{"id":88654,"date":"2015-07-01T00:00:00","date_gmt":"2015-07-01T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=88654"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"BELLA-VISTA-Konzert-Bericht-von-88653","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop-schlager\/BELLA-VISTA-Konzert-Bericht-von-88653\/","title":{"rendered":"BELLA VISTA <br \/>Konzert-Bericht von Stephan Imming: Heimspiel f\u00fcr Bella Vista!"},"content":{"rendered":"<p>Das Schlagerquartett begeistert mit seinem ersten Zwei-Stunden-Live-Konzert im Rahmen des Wittener Kultursommers 2015! \u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Rahmen des Wittener Kultursommers durften sich am vergangenen Wochenende auch Vertreter des deutschen Schlagers pr&auml;sentieren. Mit BELLA VISTA haben die Veranstalter nicht nur Lokalmatadore engagiert, sondern eine begeisternde Show-Truppe &#8211; eben Bella Vista.<\/p>\n<p>P&uuml;nktlich um 19.30 Uhr begann der Abend mit dem Auftritt des alten Musiker-Freundes <em>Matthias Simon<\/em>, der seine Aufgabe als &quot;Warm Upper&quot; gut l&ouml;ste.<\/p>\n<p>Anschlie&szlig;end betrat Moderator <em>Matthias Lutz<\/em>, ebenfalls ein langj&auml;hriger Freund Bella Vistas, die B&uuml;hne und erz&auml;hlte launig Geschichten aus der langj&auml;hrigen Karriere der Gruppe, die als Duo startete und sich zwischenzeitlich &quot;Bella Vista Complete&quot; nannte, um dann doch wieder zum bew&auml;hrten Namen zur&uuml;ckzukehren. Auch einige der gro&szlig;en TV-Auftritte wurden erw&auml;hnt, insbesondere der in <em>Karl Moiks<\/em> Musikantenstadl (- nebenbei wurde erw&auml;hnt, dass <em>Andy Borg<\/em> ja zeitgleich seinen letzten &quot;Stadl&quot; moderierte, bei dem die &quot;deutsche Hermes House Band&quot; allerdings nicht zu Gast sein durften -).<\/p>\n<p>&quot;Ein Feuerwerk der guten Laune&quot; &#8211; das wurde im musikalischen Vorspann versprochen, und das Versprechen l&ouml;sten die in schwarz-wei&szlig; gekleideten Petra, Thomas, Conny und Scarlet definitiv ein &#8211; direkt mit der ersten Nummer, der deutschen Version von <strong>Come On<\/strong> <strong>Eileen <\/strong>aus ihrem Album &quot;Stark&quot;, lie&szlig;en sie es krachen, um gleich eine weitere Hammer Cover-Version folgen zu lassen: &quot;<strong>Super Trouper<\/strong>&quot;. F&uuml;r diese deutsche Version gab es von ABBA eine Genehmigung, die leider zu sp&auml;t f&uuml;r einen echten Hit kam, weil sie f&uuml;r einen vorgesehenen TV-Auftritt noch nicht vorlag &#8211; daf&uuml;r wird der Song lt. Frontman Peter J&uuml;nger bis heute in Berlins Radiosender B2 oft gespielt.<\/p>\n<p>Weiter ging es mit den beliebten Bella-Songs &quot;<strong>Geliebt, gelitten, geweint<\/strong>&quot; und &quot;<strong>Fremd, aber doch vertraut<\/strong>&quot;, mit dem man im vergangenen Jahr einen tollen ersten Preis bei einem internationalen Song-Festival, das auf Malta stattfand, erringen konnte.<\/p>\n<p>Danach ging es in die Anf&auml;nge der Gruppe. Wie zu Beginn ihrer Karriere standen Petra und Thomas vor&uuml;bergehend als Duo auf der B&uuml;hne&nbsp; &#8211; die &quot;<strong>Stunde der Wahrheit<\/strong>&quot; schlug, und Thomas J&uuml;nger erz&auml;hlte von &quot;178 Radioeins&auml;tzen in der Woche&quot; &#8211; nicht ohne melancholisch hinzuzuf&uuml;gen, dass so etwas heute leider nicht mehr m&ouml;glich ist. Ohne Unterbrechung ging es weiter mit &quot;<strong>In meinem Himmel ist der Teufel los<\/strong>&quot;.&nbsp; Petra meinte, der Teufel sei doch irgendwie immer dabei &#8211; wer wei&szlig;, was sie damit meinte!? &quot;<strong>Warum<\/strong> &#8211; wieso &#8211; muss man sich wehtun? Was vorbei ist, ist vorbei&quot; &#8211; dieser im Nachhinein vielleicht autobiografische Song durfte in dieser Runde auch nicht fehlen. &quot;<strong>All das ist fremd ohne Dich<\/strong>&quot; war der n&auml;chste Song, der zugleich der erste Videoclip des damaligen Duos wurde. Schmankerl am Rande: Das Video wurde genau am aktuellen Auftritts-Ort gedreht.