{"id":85969,"date":"2015-09-10T00:00:00","date_gmt":"2015-09-10T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=85969"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"THOMAS-ANDERS-JUERGEN-DREWS-HEINO-ANNA-M-85968","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/THOMAS-ANDERS-JUERGEN-DREWS-HEINO-ANNA-M-85968\/","title":{"rendered":"THOMAS ANDERS, J\u00dcRGEN DREWS, HEINO, ANNA-MARIA ZIMMERMANN u.a. <br \/>Event-Bericht: Holger St\u00fcrenburg bei &quot;Dortmund Ol\u00e9&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Dortmund \u2013 Westfalenpark \u2013 Samstag, 05. September 2015, 13:00 Uhr &#8211; 22:00 Uhr!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nein, der Wettergott &uuml;ber Dortmund war nicht gn&auml;dig, am vergangenen Samstag, dem 05. September 2015, als das gro&szlig;e Finale der diesj&auml;hrigen &bdquo;OLE&ldquo;-Tournee dort im mit 20.000 Zuschauern restlos ausverkauften Westfalenpark stattfand. Obschon als &bdquo;Sommerparty&ldquo; deklariert, peitschte immer wieder in st&auml;rkster Form ungem&uuml;tlicher Regen auf das weitl&auml;ufige Open-Air-Gel&auml;nde herab, als insgesamt 15 fulminante K&uuml;nstler, die im Gro&szlig;en und Ganzen allesamt dem breiten Spektrum des in den letzten Jahren zunehmend erbl&uuml;henden Popschlagers angeh&ouml;rten, in Dortmund-City ihr Stelldichein gaben. Von 13.00 Uhr bis 22.00 Uhr &ndash; also volle neun Stunden lang &ndash; erlebte der Westfalenpark eine Supersause des deutschen Schlagers, wie sie im Buche steht. Matsch, Prasselregen, dunkle Wolken, konnten den zweimal zehntausend anwesenden Fans zu keinem Zeitpunkt die Laune verderben. Wenn man, wie der Verfasser dieser Zeilen, das Gl&uuml;ck hatte, im &ndash; gr&ouml;&szlig;tenteils &uuml;berdachten &ndash; VIP-Bereich das neunst&uuml;ndige Festival genie&szlig;en zu d&uuml;rfen, so blieb man vom st&uuml;rmischen Regen gottlob &uuml;berwiegend verschont, aber all die vielen Fans, die direkt vor der B&uuml;hne die gigantische Party begingen, luden schon so einiges auf sich, um w&auml;hrend dieses grausigen Wetters Frohmut, Schwung und Heiterkeit zu bewahren &ndash; und siehe da: es gelang ihnen bis 22.00 Uhr in Bestform.<\/p>\n<p>Den Anfang machte, kurz nach Eins, der aus dem M&auml;rkischen Kreis stammende S&auml;nger <strong>SANDY WAGNER<\/strong>. Zuerst hatten allerdings der im bunten 70er-Jahre-&bdquo;Schlager-Move&ldquo;-Anzug bekleidete Moderator <strong>Christian Schall<\/strong> und der nicht weniger grell und farbenfroh ausstaffierte DJ und Mallorca-Animateur <strong>Lorenz B&uuml;ffel<\/strong> die ansteigend n&auml;her an die B&uuml;hne eilenden Fans mit Konservenmusik von Peter Wackel oder Mickie Krause &ndash; beide waren im Zuge des &bdquo;Dortmund OLE&lsquo;&ldquo; noch &sbquo;live&lsquo; zu bewundern &#8211; in ausgelassene Stimmung versetzt &ndash; und dann legte <strong>SANDY WAGNER<\/strong> als Opening Act auch schon los. Der Iserlohner Partyschlager-K&ouml;nner begann mit seinem opulenten 2007er-Nightlife-Epos <strong>&bdquo;Sie tanzt den Rhythmus dieser Nacht&ldquo;<\/strong>. Tausende H&auml;nde erstreckten sich bereits gen Himmel, als der br&uuml;nette, langm&auml;hnige Frauenschwarm seine kommende Single <strong>&bdquo;Das Segelboot im Abendrot&ldquo;<\/strong>, einen so pulsierenden, wie romantisch-n&auml;chtlichen Tanzohrwurm, der &uuml;brigens vom erfolgsverw&ouml;hnten Junglyriker Tobias Reitz mit spritzigen Reimen bedacht wurde, erstmals &uuml;berhaupt coram Publico auff&uuml;hrte. Es folgten der 2013er-Discorenner <strong>&bdquo;Na und, jetzt blo&szlig; keine Panik&ldquo;<\/strong>, allen &uuml;ber 30j&auml;hrigen Zuschauern vor Ort gewidmet, und danach &ndash; &sbquo;live&lsquo; zur Akustikgitarre &ndash; ein paar Takte aus &bdquo;Opus&lsquo;&ldquo; 1985er-Bierzeltstomper <strong>&bdquo;Life is Live&ldquo;<\/strong>, dem unumg&auml;nglichen Country-Schnaderh&uuml;pfel <strong>&bdquo;Take me Home, Country Roads&ldquo;<\/strong> und dem 1963 von Phil Spector und Co. ersonnenen schmachtenden Liebesbeweis <strong>&bdquo;Baby, I love you&ldquo;<\/strong>, der daraufhin schnell in eine Dancefloor-taugliche, deutsche Fassung m&uuml;ndete, welche den muttersprachlichen Text von Rudolf M&uuml;ssig neu aufw&auml;rmte, den Ende 1983 der heutige &bdquo;WIND&ldquo;-S&auml;nger Andreas Lebbing unter seinem Kurzzeit-Pseudonym &bdquo;Andreas Haas&ldquo; f&uuml;r eine EMI-Single aufgenommen hatte.<\/p>\n<p>Kurz darauf, war die einzige Frau der diesj&auml;hrigen &bdquo;OLE&ldquo;-Tour an der Reihe: Der G&uuml;tersloher Schlagerlady &nbsp;<strong>Anna-Maria Zimmermann<\/strong> gelang es von einer Sekunde auf die andere, ihr Publikum geh&ouml;rig zu beeindrucken. Los ging es mit dem kessen &bdquo;I Santo California&ldquo;-Cover <strong>&bdquo;Tornero &ndash; Tausend Tr&auml;ume weit&ldquo;<\/strong>, bei dem wiederum nahezu alle Konzertbesucher mitsangen und ihre Arme in die Luft warfen. Die nicht weniger kraftvoll umjubelten Radiodauerbrenner <strong>&bdquo;Amore Mio&ldquo;<\/strong> (2013) und <strong>&bdquo;Mit Dir&ldquo;<\/strong> (2012), zwei einwandfrei clubtaugliche Disco-Fox-Nummern per Excellance, kamen hinterdrein. <strong>&bdquo;Sieben Wolken&ldquo;<\/strong> (2010), <strong>&bdquo;100.000 leuchtende Sterne&ldquo;<\/strong> (2011) und <strong>&bdquo;Die Tanzfl&auml;che brennt&ldquo;<\/strong> (2014) beendeten den freudig angenommenen 25-Minuten-Auftritt der einstigen &bdquo;DSDS&ldquo;-Teilnehmerin, deren aktuelles Album &bdquo;Bauchgef&uuml;hl&ldquo; sogar bis in die Top 20 der deutschen LP-Charts aufsteigen konnte.