{"id":92542,"date":"2015-03-11T00:00:00","date_gmt":"2015-03-11T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=92542"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"UDO-JUERGENS-smago-exklusiv-vor-92541","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/UDO-JUERGENS-smago-exklusiv-vor-92541\/","title":{"rendered":"UDO J\u00dcRGENS <br \/>smago! exklusiv vorab: Die Udo-J\u00fcrgens-Serie &quot;Sein Leben &#8211; seine Erfolge&quot;! Teil 13: &quot;Hey Jude&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Dieses Kapitel beschlie\u00dft die 1960-er Jahre!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bevor es mit der &quot;Tournee der Tourneen&quot; weitergeht, noch einige Erg&auml;nzungen zu Udos Terminkalender der letzten, zuvor behandelten Jahre:<\/p>\n<p>W&auml;hrend sein 64er Auftritt im Pariser Olympia mit einiger Vorsicht zu genie&szlig;en ist, da diese Meldung nur von Udos offizieller Webseite stammt und ich bisher nichts finden konnte, was diese Angabe best&auml;tigt, ist sein Gastspiel im Jahre 1966 verb&uuml;rgt.<\/p>\n<p>Es fand am 21. Juni 1966 innerhalb einer &quot;Musicorama&quot;-Veranstaltungsreihe statt. Im Herbst des gleichen Jahres brachte ein gewisser Corry Brokken eine Single mit dem Titel &quot;Nimm meine Hand&quot; auf den Markt &#8211; Musik: Udo J&uuml;rgens&#8230;<\/p>\n<p>Anfang Januar &#39;67 sicherten sich &quot;Ardmore and Beechwood&quot; die Exklusiv-Rechte f&uuml;r Udos &quot;Sag mir wie&quot; und &quot;Lieben, das hei&szlig;t glauben&quot; f&uuml;r Belgien. Auch dort waren diese Songs au&szlig;erordentlich popul&auml;r.<\/p>\n<p>Am Ende des Monats gab es eine Premiere f&uuml;r Udo: Die Teilnahme an der ersten internationalen Musikmesse &quot;MIDEM&quot;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&quot;Damals kam Bernard Chevry auf mich zu&quot;, so Hans R. Beierlein. &quot;Chevry war Messe-Experte. Gemeinsam haben wir die Idee einer internationalen Musikmesse entwickelt, die &#39;MIDEM&#39;. Eine Kontaktplattform, bei der Musikschaffende aus aller Welt miteinander kommunizieren konnten. Die Atmosph&auml;re sollte entspannt, gute Hotels, h&uuml;bsche M&auml;dchen und gepflegte Restaurants verf&uuml;gbar sein. Sowas plus sonniges Klima gibt es im Januar vornehmlich an der C&ocirc;te d&#39;Azur, und deshalb fand bereits die erste MIDEM 1967 in Cannes statt.<\/p>\n<p>&quot;Allerdings&quot;, so Beierlein weiter, &quot;unter sehr schwacher Beteiligung der deutschen Musikszene. Das &auml;nderte sich dann. Von Jahr zu Jahr habe ich mehr Firmen aufgerissen.&quot;<\/p>\n<p>Im Umfeld dieser einw&ouml;chigen Messe fand stets eine Gala statt, welche die gr&ouml;&szlig;tbesetzte musikalische Gala in Europa war. Topstars, aber auch Top-Newcomer konnten sich dort im Palais des Festivals allj&auml;hrlich pr&auml;sentieren.<\/p>\n<p>&quot;Das franz&ouml;sische Fernsehen hat nicht begriffen, da&szlig; man sowas senden mu&szlig;te&quot;, wunderte sich Beierlein sp&auml;ter.<\/p>\n<p>Nachdem das ORTF die Premieren-Gala noch aufgezeichnet hatte, nahm es in den folgenden Jahren davon Abstand. Beierlein ging daraufhin zu seinen Freunden beim ZDF.<\/p>\n<p>&quot;Dort griff man zu, hat es viele Jahre aufgezeichnet und weltweit verkauft.&quot;<\/p>\n<p>Bis heute gilt die &quot;MIDEM&quot; als eine der gr&ouml;&szlig;ten Musik-Messen weltweit.<\/p>\n<p>Langer Rede kurzer Sinn: Udo J&uuml;rgens nahm von 1967 bis 1969 an allen drei Galaveranstaltungen teil. bei der Premiere am 04.02.1967 sang er dort &#8211; wie konnte es anders sein &#8211; &quot;Merci Ch&eacute;rie&quot; in einer deutsch\/franz&ouml;sischen Fassung.<\/p>\n<p>Zwei Monate sp&auml;ter befand sich Udo bereits auf einer 18-t&auml;gigen Konzert-Tournee durch die Sowjetunion, welche er genauso erfolgreich absolvierte.<\/p>\n<p>Am 16. Mai kam jener bereits erw&auml;hnte legend&auml;re Wechsel zur ARIOLA.