{"id":84454,"date":"2015-10-19T00:00:00","date_gmt":"2015-10-19T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=84454"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"JULIANE-WERDING-smago-Serie-Sch-84453","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/JULIANE-WERDING-smago-Serie-Sch-84453\/","title":{"rendered":"JULIANE WERDING <br \/>smago! Serie &quot;Schlager-R\u00fcckblick &quot;vor 40 Jahren&quot; von Stephan Imming: Teil 41 &#8211; Juliane Werding (&quot;Wenn du denkst du denkst dann denkst du nur du denkst&quot;) &#8211; Teil 2!"},"content":{"rendered":"<p>Der gro\u00dfen \u00dcberl\u00e4nge wegen mussten wir auch diesen &#8222;Schlager-R\u00fccklick&#8220; in 2 Folgen teilen! HIER gibt\u00b4s auch noch einige Bilder zu sehen &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(&#8230;)<\/p>\n<p>1986 erschien das &uuml;beraus erfolgreiche Album &bdquo;Sehnsucht ist unheilbar&ldquo;. Die LP hielt sich weit &uuml;ber ein Jahr in den Longplay-Charts und wurde mit &bdquo;Platin&ldquo; und sogar &bdquo;Triple Gold&ldquo; &nbsp;ausgezeichnet, was um so bemerkenswerter ist, als es die erste Langspielplatte Julianes seit &uuml;ber 10 Jahren war, die die Hitparaden st&uuml;rmte. Auch die erste von <em>Harald Steinhauer<\/em> komponierte und produzierte und von <em>Michael Kunze<\/em> getextete Single war &uuml;beraus erfolgreich: &bdquo;<strong>Stimmen im Wind<\/strong>&ldquo; kam nicht nur in die Top-20 der Verkaufscharts, sondern wurde von den Zuschauern der ZDF-Hitparade sogar zum &bdquo;Hit des Jahres&ldquo; gew&auml;hlt. Sp&auml;testens mit diesem Lied hat sie das Rezept f&uuml;r die kommenden Jahre gefunden &ndash; mystisch-geheimnisvoll wird dem geneigten H&ouml;rer ans Herz gelegt, selbst die Texte zu interpretieren &ndash; geht es um den Verlust der gro&szlig;en Liebe (der von &bdquo;Susan&ldquo;)? Geht es generell um den Sinn des Lebens &ndash; oder um Liebeskummer? Oder ist &bdquo;Susan&ldquo; schizophren, weil sie Stimmen h&ouml;rt? Kurzum: &bdquo;Was will uns der Dichter damit sagen?&ldquo; Oder muss &bdquo;Susan&ldquo; &bdquo;Suzanne&ldquo; geschrieben werden wegen des Bezugs zum gleichnamigen <em>Leonard Cohen-<\/em>Song? &ndash; Genau DAS war wohl damals Julianes Erfolgsgeheimnis, dass diese Frage jeder f&uuml;r sich beantworten musste bzw. durfte.<\/p>\n<p>Der Titelsong aus ihrer Erfolgs-CD, &bdquo;<strong>Sehnsucht ist unheilbar<\/strong>&ldquo;, wurde als zweite Single ausgekoppelt &ndash; erneut ist es geheimnisvoll, was genau der Song ausdr&uuml;cken will &ndash; vermutlich der Wunsch nach dem Unerreichbaren bzw. die Unzufriedenheit mit dem, was man hat angesichts dessen, was man gerne h&auml;tte als reifere Frau, die gerne wieder jung sein m&ouml;chte. &#8211; Immerhin reichte es erneut auch f&uuml;r die Single f&uuml;r einen Top-30-Song.<\/p>\n<p>Auch die dritte 1986er Single, &bdquo;<strong>Das W&uuml;rfelspiel<\/strong>&ldquo;, wurde ein gro&szlig;er Erfolg &ndash; diesmal etwas esoterisch angehaucht mit einem sch&ouml;nen Saxofonsolo und dem gewohnt mystischen Text: Juliane wartet darin auf einen Zug und verf&auml;llt wie in Trance in der Wartehalle einem W&uuml;rfelspiel mit einem &auml;lteren Mann, verpasst einen Zug &#8211; w&auml;re sie eingestiegen, w&auml;re sie verungl&uuml;ckt, weil der Zug einen schweren Unfall hatte &#8211; erneut dachte sich <em>Michael Kunze<\/em> die Story aus.<\/p>\n<p>Mit ihrem 1987er Platin-Album &bdquo;Jenseits der Nacht&ldquo;, f&uuml;r das sogar an exponierter Stelle in der Bild-Zeitung damals Werbung geschaltet wurde, erreichte Juliane die Top-10 der Album-Charts in Deutschland. Und auch die erste Single-Auskopplung schlug ein: &bdquo;<strong>Vielleicht irgendwann<\/strong>&ldquo; wurde mit dem bew&auml;hrten Team eingespielt (<em>Steinhauer \/ Kunze<\/em>). Der Identifikationsfaktor war in dem Lied, in dem es um die Tr&auml;ume und Sehns&uuml;chte einer Frau geht, die von ihrem Partner sitzen gelassen wurde, offensichtlich erneut gro&szlig;.