<\/p>\n<p>Zwischenzeitlich hatten sich Scarlet und Conny umgezogen und gaben in blauer bzw. gr&uuml;ner Jacken-Farbe der Show einen Farbtupfer &#8211; passend zum Song, der an die 80er Jahre erinnert: &quot;<strong>Mittendrin<\/strong>&quot;. Zum n&auml;chsten Lied erz&auml;hlten die Bellas wieder eine Anekdote -diesem Song verdankten sie einen Auftritt bei Viva &#8211; und zwar in der Show (sinngem&auml;&szlig;) &quot;die peinlichsten Lieder&quot;. Nicht ohne Eigenironie sind die Vier auf diesen Einsatz stolz, befand man sich doch mit Michael Jackson, Nena, Herbert Gr&ouml;nemeyer und Co. doch in bester Gesellschaft.<\/p>\n<p>&quot;Rausschmei&szlig;er&quot; des ersten Teils war die Bella-Vista-Spezial-Version des Klassikers &quot;<strong>Sierra Madre<\/strong>&quot;.<\/p>\n<p>Fulminant ging es im zweiten Teil des Konzerts weiter, in dem eher die neuen Songs der Band im Vordergrund standen. Begonnen wurde das Set allerdings noch mit einem der letzten Songs, der urspr&uuml;nglich als Duo-Titel ver&ouml;ffentlicht wurde und Titel-Song einer CD war: &quot;<strong>Gnadenlos gut<\/strong>&quot;. Danach ging man in die Vollen und pr&auml;sentierte zwei Songs aus dem aktuellen Album &quot;Stark&quot;, n&auml;mlich &quot;<strong>Nur Du<\/strong>&quot; und &quot;<strong>Ich will stark sein<\/strong>&quot;, Petras Lieblings-Song aus dem Album.<\/p>\n<p>Nach dieser Power-Attacke gab es wieder einen Blick zur&uuml;ck auf die Karriere &#8211; mit &quot;<strong>Was kann sch&ouml;ner sein?<\/strong>&quot;, der deutschen Version des Doris Day-Klassikers &quot;Que Sera&quot; durften Bella Vista sogar in Karl Moiks Musikantenstadl auftreten &#8211; auch das Wittener Publikum war begeistert. Mit &quot;<strong>Take Me Home<\/strong>&quot;, ebenfalls im Hermes-House-Sound, wurde dann noch mal &quot;einer draufgesetzt&quot;.<\/p>\n<p>Auf diesem H&ouml;hepunkt der Stimmung pr&auml;sentierten die Bellas DEN Hit aus ihrem &quot;Stark&quot;-Album, &quot;<strong>L&auml;sterschwestern<\/strong>&quot; &#8211; sowohl Song als auch dessen Performance haben in meinen Augen internationales Format.&nbsp; Randnotiz: Als ich meiner Tochter erz&auml;hlte, dass Bella Vista auch diesen Song vortrugen, hat sie mir das Versprechen abgerungen, beim n&auml;chsten Bella-Konzert mit dabei sein zu d&uuml;rfen&#8230;<\/p>\n<p>Im Anschluss wurde ein &quot;<strong>Feuerwerk<\/strong>&quot; abgebrannt &#8211; der brandneue Song Bella Vistas hat sich schon in den einschl&auml;gigen DJ- und Party-Charts etabliert. Mit &quot;<strong>So wie im Film<\/strong>&quot;, dem J&uuml;rgen-Drews-Klassiker, bei dessen Bella-Version der Meister sogar selber im Chor mitsang, gab es dann einen weiteren aktuellen Titel der Wittener Lokalmatadoren.<\/p>\n<p>Als die Stimmung auf dem H&ouml;hepunkt war, gab es in Medley-Form den &quot;<strong>Bella Vista Party Alarm&quot;<\/strong>, bei dem auch vor Klassikern wie &quot;In M&uuml;nchen steht ein Hofbr&auml;uhaus&quot; und &quot;Es gibt kein Bier auf Hawaii&quot; nicht halt gemacht wurde.<\/p>\n<p>Damit war das Konzert &quot;eigentlich&quot; beendet &#8211; aber die Fans forderten massiv Zugabe. Dieser Forderung kamen die Party-Experten gerne nach mit zwei besonderen Liedern. Zun&auml;chst wurde die Vereins-Hymne von Manchester City gegeben (nachdem Petra sich als Schalke-Fan geoutet hat, musste man vermutlich schnell umdisponieren, weil dann die Vereinshymne des FC Liverpool dazu wohl nicht gut gepasst h&auml;tte) &#8211; es hie&szlig;: &quot;<strong>Oh When the Saints<\/strong>&quot;.<\/p>\n<p>Beendet wurde das Konzert mit einem echten Schmankerl: Mit der deutschen Version des Grand-Prix-Klassikers &quot;<strong>Halleluja<\/strong>&quot; verabschiedeten sich Bella Vista von ihrem Publikum &#8211; neben einer b&auml;renstarken Interpretation dieses Liedes mit G&auml;nsehaut-Faktor beeindruckte mich ein Randaspekt: Direkt vor der B&uuml;hne sa&szlig; eine Rollstuhlfahrerin, die schon im Verlauf des Konzerts immer wieder mit Gesten von den Bellas gegr&uuml;&szlig;t wurde. Thomas reichte ihr die Hand, konnte sie aber nur schwer ergreifen. Die Prozedur zog sich recht lange hin &#8211; andere h&auml;tten vermutlich Kusshand gegeben und gewunken &#8211; oder &quot;wir sehen uns sp&auml;ter&quot; gesagt. Nicht so Thomas J&uuml;nger &#8211; er gab keine Ruhe, bis es tats&auml;chlich zum &quot;Shake Hands&quot; kam &#8211; unabh&auml;ngig davon, ob das vielleicht die Performance st&ouml;rte.