<\/p>\n<p>Nun ging es &bdquo;back to the 90ths&ldquo;, eine (nicht nur) musikalisch arg durchwachsene &Auml;ra, die der Verfasser dieser Zeilen von jeher mit Argwohn betrachtete. <strong>Lou Bega<\/strong>, in M&uuml;nchen geboren, aktuell in Berlin lebend, gelang 1999 ein sog. &bdquo;Ein-Hit-Wunder&ldquo;. In gemeinsamer Arbeit mit dem Komponisten Christian Pletschacher und den Produzenten&nbsp;Achim Kleist und Wolfgang von Webenau, entstand der Song &bdquo;Mambo No. 5&ldquo;. Hierbei drehte es sich um ein Cover des gleichnamigen St&uuml;cks von P&eacute;rez Prado aus dem Jahr 1952, dem Bega Text und eine neue Refrainmelodie hinzuf&uuml;gte. Mit diesem Konglomerat aus Jazz, Swing und Dancefloor, erklomm der Sohn eines ugandischen Vaters und einer italienischen Mutter im Sommer 1999 in Deutschland, der Schweiz, in &Ouml;sterreich und Gro&szlig;britannien den ersten Rang der Hitparaden; in den USA war im September 1999 zumindest der dritte Platz drin. Nach einigen mageren Jahren, ver&ouml;ffentlichte Lou Bega 2013 die CD &bdquo;A Little Bit of Eighties&ldquo;, auf der er allseits gel&auml;ufige Hitparadenst&uuml;rmer der &sbquo;coolen Dekade&lsquo; in seinem speziellen &bdquo;Mambo No. 5&ldquo;-Sound neu auskleidete. So startete Lou sein Set beim &bdquo;Dortmund OLE&ldquo; mit dem 1983er-Discoklassiker <strong>&bdquo;Give it up&ldquo;<\/strong> (im Original von &bdquo;KC &amp; the Sunshine Band&ldquo;), um daraufhin frohen Mutes seine erste 2000er-Single <strong>&bdquo;Tricky, Tricky&ldquo;<\/strong> darzubieten. Leider wollte bei seinen weiteren 80er-Neuauslegungen, wie <strong>&bdquo;Sunshine Reggae&ldquo;<\/strong> (1983, &bdquo;Laid Back&ldquo;), <strong>&bdquo;Vamos a la Playa&ldquo;<\/strong> (&bdquo;Righeira&ldquo;, dto.) oder <strong>&bdquo;Gimme Hope, Jo&rsquo;anna&ldquo;<\/strong> (Eddy Grant, 1988) keine soooo rechte Stimmung aufkommen, zumal bei der Neuinterpretation dieser unverbr&uuml;chlichen Pop-Begleiter aus unserer Jugend die Stimmkraft des Lou Bega einfach nicht das hergeben wollte, was die urspr&uuml;nglichen Songs per se verlangten. Nach dem 2010er-Top-40-Erfolg <strong>&bdquo;Sweet like Coca Cola&ldquo;,<\/strong> donnerte Lou Bega uns seinen Ewigkeitshit <strong>&bdquo;Mambo No. 5&ldquo;<\/strong> um die Ohren, der aber an denselben Sinnesorganen eines &uuml;berzeugten Ver&auml;chters der konturlosen 90er-Jahre-Musik, wie dem Verfasser dieser Zeilen, damals wie heute, spurlos vor&uuml;berzog. Gleicheis galt f&uuml;r <strong>&bdquo;I got a Girl&ldquo;<\/strong> (1999) und einen kubanisch inspirierten, doch sehr eint&ouml;nigen Folk-Dance-Mix, der als Zugabe fungierte.<\/p>\n<p>Hatte es w&auml;hrend der 25 Minuten Lou Bega &ndash; mal wieder &ndash; erst sacht zu regnen begonnen, so &ouml;ffneten die Wolken ihre Schleusen: Unerm&uuml;dlich klatschten die Regentropfen vom Himmel, als der enorm sympathische Jungstar <strong>NORMAN LANGEN<\/strong>, mitsamt seiner beiden T&auml;nzerinnen Lena und Franzi, die B&uuml;hne erst&uuml;rmte und, allen unbehaglichen Wetters zum Trotz, mit dem aufmunternden Popschlager <strong>&bdquo;Feueralarm&ldquo;<\/strong>; aus seiner aktuellen CD &bdquo;Wunderbar&ldquo;; die &uuml;brigens von niemand geringerem produziert wurde, als von Matthias Reim (dem wir auf diesem Wege eine schnelle und nachhaltige Genesung w&uuml;nschen!), die radikale Disco-Fox-Fete anging. Hit auf Hit folgte: die Regenschirme vor der B&uuml;hne bewegten sich auf und ab und die Menschen darunter tobten zu den schnellen Partyhymnen des 30j&auml;hrigen, gelernten Schwei&szlig;ers aus W&uuml;rselen, wie <strong>&bdquo;Ohne Ende, ohne Gnade&ldquo;<\/strong> (2015), <strong>&bdquo;Ich w&auml;hle Deine Nummer<\/strong>&ldquo; (2014), <strong>&bdquo;Mein Herz ist endlich frei&ldquo;<\/strong> (2013) oder <strong>&bdquo;Mit Dir will ich am Abgrund stehen&ldquo;<\/strong> (dto.). Absolute Glanzst&uuml;cke der Songauswahl dieses ersten realen musikalischen Highlights des Nachmittags waren auf jeden Fall Normans wunderbar (sic!) eing&auml;ngig-intensiven und sogleich mit Mitsingen auffordernden, letzten zwei Singles <strong>&bdquo;Wu Wu Wu Wunderbar&ldquo;<\/strong> bzw. das leicht frankophil angehauchte Dance-Chanson <strong>&bdquo;Au Revoir, Cherie&ldquo;<\/strong>, das im Mai 2015 als (insgesamt dritte) Radiomaxi aus &bdquo;Wunderbar&ldquo; ausgekoppelt worden war.