<\/p>\n<p>Die beiden anderen Singles aus Julianes Erfolgsalbum (&bdquo;<strong>Wahre L&uuml;gen<\/strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Tr&auml;nen im Ozean<\/strong>&ldquo;) konnten sich nicht in den Verkaufshitparaden platzieren. Daf&uuml;r landete Juliane einen anderen Hit &#8211; im August 1987 kam Sohn Gunter &#8211; &auml;&auml;&auml;&auml;h, Sohn <em>Gabriel <\/em>zur Welt.<\/p>\n<p>F&uuml;r ihre gro&szlig;en Erfolge 1987 wurde sie als erfolgreichste K&uuml;nstlerin des Jahres mit der &bdquo;Berolina&ldquo; ausgezeichnet (Vorg&auml;ngerin des heutigen &bdquo;Echos&ldquo;). Erneut erhielt sie in jenem Jahr au&szlig;erdem die Goldene Stimmgabel.<\/p>\n<p>Im Herbst 1988 brachte Juliane mit &bdquo;Tarot&ldquo; eine weitere &uuml;beraus erfolgreiche CD (erneut Goldene Schallplatte) heraus. Die erste Single &bdquo;<strong>Starke Gef&uuml;hle<\/strong>&ldquo; l&auml;sst wieder Interpretationsspielraum &ndash; was mag damit gemeint sein?: &bdquo;Herzen, die brennen, erschreckt kein Verbot&ldquo; und &bdquo;Sie warf ihre &Auml;ngste hin &ndash; um sich zu ergeben&ldquo;.. &ndash; primitiv wie ich bin, mache ich mir da mal meinen eigenen Reim drauf&hellip; Das mystische Erfolgsrezept zog weiter, Juliane landete erneut einen Top-40-Hit &ndash; in Zeiten, in denen ansonsten kaum ein deutschsprachiger Interpret in den Single-Charts eine Chance hatte.<\/p>\n<p>Anschlie&szlig;end wurde der Titelsong &bdquo;<strong>Tarot<\/strong>&ldquo; ausgekoppelt &ndash; nach wie vor war Juliane ja auf dem &bdquo;esoterischen&ldquo; Trip &ndash; diesmal behandelte sie das Thema Eifersucht in mystischer Form. Ein Hit wurde ebenso wenig daraus wie die dritte Single aus dem Album &ndash; erneut ging es bei &bdquo;<strong>Nebelmond<\/strong>&ldquo; recht mystisch zu, wobei dieser Song nach l&auml;ngerer Zeit mal von einem anderen Autoren-Team geschrieben wurde, n&auml;mlich von <em>Dietmar Kawohl<\/em> und <em>Johann Daansen<\/em>. Angeblich finden sich in letzterem Song inhaltlich Parallelen zu Goethes Erlk&ouml;nig, wobei bei <em>Goethe<\/em> das Kind und bei Juliane die Frau starb &ndash; da sag ich doch nur: &bdquo;Goethe war gut&ldquo; &ndash; ich f&uuml;rchte, f&uuml;r solche Texte muss man wirklich eine esoterische Antenne haben. Passenderweise stellte Juliane ihren Song in einer Sendung vor, die kulturellen Anspr&uuml;chen nun wirklich immer gen&uuml;gte &ndash; sie war am 25.02.1989 bei der von <em>Mike Kr&uuml;ger<\/em> moderierten Show &bdquo;Vier gegen Willy&ldquo; mit dem Song zu Gast&hellip;<\/p>\n<p>Ende der 80er Jahre hatte Juliane nicht nur erfolgreich ihre Heilpraktiker-Ausbildung abgeschlossen &ndash; nein, sie brachte auch eine &bdquo;Best Of&ldquo;-CD bei WEA heraus: &bdquo;Stationen &ndash; ihre gr&ouml;&szlig;ten Erfolge&ldquo; kam genau nach dem Wochenende des Mauerfalls in die Charts und wurde ein Top-20-Erfolg. Darauf enthalten war auch eine neue Single: &bdquo;<strong>Wie weit ist Eden?<\/strong>&ldquo;. Die Single mit der Sehnsucht nach dem Paradies konnte sich kurz in den Single-Charts platzieren.<\/p>\n<p>Auch privat lief es rund f&uuml;r Juliane: Im Sommer 1989 heiratete sie ihren Lebenspartner <em>Sebastian<\/em>, kurze Zeit sp&auml;ter kam T&ouml;chterchen <em>Charis Maria<\/em> zur Welt. Die Ehe hielt leider nicht lange &#8211; bereits 1991 wurde das Paar wieder geschieden.<\/p>\n<p>1990 war es dann wieder Zeit f&uuml;r ein komplett neues Album. Mit neuem Produzententeam (<em>Udo Arndt<\/em> und Ex-<em>Spliff-<\/em>Keyboarder <em>Reinhold Heil<\/em>) gelang erneut der Sprung in die Top-10 der Longplay-Charts. Erstmals war damals auch Julianes damaliger (Noch-)Mann <em>Sebastian Gruben<\/em> an der Produktion beteiligt &#8211; er schrieb den Song &bdquo;Stra&szlig;en ohne Ende&quot;. Pikant: Ausgerechnet w&auml;hrend der Aufnahmen zu diesem Album, &bdquo;<strong>Zeit f&uuml;r Engel<\/strong>&ldquo;, lernte sie ihren sp&auml;teren neuen Mann, den Musiker <em>Andreas B&auml;rtels<\/em>, kennen. Der komponierte auch gleich den Titelsong, der auch als Single ver&ouml;ffentlicht wurde. Das im von <em>Michael Kunze<\/em> getexteten Song angesprochene Thema Suizid war dann wohl doch etwas zu schwere Kost f&uuml;r die Hitparaden.