{"id":84631,"date":"2015-10-14T00:00:00","date_gmt":"2015-10-14T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=84631"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"MARY-ROOS-smago-Serie-Schlager-84630","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/MARY-ROOS-smago-Serie-Schlager-84630\/","title":{"rendered":"MARY ROOS <br \/>smago! Serie &quot;Schlager-R\u00fcckblick &quot;vor 40 Jahren&quot; von Stephan Imming: Teil 40 &#8211; Mary Roos (&quot;Stop, mach das noch einmal&quot;) &#8211; 1\/2!"},"content":{"rendered":"<p>Neuzugang 06.10.1975! Ausf\u00fchrlicher kann man den Karriereweg von Mary Roos wohl kaum beschreiben &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 09. Januar 1949 wurde Marianne Rosemarie Schwab in Bingen am Rhein geboren. Ihre Eltern, <em>Maria <\/em>und<em> Karl Schwab<\/em>, waren Inhaber eines Hotels, in dem die kleine Rosemarie &ndash; sp&auml;ter auch durch ihre Schwester <em>Monika<\/em> (sp&auml;ter als Tina York bekannt) unterst&uuml;tzt &ndash; erste Proben ihres gesanglichen K&ouml;nnens zum besten gab. Die beiden weiteren Geschwister, <em>Marion<\/em> und <em>Franz<\/em>, waren weniger musikalisch.<\/p>\n<p>Berits im Kindesalter trat sie im elterlichen Hotel &bdquo;Rolandseck&ldquo; zum F&uuml;nf-Uhr-Tee gemeinsam mit einer Kapelle auf. Bei einem ihrer Auftritte war der Komponist <em>Carl G&ouml;tz<\/em> (&bdquo;Tanze mit mir in den Morgen&ldquo;) zugegen und fragte bei Rosemaries Mutter an, ob er mit deren Tochter eine Schallplatte aufnehmen k&ouml;nne. Die Mutter war einverstanden: Unter dem Namen &bdquo;Rosemarie&ldquo; wurde (von <em>Horst-Heinz Henning<\/em> produziert) die <em>G&ouml;tz-<\/em>Komposition &bdquo;<strong>Ja die Dicken sind ja so gem&uuml;tlich<\/strong>&ldquo; noch 1958 aufgenommen, immerhin erschienen bei der gro&szlig;en Plattenfirma Polydor. Lange vor ihrem Teenager-Alter erschien kurz darauf die zweite Single des Kindes, &bdquo;<strong>Little-Teenager-Song<\/strong>&ldquo;. Diesen Song durfte Mary sogar in dem damaligen Kinofilm &bdquo;Die Stra&szlig;e&ldquo; singen.<\/p>\n<p><em>Herbert Hildebrand<\/em>, Gr&uuml;ndungsmitglied der kurze Zeit sp&auml;ter erfolgreichen <em>Rattles<\/em>, schrieb Rosemarie den volkst&uuml;mlichen Schlager &bdquo;<strong>Jodel-Rosemarie<\/strong>&ldquo;. Mit &bdquo;<strong>In Musik hab&lsquo; ich &lsquo;ne Eins<\/strong>&ldquo; endete 1959 dann diese kurze, aber doch recht erfolglose erste Polydor-Zeit des Kinderstars Rosemarie.<\/p>\n<p>Im Alter von 12 Jahren schickten ihre Eltern Rosemarie in das Internat nach Schloss Seeleiten-Murnau, wo sie &bdquo;Sprachen, Konversation, Benehmen und Tanzunterricht&ldquo; lernte und sp&auml;ter die Mittlere Reife machte. Zur&uuml;ckblickend sagte die K&uuml;nstlerin dazu in einem Interview: &bdquo;<em>In der ersten Zeit f&uuml;hlte ich mich dort &uuml;berhaupt nicht wohl. Das war ein Internat f&uuml;r h&ouml;here T&ouml;chter, furchtbar versnobt. Weil ich von Hause aus nicht so gut bemittelt war, musste ich mich immer ein bisschen durchboxen<\/em>.&ldquo;<\/p>\n<p>Wohl auch, um sich Geld dazuzuverdienen, trat&nbsp; Mary als S&auml;ngerin auf. Weiterhin unter Produktion des 1920 geborenen <em>Horst-Heinz Henning<\/em> nahm sie bei verschiedenen Plattenfirmen Schlager unterschiedlichster Genres auf.<\/p>\n<p>Wenngleich sie in jenen Jahren eher mit volkst&uuml;mlichen Liedern unterwegs war, wurde ihr Name anglifiziert: Seit 1961 erschienen ihre Schallplatten unter dem Pseudonym &bdquo;Mary Roos&ldquo; &ndash; im Prinzip wurde dabei ihr Vorname Rosemarie nur umgekehrt.<\/p>\n<p>Die ersten <em>Henning<\/em>-Produktionen erschienen beim damaligen Label &bdquo;Bella Musica&ldquo;, dort brachte <em>Henning <\/em>1961 die vielfach von ihm auch komponierten volkst&uuml;mlichen Schlager &bdquo;<strong>Wie sch&ouml;n, dass wir jung sind<\/strong>&ldquo; (- vielleicht w&auml;re das ein weiterer toller Song f&uuml;r das Programm mit <em>Wolfgang Trepper<\/em>, dazu sp&auml;ter mehr -), &bdquo;<strong>Bergsteiger-Franz<\/strong>&ldquo;, &bdquo;<strong>Es war ein Seemann<\/strong>&ldquo; (wurde als &bdquo;Marie Roos&ldquo; ver&ouml;ffentlicht), &bdquo;<strong>Wenn die Liebe einmal zu Dir kommt<\/strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Ich bin mu- mu- musikalisch<\/strong>&ldquo; &nbsp;(deutsche Version des <em>Rocky Sharpe &amp; the Replays<\/em>-Hits &bdquo;Imagine&ldquo;) unter.<\/p>\n<p>Sehr spannend ist auch die 1961er Ver&ouml;ffentlichung auf dem Label &bdquo;Austroton&ldquo;: Der Song &bdquo;<strong>Wenn in Oberammergau der Kuckuck ruft<\/strong>&ldquo;, den Mary gemeinsam mit den &bdquo;<em>Fr&ouml;hlichen Oberammergauern<\/em>&ldquo; aufgenommen hatte, wurde f&uuml;r so stark befunden, dass es wohl nicht ausreichte, ihn als B-Seite des &bdquo;Bergsteiger-Franz&lsquo;&ldquo; zu nehmen. So wurde die Scheibe bei Austroton noch mal als A-Seite ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>Die Plattenfirma &bdquo;Weltmelodie&ldquo; hat sich offensichtlich darauf spezialisiert, Cover-Versionen der damals bekanntesten Schlager zu erstellen. Mary Roos hat f&uuml;r dieses Label gleich ein knappes halbes Dutzend Singles aufgenommen: &bdquo;<strong>Die Liebe ist ein seltsames Spiel<\/strong>&ldquo; (erschien in einer anderen Auflage auch beim Label &bdquo;Rondo&ldquo;), &bdquo;<strong>Einen Ring mit zwei blutroten Steinen<\/strong>&ldquo;, &bdquo;<strong>Zwei kleine Italiener<\/strong>&ldquo; (erschien in einer anderen Auflage auch noch beim Label &bdquo;Bambina&ldquo;), &bdquo;<strong>Eine Rose aus Santa Monica<\/strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Hei&szlig;er Sand<\/strong>&ldquo; sowie die EP-Songs &bdquo;<strong>Lady Sunshine und Mr. Moon<\/strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Paradiso<\/strong>&ldquo; sind so im Mary-Roos-Sound zu erleben.<\/p>\n<p>Mangelnde Kreativit&auml;t kann man auch der Plattenfirma &bdquo;Victoria&ldquo; nicht vorwerfen: Dort wurde der Song &bdquo;<strong>Wir geh&ouml;ren zusammen<\/strong>&ldquo; ver&ouml;ffentlicht &ndash; gemeinsam mit <em>Perry Neumann<\/em> nannte man sich &ndash; Trommelwirbel!! &ndash; &bdquo;<em>Mary und Perry<\/em>&ldquo; &ndash; da muss man erst mal drauf kommen! Nicht nur der Name ist originell &ndash; auch das Cover der Single, auf der ich auch mit viel Fantasie Mary Roos nicht erkennen kann.<\/p>\n<p>Beim gleichen Label brachte <em>Horst-Heinz Henning<\/em> die von ihm produzierten Songs&nbsp; &bdquo;<strong>&Uuml;berall ist ein Anfang (ewiges Spiel)<\/strong>&ldquo;, &bdquo;<strong>Das Tipfelchen auf dem i<\/strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Bavariola<\/strong>&ldquo; unter.<\/p>\n<p>Neben diesen Flie&szlig;band-Produktionen konnte Mary aber schon 1963 erste Festival-Erfahrung sammeln &ndash; so trat sie im belgischen Seebad Knokke beim dortigen Songfestival gemeinsam mit <em>Nana Gualdi, Teddy Peter, Ren&eacute; Kollo <\/em>und<em> Gisela Marell<\/em> an und belegte einen hervorragenden zweiten Platz f&uuml;r die deutsche Mannschaft.