{"id":85744,"date":"2015-09-14T00:00:00","date_gmt":"2015-09-14T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=85744"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"RALPH-SIEGEL-Buch-Besprechung-R-85743","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/RALPH-SIEGEL-Buch-Besprechung-R-85743\/","title":{"rendered":"RALPH SIEGEL <br \/>Buch-Besprechung: Ralph Siegel &#8211; &quot;Die Autobiografie&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Stephan Imming findet f\u00fcnf Aspekte an dem f\u00fcr Schlagerfreunde hoch interessanten Buch bemerkenswert &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">RALPH SIEGELs &bdquo;Autobiografie&quot; (der Name ist Programm &#8211; angenehm, mal keinen rei&szlig;erischen Titel zu nehmen, sondern einfach einen sachlichen Namen f&uuml;r das Buch zu w&auml;hlen -) ist h&ouml;chst lesenswert, selbst Insidern bieten sich spannende Einblicke in das Musikgesch&auml;ft, die teilweise bislang nach meiner Kenntnis wirklich noch in keiner Quelle ver&ouml;ffentlicht wurde &ndash; dazu im Detail sp&auml;ter mehr.<\/p>\n<p>Besonders l&ouml;blich ist die chronologische Herangehensweise. Gerade f&uuml;r einen <em>Udo-J&uuml;rgens<\/em>-Fan ist das die reinste Wohltat, wenn man Biografien im Hinterkopf hat, die ohne erkennbaren roten Faden zeitlich &bdquo;hin- und herspringen&ldquo; und teilweise sogar von einer Jugendbuchautorin verfasste &bdquo;biografische Romane&ldquo;&nbsp; sind &ndash; da finde ich die diesbez&uuml;gliche klare Struktur des Buches, das in einer auch f&uuml;r Laien verst&auml;ndlichen Sprache verfasst ist, mehr als l&ouml;blich.<\/p>\n<p>Offensichtlich ist &bdquo;Selbstbeweihr&auml;ucherung&ldquo; eine Eigenschaft, die typisch f&uuml;r Komponisten und Produzenten ist. Was <em>Jack White<\/em> schon fast zur eigenen Kunstform erhoben hat, ist in Ans&auml;tzen auch bei Siegel zu vernehmen &ndash; seine Schilderung, wie ER den Schlachtruf &bdquo;HOSSA!&ldquo; erfunden hat oder wie ER den Text &bdquo;Griechischer Wein&ldquo; durchdr&uuml;ckte gegen einen lapidaren Text (<em>Udo J&uuml;rgens<\/em> hat das in dutzenden von Interviews immer anders geschildert) oder wie ER den Text &bdquo;Ein bisschen Frieden&ldquo; gegen Widerst&auml;nde durchdr&uuml;ckte &ndash; ich war nicht dabei, aber ich denke, dass das schon alles etwas anders war.<\/p>\n<p>Richtig &auml;rgerlich an dem Buch ist die unfassbare Zahl an redaktionellen Fehlern oder Schreibfehlern. Auch dazu im Folgenden mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Folgende Punkte sind aus meiner Sicht aus dem Inhalt des Buchs hervorhebenswert:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"margin-left: 18pt; text-align: justify;\">1. Umfangreiche, teils absolut neue Informationen zum Grand Prix bzw. Eurovision Song Contest,<\/p>\n<p style=\"margin-left: 18pt; text-align: justify;\">2. Interessante Informationen aus der Schlager- bzw. Musikbranche,<\/p>\n<p style=\"margin-left: 18pt; text-align: justify;\">3. Statements zu deutscher Musik im Radio (bzw. in den Medien) und zur Nachwuchsf&ouml;rderung,<\/p>\n<p style=\"margin-left: 18pt; text-align: justify;\">4. &bdquo;Menschliches&quot; und ganz eigene Erkl&auml;rungen f&uuml;r Misserfolge,<\/p>\n<p style=\"margin-left: 18pt; text-align: justify;\">5. (Leider): Falsch geschriebene Namen, teilweise fehlerhafte Darstellungen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>1. Eurovision Song Contest<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insbesondere f&uuml;r Eurovisions-Fans wartet Ralph Siegel mit h&ouml;chst interessanten Informationen auf, die zumindest ich in der einschl&auml;gigen Literatur bislang nicht gefunden habe und die teilweise auch im Netz (zumindest bei grober Suche) so nicht zu finden sind:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>1956<\/strong> landete Deutschland beim Grand Prix auf den Pl&auml;tzen 4 und 11 (- ob diese Information verbrieft ist, wei&szlig; ich nicht &ndash; jedenfalls w&auml;re das eine meines Wissens absolut NEUE Information -).