<\/p>\n<p>In die Single-Charts kam ein andrer Song aus dem Album: &bdquo;<strong>Der Himmel schweigt<\/strong>&ldquo;. Komponiert wurde der Song unter anderem von <em>Gerd Grabowski<\/em> alias <em>G. G. Anderson<\/em>. In dem Lied geht es um eine S&auml;ngerin und ihr Schicksal. Zeilen wie &bdquo;<em>Als sie 17 war, war sie beinah&lsquo; ein Star<\/em>&ldquo; deuten darauf hin, dass der Song biografische Z&uuml;ge enthalten k&ouml;nnte.<\/p>\n<p>1990 ging Juliane auch unter die Buchautoren &ndash; gemeinsam mit <em>Werner Stumpf<\/em> schrieb sie das Buch &bdquo;Mit ganzer Kraft gesund&ldquo;, in dem es um Naturmedizin und Entspannungsverfahren geht.<\/p>\n<p>Im November 1991 wurde es wieder Zeit f&uuml;r eine neue CD, diesmal produziert von <em>Armand Volker<\/em> (M&uuml;nchener Freiheit) &ndash; auch &bdquo;Zeit, nach Avalon zu gehen&ldquo; konnte sich erfolgreich in den deutschen Album-Charts platzieren. Die erste Singleauskopplung daraus, &bdquo;<strong>Avalon<\/strong>&ldquo;,&nbsp; textete Juliane Werding h&ouml;chstselbst, komponiert wurde der Song von ihrem neuen Lebensgef&auml;hrten <em>Andreas B&auml;rtels<\/em>. Wieder mal ein esoterisch angehauchtes Lied, das viel Interpretationsspielraum l&auml;sst&hellip;.<\/p>\n<p>Die zweite Single aus dem Album ist erneut &bdquo;schwere Kost&ldquo;; es gibt wirklich kaum ein Thema, das Juliane bis dato nicht angepackt hatte. In &bdquo;<strong>Rote Schuh&lsquo;<\/strong>&ldquo; scheint es um Prostitution zu gehen, wobei die Verklausulierung der Werdingschen Worte nat&uuml;rlich wie &uuml;blich Interpretationsspielraum l&auml;sst. Erneut erhielt sie 1991 die Goldene Stimmgabel.<\/p>\n<p>1992 trat Juliane erstmals als (Co-)Produzentin ihrer neuen CD in Erscheinung &nbsp;&ndash; gemeinsam mit Lebensgef&auml;hrten <em>Andreas B&auml;rtels<\/em> und <em>Mats Bj&ouml;rklund<\/em> wurde &bdquo;<strong>Sie wei&szlig;, was sie will<\/strong>&ldquo; produziert; den Song schrieb Werding auch mit <em>B&auml;rtels<\/em> &ndash; es wurde ein veritabler Hit.<\/p>\n<p>Bei der von <em>Sabrina Lallinger-Fox<\/em> 1993 moderierten ZDF-Samstagabend-Show &bdquo;Traumjob&ldquo; &nbsp;gab es u. a. ein Duett mit Juliane Werding zu gewinnen. Eine Bewerberin namens <em>Ulrike Sauerland<\/em> machte das Rennen und nahm mit Juliane den Song &bdquo;Nadza&ldquo; auf. Der Clou: Der Song wurde &bdquo;nur&ldquo; als B-Seite ver&ouml;ffentlicht. Der Song &bdquo;<strong>Ans Meer zur&uuml;ck<\/strong>&ldquo; aus dem Album &bdquo;Sie wei&szlig;, was sie will&ldquo; wurde wohl als hitparadentauglicher angesehen &ndash; leider zu Unrecht, wobei ein Hintergrund sein k&ouml;nnte, dass die Quoten der ZDF-Show desastr&ouml;s waren.<\/p>\n<p>Mit &bdquo;<strong>Geister &uuml;ber Afrika<\/strong>&ldquo; griff Interpretin und Textdichterin Juliane Werding wieder ein hei&szlig;es Eisen auf &ndash; es geht hier um Wiedergeburt und um die Erinnerung an ein fr&uuml;heres Leben &ndash; auch vor dem Thema Reinkarnation machte Juliane nicht Halt. Oder drehen sich die Worte um Sekten? Wieder mal bleibt dem Zuh&ouml;rer Interpretationsspielraum. Mit der Ethnopop-Nummer &bdquo;Geister &uuml;ber Afrika&ldquo; ging es erneut in die Verkaufs-Charts.<\/p>\n<p>Nach langer Zeit ver&ouml;ffentlichte Juliane im Herbst 1994 mal wieder die deutsche Coverversion eines internationalen Hits: Aus <em>Roy Orbisons<\/em> &bdquo;You Got It&ldquo; wurde bei Juliane &bdquo;<strong>Du schaffst es<\/strong>&ldquo;. Sowohl die Single als auch die gleichnamige CD enterten erneut die Verkaufshitparaden.