<\/p>\n<p>Kurz darauf startete diese f&uuml;r Udos erste Single (&quot;Was ich dir sagen will \/ Immer wieder geht die Sonne auf&quot;) eine ihrer bislang gr&ouml;&szlig;ten Verkaufs-Promotionkampagnen. Udo sicherte seiner neuen Plattenfirma damit gleichzeitig einen Spitzenplatz auf dem deutschen Plattenmarkt. Wer h&auml;tte dies noch vor ein paar Jahren vermutet&#8230;<\/p>\n<p>Die ARIOLA verkaufte Udo zun&auml;chst &#8211; wie vertraglich vereinbart &#8211; als &quot;deutschen Chansons&auml;nger&quot;.<\/p>\n<p>Nach einer 14 Konzerte-Tour durch die CSSR war Udo dann am 18. August 1967 beim Internationalen Festival der Unterhaltungsmusik in Sopot, Polen, mit dabei. Zusammen mit Caterina Valente trat er als Stargast auf.<\/p>\n<p>Am 26. August, also nur wenige Tage sp&auml;ter, nahm Udo erneut an einem historischen Ereignis teil: dem Start des Farbfernsehens in Europa. Dieser fand im Rahmen der Sendung &quot;Gala-Abend der Schallplatte&quot; statt, moderiert von Vivi Bach und Dietmar Sch&ouml;nherr. Udo sang dort seine beiden Hits &quot;Immer wieder geht die Sonne auf&quot; und &quot;Merci Ch&eacute;rie&quot;.<\/p>\n<p>Im September 1967 nahm sich in Italien das Plattenlabel DURIUM der Aufnahmen von Udo J&uuml;rgens an und stellte eine Compilation zusammen, welche allerdings erst im Jahre 1968 in den Handel kommen sollte.<\/p>\n<p>Zur gleichen Zeit begann der Start zu Udos erster gro&szlig;er Deutschland-Tournee.<\/p>\n<p>Der &quot;Stern&quot; berichtete seinerzeit: Seit einem Monat jagt er mit seinem Tro&szlig;, mit vier Musikanten, einem Techniker und einem Manager, durchs Land und tr&auml;gt gef&uuml;hlsschwangere Botschaften in ausverkaufte H&auml;user.<\/p>\n<p>Fast Abend f&uuml;r Abend, und das jeweils zweieinhalb Stunden lang, s&auml;uselt, klagt, stammelt, schmachtet, schmettert er von Liebesgram und Abschiedsschmerz &#8211; in der Berliner Philharmonie und der Frankfurter Kongre&szlig;halle, im Deutschen Museum zu M&uuml;nchen und in der Meistersingerhalle von N&uuml;rnberg: Udo J&uuml;rgens, 33, Schallplatten-Troubadour aus K&auml;rnten, ist auf Deutschlandtournee.<\/p>\n<p>Sie ist f&uuml;r ihn ein Triumphmarsch: &Uuml;berall und jedesmal erwartete den S&auml;nger bislang der gleiche Doppellohn &#8211; an der Kasse eine Gage von 14 000 Mark; im Parkett ein aufgew&uuml;hltes &#8211; vornehmlich weibliches &#8211; Publikum. &quot;Herr &quot;Seele&quot; ri&szlig; das Volk von den St&uuml;hlen (&quot;Bild&quot;).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ganz anders als seine Zeitgenossen, die genialen, affenhaarigen Beatles, die mit Selbstironie f&uuml;r ein traditionsunwilliges Teen- und Twen-Publikum dem 21. Jahrhundert entgegenmusizieren, charmiert Udo J&uuml;rgens, ein rechter &Ouml;sterreicher mit deutschem Gem&uuml;t, vor allem teutonische Matronen mit romantischen Sehns&uuml;chten. Der schlaksige, artige junge Mann im Smoking ist dabei eine Rarit&auml;t im finsteren deutschen Showgesch&auml;ft &#8211; er ist ein Schlagers&auml;nger deutscher Zunge, der tats&auml;chlich singen kann. Mehr: Er ist sogar ausgesprochen musikalisch, ein guter Pianist und Erfinder h&uuml;bscher Melodien.<\/p>\n<p>Nur als sein eigener Texter hat er sowenig Gl&uuml;ck und Verstand wie seine Freunde, etwa &quot;08\/15&quot;-Autor Hans Hellmut Kirst oder die Filmschauspieler Joachim Fuchsberger und Thomas H&ouml;rbiger. Sie halten sich wie auch J&uuml;rgens offenbar f&uuml;r deutsche Chansondichter und basteln f&uuml;r ihren Star Gebilde, in denen die Sprachlosigkeit zu stottern anf&auml;ngt. H&ouml;rbiger reimte: &quot;Merci, merci, merci, f&uuml;r die Stunden, Ch&eacute;rie, Ch&eacute;rie, Ch&eacute;rie, Ch&eacute;rie, unsre Liebe war sch&ouml;n, so sch&ouml;n, merci, Ch&eacute;rie, so sch&ouml;n, so sch&ouml;n, merci, Ch&eacute;rie, so sch&ouml;n, so sch&ouml;n, merci, Ch&eacute;rie, merci&quot;.<\/p>\n<p>Aber auch die konzentrierteste Einfalt (&quot;Finito l&#39;Amore, die Liebe ist aus, finito l&#39;Amore, wir gehen nach Haus&quot;) tut keinen Schaden: J&uuml;rgens ist eingeh&uuml;llt in ein raffiniertes Arrangement von Nocturno-Kl&auml;ngen und Valse-triste-Takten, von heimlichem Orgel-Wimmern und d&uuml;sterem Beat &#8211; der Noten-Kavalier aus Klagenfurt bevorzugt Tragik und Melancholie; er singt vom Liebeskummer, als verk&uuml;nde er den Untergang des Abendlandes. Allerdings, auch zu tr&ouml;sten wei&szlig; er: &quot;Immer wieder geht die Sonne auf.