{"id":87208,"date":"2015-08-10T00:00:00","date_gmt":"2015-08-10T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=87208"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"NINA-amp-MIKE-smago-Serie-Schla-87207","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/NINA-amp-MIKE-smago-Serie-Schla-87207\/","title":{"rendered":"NINA &#038; MIKE <br \/>smago! Serie &quot;Schlager-R\u00fcckblick &quot;vor 40 Jahren&quot; von Stephan Imming: Teil 33 &#8211; Nina &#038; Mike (&quot;Paloma Blanca&quot;)!"},"content":{"rendered":"<p>Neuzugang 11.08.1975!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 1966 brachte ein Nachwuchs-Duo namens &quot;<em>Joe &amp; Jenny<\/em>&quot; eine Single-Schallplatte unter dem Titel &quot;<strong>Alle jungen Leute<\/strong>&quot; auf den Markt. Hinter diesen Namen steckte die am 19.06.1945&nbsp; in Halle \/ Saale geborene <em>Evelyn Michaela Hennemann<\/em> und der am 14.01.1941 in Mannheim geborene <em>Lothar Sch&auml;hfer<\/em>. Die beiden lernten sich 1963 kennen &#8211; Michaela &quot;Nina&quot; stieg in &nbsp;Lothars &quot;Mikes&quot; Band, in der er Gitarrist war, als S&auml;ngerin ein. Die beiden lernten sich kennen und lieben &#8211; sie heirateten kurze Zeit sp&auml;ter und bekamen zwei Kinder namens <em>Ralph<\/em> und <em>Frank<strong>.<\/strong><\/em> Der Legende nach aufgrund eines &quot;Schallplattenstreiks&quot; wurde die Duo-Karriere nach dieser Single vorerst wieder beendet.<\/p>\n<p>Somit mussten sie wohl weiter als &quot;Detektive&quot; t&auml;tig sein &#8211; in Dieter Thomas Hecks ZDF-Hitparade hatten sie 1975 zumindest erz&auml;hlt, dass sie vor ihrer Karriere diesem Beruf nachgingen.<\/p>\n<p>1969 wurde ein zweiter Schallplatten-Versuch unternommen &#8211; diesmal unter ihren b&uuml;rgerlichen Namen &quot;<em>Michaela &amp; Lothar<\/em>&quot; wurden bei der Plattenfirma Bellaphon zwei weitere Singles ver&ouml;ffentlicht, die nicht weiter wahrgenommen wurden: &quot;<strong>Sha-la-la-la-la<\/strong>&quot; und &quot;<strong>Himmelblaue Sommerliebe<\/strong>&quot;. Auf letztgenannter Single wurde ein Sticker angebracht: &quot;ZDF-Showchance 1969&quot; &#8211; in dieser TV-Sendung interpretierten sie den Song &quot;Blowing In The Wind&quot;.<\/p>\n<p>Der damals noch recht unbekannte Musikproduzent <em>Horst Nu&szlig;baum<\/em>, der als <em>Jack White<\/em> sp&auml;ter eine gro&szlig;e Karriere in dieser Funktion machte, wurde auf das Duo aufmerksam. In seiner Biographie liest sich das wie folgt: &quot;<em>F&uuml;r mich war und ist es ein gro&szlig;er &#39;Thrill&#39;, einen K&uuml;nstler neu zu machen. Es war schon fast be&auml;ngstigend, dass alles, was ich anpackte, hoch in die Single-Charts schoss. Als n&auml;chstes kamen Nina und Mike. Sie hie&szlig;en eigentlich Michaela und Lothar, aber mit diesem Namen konnten sie keinen Blumentopf gewinnen. Ich hatte das Erfolgsduo Cindy und Bert vor Augen und dachte mir, dass Deutschland sicherlich ein zweites Duo verkraften w&uuml;rde. Nach der Umbenennung und einer gelungenen Nasen-OP, zu der ich Nina geraten hatte, ging ich mit beiden ins Studio. Mit &#39;Rund um die Welt zieht das Lied der Liebe&#39; hatten wir unseren ersten kleinen Hit, ein Fremdsong, den ich prima fand&#39;<\/em>.<\/p>\n<p>So weit <em>Jack White<\/em>, der meines Erachtens ein paar Fakten unterschl&auml;gt: Die erste von ihm mit &quot;Nina und Mike&quot;, wie in der Tat die beiden zwischenzeitlich umbenannt wurden, produzierte Single erschien 1970 &#8211; also lange Zeit, bevor <em>Cindy und Bert<\/em> quasi &quot;DAS&quot; deutsche Duo schlechthin wurden. Die erste Single war auch nicht der zitierte Song, sondern &quot;<strong>Lola<\/strong>&quot;, die von Jack White produzierte deutsche Version des <em>Kinks<\/em>-Hits, die nicht sonderlich beachtet wurde &#8211; und das trotz des Textes von Jack White, der ja ansonsten lt. eigener Aussage mit jedem Hit &quot;in die Single-Charts schoss&quot;. Interessanterweise geht es in der Original-Version um einen Mann in Frauen-Kleidern &#8211; <em>Jack White<\/em> war das wohl zu heikel und er machte eine Story daraus rund um Nina und Mike und ihrer Freundin &quot;Lola&quot;. Viele Jahre sp&auml;ter hat <em>Heinz Rudolf Kunze<\/em> einen mehr am Original orientierten Text zu der Nummer verfasst.