<\/p>\n<p>Die zweite Auskopplung aus diesem Album schaffte es in Belgien und den Niederlanden in die Hitparaden &ndash; in Deutschland hingegen nicht: Gemeinsam mit <em>Maggie Reilly<\/em> und <em>Victor Lazlo<\/em> interpretierte Juliane den Song &bdquo;<strong>Engel<\/strong> <strong>wie Du<\/strong>&ldquo;. Mit den beiden Gesangskolleginnen ging sie damals auch erstmals(!) auf Deutschland-Tournee, die &bdquo;Freundinnen&quot; genannt wurde.<\/p>\n<p>Die dritte Single aus ihrem 1994er Album, &bdquo;<strong>Singles<\/strong>&ldquo;, sorgte f&uuml;r eine &Uuml;berraschung &ndash; ausnahmsweise ist der Text nicht mystisch, esoterisch und verklausuliert &ndash; nein, es geht klar um das Single-Leben.<\/p>\n<p>Im Herbst 1995 erschien wieder ein Werding Album: &bdquo;<strong>Alles okay<\/strong>&ldquo;. Mit der gleichnamigen Single war sie letztmals in den Single-Verkaufscharts pr&auml;sent, der Song wurde produziert, komponiert und getextet von Juliane und <em>Andreas B&auml;rtels<\/em>. Die Plattenfirma schrieb damals dazu: &bdquo;<em>Die Zeit war reif f&uuml;r diese Single&hellip; Juliane Werding pr&auml;sentiert sich mit diesem Statement souver&auml;n und mitrei&szlig;end melodisch. Alles okay wurde im Fr&uuml;hling 1995 komplett live und ohne produktionstechnische Kapriolen eingespielt. Andreas B&auml;rtels, Juliane Werding und ihre rein akustisch besetzte Band verlie&szlig;en sich ganz und gar auf die Qualit&auml;t der Komposition sowie ein gitarrenorientiertes Arrangement. Dazu l&auml;sst eine lyrische Traumreise &uuml;ber eine imagin&auml;re Himmelsautobahn Fiktion und Wirklichkeit miteinander verschmelzen.<\/em>&ldquo;<\/p>\n<p>Als zweite Single aus dem Album wurde Anfang 1996 &bdquo;<strong>Gib niemals auf!<\/strong>&ldquo; ausgew&auml;hlt &ndash; die Hymne daran, an sich selbst zu glauben, war nicht sonderlich erfolgreich. Vielleicht war der &bdquo;Tschakka! Du schaffst es!&ldquo;-Song inhaltlich zu nah an ihrer kurz zuvor erschienenen deutschen Version von &bdquo;You Got It&ldquo;.<\/p>\n<p>Nach einer Pause kam im Herbst 1997 wieder ein Album, das es erneut in die Top-50 der Album-Charts schaffte: &bdquo;Land der langsamen Zeit&ldquo;. Als erste Single daraus erschien &bdquo;<strong>Wei&szlig;t Du, wer ich bin?<\/strong>&ldquo; &ndash; Der Song kam insbesondere bei der ZDF-Hitparade sehr gut an &ndash; Juliane erreichte damit einen ersten Platz und durfte insgesamt gleich vier mal mit ihrem Titel in Berlin vorstellig werden. Erneut geht es um Reinkarnation, wieder mal weht ein Hauch von Esoterik durch den ansonsten modern produzierten Song.<\/p>\n<p>Als Promo-Single (in verk&uuml;rzter Radio-Version) wurde das CD-Titelst&uuml;ck &bdquo;<strong>Land der langsamen Zeit<\/strong>&ldquo;, das im Enya-Stil daherkommt, ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>Die dritte Single der CD war die New-Age-Power-Ballade &bdquo;<strong>Ehendu Namandu&ldquo;. <\/strong>Intention des Liedes war wohl, die Ausbeutung der nat&uuml;rlichen Ressourcen anzuprangern. Die Plattenfirma schreibt zum Song: &bdquo;<em>Ehendu Namandu ist ein Wort aus einer der zahlreichen Indianersprachen, das frei &uuml;bersetzt ungef&auml;hr so viel bedeutet wie das &bdquo;Kyrie Eleison&ldquo; (&bdquo;Herr, errette uns!&ldquo;). In &sbquo;Ehendu Namdu&lsquo; setzt Juliane Werding sich mit dem Raubbau des Menschen an der Natur und damit auch an seiner eigenen Lebensgrundlage auseinander&ldquo;<\/em>.<\/p>\n<p>Nicht ganz so esoterisch, sondern ganz lebensnah wurde es 1998 mit der n&auml;chsten Single: &bdquo;<strong>M&auml;nner kommen und gehen<\/strong>&ldquo; aus dem letzten WEA-Album &bdquo;SIE&ldquo;. Die M&auml;nner m&uuml;ssen jetzt stark sein: Aussagen wie &bdquo;<em>Wenn Du einen triffst, dann schlaf nicht gleich mit ihm<\/em>&ldquo; sind einigen triebgeplagten Herren sicher ein Dorn im Auge.<\/p>\n<p>Im Januar 1998 ging Juliane auf gro&szlig;e erfolgreiche Deutschland-Tour, im Oktober des Jahres erhielt sie erneut die Goldene Stimmgabel &uuml;berreicht.