{"id":83317,"date":"2015-11-23T00:00:00","date_gmt":"2015-11-23T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=83317"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"GILLA-smago-Serie-Schlager-Ruec-83316","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/GILLA-smago-Serie-Schlager-Ruec-83316\/","title":{"rendered":"GILLA <br \/>smago! Serie &quot;Schlager-R\u00fcckblick &quot;vor 40 Jahren&quot; von Stephan Imming: Teil 45 &#8211; Gilla (&quot;Tu es!&quot;)!"},"content":{"rendered":"<p>Neuzugang 08.12.1975!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 27. Februar 1950 wurde in Linz (&Ouml;sterreich) Gisela Wuchinger als Tochter des Musikers <em>Nikolaus<\/em> (&bdquo;<em>Niki&ldquo;) &nbsp;<\/em>Wuchinger und dessen Prager Frau geboren.<\/p>\n<p>Schon als Kind trat sie in der Band ihres Vaters auf, der als Trompetensolist t&auml;tig war. Sie spielte ihr &bdquo;Lieblingsinstrument&quot;, den Bass, aber auch Gitarre und Posaune. Nach der Matura studierte sie in Salzburg Musik und trat nebenbei mit einer Band namens &bdquo;<em>New Traffic<\/em>&ldquo; auf, die sich sp&auml;ter in &bdquo;<em>Seventy Five Music<\/em>&ldquo; umbenannte.<\/p>\n<p>Auf der Suche nach einem deutschsprachigen Pendent zu <em>Suzi Quatro<\/em> wurde der Frankfurter Produzent <em>Frank Farian<\/em> auf die Zellerin (die S&auml;ngerin wohnte damals in Zell am See) aufmerksam, als diese mit ihrer Band an Ostern 1974 ein Konzert in Frankreich gab. Neben ihrer Reibeisenstimme und ihrer erotischen Ausstrahlung hat dabei sicher eine Rolle gespielt, dass sie (wie <em>Suzi Quatro<\/em>) Bass spielt.<\/p>\n<p>Farian w&auml;hlte f&uuml;r die &Ouml;sterreicherin den Namen GILLA und produzierte mit ihr die deutsche Version des <em>Marcella<\/em>-Hits &bdquo;Nessuno mai&ldquo; &ndash; <em>Fred Jay<\/em> textete darauf &bdquo;<strong>Mir ist kein Weg zu weit<\/strong>&ldquo;. Zwei Jahre sp&auml;ter produzierte Farian den Discopop-Song &uuml;brigens auch in englischer Sprache f&uuml;r <em>Boney M.<\/em> (&bdquo;Take The Heat Off Me&ldquo;) und benannte das erste Album der weltweit erfolgreichen Gruppe nach diesem Titel. Nicht wenige Stimmen halten Gillas Version insbesondere von ihrer stimmlichen Leistung her f&uuml;r besser als das sp&auml;tere Boney M.-Cover mit der S&auml;ngerin <em>Marcia Barrett<\/em>.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit ihrer Band &bdquo;<em>Seventy Five Music<\/em>&ldquo; (neben Gilla waren auch <em>Helmut Rulofs<\/em> und &bdquo;<em>Henry<\/em>&ldquo; Mitglieder der Band) brachte Gilla Anfang 1975 ein gewagtes St&uuml;ck auf den deutschen Markt, die deutsche Version des &nbsp;<em>Labelle-<\/em>Hits &bdquo;Lady Marmelade (Voulez vous coucher avec moi ce soir?)&ldquo;. War es in den 1970er Jahren noch gang und g&auml;be, sexuelle Themen bestenfalls verklausuliert wiederzugeben, fragte Gilla auf ihrer zweiten Single mehr als deutlich: &bdquo;<strong>Willst Du mit mir schlafen geh&rsquo;n?&ldquo;<\/strong>.<\/p>\n<p>Obwohl (oder weil?) das von <em>Fred Jay<\/em> getextete Lied wegen zu deutlichen Textes von vielen Radiostationen (insbesondere vom Bayrischen Rundfunk) nicht gespielt wurde (- dabei war die Pointe des Liedes doch, dass das M&auml;dchen dem Teddyb&auml;ren den Vorzug gegen&uuml;ber woll&uuml;stigen Kerlen gibt -), kam es in die Top-30 der Single-Verkaufscharts. F&uuml;r den internationalen Markt wurde auch eine englischsprachige Version produziert (&bdquo;<strong>Do You Want to Sleep With Me?