{"id":85168,"date":"2015-09-26T00:00:00","date_gmt":"2015-09-26T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=85168"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"smago-INFORMIERT-Mehrheit-glaub-85167","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/smago-informiert\/smago-INFORMIERT-Mehrheit-glaub-85167\/","title":{"rendered":"smago! INFORMIERT <br \/>Mehrheit glaubt, dass Deutschland die vielen Fl\u00fcchtlinge verkraften kann!"},"content":{"rendered":"<p>Was das &#8222;ZDF-Politbarometer September II 2015&#8220; sonst noch so an den Tag bringt &#8230;: \u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"margin-left: 6pt; text-align: justify;\">Nach 55 Prozent vor zwei Wochen sind jetzt 63 Prozent der Meinung, die Fl&uuml;chtlingskrise gef&auml;hrde den Zusammenhalt in der EU sehr stark oder stark. F&uuml;r zusammen 34 Prozent (Sept. I: 42 Prozent) trifft dies nicht so stark oder gar nicht zu (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils &quot;wei&szlig; nicht&quot;). Einzelne EU-L&auml;nder, darunter auch Deutschland, haben im Zusammenhang mit der Fl&uuml;chtlingskrise wieder Kontrollen an ihren Grenzen eingef&uuml;hrt. Mit 78 Prozent begr&uuml;&szlig;t eine klare Mehrheit diese Ma&szlig;nahmen, nur 19 Prozent finden diese Kontrollen an EU-Binnengrenzen schlecht.<\/p>\n<p>\n&nbsp;<\/p>\n<p style=\"margin-left: 6pt; text-align: justify;\"><strong>Mehrheit glaubt, dass Deutschland die vielen Fl&uuml;chtlinge verkraften kann<\/strong><\/p>\n<p>Mit 57 Prozent (Sept. I: 62 Prozent) sind weiterhin die meisten Befragten der Meinung, Deutschland k&ouml;nne die gro&szlig;e Zahl an Fl&uuml;chtlingen, die zurzeit zu uns kommen, verkraften. 40 Prozent (Sept. I: 35 Prozent) glauben das nicht. Alles in allem finden 24 Prozent (Sept. I: 17 Prozent), dass f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und Asylbewerber in Deutschland zu viel getan wird. 49 Prozent (Sept. I: 57 Prozent) halten das Engagement &nbsp;f&uuml;r gerade richtig, und 21 Prozent (Sept. I: 21 Prozent) meinen, dass nicht genug getan wird. Auf lange Sicht erwarten 21 Prozent, dass die vielen Fl&uuml;chtlinge eher Vorteile f&uuml;r Deutschland bringen, 29 Prozent rechnen eher mit Nachteilen, und 47 Prozent sehen Vor- und Nachteile gleicherma&szlig;en.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 6pt; text-align: justify;\">\n<p>\n<strong>Fl&uuml;chtlingspolitik: Nur jeder Zweite zufrieden mit Merkel<\/strong><\/p>\n<p>W&auml;hrend fast drei Viertel (73 Prozent) der Befragten der Bundeskanzlerin insgesamt gute Arbeit bescheinigen (schlecht: 23 Prozent), f&auml;llt das Urteil zu ihrer Fl&uuml;chtlingspolitik eher gespalten aus: 50 Prozent sind der Meinung, Merkel mache im Bereich Fl&uuml;chtlinge und Asyl ihre Sache gut, 43 Prozent stellen ihr ein schlechtes Zeugnis aus. Von den CDU\/CSU-Anh&auml;ngern sind hier 68 Prozent zufrieden mit der Arbeit der Kanzlerin, 27 Prozent sind unzufrieden.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 6pt; text-align: justify;\">\n<p>\n<strong>TOP TEN: Merkel f&auml;llt mit deutlichen Einbu&szlig;en zur&uuml;ck auf Platz vier<\/strong><\/p>\n<p>Die Liste der zehn wichtigsten Politikerinnen und Politiker wurde von den Befragten Anfang September neu bestimmt. Hinzugekommen ist danach Wolfgang Bosbach und ausgeschieden Sahra Wagenknecht. Im Vergleich zur Vorumfrage werden die meisten Politiker jetzt schlechter bewertet, so auch Wolfgang Sch&auml;uble, der auf der Skala von +5 bis -5 mit einem Durchschnittswert von 2,1 (Sept. I: 2,4) die Liste erneut anf&uuml;hrt. Trotz leichter Verluste ist Frank-Walter Steinmeier mit 2,0 (Sept. I: 2,1) auf Platz zwei aufger&uuml;ckt, gefolgt von Neuzugang Wolfgang Bosbach mit 1,9. Deutliche Verluste hat Angela Merkel, die mit ebenfalls 1,9 (Sept. I: 2,4) bei Unterschieden im Hundertstelbereich nur noch Platz vier einnimmt. Das ist ihr schlechtester Wert in dieser Legislaturperiode. Danach Sigmar Gabriel mit 1,1 (Sept. I: 1,3) und Manuela Schwesig mit 1,0 (Sept. I: 0,9). Thomas de Maizi&egrave;re wird mit 0,6 (Sept. I: 0,7) bewertet, Ursula von der Leyen auch mit 0,6 (Sept. I: 0,8), und Gregor Gysi kommt auf 0,5 (Sept. I: 0,4). Am Ende der Rangliste steht Horst Seehofer mit unver&auml;nderten 0,2.