<\/p>\n<p>Aus der &ouml;sterreichischen Marktgemeinde St. Johann in Tirol stammt der n&auml;chste hei&szlig;ersehnte Star des weiterhin von dunklen, immer wieder abregnenden Wolken verhangenen &bdquo;DORTMUND OLE&ldquo;-Festivals. Doch als Gerry Friedle, uns allen besser bekannt als <strong>&bdquo;D.J. &Ouml;tzi&ldquo;<\/strong>, f&uuml;r knapp eine halbe Stunde lang, mitsamt Gitarrist und Tanzladys, die B&uuml;hne im Dortmunder Westfalenpark f&uuml;r sich einnahm, lie&szlig;en sich weder der 44j&auml;hrige Entertainer selbst, noch seine Tausenden Fans auf dem matschigen Gel&auml;nde die Feierlaune verderben. Die 2010 von Dieter Bohlen geschriebene Liebeserkl&auml;rung &bdquo;In 100.000 Jahren&ldquo; gab den Startschuss f&uuml;r einen mitrei&szlig;enden Hitreigen inkl. des unvermeidlichen Megasellers <strong>&bdquo;Anton aus Tirol&ldquo;<\/strong> (1999), des ersten wahrhaftigen Schlagerevergreens des neuen Jahrtausends, <strong>&bdquo;Ein Stern, der Deinen Namen tr&auml;gt<\/strong>&ldquo;, und ein paar knappen Fragmenten aus dem 1975er-Discofetzer <strong>&bdquo;That&lsquo;s the Way I like it<\/strong>&ldquo;, mitsamt eines urigen Rockgitarrensolos, irgendwo benachbart bei &bdquo;Smoke on the Water&ldquo; und &bdquo;Highway to Hell&ldquo;. Neil Diamonds feudaler 1969er-Welterfolg <strong>&bdquo;Sweet Caroline&ldquo;<\/strong> avancierte zum prallen, glei&szlig;enden Partyhymnus der Extraklasse und als allerletzte Zugabe erklang der &ndash; naja, inzwischen schon etwas arg abgenutzte &ndash; einstige Oktoberfestaufmischer <strong>&bdquo;Hey Baby&ldquo;<\/strong>, der mir schon im Jahr seines Erscheinens in der bierseligen &bdquo;&Ouml;tzi&ldquo;-Sichtweise geh&ouml;rig auf die Nerven ging (was aber wahrscheinlich in erster Linie daran lag, dass ich damals noch in M&uuml;nchen wohnte und keinesfalls vorhatte, mit dem allj&auml;hrlichen &bdquo;Wies&rsquo;n&ldquo;-Gehabe, f&uuml;r das ich als &sbquo;Nordlicht&lsquo; &uuml;berhaupt kein Verst&auml;ndnis aufbrachte, meinen Frieden zu schlie&szlig;en!). Gerry steigerte die Begeisterung seines Publikums in Windeseile in h&ouml;chste Sph&auml;ren, manche stimmliche Schw&auml;che machte der sprichw&ouml;rtliche &bdquo;Anton aus Tirol&ldquo; mit seiner charmanten, lausbubenhaften Art der Kommunikation gegen&uuml;ber seinen Fans eiligst wieder wett &ndash; und nach und nach schlossen sich, zumindest f&uuml;r eine k&uuml;rzere Phase, wieder mal die Wolken &uuml;ber uns.<\/p>\n<p>Die Aufwartung des M&uuml;hlheimer S&auml;ngers <strong>Olaf Henning<\/strong> genoss ich ausschlie&szlig;lich innerhalb des VIP-Zeltes, denn, als der 47j&auml;hrige Erschaffer des sog. &bdquo;Lasso-Tanzes&ldquo; die ihm zustehende Halbestunde auf dem diesj&auml;hrigen &bdquo;DORTMUND OLE&ldquo; absolvierte, war es schon kurz vor 16.00 Uhr, was mir bedeutete, es sei nun langsam die Zeit f&uuml;r eine kleine St&auml;rkung &ndash; ergo Mittagessen plus nachzuholendes Fr&uuml;hst&uuml;ck &ndash; gekommen. Ein ganz leckeres Buffet hatte feine Pizzas und feuriges Chili Con Carne reichhaltig im Programm, so dass mein Hunger erst mal ordentlich gestillt wurde. Drau&szlig;en gr&ouml;lten die 20.000 Fans w&auml;hrend dessen Olafs allseits beliebte Partyges&auml;nge, von <strong>&bdquo;Blinder Passagier&ldquo;<\/strong> (1999), <strong>&bdquo;Herzdame&ldquo;<\/strong> (1998), <strong>&bdquo;So eine Nacht&ldquo;<\/strong> (2009) bis hin zu &ndash; wie kann es anders sein? &#8211; seinen Ultrahits <strong>&bdquo;Cowboy &amp; Indianer&ldquo; (Komm hol&lsquo; das Lasso raus)&ldquo;<\/strong> und <strong>&bdquo;Der Clown (Die Manege ist leer)&ldquo;<\/strong> lautstark und ergriffen mit &ndash; ich selbst g&ouml;nnte mir diese Darbietung auf einem der vielen aufgestellten Bildschirme, auf denen das B&uuml;hnengeschehen eins zu eins ins VIP-Zelt &uuml;bertragen wurde. Zum Schluss seines Auftritts gedachte Olaf Henning seinem langj&auml;hrigen Freund und Wegbegleiter Ibo, der vor 15 Jahren bei einem Autounfall verstorben war. 2013 hatte Olaf auf der Basis alter IBO-Aufnahmen nachtr&auml;gliche Duette mit dem liebenswerten Deutsch-Mazedonier eingesungen und auf diese Weise in Form einer Hommage-CD die wichtigsten Titel seines Freundes neu aufbereitet. Aus &bdquo;Jetzt oder nie&ldquo; ert&ouml;nte, gesungen von Olaf, nun Ibos legend&auml;res, klingendes Erkennungszeichen <strong>&bdquo;Ibiza&ldquo;<\/strong> als Zugabe.<\/p>\n<p>Erst vor einem Monat hatte ich ihn beim gro&szlig;en &bdquo;Sommer Open Air des ETuS\/DJK Schwerte&ldquo; mit Frank Neuenfels und seiner bezaubernden Partnerin Dani &sbquo;live&lsquo; erleben k&ouml;nnen: <strong>PETER WACKEL<\/strong>, Erlanger Partyk&ouml;nig und Dauergast in den wichtigsten Kneipen und Lokalen auf Mallorca, hatte auch diesmal, im Dortmunder Westfalenpark, 35 Minuten lang &bdquo;all die versauten Schlager&ldquo; (Zitat) in seinem B&uuml;hnenrepertoire und sang &ndash; man mag es kaum glauben, bei Beinahe-Sonnenschein (!) &ndash; unz&auml;hlige seiner knallgrellen Partyknaller, untermalt von phonstarken Ch&ouml;ren seiner hingerissenen Zuschauer. Nach einem kleinen Heavy-Intro im Sinne von &bdquo;Queen&rsquo;s&ldquo; &bdquo;We will rock you&ldquo; und &bdquo;AC\/DC&rsquo;s&ldquo; &bdquo;Thunderstruck&ldquo;, erschall sofort Peters aufgedrehter Mitgr&ouml;hl-Kracher <strong>&bdquo;Schei&szlig; drauf (Mallorca ist nur einmal im Jahr)&ldquo;<\/strong> (2014), gefolgt von der aktuellen Single des 38j&auml;hrigen, die da hei&szlig;t <strong>&bdquo;Die