{"id":90421,"date":"2015-05-13T00:00:00","date_gmt":"2015-05-13T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=90421"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"ANDREAS-GABALIER-Wissenswertes-90420","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/alpen-rock\/ANDREAS-GABALIER-Wissenswertes-90420\/","title":{"rendered":"ANDREAS GABALIER <br \/>Wissenswertes \u00fcber sein neues Album &quot;Mountain Main&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Die CD ist ab Freitag (15.05.2015) im Handel erh\u00e4ltlich!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um zu verstehen, was gerade in und um Andreas Gabalier herum geschieht, lohnt sich ein Blick auf die Zirbe. Das f&auml;ngt eben schon damit an, dass l&auml;ngst nicht mehr alle seiner zahlreichen&nbsp; Fans wissen, was eine Zirbe ist. Gabalier tritt ja nun nicht mehr nur daheim im Reich der Zirben auf wie zu Beginn seines unfassbaren Aufstiegs vor sechs Jahren, sondern auch in exotischeren Gegenden. Zum Beispiel auf der Waldb&uuml;hne vor 20.000 Berlinern, die sich zwar zur Feier des Tages Lederhosen und Dirndlkleider angelegt haben, sich aber ansonsten mit dem Leben im Alpenraum kaum auskennen. Sie k&ouml;nnten weiss der Himmel was denken, wenn der Obersteirer Lackel in einem seiner neuen Lieder die Zirbe als &quot;K&ouml;nigin der Alpen&quot; besingt,&nbsp; deren Sch&ouml;nheit ihm die Sinne raube: &quot;Du baust mi auf, bis du mi niederreisst, du bist wie Medizin, du kannst mich heilen, machst mi hin, du brennst in der Brust, du bist die pure Lust.&quot; Wom&ouml;glich eine dieser sagenhaften Alpenhexen, k&ouml;nnte man meinen, denn mythisch klingt dieses Lied f&uuml;rwahr.<\/p>\n<p>ANDREAS GABALIER m&ouml;chte aber als echter Volks-Rock&#39;n&#39;Roller, als der er sich erfunden hat, f&uuml;r alle da sein. Es sei ihm daher ein besonderes Anliegen, sagt er, dass alle wissen: Die Zirbe ist ein Baum. Und was f&uuml;r einer: Die Zirbelkiefer oder Pinus Cembra w&auml;chst, wo kein anderes Geh&ouml;lz&nbsp; mehr gedeiht. Bis auf 2850 Meter H&ouml;he noch&nbsp; krallt sie sich mit ihren Wurzeln in den kargen Boden der Alpen (und der Karpaten &#8211; was insofern wieder passt, da &quot;Die K&ouml;nigin der Alpen&quot; in einem soghaften Gypsy-Sing gespielt ist). Sie ist der frosth&auml;rteste Baum weit und breit, sie h&auml;lt bis zu minus 45 Grad K&auml;lte aus und das 1000 Jahre lang und mehr. Die Zirbe ist der steinharte Superheld unter den B&auml;umen &#8211;&nbsp; womit wir wieder beim derzeit unbezwingbaren Kraftikus Andreas Gabalier w&auml;ren&nbsp; und dem Titel seines f&uuml;nften Albums: &quot;Mountain Man&quot;.<\/p>\n<p>Das Titelst&uuml;ck ist nat&uuml;rlich ein bisserl ein Schm&auml;h, wie man in &Ouml;sterreich sagt. F&uuml;r Neu-Lederhosen-Besitzer: Man darf das nicht bierernst nehmen, wenn Gabalier da auf Texas-Rock-Gitarrend&uuml;sen in die&nbsp; H&ouml;he saust und sich von einem Frauenchor anschmachten l&auml;sst: &quot;Mountain Man, Mountain Man, sag mir, wann i mit dir fliegn kann, wo bist du, amoi im Leben, Mountain Man, wann kommst du?&ldquo; Da singt ganz der Obersteirer&nbsp; Gaudibursch. Aber, stimmt schon auch: Wo sind denn die anderen Superm&auml;nner&nbsp; in der deutschsprachigen&nbsp; Musikwelt? Der Andi&nbsp; Gabalier ist der einzige, der mit diesem einzigartigen, irgendwie vertrauten und doch hippen&nbsp; Volks-Rock&#39;n&#39;Roll alle wichtigen Preise vom Echo bis zum Amadeus einheimst, der Platten aus Platin und ein Herz aus Gold hat, der 2014 vor 300.000 Fans auftrat und 2015 auf der gro&szlig;en Hallentournee im Herbst nicht weniger begeistern wird; der einzige von hier, von uns,&nbsp; der 2016 die gr&ouml;ssten Arenen wie das M&uuml;nchner Olympiastadion f&uuml;llen wird. Trotzdem hat der 30-J&auml;hrige Selfmade-(Mountain)-Man den Boden unter den F&uuml;&beta;en nicht verloren &#8211; im Gegenteil, bewahren will er die Erde. Da ist er nicht anders als der Mountain Man (&quot;Du sch&uuml;tzt das Edelwei&beta; . . .&quot;), und nicht anders als sein Lieblingsbaum, dessen Wurzeln den Boden zusammenhalten und die Menschen im Tal vor Lawinen sch&uuml;tzen. Nicht mehr und nicht weniger will er: &quot;Die Menschen&nbsp; aus ihrem unglaublich stressigen Alltag in eine kleine heile Bergwelt mitnehmen und vor ihren Problemen retten f&uuml;r zwei Stunden&quot;, das sei seine Superkraft, sagt Andreas Gabalier.