<\/p>\n<p>Auch die zweite klingende Drehscheibe der beiden war eine deutsche Originalaufnahme &#8211; diesmal nahmen sie sich des Hits &quot;When I&#39;m Dead And Gone&quot; von <em>McGuiness Flint<\/em> an. Im Buch &quot;Schlager in Deutschland&quot; wird diese Interpretation mit dem Text von <em>Jack White<\/em> nur bedingt begeistert wahrgenommen. Zum Thema Cover-Versionen hie&szlig; es dort damals: &quot;<em>Dabei ergibt sich ein sehr zwiesp&auml;ltiges Bild im Hinblick auf die Frage: Was scheint dem Schlagerpublikum zumutbar? &#8211; Zweifellos unzumutbar ist die Konfrontation mit dem Tode. Das englische Original &#39;When I&#39;m Dead And Gone&#39; kalkuliert den Tod ein; die Sorge des Liebenden gilt jedoch nicht seinem Ende, sondern dem geliebten M&auml;dchen, das auch ohne ihn sein Leben gl&uuml;cklich weiterf&uuml;hren soll.<\/em><\/p>\n<p><em>Die deutsche Version wei&szlig; von alledem nichts. Im Jargon des Teenagers formuliert sie &#8211; unter dem Reimzwang der viermaligen Interjektion &#8211; eine Schlagzeile von entwaffnender Primitivit&auml;t. Das Ergebnis ist ein Schlager wie viele andere zwar, doch droht im Halbschatten das Original und beklagt eine verpasste Chance: Unter der Flagge eines etablierten Hits h&auml;tte ein ungew&ouml;hnlicher Inhalt anstelle der Stereotype vermittelt werden k&ouml;nnen. Nicht f&uuml;r die totale Umkehrung eines Inhaltes steht dieses eklatante Beispiel (der &#39;verdr&auml;ngte Tod&#39; w&auml;re ein eigenes Kapitel), sondern f&uuml;r mangelnde Risikobereitschaft angesichts handfester &ouml;konomischer Interessen&quot;.<\/em><\/p>\n<p>Die genannte mangelnde Risikobereitschaft f&uuml;hrte nicht zu kommerziellem Erfolg &#8211; &quot;<strong>Du bist eine Show<\/strong>&quot; platzierte sich trotz erstmaliger Teilnahme an der ZDF-Hitparade nicht in den Charts. Nur wenige Jahre sp&auml;ter wurde das vermeintliche Tabu &quot;Tod&quot; im Schlager dann mit Liedern wie &quot;Ich fange nie mehr was an einem Sonntag an&quot;, &quot;Am Tag, als Conny Kramer starb&quot; und &quot;Rocky&quot; durchbrochen &#8211; vielleicht war <em>Jack White<\/em> mit seinen K&uuml;nstlern Nina und Mike damals in der Tat nicht mutig genug.<\/p>\n<p>Die dritte und letzte Single bei Decca war erneut eine Cover-Version. Produzent <em>Jack White<\/em> ver&ouml;ffentlichte als S&auml;nger selber &quot;<strong>Ich<\/strong> <strong>und Du und ein Hund dazu<\/strong>&quot; als deutsche Version des <em>Lobo<\/em>-Hits &quot;Me And You And A Dog Named Boo&quot; bei Telefunken. Bei der Gelegenheit lie&szlig; er diesen Text bei der Schwesterfirma Decca von Nina und Mike singen &#8211; erneut stellte sich kein Erfolg ein, so dass 1971 nach der dritten Single erneut Schluss bei einer Plattenfirma war.<\/p>\n<p>Nina und Mike wechselten zur damals sehr umtriebigen Schlager-Plattenfirma Ariola. <em>Jack White<\/em> als Produzent wurde beibehalten, weiterhin hie&szlig; das Rezept &quot;Cover-Versionen&quot;. Als erste Single bei der neuen Plattenfirma erschien die deutsche Version des <em>Zager &amp; Evans<\/em>-Welthits (und One-Hit-Wonders) &quot;In the Year 2525&quot;, aus dem Textdichter <em>Jack White<\/em> &quot;<strong>Was wird sein in sieben Jahren?<\/strong>&quot; machte &#8211; erneut sehr frei &uuml;bersetzt ;-).<\/p>\n<p>Danach gab es dann den ersten &quot;Nicht-Cover-Song&quot; der beiden &#8211; getextet von dem sehr etablierten Textdichter <em>Fred Jay<\/em>: &quot;Marmor, Stein und Eisen&#8230;&quot; &#8211; &auml;&auml;&auml;h, verwechselt &#8211; nein &quot;<strong>Ketten, Mauern und Stacheldraht<\/strong>&quot;. F&uuml;r die einen ist das eine verklausulierte Botschaft in Richtung der damaligen DDR &#8211; f&uuml;r die anderen eher ein pseudo-politischer Schlager.