<\/p>\n<p>Auch 1963 wurden wieder diverse Cover-Versionen bekannter Schlager produziert und diesmal auf dem Label &bdquo;Starlet&ldquo; ver&ouml;ffentlicht: &bdquo;<strong>Barcarole in der Nacht<\/strong>&ldquo;, &bdquo;<strong>Ich will &lsquo;nen Cowboy als Mann<\/strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Napoli<\/strong>&ldquo; wurden f&uuml;r dieses Label von Mary Roos eingesungen.<\/p>\n<p>Im Mai 1964 kam der Kriminalfilm &bdquo;Der Nebelm&ouml;rder&ldquo; in die deutschen Kinos (Regie: <em>Eugen York<\/em>). Die Filmmusik zu diesem Film schrieb <em>Herbert Jarczyk,<\/em> der einige Jahre sp&auml;ter auch die bekannte Titelmusik der Fernsehserie &bdquo;Der Kommissar&ldquo; (mit <em>Erik Ode<\/em>) schrieb. Als Single erschien &#8211; von dem Label &bdquo;Saba&ldquo; aus diesem Film ausgekoppelt &#8211; die von Mary Roos besungene <em>Jarczyk-<\/em>Nummer, wie &uuml;blich von <em>Horst Heinz Hennin<\/em>g produziert, namens &bdquo;<strong>Kellerparty Twist<\/strong>&ldquo;. Lt. Single-Cover war u. a. auch das Orchester <em>Hugo Strasser<\/em> an der Produktion beteiligt.<\/p>\n<p>Im gleichen Jahr wurde ein &bdquo;One Record Deal&ldquo; mit der Plattenfirma Intercord geschlossen &ndash; dort erschien ihre Single &bdquo;<strong>Tausend und ein paar Meilen (viele viele Berger und T&auml;ler)<\/strong>&ldquo;. (Hinweis: In einigen Quellen wird als Erscheinjahr dieser Single 1969 angegeben &ndash; mir erscheint 1964 aber glaubhafter, weil Mary 1969 ja fest bei CBS unter Vertrag stand).<\/p>\n<p>Vielleicht durch diese Ver&ouml;ffentlichung erschien 1964 eine Single bei einer gr&ouml;&szlig;eren Plattenfirma, bei der in jenem Jahr u. a. z. B. auch <em>Udo J&uuml;rgens<\/em> seine Schallplatten ver&ouml;ffentlichte: Vogue. Dort wurde eine Single pr&auml;sentiert mit einer Aussage, die Mary angesichts ihrer nicht immer positiven Erfahrungen mit M&auml;nnern sich vielleicht h&auml;tte hinter die Ohren schreiben sollen &ndash; unter dem Namen &bdquo;Mary Roose&ldquo; erschien der Song &bdquo;<strong>Ich sag no, Boy!<\/strong>&ldquo;. Da auch die Konsumenten &bdquo;no&ldquo; sagten, sagte leider auch die deutsche Vogue damals &bdquo;no&ldquo; zu weiteren Plattenver&ouml;ffentlichungen.<\/p>\n<p>1965 wechselte Mary&nbsp; zur Plattenfirma CBS, wo sie einige Jahre sp&auml;ter ihre ersten gro&szlig;en Erfolge erzielen sollte. Und tats&auml;chlich &ndash; gleich die erste Single &bdquo;<strong>Geh nicht den Weg<\/strong>&ldquo; wurde ihr erster Hit, der erste Song, mit dem sie die deutsche Verkaufshitparade erst&uuml;rmen konnte. Warum in den Charts nicht die eigentlich als A-Seite vermerkte Nummer &bdquo;Mama, verzeih mir&ldquo; (deutsche Version des Chansons &bdquo;Pardon pour notre amour&ldquo;) in den Hitlisten vermerkt wurde, l&auml;sst sich wohl nicht mehr rekonstruieren, wobei &ndash; ich habe den Verdacht, dass <em>Alice Schwarzer<\/em> dahinter stecken k&ouml;nnte angesichts des Textes: &bdquo;<em>Du wei&szlig;t, so ist das Leben &ndash; Du kennst es doch genau &ndash; Nicht nehmen, sondern geben &ndash; das ist das Los der Frau<\/em>&ldquo;. Als Mann ist man geneigt zu sagen: Das waren noch Zeiten&#8230;<\/p>\n<p>Fakt ist aber, dass &bdquo;Geh nicht den Weg&ldquo;, ein im Motown-Sound gesungener Hit, von &bdquo;<em>Frank Bohlen<\/em>&ldquo; getextet wurde &ndash; hinter diesem Pseudonym verbarg sich <em>Marion Haensch,<\/em> die damals die Ehefrau des bekannten Musikers <em>Delle Haensch<\/em> war. Sie schrieb u. a. den Text &bdquo;Sag ihr, ich lass sie gr&uuml;&szlig;en&ldquo; und &bdquo;1000 Tr&auml;ume&ldquo; f&uuml;r <em>Udo<\/em> und war nun auch zust&auml;ndig f&uuml;r Mary Roos&lsquo; ersten Hit-Erfolg.<\/p>\n<p>Die ebenfalls von &bdquo;<em>Frank Bohlen<\/em>&ldquo; getextete Nummer &bdquo;<strong>Money Boy<\/strong>&ldquo; war 1965 zun&auml;chst aber auch wieder die letzte bei CBS ver&ouml;ffentlichte klingende Drehscheibe, obwohl der Beat-Song (Co-Autor: <em>Michael Holm<\/em>) durchaus Hitpotenzial gehabt h&auml;tte. Besonders interessant an dieser Single ist die B-Seite: &bdquo;Kein Weg ist zu weit&ldquo; war die deutsche Version des monegassischen Eurovisions-Beitrages von 1964, &bdquo;Ou sont elles pass&eacute;es&rdquo; (Platz 3 f&uuml;r <em>Romuald<\/em>) &ndash; das war quasi Marys erster von vielen Ber&uuml;hrungspunkten zum Grand Prix Eurovision.<\/p>\n<p>1966 wurde die musikalische Westernkom&ouml;die &bdquo;Lass die Finger von der Puppe&ldquo; (Original-Titel: &bdquo;Europa canta&ldquo;) in den Kinos gezeigt. In diesem Film durfte Mary Roos ihren damals neuen Schlager &bdquo;<strong>Junge Liebe<\/strong>&ldquo; vortragen. (Textprobe: &bdquo;<em>Als ich endlich 18 war, da war mir so vieles klar jupidai jupidai<\/em>&ldquo;.)<\/p>\n<p>Nach ihrem ersten Achtungserfolg 1963 im belgischen Knokke schnupperte Mary auch 1966 Festival-Luft: Sie beteiligte sich an den Deutschen Schlagerfestspielen 1966 mit dem von <em>Claus Netzle<\/em> komponierten und von <em>G&uuml;nter Loose<\/em> getexteten Schlager &bdquo;<strong>Wie der Wind<\/strong>&ldquo;. Von zw&ouml;lf Teilnehmern erreichte sie am 25. Juni 1966 in Baden-Baden einen guten 6. Platz. B&ouml;se Zungen behaupten, sie h&auml;tte damals die <em>Mireille-Mathieu<\/em>-Frisur erfunden&hellip;<\/p>\n<p>Mit &bdquo;<strong>Aus Dunkelrot wird Rosa<\/strong>&ldquo; war Marys Ariola-Zeit dann auch recht schnell wieder beendet &ndash; ob in der Liedzeile eine Anspielung auf ihren K&uuml;nstlernamen enthalten ist &ndash; man wei&szlig; es nicht. Jedenfalls konstatierte das &bdquo;Schlagerjahrbuch 1966&ldquo;: &bdquo;<em>Wenn man ihr etwas anderes zu singen g&auml;be, w&uuml;rde es um die Karriere von Mary Roos nicht so mittelm&auml;&szlig;ig bestellt sein. Die Stimme ist n&auml;mlich klasse!&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>1966\/67 heuerte Mary noch mal in einer besonderen Konstellation bei einem kleinen Label an: Gemeinsam mit <em>Fred Bertelmann<\/em> ver&ouml;ffentlichte sie unter dem Namen &bdquo;<em>Herz-Duo<\/em>&ldquo; die Schlager &bdquo;<strong>Ja das mit der Liebe<\/strong>&ldquo; (eine Komposition des ber&uuml;hmten Karnevalisten <em>Gerhard Jussenhoven<\/em>) und &bdquo;<strong>Es wird ja alles wieder gut<\/strong>&ldquo; (eine Neuaufnahme eines 1952er <em>Detlev-Lais<\/em>-Schlagers).<\/p>\n<p>Auf einer gemeinsam mit <em>Fred Bertelmann<\/em> ver&ouml;ffentlichten LP (&bdquo;Es wird ja alles wieder gut&ldquo;) findet sich auch Marys Song &bdquo;<strong>Eine Hand voll Gl&uuml;ck<\/strong>&ldquo;, den sie im <em>Will-Tremper<\/em>-Film &bdquo;Sperrbezirk&ldquo;, in dem Lembke-Ratefuchs <em>Guido Baumann<\/em> sein Kino-Debut gab, pr&auml;sentierte.