{"id":89416,"date":"2015-06-06T12:55:00","date_gmt":"2015-06-06T12:55:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=89416"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"PIERRE-BRICE-Bruder-wohin-gehst-89415","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/oldies\/PIERRE-BRICE-Bruder-wohin-gehst-89415\/","title":{"rendered":"PIERRE BRICE <br \/>&quot;Bruder, wohin gehst du&#8230;?&quot;: &quot;Winnetou&quot; Pierre Brice ist tot!"},"content":{"rendered":"<p>Der Schauspieler und &#8222;S\u00e4nger&#8220; starb im Alter von 86 Jahren an den Folgen einer Lungenentz\u00fcndung!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">PIERRE BRICE, eigentlich Pierre Louis Baron Le Bris, (* 6. Februar 1929 in Brest; &dagger; 6. Juni 2015 bei Paris) war ein franz&ouml;sischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung der &quot;Winnetou&quot;-Figur in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er-Jahre bekannt wurde.<\/p>\n<p>Er starb am 6. Juni 2015 im Alter von 86 Jahren in einem Krankenhaus in der N&auml;he von Paris an den Folgen einer Lungenentz&uuml;ndung.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>\n<strong>Jugend<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nAls seine Heimatstadt im Zweiten Weltkrieg von den Alliierten bombardiert wurde, barg Brice w&auml;hrend der Bombardements Verletzte aus den Tr&uuml;mmern. Als Mitglied der R&eacute;sistance lieferte er als Botenjunge Nachrichten ab.<\/p>\n<p>\n<strong>Milit&auml;rzeit und fr&uuml;he Filme<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nMit neunzehn Jahren meldete sich Brice freiwillig als Soldat zum Indochinakrieg. Als sein Trupp dort eine Mine ausl&ouml;ste, wurde er zwar durch die Luft gewirbelt, blieb aber im Gegensatz zu zweien seiner Kameraden, denen Gliedma&szlig;en amputiert werden mussten, nahezu unverletzt. Sp&auml;ter war er Fallschirmj&auml;ger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und T&auml;nzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Schauspieler-Jungstars. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht &auml;hnlich sah, der sich bereits als Star im franz&ouml;sischen Film etabliert hatte. Seine introvertierte, zur&uuml;ckhaltende Art tat ein &Uuml;briges um zu verhindern, dass er auf sich aufmerksam machen konnte. Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit.<\/p>\n<p>\n<strong>Entdeckung durch Horst Wendlandt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nAnl&auml;sslich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, f&uuml;r den Brice sp&auml;ter als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahre 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenh&auml;uptlings &quot;Winnetou&quot; in seiner Karl-May-Verfilmung &quot;Der Schatz im Silbersee&quot; anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu &uuml;berredet hatte. Au&szlig;erdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wie wehrlose Schie&szlig;budenfiguren wirkten. Der Schauspieler hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der Western-erfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kost&uuml;m sowie seinem Pferd und war stolz, neben Star Lex Barker spielen zu d&uuml;rfen, war aber zunehmend entt&auml;uscht vom geringen schauspielerischen Potenzial (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem gro&szlig;en Erfolg f&uuml;r sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht absch&auml;tzen konnte. Er war v&ouml;llig &uuml;berrascht, als das Publikum bei der Premiere des Streifens vor Begeisterung ihm gegen&uuml;ber nicht zu halten war. Ironischerweise war die vornehme Zur&uuml;ckhaltung des Spiels des Franzosen ein Schl&uuml;ssel f&uuml;r den Erfolg seiner Figur. Er vermittelte mit Stirnband und Lederanzug eine gewisse Sinnlichkeit, und sein ber&uuml;hmter gr&uuml;n&auml;ugiger Blick in die Ferne wirkte fesselnd auf viele Zuschauer.<\/p>\n<p>\n<strong>&quot;Winnetou&quot;<\/strong><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des &quot;Winnetou&quot; in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker und drei mit Stewart Granger. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Wesentlich trug die Jugendzeitschrift &quot;Bravo&quot;, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, zu seinem Kultstatus bei. Pierre Brice in der Figur des &quot;Winnetou&quot; wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift 12 Ottos und insgesamt drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der langj&auml;hrigen Bravo-Geschichte darstellte.