<\/p>\n<p>F&uuml;r die ARD-Serie &bdquo;Drei mit Herz&ldquo; steuerte Juliane den auf ihrer &bdquo;SIE&ldquo;-CD enthaltenen Song &bdquo;<strong>Alles kann passieren<\/strong>&ldquo; bei, der auf Single ausgekoppelt wurde.<\/p>\n<p>Ein Titel aus ihrem letzten Studio-WEA-Album war auch &bdquo;<strong>I Remember<\/strong>&ldquo;. Den hat sie auch im Duett mit Howard Jones gesungen, der Song wurde auch als Single ausgekoppelt und war Bestandteil von ihrer &bdquo;Best Of&ldquo;-CD &bdquo;Der Weg 1972 &ndash; 1999&ldquo;. &nbsp;Darauf enthalten war auch eine neue Version ihres Klassikers in neuer Version: &bdquo;<strong>Conny Kramer 2000<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p>Die 15 Jahre andauernde Zusammenarbeit mit der WEA war damit beendet, und es wurde mit Polydor ein neuer Vertrag abgeschlossen. Dort wurde zun&auml;chst eine Promo-Maxi-CD ver&ouml;ffentlicht. Der Titel war sp&auml;ter auch Namensgeber der Longplay-CD. <em>Andreas B&auml;rtels<\/em>, von dem sie sich kurz zuvor trennte, schrieb den Song &bdquo;<strong>Es gibt kein Zur&uuml;ck<\/strong>&ldquo; Ob ein kausaler&nbsp; Zusammenhang zwischen dem Tatbestand der Trennung und dem Song-Inhalt besteht (Frau bringt ihren Ehemann um und haut mit dem Geld ab) &ndash; dar&uuml;ber kann man trefflich spekulieren.<\/p>\n<p>Im Sommer des Jahres wurde mal wieder eine Cover-Version ver&ouml;ffentlicht &ndash; der renommierte Produzent <em>Dieter Falk<\/em> produzierte die deutsche Version des <em>Marque<\/em>-Songs &bdquo;One To Make Her Happy&ldquo; &ndash; Juliane Werding textete darauf &bdquo;<strong>Daisy<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p>Schon damals gab es &uuml;brigens Verschiebungen von geplanten Tontr&auml;ger-Ver&ouml;ffentlichungen &#8211; Julianes Polydor-CD war betroffen. Im Gegensatz zu heute, wo eine recht bekannte S&auml;ngerin V&Ouml;-Termine immer wieder kommentarlos weit nach hinten verschiebt bzw. nachtr&auml;glich haarstr&auml;ubende Argumentationen nachschiebt (- wobei das weniger ihre eigene Verantwortung ist, sondern die ihres Umfelds), wurden damals die Fans mit ins Boot genommen und um Verst&auml;ndnis geworben. Julianes damalige Managerin <em>Birgit Gibson<\/em> lie&szlig; verlautbaren: <em>im Klartext der Markt ist derzeit &quot;tot&quot;. Viele Sendungen werden &uuml;ber die Sommermonate nicht produziert, der Handel ordert nicht ohne die n&ouml;tige Medienunterst&uuml;tzung , und, und und &#8211; <\/em>das war zwar unbequem, aber wenigstens ehrlich, auch wenn die Terminverschiebungen damals mit viel Unverst&auml;ndnis aufgenommen wurden und mit einer eher unterdurchschnittlichen Charts-Notiz quittiert wurden.<\/p>\n<p>In dieser Zeit ver&ouml;ffentlichte Juliane Werding ein weiteres Buch &#8211; &bdquo;Sagen Sie mal, Herr Jesus&quot;. Gemeinsam mit ihrem neuen Lebensgef&auml;hrten <em>Uwe Birnstein<\/em> f&uuml;hrte sie fiktive Interviews mit Pers&ouml;nlichkeiten aus der Bibel. 2003 erschien davon sogar ein zweiter Teil.&nbsp; &#8211; Und ein weiteres Buch erfreute die Fans der S&auml;ngerin Juliane Werding: Nach fast 30 Jahren erschien erstmals seit&nbsp; knapp 30 Jahren wieder ein 460 Seiten umfassendes Songbuch mit vielen ihrer Texte 1972 bis 2001.<\/p>\n<p>Sie absolvierte damals ach einen Schauspielkurs und spielte sogar eine Rolle im Theaterst&uuml;ck &quot;Die Vagina-Monologe&quot; von <em>Eve Ensler<\/em>. Im M&uuml;nchner Metropol-Theater wurde das St&uuml;ck 2000 und 2002 aufgef&uuml;hrt.<\/p>\n<p>Im Fr&uuml;hjahr 2002 ging Juliane dann auch zur Freude ihrer Fans wieder auf mehrmonatige Deutschland-Tour, bei der sie neben Liedern ihrer aktuellen Tour auch viele ihrer Klassiker vortrug.