<\/p>\n<p>Privat begann Mary nach Abschluss der mittleren Reife, zwei Semester Kunstgeschichte zu studieren, brach das wegen ihrer Gesangskarriere aber wieder ab. Seinerzeit soll sie sich mit dem Texten von Comicstrips (&bdquo;Fix und Foxi&ldquo;) etwas dazu verdient haben. &#8211; Ihre Familie (Marys Eltern zogen mit Marys Geschwistern Monika (, die ja als &bdquo;Tina York&ldquo; bekannt wurde), Marion und Franz nach Villingen im Schwarzwald. Im dortigen &bdquo;Scotch Club&ldquo; lernte sie ihren sp&auml;teren Ehemann, den Exportkaufmann <em>Pierre Scardin<\/em>, kennen, der sp&auml;ter eine entscheidende Rolle auch f&uuml;r ihre Karriere spielen sollte &ndash; dazu sp&auml;ter mehr.<\/p>\n<p>1967 wurde erneut die Plattenfirma gewechselt &ndash; Mary Roos ging zur EMI Electrola bzw. dessen Label Columbia. Die erste dort erschienene Single war eine Komposition von <em>Graham Bonney<\/em> &ndash; Text und Produktion wurden erneut von <em>Horst-Heinz Henning<\/em> &uuml;bernommen: &bdquo;<strong>Liebe mit Garantie<\/strong>&ldquo;. Die Single floppte ebenso wie die kommenden Scheiben &bdquo;<strong>Fortsetzung folgt (Story mit Fortsetzung)<\/strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Liebe (ich w&uuml;nsche mir von Dir: Liebe)<\/strong>&ldquo;. &nbsp;Letzterer Schlager wurde von &bdquo;<em>Max Mainzel<\/em>&ldquo; getextet. &Uuml;berraschenderweise handelt es sich dabei um ein Pseudonym &ndash; wieder mal verbirgt sich hinter einem m&auml;nnlichen Namen eine Frau: <em>Christine Neuhausen<\/em>, die sp&auml;ter u. a. den <em>Ramona<\/em>-Hit &bdquo;Alles, was wir wollen auf Erden&ldquo; zum Hit machte, war Textdichterin dieses Schlagers.<\/p>\n<p>1968 war es mal wieder so weit &ndash; Mary Roos wollte bei einem Festival antreten. Sie konnte sich aber zum damaligen &bdquo;Deutschen Schlagerwettbewerb&ldquo; nicht qualifizieren. So wurde ihre einzige vom gro&szlig;en <em>Ralph Siegel<\/em> komponierte Nummer (Text: <em>Fini Busch<\/em>) einem gro&szlig;en Publikum leider nicht bekannt &ndash; dennoch wurde &bdquo;<strong>Die Welt von Morgen<\/strong>&ldquo;, von manchen gerne als &bdquo;Weltverbesserungsnummer&ldquo; bezeichnet, als Single aufgelegt.<\/p>\n<p>Mit &bdquo;<strong>Zwischen heute und morgen<\/strong>&ldquo; wurde Marys Schlager-Jahrgang 1968 dann abgeschlossen, allerdings sollte auch ihre LP-Produktion aus dieser Zeit nicht unerw&auml;hnt bleiben: &bdquo;Die kleine Stadt will schlafen geh&rsquo;n&ldquo;, aufgenommen mit dem <em>Dresdner Mozart-Chor<\/em>, enthielt Abend &ndash; und Nachtlieder. Beim Titelsong handelt es sich um ein Lied, das Jahre zuvor schon durch <em>Ilse Werner<\/em> popul&auml;r gemacht wurde.<\/p>\n<p>Nachdem die vielen teils anspruchsvollen Lieder eher m&auml;&szlig;ig bis gar nicht erfolgreich liefen, kam &bdquo;<em>Max Mainzel<\/em>&ldquo; auf eine gro&szlig;artige Idee &ndash; die &bdquo;niederen Instinkte&ldquo; f&uuml;hrten zum Erfolg &ndash; oder wie l&auml;sst sich &bdquo;<em>Es machte Knall, es machte Bumm, da fiel mein sch&ouml;ner Vorsatz um &hellip; Es ist passiert, es ist gescheh&rsquo;n&ldquo; <\/em>anders deuten? &ndash; Jedenfalls schaffte es Mary Roos 1969 mit ihrem Song &bdquo;<strong>Das hat die Welt noch nicht gesehen&ldquo;<\/strong> erstmals in die Top-20 der Verkaufscharts. Ausl&ouml;ser k&ouml;nnte ihr erster Auftritt in <em>Dieter Thomas Heck<\/em>s ZDF-Hitparade gewesen sein &ndash; in dessen zweiter Show stellte Mary ihr Lied am 22. Februar 1969 &nbsp;vor, in die Verkaufshitparade st&uuml;rmte sie am 01.04.1969. &ndash; Andere Stimmen meinen, der &bdquo;beatige Sound&ldquo; oder gar das auf dem Cover zu bestaunende raffinierte Augen-Make-Up h&auml;tten eine Rolle gespielt&hellip;<\/p>\n<p>Die Nachfolgesingle war ein Cover eines Liedes von <em>Lulu<\/em>, die fragte: &bdquo;Are You Ready For Love?&ldquo; &ndash; daraus machte <em>Horst Heinz Henning<\/em> &bdquo;<strong>Ich bin gl&uuml;cklich<\/strong>&ldquo;. In die Hitparaden kam Mary mit dem Song aber nicht. Spannenderweise hat <em>Agnetha F&auml;ltskog<\/em>, sp&auml;tere S&auml;ngerin der Gruppe <em>ABBA<\/em>, den Song auch aufgenommen, und zwar in schwedischer Sprache (&bdquo;Ge dej till t&auml;ls&ldquo;). Der Titel war &uuml;brigens Bestandteil der englischen Vorentscheidung zur Eurovision 1969 &ndash; damals setzte sich aber &bdquo;Boom Bang A Bang&ldquo; durch &ndash; der Titel war dann eines der sp&auml;teren vier Siegerlieder. Weiteres Kuriosum: In der damaligen englischen Vorentscheidung fiel auch ein Lied durch, das <em>Elton John<\/em> und <em>Bernie Taupin<\/em> f&uuml;r <em>Lulu <\/em>schrieben (&bdquo;I Can&rsquo;t Go On Living Without You&ldquo;).<\/p>\n<p>Nachdem sie 1968 noch knapp gescheitert war, erreichte Mary am 3. Juli 1969 das Finale des von <em>Dieter Thomas Heck<\/em> in Wiesbaden moderierten Deutschen Schlagerwettbewerbs. &bdquo;<em>Max Mainzel<\/em>&ldquo; hatte wieder ganze Arbeit geleistet: &bdquo;<strong>Alles rutscht mir aus den H&auml;nden!<\/strong>&ldquo; &ndash; trotzdem reichte es nur f&uuml;r einen vorletzten Platz des Wettbewerbs. Der andere Song &bdquo;<em>Max Mainzels<\/em>&ldquo; lief &uuml;brigens besser &ndash; vermutlich, weil der Text anspruchsvoller war: Mit dem Song &bdquo;Texas-Cowboy-Pferde-Sattel-Verk&auml;uferin&ldquo; erreichte <em>Tonia <\/em>einen 6. Platz. Es ist schon sinnvoll, sich ein Pseudonym zuzulegen, wenn man solche Schlagertexte schreibt&hellip;<\/p>\n<p>Zu dem Wettbewerb ist noch zu sagen, dass erneut der Name &bdquo;<em>Agnetha<\/em>&ldquo; (von <em>ABBA)<\/em> auftaucht &ndash; deren Beitrag &bdquo;Wer schreibt heut noch Liebesbriefe?&ldquo; nicht das Finale des Wettbewerbs erreichte &ndash; &uuml;brigens ebenso wenig wie der Song &bdquo;Venusm&auml;dchen&ldquo; von <em>Tony Marshall<\/em>, von dem auch nirgendwo n&auml;here Angaben zu finden sind.<\/p>\n<p>Nachdem sie trotz m&auml;&szlig;igen Erfolgs im Wettbewerb wieder mediale Aufmerksamkeit hatte (u. a. trat sie am 12. Juli 1969 erneut in der ZDF-Hitparade auf), probierte man es mit der Single &bdquo;<strong>Verliebt in Dich (immer, wenn ein Tag entsteht)&ldquo;<\/strong>. Witzige Sache: Auf dem Plattencover ist nur das &bdquo;immer, wenn&ldquo; vermerkt (&bdquo;Verliebt in Dich (immer, wenn)&ldquo;). &nbsp;Schon bei Marys Erfolgssingle &bdquo;Das hat die Welt noch nicht gesehen&ldquo; gab es eine Fehlauflage mit der Beschriftung &bdquo;Das hat die Welt noch NIE gesehen&ldquo;. Vermutlich sind diejenigen, die bei <em>Udo J&uuml;rgens<\/em> f&uuml;r Covergestaltung zust&auml;ndig waren und da &bdquo;einen Bock nach dem anderen geschossen&ldquo; haben, damals schon bei Mary in die Lehre gegangen &ndash; aber das ist nur eine Hypothese&hellip;<\/p>\n<p>1969 trat Mary noch bei einem zweiten Song-Festival an &ndash; sie beteiligte sich am neu installierten Wettbewerb &bdquo;Grand Prix RTL International&ldquo; mit ihrem Song &bdquo;La legende de l&rsquo;amour&ldquo;, der in Deutschland als Single unter &bdquo;<strong>Die Legende der Liebe (la legende)<\/strong>&ldquo; ver&ouml;ffentlicht wurde (erneut war auf dem Single-Cover f&uuml;r die Worte &bdquo;de l&rsquo;amour&ldquo; in der Klammer kein Platz&hellip;). Mit dem erneut von <em>Horst Heinz Henning <\/em>geschriebenen Lied hatte sie im Wettbewerb keine Chance, siegreich war damals Gro&szlig;britannien (&bdquo;When You Walked Out Of My Life&ldquo;, gesungen von <em>J. A. Freeman<\/em>).