{"id":84922,"date":"2015-10-06T00:00:00","date_gmt":"2015-10-06T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=84922"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"HEINO-Konzert-Bericht-von-Steph-84921","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/HEINO-Konzert-Bericht-von-Steph-84921\/","title":{"rendered":"HEINO <br \/>Konzert-Bericht von Stephan Imming: HEINO-Konzertpremiere &quot;Schwarz bl\u00fcht der Enzian&quot;"},"content":{"rendered":"<p>Sein rundum gelungenes Konzert war zwar kurz, aber geil: Heino rockt!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor vielen Jahren habe ich Heino live bei einem Auftritt in meiner Heimatstadt erleben d&uuml;rfen. Es war wie immer: Man schaute sich links und rechts um, damit keiner sah, dass man dem K&uuml;nstler wohlgesonnen ist, weil es peinlich war, Heino-Fan zu sein &#8211; um dann ein souver&auml;nes Konzert geboten zu bekommen.<\/p>\n<p>Wohl kaum jemand musste sich in seiner Karriere derart oft <strong>&bdquo;<\/strong>verarschen&quot; lassen wie der blonde S&auml;nger mit der Sonnenbrille. Egal, ob es <em>Otto Waalkes<\/em> oder der <strong>&bdquo;<\/strong><em>wahre Heino<\/em>&quot; war &#8211; immer wieder wurde auf den Barden<strong>,<\/strong> teils auch unter die G&uuml;rtellinie gehend<strong>,<\/strong> eingepr&uuml;gelt.<\/p>\n<p>Gr&uuml;nde daf&uuml;r gibt es zur Gen&uuml;ge &#8211; allein der ungeheure Bekanntheitsgrad seit Jahrzehnten, die hellblonden Haare, die wohl nicht alle ganz echt sind, die unverkennbare Sonnenbrille &#8211; da f&uuml;hlen sich (zu) viele angesprochen, ihre Witze zu machen. Auch die krude Theorie, Heino treibe mit seinen deutschen<strong>,<\/strong> volkst&uuml;mlichen Liedern nationalsozialistische Bl&uuml;ten, sagt wohl deutlich mehr &uuml;ber Vertreter solcher Thesen aus als &uuml;ber den K&uuml;nstler selbst.<\/p>\n<p>Nachdem Heino &uuml;ber Jahrzehnte diese vielfach d&uuml;mmlichen Witze und Anfeindungen recht klaglos ertragen hat (- es sei denn, der Bogen wurde &uuml;berspannt, indem Heinos guter Name als K&uuml;nstler f&uuml;r eigene Veranstaltungen missbraucht wurde -), hat er sich k&uuml;rzlich das Recht herausgenommen, nun einmal selber der deutschen Musikszene den Spiegel vorzuhalten, indem er viele deutsche Rock- und Popklassiker in seinem Stil spielte. Diejenigen, die sich zu gerne selber &uuml;ber Heino lustig gemacht hatten, waren genau die, die am lautesten protestierten, wenn sie selber mal im kabarettistischen Fokus standen.<\/p>\n<p>Der Erfolg der entsprechenden Ver&ouml;ffentlichung <strong><em>&bdquo;<\/em><\/strong>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&quot; &uuml;bertraf jegliche Erwartungshaltungen &#8211; Heino hatte damit seinen allerersten Nummer-1-Erfolg in den Albumcharts. Auch die Nachfolge-LP <strong><em>&bdquo;<\/em><\/strong>Schwarz bl&uuml;ht der Enzian&quot;, auf der er sein eigenes Werk rockig bzw. sogar im Heavy-Metal-Stil persiflierte, war durchaus ein Erfolg.<\/p>\n<p>Am 3. Oktober 2015 startete nun eine gleichnamig Tour des Barden in Oberhausen. Gleich bei der Ankunft an der Halle musste man sich angesichts offensichtlich vieler anwesender Metal- bzw. Punk-Fans die Augen reiben. Des R&auml;tsels L&ouml;sung war in Teilen, dass zeitgleich in der (nun wirklich nicht f&uuml;r Schlagerkonzerte bekannten) Location (in einer anderen Halle) die Punkband <strong>&bdquo;<\/strong><em>Cock Sparrer<\/em>&quot; einen Auftritt hatte. &#8211; Aber auch das Heino-Publikum war &uuml;beraus gemischt, wobei nach meinem Empfinden die &bdquo;Rocker&quot; deutlich in der Mehrheit waren. Offensichtlich waren aber auch viele ganz alt eingesessene treue Heino-Fans vor Ort, wobei das <strong><em>&bdquo;<\/em><\/strong>Jungvolk&quot; (Durchschnittsalter 25 bis 40 Jahre) sehr deutlich in der Mehrheit war.