<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>1979 <\/strong>sang u. a. <em>G&uuml;nther Eric Th&ouml;ner<\/em> eine Gesangsspur zur Plattenaufnahme von &bdquo;<em>Dschinghis Khan<\/em>&ldquo;. Durch Soundprobleme in der Rudi-Sedlmayer-Halle, in der die Vorentscheidung lief, wurde entschieden, dass dort Vollplayback gesungen wurde &ndash; zum Gl&uuml;ck von <em>Dschinghis Khan<\/em>. &ndash; Auch <strong>1981<\/strong> war <em>Th&ouml;ner<\/em> &uuml;brigens als Backgrounds&auml;nger f&uuml;r Siegel aktiv &ndash; diesmal beim Song &bdquo;Johnny Blue&ldquo;.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>1980<\/strong> trat Siegel u. a. f&uuml;r Luxemburg mit dem Pop-Duo <em>Sophie und Magaly<\/em> an. Letztere starb 1996 an den Folgen einer HIV-Infektion.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>1982<\/strong> hatte sich <em>Nicole<\/em> mit gleich ZWEI Liedern platziert. Neben &bdquo;<strong>Ein bisschen Frieden<\/strong>&ldquo; konnte sich auch der Song &bdquo;<strong>Nur ein Lied<\/strong>&ldquo; durchsetzen. &ndash; Letzterer wurde von <em>Melanie Sanders<\/em> interpretiert, kam dann nicht mal bis ins Finale. Spannend: Komponist <em>Rainer Pietsch<\/em> wollte mit aller Gewalt seinen Song &bdquo;durchdr&uuml;cken&ldquo; und berief sich auf das bessere Ergebnis in der internen Jury. Dem wurde (zum Gl&uuml;ck) nicht stattgegeben. <em>Nicole <\/em>h&ouml;chstselbst traf die goldrichtige Entscheidung, mit &bdquo;Ein bisschen Frieden&ldquo; anzutreten.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>1983 <\/strong>w&auml;re Ralph Siegel liebend gerne als Zuschauer beim ESC im eigenen Lande, sogar in der eigenen Stadt (M&uuml;nchen) dabei gewesen &ndash; f&uuml;r ihn hatte der BR kein Ticket &uuml;brig..<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>1986 <\/strong>trat Siegel u. a. mit der Gruppe &bdquo;<em>Clowns<\/em>&ldquo; an mit der Titelmusik zu einem geplanten gleichnamigen Musical &ndash; sp&auml;terer Projektname des nicht in G&auml;nze realisierten Projekts war &bdquo;Clowntown&ldquo;. Einer der Sch&uuml;tzlinge der Gruppe war <em>Andreas Zaron<\/em>. Zuvor wurden f&uuml;r das Musical Demo-Aufnahmen mit <em>Penny McLean, Rainer Pietsch, Conny Jahn<\/em> und Chorfreunden gemacht. Meine pers&ouml;nliche Meinung: Ein grandioser Song, sehr gut umgesetzt &#8211; schade, dass daraus nicht mehr wurde&#8230;<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>1987 <\/strong>trat Siegels Sch&uuml;tzling &bdquo;<em>Cassy<\/em>&ldquo; als Kind beim ESC an mit dem Lied &bdquo;<strong>Aus<\/strong>&ldquo; &ndash; deren Schlagerkarriere war damit auch &bdquo;Aus&ldquo;, nicht aber die Musicalkarriere &ndash; sie wurde als &bdquo;<em>Katherine Mehrling<\/em>&ldquo; ein Musicalstar. Auf ihrer Wikipedia-Seite steht nichts davon, dass sie einst beim ESC antrat.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>1987<\/strong> war &bdquo;Lass die Sonne in Dein Herz&ldquo; nicht unbedingt der Favorit der Gruppe WInd&ndash; man entschied sich mit bandintern (Zitat) &bdquo;<em>3:3 F&Uuml;R&ldquo; den Titel&quot;<\/em>.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>1990 <\/strong>bewarb Siegel sich auch f&uuml;r &Ouml;sterreich f&uuml;r die Teilnahme am ESC &ndash; mit <em>Waterloo und Robinson<\/em> kam er in der Vorentscheidung mit dem Lied &bdquo;So a wundersch&ouml;nes Leben&ldquo; nur auf Rang 3.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>1992 <\/strong>w&auml;re Siegel lieber mit seinem f&uuml;r <em>Lena Valaitis<\/em> komponierten St&uuml;ck (&bdquo;Wir sehen uns wieder&ldquo;) zum Grand Prix gefahren; den Song schrieb er unter Pseudonym. Gewonnen hatte aber sein St&uuml;ck &bdquo;Tr&auml;ume sind f&uuml;r alle da&ldquo; (Interpret: Gruppe <em>Wind<\/em>).<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>1997 <\/strong>w&auml;re <em>Esther Ofarim<\/em> erste Wahl f&uuml;r das Lied &bdquo;Zeit&ldquo; gewesen, <strong>2003<\/strong> <em>Anke Engelke<\/em> f&uuml;r &bdquo;Let&rsquo;s Gat Happy&ldquo; &ndash; es hat nicht sollen sein.