<\/p>\n<p>Bez&uuml;glich der n&auml;chsten Single &bdquo;<strong>Das ist das Beste an Dir<\/strong>&ldquo; schrieb Marys Plattenfirma CBS: &bdquo;<em>Mary Roos, laut Musikpoll der Zeitschrift &bdquo;Schallplatte&ldquo; Deutschlands Nachwuchss&auml;ngerin Nummer 1, singt auf dieser ihrer neuesten Platte zwei Titel, die ihr &ndash; frisch verheiratet &ndash; besonders liegen<\/em>&ldquo;. Die Einsch&auml;tzung sollte nicht ganz falsch sein: Wenn auch nur kurz, so erreichte diese Single die deutsche Verkaufs-Hitparade. Ungel&ouml;st ist (zumindest f&uuml;r mich) das Geheimnis, wer der omin&ouml;se Texter des Liedes ist: &bdquo;<em>Carolus Presto<\/em>&ldquo; &ndash; was f&uuml;r ein Name, damit h&auml;tte man sicher auch &bdquo;Azurro&ldquo; singen k&ouml;nnen&hellip; &#8211; oder ist das vielleicht die gleiche Person wie &bdquo;<em>Max Mainzel<\/em>&ldquo;? &#8211; Die Single erschien &uuml;brigens in Holland mit einem anderen Cover &ndash; w&auml;hrend in Deutschland Mary brav in einer Hose zu sehen ist, ist beim holl&auml;ndischen Cover ein kurzer Minirock ihr Outfit &ndash; very hot.. &ndash; vielleicht w&auml;re mit DER Verpackung die Single noch erfolgreicher in Deutschland geworden &ndash; man wei&szlig; es nicht..<\/p>\n<p>Ende der 60er Jahre kamen &ndash; wie wir ja gerade vernommen haben &bdquo;frisch verheiratet&ldquo; &ndash; bei Mary offensichtlich m&uuml;tterliche Instinkte durch, und sie nahm eine LP auf mit den &bdquo;sch&ouml;nsten deutschen M&auml;rchen&ldquo;.<\/p>\n<p>Die letzte Single der 60er Jahre ist gleich in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: Zum einen war es eine Ariola-Ver&ouml;ffentlichung &ndash; eine von Marys alten Plattenfirmen hat offensichtlich Lunte gerochen, dass sie inzwischen recht erfolgreich war und hat ihren Schlagerfestival-Song &bdquo;<strong>Wie der Wind<\/strong>&ldquo; neu aufgelegt. Spannend an der Single ist aber die B-Seite, bei der es sich um die deutsche Version des <em>Shirley Bassey<\/em> Songs &bdquo;I Who Have Nothing&ldquo; handelt: &bdquo;<strong>Du<\/strong>&ldquo;. (Das urspr&uuml;ngliche Original stammt &uuml;brigens aus dem Jahr 1961 und ist italienischer Herkunft: <em>Joe Sentieri<\/em> sang &bdquo;Uno dei tanti&ldquo;.)<\/p>\n<p>Nun ist es Zeit, auf Marys Ehemann <em>Pierre Scardin<\/em> zu sprechen zu kommen. Mit ihm hat sich Mary Weihnachten 1968 verlobt und ihn am 3. November 1969 in Limburg an der Lahn geheiratet. Da es nach Marys Ansicht beruflich nicht so lief wie sie sich das vorstellte, dachte sie daran, aufzugeben. <em>Pierre<\/em> hingegen sah das anders, k&uuml;ndigte seine Stelle und &uuml;bernahm ab April 1969 Marys Management. Mit Hilfe seines Einsatzes konnte mit der CBS ein Garantievertrag abgeschlossen werden. Insbesondere von Bedeutung war, dass er f&uuml;r einen Produzentenwechsel sorgte &ndash; nach vielen Jahren trennte sich Mary von <em>Horst Heinz Henning<\/em>. Ganz offensichtlich ist man nicht &bdquo;im Guten&ldquo; auseinandergegangen, wenn man einen Blick in Dieter Thomas Hecks &bdquo;Hitparadenbuch&ldquo; wirft. Dort wird Mary wie folgt zitiert: &bdquo;<em>Er produzierte damals eine Platte nach der anderen mit mir und versprach, dass an meinem 21. Geburtstag der Gewinn auf meinem Konto liegen w&uuml;rde. Aber darauf warte ich heute noch<\/em>&ldquo;. Ganz offensichtlich musste der Fall anwaltlich geregelt werden&hellip;<\/p>\n<p>Die 70er Jahre begannen vielversprechend: Am 16. Februar 1970 unternahm Mary erstmals den Versuch, Deutschland beim Grand Prix Eurovision zu vertreten &ndash; sie sprang f&uuml;r die kurzfristig ausgefallene <em>Edina Pop<\/em> ein und belegte mit &bdquo;ihrem&ldquo; (na ja, eigentlich war es ja f&uuml;r Frau <em>Pop<\/em>) &nbsp;psychedelisch angehauchten Lied &bdquo;<strong>Bei jedem Kuss<\/strong>&ldquo; (Musik: <em>Delle Haensch<\/em>, Text: &bdquo;<em>Frank Bohlen<\/em>&ldquo; &ndash; wie gesagt, war das das Pseudonym von <em>Delle<\/em>s Frau <em>Marion<\/em>) einen guten 2. Platz hinter der siegreichen <em>Katja Ebstein<\/em> (&bdquo;Wunder gibt es immer wieder&ldquo;). Viele Fans schw&auml;rmen noch heute von Marys damaligen Outfit (O-Ton: &bdquo;<em>FDP-Topflappen<\/em>&ldquo;, &bdquo;<em>Raumschiff-Orion-Eyeliner<\/em>&ldquo;, &bdquo;<em>No-Go-Kombi, die nur Stiefm&uuml;tterchen gut steht<\/em>&ldquo;). &ndash; Der Titel ist nach meiner Kenntnis &uuml;brigens nie auf Tontr&auml;ger erschienen.<\/p>\n<p>Ab 1970 &uuml;bernahm <em>Michael Holm<\/em> die Produktion von Mary Roos&lsquo; Schallplatten &ndash; und dieser Schritt sollte sich sofort gewaltig auszahlen: Gleich die erste Zusammenarbeit, der Song &bdquo;<strong>Arizona Man<\/strong>&ldquo;, geschrieben von <em>Giorgio Moroder<\/em>, wurde Marys erster (und bis heute einziger) Top-10-Hit in Deutschland. Gleich in mehrfacher Hinsicht wird diese Produktion &bdquo;in den Himmel gelobt&ldquo;. Insbesondere der f&uuml;r damalige Verh&auml;ltnisse ungewohnte Einsatz eines Synthesizers &ndash; noch dazu im Schlagerbereich &ndash; hatte etwas Revolution&auml;res. Aber auch die &bdquo;Song in Song&ldquo;-Komponente (dem flotten Teil folgt im Laufe des Liedes ein getragener Zwischenteil) war musikalisch&nbsp; ungew&ouml;hnlich. Komponist <em>Moroder<\/em> erkannte das Potenzial des Songs und ver&ouml;ffentlichte selber als S&auml;nger dessen englische Fassung auf Single.<\/p>\n<p>Im Rahmen dieser Serie habe ich ja schon &ouml;fter auf Textanalysen von Schlagerexperten hingewiesen. Mein Lieblingsbeispiel sind da sicher die unschlagbaren Ausf&uuml;hrungen zu <em>Christian Anders<\/em>&lsquo; &bdquo;Zug nach nirgendwo&ldquo;, der nach Meinung eines Buchautoren auf die Kanzlerschaft Helmut Schmidts bezogen war. Aber auch der von <em>Michael Holm<\/em> geschriebene Text (auf der Single ist zwar <em>Giorgio Moroder<\/em> auch als Textdichter angegeben, andere Quellen benennen aber auch <em>Holm,<\/em> was mir deutlich glaubhafter erscheint) bietet viel Interpretationsspielraum. In seinem Buch &bdquo;Ein Festival im Kornfeld&ldquo; l&auml;sst sich Autor <em>Christian Pfarr<\/em> gleich auf rund 8 Seiten &uuml;ber das Lied und seine zeitgeistliche Bedeutungsschwere aus. Hier ein kleines Zitat daraus:<\/p>\n<p>&bdquo;<em>Aritzona M&auml;nn? Nein, Mary (in diesem Fall Roos) macht es richtig: &Auml;rissone M&auml;hn, ein echter Fortschritt gegen&uuml;ber den fremdsprachigen Anleihen fr&uuml;herer Schlager, klanggewordener Zeitgeist sozusagen, der sich auch phonetisch an der aktuellen Popmusik und nicht mehr an den Edgar-Wallace-Filmen der Mittsechziger orientiert. Nebenbei sind die (wenigen) Anglizismen durch die geografische Herkunft des Protagonisten geschickt legitimiert. &sbquo;&hellip;nichts f&uuml;r mich \/ &hellip; leider nich&lsquo;&lsquo;: Sowas gab&rsquo;s bei Klassikers nich&lsquo; und im deutschen Schlager nur, wenn&rsquo;s was zu lachen gab (Bully Buhlan 1951: &sbquo;Hab&rsquo;n Se nich &lsquo;ne Braut f&uuml;r mich&lsquo;) &hellip;. Gehobene Umgangssprache als Bekr&auml;ftigung eines gewissen Realit&auml;tsanspruchs in Tateinheit mit groovenden Synthesizer-Kl&auml;ngen und zuckenden Tamburins, dazu ein Schuss Treuherzigkeit und eine Messerspitze Lyrik &ndash; fertig ist der moderne Schlager der 70 Jahre&ldquo;.