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Wenn er singt &#39;Warum nur, warum&#39;, werden die Leiden des jungen Werther wieder verst&auml;ndlich&quot;, schrieb verz&uuml;ckt &quot;Stern&quot;-Kolumnistin Sibylle, und ein Kaplan Gehrmann segnete Udo und dessen &quot;sauberen Schlager&quot;: &quot;Das Lied &#39;Wo ist der Sommer geblieben?&#39; h&auml;tte ebensogut die heilige Therese von Avila in ihrer Seelennot und Seelennacht singen k&ouml;nnen.&quot;<\/p>\n<p>Der K&uuml;nstler selbst kommentierte: &quot;Ich singe genau das, was ich empfinde. Ich komponiere nur Melodien und schreibe nur Texte, von denen ich &uuml;berzeugt bin. Ich nehme meine Lieder ernst.&quot;<\/p>\n<p>Lange Jahre war er der einzige in Deutschland, der sie ernst nahm &#8211; den heimischen Plattenmachern erschienen sie zu anspruchsvoll und deshalb nicht gewinntr&auml;chtig. So sang denn der Klagenfurter Landwirtssohn J&uuml;rgen Udo Bockelmann, der am K&auml;rntner Konservatorium die F&auml;cher Komposition, Gesang und Klavier studiert hatte, f&uuml;r Polydor &aacute; la Freddy und Presley und lie&szlig; seine Eigensch&ouml;pfungen von ausl&auml;ndischen Gurgeln kreieren &#8211; etwa von Brenda Lee und Sacha Distel, von Nana Mouscouri und Jean-Claude Pascal.<\/p>\n<p>Selbst sein &quot;Jenny&quot;-Schlager, mit dem er 1960 beim europ&auml;ischen Schlagerfestival im belgischen Seebad Knokke f&uuml;r Deutschland den ersten Preis holte, stie&szlig; bei germanischen Schlagermachern auf heftigen Widerwillen. An der Plattenb&ouml;rse war J&uuml;rgens &uuml;berhaupt nicht notiert.<\/p>\n<p>Das wurde anders, nachdem sich der Musik-Manager Hans R. Beierlein, 38 (&quot;Von Musik habe ich soviel Ahnung wie ein Regenwurm. Aber ich wei&szlig;, was gefragt ist&quot;), 1964 mit dem in der Bundesrepublik so erfolglosen S&auml;nger zusammengetan hatte. Unter der neuen Obhut (Beierlein: &quot;Udo ist administrativ unbegabt&quot;) mauserte sich Udo J&uuml;rgens so schnell zum Star, da&szlig; Beierlein die Karriere seines Sch&uuml;tzlings schleunigst bei Lloyd&#39;s versichern lie&szlig;. Begr&uuml;ndung: &quot;Wir haben 50 Prozent unserer Ideen und unserer Arbeit in Udo investiert. Sein Ausfall w&auml;re f&uuml;r uns ein gro&szlig;er Verlust. Die Versicherungssumme (sie ist sechsstellig) gilt, wenn er die Stimme verliert, tot oder zum Komponieren unf&auml;hig ist.&quot;<\/p>\n<p>Die Summe ist bis heute noch nicht f&auml;llig geworden. Zwar erlitt der gar nicht robuste S&auml;nger 1965 beim Grand Prix in Neapel einen ersten Nervenkollaps. Doch ein Jahr sp&auml;ter schon machte er sich besser bezahlt, als es selbst Beierlein hoffen durfte: Udo J&uuml;rgens, in Tokio und Rio de Janeiro, im sozialistischen Lager wie in Francos Spanien gefeiert (J&uuml;rgens: &quot;Musik kennt eben keine Grenzen&quot;), errang in Luxemburg den &quot;Grand Prix Eurovision de la Chanson&quot; sowie drei Goldene Schallplatten; er wurde zum besten deutschsprachigen S&auml;nger des Jahres 1966&quot; gek&uuml;rt und bekam bei &quot;Ariola&quot; einen hochdotierten Schallplattenvertrag. Garantie: knapp eine halbe Million Mark pro Jahr.<\/p>\n<p>&Uuml;beraus erfolgreich war bisher auch das Jahr 1967. W&auml;hrend Ehefrau Panja (b&uuml;rgerlich: Erika). 24, Sohn John, 3, Tochter Jenny, 7 Monate, und Pudel Pinkie in einer M&uuml;nchner Elf-Zimmer-Villa am bereits Ersungenen zehrten, reiste J&uuml;rgens nach Ungarn, in die Tschechoslowakei, nach Polen.<\/p>\n<p>Und w&auml;hrend J&uuml;rgens noch in Sopot auf &quot;Polenfeldzug&quot; (so Beierlein) war, pr&auml;parierte der Manager schon mit &quot;gr&ouml;&szlig;tem Aufwand an Publicity&quot; (so Beierlein) die gro&szlig;e J&uuml;rgens-Deutschland-Fahrt durch 21 Metropolen.