<\/p>\n<p>Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou l&ouml;ste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, sofort mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen lie&szlig;.<\/p>\n<p>In Anspielung auf seine Popularit&auml;t durch diese Rolle und seinen Adelstitel bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner sp&auml;ter scherzhaft als den &bdquo;roten Baron&ldquo;. Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, w&auml;hrend sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das N&ouml;tigste beschr&auml;nkten.<\/p>\n<p>\n<strong>Zeit nach der Karl-May-Welle<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n1975 spielte er in der italienisch-franz&ouml;sischen Kom&ouml;die &quot;Die Puppe des Gangsters&quot; (&quot;La pupa del gangster&quot;) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in einer Science-Fiction-Serienproduktion oder in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder Kindersendungen, oftmals mit seinem Kost&uuml;m aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, nutzte er nur zu gern die Gelegenheit, die ihm eine damals sich noch im Aufbau befindende Freilichtb&uuml;hne im Sauerland bot, dort erneut die &quot;Winnetou&quot;-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. Er verk&ouml;rperte von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 bei den Karl-May-Festspielen in Elspe die indianische Heldenfigur. Die Verpflichtung von Brice war f&uuml;r die neue Naturb&uuml;hne ein Gl&uuml;cksfall und &uuml;ber die Jahre wurden tausende Zuschauer insbesondere durch seinen Namen in das kleine &Ouml;rtchen im Sauerland gelockt. Damit entstand erstmals eine ernst zu nehmende Konkurrenz f&uuml;r die bis dahin als Karl-May-Mekka geltende B&uuml;hne in Bad Segeberg. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen gro&szlig;en St&auml;dten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle.<\/p>\n<p>Den wiederauflebenden &quot;Winnetou&quot;-Boom nutzte 1979 der WDR und produzierte in einer Co-Produktion mit Antenne-Paris die Fernsehserie &quot;Mein Freund Winnetou&quot; an Originalschaupl&auml;tzen in Mexiko, die einen anderen, in Kost&uuml;mierung, Ausstattung und Auftreten realit&auml;tsnahen Winnetou zeigte, der zwar beim deutschen Publikum nicht ankam, in seiner franz&ouml;sischen Heimat aber sehr wohlwollend aufgenommen wurde. Eine geplante Fortsetzung wurde angesichts der zur&uuml;ckhaltenden Reaktion des deutschen Zuschauers auf die ungewohnt authentische Darstellung der Indianerfigur nicht mehr realisiert.<\/p>\n<p>Eine von Brice mitfinanzierte B&uuml;hnenshow mit einem Winnetou-St&uuml;ck, das in einem in ganz Europa einmaligen Riesenzelt aufgef&uuml;hrt wurde, musste vom Veranstalter wegen Geldmangel 1981 abgebrochen werden. Missmanagement und Organisationsfehler f&uuml;hrten zu einer finanziellen Katastrophe, deren Auswirkungen auch Brice mittragen musste. Der Schauspieler ging daraufhin wieder ins Sauerland zur&uuml;ck. Als der Veranstalter in Elspe es ablehnte, der Forderung von Brice nachzugeben und St&uuml;cke nach dessen eigenen Ideen aufzuf&uuml;hren, trennte man sich 1986 einvernehmlich. Diese Gelegenheit nutzte die B&uuml;hne in Schleswig-Holstein und engagierte Brice, dem von 1988 bis 1991 die M&ouml;glichkeit gegeben wurde, seine Expos&eacute;s auf der B&uuml;hne zu verwenden. Bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg trat er neben Ralf Wolter auf, bis er im Alter von 62 Jahren endg&uuml;ltig sein Lederkost&uuml;m ablegte. 1999 f&uuml;hrte er in Bad Segeberg noch einmal Regie.<\/p>\n<p>Im Unterschied zu den B&uuml;chern von Karl May integrieren die Drehb&uuml;cher zu den Serien &quot;Mein Freund Winnetou&quot; und &quot;Winnetous R&uuml;ckkehr (1. und 2. Teil)&quot; Fakten und Stationen aus der indianischen Geschichte. Die Dialoge beschreiben das Bestreben nach Frieden, einem harmonischen Nebeneinander der V&ouml;lker und einem Leben im Einklang mit der Natur. Gemeinsam ist beiden Serien auch, dass sie authentisch bei der Wahl der Drehorte, der Filmausstattung und der Kost&uuml;me sind. Letztere wurden von Mario Luraschi, einem Freund von Pierre Brice, angefertigt und zur Verf&uuml;gung gestellt. F&uuml;r beide Serien besitzt Hella Brice die exklusiven Fotorechte, da sie auch als Filmfotografin auf den Sets arbeitete. Bei der Urauff&uuml;hrung von &quot;Mein Freund Winnetou&quot; gab der franz&ouml;sische Verlag Flammarion den Bildband &quot;Winnetou, le Mescalero&quot; mit ihren Fotos heraus.