<\/em> &ndash; Toll, was man alles aus so einem Schlager sehen kann. Noch viel tiefer gehende Analysen finden sich in besagtem Buch auf den Seiten von 11 bis 18&hellip;<\/p>\n<p>Mit ihrem Lied konnte sich Mary auch erstmals in <em>Dieter Thomas Hecks<\/em> ZDF-Hitparade platzieren. Viele Jahre sp&auml;ter trat sie damit auch in der &bdquo;Super-Hitparade&ldquo; auf. Dazu wurde damals auch eine LP bzw. eine MC ver&ouml;ffentlicht, die ich mir seinerzeit kaufte. Marys Song war mir damals bis dato unbekannt &ndash; und ich war &uuml;berrascht, wie &bdquo;komisch&ldquo; das Lied aufh&ouml;rte. Des R&auml;tsels L&ouml;sung: Der Song ist eigentlich ca. 4:40 Minuten lang. Auf die Cassette passten damals aber nur vielleicht ca. 3 Minuten. Da wurde halt ganz l&auml;ssig nach 3 Minuten ausgeblendet &ndash; mitten im gerade beginnenden langsamen Teil des Liedes &ndash; ohne Sinn und Verstand&hellip;<\/p>\n<p>Auch die Nachfolge-Single, erneut von <em>Michael Holm<\/em> produziert und von <em>Giorgio Moroder<\/em> und <em>Michael Holm<\/em> geschrieben, &bdquo;<strong>Am Anfang war die Liebe<\/strong>&ldquo;, konnte sich in der Verkaufshitparade platzieren, allerdings war der Erfolg bei weitem nicht mehr so gro&szlig; wie mit der Vorg&auml;nger-Single.<\/p>\n<p>1970 war ein tolles Jahr f&uuml;r Mary, so durfte sie am 24. Mai des Jahres auf der Weltausstellung in Osaka zu Gunsten des UNICEF-Kinderhilfswerks mit Stars wie <em>Sascha Distel, Peter Ustinov<\/em> und anderen auf der B&uuml;hne stehen. Ihr wurde im August die &bdquo;Goldene Rose von Antibes (Frankreich)&ldquo; verliehen, und sie war lt. Umfragen Deutschlands zweitbeliebteste S&auml;ngerin (hinter <em>Mireille Mathieu<\/em>) in jener Zeit.<\/p>\n<p>1971 war Mary Roos erneut in einem Spielfilm zu sehen &ndash; diesmal war es eine franz&ouml;sisch-britische &nbsp;Koproduktion. Mary &uuml;bernahm die Hauptrolle der Caroline in &bdquo;Un enfant dans la ville&ldquo;, deutscher Titel: &bdquo;Zum Teufel mit unserer Zeit &ndash; aber ich liebe sie&ldquo;. Der Film wurde sp&auml;ter auch im ZDF ausgestrahlt. Zum Film gibt es auch einen Soundtrack, in dem Mary mit <em>Michel Fugain<\/em> einige franz&ouml;sische Lieder singt. Nicht nur wegen ihres Ehemanns mit franz&ouml;sischen Wurzeln hatte Mary in jenen Jahren eine sehr frankophile Ader, in den n&auml;chsten Jahren verst&auml;rkte sich ihre Affinit&auml;t zum franz&ouml;sischen Chanson &ndash; dazu sp&auml;ter mehr. &ndash; Zum Film erschien auch ein Soundtrack auf LP.<\/p>\n<p>Weitere &bdquo;Duftmarken&ldquo; in Frankreich setzte Mary bei einer MIDEM-Gala in Cannes, wo sie mit Interpretationen franz&ouml;sischer Lieder sowohl Publikum als auch Fachpresse begeisterte.<\/p>\n<p>Ihren Hang zur Eurovision stellte Mary auch 1971 unter Beweis, indem sie den zweitplatzierten Titel des damaligen internationalen Wettbewerbs coverte (O-Ton Mary lt. Plattenfirma: &bdquo;<em>Sie war begeistert von diesem Lied<\/em>&ldquo;) &ndash; aus <em>Karina<\/em>s &bdquo;En un mundo nuevo&ldquo; machte <em>Fred Weyrich<\/em> &bdquo;<strong>Wir glauben an morgen<\/strong>&ldquo;. Grand-Prix-Fans m&ouml;gen vielfach Marys Version lieber als die der Original-Interpretin <em>Karina.<\/em> Im Buch &bdquo;Schlager in Deutschland&ldquo; wird die musikalische Struktur des Songs gelobt: &bdquo;<em>Nach wie vor &uuml;blich ist ..die Gegen&uuml;berstellung eines lyrisch gestalteten Verses mit einem von motorischer Rhythmik gepr&auml;gten Refrain. Zunehmend wirken sich aber hier die neuerworbenen Freiheiten aus. Als Beispiel sei der Titel &sbquo;Wir glauben an morgen&lsquo; herangezogen. In diesem Schlager beleben neben dem Kontrast im Ausdrucksbereich Ungeradtaktigkeit sowie Tonart- und Taktwechsel den formalen Ablauf<\/em>&ldquo;.<\/p>\n<p>Im Herbst 1971 ver&ouml;ffentlichte Mary Roos die deutsche Version des <em>Joe-Jones<\/em>-Hits &bdquo;California Sun&ldquo; &ndash; <em>Michael Holm<\/em> textete darauf &bdquo;<strong>California Nacht<\/strong>&ldquo; &ndash; und zwar mit Erfolg, es wurde ein Top-40-Hit. Der Plan der Plattenfirma ging auf &ndash; im Promo-Text hie&szlig; es: &bdquo;<em>Von Arizona nach Kalifornien ist es nur ein Katzensprung. Deshalb besch&auml;ftigt sich Mary Roos, die mit ihrem &sbquo;Mann aus Arizona&lsquo; genau den Punkt getroffen hat, diesmal mit den N&auml;chten in Kalifornien, die ganz offensichtlich einiges zu bieten haben. Wer will es verhehlen, die Melodie zu dieser Rillen-Lok wurde von einem der gr&ouml;&szlig;ten Rock-Renner der jungen Geschichte des Pop entlehnt.<\/em>&ldquo;<\/p>\n<p>Am 29.11.1971 wurde Marys erste TV-Show ausgestrahlt: &bdquo;Mary&rsquo;s Music&ldquo;, aus der sogar eine kleine Show-Reihe wurde (insgesamt wurden bis 1973 f&uuml;nf Folgen ausgestrahlt). Die 45-min&uuml;tige Musikshow, in der musikalische G&auml;ste und das Tanzorchester des Saarl&auml;ndischen Rundfunks mitwirkten, wurde montags um 21.00 Uhr in der ARD ausgestrahlt. Besonders gut angekommen in der ersten Folge war Marys eigene Version des <em>Frank-Sinatra<\/em>-Klassikers &bdquo;My Way&ldquo;, der daraufhin auf Single ver&ouml;ffentlicht wurde. Obwohl &bdquo;<strong>So leb Dein Leben<\/strong>&ldquo; (deutscher Text: <em>Chaly Niessen<\/em>) nie in den Verkaufshitparaden war, wurde es ein echter Evergreen &ndash; auch und gerade in Marys Version, die sie in &bdquo;Mary&rsquo;s Music&ldquo; erfolgreich vorstellte. Die Aufnahme wurde &uuml;brigens bereits 1970 auf Marys LP &bdquo;Arizona Man&ldquo; ver&ouml;ffentlicht, aber eben wegen ihrer TV-Show &bdquo;versp&auml;tet&ldquo; noch als Single herausgebracht.<\/p>\n<p>Am 19. Februar 1972 betrat Mary Roos das Berliner SFB-Studio A, um erneut an der Vorentscheidung zum Grand Prix Eurovision &bdquo;Ein Lied f&uuml;r Edinburgh&ldquo; teilzunehmen. Diesmal ging der Plan auf: Mit der von <em>Joachim Heider<\/em> komponierten Nummer &bdquo;<strong>Nur die Liebe l&auml;sst uns leben<\/strong>&ldquo; gewann sie den Wettbewerb vor den hoch favorisierten <em>Cindy und Bert<\/em>, was vereinzelt sogar zu negativen Pfiffen im Publikum nach ihrem Sieg der Vorentscheidung gef&uuml;hrt hatte.