Erl&ouml;se aus Musikstreaming-Angeboten sind in Deutschland erneut in die H&ouml;he geschossen: Mit einer Steigerung um 78,6 Prozent waren sie entscheidend verantwortlich f&uuml;r das bereits im Januar gemeldete Wachstum des Musikmarktes 2014, der um 1,8 Prozent auf 1,48 Milliarden Euro zugelegt hat. Zwar sind die Streaming-Zuw&auml;chse etwas geringer ausgefallen als im Vorjahr (2013: +91%), trotzdem sind die digitalen Gesch&auml;ftsfelder&nbsp; &ndash; also die Summe der Erl&ouml;se aus Downloads und Musikstreaming &ndash; mit 13,1 Prozent deutlicher gewachsen als im Vorjahr (2013: + 11,7%) und auch st&auml;rker als im Januar zun&auml;chst angenommen. Bei einem Umsatz von insgesamt 371 Millionen Euro haben sie nun einen Anteil von 25 Prozent am deutschen Musikmarkt. Mit nur minimalen Verlusten (-1,5%) bleibt daneben das physische Gesch&auml;ft das solide Fundament.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ausgew&auml;hlte Grafiken zum Download finden Sie <strong><a href=\"http:\/\/www.musikindustrie.de\/presse-grafiken\/\">HIER&#8230;:<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des BVMI: &bdquo;Der deutsche Musikmarkt ist durch seinen Mix aus ma&szlig;voller digitaler Dynamik bei gleichzeitiger physischer Stabilit&auml;t in einer verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig komfortablen Situation. Wir sind jedoch noch immer mittendrin im digitalen Transformationsprozess mit noch offenem Ausgang. Umso wichtiger ist, dass wir in der Debatte um die Digitale Agenda der Bundesregierung, aber auch mit Blick auf die europ&auml;ische Ebene, nicht nachlassen und uns als Inhalte-Produzenten gegen&uuml;ber der Politik klar positionieren. Dies auch im Schulterschluss mit den anderen Kreativbranchen, unseren Partnern in der Deutschen Content Allianz, wenn wir die tiefgreifenden Umw&auml;lzungen, die uns noch bevorstehen, weiterhin in &ouml;konomische Chancen verwandeln wollen.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Kategorie Pop National l&auml;sst internationale Stars beim Umsatz hinter sich<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nMusikalisch wurde das Marktgeschehen von nationalen K&uuml;nstlern dominiert, die die internationalen Acts in puncto Umsatz nicht nur &uuml;berfl&uuml;gelten, sondern mit einem Vorsprung von 157 Mio. Euro sogar deutlich hinter sich lie&szlig;en, wie der Blick auf die Teilm&auml;rkte zeigt: W&auml;hrend deutsche Pop-Produktionen um 16,6 Prozent zulegten, mussten Popk&uuml;nstler aus dem Ausland einen Umsatzverlust von 18,3 Prozent hinnehmen. &nbsp;<\/p>\n<p>\n&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Vinyl w&auml;chst weiter in der Nische, Downloads gehen zur&uuml;ck, MC verschwindet ganz<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nVinyl hat seinen H&ouml;henflug 2014 fortgesetzt und ist gegen&uuml;ber dem Vorjahr um 33,4 Prozent gewachsen. Der Anteil des &bdquo;Schwarzen Goldes&ldquo; am Gesamtmarkt macht damit inzwischen 2,6 Prozent des Umsatzes aus (2013: 2%). Insgesamt 1,8 Mio. Schallplatten gingen 2014 &uuml;ber die Ladentische, soviel wie zuletzt 1992. Tendenziell r&uuml;ckl&auml;ufig entwickelten sich dagegen die Downloads: W&auml;hrend die Alben mit einem Minus von nur 1,2% noch recht stabil blieben, gingen die Singles mit 7,4 Prozent deutlich zur&uuml;ck. Dennoch machen Downloads mit 66,6 Prozent noch immer zwei Drittel des Digitalgesch&auml;fts aus. Die Ums&auml;tze mit Musikkassetten hingegen sind mit einer Million Euro inzwischen kaum noch wahrnehmbar.<\/p>\n<p>Dr. Florian Dr&uuml;cke, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bundesverbands Musikindustrie: &bdquo;Unsere Januar-Prognose war eine Punktlandung. 1,48 Milliarden Euro Umsatz und 1,8 Prozent Wachstum sind ein positives Signal in der Konsolidierungsphase &ndash; gerade auch im europ&auml;ischen Kontext! Der Blick auf die nun vorliegenden Zahlen zeigt: Der aktive Umgang der Branche mit den sich ausdifferenzierenden Wegen, Musik vom K&uuml;nstler zum Fan zu bringen, zahlt sich aus. Dass neben der neuesten Nutzungsform, dem Streaming, gleichzeitig Vinyl als &auml;lteste Nutzungsform im Markt weiter w&auml;chst, zeigt einmal mehr, dass die Vielfalt der Kan&auml;le im Ergebnis mehr sein kann als die Summe der einzelnen Teile. Der Umsatzvorsprung unserer nationalen vor den internationalen K&uuml;nstlern ist sehr deutlich und sollte ein Ansporn f&uuml;r die deutsche Musikszene sein.&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>Der vollst&auml;ndige Bericht &bdquo;Musikindustrie in Zahlen 2014&ldquo; mit allen Marktdaten wird am 25. M&auml;rz im Rahmen der Kulturkonferenz des BVMI in Berlin ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>http:\/\/www.musikindustrie.de (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.musikindustrie.de<br \/>http:\/\/www.musikindustrie.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Glas ist halb voll &#8211; und nicht halb leer! 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