Nacht von Freitag auf Montag&ldquo;<\/strong> und fraglos das Zeug dazu hat, ein weiterer unvergesslicher Feten-Rei&szlig;er f&uuml;r Peter Wackel zu werden. Einen solchen hatte dieser bereits 1999 auf den Markt gebracht und denselben unter dem Motto <strong>&bdquo;Party, Palmen, Weiber und &acute;n Bier&ldquo;<\/strong> l&auml;ngst auf der vielbereisten Baleareninsel etabliert. Nicht nur der schmuddelige Schlammboden vor der B&uuml;hne, durch den die zigtausenden Schlagerfreunde im Westfalenpark h&uuml;pfen, schleichen, waten, summa summarum: sich durchqu&auml;len mussten, erinnerte an das in diesem Jahr extrem verregnete Heavy-Metal-Kultevent im schleswig-holsteinischen Wacken. Denn nun nahm sich Wackelpeter eines Ende 1983 erschienenen Brachial-Hardrock-Klassikers namens &bdquo;We&rsquo;re not gonna take it&ldquo; der stets furchterregend dreinblickenden US-Combo &bdquo;Twisted Sister&ldquo; an (ich glaube, das dazugeh&ouml;rige Album &bdquo;Stay Hungry&ldquo; ist die h&auml;rteste Hardrock-LP in meiner Sammlung&hellip;jenseits derer sagen meine Ohren: Nein!) und kreierte daraus die ultimative Gr&ouml;l-Orgie <strong>&bdquo;Wir wollen doch nur feiern&ldquo;<\/strong> (2015). Danach wurde die im Herbst 1984 von Roland Kaiser gesanglich glorifizierte, einst so offenherzige, aber zugleich trotzdem so edel und anmutig anmutende Gro&szlig;stadtsch&ouml;nheit <strong>&bdquo;Joanna&ldquo; <\/strong>(2006) flink zur &bdquo;geilen Sau&ldquo; und zum &bdquo;Luder&ldquo; erkl&auml;rt, bevor der durchwegs selbstironisch und humorig agierende Ballermann-Entertainer lauthals bekannte: <strong>&bdquo;Kenn&lsquo; nicht Deinen Namen&hellip; schei&szlig;egal, besoffen&ldquo;<\/strong> (2009) und zur Zugabe, nach einem kurzen A-Capella-Intro, nochmals seine aktuelle Definition der <strong>&bdquo;Nacht von Freitag auf Montag&ldquo;<\/strong> mit voller Wucht darbot.<\/p>\n<p>Im Anschluss an diese schrille, jedoch &ndash; nach ein paar Glas Rotwein &ndash; allenthalben ansprechenden Party-Tour durch Palma de Mallorca, im Rahmen derer das Wort &bdquo;Sch***&ldquo; wohl noch weitaus h&auml;ufiger vorkam, als in den 80er Jahren in einem durchschnittlichen &bdquo;Schimanski&ldquo;-&bdquo;Tatort&ldquo;, galt von nun an 20 Minuten lang die Parole &bdquo;Lobet den Herren&ldquo;. Dies ist keinesfalls als blasphemisch o.&auml;. zu klassifizieren, k&ouml;nnte es doch genauso gut auch hei&szlig;en &bdquo;R&uuml;hmet den Willi&ldquo;. Denn nun stand der Auftritt des nicht unumstrittenen K&ouml;lner Stimmungss&auml;ngers <strong>Willi Herren<\/strong> an. Der Herr Herren hat von jeher auffallend polarisiert. W&auml;hrend etwa ein bei mir im Haus t&auml;tiger, schlagerbegeisterter Blumenh&auml;ndler nur b&ouml;se Spr&uuml;che und wildeste Zoten f&uuml;r Willi &uuml;brig hat, freute sich meine in M&uuml;nchen lebende Frau Mama ma&szlig;los, dass ihr Herr Sohn nun, im Kontext des &bdquo;DORTMUND OLE 2015&ldquo;, den guten, alten &bdquo;Lindenstra&szlig;en-Olli&ldquo; endlich mal &sbquo;live&lsquo; verfolgen k&ouml;nne.<\/p>\n<p>Mit gutem Sicherheitsabstand, praktikabler ironischer Distanz (und einem weiteren Glas Rotwein vor mir), beschloss ich also, mir den Auftritt des einstigen &bdquo;Olli Klatt&ldquo;, dem besten b&ouml;sen Freund von &bdquo;Mutter Beimers&ldquo; aufm&uuml;pfigem j&uuml;ngeren Sohnemann &bdquo;Klausi&ldquo;, auf der VIP-Plattform, nahe der B&uuml;hne, kritisch zu Gem&uuml;te zu f&uuml;hren. Naja&hellip; vielleicht war es ja sogar Udo J&uuml;rgens pers&ouml;nlich, der beim Wettergott vorgesprochen hatte, um zu erreichen, dass bei Willis Offerierung seines legend&auml;ren 1982er-Hits <strong>&bdquo;Ich war noch niemals in New York<\/strong>&ldquo; kurz die Sonne hinter den Wolken hervorkroch. Die fundamentale Mitsingnummer, vorgetragen von Willi Herren, machte jederzeit Spa&szlig;, kam aber sicherlich in puncto Intensit&auml;t niemals an das geschichtstr&auml;chtige Original von Gro&szlig;meister Udo J. heran. Nun durften erst mal M&auml;nnlein und Weiblein vor der B&uuml;hne, zun&auml;chst getrennt, dann gemeinsam, von Willi dirigiert, ihre Gesangskraft austesten, bevor der teutonische &Uuml;berschwangshymnus zur gewonnenen Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft 2014 aus tausenden Kehlen ert&ouml;nte: <strong>&bdquo;So geh&rsquo;n die Gauchos<\/strong> (vulgo: geb&uuml;ckt und versch&auml;mt. Der Verf.)&hellip; So geh&rsquo;n die Deutschen (ergo: aufrecht und stolz Der Verf.)&ldquo;&hellip; ein (vermutlich) in wilden Zeiten, wie diesen, leicht missverst&auml;ndliches Lied, dessen inbr&uuml;nstige Intonation durch Willi und Publikumsch&ouml;re einen fraglos bizarren, vielleicht sogar eher unerfreulichen Eindruck hinterlie&szlig;. Auf die eher melancholisch gehaltene <strong>&bdquo;Mallorca-Hymne&ldquo;<\/strong> (2015) folgend, erklang als Schlusspunkt der Lobpreisung Willi Herrens dessen Version des zuvor schon von Peter Wackel vorgestellten 2013er-Ballermann-Hits <strong>&bdquo;Schei&szlig; drauf (Mallorca ist nur einmal im Jahr)&ldquo;<\/strong>.