<\/p>\n<p>P&uuml;nktlich (wie angek&uuml;ndigt) um 20:30 Uhr ging es dann los &#8211; die (O-Ton) <strong><em>&bdquo;<\/em><\/strong><em>lebende Musiklegende aus Bad M&uuml;nstereifel, California&quot;<\/em> begann gleich mit einem echten Knaller, dem Lokomotiv-Song seiner Erfolgs-CD <strong><em>&bdquo;<\/em><\/strong>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&quot;, <strong><em>&bdquo;<\/em>Junge<\/strong>&quot;, den urspr&uuml;nglich <em>die &Auml;rzte<\/em> sangen, die vor vielen Jahren mit <strong><em>&bdquo;<\/em><\/strong>Radio brennt&quot; &auml;hnlich fulminant einst ihr Konzert begannen.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Begr&uuml;&szlig;ung &#8211; <em>(&bdquo;Meine Damen und Herren, das war gestern! Rocker duzen sich! Ich darf doch ,Freunde&#39; zu Euch sagen&ldquo;<\/em>) ging es mit zwei weiteren Perlen aus dem <strong><em>&bdquo;<\/em><\/strong>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&quot;-Album weiter: <strong>&bdquo;Augen auf!<\/strong>&quot; und <strong>&bdquo;Was soll das?&quot; <\/strong>wurden von Heino souver&auml;n pr&auml;sentiert. Das war mal etwas Besonderes, bei einem <em>Gr&ouml;nemeyer<\/em>-Song perfekt den Text verstehen zu k&ouml;nnen &#8211; wobei man <em>Gr&ouml;nemeyer<\/em> zugute halten muss, dass er im Gegensatz zu Heino meines Wissens keinen Teleprompter nutzt&#8230;<\/p>\n<p>Nun war Heino warm gelaufen und k&uuml;ndigte einen Song an, der <strong><em>&bdquo;<\/em><\/strong><em>schon zwei mal ein Hit war<\/em>&quot;: 1972 im Original, 1988 als Rap-Version &#8211; nun sei es Zeit gewesen, eine Rock-Version zu machen &#8211; in der Tat passte <strong>&bdquo;Schwarz bl&uuml;ht der Enzian<\/strong>&quot; schon etwas zur Mettal-Location.<\/p>\n<p>Nachdem es sehr <strong>&bdquo;<\/strong>heavy&quot; geworden war, k&uuml;ndigte Heino an, dass er ja sehr gerne Seemannslieder gesungen habe und davon einen Klassiker zu Geh&ouml;r bringen wolle, der schon Bestandteil seiner ersten LP war. Heinos Version von <strong>&bdquo;La Paloma<\/strong>&quot; konnte sich h&ouml;ren lassen &#8211; spannend vor allem, wie sich der Schlagzeuger austobte (- schade, leider gab es kein Programmheft oder &Auml;hnliches, so dass ich in der Regel die Namen der Musiker nicht kenne -). Auf einem Bein kann man nicht stehen, folglich wurde mit <strong>&bdquo;Wir lagen vor Madagaskar<\/strong>&quot; ein weiterer Seemannsliederklassiker vorgetragen. &Auml;hnlich wie bei <strong>&bdquo;<\/strong>La Paloma&quot; lie&szlig;en hier nach meinem Geschmack <strong>&bdquo;<\/strong><em>Santiano<\/em><strong>&ldquo;<\/strong> gr&uuml;&szlig;en, was aber positiv gemeint ist.