{"id":86113,"date":"2015-09-04T00:00:00","date_gmt":"2015-09-04T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=86113"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"DEUTSCHER-RADIOPREIS-2015-Deuts-86112","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop\/DEUTSCHER-RADIOPREIS-2015-Deuts-86112\/","title":{"rendered":"&quot;DEUTSCHER RADIOPREIS 2015&quot; <br \/>Deutscher Radiopreis 2015 &#8211; die Sieger!"},"content":{"rendered":"<p>Barbara Sch\u00f6neberger moderierte die Gala in der Veranstaltungshalle &#8222;Schuppen 52&#8220; mitten im Hamburger Hafen!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Sieger des Deutschen Radiopreises 2015 stehen fest. In einer festlichen Gala wurden am Donnerstagabend (3. September) in Hamburg in erstmals elf Kategorien die besten Radiomacher und H&ouml;rfunkproduktionen des Jahres 2015 ausgezeichnet. 137 Programme hatten in diesem Jahr ihre besten Produktionen und Protagonisten ins Rennen geschickt und sich mit insgesamt 366 Einreichungen am Wettbewerb beteiligt &#8211; ein neuer Rekord. Der Beirat des Deutschen Radiopreises verlieh au&szlig;erdem einen Sonderpreis an die norwegische Popband a-ha f&uuml;r ihr vielf&auml;ltiges musikalisches Schaffen in den vergangenen 30 Jahren. Neben a-ha sorgten Stars wie Sarah Connor, George Ezra, Rea Garvey, Kwabs und Olly Murs mit ihren Auftritten f&uuml;r den musikalischen Rahmen. Prominente Laudatoren &uuml;bergaben die Preise an die Gewinner, die eine unabh&auml;ngige Jury des Grimme-Instituts ausgew&auml;hlt hatte.<\/p>\n<p><strong>Und das sind die Preistr&auml;ger (mit Begr&uuml;ndungen der Jury):<\/strong><\/p>\n<p><strong>Beste Comedy<\/strong><br \/>\n98.8 KISS FM<br \/>\nPhilipp Schmid und Jochen Drechsler<br \/>\n&quot;Prenzlauer Berg News&quot;<\/p>\n<p>\nEin junges Berliner Programm sendet Stadtteil-Nachrichten in Schw&auml;bisch &#8211; und reagiert damit in sympathischer Weise auf den schon lange schwelenden und immer wieder diskutierten Schwaben-Hass und die Gentrifizierung im Szene-Kiez Prenzlauer Berg. Das ist Humor im besten Sinne: Ausgehend von einer aktuellen gesellschaftlichen Konfliktsituation, genau beobachtend, aber nicht diskriminierend, witzig und auf den Punkt formuliert, nicht &uuml;bertrieben parodierend, sondern authentisch, mit Leichtigkeit und Selbstironie pr&auml;sentiert. In einem Satz: Die hond a supr Sp&auml;&szlig;le g&#39;macht.<\/p>\n<p><strong>Beste Innovation<\/strong><br \/>\nRADIO PSR<br \/>\nMatthias Pfaff und Marco Brandt f&uuml;r<br \/>\n&quot;Die mehrPSR APP&quot;<\/p>\n<p>\nAlle Innovationen in der Radio- und Musikwelt der letzten Jahre sind digital und haben eines gemeinsam: Der Nutzer entscheidet wann er was h&ouml;ren will. RADIO PSR folgt diesem Nutzerverhalten konsequent mit seiner App, die das gesamte RADIO PSR auf einen Klick verf&uuml;gbar macht. Man will morgens wissen, wie die Verkehrslage ist: Ein Klick gen&uuml;gt, schon kommen die Verkehrsnachrichten. Chill out Musik f&uuml;r Abends? Ein Klick gen&uuml;gt. Das Highlight ist der personalisierte Wecker, der einen sogar mit seinem eigenen Namen begr&uuml;&szlig;t. Pers&ouml;nlicher geht Radio kaum.