<\/p>\n<p>Moderator Christian Schall und Animateur Lorenz B&uuml;ffel baten nun das gesamte Team der Veranstalterfirma <strong>&bdquo;PRO EVENT&ldquo; <\/strong>zu sich auf die Bretter, die die Welt bedeuten, inklusive des Chefs <strong>Markus Krampe<\/strong> und sogar dessen extra angereister Mutter, und dankten allen Beteiligten f&uuml;r die vorz&uuml;gliche Durchf&uuml;hrung der gesamten diesj&auml;hrigen &bdquo;OLE&ldquo;-Tour und vor allem klarerweise f&uuml;r die fehlerfreie und mehr als nur liebenswerte Gestaltung des Tourneeschlusses am 05. September 2015 im Dortmunder Westfalenpark.<\/p>\n<p>Vor genau 30 Jahren, kurz nach Neujahr 1985, nahm ein Ph&auml;nomen in der deutschen, bald auch weltweiten Musikszene seinen Anfang, das als eines der erfolgreichsten einheimischen Pop-Projekte der 80er Jahre in die Musikhistorie eingehen sollte. Starproduzent und Songschreiber Dieter Bohlen bildete, gemeinsam mit S&auml;nger und M&auml;dchenschwarm <strong>Thomas Anders<\/strong>, das vieldiskutierte, von vielen hei&szlig;geliebte, von anderen harsch kritisierte Pop-Duo &bdquo;Modern Talking&ldquo;. Dessen erste f&uuml;nf Singles erreichten jeweils kurz nach Ver&ouml;ffentlichung den ersten Rang der hiesigen Verkaufshitparaden, auch im europ&auml;ischen Ausland, sogar in S&uuml;dafrika und Australien, wurden die Spitzenpl&auml;tze der Charts mit Bravour erstiegen. 1988 endete das erste Kapitel von &bdquo;Modern Talking&ldquo;, Dieter und Thomas trennten sich und konzentrierten sich auf ihre jeweiligen Solokarrieren. Nach einem wiederum &auml;u&szlig;erst reputierlichen Comeback 1998, fand die Geschichte des Duos erneut im Herbst 2003 ihren bis heute nicht revidierten Abschluss. W&auml;hrend sich Dieter daraufhin auf das Produzieren anderer K&uuml;nstler und vor allem seine RTL-Talentshow &bdquo;Deutschland sucht den Superstar&ldquo; (DSDS) beschr&auml;nkte, nahm Thomas weitere Solo-CDs auf, die sich vor allem in Russland sehr gut an den Mann bringen lie&szlig;en, und geht er immer wieder mit einem Best-of-Programm, bestehend aus alten &bdquo;Modern Talking&ldquo;-Hits und ausgew&auml;hlten Solowerken, auf ausgedehnte Tourneen, auch hier wiederum &uuml;berwiegend in ehemaligen Ostblock-L&auml;ndern. F&uuml;r die 2015er-&bdquo;OLE&ldquo;-Tour war <strong>Thomas Anders<\/strong> von &bdquo;PRO EVENT&ldquo; als &bdquo;Special Guest&ldquo; angeheuert worden, weshalb auch am letzten Samstag, gegen Halbsechs, wir &uuml;berzeugte 80er-Kinder voll auf unsere Kosten kommen sollten. Zusammen mit seiner Band, zelebrierte der 52j&auml;hrige Koblenzer nun eine gewaltige Ration an goldenen Popmelodien aus unserer Jugendzeit. Ausschlie&szlig;lich Top-10-Hits, darunter in erster Linie Nummer-Eins-Erfolge, habe Thomas f&uuml;r sein 45min&uuml;tiges Gastspiel beim &bdquo;DORTMUND OLE&ldquo; auf der Titelliste notiert, k&uuml;ndigte dieser zu Beginn seiner kleinen Zeitreise in die coolen Eighties nicht ohne Stolz an. Diesen kann sich der sympathische Popcharmeur zweifelsfrei leisten. Denn alle die im Westfalenpark ausgegrabenen Euro-Disco-Hymnen der Sorte &bdquo;<strong>Atlantis is Calling &ndash; S.O.S. for Love&ldquo;<\/strong> (1986, bis heute <em>DER<\/em> &bdquo;Modern Talking&ldquo;-Favorit des Rezensenten), <strong>&bdquo;Geronimo&rsquo;s Cadillac&ldquo;<\/strong> (dto.), <strong>&bdquo;You can win if you want&ldquo;<\/strong> (1985) oder <strong>&bdquo;Brother Louie&ldquo;<\/strong> (1986), haben unzweideutig wahrhaftige Musik- und Kulturgeschichte geschrieben. Mit <strong>&bdquo;You&rsquo;re not Alone&ldquo;<\/strong> (1998) gedachten Thomas und Band dem zweiten Gehversuch von &bdquo;Modern Talking&ldquo; und bei <strong>&bdquo;You&rsquo;re my Heart &ndash; You&rsquo;re my Soul&ldquo;<\/strong> (1984, angereichert um Fragmente aus Michael Jacksons &bdquo;Billie Jean&ldquo;) bzw. <strong>&bdquo;Cheri, Cheri Lady&ldquo;<\/strong> (1985) herrschte, trotz erneuter Regenstr&ouml;me, pures 80er-Jahre-Feeling in Reinkultur (bei meinen sch&ouml;nsten privaten Erlebnissen Mitte der 80er hatte es &uuml;brigens auch meist geregnet, also was soll&rsquo;s?? \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Zu Beginn der Folgedekade, genau gesagt Anfang 1991, schien eine hochtalentierte Rockband uss K&ouml;lle am Rhing in die Fu&szlig;stapfen der gro&szlig;en K&ouml;lschrock-Pioniere &bdquo;BAP&ldquo; treten zu wollen (und qualitativ auch zu k&ouml;nnen). &bdquo;BAP&rsquo;s&ldquo; damaliger Gitarrero Klaus &bdquo;Major&ldquo; Heuser produzierte &bdquo;Zwei Zoote Minsche&ldquo;, das jugendlich-deftige Hardrock-Deb&uuml;t von Peter Brings (voc, git), seinem Bruder Stephan (b, voc) und deren Combo, zu der u.a. Schlagzeuger Christian Bl&uuml;m, Sohn des fr&uuml;heren CDU-Arbeitsministers Norbert &bdquo;Die Rente ist sicher&ldquo; Bl&uuml;m und Keyboarder Kai Engel, Spr&ouml;ssling des &bdquo;Bl&auml;ck F&ouml;&ouml;&szlig;&ldquo;-Urgesteins Tommy Engel, z&auml;hlen. In einer Zeit, als klassischer Bluesrock schon bald von ohrenbet&auml;ubendem Grunge-Schiefklang &uuml;berrollt werden sollte, galten die ersten drei, vier &bdquo;Brings&ldquo;-Alben f&uuml;r Freunde traditioneller Rocksounds als reine Offenbarung. Die durchwegs im K&ouml;lschen Dialekt gehaltenen Texte