<\/strong>&ldquo;)<\/p>\n<p>Die n&auml;chste Single, die vor ziemlich genau 40 Jahren ein Hit war, war auch sehr deutlich &ndash; Gilla verlangte: &bdquo;<strong>Tu es!<\/strong>&ldquo; (Zitat aus dem Text von <em>Fred Jay,<\/em> von dem man sonst wahrlich andere Texte gewohnt war: &bdquo;<em>Oh Baby tu es! Mir ist danach zumut! Oh Baby tu es! Ich wei&szlig;, Du machst es gut!<\/em>&ldquo;.&nbsp; 1975 war das Jahr der Frau, und Gillas Plattenfirma Hansa schw&auml;rmte f&uuml;r deren emanzipierte Texte auf der R&uuml;ckseite der Single wie folgt: &bdquo;<em>Mit &sbquo;willst Du mit mir schlafen gehen&lsquo; hat Gilla nicht nur einen gro&szlig;en Hit landen k&ouml;nnen, sondern sie hat auch dem deutsche Musikgesch&auml;ft neue Wege geebnet. Anspruchsvolle und realistische Texte, verbunden mit dem Disco-Sound unserer Zeit, sind Trumpf! Ein neuer Hit, ein neuer Trumpf: &sbquo;Tu es!&lsquo;. Der Titel allein er&uuml;brigt weitere Kommentare. Meint Gilla: &sbquo;Red nicht so viel &ndash; tu es!&lsquo;<\/em>&ldquo;.<\/p>\n<p>Buchautor Andr&eacute; Port le Roi formuliert es noch deutlicher: &bdquo;<em>Gilla f&uuml;hrte die weibliche sexuelle Lust in den deutschen Schlager ein&quot;. <\/em>Der Buchautor zieht dann noch einen interessanten Vergleich mit <em>Heino<\/em>s &bdquo;Die schwarze Barbara&ldquo;: &bdquo;<em>Kommerziell war Heino mit seiner rustikalen Erotik erfolgreicher als Gilla, konnte er doch Platz f&uuml;nf der Charts erreichen. Doch l&auml;sst sich daraus nicht schlie&szlig;en, dass direkte Benennung von Sexualit&auml;t den ganz gro&szlig;en Hit verhindert h&auml;tte. Nur ein paar Monate sp&auml;ter, Ende 1975, hatte Gunter Gabriel mit Komm unter meine Decke einen Erfolg, der wiederum unmittelbar &bdquo;zur Sache&ldquo; ging&ldquo;<\/em>.<\/p>\n<p><em>Frank Farian<\/em> trat diesmal nicht nur als Produzent und Hintergrunds&auml;nger(!), sondern auch als Komponist in Erscheinung. Gillas erste &bdquo;eigene&ldquo; Nummer (vorher war sie ja als Cover-Interpretin aktiv) schlug ein. In Deutschland kam sie damit in die Top-10 der Single-Charts, in &Ouml;sterreich war sie gar Platz 2 der Hitparaden. Die englische Version des Liedes, &bdquo;<strong>Why Don&rsquo;t You Do It?<\/strong>&ldquo;, war insbesondere in den Niederlanden sehr erfolgreich, wobei auch die B-Seite dieser Single-Version interessant war: Gilla sang die englische Version ihres Songs &bdquo;Ein Baby von Dir&ldquo; (&bdquo;A Baby of Love&ldquo;).<\/p>\n<p>Auf Gillas erster LP, &bdquo;Willst Du mit mir schlafen gehen?&ldquo;, sind ihre ersten Hits versammelt. Ein weiterer sehr interessanter Track findet sich auf der Scheibe: Mit dem Song &bdquo;Bleib bei mir!&ldquo;, der deutschen Version des <em>Drupi-<\/em>Songs &bdquo;Vado Via&ldquo;, trat Produzent <em>Frank Farian<\/em> am 7. September 1974 (ohne nennenswerten Erfolg) in der ZDF-Hitparade auf. Sein Playback verwendete er 1:1 f&uuml;r die sp&auml;ter von Gilla ver&ouml;ffentlichten Version.<\/p>\n<p>Im Sommer 1976 wurde mit &bdquo;<strong>Ich brenne<\/strong>&ldquo; ein &bdquo;Non-Album-Track&ldquo; herausgebracht,&nbsp; dessen Gitarren-Riffs etwas (stark) an den <em>Steam<\/em>-Song &bdquo;Na na hey hey kiss him goode bye&ldquo; erinnert. Mit &bdquo;Ich brenne&ldquo; schaffte es Gilla im Sommer 1976 erneut in die deutsche Top-50-Verkaufshitparade (in &Ouml;sterreich gelang sogar noch einmal ein Top-20-Hit damit). Die englische Version (&bdquo;<strong>Help Help<\/strong>&ldquo;) war ein Top-20-Hit in den Niederlanden &ndash; vielleicht auch wegen des lasziven Fotos auf dem Single-Cover.