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Danach gab es keine Beteiligung mehr von Siegel beim ESC f&uuml;r Deutschland: <em>&quot;&#8230;wurden meine Angebote beim NDR und den verbundenen Machern immer abgelehnt<\/em>.&quot; (S. 428)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>2010 <\/strong>nahm der NDR das&nbsp; ESC-Nachwuchskonzept <em>Stefan Raabs<\/em> an, das Siegel lt. eigener Aussage fast in identischer Form schon Jahre zuvor so konzipiert und vorgeschlagen hatte mit abschl&auml;gigem Bescheid. Er wollte sich dennoch beteiligen und schrieb einen langen Brief an <em>Stefan Raab<\/em>, auf dessen Antwort er bis heute wartet.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>&egrave;<\/strong><strong> &bdquo;<\/strong><em>Noch einmal in Deutschland anzutreten, war und w&auml;re mein Traum, aber der ging bis dato nicht in Erf&uuml;llung&ldquo; (S. 407)<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>2. Informationen aus der Schlager- bzw. Musikbranche<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Wie schafft man es, einen Millionenhit zu &bdquo;seinem&ldquo; Copyright zu machen? Ganz einfach, man nimmt eine Volksweise (&bdquo;La Paloma&ldquo;), macht auf die &bdquo;freie&ldquo; Melodie einen Text und f&uuml;gt dem Originaltitel das Wort &bdquo;ad&eacute;&ldquo; hinzu &ndash; mit dieser sehr effektiven Methode gelang es Siegel, ein neues, gesch&uuml;tztes Copyright zu bekommen &ndash; ganz sch&ouml;n schlitzohrig&hellip; &nbsp;&nbsp;<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Sechzehn Jahre vor &bdquo;Ein bisschen Frieden&ldquo; war eine der ersten Projekte Siegels (anno 1966) eine LP namens &bdquo;Lieder gegen den Krieg&ldquo; mit den Hamburger <em>City Preachers<\/em>, zu denen <em>Inga Rumpf<\/em> geh&ouml;rte.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Siegels ersten Charts-Hit schaffte er mit <em>Dorthe Kollo<\/em> (&bdquo;Sein wahres Gesicht&ldquo;; Text <em>Michael &nbsp;Kunze,<\/em> Produktion <em>Fred Weyrich<\/em>) &ndash; er leckte Blut (&bdquo;<em>Bist Du einmal in den Charts, willst Du immer in die Charts<\/em>&ldquo;).<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">In seinem ganzen Leben ver&ouml;ffentlichte Siegel (gemeinsam mit <em>Michael Kunze<\/em>) einen einzigen &bdquo;Kotext&ldquo;: &bdquo;Tr&auml;nen im Gesicht&ldquo;, die deutsche Version von &bdquo;A Whiter Shade of Pale&ldquo;.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Der ber&uuml;hmte Schlager-Schaffende <em>Kurt Feltz<\/em> starb auf den Tag genau 10 Jahre nach Ralph Siegels Vater <em>Ralph Maria Siegel<\/em>.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Entstehungsgeschichte von <em>Udo J&uuml;rgens<\/em>&lsquo; &bdquo;Griechischer Wein&ldquo; schildert Siegel ganz anders als Udo es Zeit Lebens tat. Im Buch ist zu lesen, es sei Siegel gewesen, der einen anspruchsvolleren Text als &bdquo;Sonja, wach auf&ldquo; gew&uuml;nscht habe &ndash; ich traue da eher Udos Version..<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die DJ-Vorreiter werden auch im Buch genannt. S. 124: &bdquo;<em>Wenn Mal (Sondock) heute im Internet als &bdquo;Erfinder der Discotheken&ldquo; in Deutschland bezeichnet wird, dann kommt das den Tatsachen schon sehr nahe<\/em>. &ndash; Ganz so nahe aber dann wohl doch nicht: &bdquo;<em>Klaus Quirini, einem der profiliertesten und nettesten und laut eigener Aussage &bdquo;ersten Diskjockeys Deutschlands<\/em>&ldquo;.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Ein Teilnehmer der Casting Show &bdquo;Deutsche Stimme 2003&ldquo; war <em>Andreas Stieglmeier<\/em>, der heute als <em>Andreas Bourani<\/em> ein Top-Star ist. Siegel sa&szlig; seinerzeit in der Jury der Show.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Mit <em>Kriemhild <\/em>wollte Siegel eine von <em>Vicky Leandros<\/em> getextete deutsche Version des Hits &quot;Hijo de la luna&quot; auf den Markt bringen und bat darum um Freigabe des Textes. Bei der Gelegenheit kam raus, dass der Text lt. Insidern gar nicht von <em>Vicky<\/em> sei, sondern von einem guten Autorenp&auml;rchen aus Berlin, die aber nicht erw&auml;hnt werden wollen &#8211; sehr geheimnisvoll..