<\/p>\n<p>Nachdem die Polydor 2002 Julianes Album wieder vom Markt nahm (manchmal ist man von der Professionalit&auml;t der Plattenfirmen schon sehr beeindruckt), wurde verst&auml;ndlicherweise der Vertrag mit dieser Plattenfirma nicht verl&auml;ngert. Wobei auch Julianes fr&uuml;here Plattenfirma in der Zeit &bdquo;gro&szlig;es Kino&quot; bot. Bei der Neuank&uuml;ndigung der Best Of-CD &bdquo;Nur das Beste&quot; wurde u. a. der Song&nbsp; &bdquo;Am Tag, als Johnny(!) Kramer starb&quot; angek&uuml;ndigt &#8211; ohne Worte&#8230;<\/p>\n<p>Im Sommer 2003 wurde ein Vertrag mit Artists &amp; Acts in M&uuml;nchen unterzeichnet und eine erneute Zusammenarbeit mit <em>Harald Steinhauer<\/em> vereinbart, allerdings sollte es noch bis zum Sommer 2004 dauern, bis die n&auml;chste CD erschien namens &bdquo;Die Welt danach&quot; erschien &#8211; produziert von <em>Harald Steinhauer<\/em> und <em>Frankie Chinasky<\/em>, wobei Juliane diesmal alle Texte selber verfasste. Die im Handel erh&auml;ltliche Vorab-Single &bdquo;<strong>Lass es geschehen<\/strong>&quot; pr&auml;sentierte sie in der von <em>J&ouml;rg Pilawa<\/em> pr&auml;sentierten ARD-Show &bdquo;Deutschlands gr&ouml;&szlig;te Hits&quot;. Parallel wurde auch Julianes erste DVD (&bdquo;In Concert&quot; beinhaltet u. a. einen Konzertmitschnitt vom Berliner Friedrichstadtpalast) ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>Wer zweideutige Hintergedanken bei der Schlagzeile &bdquo;Lass es geschehen&quot; hat, wird entt&auml;uscht &#8211; Juliane &auml;u&szlig;erte sich wie folgt zu ihrer neuen Single: &bdquo;<em>Man muss lernen zu erkennen, welche Situationen und Dinge sich &auml;ndern lassen und was man einfach hinnehmen muss. Es gibt Ereignisse in jedem Leben, f&uuml;r die wir keine Erkl&auml;rung finden, sie erscheinen uns nicht gerecht, und doch muss jeder mit den Konsequenzen leben. &#8230; Wichtig ist, die Kraft zu entwickeln, &uuml;ber sich selbst hinauszuwachsen, &uuml;ber seinen Schatten zu springen, sich selber zur&uuml;ckzunehmen und Dinge, die unver&auml;nderbar sind, eben einfach hinzunehmen, geschehen zu lassen, manchmal nur, um sie ertr&auml;glicher zu machen. Lass es geschehen!&quot;<\/em><\/p>\n<p>F&uuml;r die Auswahl der n&auml;chsten Single ging Juliane 2004 ungew&ouml;hnliche Wege &#8211; die Fans durften im Internet abstimmen, welcher Song als zweite Single ausgekoppelt werden sollte &#8211; diese entschieden sich f&uuml;r den Titelsong &bdquo;<strong>Die Welt danach<\/strong>&quot; mit 1.078 Stimmen. Spannend: Auf der Handels-Single wurden zwei komplett unterschiedliche Versionen mit unterschiedlichen Texten ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>Guter Kompromiss: Weil auch &bdquo;<strong>Nur Sterne<\/strong>&quot; immerhin 850 F&uuml;rsprachen erhielt, wurde der Song als dritte Single ausgekoppelt. Spannend an der Aktion: Die Wahl lief &uuml;ber E-Mail-Nachricht, so dass es nicht darum ging, wer am h&auml;ufigsten einen Button anklickte. Erneut ein Lied aus dem Leben: Vor die Wahl gestellt zwischen Loyalit&auml;t zu ihrer besten Freundin und dem Gef&uuml;hl des Verliebtseins, entscheidet sich Juliane schweren Herzens f&uuml;r ihre Freundin.<\/p>\n<p>Erneut wurde die neue CD zum Anlass genommen, auf Tour zu gehen &#8211; im Januar 2005 begab sich Juliane wieder eine Deutschland-Tournee, wo sie erneut basisdemokratische Wege ging: Ihre Konzert-Fans durften entscheiden, welches Lied als vierte (und letzte) Single ihres aktuellen Albums erscheinen sollte. Mit 461 Stimmen lag &bdquo;<strong>Vergibst Du mir?<\/strong>&quot; denkbar knapp vor &bdquo;Engel an Deiner Seite&quot; (454 Stimmen). &#8211; Schwere Kost: In dem Lied geht es um eine Mutter, die ihr ungewolltes Kind zur Adoption gegeben hat nach vielen Jahren wiedersieht.<\/p>\n<p>Zum &bdquo;guten Schluss&quot; des Jahres 2005 heiratete Juliane ihren Lebensgef&auml;hrten <em>Uwe Birnstein<\/em>.<\/p>\n<p>Nachdem bei Ebay Julianes erste Langspielplatte bei Ebay f&uuml;r unglaubliche 50.000 EUR verkauft wurde (man muss da allerdings auch gaaanz fest dran glauben), entschied sich ihre alte Plattenfirma Hansa (Ariola) Anfang 2006 zur Freude vieler Fans, ihr Erstlingswerk &bdquo;In tiefer Trauer&quot; als Re-Release auf CD zu ver&ouml;ffentlichen.