<\/p>\n<p>Mittlerweile hat Udo J&uuml;rgens auch diese m&ouml;rderische Strecke fast geschafft. Kurz vor Frankfurt hatte er zwar einen Zusammenbruch, aber die Versicherungssumme bei Lloyd&#39;s war auch diesmal noch nicht f&auml;llig. Vielmehr wird J&uuml;rgens, wenn Ende dieser Woche der deutsche Triumphmarsch ausgeklungen ist, nach Rio fliegen und dort auf dem Song-Festival singen.<\/p>\n<p>Anschlie&szlig;end will Beierlein seinen Star wieder gen Osten schicken. Denn er wei&szlig;: &quot;Der Ost-Markt ist der Markt von morgen.&quot;<\/p>\n<p>Am 27.02.1968 stand f&uuml;r Udo J&uuml;rgens bereits die zweite MIDEM-Gala an, bei welcher er diesmal sein &quot;Un air sur mon piano&quot; zum Besten gab.<\/p>\n<p>Im M&auml;rz des gleichen Jahres unterzeichneten die Montana und Supraphon einen Langzeitvertrag, bei welchem es um die Ver&ouml;ffentlichung Udos Titel in der CSSR ging. Drei Singles, zwei EPs und ein Album sollten zun&auml;chst realisiert werden.<\/p>\n<p>Zu der LP, welche kurze Zeit nach den Singles bei Supraphon erschien, gab es in der tschechoslowakischen Zeitschrift &quot;Melodie&quot; eine Plattenkritik, geschrieben von Ji&#345;&iacute; &#268;ern&yacute;: &quot;Wor&uuml;ber w&uuml;rden Sie singen, wenn es keine Frauen g&auml;be?&quot; &#8211; fragte ich Udo J&uuml;rgens im Juni 1966 und dachte dabei nicht nur an seine Texte, sondern auch an seine Melodien, ausgehend von der Musik der Romantik bis hin zum deutschen Schlager, sowie an seine leidenschaftliche Stimme.<\/p>\n<p>Er dachte einen Moment nach. Dann antwortete er bestimmt: &quot;Dann w&uuml;rde ich gar nicht singen.&quot;<\/p>\n<p>Darin besteht der Schl&uuml;ssel zu Udo J&uuml;rgens: zu glauben, es so machen zu m&uuml;ssen wie ein gro&szlig;er Operettentenor, der an seine Operette glaubt.<\/p>\n<p>Ich verstehe die Menschen, welche diese J&uuml;rgensche Sentimentalit&auml;t nicht sonderlich anzieht.<\/p>\n<p>Mich pers&ouml;nlich rei&szlig;t dieser &Ouml;sterreicher aber eher mit. Wobei ich allerdings finde &#8211; was seine Platte betrifft &#8211; da&szlig; bestimmte H&ouml;hen etwas unangenehm klingen (Jeder Traum geht zu Ende; Johnny Boy), und einmal ist es auch die Musik (Mon amour, la rose, mon amour): Dieser Titel erinnert eher an eine Zeit, in der J&uuml;rgens noch ohne gro&szlig;en Erfolg war.<\/p>\n<p>Aber Gesang, Arrangement und Repertoire &#8211; dies alles entspricht J&uuml;rgens, es elektrisiert uns, eine &uuml;berraschende Harmonie von Beat und Melodik.<\/p>\n<p>In &quot;Yesterday&quot; klingen, verglichen zu McCartney, mehr Demut und Erwartung durch.<\/p>\n<p>Mir stellt sich nur die Frage, wie es weitergeht mit dieser Form von Dramaturgie, Text und &quot;besonderer Verpackung&quot;.<\/p>\n<p>Wer w&auml;hlt die Lieder f&uuml;r uns aus (?), so die &Uuml;berlegung, da J&uuml;rgens nun schon viele Male bei uns auftrat und nach seinen Singles nun die erste LP erschienen ist.<\/p>\n<p>Die Auswahl ist nicht gelungen, es ist in meinen Augen weder das Beste, noch stimmt die Zusammenstellung.<\/p>\n<p>Weshalb eine Wiederholung des Single-Titels &quot;Was ich dir sagen will&quot;?<\/p>\n<p>Warum wurden nicht Hits wie &quot;Jenny&quot; oder &quot;Warum nur, warum&quot; ber&uuml;cksichtigt, obwohl Stanislav Titzl sie in seinem dazu geschriebenen Text erw&auml;hnt?<\/p>\n<p>Der Text entstand bereits vor der Platte. Andere Aufnahmen von J&uuml;rgens wurden weder beachtet noch gew&uuml;rdigt (daher auch der tendenzielle Ruf der &quot;schrecklichen Schnulze&quot;, an dem sich bis heute nicht viel ge&auml;ndert hat). Titzl konzentriert sich nur auf die Karriere des S&auml;ngers in Form von Terminen, Wettbewerben, Titeln und Zitaten.<\/p>\n<p>Dieses Ziel erreicht er mit einigen kleinen Tippfehlern (J&uuml;rgens wurde im Jahre 1934 geboren; seine Frau hei&szlig;t Panja) und stilistischen Feinheiten (f&uuml;nf von sieben Abs&auml;tzen beginnen mit: Udo J&uuml;rgens).<\/p>\n<p>&quot;Seelentrauer&quot; spricht aus dem Cover: Eine Kombination von barockem Rahmen mit einem unbeschreiblichen Blau und wei&szlig;en Ornamenten verbindet sich irgendwie zu einem Gesamtwerk. Was ist auf der Platte so aktuell, da&szlig; es eine solche Eile rechtfertigen konnte?