<\/p>\n<p>Das Lied entpuppte sich damals als Hit und ist bis heute ein echter Klassiker der Eurovision, dabei standen die Vorzeichen damals alles andere als gut &ndash; offensichtlich hat Komponist <em>Heider<\/em> die Aufnahme nur &bdquo;en passent&ldquo; aufgenommen. Mary dazu im Eurovisions-Standardwerk &bdquo;Ein Lied kann eine Br&uuml;cke sein&ldquo;: &bdquo;<em>Joachim Heider, der Komponist, und ich lagen st&auml;ndig im Streit. Er hatte nur vier oder f&uuml;nf Stunden f&uuml;r die Aufnahme eingeplant, ich wollte sorgf&auml;ltiger singen. Dabei mochte ich schon den Text nicht, viel zu schlagerhaft<\/em>&ldquo;. Als Arrangeur und Dirigent der Single ist dort &uuml;brigens <em>Joe Pl&eacute;e<\/em> angegeben, der damals einen gewaltigen Erfolg in seiner Zusammenarbeit mit <em>Jack White<\/em> hatte (z. B. Arrangeur von &bdquo;Sch&ouml;ne Maid&ldquo;). In meinen Augen ist erstaunlich, wie vielf&auml;ltig <em>Pl&eacute;e <\/em>war, weil das Arrangement des Kitchensounds der &bdquo;Sch&ouml;nen Maid&ldquo; sich doch erheblich vom (eigentlich <em>Heider<\/em>-typischen) &bdquo;Bombast-Sound&ldquo; unterscheidet.<\/p>\n<p>Nicht unspannend ist &uuml;brigens die B-Seite des Top-20-Erfolgs, Marys deutsche Version des <em>Supremes-<\/em>Hits &bdquo;You Can&rsquo;t Hurry Love&ldquo; &ndash; bei ihr hie&szlig; es: &bdquo;Die Liebe kommt leis&lsquo;&ldquo; (deutscher Text: <em>Michael Holm<\/em>).<\/p>\n<p>Am 25. M&auml;rz 1972 trat Mary dann international an &ndash; und erreichte einen ph&auml;nomenalen Erfolg &ndash; von 18 Bewerbern holte sie den dritten Platz &ndash; besser hatte Deutschland zu dem Zeitpunkt nie abgeschnitten, sogar von den britischen Kommentatoren des Abends gab es Lob. Das ist um so erstaunlicher, wenn man das b&auml;renstarke Teilnehmerfeld betrachtet: Sowohl <em>Vicky (<\/em>&bdquo;Apres toi&ldquo;) als auch die <em>New Seekers<\/em> (&bdquo;Beg, Steel or Borrow&ldquo;) schafften mit ihren Liedern Welthits &ndash; und auch Mary erreichte mit ihrem Song internationales Ansehen und hat sp&auml;testens mit dem Auftritt ihren Durchbruch geschafft &ndash; und das, obwohl sie mit Startnummer 1 die Eisbrecherin des Abends geben musste. Dirigent war damals &uuml;brigens <em>Paul Kuhn.<\/em><\/p>\n<p>Drei Tage nach ihrem Erfolg bei der Eurovision, am 28. M&auml;rz 1972, &nbsp;ging f&uuml;r Mary ein Lebenstraum in Erf&uuml;llung: Sie durfte als erste deutsche K&uuml;nstlerin im Pariser &bdquo;Olympia&ldquo; auftreten und erzielte dort einen gro&szlig;en Erfolg, obwohl sie damals die franz&ouml;sische Sprache gar nicht beherrschte. Fortan stand f&uuml;r Mary fest: &bdquo;<em>Ich habe fr&uuml;her nicht zu den Liedern gepasst, die ich singen musste. Ich bin nun mal keine niedliche Schlagermieze. Und wenn man von dem, was man singen muss, nicht &uuml;berzeugt ist, kann man auch nicht erfolgreich sein. Mir liegen anspruchsvolle Lieder nun mal besser.<\/em>&ldquo; F&uuml;nf ausverkaufte Vorstellungen sprechen f&uuml;r sich &ndash; auch in Frankreich hatte Mary nun einen sehr gro&szlig;en Namen und ver&ouml;ffentlichte dort sogar eine ganze LP und mehrere Singles in dieser Zeit. Ihr jahrelanger gro&szlig;er Erfolg in Frankreich ist um so erstaunlicher, als es dort ein sehr bekanntes Entlausungsmittel &bdquo;Marie Rose&ldquo; gab&hellip;<\/p>\n<p>Marys Grand-Prix-Beitrag war so erfolgreich, dass er auch in englischer und franz&ouml;sischer Sprache aufgenommen wurde (&bdquo;<strong>Wake Me Early In the Morning<\/strong>&ldquo; bzw. &bdquo;<strong>Nous n&rsquo;avons que la jeunesse<\/strong>&ldquo;) und entsprechend international ver&ouml;ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>Kurze Zeit nach ihrem Eurovisions-Erfolg erschien eine sehr interessante LP von Mary: &bdquo;Woraus meine Lieder sind&ldquo; &ndash; hochprozentig mit deutschen Versionen ihrer kurz zuvor erschienen LP mit franz&ouml;sischsprachigen Liedern. Ein Gro&szlig;teil der Texte wurde von der inzwischen leider verstorbenen <em>Miriam Frances<\/em> verfasst, die ja so etwas wie &bdquo;Haus- und Hoftexterin&ldquo; Daliah Lavis war, aber auch einige Lieder f&uuml;r <em>Udo J&uuml;rgens<\/em> schrieb. Allein auf dieser LP verfasste sie acht Texte, bei einem Song war sie sogar als Produzentin t&auml;tig. Ansonsten wurde die LP von <em>Hermann R. Zentgraf<\/em> in Berlin, M&uuml;nchen und Paris produziert.<\/p>\n<p>Zu dieser LP gibt es eine tragische Geschichte: Der als Produzent benannte <em>Hermann R. Zentgraf<\/em> kam am 15. Februar 1972 bei einem Autounfall ums Leben &ndash; vermutlich auch deshalb war er nicht bei allen Liedern der LP als Produzent angegeben; bei Marys Eurovisions-Hit fungierte z. B. Jazzpianist und Studiomusiker <em>Roland Schneider<\/em> als Produzent.<\/p>\n<p>Eine weitere Single (zumindest als A-Seite) wurde aus dem Album nicht mehr ausgekoppelt, stattdessen produzierte Hitgarant <em>Heider<\/em> die von ihm auch komponierte Nummer &bdquo;<strong>Er bleibt hier (f&uuml;r immer)<\/strong>&ldquo;. Die Nachfolge-Single von Marys Eurovisions-Hit konnte sich zwar in den Charts kurz platzieren, aber bei weitem nicht an den Erfolg von &bdquo;Nur die Liebe l&auml;sst uns leben&ldquo; ankn&uuml;pfen.<\/p>\n<p>Nachdem Mary so erfolgreich bei der Eurovision war, beschloss sie, im Herbst des Jahres beim &bdquo;Festival Internacional da Can&ccedil;&atilde;o Popular nach Rio de Janeiro&ldquo; (Songfestival) teilzunehmen. &Uuml;ber einen Achtungserfolg, den sie mit ihrem Lied &bdquo;<strong>Viva<\/strong>&ldquo; (, das auch als Single erschien,) erreichte, kam sie allerdings nicht hinaus.<\/p>\n<p>Die n&auml;chste Single in Deutschland wurde &bdquo;<strong>Lieber John<\/strong>&ldquo;, die erneut kurz in die Verkaufshitparade kam. Interessanterweise gab es dazu sogar eine &bdquo;englische Originalversion&ldquo; (normalerweise ist das ja umgekehrt) namens &bdquo;Hello World&ldquo; &ndash; erschienen bei Jupiter-Records in Interpretation von &bdquo;<em>Birmingham &amp; Eggs<\/em>&ldquo;. &ndash; Parallel zur Single produzierte <em>Michael Kunze<\/em> eine ganze gleichnamige LP, deren Texte er alle selbst verfasste. Komponiert wurden die Songs von damals sehr popul&auml;ren Song-Schreibern wie <em>Peter Maffay <\/em>(, der gleich 5 Nummern beisteuerte,) <em>Les Humphries <\/em>und <em>Giorgio Moroder.<\/em><\/p>\n<p>Letztgenannter komponierte die n&auml;chste ausgekoppelte Single: &bdquo;<strong>Fremdes M&auml;dchen (lass ihn geh&rsquo;n)<\/strong>&ldquo;. Einige Jahre vor <em>Marianne Rosenberg<\/em>, deren Song &bdquo;Marleen&ldquo; da wirklich Ma&szlig;st&auml;be gesetzt hatte, griff Mary (mit dem Text <em>Michael Kunzes<\/em>) die Problematik einer Nebenbuhlerin auf und betont sogar (sic) &bdquo;Er geh&ouml;rt zu mir&ldquo;: &bdquo;<em>Gestern war er mir so nah &ndash; und nur da f&uuml;r mich &ndash; Doch seit er Deine Augen sah &ndash; dreh&rsquo;n sich seine Tr&auml;ume um Dich. &ndash; Fremdes M&auml;dchen, lass ihn geh&lsquo;n! &ndash; Er geh&ouml;rt zu mir! &ndash; Fremdes M&auml;dchen, willst Du denn &ndash; dass ich ihn verlier?