<\/p>\n<p>Im Fr&uuml;hjahr 2006 erschien dann auch die zweite CD Julianes bei ihrer Plattenfirma DA Music: &bdquo;Sehnsucher&quot; &#8211; das Album zum 35-j&auml;hrigen B&uuml;hnenjubil&auml;um. Die CD wurde vom gleichen Team produziert wie die Vorg&auml;nger-Scheibe &bdquo;Die Welt danach&quot;. Kurz darauf wurde auch ein Buch ver&ouml;ffentlicht: &bdquo;Sehnsucher &#8211; sieben Wege, mit der Sehnsucht zu leben.&quot;<\/p>\n<p>Als erste Single aus dem neuen Album wurde vorab im Februar &bdquo;<strong>Vergiss nicht, dass Du lebst<\/strong>&quot; ausgekoppelt. In typischer Werding-Manier versuchte Juliane bei dieser Gitarren-Pop-Nummer ihre Zuh&ouml;rer davon zu &uuml;berzeugen, an das zu denken, worauf es im Leben ankommt &#8211; eben nicht auf Arbeit und Alltag. Das ganze in eine Geschichte von einem Wissenschaftler zu verpacken, der in seinem Labor experimentiert &#8211; darauf muss man erst mal kommen&#8230; Als zweiter Track der Single ist darauf &uuml;brigens der von ihr geschriebene Song &bdquo;Kleine M&auml;nner&quot;, den sie kurz darauf auch ins Live-Programm genommen hatte, ohne dass er es auf das Album geschafft h&auml;tte.<\/p>\n<p>Am 2. Juni 2006 erschien die zweite Single aus dem Album: &bdquo;<strong>Zusammen<\/strong>&quot;. In dem Lied setzt sich ein Traummann direkt aus ihren Tr&auml;umen sich in ihr Auto &#8211; wenn&#39;s doch immer so einfach w&auml;re.. Bemerkenswert: Es handelte sich dabei um eine Promo-Single, auf Wunsch konnten die Fans die Maxi-CD aber auch &uuml;ber Juliane Werdings Internet-Seite bestellen &#8211; da kann man als <em>Udo J&uuml;rgens<\/em>-Fan Juliane zu ihrem Umfeld nur gratulieren &#8211; schade, dass so etwas nicht generell eine Selbstverst&auml;ndlichkeit ist&#8230;<\/p>\n<p>Als dritte Single wurde &bdquo;<strong>F&uuml;r immer<\/strong>&quot; ausgekoppelt &#8211; die Nummer schaffte es zur Nummer eins der damaligen Radio-&bdquo;Deutsch-Rock&quot;-Charts; vielleicht half dabei auch, dass am Schluss der Nummer ein Sprecher etwas in g&auml;llischer Sprache erz&auml;hlte. Die letzte Auskopplung aus dem Album war &bdquo;<strong>Mystify Your Life&quot;.<\/strong><\/p>\n<p>Wie schon bei ihren letzten Tontr&auml;ger-Ver&ouml;ffentlichungen gab es im Herbst 2006 erneut eine Tour zur CD &#8211; diesmal mit Liedern, die zuvor nie auf Tour gespielt wurden, wie Manager <em>Christoph Gassmann<\/em> im Vorfeld versprach..&nbsp; Das Konzert in Halle (Steintorvariet&eacute;) wurde mitgeschnitten und im Fr&uuml;hjahr 2007 als Live-CD ver&ouml;ffentlicht. Ihre siebte Tour mit achtk&ouml;pfiger Band war die erste, die es auf CD schaffte, wobei einige Fans sich wunderten, dass Juliane ihren Mitmusikern bei gleich mehreren Songs Gelegenheit gab, selbst als S&auml;nger t&auml;tig zu werden, so dass nicht alle der Songs auf ihrer CD auch wirklich von Juliane selber gesungen wurden. Andrerseits sagt Juliane ihre Songs in teils epischer Breite auf der CD an, das wurde NICHT herausgeschnitten &#8211; erneut denkt man als <em>Udo J&uuml;rgens<\/em> Fan kopfsch&uuml;ttelnd daran, dass so etwas selbst bei dessen letztem Live-Konzert nicht m&ouml;glich gemacht wurde und brutal die Ansagen rausgeschnitten wurden &#8211; klasse, dass Juliane und ihr Umfeld es anders handhabten!<\/p>\n<p>Im Oktober 2007 war es wieder Zeit f&uuml;r ein neues Buch &#8211; erneut mit ihrem Mann <em>Uwe Bilstein<\/em> verfasst, ging es abermals um fiktive Interviews mit Protagonisten der Bibel &#8211; diesmal aber unter rei&szlig;erischem Titel: &bdquo;Huren &#8211; Heuchler &#8211; Heilige&quot;. (Das Buch erschien in stark gek&uuml;rzter Fassung &uuml;brigens auch als H&ouml;rbuch). Ich denke, dieser Buchtitel w&auml;re wohl angemessen gewesen, wenn Juliane ein Buch &uuml;ber die Schlagerbranche geschrieben h&auml;tte.<\/p>\n<p>Anfang 2008 wurde vom inzwischen etablierten Team eine dritte CD namens &bdquo;Ruhe vor dem Sturm&quot; produziert ; die CD schrammte knapp an den Top-20 der Album-Charts vorbei. Vorab erschien mal wieder eine mystisch angehauchte Single: &bdquo;<strong>Haus &uuml;ber&#39;m Meer<\/strong>&quot;. Es geht darin um eine Frau, die einen ihren ehemaligen Partner in dessen &bdquo;Haus &uuml;ber&#39;m Meer&quot; besucht. Dieser hat sie entt&auml;uscht &#8211; aber Juliane nimmt seine Entschuldigung nicht an &#8211; mal wieder ein Text aus dem Leben..