bestachen durch Ehrlichkeit und Authentizit&auml;t. Am 09. Oktober 1991 h&ouml;rte ich das Quintett aus der Domstadt erstmals &sbquo;live&lsquo; im Hamburger &bdquo;LOGO&ldquo;, und ein Jahr darauf bekam die verregnete Ballade &bdquo;Et r&auml;nt in d&rsquo;r Rhing&ldquo; eine ganz spezielle Bedeutung f&uuml;r mich&hellip; mit durchaus gro&szlig;em Bedauern war jedoch zum Millennium zur Kenntnis zu nehmen, dass <strong>&bdquo;Brings&ldquo;<\/strong>, wie sich die Band von Anbeginn an nach ihren beiden Begr&uuml;ndern benannte, einen unerwarteten Stilwandel vollzogen. Der immense Erfolg des rockigen Stimmungsliedes &bdquo;Superjeilezick&ldquo; zur Faschingszeit 2001 trug die Verantwortung daf&uuml;r, dass sich die Gebr&uuml;der Brings und ihre Begleiter immer eindeutiger eher schlichteren Karnevalsschlagern, wenn auch verbunden mit rockiger Attit&uuml;de, &ouml;ffneten und gewohnten Bluesrock-Elementen fast vollst&auml;ndig entsagten. Folglich erwuchsen &bdquo;Brings&ldquo; von nun an, neben den &bdquo;H&ouml;hnern&ldquo;, zu einer der gefragtesten Bands f&uuml;r die &bdquo;N&auml;rrische Zeit&ldquo; und traten seitdem &uuml;berwiegend im Rheinland auf &ndash; mit f&uuml;r Altfans nicht selten arg gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftigen Party-Schmankerln. Einige derer hatten die f&uuml;nf Urk&ouml;lner, die auf der B&uuml;hne von zwei Bl&auml;sern verst&auml;rkt wurden, f&uuml;r ihren Auftritt auf dem &bdquo;DORTMUND OLE&ldquo; ausgesucht. Doch derartige Frohsinns-Kl&auml;nge hatten mich, trotz all meiner Liebe zu K&ouml;lle am Rhing, z&ouml;m K&ouml;lschen Verz&auml;ll und ortsans&auml;ssigen Rockern, wie &bdquo;BAP&ldquo;, Zeltinger oder Gerd K&ouml;ster, niemals so recht entz&uuml;cken k&ouml;nnen. Demzufolge g&ouml;nnte ich mir nun im VIP-Zelt eine weitere kleine Mahlzeit und betrachtete &bdquo;Brings&ldquo;-Epen, wie <strong>&bdquo;K&ouml;lsche Jong&ldquo;<\/strong> (2013), <strong>&bdquo;Polka, Polka, Polka&ldquo;<\/strong> (2015) oder eben <strong>&bdquo;Superjeilezick&ldquo;<\/strong> (2001), auf den massiven Bildschirmen, die an den Zeltw&auml;nden angebracht worden waren. Songs der ersten, rockigeren Band-&Auml;ra fanden im Westfalenpark anno 2015 leider nicht statt.<\/p>\n<p>Erst zum &ndash; sprichw&ouml;rtlichen &ndash; <strong>&bdquo;Gro&szlig;en Kino&ldquo;<\/strong> machte ich mich, entsprechend gut ges&auml;ttigt, wieder auf den Weg vor die T&uuml;r. Denn nun hatte sich der Essener Popschlager-Experte <strong>J&Ouml;RG BAUSCH<\/strong> f&uuml;r ein 35min&uuml;tiges ebensolches angek&uuml;ndigt. Der gro&szlig;gewachsene 42j&auml;hrige zog sofort alle Register und seine Fans, mitsamt vieler, von weither angereister Fanclub-Mitglieder, die sich selbst in Anlehnung an J&ouml;rgs 2006er-Hit <strong>&bdquo;Wie ein Wolf in der Nacht&ldquo;<\/strong> &bdquo;W&ouml;lflinge&ldquo; nennen, gnadenlos in seinen Bann. Das &uuml;berkandidelte <strong>&bdquo;Gro&szlig;e Kino&ldquo;<\/strong> (2008), der rasant voranst&uuml;rmende <strong>&bdquo;Tornado&ldquo;<\/strong> (2009), selbstverst&auml;ndlich die &sbquo;nachtaktiven Beutegreifer&lsquo;, erregten die Massen umgehend zum Mitsingen und Tanzen; Andreas Bouranis &ndash; m.E. schier schauderhaftes &#8211; Jammeropus <strong>&bdquo;Auf anderen Wegen&ldquo;<\/strong> geriet eh erst Dank J&ouml;rg Bauschs Interpretation desselben zu einem nicht mehr nervt&ouml;tenden Edelpopschlager, und J&ouml;rgs aktuelle Sommersingle <strong>&bdquo;Ich lieg so da&ldquo;<\/strong>, deren Pr&auml;miere ich am 10. Juli 2015 in der Recklinghausener &bdquo;VEST Arena&ldquo; &sbquo;live&lsquo; miterleben konnte, komprimiert eigentlich alles, was einen perfekten, tanz- und tr&auml;umbaren Schlager in modernem Gewande so ausmacht. J&ouml;rgs Freunde hatten in Dortmund sp&uuml;r- und h&ouml;rbar <strong>&bdquo;Lust am Leben&ldquo; <\/strong>(2005), und begleiteten ihr Idol auf <strong>&bdquo;Diesen Flug&ldquo;<\/strong> (2009) ein weiteres Mal in das <strong>&bdquo;Ganz Gro&szlig;e Kino&ldquo;<\/strong> &ndash; selten ist eine (gute) Halbe Stunde so wie im (also, in &bdquo;diesem&hellip;) &bdquo;Flug&ldquo; vergangen, wie J&ouml;rgs energetische gesangliche H&ouml;chstleistung im matschigen Westfalenpark zu Dortmund.<\/p>\n<p>P&uuml;nktlich mit dem n&auml;chsten Regenschauer (bestimmt der sechste oder achte im Zuge jenen neunst&uuml;ndigen Popschlager-Marathons) betrat ein gutgelaunter <strong>J&uuml;rgen Drews<\/strong> die B&uuml;hne, von einem Banjo umhangen &ndash; immerhin galt der heutige &bdquo;K&ouml;nig von Mallorca&ldquo; im zarten Alter von 15 Jahren als &bdquo;bester Banjo-Spieler Schleswig-Holsteins&ldquo; &ndash;, und vermochte es, innerhalb von Sekunden, trotz Erk&auml;ltung konsequent stimmstark, die 20.000 durchn&auml;ssten Schlagerfreunde, unter denen &uuml;brigens unerwartete viele junge Menschen zwischen 20 und 30 zu finden waren, denen man eine Vorliebe f&uuml;r dieses musikalische Genre kaum zugetraut h&auml;tte, zum wilden Partymachen zu animieren. Pr&auml;gnantest mit dem 2013er-Kracher <strong>&bdquo;Ole, ich freu mich drauf&ldquo;<\/strong> als den Kern der Sache treffende Einleitung, geleitete &bdquo;Onkel J&uuml;rgen&ldquo; seine Fans von einer Ekstase zum n&auml;chsten Ausflippen: Die aktuelle Radiosingle <strong>&bdquo;Heut schlafen wir in meinem Cabrio&ldquo;<\/strong>, der 2013er-Superohrwurm <strong>&bdquo;Kornblumen&ldquo;<\/strong>, <strong>&bdquo;Der schwerste Tag war gestern&ldquo;<\/strong> (2015) oder <strong>&bdquo;Ne, was ist das sch&ouml;n&ldquo;<\/strong> (2007) &ndash; ein Liedbeitrag von J&uuml;rgen nach dem anderen wurde von frenetischem Applaus begr&uuml;&szlig;t und vom ersten bis zum letzten Ton mit lautestem Mitsingen bedacht.