<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vielleicht war es nur eine Bildungsl&uuml;cke meinerseits, aber auch im Netz gibt&#39;s dazu nur sp&auml;rliche Informationen: Der bekannte Komponist und Produzent <em>Rainer Pietsch<\/em> ist schon vor vielen Jahren verstorben.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>3. Statements zu deutscher Musik im Radio und zur Nachwuchsf&ouml;rderung<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">&bdquo;<em>Ich finde, es ist einfach traurig, dass all die Sendungen, die jahrelang dem deutschen Nachwuchs verholfen hatten, sich ihre Sporen zu verdienen, und ihnen eine Chance gaben, vor einer breiten &Ouml;ffentlichkeit aufzutreten, abgeschafft wurden.&ldquo; <\/em>(S. 109 f.)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Der Fred-Jay-Preis &bdquo;<em>sollte jungen Nachwuchsautoren eine finanzielle Starthilfe f&uuml;r ihre Zukunft erm&ouml;glichen. Die Antwort auf die Frage, warum der Preis inzwischen h&ouml;chst erfolgreiche und gut verdienende Interpreten bekommen, wei&szlig; ganz allein der Wind&ldquo;<\/em> (S. 120; gemeint sind da wohl Preistr&auml;ger wie <em>Peter Maffay<\/em> und <em>Katja Ebstein<\/em>).<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">&bdquo;<em>Es gibt gerade noch zwei Sender, die deutschem Nachwuchs, der nicht auf der Pop-, Rap- oder Rockschiene f&auml;hrt, eine Chance geben. Das ist doch wirklich unfassbar!<\/em> (S. 138)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">&bdquo;<em>Marktforschung hat das Bauchgef&uuml;hl &uuml;berholt, und ich will gar nicht wissen, wie viele potenzielle Hits auf diese Art und Weise keine Chance bekommen haben<\/em>&ldquo;. (S. 301)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">&bdquo;<em>Warum die Sendungen pl&ouml;tzlich alle eingestellt wurden, kann bis heute niemand richtig verstehen. Auch den Grand Prix der Volksmusikgibt es nicht mehr, und das hat der ganzen Szene enormen Schaden zugef&uuml;gt<\/em>.&ldquo; (S. 328)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">&bdquo;<em>Wenn ich einen Studenten losschicke und lasse ihn auf der Stra&szlig;e oder wo auch immer andere fragen, ob er lieber Schlager oder Oldies h&ouml;re, bekommt er nat&uuml;rlich zur Antwort Oldies. Ja, Lieder, die ich noch nicht kenne, kann ich mir ja auch nicht w&uuml;nschen!&ldquo;<\/em> (S. 329)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">&bdquo;<strong><em>Warum hier nicht mal wieder ein Nachdenken beim Rundfunkrat einsetzt, kann wohl niemand verstehen au&szlig;er den Beratern, die wahrscheinlich nur damit besch&auml;ftigt sind, die Werbung und die Einschaltquoten zum wichtigsten Aspekt ihrer Arbeit zu erkl&auml;ren<\/em><\/strong>.&ldquo; (S. 329)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">&bdquo;<em>Neue Talente werden fast nur noch in Castingshows gesucht<\/em>&ldquo; (S. 330)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">&bdquo;<em>Die Situation auf dem Sektor der Nachwuchsf&ouml;rderung ist inzwischen katastrophal. Alle wichtigen Sendungen, wie die ZDF-Hitparaden der Pop- und Volksmusik, hatten seit Jahrzehnten neue K&uuml;nstler hervorgebracht &ndash; K&uuml;nstler, die heute die Landschaft der Altstars anf&uuml;hren. Ohne diese Sendungen h&auml;tte es schon vor 30 Jahren einen totalen Zusammenbruch der deutschen Musikszene gegeben.&ldquo; <\/em>&nbsp;(S. 332)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">&bdquo;Die Menschen in Deutschland lieben deutsche Popmusik sowie Schlager und auch die Volksmusik, nur die meisten Redakteure und Programmmacher schauen einfach dar&uuml;ber hinweg und lassen einen gro&szlig;en Berufsstand im Regen stehen.&ldquo; (S. 332)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">&bdquo;Hier steht eine ganze Nation mit ihrer kreativen Zukunft auf dem Spiel.&ldquo; (S. 332)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">&bdquo;<strong><em>Von dem Geld, das hier von der GEMA eingenommen wird, wandern inzwischen mehr als 60 Prozent ins Ausland.