<\/p>\n<p>Auch die &bdquo;Ruhe vor dem Sturm&quot;-CD wurde 2008 im Rahmen einer kleinen Deutschland-Tour vorgestellt.<\/p>\n<p>Mit &bdquo;<strong>Unsichtbar<\/strong>&quot; wurde eine zweite Radio-Promo-Single aus ihrem Erfolgs-Album ausgekoppelt.<\/p>\n<p>Nach 1989 und 1999 ver&ouml;ffentlichte Julianes Plattenfirma DA-Records 2009 wieder eine &bdquo;Best Of&quot;-CD &#8211; diesmal unter dem Namen &bdquo;Nur Sterne &#8211; das Beste 2004 bis 2009&quot;. Auch diese CD erreichte wieder kurz die Bestsellerlisten, obwohl damit keine gro&szlig;en TV-Auftritte einhergingen. Der Hintergrund ist klar: Juliane er&ouml;ffnete eine Praxis als Heilpraktikerin und zog sich recht unspektakul&auml;r ins Privatleben zur&uuml;ck. Seither tritt sie nicht mehr als S&auml;ngerin auf, ihre Tontr&auml;ger sind aber immer noch beliebt.<\/p>\n<p>2010 ver&ouml;ffentlichte DA Music eine spannende Doppel-CD namens Fundst&uuml;cke, auf der seltene Maxi-Versionen und B-Seiten ver&ouml;ffentlicht wurden &#8211; die Fans hat es sicher gefreut.<\/p>\n<p>Im Laufe ihrer Karriere hat sich Juliane Werding immer wieder gewandelt, griff viele Themen auf und sah sich weniger als Schlagers&auml;ngerin und mehr als Geschichtenerz&auml;hlerin. Vor einigen Jahren gab es einen wohl sehr treffenden Seitenhieb auf eine Sangeskollegin, die zwar sicher weit mehr kommerziellen Erfolg hat als sie, aber dennoch hat die Aussage ihre Berechtigung. Juliane meinte damals: <em>In erster Linie m&ouml;chte ich Geschichten erz&auml;hlen, die unterhalten oder zum Nachdenken anregen. Ich sehe mich da in der Tradition der Barden und Minnes&auml;nger, die Mythen und Neuigkeiten in Liedform &uuml;berliefert haben. Mir kommt es auf den Inhalt an. Ich k&ouml;nnte nicht in endlosen Variationen davon singen, dass ich mich verliebt habe oder tausendmal betrogen wurde. Dazu bietet die deutsche Sprache viel zu viele Ausdrucksm&ouml;glichkeiten, um sich darauf zu beschr&auml;nken.&quot;<\/em><\/p>\n<p>Nachdem im kommenden Jahr ein runder Geburtstag ansteht, bleibt zu hoffen, dass Juliane f&uuml;r ein Weilchen wieder ins Rampenlicht tritt, um vielleicht das eine oder andere neue Lied vorzustellen oder gar (kurz) auf Tour zu gehen &#8211; so lange kann die Praxis ja Betriebsferien machen &#8211; die Fans w&uuml;rde es freuen. Bis dahin kann man der vielseitigen S&auml;ngerin nur alles Gute w&uuml;nschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>VORSCHAU:<\/u><\/strong> In der kommenden Folge (Nr. 42) geht es um einen K&uuml;nstler, der von einem kleinen Schlagerfuzzi zu einem gro&szlig;en Rockstar mutiert ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/werding_19750815_MM.jpg\" style=\"width: 323px; height: 512px;\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/werding_mm2.jpg\" style=\"width: 512px; height: 395px;\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/werding_mm3.jpg\" style=\"width: 365px; height: 512px;\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/werding_4.jpg\" style=\"width: 385px; height: 512px;\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/werding_5.jpg\" style=\"width: 385px; height: 512px;\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/werding_6.jpg\" style=\"width: 396px; height: 512px;\" \/><br \/>\n<em>Foto-Credit: <strong><a href=\"http:\/\/www.didi-zill.com\/\">Didi Zill<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<p>Stephan Imming, 17.10.2015<br \/>http:\/\/www.da-music.de<br \/>http:\/\/www.juliane-werding.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der gro\u00dfen \u00dcberl\u00e4nge wegen mussten wir auch diesen &#8222;Schlager-R\u00fccklick&#8220; in 2 Folgen teilen! 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