<\/p>\n<p>Bei ihm ist das keine Volkst&uuml;melei, sondern echtes Empfinden. Das Herz dieser Platte, so ehrlich und anr&uuml;hrend wie sein Dauerbrenner &quot;Amoi segn wir uns wieder&quot;,&nbsp; ist&nbsp; &quot;Das kleine Haus&quot;:&nbsp; &quot;Da steht a H&auml;userl im Wald&nbsp; in der Wiesn, vor der T&uuml;r rauscht der Wildbach vorbei, Kinder spielen, zwei haben sich gefunden, das kleine Gl&uuml;ck soll f&uuml;r immer so sein.&quot; Es ist das Haus &quot;von der Oma&quot;, er selbst war eines der Kinder, die dort spielten, damals, als er als der Bua an den Wochenenden von der Gro&beta;stadt Graz aufs Land rausfuhr; der alte Mann, der &quot;mit einem Feitel in der Hand mit kernigsten H&auml;nden&quot; Kleiderhaken schnitzt (nat&uuml;rlich aus Zirbenholz), war sein Gro&beta;vater. &quot;Alles eins zu eins so erlebt&quot;, versichert Andreas Gabalier, aber man merkt es dem Lied auch so an. Vor allem die Wehmut, wenn er singt,&nbsp; dass dieses Traumh&auml;userl seiner Kindheit l&auml;ngst niedergerissen und vergessen ist &#8211; nicht f&uuml;r ihn.<\/p>\n<p>&quot;Alles wird gut&quot;, bes&auml;nftigt ein Blues mit sanften Bl&auml;sern und feiner Klaviermelodie wieder.&nbsp; Andreas Gabalier und Matze Roska, sein Freund und Produzent von der ersten Stunde an, haben wieder die perfekte Rezeptur aus traditionell und modern, aus leise und aufgedreht gefunden. Wie ja auch die Zirbe eine bes&auml;nftigende&nbsp; Kraft hat (deswegen schl&auml;ft der Volks-Rock&#39;n&#39;Roller in einem Bett aus Zirbenholz), so k&ouml;nnen ihre raren Zapfen im Zirbengeist auch ein Aufputschmittel sein. Die aphrodisierende Wirkung l&auml;sst sich am besten an Gabaliers n&auml;chstem beschwingten Radio-Hit &quot;Verliebt verliebt&quot; nachempfinden &#8211; da kommen Fr&uuml;hlingsgef&uuml;hle auf. Noch hitziger geht es im sexy Retro-Synthie-Funk &quot;Seezeit&quot; zu &#8211; mit einem quietschfidelen Text, bei dem es manchen zu eng werden wird in der Lederhosen oder dem Dirndl. Bei &quot;Hulapalu&quot; schlie&beta;lich ist Gabalier gar Mister Gaga: pumpende Elektrobeats, br&uuml;nftige Jodler und viel Hulapalu. Was das schon wieder ist? Frage nicht, aber man wird es bald in allen H&uuml;tten zu Apres-Ski mitbr&uuml;llen und -tanzen.<\/p>\n<p>Je h&ouml;her Andreas Gabalier steigt, desto frostiger die Luft, die ihm bisweilen in den Medien entgegenbl&auml;st. &quot;Ich sch&uuml;ttel das ab und steh dazu und sag was ich denke&quot;, meint Andreas Gabalier und h&auml;lt den Skandalschreiern sein erstes politisches Protestlied&nbsp; &quot;A Meinung haben&quot; entgegen: &quot;Die Welt mit eigenen Augen sehen \/ net alles glauben, was a paar so reden \/ a Meinung haben, dahinter stehen&quot;, hei&beta;t es darin. Diskussion beendet.<\/p>\n<p>Andreas Gabalier wendet sich lieber denen zu, auf die es ankommt: Seinen Millionen Freunden. Dazu&nbsp; z&auml;hlt seit der&nbsp; Vox-Tauschkonzertreihe &quot;Sing meinen Song&quot; auch der Mannheimer Soulstar Xavier Naidoo. Dessen austrainierte Band&nbsp; hat sich Gabalier f&uuml;r vier St&uuml;cke ausgeliehen: &bdquo;Seezeit&ldquo;, &bdquo;Das kleine Haus&ldquo;, &bdquo;Alles wird gut&ldquo; und die Cover-Version &bdquo;Edelweiss&ldquo;, diese hat er im wahrsten Wortsinn veredelt:&nbsp; der&nbsp; Song aus dem Film &quot;The Sound of Music&quot;, der Gabaliers Heimat und die Trapp-Familie vor genau 50 Jahren in der Welt ber&uuml;hmt gemacht hat. Zum grossen Jubil&auml;um wird Andreas Gabalier es bei den offiziellen Feierlichkeiten zur New-Yorker-&ouml;sterreichischen Partnerschaft in den USA singen. Die Amerikaner werden dahinschmelzen. Eine Karriere in &Uuml;bersee wie dereinst Falco hat er aber nicht im Sinn. Er spiele lieber da, wo er in einer Stunde mit dem Flieger wieder in Graz sei, daheim bei seinen Zirben.<\/p>\n<p>Electrola, a division of Universal Music GmbH (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.universal-music.de\/company\/umg\/electrola<br \/>http:\/\/www.andreas-gabalier.at\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die CD ist ab Freitag (15.05.2015) im Handel erh\u00e4ltlich!\u00a0 Um zu verstehen, was gerade in und um Andreas Gabalier herum<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":90422,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[37],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90421"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90421"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90421\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/90422"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90421"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=90421"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=90421"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}