<\/em>&ldquo; &ndash; das ist schon etwas blau&auml;ugig zu glauben, dass dem &bdquo;fremden M&auml;dchen&ldquo; wichtig ist, ob Mary &bdquo;ihn verliert&ldquo;. Fraglich ist auch, ob sich &bdquo;seine Tr&auml;ume&ldquo; um die &bdquo;Augen&ldquo; oder andere Vorz&uuml;ge des &bdquo;fremden M&auml;dchens&ldquo; drehten &ndash; aber damals war der Zeitgeist wohl ein anderer&hellip;<\/p>\n<p>1974 produzierte <em>Michael Kunze<\/em> mit Mary Roos einen von <em>Werner Scharfenberger<\/em> komponierten Titel: &bdquo;<strong>Kleiner Clown<\/strong>&ldquo;. Die Plattenfirma schrieb damals dazu: &bdquo;<em>Die Geschichte vom &sbquo;kleinen Clown&lsquo;, der die gro&szlig;e Show durchstehen muss, erz&auml;hlt Mary Roos &uuml;berzeugend. Mehr als ein Schlagerlied wird der Titel vor allem durch Marys Interpretation, die von viel Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen zeugt<\/em>&ldquo;. &bdquo;Mehr als ein Schlagerlied&ldquo; &ndash; das klingt gef&auml;hrlich &ndash; und &ndash; richtig &ndash; der Song kam nicht in die Verkaufshitparaden &#8211; trotz eines guten TV-Termins (21. M&auml;rz 1974 Starparade). Roos-Experten vermuten autobiografische Zusammenh&auml;nge in dem Lied. In der Tat war Mary damals teilweise oft krank und hat sich vielleicht bisweilen zu viel zugemutet. Im &bdquo;Hitparadenbuch&ldquo; steht, dass sie schon Anfang der 70er diesbez&uuml;gliche Probleme hatte: <em>&bdquo;&hellip; nach dem Galaabend der Schallplatte in Berlin zusammengebrochen war und sich drei Tage lang im Westend-Krankenhaus erholen musste..&ldquo;<\/em>. Auch sp&auml;ter musste sie wohl zeitweilig Tabletten nehmen, um den Stress zu &uuml;berstehen &ndash; die Phase hat sie zum Gl&uuml;ck aber recht gut &uuml;berstanden.<\/p>\n<p>Autobiografische Bez&uuml;ge k&ouml;nnte man auch bei der n&auml;chsten Single vermuten &ndash; in den 70er Jahren wurde Hamburg so etwas wie eine Wahlheimat von Mary Roos. Was lag also n&auml;her, als eine der typischen Eigenschaften dieser Stadt in einem Lied festzuhalten? <em>Michael Kunze<\/em> schrieb einen deutschen Text auf den <em>Nilsson<\/em>-Song &bdquo;Daybreak&ldquo; &ndash; ihm fiel &bdquo;<strong>Hamburg im Regen<\/strong>&ldquo; dazu ein. Obwohl der Song nie in den Charts war, ist er so etwas wie ein Mary-Evergreen geworden &ndash; neben ihren anderen &bdquo;tats&auml;chlichen&ldquo; Hits hat sie ihn auch ins Kabarett-Programm &bdquo;Nutten, Koks und frische Erdbeeren&ldquo; genommen. Auch ohne Hitparaden-Erfolge ist das Lied ein Evergreen geworden.<\/p>\n<p>In einer Sonderauflage gibt es den Song &uuml;brigens auch als R&uuml;ckseite von Marys &bdquo;<strong>Happy Pizza Song<\/strong>&ldquo;. Mary berichtete in dem Lied vom Hochgenuss, den ihr das brandneue Produkt des Lebensmittelherstellers Dr. Oetker bereitete (&bdquo;<em>Das ist runder Pizzaspa&szlig; zu Hause, Dr. Oetker Pizzaspa&szlig;<\/em>&ldquo;). Die Single war eine exklusive &bdquo;Sonderauflage im Auftrag der Dr. Oetker Tiefk&uuml;hlkost&ldquo;. Der Werbesong wurde &uuml;brigens von <em>Claudio Szenkar<\/em> produziert, der kurz zuvor mit <em>Walter Scheel<\/em> im Studio stand, um dessen Klassiker &bdquo;Hoch auf dem gelben Wagen&ldquo; unter Dach und Fach zu bringen.<\/p>\n<p>Am 03. Februar 1975 war es wieder so weit &ndash; Mary bewarb sich f&uuml;r die Teilnahme am Grand Prix Eurovision, und zwar sogar mit zwei Titeln: &bdquo;Ich will den selben Weg noch mal an Deiner Seite gehen&ldquo;, geschrieben von <em>G&uuml;nther Eric Th&ouml;ner<\/em>, schaffte nicht die Qualifikation ins Finale von &bdquo;Ein Lied f&uuml;r Stockholm&ldquo;, wurde aber als B-Seite der hier besprochenen Single genommen. Der von den Eheleuten <em>Hans und Ingetraut Blum<\/em> geschriebene Song &bdquo;<strong>Eine Liebe ist wie ein Lied<\/strong>&ldquo; hingegen schaffte einen guten dritten Platz beim damals prominent besetzten Wettbewerb. Gegen &bdquo;Ein Lied kann eine Br&uuml;cke sein&ldquo; von <em>Joy Fleming<\/em> hatte damals aber niemand eine Chance, nicht mal <em>Marianne Rosenberg<\/em> mit &bdquo;Er geh&ouml;rt zu mir&ldquo; oder <em>J&uuml;rgen Marcus<\/em> mit &bdquo;Ein Lied zieht hinaus in die Welt&ldquo;. Immerhin reichte es bei Mary f&uuml;r eine Top-50-Platzierung in den deutschen Hitparaden.<\/p>\n<p>Vor genau 40 Jahren erschien dann der n&auml;chste Hit von Mary Roos. Der schon in jungen Jahren verstorbene <em>Dieter Zimmermann<\/em>, der einige Jahre zuvor u. a. f&uuml;r <em>Katja Ebstein<\/em> &bdquo;Diese Welt&ldquo; schrieb, produzierte, komponierte und arrangierte &bdquo;<strong>Stop! Mach das noch einmal!<\/strong>&ldquo; (Text: <em>Charly Niessen<\/em>). Inzwischen recht emanzipiert ging Mary das Thema &bdquo;Beziehung&ldquo; aus weiblicher Perspektive an. Obwohl der Song durchaus erfolgreich war und in die Verkaufshitparaden kam, war damit die langj&auml;hrige CBS-Zeit vorbei, und Mary schloss einen Drei-Jahres-Vertrag mit der Hamburger Firma Polydor ab.<\/p>\n<p>Mit der Plattenfirma wurde auch erneut der Produzent gewechselt &ndash; ein guter alter Bekannter, <em>Michael Holm<\/em>, &uuml;bernahm fortan die Produktion. Los ging es mit der deutschen Version des <em>Darian Dalda Bembo<\/em>-Songs &bdquo;Il ciliegio di casa mia&ldquo;. Holm textete darauf &bdquo;<strong>Die Einsamkeit in meinem Zimmer<\/strong>&ldquo;. Ein Erfolg wurde nicht daraus, obwohl Mary nach wie vor sehr aktiv in den Medien war, beispielsweise moderierte sie am 19. Januar 1976 die legend&auml;re Show &bdquo;Musik aus Studio B&ldquo;.<\/p>\n<p>Auch ansonsten war Mary seinerzeit aktiv: Im Fr&uuml;hjahr 1976 &uuml;bernahm sie im unter der Regie von <em>Samy Molcho<\/em> im Stadttheater M&uuml;nster die Hauptrolle der Magnolia im Musical &bdquo;Showboat&ldquo;.<\/p>\n<p>Die n&auml;chste Single wurde vom Team, das sp&auml;ter gro&szlig;e Erfolge mit <em>G. G. Anderson<\/em> feiern konnte, ersonnen, &nbsp;n&auml;mlich von <em>Wolfgang Jass<\/em> und <em>Eckhart Stein<\/em>. Der Text des erneut emanzipierten Liedes <em>&bdquo;<strong>Nimm Dir nie ein Teufelsweib<\/strong>&ldquo; (&bdquo;&hellip;sie ist nichts zum Zeitvertreib..&ldquo;) <\/em>stammt von<em> &bdquo;Samuel<\/em> L. <em>Goldfield<\/em>&ldquo;. Wenn man n&auml;her recherchiert, verbirgt sich daher ein gewisser <em>Lothar Bernhard Walter<\/em>, besser bekannt als .. naa? Richtig: <em>Michael Holm<\/em>. Es w&auml;re spannend zu wissen, warum er nicht einfach seinen popul&auml;ren Namen als Textdichter angegeben hatte. Heraus kam jedenfalls ein mittelpr&auml;chtiger Radio-Hit.<\/p>\n<p>Parallel zur Single erschien 1976 eine gleichnamige LP mit Texten, die teilweise von <em>Michael Holm,<\/em> teilweise von &bdquo;<em>Samuel L. Goldfield<\/em>&ldquo; geschrieben wurden (kleiner Scherz); teils aber auch von <em>Hans Greiner<\/em>, der sich u. a. auch einen Namen als Textdichter f&uuml;r <em>Udo J&uuml;rgens<\/em> gemacht hatte (&bdquo;Donnerstag&ldquo;).<\/p>\n<p>Auf dieser LP befand sich u. a. eine deutsche Version des Bill-Withers-Songs &bdquo;Lean On Me&ldquo; &ndash; <em>Michael Holm<\/em> alias <em>Mr. Goldfield<\/em> textete darauf &bdquo;Komm zu mir&ldquo;. Mit diesem Song durfte Mary 1977 als erste und einzige deutsche K&uuml;nstlerin &uuml;berhaupt in der ber&uuml;hmten &bdquo;Muppet Show&ldquo; auftreten &ndash; damals wurde f&uuml;r den deutschen Markt eine gesonderte Ausgabe mit Mary gedreht (- im Original war allerdings die Ikone <em>Twiggy<\/em> zu sehen, wobei kurioserweise Mary auch in der internationalen Fassung von Kermit namentlich erw&auml;hnt wurde).