<\/p>\n<p>Die einfachste Aufgabe hatte der Setzer, welcher den Titel so &quot;brechen&quot; mu&szlig;te, da&szlig; die Buchstaben auf der Anschlu&szlig;h&uuml;lle das Wort &quot;&#345;eka&quot; (= Flu&szlig;) ergaben.<\/p>\n<p>Aber vergessen wir das&#8230; und kommen zum aktuellsten Lied &quot;Tausend Fenster&quot;.<\/p>\n<p>Bereits im Vergleich mit der deutschen und tschechischen Karel Gott Version ergibt sich die Erkenntnis (zumindest mir), da&szlig; selbst die sch&ouml;nsten Stimmen J&uuml;rgen&#39;s Lieder nicht so &uuml;berzeugend r&uuml;berbringen k&ouml;nnen, wie der Autor selbst.<\/p>\n<p>Udo J&uuml;rgens hat seinen eigenen, von allen Seiten abgeschlossenen Stil entwickelt.&quot;<\/p>\n<p>Mit dieser Plattenkritik wurde bereits die Verbindung zu Karel Gott erw&auml;hnt: F&uuml;r dessen Grand-Prix-Teilnahme im Jahre 1967 komponierte Udo tats&auml;chlich das Lied &quot;Tausend Fenster&quot;. Allerdings nahm er es auch selbst auf. Es ist eines der bis heute am wenigsten bekannten und doch so wichtigen &quot;Lieder, die im Schatten stehen&quot; &#8211; heute genauso aktuell wie damals.<\/p>\n<p>Aber weiter in der Chronolgie: Ende Mai (kurz zuvor hatte Udo Albinonis &quot;Adagio&quot; in deutsch und franz&ouml;sisch aufgenommen) weilte Udo wieder zu TV-Auftritten in Paris.<\/p>\n<p>Im Juni 1968 stand dann eine erneute 16 t&auml;gige Tournee durch die Sowjetunion ins Haus.<\/p>\n<p>Danach begann f&uuml;r Udo die Zusammenarbeit mit einer S&auml;ngerin, auf die Beierlein schon seit geraumer Zeit aufmerksam geworden war, und die er nun ebenfalls unter Vertrag hatte: Alexandra.<\/p>\n<p>&quot;Ich stand hinter der B&uuml;hne. Adamo war der Star des Abends. Und wie &uuml;blich traten vor dem Star einige unbekannte S&auml;nger auf. Zuerst kam eine S&auml;ngerin aus Holland &#8211; sie wurde ausgepfiffen. Das Publikum verlangte in Sprechch&ouml;ren nach Adamo, Adamooo.<\/p>\n<p>Die zweite S&auml;ngerin kam aus England. Nach drei Minuten verlie&szlig; sie heulend die B&uuml;hne.<\/p>\n<p>Die dritte S&auml;ngerin hie&szlig; Alexandra.<\/p>\n<p>Nach der ersten Strophe ihres Liedes verstummten die Sprechch&ouml;re. Es war ganz ruhig im Saal. Der vielzitierte ber&uuml;hmte Funke sprang &uuml;ber, das Publikum war fasziniert von der Pers&ouml;nlichkeit dieses unbekannten M&auml;dchens. Alexandra sang drei Lieder und wurde mit Ovationen &uuml;berh&auml;uft.<\/p>\n<p>Irgendwoher mu&szlig;te Alexandra erfahren haben, da&szlig; der Manager von Udo J&uuml;rgens, Adamo und B&eacute;caud hinter der B&uuml;hne stand. Sie kam auf mich zu und fragte mit gl&uuml;hendem Gesicht: &#39;Na, wie habe ich ihnen gefallen, Herr Beierlein?&#39;<\/p>\n<p>Ich wei&szlig; heute nicht mehr, welcher Teufel mich ritt, als ich ihr sagte: &#39;Sie haben Sorgen, irgendwelche Schwierigkeiten im Bett. Erst wenn das behoben ist, k&ouml;nnen Sie singen.&#39;<\/p>\n<p>Einen Monat sp&auml;ter wurde ich ihr Manager. Ihre Lieder wurden besser, und sie gestand mir auch, da&szlig; sie einen wundervollen Mann gefunden h&auml;tte (nicht ihren eigenen) &#8211; einen Freund.<\/p>\n<p>Alexandra war die gr&ouml;&szlig;te Begabung nach der Knef. Sie w&auml;re heute ein Superstar. Ich war verzweifelt, als sie starb. Ich h&auml;tte sie zur K&ouml;nigin des Showgesch&auml;fts gemacht.&quot;<\/p>\n<p>Udo J&uuml;rgens arbeitete nicht nur mit Alexandra zusammen, sondern beide verband auch eine innige Freundschaft. Zwei Lieder wurden in dieser kurzen Zeit geschrieben: &quot;Illusionen&quot; und &quot;Nur einen Sommer lang&quot;, Musik Udo J&uuml;rgens, Text Alexandra.<\/p>\n<p>Alexandra nahm &quot;Illusionen&quot; als Erste auf, und es wurde ein Riesenerfolg. Udo spielte den Titel ein paar Jahre sp&auml;ter ein, genauso wie &quot;Nur einen Sommer lang&quot; &#8211; letzteren sogar erst im Jahre 1977.