<\/p>\n<p>\n<strong>Auftritte im Theater und in Serien<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nNach den Kinoerfolgen als Winnetou spielte er vor dem deutschen Publikum in Boulevard-Theaterkom&ouml;dien oder in seichten Fernsehproduktionen wie beispielsweise &quot;Ein Schlo&szlig; am W&ouml;rthersee&quot; oder &quot;Die H&uuml;tte am See&quot; oder trat zwischendurch in popul&auml;ren Fernsehserien wie &quot;Das Traumschiff&quot; auf. 1997 lie&szlig; dann das ZDF Winnetou f&uuml;r die Fernsehproduktion &quot;Winnetous R&uuml;ckkehr (1. und 2. Teil)&quot; &bdquo;wiederauferstehen&ldquo;. Dieses Projekt erhielt allerdings vernichtende Kritiken aus Karl-May-Fankreisen. 2004 war er in einer Nebenrolle in der Schweizer Fernsehsoap &quot;L&uuml;thi und Blanc&quot; zu sehen.<\/p>\n<p>In Frankreich war Pierre Brice nahezu unbekannt (1960 hatte er einen Kurzauftritt neben Catherine Deneuve in &quot;L&#39;homme &agrave; femmes&quot; und 1990 eine Gastrolle in der &quot;Serie Orages d&#39;&eacute;t&eacute;&quot;). In der Serie &quot;Ein M&auml;dchen f&auml;llt vom Himmel&quot; spielte er 1974 neben Marie-Georges Pascal den Mike (der neue Pilot).<\/p>\n<p>\n<strong>Politische Haltung und soziales Engagement<\/strong><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Brice machte aus seiner konservativen politischen Einstellung keinen Hehl. Zu seinen Freunden z&auml;hlten die CDU\/CSU-Politiker Christian Schwarz-Schilling und Theo Waigel. Der bekennende franz&ouml;sische Patriot und leidenschaftliche Hobbykoch lebte mit seiner aus Amberg stammenden Frau Hella Krekel auf einem Landsitz in der N&auml;he von Paris.<\/p>\n<p>Immer wieder setzte sich Brice, insbesondere durch seine T&auml;tigkeit als UNICEF-Botschafter, f&uuml;r die gute Sache ein. Spektakul&auml;r war im Jahre 1995 sein Hilfskonvoi nach Bosnien, den er pers&ouml;nlich anf&uuml;hrte und der ihn durch teilweise noch umk&auml;mpftes Gebiet f&uuml;hrte. 1992 erhielt er das Bundesverdienstkreuz I. Klasse und 2007 wurde er zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. Die Auszeichnung wurde ihm in der franz&ouml;sischen Botschaft in Berlin in Anerkennung seiner Verdienste um die deutsch-franz&ouml;sische Freundschaft verliehen.<\/p>\n<p>Des Weiteren engagierte sich Brice in Rum&auml;nien f&uuml;r Stra&szlig;enhunde und Braunb&auml;ren. Bei mehreren Besuchen, unter anderem in Bra&#537;ov und Z&#259;rne&#537;ti, setzte er seine Prominenz f&uuml;r den Tierschutz ein. So er&ouml;ffnete er 2006 das B&auml;renreservat in Z&#259;rne&#537;ti und rief zusammen mit der Fondation Brigitte Bardot zu Kastrationen von Haustieren auf.<\/p>\n<p>\n<strong>Brice als Autor<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nPierre Brice schrieb seine Biografie &quot;Winnetou und Ich&quot;, die seit Ende September 2004 erh&auml;ltlich ist. Er erkl&auml;rte dazu:<em> &bdquo;Bevor irgendjemand eine Biografie &uuml;ber mich schreibt, habe ich mich entschieden, selbst meine Lebensgeschichte als Autobiografie aufzuschreiben. Nur wenige Leute wissen, wie ich vor und seit Winnetou gelebt habe und lebe. Winnetou war ein wichtiger Teil meines Lebens und ich habe ihm viel zu verdanken. Doch neben Winnetou haben noch viele andere Menschen und Situationen eine wichtige und pr&auml;gende Rolle in meinem Leben gespielt.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch den Erfolg seiner Autobiografie ermutigt, versuchte er sich nun auch als Romanautor. Vorher hatte er als Autor lediglich Expos&eacute;s oder St&uuml;cke geschrieben, deren Elemente nachher in St&uuml;cken in Bad Segeberg oder in den Winnetou-Fernsehproduktionen Verwendung fanden. Seine Auftritte im Fernsehen beschr&auml;nkten sich zuletzt auf Gesangsdarbietungen oder Interview-Auftritte f&uuml;r Dokumentationssendungen zu den Karl-May-Filmen.<\/p>\n<p>\n<strong>Synchronsprecher<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n&Uuml;berwiegend wurde Pierre Brice in den Karl-May-Filmen von Thomas Eckelmann gesprochen. In &quot;Schatz im Silbersee&quot; wurde er von Herbert Stass synchronisiert. Der Schauspieler Christian Wolff &uuml;bernahm die Synchronisation im Film &quot;Winnetou I. \/ Old Shatterhand&quot;. Thomas Danneberg synchronisierte Brice in &quot;Winnetou und sein Freund Old Firehand&quot;, Christian Br&uuml;ckner &uuml;bernahm diese Aufgabe in der Fernsehserie &quot;Mein Freund Winnetou&quot;.