<\/p>\n<p><strong>Bestes Interview<\/strong><br \/>\nWDR 3<br \/>\nMichael Kohtes und Adrian Winkler<br \/>\n&quot;Zeichen &amp; Wunder. Das WDR-Literaturgespr&auml;ch&quot;<\/p>\n<p>\nEs war eine Sternstunde, als Michael Kohtes eines der letzten gro&szlig;en Interviews mit Fritz J. Raddatz f&uuml;hrte. Der legend&auml;re Literaturkritiker &#8211; ebenso polarisierend wie egozentrisch &#8211; erz&auml;hlt aus seinem Leben, h&auml;lt dabei auch mit pers&ouml;nlichen Details nicht hinterm Berg. Das einzigartige H&ouml;rerlebnis resultiert jedoch nicht nur aus der Jahrhundertfigur Raddatz. Enormen Anteil hat Kohtes&#39; souver&auml;ne, h&ouml;chst einf&uuml;hlsame Gespr&auml;chsf&uuml;hrung, die dem Gegen&uuml;ber manches zuvor ungeh&ouml;rte Bekenntnis entlockt.<\/p>\n<p><strong>Bester Moderator<\/strong><br \/>\nThorsten Schorn<br \/>\n1LIVE | WDR<br \/>\n&quot;1LIVE die Schorn Show&quot;<\/p>\n<p>\nEin gesundes Ma&szlig; an Seriosit&auml;t im richtigen Augenblick, aber auch die passende Tonlage f&uuml;r das Altersspektrum der 1LIVE H&ouml;rer zeichnen Thorsten Schorn in besonderer Weise aus. Humorvolle Interviews sind ebenso seine Sache wie gekonnt moderierte Beitr&auml;ge und Interviews zu ernsten Themen aus den Krisenregionen dieser Welt. Mittlerweile ist er mit seiner Schorn-Show ein fest etablierter Teil der 1LIVE -Sendestrecke und einem breiten Publikum weit &uuml;ber die Grenzen des 1LIVE -Sendegebietes hinaus bekannt und bei seinen H&ouml;rern &auml;u&szlig;erst beliebt.<\/p>\n<p><strong>Beste Moderatorin<\/strong><br \/>\nSiham El-Maimouni<br \/>\nWDR Funkhaus Europa<br \/>\n&quot;S&uuml;permercado&quot;<\/p>\n<p>\nFrech, frisch, unkonventionell &#8211; so l&auml;sst sich die Gewinnerin am besten beschreiben. Eine junge Moderatorin, die die ganze Bandbreite der Radiomoderation beherrscht: ernst und unterhaltsam, neugierig und einf&uuml;hlsam, laut und leise, witzig und nachdenklich. Ihre Pr&auml;sentation ist in jeder Situation kompetent und souver&auml;n. Dazu eine wunderbare Stimme, eine sympathische Ausstrahlung und eine &uuml;berzeugende Pr&auml;senz am Mikrofon. Eine Radiofrau mit gro&szlig;er Zukunft!<\/p>\n<p><strong>Beste Morgensendung<\/strong><br \/>\nN-JOY | NDR<br \/>\nAndreas Kuhlage und Jens Hardeland<br \/>\n&quot;Die N-JOY Morningshow&quot;<\/p>\n<p>\nSo wie das Leben, so die passende Morningshow: Nicht jeder Tag muss unbedingt ein Super-Tag sein, nicht jede Stadt auch gleich die sch&ouml;nste der Welt. Kuhlage und Hardeland vermitteln ihren H&ouml;rerinnen und H&ouml;rern keine krampfhaft rosa-rote Morgenwelt, wer schlecht drauf ist, darf auch mal ein bisschen grummelig sein. Das wird im Zweifel eh nicht lange anhalten. Mit ihren H&ouml;rer-Aktionen setzen sie interaktive Ma&szlig;st&auml;be. Kuhlage und Hardeland, zwei Showmaster, die es geschafft haben, alte Grund-Kompetenzen des Radios perfekt in modernes junges Programm zu transformieren. Die H&ouml;rer haben sie gerne an ihrem Fr&uuml;hst&uuml;cktisch, auf dem Beifahrersitz oder als B&uuml;ropartner.