<\/p>\n<p>Mit dem Lied &quot;Illusionen&quot; sollte Udo bald noch eine andere Erfolgsstory erleben, aber dazu sp&auml;ter mehr&#8230;<\/p>\n<p>Nach nur einem Jahr Zusammenarbeit geschah dann das Unfa&szlig;bare:<\/p>\n<p>In der Nacht zum 31. Juli 1969 fuhr Alexandra, welche mit b&uuml;rgerlichem Namen Doris Treitz hie&szlig;, mit ihrem kleinen Sohn und ihrer Mutter in einem Mercedes 220 SE Coup&eacute; von Hamburg Richtung Sylt in den Urlaub.<\/p>\n<p>Gegen 15 Uhr erreichte sie in Tellingstedt auf der Landesstra&szlig;e 149 die schwer einsehbare Kreuzung mit der Bundesstra&szlig;e 203, welche sie &uuml;berqueren mu&szlig;te. Dabei mi&szlig;achtete sie angeblich die Vorfahrt.<\/p>\n<p>Ein Lastwagen fuhr in die rechte Seite ihres Wagens und schob ihn &uuml;ber 20 Meter weit in den Stra&szlig;engraben. Ihr Fahrzeug wurde dabei schwer besch&auml;digt.<\/p>\n<p>Alexandra starb daraufhin noch am Unfallort, ihre Mutter nur kurze Zeit sp&auml;ter im Krankenhaus in Heide (Holstein).<\/p>\n<p>Der auf der R&uuml;ckbank schlafende sechsj&auml;hrige Sohn Alexander wurde nur leicht verletzt.<\/p>\n<p>Doris Treitz wurde unter ihrem K&uuml;nstlernamen Alexandra auf dem Westfriedhof in M&uuml;nchen beigesetzt.<\/p>\n<p>Die genauen Umst&auml;nde ihres Unfalls blieben mysteri&ouml;s und sind bis heute ungekl&auml;rt.<\/p>\n<p>Hans R. Beierlein traf Alexandras Tod schwer. Er war so von ihr &uuml;berzeugt gewesen, da&szlig; er Alexandra auch nach ihrem Tode noch weiter managte. Zitat: &quot;Ich habe die Sehnsucht nach dieser faszinierenden Stimme in Deutschland geweckt. Ich habe Emotionen gesch&uuml;rt. Alexandras Stimme ist bis heute nicht gestorben. Ihre Platten werden immer noch verkauft. Und ohne falsche Bescheidenheit kann ich behaupten, da&szlig; Alexandras Sohn durch mich heute Million&auml;r ist&#8230;&quot;<\/p>\n<p>Aber zur&uuml;ck zu Udo: Im August des Jahres 1968 nahm er am zweiten internationalen Festival in Split, Jugoslawien teil. Er trat dort zusammen mit der Gruppe &quot;Easybeats&quot; auf.<\/p>\n<p>Am 26. September begann dann Udos zweite gro&szlig;e Deutschland-Tournee, eine 26-St&auml;dte-Tour&#8230;<\/p>\n<p>Auch seine erste Weihnachtsplatte &quot;W&uuml;nsche zur Weihnachtszeit&quot; wurde in diesem Jahr produziert. Sie kam nicht nur in Deutschland und &Ouml;sterreich, sondern auch in S&uuml;dafrika (&quot;Christmas Wishes&quot;) und Frankreich (&quot;Noels&quot;) auf den Markt. Letztere hatte sogar einen Titel mehr zu bieten, als die deutsche Ausgabe: &quot;Minuit Chretiens&quot;.<\/p>\n<p>Und es gab keine Zeit zum Ausruhen: Bereits am 15.02.1969 stand die dritte MIDEM-Gala f&uuml;r Udo J&uuml;rgens auf dem Programm.<\/p>\n<p>Er spielte, sich selbst am Klavier begleitend, seine beiden Songs &quot;Merci Ch&eacute;rie&quot; und &quot;Was ich dir sagen will&quot;.<\/p>\n<p>Udo demonstrierte Klasse in jeder seiner Aktionen. Er pr&auml;sentierte sich wegen des internationalen Publikums in englischer Sprache, und dieses dankte es ihm mit reichlichem Applaus&#8230;<\/p>\n<p>Im Februar des Jahres 1969 fuhr Udo J&uuml;rgens nach London, um eine Kampagne f&uuml;r Konzert- und TV-Auftritte vorzubereiten, welche seine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Popularit&auml;t auch auf den letzten &quot;unbezwungenen&quot; Teil Europas ausdehnen sollte &#8211; das Vereinigte K&ouml;nigreich.<\/p>\n<p>Bron Associated Publishers hatten sich die Verlagsrechte f&uuml;r britische Udo-Songs gesichert. Ein Album unter der Leitung von Jack Baverstock sollte f&uuml;r Philips produziert werden.<\/p>\n<p>Bron Artistes Management ist eine Organisation, welche damals internationale Gr&ouml;&szlig;en wie Gene Pitney, Manfred Mann und The Bonzo Dog Band unter Vertrag hatte.<\/p>\n<p>Gerry Bron wurde Udos britischer Agent.<\/p>\n<p>Im gleichen Monat und in den ersten M&auml;rztagen spielte Udo eine erste Serie von sechs in englischer Sprache gesungenen Liedern ein, einige mit eigenen Kompositionen und andere mit v&ouml;llig neuem Material, welches von Londoner Top-Autoren speziell f&uuml;r diese Session zusammengestellt wurde.