<\/p>\n<p>Auf der Freilichtb&uuml;hne in Elspe wurde Brice nicht synchronisiert. Er lernte seinen Text in deutscher Sprache<\/p>\n<p>In den folgenden Jahren beherrschte der Franzose die deutsche Sprache immer besser und man verzichtete darauf, ihn zu synchronisieren. Bei der Fernsehfassung von &quot;Winnetous R&uuml;ckkehr (1. und 2. Teil)&quot;, ist der franz&ouml;sische Akzent von Brice allerdings deutlich wahrnehmbar.<\/p>\n<p>Auch die bei L&uuml;bbe Audio erschienene H&ouml;rbuchfassung seiner Autobiographie liest Pierre Brice selbst, wobei hier wiederum sein Akzent h&ouml;rbar ist.<\/p>\n<p>\n<strong>Pierre Brice als S&auml;nger<\/strong><\/p>\n<p>\n<strong>Singles<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nIch steh&#39; allein<br \/>\n&nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp;DE &nbsp;&nbsp; &nbsp;9 &nbsp;&nbsp; &nbsp;24.04.1965 &nbsp;&nbsp; &nbsp;(13 Wo.) &nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie sein Freund Lex Barker nahm auch Pierre Brice ab etwa 1965 verschiedene Musiktitel als S&auml;nger auf. Er war dabei etwas produktiver als Lex Barker, der es nur auf zwei Musikst&uuml;cke brachte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch bei Pierre Brice wurden die ersten Aufnahmen vom Komponisten Martin B&ouml;ttcher arrangiert und eingespielt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich steh&rsquo; allein \/ Ribanna (1965), Decca D 19 557 (mono)<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Keiner wei&szlig; den Tag \/ Wundersch&ouml;n (1966), Decca, D 19 560<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Du bist sch&ouml;n (1967)<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lonely \/ Die Nacht beginnt (1967)<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Paris (1969, f&uuml;r die Fernsehshow Nightclub, nicht ver&ouml;ffentlicht)<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Winnetou, Du warst mein Freund \/ Meine roten Br&uuml;der (1971), Barclay<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Faire l&#39; amour \/ Mehr als alles kann man nicht geben (1976)<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wenn M&auml;nner tr&auml;umen (1977, f&uuml;r die Fernsehsendung Zwischenmahlzeit, nicht ver&ouml;ffentlicht)<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Manitou \/ Freundschaft (1980)<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bruder, wohin gehst du? (1983, f&uuml;r die Fernsehsendung &quot;Wunderland&quot;, auf der LP zur Show ver&ouml;ffentlicht)<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wir sind die Welt \/ Was war wird immer bleiben (1991)<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gef&uuml;hle (Album, 1995)<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; La vie en rose \/ C&#39;est si bon (2000, aus dem Theaterst&uuml;ck Barfu&szlig; im Park)<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mon coeur, je t&#39;aime tant (2005, Album Die Leichtigkeit des Seins von Paloma W&uuml;rth)<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der Clown f&uuml;r die Fernsehsendung Herbstfest der Volksmusik (im Original von Heinz R&uuml;hmann)<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Du bist f&uuml;r mich die gro&szlig;e Liebe (2007)<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Sampler &quot;Winnetou, du warst mein Freund&quot; (1996, Bear Family Records, mit Stereoaufnahmen der in Mono auf Single ver&ouml;ffentlichten Titel) enth&auml;lt mehrere von Brice gesungene Lieder und auch die Gesangsleistungen von Lex Barker.<\/p>\n<p>\n<strong>Tod<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nAm Abend des 5. Juni 2015 wurde Pierre Brice mit hohem Fieber in ein Pariser Krankenhaus eingeliefert, wo er am Morgen des 6. Juni 2015 an den Folgen einer Lungenentz&uuml;ndung verstarb.<\/p>\n<p>Wikipedia.de (Textvorlage)<\/p>\n<p>http:\/\/www.pierrebrice.de\/index.htm<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Schauspieler und &#8222;S\u00e4nger&#8220; starb im Alter von 86 Jahren an den Folgen einer Lungenentz\u00fcndung!\u00a0 PIERRE BRICE, eigentlich Pierre Louis<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":89417,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[24],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89416"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=89416"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89416\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/89417"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=89416"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=89416"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=89416"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}