<\/p>\n<p>Einen eher unbekannten US-Song eines S&auml;ngers namens <em>Roger Cook<\/em> coverten Nina und Mike &#8211; mit &quot;<strong>Sweet America<\/strong>&quot; traten sie in der ZDF-Hitparade auf &#8211; ein Hit wurde die deutsche Version aber in Deutschland ebenso wenig wie das Original.<\/p>\n<p>Der lange Atem <em>Jack White<\/em>s zeichnete sich aus: Mit ihrem 5. Lied in der ZDF-Hitparade konnten sie sich zwar dort erneut nicht platzieren &#8211; daf&uuml;r aber in den deutschen Verkaufs-Charts &#8211; mit &quot;<strong>Rund um die Welt geht das Lied der Liebe<\/strong>&quot; landeten Nina und Mike ihren ersten passablen Hit. <em>Jack White<\/em> wandte damals erneut erfolgreich seinen fr&ouml;hlichen Kitchen-Sound an. Der hat den Song selber als &quot;Let&#39;s Hang the Moon in the Front Room Mama&quot; erfolglos als Single ver&ouml;ffentlicht. Komponist des Liedes ist &uuml;brigens &quot;<em>Terry Tassenberg<\/em>&quot; &#8211; f&uuml;r mich klingt das zwar verd&auml;chtig nach Jack White &#8211; aber der hat in seinem Buch im Zusammenhang mit dem Lied als Fremdkomposition gesprochen.<\/p>\n<p>Mit der n&auml;chsten Single kam dann der gro&szlig;e Durchbruch f&uuml;r das Duo: Die Jack White-Komposition &quot;<strong>Fahrende Musikanten<\/strong>&quot;, von <em>Fred Jay<\/em> getextet, schlug ein wie eine Bombe: Gleich 2 mal kamen sie damit auf Platz 1 der ZDF-Hitparade und erreichten damit einen Top-5-Hit in den deutschen Verkaufs-Charts. Ein Adelsschlag f&uuml;r ein Lied ist immer, wenn es parodiert wird (a la &quot;D&auml;nen l&uuml;gen nicht&quot; von Otto) &#8211; die Band &quot;<em>J. B. O<\/em>.&quot; (Abk&uuml;rzung f&uuml;r &quot;<em>James Blast Orchester<\/em>&quot;, durfte dann aber nicht mehr so hei&szlig;en, weil sich ein ber&uuml;hmter Bandleader auf den Schlips getreten f&uuml;hlte) hatte Jahrzehnte sp&auml;ter den Song etwas abge&auml;ndert in &quot;Fahrende Masturbanten&quot;.<\/p>\n<p>Ganz &quot;ernst&quot; hat viel sp&auml;ter aber auch niemand anders als <em>Hape Kerkeling<\/em> den Song im Duett mit <em>Kim Fisher<\/em> zum besten gegeben &#8211; auch das ist sicher ein Adelsschlag f&uuml;r das Lied. W&auml;hrend heutzutage laut einer Umfrage Musiker am meisten sexy auf Frauen wirkten, galt damals wohl eher, dass Musikern bzw. K&uuml;nstlern nicht so recht zu trauen ist (siehe auch &quot;wat willste denn mit dem Film-Fuzzi&quot; aus <em>Gitte<\/em>s &quot;Cowboy als Mann&quot; oder <em>Reinhard Mey<\/em>s &quot;Musikanten sind in der Stadt&quot;).<\/p>\n<p>Kult-Faktor hat das Lied wohl sicher aber auch wegen des Mitmach-Faktors Marke &quot;hejo &#8211; hejo &#8211; hoo&quot;. Folgerichtig wurden Nina und Mike f&uuml;r das Lied mit der Goldenen Europa der Europawelle Saar ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Nach quasi identischem Muster und mit gleichem Autorenteam wurde die n&auml;chste Single der beiden ver&ouml;ffentlicht. Diese Rechnung geht nicht immer auf &#8211; &quot;<strong>Schenk mir ein Leben mit Dir<\/strong>&quot; war bestenfalls ein Achtungserfolg, gleiches gilt f&uuml;r &quot;<strong>Kinder der Sonne<\/strong>&quot;.<\/p>\n<p>&quot;<em>Das Top-Duo unter den Pop-Duos<\/em>&quot; (so die Werbung der Ariola damals) leistete sich dann sogar einen Flop &#8211; nicht mal unter die Top 50 der Verkaufscharts, ebenso wenig in der ZDF-Hitparade fand sich der Song &quot;<strong>Ein Haus, in dem die Liebe wohnt<\/strong>&quot; wieder. Ob ein Missverst&auml;ndnis vorlag, dass mit diesem Haus ein Freudenhaus gemeint sein k&ouml;nnte, ist nicht &uuml;berliefert.