<\/p>\n<p>Mit gleicher &bdquo;Mannschaft&ldquo; wurde die erste 1977er Single produziert &ndash; aber auch &bdquo;<strong>Santo Domingo<\/strong>&ldquo; blieb hinter den Erwartungen zur&uuml;ck, obwohl Mary mit diesem St&uuml;ck nach fast sechs Jahren Abstinenz am 11. Juni 1977 mal wieder in der ZDF-Hitparade aufgetreten ist.<\/p>\n<p>In jener Zeit hat damals die Auto-Firma Renault mit einer Melodie geworben, die Mary bereits 1972 aufgenommen hatte: &bdquo;<strong>H&uuml;bsche Welt<\/strong>&ldquo; (Pretty World). Die Komposition von <em>Delle Hansch<\/em> wurde als Werbe-Musik f&uuml;r Renault genommen, daher gab es von CBS eine Sonderauflage der Melodie, auf der auch Mary Roos&lsquo; Version des Liedes zu h&ouml;ren ist als Bestandteil der Single &bdquo;<strong>Die Renault-Melodie<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p>1977 war es wohl vorbei mit der Emanzipation f&uuml;r Mary Roos &ndash; &bdquo;<em>Samuel L. Goldfield<\/em>&ldquo; textete den von seinem &bdquo;Alten Ego&ldquo; Michael Holm produzierten Song &bdquo;<strong>Ich bin Mary und nicht Jane<\/strong>&ldquo; (Original: &bdquo;She Ain&rsquo;t Johnnie&ldquo;). Politisch korrekte Schlagerfreunde regen sich auf, dass in dem Lied die Tramperei verharmlos werde, dabei stand Mary doch artig an der Bushaltestelle &ndash; dort wurde ihr allerdings die Mitfahrt angeboten. Zu Hause angekommen passiert etwas, das so richtig &bdquo;lebensnah&ldquo; ist: &bdquo;<em>erst trinken wir Tee, sp&auml;ter Wein &ndash; und dann zeigt er mir ein Bild von seiner Freundin Jane<\/em>&ldquo;. Mit Fortgang der Erz&auml;hlung erz&auml;hlt Mary, dass sie schon &bdquo;beinah schwach&ldquo; wird, aber stark bleibt: &bdquo;Ich bin Mary und nicht Jane&ldquo;.<\/p>\n<p>Im wahren Leben lief es wohl etwas anders ab &ndash; in jenen Jahren lernte Mary ja den Jazzmusiker <em>Werner B&ouml;hm<\/em> kennen &ndash; sie war noch verheiratet. <em>Werner<\/em> war zwar auch so etwas wie Marys &bdquo;Fahrer&ldquo; &ndash; so schildert er es zumindest in seinem Buch, trotz Weinkonsums hat er aber kein Foto von seiner Freundin gez&uuml;ckt &ndash; so war es m&ouml;glich, dass Mary dann zu ihm in die von <em>Heino<\/em> metaphorisch als &bdquo;vierte H&uuml;tte&ldquo; bezeichnete Wohnung in der &bdquo;Ottersbekallee&ldquo; zog. Es ist nicht anzunehmen, dass er damals sang: &bdquo;Ich bin Werner &ndash; und nicht Scardin &ndash; ich hab den Typen &ndash; noch nicht geseh&rsquo;n&ldquo;. Vermutlich hat auch Mary kein Foto gez&uuml;ckt, wobei der wohl den direkten Vergleich mit seinem &bdquo;Nebenbuhler&ldquo; h&auml;tte scheuen m&uuml;ssen&hellip; &#8211; Jedenfalls zog Mary die Konsequenzen und lie&szlig; sich 1977 von Herrn Scardin scheiden.<\/p>\n<p>Zur&uuml;ck zum Ernst des Lebens.. &ndash; der Country-Song war ein Radio-Hit und ist bis heute recht popul&auml;r, ein Verkaufserfolg wurde er allerdings nicht, ebenso wenig &nbsp;schlug die gleichnamige LP (&bdquo;Ich bin Mary&ldquo;) ein.<\/p>\n<p>Anfang 1978 landete Mary wieder einen echten Hit, obwohl sie damit nicht in den Charts vertreten war (- das Schicksal teilt der Song &uuml;berraschenderweise &uuml;brigens mit dem vom gleichen Komponisten geschriebenen &bdquo;Biene Maja&ldquo;-Song). Aber die Erkennungsmelodie der gleichnamigen Zeichentrickserie, &bdquo;<strong>Pinocchio<\/strong>&ldquo;, komponiert vom gro&szlig;en tschechischen Komponisten <em>Karel Svoboda<\/em> und getextet von &bdquo;<em>Florian Cusano<\/em>&ldquo;. Erneut wurde die Nummer von <em>Michael Holm<\/em> produziert. Kurze Zeit zuvor war Mary &uuml;brigens auch in Sachen &bdquo;Kinderstunde&ldquo; unterwegs &ndash; sie wirkte an der beliebten ZDF-Kindersendung &bdquo;Kli Kla Klawitter&ldquo; mit (- dort sang sie u. a. das &bdquo;ABC-Lied&ldquo;) und nahm wie erw&auml;hnt in den sp&auml;ten 60ern sogar eine M&auml;rchen-LP auf und sang auch immer mal wieder Kinderlieder.<\/p>\n<p>Die letzte Single-Aufnahme bei Polydor w&uuml;rde ich gerne Herrn <em>Trepper<\/em> ans Herz legen wollen: In ihrem von <em>Michael Holm<\/em> getexteten Schlager &bdquo;<strong>Samba d&rsquo;Amour<\/strong>&ldquo; singe Frau Roos doch tats&auml;chlich: &bdquo;<em>In der hei&szlig;en Sommernacht hab&#39; ich nie an Schlaf gedacht, &#8211; denn ich wollt&#39; ein Abenteuer mal erleben. &#8211; In der Bar sa&szlig; ich allein, trank die vierte (!!!) Flasche Wein &#8211; warum kann es nie ein Wunder f&uuml;r mich geben? &#8211; Wir waren gleich so vertraut beim ersten Blick- und dann spielte f&uuml;r uns die Musik. Sa Sa Sa Samba d&#39;Amour, Gitarren erklingen. &ndash;Wohohohohohohohohoho &#8211; Sa Sa Sa Samba d&#39;Amour, heut&#39; wollen wir singen&hellip;&ldquo; <\/em>&ndash; es ist &uuml;brigens nicht &uuml;berliefert, wie viele Flaschen Wein Mary intus hatte, als sie <em>Werner B&ouml;hm <\/em>kennen lernte&hellip;<\/p>\n<p>Jedenfalls war dieser Song die letzte Single bei Polydor, wo noch eine weitere LP erschien namens &bdquo;Maryland&ldquo; &ndash; benannt nach der damaligen gleichnamigen TV-Show, die 1978 mit Mary Roos im Fernsehen ausgestrahlt wurde und die sehr erfolgreich war (- wurde in 25 L&auml;ndern verkauft -). Bemerkenswert an der LP ist &uuml;brigens insbesondere der Arrangeur &ndash; die LP war die erste &bdquo;westdeutsche&ldquo; Arbeit von <em>Uve Schikora<\/em>, der sich sp&auml;ter als Produzent und Komponist einen Namen gemacht hat. Er floh 1976 &uuml;ber Kuba aus der DDR in den Westen und fasste dort Fu&szlig; &ndash; die &bdquo;Maryland&ldquo;-LP war wie gesagt seine erste Arbeit, die er gleich &ndash; wie er sp&auml;ter stolz zu Protokoll gab &ndash; autark abliefern durfte.<\/p>\n<p>W&auml;hrend der gesamten Zeit bei Polydor gelang Mary nicht ein einziger Charts-Hit. Das &auml;nderte sich gleich mit der ersten bei ihrer neuen Firma, der Berliner Hansa, ver&ouml;ffentlichten Single: &bdquo;<strong>Ich werde geh&rsquo;n heute Nacht<\/strong>&ldquo; war die deutsche Version des <em>Cliff-Richard<\/em>-Superhits &bdquo;We Don&rsquo;t Talk Anymore&ldquo;. Den Text schrieb <em>Wolf Preuss<\/em> &ndash; jener <em>Wolf,<\/em> der auch als S&auml;nger gemeinsam mit <em>Inga <\/em>als &bdquo;<em>Inga und Wolf<\/em>&ldquo; erfolgreich war. Der Text von der selbstbewussten Frau, die ihren fremdgehenden Partner verl&auml;sst, wurde sehr authentisch von Mary verk&ouml;rpert. Hansa-Chef <em>Thomas Meisel<\/em> &uuml;bernahm die Produktion der Erfolgs-Single, mit der Mary gleich drei mal in <em>Dieter Thomas Hecks<\/em> ZDF-Hitparade vertreten war &ndash; das ist ihr mit keinem anderen ihrer Lieder ansonsten gelungen.<\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<p>Stephan Imming, 10.10.2015<br \/>http:\/\/www.da-music.de<br \/>http:\/\/www.mary-roos.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neuzugang 06.10.1975! Ausf\u00fchrlicher kann man den Karriereweg von Mary Roos wohl kaum beschreiben &#8230;:\u00a0 Am 09. 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