<\/p>\n<p>Weiter ging es mit einem <strong>&bdquo;Frauenblock&quot;<\/strong> &#8211; auch &uuml;ber Frauen hat Heino ja<strong>,<\/strong> laut eigener Aussage<strong>,<\/strong> immer gerne gesungen <strong>&#8211;<\/strong> fr&uuml;her hie&szlig;en die halt Barbara, Katja und <strong>&bdquo;Rosamunde&ldquo;<\/strong>, deren Song den Frauenblock einl&auml;utete &#8211; und heute hei&szlig;en sie<strong>, <\/strong>laut Heinos Aussage<strong>,<\/strong> Carmelita, Natascha und Meyer &#8211; allerdings mit <strong><em>&bdquo;<\/em><\/strong>Ypsilon&quot; &#8211; all diese Frauen machen sicher nicht nur Heino <strong>&bdquo;Willenlos<\/strong>&quot; &#8211; den <em>Westernhagen-<\/em>Klassiker pr&auml;sentierte Heino in einer sch&ouml;nen<strong>,<\/strong> modernen Fassung. Im Anschluss pr&auml;sentierte er dem erfreuten Publikum seinen Klassiker <strong>&bdquo;Ja ja, die Katja, die hat ja<\/strong>&quot;.<\/p>\n<p>Heino sprang mit einfach erfrischender Selbstverst&auml;ndlichkeit durch die verschiedensten musikalischen Str&ouml;mungen &#8211; seinem schlagerhaften <strong><em>&bdquo;<\/em><\/strong>Katja&ldquo;-Song lie&szlig; er den <em>Rammstein-<\/em>Kracher <strong>&bdquo;Sonne<\/strong>&quot; folgen, wobei er, nicht ohne Stolz, an seinen tollen Auftritt beim Rock-Festival &quot;Wacken&quot; erinnerte.<\/p>\n<p>Nachdem sich eine blonde S&auml;ngerin bei dem Song um Leib und Seele gesungen hatte, trat die schwarze Barbara &#8211; &auml;&auml;&auml;h, die dunkelhaarige S&auml;ngerin <em>Anja <\/em>an Heino heran und bat ihn, doch mal das Lieblingslied der S&auml;ngerinnen zu spielen: <strong>&bdquo;Schwarzbraun ist die Haselnuss<\/strong>&quot;. Kurz noch zu den drei Background-S&auml;ngerinnen &#8211; die waren wirklich toll und gaben vielen Arrangements ein echtes &quot;Pfund&quot;. Neben <em>Anja<\/em>, f&uuml;r die vermutlich der Begriff <strong>&bdquo;<\/strong>Rampensau&quot; erfunden wurde, die kaum zu bremsen war (toll!), war u. a. auch <em>Gaby Goldberg<\/em> Teil des weiblichen Gesangstrios &#8211; vielen <em>Udo-J&uuml;rgens<\/em>-Fans noch von dessen Tourneen bekannt. Die musikalische Leitung der b&auml;renstarken Band hatte &uuml;brigens <em>Richard &quot;Richie&quot; Hellenthal<\/em>, der ansonsten auch als Jazzmusiker unterwegs ist, was vielen Arrangements anzuh&ouml;ren war &#8211; so war der Bigbandsound bei der <strong><em>&bdquo;<\/em><\/strong>Haselnuss&quot; schon imposant, wobei der Song augenzwinkernd zwischenzeitlich unterbrochen wurde, damit die S&auml;ngerinnen auch mal ihre Rap-Version der Haselnuss pr&auml;sentieren konnten.<\/p>\n<p>Traditionelle Heino-Fans kamen mit einem Schlagermedley auf ihre Kosten, das drei seiner ganz alten Klassiker beinhaltete: Das aus den Liedern <strong>&bdquo;Tampico<\/strong>&quot;, <strong>&bdquo;&#8230;und sie hie&szlig; Lulalei<\/strong>&quot; und <strong>&bdquo;Carneval in Rio&quot; <\/strong>bestehende Potpourri (<strong><em>&bdquo;<\/em>Viva-Medley&quot;) <\/strong>&nbsp;kam erstaunlich gut an. Erstaunlich deshalb, weil nach meinem Eindruck doch viele Rocker unter den Fans waren, die aber so gar keine Ber&uuml;hrungs&auml;ngste mit dem klassischen Heino hatten &#8211; klasse!<\/p>\n<p>Mit <strong>&bdquo;Sierra Madre<\/strong>&quot; in einer Version, wie sie die Sch&uuml;rzenj&auml;ger einst spielten<strong>,<\/strong> und dem <em>Freddy-<\/em>Klassiker <strong>&bdquo;Heimweh<\/strong>&quot; wurde es wieder etwas ruhiger. Letzterer Song wurde &uuml;brigens <strong>&bdquo;<\/strong>erst&quot; 1956 zu einem Hit und nicht &#8211; wie von Heino in Oberhausen behauptet &#8211; schon 1954 &#8211; so viel Klugschei&szlig;erei muss sein, wobei Heino sich wohl mehr auf <em>Dean Martins<\/em> Hit-Version bezog (<strong>&bdquo;<\/strong>Memories Are Made Of This&quot;)!