<\/p>\n<p>Aufgrund des weiterhin str&ouml;menden Regens, hatte sich J&uuml;rgen bald eine wasserdichte Jacke angezogen und ein K&auml;ppi aufgesetzt, so dass man ihn zwar kaum noch erkennen konnte, was allerdings der berstenden Stimmung keinerlei Abbruch tat. Aus dem Wolkenbruch 2015 zur&uuml;ck in den hei&szlig;en Sommer 1976 ging es nun mittels des dauerfrischen Gassenhauers <strong>&bdquo;Ein Bett im Kornfeld&ldquo;<\/strong>, bevor J&uuml;rgen mit seinem ungewohnt betulich-schwebenden, geradezu grazi&ouml;s-weltl&auml;ufiges Chanson <strong>&bdquo;Es war alles am besten&ldquo;<\/strong>, zugleich Titelsong seiner im Fr&uuml;hjahr d.J. erschienenen Jubil&auml;ums-Silberscheibe zu seinem 70. Geburtstag (den man ihm weder ansieht, geschweige denn anh&ouml;rt!), seinem langen musikalischen Leben huldigte, um daran anschlie&szlig;end mit geballter Power die Abteilung &sbquo;Greatest Hits&ldquo; aufzuschlie&szlig;en. Dies geschah mit schnellen, tanzbaren, oft deutlich rhythmisch ausgefallenen Dance-Pop-Schlagern, a la <strong>&bdquo;Wie im Himmel, so auf Erden&ldquo;<\/strong> (2015), <strong>&bdquo;Ich bau Dir ein Schloss&ldquo;<\/strong> (2009) oder <strong>&bdquo;Wieder alles im Griff (auf dem sinkenden Schiff)&ldquo; <\/strong>(1999). Als durch nicht enden wollenden Beifall des Auditoriums eingeforderte Zugabe, schmetterte J&uuml;rgen seine 2011er-Kooperation mit den Ost-Berliner &bdquo;Puhdys&ldquo;, <strong>&bdquo;Hey, wir woll&rsquo;n die Eisb&auml;r&rsquo;n seh&rsquo;n&ldquo;<\/strong>, wobei &bdquo;Onkel J&uuml;rgen&ldquo; seinen st&auml;hlernen Oberk&ouml;rper freimachte, um uns allen zu beweisen, dass sein 70. Ehrentag am 02. April d.J. wirklich ein drastisches Missverst&auml;ndnis sein musste.<\/p>\n<p>Nur wenige Minuten sp&auml;ter, ergab sich &ndash; auch und insbesondere Dank der freundlichen Mitwirkung von PR-Lady <strong>Chiara Reubold<\/strong> &ndash; eine Option f&uuml;r ein kurzes Gespr&auml;ch mit J&uuml;rgen Drews ad Personam: Ich &uuml;berreichte ihm ein Exemplar des soeben aus der Druckerei gekommenen Benefiz-B&uuml;chleins <strong>&bdquo;Weihnachtsleben! &ndash; Prominente &amp; ihre Weihnachtsgeschichten&ldquo;<\/strong>, f&uuml;r das uns Herr Drews, neben knapp 30 anderen bekannten Menschen aus Show, Musik, Wirtschaft und Kultur, ein nettes, eigenes Weihnachtserlebnis aus seiner Kindheit erz&auml;hlt hatte. Diese habe ich, wie alle anderen Beitr&auml;ge zu diesem familienfreundlichen, kurzweiligen Buch, dessen Reinerl&ouml;s beim Verkauf Peter Sebastians &bdquo;F&ouml;rderkreis zugunsten Unfallgesch&auml;digter Kinder e.V.&ldquo; zugutekommt, 2014\/15 in m&uuml;hevoller Kleinarbeit redaktionell und journalistisch bearbeitet. Es entstanden zus&auml;tzlich ein paar Photos von J&uuml;rgen mit Buch, die wir in B&auml;lde in unsere Werbekampagne f&uuml;r &bdquo;Weihnachtsleben! &ndash; Prominente &amp; ihre Weihnachtsgeschichte&ldquo; mit einbinden werden.<\/p>\n<p>Somit verpasste ich beinahe den &ndash; intellektuell &uuml;beraus ansprechenden und geistvollen&hellip; &#8211; Auftritt des M&uuml;nsteraner Stimmungsmachers <strong>Mickie Krause<\/strong>. Naja, ein Fan des verschmitzten Dauer-Per&uuml;ckentr&auml;gers aus der christlichen Pfadfinderbewegung war ich nie und werde ich wohl auch niemals sein. Einwenig Rotwein gestaltete mir nun aber dennoch die die Grenzen des guten Geschmacks h&auml;ufig &uuml;berspringenden Saufhymnen und Bumslieder a la <strong>&bdquo;Geh mal &acute;n Bier hol&rsquo;n (GmbH)&ldquo;<\/strong> (2014), <strong>&bdquo;Rei&szlig; die H&uuml;tte ab&ldquo;<\/strong> (2003), <strong>&bdquo;Schatzi, schenk&lsquo; mir ein Photo&ldquo;<\/strong> (2010) bzw. <strong>&bdquo;Nur noch Schuhe an&ldquo;<\/strong> (2012) zumindest als soweit ertr&auml;glich. Was mir selbst nicht so zusagte, gefiel aber den nahezu allesamt inzwischen mit Alkohol und Matsch &uuml;bervollen Fans vor der B&uuml;hne. Als Mickie K. seinen &ndash; vor allem in grammatikalischer, stilistischer und sprachlicher Hinsicht so bet&ouml;rend brillant ausformulierten (&hellip;) &ndash; Megaknaller <strong>&bdquo;Geh doch zu Hause, Du alte Schei&szlig;e&ldquo;<\/strong> anstimmte, gefolgt von einer &hellip; naja&hellip; sehr andersgearteten &bdquo;Sailing&ldquo;-Coverversion unter dem Titel <strong>&bdquo;Ich bin solo&ldquo;<\/strong> und der letzten Single aus dem Hause Krause, <strong>&bdquo;Biste braun &ndash; kriegste Frauen&ldquo;<\/strong> anstimmte, gab es kein Halten mehr und die inzwischen rund acht Stunden bei bekannterma&szlig;en nicht unbedingt Open-Air-kompatibler Witterung ausharrenden Party People sprangen freudig durch die aufgeweichten Wiesen vor der gro&szlig;en B&uuml;hne des diesj&auml;hrigen &bdquo;DORTMUND OLE&ldquo;.