<\/p>\n<p>Anfang 1977 ging es erotisch weiter: Gillas lasziv-provokanter Gesang wurde von der tiefen Stimme Frank Farians unterst&uuml;tzt in &bdquo;<strong>Johnny<\/strong>&ldquo;, der laut Liedtext leider einen Korb hinnehmen muss. Im Original wurde der Song von <em>Mita Medici<\/em> gesungen (&bdquo;Uomo&ldquo;, 1977).<\/p>\n<p>Richtig lasziv wure es wieder mit der n&auml;chsten Single, bei der auch deutlich <em>Frank Farian<\/em> zu h&ouml;ren ist: &bdquo;<strong>Zieh mich aus!<\/strong>&ldquo;. Eine gleichnamige LP wurde ver&ouml;ffentlicht, auf der zu erahnen ist, dass Gilla das ernst meinte. Ganz wichtig: Der LP lag ein gro&szlig;es Farbposter bei&hellip; Auf der Gillas zweiter LP sind auch einige Boney M.-Cover zu h&ouml;ren, z. B. der Song &bdquo;Sunny&ldquo;. Ihr &bdquo;Zieh mich aus&ldquo;-Song wurde &uuml;brigens auch ins Englische &uuml;bertragen (&bdquo;Say Yes&ldquo;).<\/p>\n<p>Vielleicht im Zusammenhang mit dem Riesen-Erfolg der Band <em>Silver Convention<\/em>, entschloss man sich im Sommer 1977, eine englischsprachige Nummer auf den deutschen Markt zu werfen: &bdquo;<strong>Gentleman Callers Not Allowed<\/strong>&ldquo;. Der Song war die internationale Version ihres Album-Liedes &bdquo;Herrnbesuche nicht erlaubt&ldquo;. In den Niederlanden erschien die Single sogar als Duett mit Boney M.-Mitglied Bobby Farrell. Angeblich soll Farrell auf der holl&auml;ndischen Version der Single erstmals selber gesungen haben, w&auml;hrend zuvor (wie &uuml;blich) Frank Farian die m&auml;nnliche Stimme eingesungen hat. In den Niederlanden und in Belgien st&uuml;rmte der Song die Hitparaden (Top-20).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><iframe loading=\"lazy\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/jyqlqa1YlPY\" width=\"560\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits 1967 hatten &bdquo;<em>The Outsiders<\/em>&ldquo; mit &bdquo;<strong>Bend Me Shape Me<\/strong>&ldquo; einen Hit, &bdquo;<em>Amen Corner<\/em>&rdquo; und &bdquo;<em>American Breed<\/em>&rdquo; waren damit auch erfolgreich. Auch Gilla konnte mit diesem Song auftrumpfen und war erneut in Belgien und den Niederlanden damit so erfolgreich, dass ihre internationale LP &bdquo;Help Help&ldquo; um die beiden Single-Titel erg&auml;nzt und als &bdquo;Bend Me Shape Me&ldquo; neu ver&ouml;ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>Nachdem <em>Bruce Low<\/em> mit der deutschen Version des <em>Boney M.<\/em>-Hits &bdquo;Rivers Of Babylon&ldquo; einen gro&szlig;en Hit hatte, lag es nahe, auch Gilla mit einer Cover-Version des Hit-Quartetts zu betrauen. Nach l&auml;ngerer Zeit wieder in deutscher Sprache nahm sie sich des Knallers &bdquo;<strong>Rasputin<\/strong>&ldquo; an. Der Text war mehr als bemerkenswert: &bdquo;<em>Ra Ra Rasputin hatte Weiber nur im Sinn. Er brachte jede um den Verstand. &hellip; Die M&auml;nner w&uuml;nschten ihn ins dunkelste Verlie&szlig;, f&uuml;r die Damenwelt war er einfach zuckers&uuml;&szlig;<\/em>&ldquo;. Trotz dieses &bdquo;originellen&ldquo; Textes, den man selbstbewusst sogar auf der R&uuml;ckseite des Covers abdruckte, gelang damit kein Hit in Deutschland. Besonders &bdquo;gut&ldquo; angekommen ist Frank Farians Ausspruch auf der Single &bdquo;oh diese Russen!&ldquo;&hellip; &#8211; Bereits 1977 nahm Gilla &uuml;brigens die deutsche Version von &bdquo;Belfast&ldquo; auf f&uuml;r ihre LP &bdquo;Zieh mich aus&ldquo; &#8211; die wurde allerdings nicht auf Single ausgekoppelt.