<\/em><\/strong>&ldquo; (S. 333)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Wenngleich Siegel wohl nicht im Dunstkreis Silbereisens ist (er ist nun mal nicht <em>DJ &Ouml;tzi<\/em> oder <em>Voxxclub<\/em>), stellt er fair fest: <em>&quot;..h&auml;tten wir mehr Fernsehshows dieser Art, g&auml;be es auch mehr deutsche Stars, und daf&uuml;r ein Danke an Florian und trotz allem ebenso dem engagierten Macher Michael, aber auch dem MDR!&quot;. <\/em>(S. 432)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">&bdquo;<em>Und ich betone noch einmal, dass es dringend notwendig wird, dass die Radiolandschaft sich wieder in diese Richtung dreht, damit nicht nur deutsche Interpreten, sondern auch deutsche Autoren nicht total zugrunde gehen.<\/em>&quot; (S. 457)<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>4 a. Menschliches, Privates und Anekdoten<\/u><\/strong><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Tochter &bdquo;<em>Giulia<\/em>&ldquo; hei&szlig;t mit Geburtsnamen <em>Julia Anna Marina<\/em>, Vater &bdquo;<em>Ralph&ldquo;<\/em> wurde eigentlich <em>Rudolf<\/em> getauft &ndash; Umbenennung ist wohl beliebt bei den Siegels J.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><em>Truck Branss<\/em>, lt. Siegel &bdquo;Womanizer&ldquo; spannte ihm mal eine Freundin aus (&bdquo;<em>Helga<\/em>&ldquo;) &ndash; dieser Schweren&ouml;ter.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">In seinem Buch spricht Siegel immer (glaubw&uuml;rdig) liebevoll von seinen Eltern als &bdquo;Papi&ldquo; und &bdquo;Mami&ldquo; &ndash; in Interviews hingegen spricht er eher respektvoll von &bdquo;Papa&ldquo;.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Ganz offensichtlich ist Ralph Siegel nur bedingt Freund sozialer Netzwerke, er bedauert mehrfach, dass selbst E-Mails heutzutage als technisch veraltet gelten (S. 102 und S. 145).<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Mehrfach dankt Siegel den &Auml;rzten, die ihn in schweren Stunden aus unterschiedlichen Krankheiten herausgef&uuml;hrt und &bdquo;wieder auf die Beine gestellt&ldquo; haben.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Siegels Pressesprecherin verliebte sich in Dschinghis-Khan-Zeiten in deren T&auml;nzer <em>Louis Potgieter,<\/em> der allerdings einen Freund hatte.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">1980 trat Siegel mit zwei Acts beim ESC an. Die Betreuung des Luxemburger Beitrags &uuml;berlie&szlig; er hochprozentig <em>Norbert Daum<\/em>, weil der &bdquo;<em>restlos in die (!) Chorm&auml;dchen aus Paris verliebt<\/em>&ldquo; war.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Auch kleine politische &Auml;u&szlig;erungen sind zu vernehmen: &bdquo;<em>Nur Europa kann das schaffen und es wird ein geeintes Europa sein, so wie es die &bdquo;Vereinigten Staaten von Amerika gibt. Nur so kann man in Zukunft gestalten und &uuml;berleben<\/em>.&ldquo;<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Der Abschiedsbrief von Siegels Tochter <em>Marcella<\/em> an ihre Oma ist einfach nur herzzerrei&szlig;end &ndash; wundersch&ouml;n!<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Scheidung von <em>Dagmar<\/em> 2002 bedauert Siegel bis heute &#8211; es ist wohl doch etwas anderes, verlassen zu werden als selber zu verlassen&#8230;<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Ein wohl nicht besonders gutes Verh&auml;ltnis hat Ralph Siegel wohl zu <em>Jan Feddersen<\/em>: &quot;<em>wenn er meinen Namen liest, scheinen bei ihm mehrere Gl&uuml;hbirnen aufzulechten oder durchzubrennen<\/em>&quot;, &quot;<em>ein Grand Prix ohne Tiefschl&auml;ge f&uuml;r Siegel und besonders auch noch seine Interpreten darf nicht vorkommen<\/em>&quot;. Siegel ist &quot;<em>gespannt, ob er das vorliegende Buch im wahrsten Sinne des Wortes auch zerrei&szlig;t&quot;.<\/em><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Siegels Antrieb, immer wieder beim ESC teilnehmen zu wollen, hat Irma Holder wohl recht gut beschrieben: &quot;<em>Ralph &#8211; dabei sein ist Schei&szlig;e, nur g&#39;winna is schee<\/em>&quot;.