&nbsp;<\/p>\n<p>Gegen Halbzehn war nun der Hauptact des Abends dran: Der &sbquo;blonde Barde&lsquo; <strong>Heino<\/strong> h&ouml;chstpers&ouml;nlich bot, gemeinsam mit einer mehrk&ouml;pfigen Begleittruppe, einen guten Querschnitt aus seinen zeitnahen Heavy-Metal- und &bdquo;Rammstein&ldquo;-beeinflussten Produktionen &bdquo;Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&ldquo; (2013) und &bdquo;Schwarz bl&uuml;ht die Haselnuss&ldquo; (2014). Obwohl sich schon einige Hundert Zuschauer auf den Weg ins trockene Zuhause begeben hatten &ndash; ob des Regens oder des Heinos wegen, mag dahingestellt bleiben -, gab der 76j&auml;hrige Kultstar mit der Sonnenbrille tats&auml;chlich sein Bestes, um die verbliebenen Schlagerfreunde positiv zu &uuml;berraschen. So extrem bierernst, dass bereits wieder Parodistisches zum Vorschein kommen wollte, beging Heino zun&auml;chst festlich den 2007er-Hitparadenst&uuml;rmer <strong>&bdquo;Junge&ldquo;<\/strong> des Berliner Punktrios &bdquo;Die &Auml;rzte&ldquo; und begab er sich dann in die dunkel-mystischen Untiefen des pseudodiabolischen Gothic Rock, coverte er folglich mit brachial &uuml;berzeichneter W&uuml;rde und Seriosit&auml;t <strong>&bdquo;Augen Auf (Eckstein)&ldquo;<\/strong>, im Original 2004 ein Nummer-Eins-Erfolg der Braunschweiger Darkwaver &bdquo;Oomph!&ldquo;. Heino balancierte sich durchaus gekonnt und geradlinig durch Herbert Gr&ouml;nemeyers 1988-Deutschrock-Meisterwerk <strong>&bdquo;Was soll das?&ldquo;<\/strong>, um kurz darauf seinen eigenen 1972er-Schlageroldie <strong>&bdquo;Blau, blau, blau, bl&uuml;ht der Enzian&ldquo;<\/strong> im Sinne der Neuen Deutschen H&auml;rrrte h&auml;mmernd und l&auml;rmend zu verhackst&uuml;cken. Westernhagens folkrockiger Kneipen-Schunkler <strong>&bdquo;Willenlos&ldquo;<\/strong> (1994) blieb vor Heinos eigenwilliger, aber keinesfalls uninteressanter Neuinterpretation ebenso wenig verschont, wie dessen eigener 1981er-Volkschlager <strong>&bdquo;Ja, ja, die Katja, die hat ja&ldquo;<\/strong>, der, seinerzeit verfasst vom Songschreiber-Team um G.G. Anderson, in einem straight vorantreibenden Rock&rsquo;n&rsquo;Blues-Arrangement zum Einsatz kam. Bei den dagegen eher fahlen 70er-Gassenhauern <strong>&bdquo;Tampico&ldquo;<\/strong> (1973), <strong>&bdquo;Carnival in Rio&ldquo;<\/strong> (1972) und seiner Sichtweise der 1970er-Ronny-Folkschnulze <strong>&bdquo;Sierra Madre del Sur&ldquo;<\/strong> belie&szlig; es Heino dagegen bei den urspr&uuml;nglichen schlagerhaften Umsetzungen. Nach der Bandvorstellung und einer kurzen Reprise von <strong>&bdquo;Junge&ldquo;<\/strong> war auch schon die magische 22.00-Uhr-Grenze erreicht, an der das <strong>&bdquo;DORTMUND OLE 2015&ldquo;<\/strong> aus L&auml;rmschutzgr&uuml;nden zu Ende gehen musste.<\/p>\n<p>Hinter uns lagen nun ganze neun Stunden launiger Musik zwischen Partyschlager, Ballermann-Fun, Disco-Fox, Popschlager, einigen europaweit bekannten Klassikern, einwenig Angerocktem und einer ertr&auml;glichen Portion Volkst&uuml;mlichem, die &uuml;ber weite Strecken einen hervorragenden, &auml;u&szlig;erst vielseitigen, vielschichtigen Querschnitt dar&uuml;ber aufbot, was sich 2015 so alles im moderneren Schlager-Genre abspielt. Dass dem Beobachter unter 15 Interpreten und Bands nicht alle gleicherma&szlig;en aus dem Herzen sprachen, ist in Anbetracht einer so gro&szlig;en Anzahl verschiedenster Acts unumg&auml;nglich.<\/p>\n<p>Ich danke an dieser Stelle ganz gewiss vor allem dem flei&szlig;igen Team von <strong>&bdquo;PRO-Event&ldquo;<\/strong> um <strong>Markus Krampe<\/strong>, das dieses aufregende und niemals langweilige Schlagerfestival m&ouml;glich gemacht hat, und hier ganz besonders der liebenswerten PR-Lady <strong>Chiara Reubold<\/strong>, die wie ein Wiesel &uuml;ber das gesamte Gel&auml;nde huschte, stets zur Verf&uuml;gung stand, wenn Fragen anstanden, und es auch einem schwerf&auml;lligen Journalisten, wie mir, sehr leicht gemacht hat, sich in dem konstruktiven Chaos dieser per se tollen Veranstaltung gut zurechtzufinden. Nat&uuml;rlich gilt mein Dank auch SMAGO!-Chefredakteur <strong>Andy Tichler<\/strong>, der diese Akkreditierung f&uuml;r mich auf den Weg gebracht hat (und dem sicherlich auch das leckere Buffet im VIP-Bereich sehr gut gemundet h&auml;tte \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Leider gab es allerdings im privaten Bereich mal wieder einige unsch&ouml;ne Erlebnisse, meine Schwerbehinderung betreffend, die mich vielleicht einwenig &bdquo;ged&auml;mpft&ldquo; klingen lassen und die ich, wenn ich ehrlich bin, eigentlich nie wieder erleben wollte. Davon abgesehen, hat mit das <strong>&bdquo;DORTMUND OLE 2015&ldquo;<\/strong> jedoch au&szlig;erordentlich gut gefallen; ob ich 2016 auch die eine oder andere &bdquo;OLE&ldquo;-Veranstaltung besuchen werde, mache ich von meinem Gesundheitszustand abh&auml;ngig!<\/p>\n<p>Holger St\u00fcrenburg, 05. bis 08. 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