{"id":86530,"date":"2015-08-26T00:00:00","date_gmt":"2015-08-26T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=86530"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"BERND-STELTER-Neue-CD-Wer-Liede-86529","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/nonsens\/BERND-STELTER-Neue-CD-Wer-Liede-86529\/","title":{"rendered":"BERND STELTER <br \/>Neue CD &quot;Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten&quot; ab 18.09.2015 im Handel!"},"content":{"rendered":"<p>Der selbsternannte &#8222;Genie\u00dfer-Spie\u00dfer&#8220; \u00fcber sein neues Werk&#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt Comedians, die einen Schenkelklopfer nach dem anderen ins Publikum feuern. Kabarettisten, die tiefgr&uuml;ndig Ursachenforschung betreiben und nicht selten ein Sammelsurium aus Schmunzeln, Lachen und Schweigen ernten. Und es gibt BERND STELTER.<\/p>\n<p>Bernd Stelter auf eine Rolle festzunageln, wird nicht gelingen. Klar macht er Kabarett &ndash; aber nicht nur. Denn er ist ein Mann, der sich in keine Schublade einordnen l&auml;sst. Und sein neustes Album &bdquo;Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten&ldquo; unterstreicht erneut seine Qualit&auml;ten eben auch als facettenreicher Liedermacher.<\/p>\n<p>Geboren im Unna der Sechziger Jahre, schmei&szlig;t er kurz vorm Examen sein Studium, um sich fortan einem Leben auf der B&uuml;hne zu widmen. <em>&bdquo;Mein Vater ist fast wahnsinnig geworden. Im Nachhinein betrachtet war es eine gute Idee&ldquo;,<\/em> sagt er heute.<\/p>\n<p>Stelter geh&ouml;rt zu einer Gilde detailverliebter B&uuml;hnengr&ouml;&szlig;en, der das Leben aufsaugt und stilsicher in seinen Stoffen verarbeitet. <em>&bdquo;Ich glaube, ein Kabarettist und Liedermacher geht vielleicht mit sehr offenen Augen durch die Welt. Und ich habe immer meine kleine, schwarze, ledergebundene Kladde dabei&ldquo;, <\/em>berichtet Bernd Stelter, der auf den 13 Songs seines neuen Albums &bdquo;Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten&ldquo; vor allem eines ist &ndash; authentisch.<\/p>\n<p>Das Album &uuml;berzeugt neben am&uuml;santem Storytelling wie beispielsweise in &bdquo;Schatz, du kannst Gedanken lesen&ldquo; oder &bdquo;Der langsame Jogger vom Rhein&ldquo; auch mit besonders nachdenklichen Momenten, die einmal mehr den Titel des Albums hervorheben &ndash; allem voran steht der Titel &bdquo;Ein Leben lang&ldquo;. In diesem Song verarbeitet Bernd Stelter auf einf&uuml;hlsame Weise den Tod seiner Eltern.<\/p>\n<p><em>&bdquo;Es hilft mir selber weiter, wenn ich Texte &uuml;ber das schreibe, was ich gerade erlebe. Den Text zu &bdquo;Ein Leben lang&ldquo; habe ich zwei Jahre nach dem Tod meiner Eltern geschrieben. Die Zeit habe ich gebraucht&ldquo;, <\/em>gibt Bernd preis.<\/p>\n<p>Er selbst bezeichnet sich als Genie&szlig;er-Spie&szlig;er. Genuss erf&auml;hrt er vor allem beim Musizieren und Texten. Mit G&uuml;nter Asbeck am Bass, Johannes Gokus am Schlagzeug, Sven Welter an der Gitarre und Ingo Wolfgarten am Piano wurde das stilistisch abwechslungsreiche Album mit Matthias Stingl als Produzent im Kern eingespielt. Als weitere G&auml;ste &uuml;berzeugen Magdalena Wolf am Cello und Gregor Meyle Geiger Christian Herzberger.<\/p>\n<p><em>&bdquo;Wir haben die Lieder nicht wie &uuml;blich aufgenommen, also erst eine Schlagzeugspur, dann Bass, dann ein bisschen Keyboard. Sondern wir haben als Combo eine Session gespielt&ldquo;,<\/em> verr&auml;t uns der Liedermacher und bekennender Reinhard Mey Fan aus Bornheim-Hersel.