<\/p>\n<p><strong>Bestes Nachrichten- und Informationsformat<\/strong><br \/>\nSWR3<br \/>\nGregor Gl&ouml;ckner und Katharina Jansen<br \/>\n&quot;SWR3-Report Jung &#8211; schnell &#8211; tot&quot;<\/p>\n<p>\nSWR3, die Popwelle des S&uuml;dwestrundfunks, unterh&auml;lt ihre junge Zielgruppe nicht nur mit Popmusik und Shows: In der Informationsserie &quot;SWR3 Jung &#8211; schnell &#8211; tot&quot; machen die hauseigenen Reporter mit bewegenden O-T&ouml;nen, kritischen Gespr&auml;chen und dialogischen Experten-Call-ins erlebbar, wie dramatisch sich das Leben von T&auml;tern und Opfern im Stra&szlig;enverkehr &auml;ndert &#8211; oft f&uuml;r immer. Die Aufkl&auml;rung, Authentizit&auml;t und Aktualit&auml;t des Formats bewertet die Jury als preisw&uuml;rdig.<\/p>\n<p><strong>Bester Newcomer<\/strong><br \/>\nJulia Bamberg<br \/>\nradio ffn<\/p>\n<p>\nJulia Bamberg &uuml;berzeugt als souver&auml;ne Gastgeberin ihrer Sendung. Sie geht stets bestens vorbereitet ins Interview und schafft sehr schnell eine Gespr&auml;chsatmosph&auml;re, die den Interviewpartner aus sich heraus gehen l&auml;sst. Sie macht dabei nicht den Eindruck einer Newcomerin, moderiert und interviewt kenntnisreich und selbstbewusst, aber niemals selbstverliebt. Ein Talent, das seinen Weg im Radio gehen wird.<\/p>\n<p><strong>Beste Programmaktion<\/strong><br \/>\nradioBERLIN 88,8 | rbb<br \/>\nNina Siegers und Ron Perduss<br \/>\n&quot;Der Sonderzug nach Pankow&quot;<\/p>\n<p>\nDer &quot;Sonderzug nach Pankow&quot;, Udo Lindenbergs Kultsong aus den 80er-Jahren, in diesem Fr&uuml;hjahr wurde er Realit&auml;t. radioBerlin 88,8 und die Berliner Verkehrsbetriebe, die eigens eine U-Bahn in eine fahrende B&uuml;hne verwandelten, brachten den Zug &uuml;ber 30 Jahre nach Entstehen des Liedes tats&auml;chlich zum Rollen. Beim Exklusivkonzert auf Schienen dabei: 70 H&ouml;rer des Senders und tausende Berliner, die auf den Bahnsteigen den vorbeirollenden Zug bejubelten. Mit dem &quot;Sonderzug nach Pankow&quot; hat radioBerlin 88,8 die Herzen der Berliner tief bewegt.<\/p>\n<p><strong>Beste Reportage<\/strong><br \/>\n105,5 Spreeradio<br \/>\nYvonne Fricke und Toni Schmitt<br \/>\n&quot;Schlepperbanden &#8211; Menschenleben werden Ware&quot;<\/p>\n<p>\nIn einer packenden Reportage, f&uuml;r die Toni Schmitt mit seinem Team l&auml;nger als ein Jahr recherchiert hat, l&auml;sst der Reporter auf eindrucksvolle Weise viele Beteiligte sprechen: Fl&uuml;chtlinge, Menschen, die Fl&uuml;chtlinge betreuen, Mitarbeiter in Beh&ouml;rden, Bundespolizisten und Schlepper, die &uuml;ber ihr skrupellosen Gesch&auml;fts berichten. In schonungsloser und oft ersch&uuml;tternder Offenheit kommen Schicksale und Wahrheiten ans Licht, vor denen manche lange die Augen verschlossen haben. Diese Reportage kl&auml;rt auf und macht zugleich deutlich, dass es bei diesem Thema keine einfachen und eindeutigen Antworten gibt.<\/p>\n<p><strong>Beste Sendung<\/strong><br \/>\nBAYERN 3<br \/>\nStefan Schwabeneder und Stefan Kreutzer<br \/>\n&quot;Die Stefans &#8211; Drei Religionen, ein Humor!&quot;<\/p>\n<p>\nDie Woche nach dem Anschlag auf die franz&ouml;sische Satirezeitschrift Charlie Hebdo. Im Studio von BAYERN 3 treffen sich ein Jude, ein Moslem und ein Christ im Wochenr&uuml;ckblick &quot;Die Stefans&quot;. Stefan Kreuzer und Stefan Schwabeneder diskutieren nicht etwa &uuml;ber das Trennende der drei Glaubensrichtung, sie haben ihre G&auml;ste eingeladen, um sich und den H&ouml;rern Witze &uuml;ber die eigene Religion zu erz&auml;hlen. Unverkrampft, ohne Pathos und Zeigefinger kam so ein St&uuml;ck Radio heraus, das eindrucksvoll bewies, dass das scheinbar Trennende, wenn man gemeinsam lacht und &uuml;ber sich selber lachen kann, ganz schnell keine Rolle mehr spielt.