<\/p>\n<p>Guter Rat war im Sommer 1975 teuer &#8211; drei eher wenig erfolgreiche Titel nach einem Mega-Hit &#8211; wie kommt man zur&uuml;ck in die Erfolgsspur? Die Antwort konnte in den 70er Jahren nur lauten: Cover-Version! Auch bei Nina und Mike hat es geklappt: Die deutsche Version des niederl&auml;ndischen Mega-Hits der <em>George Baker Selection<\/em>, &quot;La Paloma Blanca&quot;, schlug m&auml;chtig ein. Erneut enterte man gleich zwei mal die Nummer 1 der ZDF-Hitparade, wieder gelang ein Top-10-Hit mit dem Song, der vor ziemlich genau 40 Jahren die Hitparaden st&uuml;rmte.<\/p>\n<p>Gut Ding wollte Weile haben: W&auml;hrend der Song bereits am 19.07.1975 in Dieter Thomas Hecks Schlagertempel vorgestellt wurde, stieg er erst im August des Jahres in die Charts ein und wurde damit vor ziemlich genau 40 Jahren der letzte Verkaufs-Hit der beiden. Diesmal schrieb <em>Hans Bradtke<\/em> den Text der deutschen Version, die sich erneut weit vom Original unterschied: aus &quot;I&#39;m just a bird in the sky&quot; wurde &quot;Traumboot der Liebe f&uuml;r zwei&quot;.<\/p>\n<p>Der Hit war so gro&szlig;, dass es diesmal sogar erstmals (und letztmals) f&uuml;r eine Platzierung in den Longplay-Charts mit der LP &quot;La Paloma Blanca&quot; reichte.<\/p>\n<p>Die n&auml;chste Auskopplung aus dem Album hingegen, &quot;<strong>Das Lied der Liebe<\/strong>&quot;, wurde ein Flop. Bereits zum Zeitpunkt des Auftritts in der ZDF-Hitparade kriselte es wohl zwischen den beiden. Als Mike in der Show einen Texth&auml;nger hatte, t&ouml;tete Nina ihn f&ouml;rmlich mit ihrem Blick. Wie so oft weise ich darauf hin, dass ich solche Anekdoten von damals liebe, weil es sie heut nicht mehr gibt, weil in den gro&szlig;en Shows nur noch langweiliges Vollplayback zu h&ouml;ren ist.<\/p>\n<p>Nachdem dieser Song zur &Uuml;berraschung vieler floppte, versuchte man es mit einer weiteren Wunder-Waffe &#8211; Nina und Mike nahmen erst- und letztmals an der Vorentscheidung zum Grand Prix Eurovision teil mit dem Lied &quot;<strong>Komm geh mit mir<\/strong>&quot;.&nbsp; Trotz eines imposanten dritten Platzes (eigentlich waren sie Vierte, aber <em>Tony Marshalls<\/em> Song &quot;Der Star&quot; wurde ja disqualifiziert) kam der von &quot;<em>Karl-Heinz Barbo<\/em>&quot; (ein Schelm, der da <em>Jack White<\/em> hinter vermutet) nicht beim Publikum an. Interessant an dem Song ist &uuml;brigens, dass er musikalisch anders tickt als viele Schlager: Die Strophe ist in &quot;Dur&quot; gehalten, der Refrain in &quot;Moll&quot; &#8211; in den allermeisten F&auml;llen ist es sonst eigentlich umgekehrt.<\/p>\n<p>Die zweite 1976er Single, &quot;<strong>El Paradiso<\/strong>&quot; war &quot;eigentlich&quot; wieder ein Hit. &quot;Eigentlich&quot; deshalb, weil Nina und Mike damit auf Platz 1 der ZDF-Hitparade landeten &#8211; ein Verkaufserfolg war der Song dennoch nicht. Und der Slogan &quot;drei mal dabei &#8211; bitte nicht wiederw&auml;hlen&quot; war diesmal w&ouml;rtlich zu nehmen: Nie wieder danach trat das Duo in der TV-Kult-Show auf &#8211; vielleicht war bei ihnen in der Tat das Problem, dass sie sich just in jenem Jahr privat scheiden lie&szlig;en.<\/p>\n<p>&quot;<em>Das Lieblingsduo der deutschen Hitparaden und ihr neuer Hit<\/em>&quot;- so wurde Anfang 1977 die von <em>Jack White<\/em> geschriebene und produzierte Single &quot;<strong>Die glorreichen Zwei<\/strong>&quot; von der Ariola beworben &#8211; es nutzte nichts, die Single wurde ein Riesen-Flop.<\/p>\n<p>Mit den kapitalen Flops &quot;<strong>Ein Vagabund liebt seine Welt&quot;<\/strong> und &quot;<strong>Wir tanzen alle Big Bamboo<\/strong>&quot;, der deutschen Version des <em>Saragossa-Band<\/em>-Hits, wurde die Jack White- und damit die Ariola-Phase des Duos recht ruhmlos beendet.<\/p>\n<p>Nina und Mike wechselten zu <em>Peter Orloff<\/em>, der Produktion und vielfach auch Komposition und Textdichtung &uuml;bernahm. Zun&auml;chst ging es zur Plattenfirma &quot;Crystal&quot;, sp&auml;ter zu <em>Orloff<\/em>s eigener Plattenfirma &quot;Aladin&quot;. Die erste Single war die deutsche Version des <em>Smokie<\/em>-Hits &quot;For A Few Dollars More&quot;. <em>Peter Orloff<\/em> textete darauf &quot;<strong>Ein paar Dollar mehr<\/strong>&quot;. Die Plattenfirma warb: &quot;Da <em>springen bestimmt ein paar Mark mehr raus<\/em>&quot; &#8211; diese Prognose hat sich nicht bewahrheitet, die Single wurde kein Erfolg.