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 6pt; text-align: justify;\">\n<p>\n<strong>Projektion: Union verliert &ndash; Linke und AfD legen zu<\/strong><\/p>\n<p>Wenn am n&auml;chsten Sonntag wirklich Bundestagswahl w&auml;re, m&uuml;sste die CDU\/CSU einen Punkt abgeben auf 41 Prozent und die SPD k&auml;me unver&auml;ndert auf 26 Prozent. Die Linke k&ouml;nnte sich auf 9 Prozent (plus 1) verbessern, die Gr&uuml;nen blieben bei 10 Prozent, und die FDP erreichte unver&auml;ndert 4 Prozent. Die AfD k&ouml;nnte zum zweiten Mal in Folge zulegen und mit 5 Prozent (plus 1) rechnen. Die anderen Parteien erzielten zusammen 5 Prozent (minus 1). Neben einer gro&szlig;en Koalition w&uuml;rde es damit auch f&uuml;r CDU\/CSU und Gr&uuml;ne sowie rechnerisch f&uuml;r CDU\/CSU und AfD reichen. Eine Koalition aus SPD, Linke und Gr&uuml;ne h&auml;tte dagegen keine Mehrheit.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 6pt; text-align: justify;\">\n<p>\n<strong>Abgas-Skandal: Gut die H&auml;lfte erwartet dauerhaften Schaden f&uuml;r VW<\/strong><\/p>\n<p>54 Prozent gehen davon aus, dass die Manipulation von VW bei den Abgaswerten von Dieselfahrzeugen dem Unternehmen dauerhaft schaden wird, 44 Prozent glauben das nicht. Dabei ist das Vertrauen in die Angaben von Autoherstellern generell nicht sehr gro&szlig;: 76 Prozent sind der Meinung, dass bei Abgaswerten sehr h&auml;ufig oder h&auml;ufig Falschangaben gemacht werden, nur f&uuml;r 17 Prozent kommt das nicht so h&auml;ufig oder fast nie vor.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"margin-left: 6pt; text-align: justify;\">\n<p>\n<strong>25 Jahre Deutsche Einheit: Zwischen West und Ost &uuml;berwiegen die Gemeinsamkeiten<\/strong><\/p>\n<p>Nach 26 Prozent vor zwanzig Jahren, 40 Prozent vor zehn Jahren und 43 Prozent vor f&uuml;nf Jahren sagen jetzt 55 Prozent, und damit erstmals eine Mehrheit, dass zwischen dem Westen und dem Osten Deutschlands die Gemeinsamkeiten &uuml;berwiegen. Diese Einsch&auml;tzung wird in den alten (56 Prozent) und den neuen (50 Prozent) Bundesl&auml;ndern geteilt. F&uuml;r zusammen 41 Prozent stehen dagegen weiterhin die Unterschiede im Vordergrund. Insgesamt 64 Prozent halten die Probleme der Wiedervereinigung gr&ouml;&szlig;tenteils f&uuml;r gel&ouml;st (nicht gel&ouml;st: 34 Prozent), darunter 66 Prozent der Befragten im Westen und 53 Prozent der Befragten im Osten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"margin-left: 6pt; text-align: justify;\"><em>Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgef&uuml;hrt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 22. bis 24. September 2015 bei 1225 zuf&auml;llig ausgew&auml;hlten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Die Befragung ist repr&auml;sentativ f&uuml;r die wahlberechtigte Bev&ouml;lkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich betr&auml;gt bei einem Parteianteil von 40 Prozent rund +\/- drei Prozentpunkte und bei einem Parteianteil von 10 Prozent rund +\/- zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: CDU\/CSU: 43 Prozent, SPD: 27 Prozent, Linke: 9 Prozent, Gr&uuml;ne: 10 Prozent, FDP: 3 Prozent, AfD: 5 Prozent. Das n&auml;chste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, 9. Oktober 2015.<\/p>\n<p>Foto-Credit: ZDF \/ Forschungsgruppe Wahlen<\/em><\/p>\n<p>ZDF (Textvorlage)<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was das &#8222;ZDF-Politbarometer September II 2015&#8220; sonst noch so an den Tag bringt &#8230;: \u00a0 Nach 55 Prozent vor zwei<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":85169,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[33],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85168"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=85168"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85168\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/85169"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=85168"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=85168"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=85168"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}