<\/p>\n<p>Lebenbejahende Lieder wie &bdquo;Ikarus&ldquo; oder &bdquo;Das ist das Gute&ldquo;, dem Heinz-Rudolf Kunze die Zeile &bdquo;Das ist das Gute, das es gelegentlich gibt, das gilt es zu pflegen, das ist es, weswegen mancher den Selbstmord verschiebt&ldquo; schenkte oder &bdquo;Neugierig auf Dich&ldquo; lassen den H&ouml;rer zustimmend nicken.<\/p>\n<p>Doch auch der kritische Stelter findet wieder Worte und T&ouml;ne, um dem Zeitalter von Partnerschaftsplattformen, &bdquo;Ich brech die Herzen&ldquo;, und Trash-Formaten, &bdquo;Ich schalt den Fernseher ein&ldquo;, die Leviten zu lesen.<\/p>\n<p><em>&bdquo;Wir denken in Bildern. Wir m&uuml;ssen ganz bewusst sch&ouml;ne Bilder sehen, damit es uns gut geht&ldquo;,<\/em> erg&auml;nzt Bernd Stelter, der seit den 80er Jahren auf der B&uuml;hne steht und deutschlandweit als Mitglied der Stammbesetzung von&quot; 7 Tage, 7 K&ouml;pfe&quot; ber&uuml;hmt wurde.<\/p>\n<p>Doch vor allem seine Live-Programme wie &bdquo;Geschichten aus der Vorstadt&ldquo;, &bdquo;Papa ist ne&rsquo; Knackwurst&ldquo;, &bdquo;Pubert&auml;t ist mehr als ein Pickel&ldquo;, &bdquo;Mittendrin&ldquo;, &bdquo;Mundwinkel hoch&ldquo; und nat&uuml;rlich &bdquo;Wer heiratet, teilt sich Sorgen, die er vorher nicht hatte&ldquo; lassen tief blicken und zeigen den wahren Bernd Stelter in Reinkultur. Apropos Rhein und Kultur. Karnevalist ist er nat&uuml;rlich auch noch. Und er kommt nie allein.<\/p>\n<p>Immer ist es die Gitarre, die ihn begleitet und jeden seiner Auftritte zu etwas ganz Besonderem macht. Bernd Stelters Charme, das Vermitteln von Vertrautheit und die abendliche Erkenntnis, dass viele Dinge, die uns tagt&auml;glich begleiten, einfach saukomisch sind, machen ihn zu einem Ausnahmek&uuml;nstler.<\/p>\n<p>Mit dem Album &bdquo;Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten&ldquo; ist es ihm gelungen, seine Sicht aufs Leben auf vierzehn wunderbaren Lieder zu res&uuml;mieren. Und auch hier, wie nach jedem Stelter Konzert, Kabarettabend oder jeder Lesung, darf ein Lied nicht fehlen.<\/p>\n<p><em>&bdquo;Es ist das Lied vom Clown&ldquo;,<\/em> erkl&auml;rt Bernd Stelter, <em>&bdquo;bei dem das Lachen nicht aufgeschminkt ist, der keine Tr&auml;ne im Auge hat. Es ist das Lied vom Clown, der hinter dem Vorhang steht und ins Publikum schaut. Da sieht er jede Menge freundliche Gesichter. Und dann geht es ihm gut. Es ist mein Lied vom Clown.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Pavement Records (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.pavement.de<br \/>http:\/\/www.bernd-stelter.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der selbsternannte &#8222;Genie\u00dfer-Spie\u00dfer&#8220; \u00fcber sein neues Werk&#8230;:\u00a0 Es gibt Comedians, die einen Schenkelklopfer nach dem anderen ins Publikum feuern. Kabarettisten,<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":86531,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[23],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86530"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=86530"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86530\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/86531"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=86530"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=86530"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=86530"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}