<\/p>\n<p>Das geplante Album wurde allerdings nie ver&ouml;ffentlicht. Stattdessen wanderten die Aufnahmen zum UK-Label Fontana, welches daraus ein paar Singles machen wollte, deren erste Ver&ouml;ffentlichung zeitgleich mit einem TV-Auftritt des K&uuml;nstlers in diesem Land erfolgen sollte.<\/p>\n<p>Allerdings setzte man das Projekt nur &auml;u&szlig;erst halbherzig um: An Singles kam lediglich die &quot;Only For You&quot; auf den Markt, noch dazu im lieblosen Firmenlochcover. Die zweite Scheibe &quot;Angela&quot; &uuml;berstand nichtmal die Acetate-Phase. Der Rest der Titel wude &quot;auf Eis gelegt&quot;&#8230;<\/p>\n<p>Als &quot;Ersatz&quot; gelangte noch im gleichen Jahr die Udo-Compilation &quot;Introducing&quot; auf dem weniger bekannten SONET-Label in den Handel. Doch diese war &#8211; dank ihrer internationalen Lied-Auswahl &#8211; wei&szlig; Gott nicht speziell f&uuml;r den britischen Markt zurechtgeschnitten. Der Erfolg war demzufolge recht bescheiden.<\/p>\n<p>Udos UK-Karriere wurde beendet, bevor sie &uuml;berhaupt begonnen hatte. Es sollte nicht das erste Mal sein, da&szlig; man ihn um eine solche Chance brachte&#8230;<\/p>\n<p>Die Verbindung Udo J&uuml;rgens &#8211; Francoise Hardy blieb w&auml;hrenddessen weiterhin bestehen. Im Juni des Jahres 1969 schrieb Udo f&uuml;r sie den Titel &quot;Einmal, wenn du gehst&quot;. Jahre sp&auml;ter sollte er dieses Lied mit neuem Arrangement als Duett auch in sein eigenes Repertoire aufnehmen.<\/p>\n<p>Am 16. August 1969 nahm Udo als Jury-Mitglied am vierten ungarischen Song-Festival im Erkel-Theater teil. Die Veranstaltung wurde durch Radio- und TV-&Uuml;bertragungen in Ungarn, &Ouml;sterreich, Belgien, Bulgarien, der Tschechoslowakei, der DDR, England, Polen, der Sowjetunion und Jugoslawien von mehr als 150 Millionen Menschen gesehen.<\/p>\n<p>In Budapest trat er vor Tausenden von Fans im Kiss-Stadion auf. Das Konzert, welches gleichsam als letzte Vorbereitung zur gro&szlig;en &quot;Udo &#39;70&quot; Tour hatte dienen sollen, schien allerdings unter keinem guten Stern zu stehen:<\/p>\n<p>&quot;Mensch, gibt das eine Pleite&#8230;&quot; Udo J&uuml;rgens war der Verzweiflung nahe. Verloren stand er mit seinen Musikern auf den leeren R&auml;ngen des Kiss-Stadions von Budapest.<\/p>\n<p>&quot;Heute Abend kommt doch kein Mensch&#8230;&quot; Seit Tagen hatte es in der ungarischen Hauptstadt geregnet &#8211; und die Arena, in der Udo auftreten sollte, war eine einzige riesengro&szlig;e Pf&uuml;tze.<\/p>\n<p>Und nicht nur das: Bei einem Spaziergang durch Budapest hatte Udo sage und schreibe zwei Plakate gesehen, die sein Konzert im Sportpalast ank&uuml;ndigten.<\/p>\n<p>Au&szlig;erdem, so wu&szlig;te man, w&uuml;rde der ungarische Rundfunk das Konzert live &uuml;bertragen. Warum also sollten die Budapester aus der warmen Stube in das na&szlig;kalte Stadion kommen?<\/p>\n<p>Aber machen wir es kurz: Eine Stunde vor dem Konzert verzogen sich die schwarzen Wolken am Himmel, statt des Regens str&ouml;mten jetzt die Udo-Fans, und schlie&szlig;lich waren es fast zehntausend, welche Deutschlands Gesangsstar Nr. 1 begeistert feierten.<\/p>\n<p>Und dieser pr&auml;sentierte ihnen zum ersten Mal sein neues Programm.<\/p>\n<p>Nach amerikanischem Vorbild konnte Beierlein nun &quot;testen&quot;, wie die neue Show beim Publikum ankommt.<\/p>\n<p>Gro&szlig;e Worte braucht man nicht zu verlieren: Zum Ende des Konzertes mu&szlig;te ein gutes Dutzend ungarischer Polizisten daf&uuml;r sorgen, da&szlig; der schwei&szlig;gebadete Udo von seinen Verehrern nicht erdr&uuml;ckt wurde&#8230;<\/p>\n<p>Nur wenige Wochen sp&auml;ter war es dann soweit: Die Tournee der Tourneen sollte beginnen! &quot;Udo &#39;70&quot; w&uuml;rde alle bisher dagewesenen Rekorde sprengen.<\/p>\n<p>Zur Premiere am 6. September 1969 in der Musikhalle Hamburg hatte die ARIOLA f&uuml;r ausgew&auml;hlte G&auml;ste zuvor schon eine Einladungs-Single pressen lassen, welche auf 115 St&uuml;ck limitiert war. Die Einladungskarten, welche der Scheibe als Cover dienten, wurden von Udo J&uuml;rgens pers&ouml;nlich beschriftet.