<\/p>\n<p>Es ist spannend, dass Heino diesen Song als einen der Antriebe f&uuml;r ihn benennt, sich der Singerei zu widmen, wenn man das stets angespannte Verh&auml;ltnis von Heino zu <em>Freddy<\/em> vor Augen h&auml;lt &nbsp;&#8211; immerhin weigerte sich <em>Freddy<\/em> seit 1969 in der ZDF-Hitparade aufzutreten, weil er nicht mit Heino in einer Sendung auftreten wollte und er 1969 dazu gen&ouml;tigt wurde (und zu allem &Uuml;berfluss auch noch sich im Gegensatz zu Heino nicht platzieren konnte). In einem Interview sprach Heino mal davon, dass ihm <em>Dean Martins<\/em> Version des Songs (&bdquo;Memories&ldquo;) besonders gefallen habe. Dennoch sang er gestern <em>Freddys<\/em> DEUTSCHE Version des Liedes. &#8211; Offensichtlich hat Heino keine Ber&uuml;hrungs&auml;ngste &#8211; er sang den Schlager sehr gef&uuml;hlvoll, die &auml;lteren Zuschauer kamen sichtlich auf ihre Kosten, wie ich von meinem Platz aus gut beobachten konnte.<\/p>\n<p>Passend zum Song der Sportfreunde Stiller <strong>&bdquo;Ein Kompliment<\/strong>&quot; stellte Heino seine<strong>,<\/strong> aus 12 &nbsp;Musikerinnen und Musikern bestehende Begleitband (9 Instrumentalisten und 3 S&auml;ngerinnen)<strong>,<\/strong> unter der Leitung von <em>Richie Hellenthal<\/em> vor, die wirklich einen tollen Job gemacht hat &#8211; insbesondere angesichts des doch sehr umfangreichen musikalischen Spektrums, das Heino an diesem Abend angeboten hat.<\/p>\n<p>Heino verlie&szlig; daraufhin die B&uuml;hne &#8211; die Zeit wurde von der Band mit einer imposanten Version des <em>Pete-Townshend<\/em>-Klassikers <strong>&bdquo;Face the Face<\/strong>&quot; &uuml;berbr&uuml;ckt. Zur &Uuml;berraschung des Publikums trug Heino nun eine mit Lichtern &uuml;bers&auml;te Jacke, bei der <em>David Hasselhoff<\/em> vor Neid erblassen w&uuml;rde &#8211; einfach kultig. Mit dem <strong><em>&bdquo;<\/em>Leuchtturm<\/strong>&quot; hatte er erneut den Nerv des Publikums getroffen &#8211; die Stimmung wurde immer besser.<\/p>\n<p>Beim nun folgenden, zweiten Oldie-Medley des Abends (standesgem&auml;&szlig; im roten Sakko vorgetragen) gab es kein Halten mehr &#8211; Rocker und Schlagerfreunde &#8211; Jung und Alt &#8211; alle tanzten einfach Polon&auml;se (!) durch die Turbinenhalle Oberhausen &#8211; die Superhits <strong>&bdquo;Die schwarze Barbara<\/strong>&quot;, <strong>&bdquo;Karamba, Karacho, ein Whisky<\/strong>&ldquo;, <strong>&bdquo;Mohikana Shalali<\/strong>&quot; und <strong>&bdquo;Blau bl&uuml;ht der Enzian<\/strong>&quot; (in der urspr&uuml;nglichen Fassung) hielten keinen mehr auf dem Stuhl &#8211; wobei &#8211; auch das unglaublich f&uuml;r ein Schlager- bzw. Heino-Konzert &#8211; die Show war ja gar nicht bestuhlt, es war ja ein Rock-Konzert&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit <strong>&bdquo;Hoch auf dem gelben Wagen<\/strong>&quot; setzte Heino dann noch mal einen drauf. Das Konzert endete<strong>,<\/strong> wie es begann &#8211; mit <strong><em>&bdquo;<\/em><\/strong>seinen&quot; Hits (in Kurzfassung) <strong><em>&bdquo;<\/em>Junge<\/strong>&quot; (instrumental von der Band angespielt) und <strong><em>&bdquo;<\/em>Ein Kompliment<\/strong>&quot; verabschiedete sich Heino von Oberhausen &#8211; etwas fr&uuml;h, wie wohl viele fanden. Extrem lange blieben noch sehr viele Fans in der Halle und baten auf sehr kreative Art und Weise (von &bdquo;Zugabe&quot; &uuml;ber &bdquo;auf die B&uuml;hne&quot;, &bdquo;Ohne Heino w&auml;r hier gar nix los&quot; &uuml;ber &bdquo;Oh wie ist das sch&ouml;n&quot; bis hin zu &bdquo;Wir woll&#39;n den Heino seh&#39;n&quot; wurde nichts ausgelassen) um eine Verl&auml;ngerung des Konzertes &#8211; vergeblich.