{"id":91582,"date":"2015-04-06T00:00:00","date_gmt":"2015-04-06T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=91582"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"TED-HEROLD-CATERINA-VALENTE-PAUL-WUERGES-91581","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/oldies\/TED-HEROLD-CATERINA-VALENTE-PAUL-WUERGES-91581\/","title":{"rendered":"TED HEROLD, CATERINA VALENTE, PAUL W\u00dcRGES u.a. <br \/>Ab 24.04.2015 im Handel: &quot;&#8230;und dann kam Bill Haley&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>An Bill Haleys Musik versuchten sich immer wieder Musiker \u2013 mehr oder weniger erfolgreich! Von haarstra&#776;ubenden Eindeutschungen u&#776;ber Parodien bis zu gelungenen Adaptionen&#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was vor 60 Jahren u&#776;ber den Atlantik stu&#776;rmte, schlug wie ein Komet in die heile deutsche Schlagerwelt ein. Schon im Februar 1955 stellte die Hamburger Polydor in einem Prospekt unter der U&#776;berschrift &#39;Internationale Tanzmusik und Jazz&#39; die Singles Shake, Rattle And Roll und Rock Around The Clock mit einem Foto von Bill Haley and His Comets vor. Von Elvis Presley hatte zu dieser Zeit kaum jemand in der Bundesrepublik geho&#776;rt. Die Verko&#776;rperung des Rock &#39;n&#39; Roll war damals Bill Haley, und in Deutschland sollte er fu&#776;r immer der Botschafter dieser Musik bleiben.<\/p>\n<p>Aber man tat sich schwer in den fu&#776;nfziger Jahren, die neue Musik aus Amerika zu integrieren &ndash; so hatte man fu&#776;r die ersten Haley-Konzerte in der Bundesrepublik als Vorgruppe das Orchester Kurt Edelhagen engagiert! Und wenig spa&#776;ter verdammten die gleichgeschalteten DDR-Medien Haley als &quot;Rock &#39;n&#39; Roll-Gangster&quot; und seine Musik als &quot;amerikanische After-Kultur&quot;.<\/p>\n<p>Es geho&#776;rte zur Abwehrstrategie, dass man diese neue Musik fo&#776;rmlich umarmte und eindeutschte, damit man nicht von ihr u&#776;berrollt wurde. Im besten Fall bedeutete Adaption damals Imitation; Kongenialita&#776;t oder gar Seelenverwandschaft schienen au&szlig;erhalb jeder Mo&#776;glichkeit. Den Facettenreichtum dieser &ndash; mehr oder weniger erfolgversprechenden &ndash; Strategien demonstriert diese Sammlung: durchaus leidenschaftliche Huldigungen durch Ted Herold und Paul Wu&#776;rges stehen neben kabarrettistischen Parodien, und Tanzorchester, die als Trittbrettfahrer dabeisein wollen, erklingen neben hoffnungsvollen Newcomern und schlecht beratenen Veteranen. Auch Bill Haley selbst meldet sich zu Wort: mit zwei Rarita&#776;ten aus der deutschen Atze Brauner-Filmproduktion &#39;Hier bin ich &ndash; hier bleib ich&#39;.