<\/p>\n<p>Danach wurde f&uuml;r das Duo wieder ein Original-Song geschrieben von den jungen aufstrebenden Schlagerschreibern <em>Peter Power<\/em> (b&uuml;rgerlich <em>Peter Schild<\/em>) und <em>Ulli Jonas<\/em>: &quot;<strong>Ich k&auml;m&#39; am liebsten zu Dir durch&#39;s Telefon&quot;<\/strong>. Die Plattenfirma fragte in der Anzeige: &quot;<em>Na, hat es jetzt bei Ihnen geklingelt?<\/em>&quot; &#8211; in den Kassen der H&auml;ndler leider nicht, daf&uuml;r aber in der Single. <em>Graham Bonney<\/em>-Fans erinnern sich vielleicht noch an den Song &quot;W&auml;hle 333&quot;, bei dem eine W&auml;hlscheibe zu h&ouml;ren ist. Genau so beginnt auch Nina und Mikes Telefon-Song. Das nostalgische Klingelger&auml;usch wurde musikalisch recht witzig in den Song eingebaut.<\/p>\n<p>Auch die weiteren Singles der 70er Jahre blieben weithin unbeachtet &#8211; Lieder wie die <em>Peter-Orloff<\/em> -Komposition &quot;<strong>Sommer auf Trinidad<\/strong>&quot; und die deutsche Version des <em>Eruption<\/em>-Hits &quot;One Way Ticket&quot;, &quot;<strong>R&uuml;ckflugticket auf den Mond<\/strong>&quot;, kamen einfach nicht mehr so an wie alte Erfolge.<\/p>\n<p>Nachdem die Plattenverk&auml;ufe merklich zur&uuml;ckgingen, beschritt das Duo Ende der 70er Jahre neue Wege. So waren sie kurzzeitig als Plattenproduzenten aktiv (so produzierten sie 1978 den Song &quot;Jezebel&quot; in der Interpretation des Schweizers <em>Steve-Young<\/em>).<\/p>\n<p>Auch als Diskotheken-Betreiber bet&auml;tigten sich die beiden zwischen 1979 und 1991. In ihrem Club &quot;Boa!&quot; traten viele ihrer Weggef&auml;hrten auf wie z. B. <em>Christian Anders, J&uuml;rgen Drews, J&uuml;rgen Marcus <\/em>und sogar <em>Wolfgang Petry<\/em>.<\/p>\n<p>Schallplatten produzierte das Duo munter weiter. Unter <em>Peter Orloffs<\/em> Regie wurden noch vier weitere wenig bekannte Singles ver&ouml;ffentlicht: 1980 interpretierten Nina und Mike die deutsche Version der Neuaufnahme des Klassikers &quot;Aloha Oe, Until We Meet Again&quot;, mit dem die <em>Goombay Dance Band<\/em> erfolgreich war. B&ouml;se Zungen behaupten, dass Mike sich extra f&uuml;r die Interpretation des Songs &quot;<strong>Aloha Oe, bis wir uns wiedersehen<\/strong>&quot; die &quot;<em>Oliver-Bendt<\/em>-Ged&auml;chtnisfrisur&quot; zugelegt habe.<\/p>\n<p>1981 gab es einen gro&szlig;en Trend in den Musik-Charts &#8211; unter &quot;Stars On 45&quot; wurden in Medley-Form gro&szlig;e Hits bekannter Interpreten zusammengefasst. Auf diesen Zug sprang auch der holl&auml;ndische Musiker &quot;<em>Lobo<\/em>&quot; auf, indem er <em>Harry Belafonte<\/em>-Klassiker als Potpourri ver&ouml;ffentlichte &#8211; mit gro&szlig;em Erfolg, selbst in England gelang damit ein Top-10-Erfolg. Kurios: Der holl&auml;ndische <em>Lobo <\/em>ist NICHT identisch mit dem &quot;Dog named Boo&quot; aus den fr&uuml;hen 70er Jahren. Da ist es fast schon absurd, dass 2001 in den Niederlanden eine CD erschien namens &quot;Very Best of <em>Lobo<\/em>&quot;, auf der sowohl der &quot;Dog Named Boo&quot;-Song als auch der &quot;Caribbean-Song&quot; zu finden ist. Wie dem auch sei, die deutsche Version von Nina und Mike, &quot;<strong>Caribian Disco Show<\/strong>&quot;, erreichte nicht ann&auml;hernd den Erfolg, den das Original hatte.<\/p>\n<p>Ebenfalls in den Niederlanden ein Top-10-Hit war das Lied &quot;Our Song&quot; von der britischen Band <em>Guys&#39;n&#39;Dolls<\/em>. Nina und Mikes deutsche Version von der Nummer hie&szlig; &quot;<strong>Unser Lied<\/strong>&quot;.<\/p>\n<p>1982 hatte Juan Pardo mit &quot;<strong>No me hables<\/strong>&quot; einen Hit. <em>Fred Jay <\/em>machte darauf einen deutschen Text &#8211; aber auch diese letzte von <em>Peter Orloff<\/em> produzierte gleichnamige Single schaffte keinen kommerziellen Durchbruch, erst recht nicht in Zeiten der Neuen Deutschen Welle. Folglich zog sich das Duo f&uuml;r einige Jahre vom Tontr&auml;germarkt zur&uuml;ck.