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Sch&ouml;n finde ich Siegels Analyse, wie das ist, wenn in einer Beziehung ein Partner eine &quot;Auszeit&quot; haben will. Er schreibt dazu: &quot;<em>dahinter kann doch nur der Versuch stecken, &#39;etwas Besseres&#39; zu finden und wenn nicht, wieder zur&uuml;ckkommen zu k&ouml;nnen<\/em>&quot; &#8211; treffend..<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Trennung von <em>Kriemhild<\/em> f&uuml;hrte dazu, dass Ralph wieder raucht.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Auch zum Thema Rauchen hat Siegel ein bemerkenswertes Statement abgegeben, das ich nur &quot;unterschreiben&quot; kann: &quot;<em>Seit Rauchen verp&ouml;nt ist und auf die Stra&szlig;e verbannt wurde, treffen sich alle Raucher leicht versch&auml;mt immer drau&szlig;en auf dem Hof&#8230; Bei K&auml;fer auf der Wiesn war das der reine Kontaktbahnhof&quot;<\/em>.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>4 b. Schuldzuweisungen<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">1988 wurden <em>Maxi &amp; Chris Garden<\/em> beim Grand Prix &bdquo;nur&ldquo; 14., weil man im Saal so gut wie nichts h&ouml;rte.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Fu&szlig;ball-WM-Platte 1994 floppte, weil Deutschland so fr&uuml;h ausgeschieden ist. (Kleiner Vergleich: 1978 brachte <em>Udo J&uuml;rgens<\/em> mit der Fu&szlig;ball-Nationalmannschaft &bdquo;Buenos Dias Argentina&ldquo; heraus &ndash; auch da kam Deutschland &bdquo;nur&ldquo; unter die letzten 8 &ndash; dennoch wurde es Udos erfolgreichstes Album &uuml;berhaupt).<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">1997 wurde die Jury abgeschafft beim Grand Prix. Nur deshalb ist <em>Bianca Shomburg<\/em> nicht weiter oben gelandet in der ESC-Wertung.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">1999 wurden <em>S&uuml;rpriz<\/em>-Cassetten in der T&uuml;rkei zu Minimalpreisen verkauft. Nur deshalb wurden deren Tontr&auml;ger kein gro&szlig;er Erfolg.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">2002 war der Sound von <em>Corinna May<\/em> klingend nach &bdquo;<em>Arsch und Friedrich<\/em>&ldquo; &ndash; nur deshalb der schlechte Platz beim ESC.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">2006 erhielten &quot;Six4One&quot; (Siegels Gruppe f&uuml;r die Schweiz) zu wenig Punkte von den Juroren, weil die &quot;<em>vielleicht gedacht haben, dass die auf die L&auml;nderpunkte der Bandmitglieder hofften<\/em>&quot; &#8211; die Gruppe bestand aus Interpreten verschiedener L&auml;nder. Komisch, ich dachte immer, &quot;L&auml;nderpunkte&quot; h&auml;tte es nur bei Tutti Frutti gegeben &#8211; na ja, anderes Thema.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">2011 schrieb Siegel ein Lied f&uuml;r <em>Domenique Azzopardi<\/em>, der f&uuml;r Malta startete &#8211; dessen Scheitern war darin begr&uuml;ndet, dass er im Semifinale &quot;<em>derma&szlig;en daneben sang, dass wir null Chancen hatten&quot;.<\/em>&nbsp; (&#8230;endlich mal eine realistische Einsch&auml;tzung :-)&#8230;)<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">2012 trat man mit einem Facebook-Song an. Nachtr&auml;glich musste das Wort &quot;Facebook&quot; durch &quot;Social Network&quot; ersetzt werden, ansonsten w&auml;re San Marino disqualifiziert worden. Diese &Auml;nderung war Schuld, dass der Song sich nicht durchsetzen konnte.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">2013 &#8211; noch mal f&uuml;r San Marino &#8211; war Siegels Song hoch gehandelt, man nahm an, er sei sicher unter den 10 besten, die sich f&uuml;r das Finale qualifizieren. &quot;<em>Wer sicher drin ist, wird, wenn er Pech hat, gar nicht gew&auml;hlt, denn die, im Vorfeld schlecht dastehen, bekommen dann eher die Punkte als die gut Bewerteten.&quot; &#8211; <\/em>Tja, das Schicksal ist grausam &#8211; der gro&szlig;artige Song ist nur wegen dieses &auml;rgerlichen Sachverhalts nicht ins ESC-Finale gekommen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>5. Redaktionelle Fehler (ohne auch nur ansatzweisen Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit)<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 12 Geburtsanzeige Siegel &ndash; da wird &bdquo;<em>To Whom It May Concern<\/em>&ldquo; &uuml;bersetzt mit &bdquo;an alle <strong><u>Un<\/u><\/strong>interessierten&ldquo;!?