<\/p>\n<p><strong>Sonderpreis des Beirats<\/strong><br \/>\na-ha<\/p>\n<p>\nEs begann im Sommer 1985. Die Single &quot;Take On Me&quot; ist aus dem Radio nicht mehr wegzudenken. Das Musikvideo, in dem reale Bilder zu einem Comic verschmelzen, gilt heute noch als einer der besten Video-Clips aller Zeiten. Der Song wird ein Welthit, S&auml;nger Morten Harket M&auml;dchenschwarm und a-ha werden Superstars.<\/p>\n<p>Die drei Norweger haben seitdem mehr als 80 Millionen Tontr&auml;ger verkauft, ihre Songs sind allein in Deutschland mit sechsfach Gold und sechsfach Platin veredelt. Titel wie &quot;Hunting High And Low&quot;, &quot;Crying In The Rain&quot; oder &quot;Foot Of The Mountain&quot; werden seit vielen Jahren t&auml;glich im Radio gespielt. A-ha haben ein Gesp&uuml;r f&uuml;r eing&auml;ngige Melodien. Ihre Hits haben sich ins &quot;Popged&auml;chtnis&quot; der ganzen Welt eingeschrieben. Seit 30 Jahren bewegen a-ha-Songs die Herzen der Radioh&ouml;rer. Eine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Karriere!<\/p>\n<p>Barbara Sch&ouml;neberger moderierte die Gala in der Veranstaltungshalle &quot;Schuppen 52&quot; mitten im Hamburger Hafen. 67 &ouml;ffentlich-rechtliche und private Radiosender in ganz Deutschland &uuml;bertrugen die Show live. Im Internet lief die Verleihung als Livestream auf deutscher-radiopreis.de. Elke Wiswedel, NDR 2, und Horst Hoof, Radio Hamburg, kommentierten das Geschehen f&uuml;r die Radioh&ouml;rer. Die Aufzeichnung ist zudem zeitversetzt in allen Dritten Fernsehprogrammen der ARD zu sehen.<\/p>\n<p>Stifter des Deutschen Radiopreises sind die H&ouml;rfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern z&auml;hlen, neben dem Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale &#8211; eine gemeinsame Plattform privater und &ouml;ffentlich-rechtlicher Sender zur St&auml;rkung des H&ouml;rfunks &#8211; sowie die Radio-Vermarkter AS&amp;S Radio und RMS. Die Federf&uuml;hrung liegt beim Norddeutschen Rundfunk.<\/p>\n<p>NDR (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.NDR.de<br \/>http:\/\/www.deutscher-radiopreis.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Barbara Sch\u00f6neberger moderierte die Gala in der Veranstaltungshalle &#8222;Schuppen 52&#8220; mitten im Hamburger Hafen!\u00a0 Die Sieger des Deutschen Radiopreises 2015<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":86114,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[27],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86113"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=86113"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86113\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/86114"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=86113"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=86113"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=86113"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}