<\/p>\n<p>Vier Jahre sp&auml;ter kamen Nina und Mike zur&uuml;ck zu ihrem langj&auml;hrigen Vertragspartner Ariola. 1986 schrieb die renommierte Textdichterin <em>Irma Holder<\/em> den deutschen Text des britischen Top-20-Hits &quot;All Night Holiday&quot; von <em>Russ Abbot<\/em>. &quot;<strong>In den Sommer fliehen<\/strong>&quot; lief zwar gut im Radio, ein echter Hit wurde es aber nicht. Bemerkenswert ist, dass das Duo erstmals f&uuml;r sich selbst einen Titel produzierte.<\/p>\n<p>Im Jahr darauf, 1987, erschien erneut bei Ariola die n&auml;chste Single der beiden, die von ihnen auch wieder selbst produziert wurde: &quot;<strong>Amore Mio<\/strong>&quot; &#8211; zur Komposition von Musikern der Rock-Band <em>Topas<\/em> fand erneut <em>Irma Holder<\/em> die Worte.<\/p>\n<p>Erneut in Eigenregie produzierten Nina und Mike 1988 dann den f&uuml;r sie typischen Urlaubssong &quot;<strong>Mit dem S&uuml;dwind um die Welt<\/strong>&quot;, erneut von <em>Irma Holder<\/em> getextet.<\/p>\n<p>1989 bis 1991 ver&ouml;ffentlichte das Schlager-Duo f&uuml;nf Singles bei Koch-Records, von denen leider kaum jemand Notiz nahm: &quot;<strong>San Angelo<\/strong>&quot; (1989), &quot;<strong>Der Stern von Montego<\/strong>&quot; (1989), &quot;<strong>Heute Nacht und f&uuml;r immer<\/strong>&quot; (1990), &quot;<strong>Fernandos Bodega<\/strong>&quot; (1990) und &quot;<strong>Der Wein von Samos&quot;<\/strong> (1991). Einige Quellen geben bei letztgenanntem Song &uuml;brigens an, es handle sich um eine Neuaufnahme des Costa-Cordalis-Songs von Ende der 70er Jahre, was aber nicht stimmt &#8211; bei dem Song handelt es sich um eine eigene Komposition.<\/p>\n<p>Nach einem Jahr Pause, in dem lediglich eine unver&ouml;ffentlichte Promo-Single produziert wurde (&quot;<strong>Wo die Tr&auml;ume zu Hause sind<\/strong>&quot;), banden sich Nina und Mike im Juni 1993 an den Schlager-Produzenten und Songwriter <em>Peter D&ouml;rr<\/em> und dessen Plattenfirma &quot;Caribic&quot;. Sto&szlig;richtung war es, dem &quot;<em>modernen Sound Rechnung zu tragen<\/em>&quot;, was offensichtlich gut gelang: Gleich die erste dort ver&ouml;ffentlichte Single, &quot;<strong>Herzblatt &#8211; gesucht von Steinbock<\/strong>&quot; wurde in der TV-Sendung &quot;Die deutsche Schlagerparade&quot; pr&auml;sentiert, mit dem Lied gelang ein ph&auml;nomenaler zweiter Platz in der TV-Show. Auch in vielen Rundfunkhitparaden konnte sich das Duo endlich wieder sehr erfolgreich platzieren.<\/p>\n<p>Auch die n&auml;chste 1994 ver&ouml;ffentlichte Single, &quot;<strong>Sag doch &#39;take it easy&#39; zum Leben<\/strong>&quot; wurde in der Schlager-Sendung &quot;Deutsche Schlagerparade&quot; vorgestellt, diesmal konnten sich Nina und Mike mit dem <em>Peter D&ouml;rr<\/em>-Song aber nicht platzieren.<\/p>\n<p>1995 gab es einen Grund zum Feiern: &quot;25 Jahre Nina und Mike&quot; &#8211; zu diesem Anlass wurde nicht nur von der Ariola eine viel gesuchte gleichnamige CD mit dem Untertitel &quot;Unsere gr&ouml;&szlig;ten Erfolge&quot; ver&ouml;ffentlicht mit Originalen(!) ihrer gro&szlig;en Erfolge bei der Ariola. Auch zwei Singles wurden im Jubil&auml;umsjahr ver&ouml;ffentlicht: &quot;<strong>Komm steig mal aus<\/strong>&quot; und das autobiografische &quot;<strong>Pferdeschwanz und Pettycoat&quot;<\/strong>. Die im Rock&#39;n&#39;Roll-Stil gehaltene meines Erachtens sehr originelle Single schaffte 1996 immerhin einen dritten Platz in der TV-&quot;Deutschen Schlagerparade&quot;.<\/p>\n<p>Die letzten drei regul&auml;ren Singles bei Caribic waren &quot;<strong>Mi Amor<\/strong>&quot; (1996), &quot;<strong>Das ist Klein Italien<\/strong>&quot; (1998) und &quot;<strong>Heut steigt bei uns ne Riesenparty<\/strong>&quot; (1999). Zum Jahrtausendwechsel wurde dann die Zusammenarbeit mit <em>Peter D&ouml;rr<\/em> beendet, um erneut mit <em>Peter Orloff<\/em> zusammenzuarbeiten.