<\/p>\n<p>Zuviel Aufwand? Oh nein!<\/p>\n<p>Es war nur der Beginn einer Vermarktung, wie sie Deutschlands Musik-Szene noch nie zuvor erlebt hatte. Der &quot;Udo-Apparat&quot; sollte bei dieser Tour zu absoluter H&ouml;chstform auflaufen und sein Meisterst&uuml;ck liefern&#8230;<\/p>\n<p>Was zum Zeitpunkt der Single-Pressung jedoch niemand wu&szlig;te: Udos Tournee sollte mit einem noch gr&ouml;&szlig;eren &quot;Paukenschlag&quot; er&ouml;ffnet werden. Das erste offizielle Konzert mit neuem Programm konnte Udo bereits am 4. September in einem Opernhaus &quot;auff&uuml;hren&quot; &#8230; im Markgr&auml;flichen Opernhaus zu Bayreuth.<\/p>\n<p>An dieser ehrw&uuml;rdigen St&auml;tte durfte zuvor noch nie Musik des 19. geschweige denn des 20. Jahrhunderts gespielt werden. Wo einstmals die gro&szlig;en Barockmusiker ihre Erfolge verzeichneten, durfte Udo nun das Publikum mit seinen Liedern begeistern.<\/p>\n<p>Wie schon bei seiner ersten Tournee wurde auch hier wieder ein Titel mit ins Programm genommen, welchen es auf keiner Udo-Platte zu kaufen gab: &quot;Hey Jude&quot;.<\/p>\n<p>Das Lied avancierte alsbald zu einem der ganz gro&szlig;en Highlights dieser Tour, da Udos Interpretation nach einhelliger Meinung der Fans sogar noch besser und einf&uuml;hlsamer als die der Beatles war.<\/p>\n<p>Eine Tournee begann, die Udo alles abverlangen, bei der er aber auch alles gewinnen sollte.<\/p>\n<p>Von nun an kam niemand, aber auch wirklich niemand mehr an dem Namen Udo J&uuml;rgens vorbei&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>\n<strong>Lesen Sie in der n&auml;chsten Folge: &quot;Daar is niks soos ware liefde&quot;!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>\n<strong>&quot;Merci Ch&eacute;rie (live in Cannes, Midem 1967)&quot;&#8230;:<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/g8PodG72fC8\" width=\"420\"><\/iframe><\/p>\n<p>\n<strong>&quot;Immer wieder geht die Sonne auf&quot; (live beim &quot;Gala-Abend der Schallplatte&quot; 1967)&#8230;:<\/strong><\/p>\n<p>\n&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Z9d33YUILvQ\" width=\"420\"><\/iframe><\/p>\n<p>\n<strong>&quot;Un air sur mon piano&quot; (live in Cannes, Midem, 1968)&#8230;:<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/8EOfUJATd70\" width=\"420\"><\/iframe><\/p>\n<p>\n<strong><a href=\"https:\/\/plus.google.com\/113254031656959649590\/posts\/Ayw8yrKmihr?pid=5993710380837436338&amp;oid=113254031656959649590\">Abschied von Alexandra&#8230;:<\/a><\/strong><\/p>\n<p>\n<strong><a href=\"https:\/\/plus.google.com\/113254031656959649590\/posts\/Xvn497cWVZy?pid=5993138453527195250&amp;oid=113254031656959649590\">&quot;Merci Budapest&quot;&#8230;:<\/a><\/strong><\/p>\n<p>\n<strong><a href=\"https:\/\/plus.google.com\/113254031656959649590\/posts\/Xvn497cWVZy?pid=5993634597230047954&amp;oid=113254031656959649590\">Udo J&uuml;rgens &#8211; Eine Stimme f&uuml;r Millionen&#8230;:<\/a><\/strong><\/p>\n<p>\n<strong><a href=\"https:\/\/plus.google.com\/113254031656959649590\/posts\/Xvn497cWVZy?pid=6063869795179094162&amp;oid=113254031656959649590\">&quot;Hey Jude&quot;&#8230;:<\/a><\/strong><\/p>\n<p><em>Foto-Credit: Dominik Beckmann f&uuml;r Sony Music<\/em><\/p>\n<p>Ren\u00e9 Jochade<br \/>http:\/\/www.ariola.de<br \/>http:\/\/www.udojuergens.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Kapitel beschlie\u00dft die 1960-er Jahre!\u00a0 Bevor es mit der &quot;Tournee der Tourneen&quot; weitergeht, noch einige Erg&auml;nzungen zu Udos Terminkalender<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":92543,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92542"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=92542"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92542\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/92543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=92542"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=92542"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=92542"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}