<\/p>\n<p>Wer den Zeitgeist der Adenauer-Jahre verstehen will, kommt an Bill Haley nicht vorbei, vor allem aber nicht an der Reaktion auf den &#39;Rock &#39;n&#39; Roll-Vater&#39; (&#39;Bild&#39;), der empo&#776;rten Ablehnung der einen und der stu&#776;rmischen Begeisterung der anderen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>\n1-CD Digipak (4-seitig) mit 40-seitigem Booklet, 25 Einzeltitel. Gesamtspieldauer ca. 65 Minuten. Bill Haley, der &quot;erste Boss der Rock-Musik&quot; (Ted Herold) Seite an Seite mit Caterina Valente, Max Greger, den Gisha Brothers, Rene&#769;e Franke und vielen anderen&#8230; An Bill Haleys Musik versuchten sich immer wieder Musiker &ndash; mehr oder weniger erfolgreich. Von haarstra&#776;ubenden Eindeutschungen u&#776;ber Parodien bis zu gelungenen Adaptionen &ndash; gepra&#776;gt vom Zeitgeist der Adenauer-A&#776;ra! Ein 40-seitiges Booklet mit zahlreichen Illustrationen und kuriosen Fundstu&#776;cken zeigt die faszinierenden Hintergru&#776;nde zu diesen Rarita&#776;ten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>\n<strong>DIE WICHTIGSTEN FAKTEN<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>* 1-CD Digipak (4-seitig) mit 40-seitigem Booklet, 25 Einzeltitel. Gesamtspieldauer ca. 65 Minuten.<\/p>\n<p>* Bill Haley, der &quot;erste Boss der Rock-Musik&quot; (Ted Herold) Seite an Seite mit Caterina Valente, Max Greger, den Gisha Brothers, Rene&#769;e Franke und vielen anderen&#8230;<\/p>\n<p>* An Bill Haleys Musik versuchten sich immer wieder Musiker &ndash; mehr oder weniger erfolgreich. Von haarstra&#776;ubenden Eindeutschungen u&#776;ber Parodien bis zu gelungenen Adaptionen &ndash; gepra&#776;gt vom Zeitgeist der Adenauer-A&#776;ra!<\/p>\n<p>* Ein 40-seitiges Booklet mit zahlreichen Illustrationen und kuriosen Fundstu&#776;cken zeigt die faszinierenden Hintergru&#776;nde zu diesen Rarita&#776;ten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.bear-family.de\/detail\/index\/sArticle\/517336\">ZUR TITELLISTE MIT H&Ouml;RPROBEN&#8230;:<\/a><\/strong><\/p>\n<div style=\"position: absolute; left: -99999px;\">1-CD Digipak (4-seitig) mit 40-seitigem Booklet, 25 Einzeltitel. Gesamtspieldauer ca. 65 Minuten. Bill Haley, der &quot;erste Boss der Rock-Musik&quot; (Ted Herold) Seite an Seite mit Caterina Valente, Max Greger, den Gisha Brothers, Rene&#769;e Franke und vielen anderen&#8230; An Bill Haleys Musik versuchten sich immer wieder Musiker &ndash; mehr oder weniger erfolgreich.&#8232; Von haarstra&#776;ubenden Eindeutschungen u&#776;ber Parodien bis zu gelungenen Adaptionen &ndash; gepra&#776;gt vom Zeitgeist der Adenauer-A&#776;ra!&#8232; Ein 40-seitiges Booklet mit zahlreichen Illustrationen und kuriosen Fundstu&#776;cken zeigt die faszinierenden Hintergru&#776;nde zu diesen Rarita&#776;ten.<\/p>\n<p>Read more at: <a href=\"https:\/\/www.bear-family.de\/detail\/index\/sArticle\/517336\">https:\/\/www.bear-family.de\/detail\/index\/sArticle\/517336<\/a><br \/>\nCopyright &copy; Bear Family<\/div>\n<div style=\"position: absolute; left: -99999px;\">1-CD Digipak (4-seitig) mit 40-seitigem Booklet, 25 Einzeltitel. Gesamtspieldauer ca. 65 Minuten. Bill Haley, der &quot;erste Boss der Rock-Musik&quot; (Ted Herold) Seite an Seite mit Caterina Valente, Max Greger, den Gisha Brothers, Rene&#769;e Franke und vielen anderen&#8230; An Bill Haleys Musik versuchten sich immer wieder Musiker &ndash; mehr oder weniger erfolgreich.&#8232; Von haarstra&#776;ubenden Eindeutschungen u&#776;ber Parodien bis zu gelungenen Adaptionen &ndash; gepra&#776;gt vom Zeitgeist der Adenauer-A&#776;ra!