<\/p>\n<p>Dessen Philosophie zur Jahrtausendwende war es, Welthits mit deutschem Text neu zu ver&ouml;ffentlichen. So wurde 1999 &quot;<strong>Ich leb&#39; im Traum<\/strong>&quot; ver&ouml;ffentlicht, die deutsche Version von <em>ABBA<\/em>s &quot;I Have A Dream&quot;.<\/p>\n<p>Nach zwei weiteren Singles, &quot;<strong>Probier&#39;s doch mal mit Musik<\/strong>&quot; (2000) und &quot;<strong>Denn man sieht vor lauter B&auml;umen&#8230;&quot;<\/strong> (2001, eine &quot;Nachz&uuml;gler-Single&quot; und Auskopplung aus der Zeit mit <em>Peter D&ouml;rr<\/em>), wurde 2001 die <em>Peter-Orloff<\/em>-Produktion &quot;<strong>Santo Domingo<\/strong>&quot; ver&ouml;ffentlicht &#8211; eine Neuaufnahme des <em>Wanda-Jackson<\/em>-Klassikers.<\/p>\n<p>In den n&auml;chsten Jahren , 2002 und 2003, wurden weitere Titel von Caribic ver&ouml;ffentlicht &#8211; die Auskopplungen wurden kaum wahrgenommen: &quot;<strong>Weil wir beide uns gut verstehen<\/strong>&quot; und &quot;<strong>Reggae Nights<\/strong>&quot;.<\/p>\n<p>Nachdem rund 25 Jahre zuvor der Peter-Orloff-Song &quot;Sommer auf Trinidad&quot; floppte, versuchten Nina und Mike es mit dem &quot;originellen Lied &quot;<strong>Sommer, Sonne und Trinidad<\/strong>&quot; &#8211; der Erfolg dieser 2003er-Ver&ouml;ffentlichung war mit dem des Orloff-Songs vergleichbar.. Im gleichen Jahr wurde der Song &quot;<strong>Tausend mal in jeder Nacht<\/strong>&quot; produziert, der aber nie auf Tontr&auml;ger erschienen ist.<\/p>\n<p>Etwas Aufwind in die Karriere Nina und Mikes brachte der Wechsel zu &quot;Vandango&quot;. Unter der Regie von <em>J&uuml;rgen Westphal<\/em>, unter Mitwirkung von <em>Mats Bj&ouml;rklund<\/em> und mit Liedern von <em>Steffen Peters<\/em> gelang der eine oder andere Radio-Hit. Gleich die erste &quot;Vandango&quot;-Single, &quot;<strong>Komm sei stark<\/strong>&quot;, schaffte es bis auf Platz 2 der media control-Formatradiocharts (Volksmusik).<\/p>\n<p>Ein Jahr sp&auml;ter wurde mit gleichem Team der Song &quot;<strong>Er wollte wie Picasso sein<\/strong>&quot; eingespielt, und Nina &amp; Mike r&auml;umten beim Schlagermove in Hamburg am 03.07.2004 ab. (Damals wurde etwas frustriert beklagt, dass das Duo nicht zu den Schlager-Starparaden-Konzerten eingeladen wurde. Zitat Vandango Media: &quot;<em>Es ist v&ouml;llig unverst&auml;ndlich, dass Nina &amp; Mike nicht zu den &#39;Gro&szlig;en Schlager-Starparaden&#39; eingeladen werden.&quot;<\/em><\/p>\n<p>Am 07.04.2005 verstarb Nina im Alter von nur 58 Jahren in Wilhelmshaven. Sie erlag einem Lungenkrebs-Leiden.<\/p>\n<p>Die Feier zum geplanten Nina-und-Mike-Jubil&auml;um &#8211; 2005 h&auml;tte es das Duo seit 35 Jahren gegeben, fiel damit aus, ebenso kam es nicht mehr zum angepeilten Vertrag mit Universal Music Group, der sogar die Produktion einer Jubil&auml;ums-LP vorgesehen h&auml;tte. So wurde dann nur noch ein Lied namens &quot;<strong>Good Bye mon Ami<\/strong>&quot; als Promo-Single ver&ouml;ffentlicht, das allerdings recht billig produziert wirkt.<\/p>\n<p>Ende 2005 schrieb Mike in Gedenken an seine langj&auml;hrige Gesangspartnerin ein von den Zwillingen <em>Alfred und Stefan Kapfer<\/em> verfasstes Lied, dessen Text er selber gemeinsam mit der Textdichterin <em>Birgit Fritzsche<\/em> verfasst hat: &quot;<strong>Nina, danke f&uuml;r alles!<\/strong>&quot;.<\/p>\n<p>Mike plante, seine Karriere fortzusetzen. Zun&auml;chst war im Gespr&auml;ch, <em>Margit Anderson (,<\/em> die schon Duetterfahrung mit dem volkst&uuml;mlichen S&auml;nger <em>Roland Steinel<\/em> hatte,) als Gesangspartnerin aufzutreten unter dem Namen &quot;<em>Margit &amp; Mike<\/em>&quot; &#8211; ein Tontr&auml;ger der beiden wurde aber nie ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>Auch das Duett &quot;<em>Bettina und Mike<\/em>&quot;, das eine Zeit lang geplant war, erwies sich als Luftblase.