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 23 Conn<strong><u>ie<\/u><\/strong> Francis schreibt sich mit &bdquo;-ie&ldquo; im Vornamen und nicht &bdquo;Conny Francis&ldquo;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 58, 67, 414 <strong><u>Gunter<\/u><\/strong> Gabriel hei&szlig;t nicht Gunther Gabriel &ndash; die angesprochene erste Single brachte er &uuml;brigens unter dem Namen &bdquo;Bobby Ford&ldquo; heraus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 92, 282 Gerhard <strong><u>Wendland<\/u><\/strong> schreibt sich ohne &ndash;t am Ende.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 96 Den Titel &bdquo;Du bist anders&ldquo; komponierte <strong><u>Christian Bruhn<\/u><\/strong> und nicht, wie gemutma&szlig;t, <em>Peter Orloff<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 119 f. <em>Fred Jay<\/em> hie&szlig; b&uuml;rgerlich Fritz Alexander <strong><u>Jacobson<\/u><\/strong> und nicht &bdquo;Jakobsohn&ldquo;. Er starb <strong><u>1988<\/u><\/strong> und nicht 1987.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 139 , S. 153 und S. 249 Der Ariola Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Fried<strong><u>e<\/u><\/strong>l Schmidt schrieb sich mit &bdquo;e&ldquo; und nicht &bdquo;Friedl Schmidt&ldquo;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 154 Vertragspartner von Peter Alexanders Fu&szlig;ballplatte war <strong><u>Dino Music<\/u><\/strong> und nicht K-Tel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 160 Die MIDEM fand erstmals <strong><u>1967<\/u> <\/strong>statt, nicht 1966.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 183 Die schwedische Legende hie&szlig; Zara<strong><u>h <\/u><\/strong>Leander und nicht Zara Leander.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 183 Roger Whittaker sang <strong><u>Mammy<\/u><\/strong> Blue und nicht Mami Blue.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 200, 459, 460 Der Arrangeur Ger<strong><u>t<\/u><\/strong> Wilden schreibt sich mit &bdquo;t&ldquo; und hei&szlig;t nicht Gerd Wilden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 212, 238, 293, 396 Joy <strong><u>Fleming<\/u><\/strong> schreibt sich mit einem &bdquo;m&ldquo;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 218, 228, 245G&uuml;nther Eri<strong><u>c<\/u><\/strong> Th&ouml;ner schrieb sich mit &bdquo;c&ldquo; im &bdquo;Eric&ldquo; und nicht mit &bdquo;k&ldquo;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S.234 Freddy Burger war 1980 nicht der &bdquo;sp&auml;tere Manager&ldquo; von Udo J&uuml;rgens &ndash; er hatte diese Funktion schon seit 1977 inne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 235 Ste<strong><u>ph<\/u><\/strong>an Sulke schreibt sich mit &quot;ph&quot; &#8211; f&uuml;r DEN Fehler habe ich ja gar kein Verst&auml;ndnis \ud83d\ude42<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 263 Es hei&szlig;t Palma d<strong><u>e <\/u><\/strong>Mallorca und nicht Palma di Mallorca<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 270 Der deutsche Nationaltorh&uuml;ter der WM 1982 schrieb sich Ton<strong><u>y<\/u><\/strong> Schumacher (ohne h) und nicht Toni Schuhmacher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 291 In der &Uuml;berschrift hei&szlig;t es &bdquo;Zur&uuml;ck zur Ariola&ldquo; &ndash; das Kapitel beschreibt aber den Wechsel der Vertriebsfirma f&uuml;r Jupiter von Teldec zu Polydor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 294 Bei der Vorentscheidung zum Grand Prix sagt Siegel, er h&auml;tte &bdquo;sechs von zehn Pl&auml;tzen&ldquo; erreicht. Es waren aber damals <strong><u>zw&ouml;lf <\/u><\/strong>Teilnehmer bei der Vorentscheidung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 301, 329 <strong><u>K<\/u><\/strong>ristina Bach schreibt sich mit &bdquo;K&ldquo; und nicht &bdquo;Christina&ldquo;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 309 Produzent Ton<strong><u>y <\/u><\/strong>Hendrik schreibt sich mit &bdquo;y&ldquo; &ndash; also nicht &bdquo;Toni&ldquo;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 340 Der fr&uuml;here MDR-Unterhaltungschef hei&szlig;t Udo <strong><u>Foht <\/u><\/strong>und nicht Udo Foth.