&#8232; Ein 40-seitiges Booklet mit zahlreichen Illustrationen und kuriosen Fundstu&#776;cken zeigt die faszinierenden Hintergru&#776;nde zu diesen Rarita&#776;ten.<\/p>\n<p>Read more at: <a href=\"https:\/\/www.bear-family.de\/detail\/index\/sArticle\/517336\">https:\/\/www.bear-family.de\/detail\/index\/sArticle\/517336<\/a><br \/>\nCopyright &copy; Bear Family<\/div>\n<div style=\"position: absolute; left: -99999px;\">Was vor 60 Jahren u&#776;ber den Atlantik stu&#776;rmte, schlug wie ein Komet in die heile deutsche Schlagerwelt ein. Schon im Februar 1955 stellte die Hamburger Polydor in einem Prospekt unter der U&#776;berschrift &#39;Internationale Tanzmusik und Jazz&#39; die Singles Shake, Rattle And Roll und Rock Around The Clock mit einem Foto von Bill Haley and His Comets vor. Von Elvis Presley hatte zu dieser Zeit kaum jemand in der Bundesrepublik geho&#776;rt. Die Verko&#776;rperung des Rock &#39;n&#39; Roll war damals Bill Haley, und in Deutschland sollte er fu&#776;r immer der Botschafter dieser Musik bleiben. Aber man tat sich schwer in den fu&#776;nfziger Jahren, die neue Musik aus Amerika zu integrieren &ndash; so hatte man fu&#776;r die ersten Haley-Konzerte in der Bundesrepublik als Vorgruppe das Orchester Kurt Edelhagen engagiert! Und wenig spa&#776;ter verdammten die gleichgeschalteten DDR-Medien Haley als &quot;Rock &#39;n&#39; Roll-Gangster&quot; und seine Musik als &quot;amerikanische After-Kultur&quot;. Es geho&#776;rte zur Abwehrstrategie, dass man diese neue Musik fo&#776;rmlich umarmte und eindeutschte, damit man nicht von ihr u&#776;berrollt wurde. Im besten Fall bedeutete Adaption damals Imitation; Kongenialita&#776;t oder gar Seelenverwandschaft schienen au&szlig;erhalb jeder Mo&#776;glichkeit. Den Facettenreichtum dieser &ndash; mehr oder weniger erfolgversprechenden &ndash; Strategien demonstriert diese Sammlung: durchaus leidenschaftliche Huldigungen durch Ted Herold und Paul Wu&#776;rges stehen neben kabarrettistischen Parodien, und Tanzorchester, die als Trittbrettfahrer dabeisein wollen, erklingen neben hoffnungsvollen Newcomern und schlecht beratenen Veteranen. Auch Bill Haley selbst meldet sich zu Wort: mit zwei Rarita&#776;ten aus der deutschen Atze Brauner-Filmproduktion &#39;Hier bin ich &ndash; hier bleib ich&#39;. Wer den Zeitgeist der Adenauer-Jahre verstehen will, kommt an Bill Haley nicht vorbei, vor allem aber nicht an der Reaktion auf den &#39;Rock &#39;n&#39; Roll-Vater&#39; (&#39;Bild&#39;), der empo&#776;rten Ablehnung der einen und der stu&#776;rmischen Begeisterung der anderen.<\/p>\n<p>Read more at: <a href=\"https:\/\/www.bear-family.de\/detail\/index\/sArticle\/517336\">https:\/\/www.bear-family.de\/detail\/index\/sArticle\/517336<\/a><br \/>\nCopyright &copy; Bear Family<\/div>\n<p>Bear Family Records (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.bear-family.de<br \/>http:\/\/www.tedherold.de\/fenster2.html<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An Bill Haleys Musik versuchten sich immer wieder Musiker \u2013 mehr oder weniger erfolgreich! 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