<\/p>\n<p>Drei Jahre nach Ninas Tod, 2008, wurde mit Partnerin &quot;<em>Carmen<\/em>&quot; dann tats&auml;chlich eine neue Single ver&ouml;ffentlicht: Unter dem Namen &quot;<em>Carmen &amp; Mike<\/em>&quot; erschien der von Elmar Noderer komponierte und von Bernd Meinunger getextete Song &quot;<strong>Der Schl&uuml;ssel zum Gl&uuml;ck ist die Liebe<\/strong>&quot;.<\/p>\n<p>Das war die letzte Single, die von Mike ver&ouml;ffentlicht wurde. Noch im gleichen Jahr entschied sich Mike daf&uuml;r, erneut eine andere Duett-Partnerin zu w&auml;hlen, weil die vorherige Partnerin angeblich wohl dem Medienrummel nicht gewachsen war.<\/p>\n<p>Und so wurde verk&uuml;ndet, dass es unter dem Namen &quot;Nina und Mike&quot; ab 2009 weitergehen sollten. Die &quot;neue Nina&quot; wurde von der S&auml;ngerin <em>Anitha Warnes<\/em> verk&ouml;rpert. Es hie&szlig; damals, dass sie Mike ganz &quot;uneigenn&uuml;tzig&quot; helfen wollte, weil er ein Freund sei. Es wurde verlautbart: &quot;<em>Optisch w&auml;re es auch f&uuml;r die TV-Anstalten und die Branche ein Gewinn<\/em>&quot;.<\/p>\n<p>Was damit gemeint war und warum sie nur &quot;optisch&quot; und nicht etwa gesanglich als Gewinn vorgestellt wurde, kann man erahnen, wenn man folgenden Youtube-Clip aufruft &#8211; die Dame ist immerhin blond und beherrscht perfekt den &quot;Andrea-J&uuml;rgens-Tanzgrundschritt&quot;&#8230; &#8211; wozu muss man da noch singen k&ouml;nnen?:<\/p>\n<p>\n&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><iframe loading=\"lazy\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/e_o9T_8yJSM\" width=\"420\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stand 09.08.2015: 17 Dislikes und 0 Likes &#8211; das muss man auch erst mal schaffen&#8230; &quot;Erstaunlicherweise&quot; wurde mit ihr nie ein Tontr&auml;ger gemeinsam mit Mike produziert&#8230;<\/p>\n<p>Anschlie&szlig;end zog sich Mike mehr und mehr aus der &Ouml;ffentlichkeit zur&uuml;ck. Am 16.07.2015 erlag er im Alter von 71 Jahren einer Lungenentz&uuml;ndung. Zur Entt&auml;uschung vieler Fans wurde &uuml;ber seinen Tod von den Medien nur wenig berichtet. Immerhin hat zumindest <em>smago! <\/em>die traurige Nachricht ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>Auch wenn in Foren Nina und Mike als &quot;<em>Cindy und Bert<\/em> f&uuml;r Arme&quot; verspottet werden und in der Tat an deren Erfolg nie wirklich herankamen, wird ihre Musik sicher unvergessen bleiben. Insbesondere das Durchhalteverm&ouml;gen &#8211; vor ziemlich genau 40 Jahren hatten sie ihren letzten Hit, sind ihrem Stil (im Gegensatz zu vielen anderen Kollegen) immer treu geblieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>VORSCHAU: <\/strong>In Folge 34 dieser Reihe geht es um S&auml;nger und Dschungelk&ouml;nig <strong>COSTA CORDALIS.<\/p>\n<p>\n<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/nina_mike_mm.jpg\" style=\"width: 359px; height: 512px;\" \/><\/p>\n<p>\n<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/nina_mike_mm2.jpg\" style=\"width: 333px; height: 512px;\" \/><\/strong><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>Stephan Imming, 09.08.2015<\/p>\n<p>http:\/\/www.nina-mike.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neuzugang 11.08.1975!\u00a0 Im Jahr 1966 brachte ein Nachwuchs-Duo namens &quot;Joe &amp; Jenny&quot; eine Single-Schallplatte unter dem Titel &quot;Alle jungen Leute&quot;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":87209,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87208"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=87208"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87208\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/87209"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=87208"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=87208"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=87208"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}