<\/p>\n<p>Wenngleich die L&auml;nge der Show mit gut 90 Minuten vielleicht noch Luft nach oben l&auml;sst, ist Heinos Tournee in vielerlei Hinsicht bemerkenswert &#8211; eine derartige Zusammenf&uuml;hrung von Fans unterschiedlichster Genres, die einander respektieren &#8211; das gelingt derzeit wohl nur Heino, der sich damit fast einen Preis f&uuml;r so etwas wie &bdquo;Integration&quot; verdient h&auml;tte. Sehr klug ist es auch, einen der wichtigsten Schlagertr&uuml;mpfe auszuspielen &#8211; die <strong><em>&bdquo;<\/em><\/strong>Selbst-Ironie&quot; (O-Ton Heino zu Konzertbeginn: <em>&bdquo;Ich wei&szlig; doch, was Sie denken: Junge, wie Du wieder aussiehst..&quot;<\/em>). Wie mehrfach erw&auml;hnt, ist auch die Leistung der Band hervorzuheben; da waren schon tolle Musiker vereint.<\/p>\n<p>Wenn eine gute Fee kommen w&uuml;rde und mir in Bezug auf die aktuelle Heino-Tour(!) drei W&uuml;nsche anbieten w&uuml;rde, w&uuml;rde ich mir erstens w&uuml;nschen, dass er auch seinen Klassiker <strong><em>&bdquo;<\/em><\/strong>Edelwei&szlig;&quot; ins Programm nimmt, zweitens die Medley-Songs (insbesondere <strong><em>&bdquo;<\/em><\/strong>Karamba Karacho&quot;) ausspielt und drittens dieses tolle Live-Programm auf DVD\/BluRay oder zumindest auf Live-CD ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>Allen Heino-, Schlager- und Rock-Freunden, die gute Musik zu sch&auml;tzen wissen und dabei nichts gegen eine witzige Show haben, kann man den Besuch eines <strong><em>&bdquo;<\/em><\/strong>Schwarz bl&uuml;ht der Enzian&quot;-Konzerts nur ans Herz legen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/Heino_20151003_Unterhose_II.jpg\" style=\"width: 512px; height: 384px;\" \/><br \/>\n<em>Da wird sich Hannelore aber freuen &#8230;<\/p>\n<p>\n<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/Heino_20151003_Leuchtjacke.jpg\" style=\"width: 384px; height: 512px;\" \/><br \/>\nO Tannenbaum, o Tannenbaum &#8230;<\/p>\n<p>\n<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/Heino_20151003_rote_Jacke.jpg\" style=\"width: 384px; height: 512px;\" \/><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/Heino_20151003_Band_Schluss.jpg\" style=\"width: 512px; height: 384px;\" \/><\/em><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>Stephan Imming, 05.\/06.10.2015<br \/>http:\/\/www.starwatch.de<br \/>http:\/\/www.heino.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sein rundum gelungenes Konzert war zwar kurz, aber geil: Heino rockt!\u00a0 Vor vielen Jahren habe ich Heino live bei einem<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":84923,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84922"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=84922"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84922\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/84923"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=84922"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=84922"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=84922"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}