<\/p>\n<p>Diese Momentaufnahme ist ein Aspekt, der mir an Bella Vista so gut gef&auml;llt &#8211; mein Eindruck ist, dass die Menschlichkeit dieser Truppe nicht gespielt ist, sondern echt. Das hei&szlig;t nicht, dass die Gruppe nicht professionell w&auml;re &#8211; im Gegenteil &#8211; jeder Song wurde zelebriert, nach meinem Eindruck wird an der Pr&auml;sentation jedes Titels auch im Detail gefeilt &#8211; und zwar nicht nur musikalisch, sondern auch von der Performance her. Diesbez&uuml;glich muss man auch noch mal explizit die T&auml;nzerinnen Scarlet und Conny loben, bei denen absolut keine Unsicherheit erkennbar war, sondern alles professionell einstudiert wirkte.<\/p>\n<p>Mit &quot;Halleluja&quot; wurde ein ESC-Song vorgetragen, mit ABBA hat man auch Grand-Prix-Veteranen pr&auml;sentiert &#8211; manchmal frage ich mich, was dagegen spr&auml;che, eine derart starke Vier-Mann-Gruppe mit langj&auml;hriger Erfahrung und enormer B&uuml;hnenpr&auml;senz dort ins Rennen zu schicken &#8211; in meinen Augen w&auml;re das eine gute Option, weil die Gruppe Bella Vista alles mitbringt, was f&uuml;r diese Aufgabe erforderlich ist: s&auml;ngerisches K&ouml;nnen, gute Optik, Menschlichkeit&nbsp; und B&uuml;hnen-Pr&auml;senz.<\/p>\n<p>Zwischenzeitlich musste ich an Marianne Rosenberg denken: Die hat dutzende von gro&szlig;en Hits gehabt, von denen Bella Vista &#8211; machen wir uns nichts vor &#8211; nur tr&auml;umen k&ouml;nnen. Auch Frau Rosenberg habe ich mehrfach live gesehen, aber die hat nach meiner Wahrnehmung nicht mal im Ansatz den Draht zum Publikum finden k&ouml;nnen, wie die Wittener das verm&ouml;gen &#8211; vermutlich auch deshalb hat sie bei solchen Wettbewerben trotz enorm starker Titel nie etwas rei&szlig;en k&ouml;nnen, w&auml;hrend Bella Vista im vergangenen Jahr sogar einen vergleichbaren Wettbewerb gewannen.<\/p>\n<p>Auch die Vielseitigkeit des Quartetts ist ein echter Trumpf &#8211; von Schlagern im topaktuellen Pop-Sound bis hin zu Schunkel-Nummern wird alles mit Begeisterung pr&auml;sentiert &#8211; klasse, da wirkt einfach alles authentisch &#8211; richtig gut ist auch der Umgang miteinander, wenn augenzwinkernd (aber ehrlich) mehrfach darauf hingewiesen wird, dass Petra und Thomas inzwischen ja andere Partner haben, aber noch immer Freunde sein k&ouml;nnen &#8211; und diesen Eindruck vermitteln sie auch.<\/p>\n<p>Sehr interessant w&auml;re, ob die Gruppe auch mit Live-Band bestehen k&ouml;nnte &#8211; vielleicht w&auml;re das ja ein Projekt zum im kommenden Jahr anstehenden 25-j&auml;hrigen Jubil&auml;um? So oder so w&uuml;rde ich mich freuen, wenn auch das wieder in Witten gefeiert w&uuml;rde &#8211; vielleicht erneut beim &quot;Wittener Kultursommer&quot;?<\/p>\n<p>Stephan Imming, 28.06.2015 (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.spectre-media.com\/<br \/>http:\/\/www.bella-vista.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Schlagerquartett begeistert mit seinem ersten Zwei-Stunden-Live-Konzert im Rahmen des Wittener Kultursommers 2015! \u00a0 Im Rahmen des Wittener Kultursommers durften<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":88655,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[28],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88654"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88654"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88654\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/88655"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88654"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88654"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88654"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}