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 344, 357, 358, 364, 406, 407 Der fr&uuml;here NDR-ESC-Redakteur hei&szlig;t J&uuml;rgen Meier-Be<strong><u>e<\/u><\/strong>r und nicht J&uuml;rgen Meier-Behr<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. 374 <strong><u>Ana<\/u><\/strong> Gonzales schreibt sich mit einem &bdquo;n&ldquo;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&Uuml;berraschenderweise habe ich die Schreibweise &quot;Ralf Siegel&quot; nicht gefunden :-).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r Ralph Siegels Buch kann ich nur eine (fast) uneingeschr&auml;nkte Kaufempfehlung abgeben. Er schreibt kurzweilig, hoch interessant und hochprozentig auch glaubhaft. Was mich (abgesehen von der viel zu hohen Fehlerzahl insbesondere bei Namen) etwas st&ouml;rt, ist, dass er quasi niemandem &quot;weh tun will&quot;. F&uuml;r meinen Geschmack w&auml;re an einigen Stellen (z. B. Andrea Bergs abgezockte K&uuml;ndigung von Jupiter, nachdem der Erfolg endlich da w&auml;re) auch mal &quot;Tacheles&quot; angesagt gewesen &#8211; wer zwischen den Zeilen lesen kann, erkennt aber, was Siegel von gewissen Dingen bzw. Leuten h&auml;lt. Da, wo ein Dieter Bohlen in die Vollen geht, h&auml;lt sich Siegel vornehm zur&uuml;ck &#8211; der goldene Mittelweg w&uuml;rde mir besser gefallen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sollte es zu einem 2. Teil der Biografie kommen (so etwas hat Siegel ja am Schluss des Buches angek&uuml;ndigt), w&uuml;rde ich mich daf&uuml;r gerne als Lektor bewerben :-).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em><u>Kleiner Scherz:<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>S. 132 &ndash; Der Moderator Rainer Nitschke schreibt sich &bdquo;Rainer Nitzschke&ldquo; (so behauptete es zumindest Geraldine Olivier)&hellip;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>S. 443 &#8211; Da er sich seinen Text nicht merken konnte, bat Maximilian Schell um eine gro&szlig;e Karte, von der er den Text ablesen wollte. Diese Karte bezeichnet man lt. Siegel als &quot;Neger&quot; (S. 443) &#8211; hoffentlich tritt Siegel mit diesem Hinweis nicht weitere politische Diskussionen los&#8230;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em><u>Ungel&ouml;ste Geheimnisse &#8211; Was war da los&hellip;<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&hellip;mit Helmar Kunte? (langj&auml;hriger Mitarbeiter nur mit einem Foto abgebildet, keine n&auml;heren Infos)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&hellip;am Gardasee? (&bdquo;Erinnerung ..f&uuml;r mich nicht so erfreulich&ldquo;; S. 268)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&hellip;richtige Freunde waren Andrea Berg und Siegel und Jack White und Siegel auch nicht wirklich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230;Guildo Horn fand Siegel &bdquo;eigentlich recht lustig&ldquo; &#8211; das klang anno 1998 aber anders \ud83d\ude42<\/p>\n<p>http:\/\/www.jupiter-records.de<br \/>http:\/\/www.jupiter-records.de\/pages\/rs_bio.html<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stephan Imming findet f\u00fcnf Aspekte an dem f\u00fcr Schlagerfreunde hoch interessanten Buch bemerkenswert &#8230;:\u00a0 RALPH SIEGELs &bdquo;Autobiografie&quot; (der Name ist<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":85745,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85744"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=85744"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85744\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/85745"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=85744"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=85744"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=85744"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}