<\/p>\n<p>Nachdem das Rezept des deutschsprachigen Coversongs nicht aufging, schwankte Gilla im M&auml;rz 1979 gemeinsam mit ihrem Lebensgef&auml;hrten und Coproduzenten <em>Chris Denning<\/em> (b&uuml;rgerlich <em>Helmut Rulofs<\/em>) um auf ein internationales Cover &ndash; die Plattenfirma formulierte es so: &bdquo;<em>Gilla hat neue Saiten auf ihren Bass gezogen<\/em>&ldquo;. Man nahm sich des Animals-Hits &bdquo;<strong>We Gotta Out Of This Place<\/strong>&ldquo; an, nachdem &bdquo;<em>Chris Denning<\/em>&rdquo; mit &bdquo;Jamaica Farewell&rdquo; im Vorjahr einen kleinen Hit-Erfolg hatte. Zum f&uuml;nften (und letzten) mal gelang damit erneut ein guter Hit-Erfolg in Belgien und den Niederlanden. Erneut wurde das Single-Cover ausgesprochen sexy gestaltet.<\/p>\n<p>Anfang der 80er Jahre ver&ouml;ffentlichte Gilla eine weitere LP: &bdquo;<strong>Cool Rock&rsquo;n&rsquo;Roll<\/strong>&ldquo;. Die gleichnamige Single k&uuml;ndigte ihre Plattenfirma Hansa wie folgt an: &bdquo;<em>Wenn Ladies Rock machten, galten sie bisher immer als etwas Besonderes. GILLA, die bekannteste S&auml;ngerin aus der Frankfurter Musik-Szene, beweist mit ihrer neuen Single, dass sie sich im Rock sehr zu Hause f&uuml;hlt. &sbquo;Cool Rock&rsquo;n&rsquo;Roll&lsquo; hei&szlig;t die neue Richtung f&uuml;r GILLA.<\/em>&ldquo;<\/p>\n<p>Auch zur zweiten Single-Auskopplung fand die Hansa passende Worte: &bdquo;<em>Auch mit ihrer neuen Scheibe &sbquo;<\/em><strong>Go Down Mainstreet<\/strong><em>&lsquo; passt Gilla wieder nicht ins Bild des deutschen Schlager-Sternchens. Ganz in Leder, den Bass zupfend, hat sie sich voll auf Rock spezialisiert. Nach &sbquo;Cool Rock&rsquo;n&rsquo;Roll&lsquo; wird auch &sbquo;Go Down Mainstreet&lsquo; bestimmt wieder ein Hit<\/em>&ldquo;. &ndash; Die Plattenfirma sollte sich leider get&auml;uscht haben &ndash; vielleicht auch, weil Gilla auf dem Single-Cover nicht etwa Leder, sondern eine Art <em>Gottlieb-Wendehals<\/em>-Ged&auml;chtnis-Outfit tr&auml;gt.<\/p>\n<p>Mit der letzten Auskopplung aus dem Album, &bdquo;<strong>Tom Cat<\/strong>&ldquo;, das aus nicht nachvollziehbaren Gr&uuml;nden auf dem Ariola-Label erschien, klang das Jahr 1980 recht unspektakul&auml;r aus.<\/p>\n<p>Im Herbst 1981 ver&ouml;ffentlichte Gilla noch eine Discopop-Nummer namens &bdquo;<strong>Cigarillo<\/strong>&ldquo;, die sie gemeinsam mit ihrem Mann <em>Helmut Rulofs<\/em> schrieb, der sie inzwischen auch produzierte &ndash; ein Erfolg wurde das aber nicht.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit <em>Rulofs<\/em> brachte Gilla 1982 noch unter dem Pseudonym &bdquo;<em>Sweet M<\/em>ix&ldquo; eine Single heraus (&bdquo;<strong>Susan Don&rsquo;t Cry For Me<\/strong>&ldquo;), dann beendete sie ihre Gesangskarriere und konzentrierte sich auf ihre Rolle als Mutter (ihre Tochter hei&szlig;t <em>Nadja<\/em>).<\/p>\n<p>Neben ihrer T&auml;tigkeit als S&auml;ngerin bet&auml;tigte sich Gilla auch als Songautorin. Ihr gr&ouml;&szlig;ter diesbez&uuml;glicher Erfolg ist der <em>Boney M<\/em>. Song &bdquo;Boat On the River&ldquo;, dessen Coautorin sie ist &ndash; sie schrieb den Song unter dem Pseudonym &bdquo;<em>Gilla Winger<\/em>&ldquo;.<\/p>\n<p>Mitte der 1980er Jahre gr&uuml;ndete sie ohne sonderlichen Erfolg die Band &bdquo;<em>Vanilla<\/em>&ldquo;, deren letzte Single 1986 erschien. Danach wurde es ruhig um Gilla.<\/p>\n<p>Heute lebt Gilla in Braunfels (Hessen).<\/p>\n<p>Gilla geh&ouml;rt zu den wenigen deutschsprachigen Interpreten, die niemals in der ZDF-Hitparade aufgetreten sind. Ungew&ouml;hnlich ist auch, dass sie von Beginn an immer bei der gleichen Plattenfirma unter Vertrag stand &ndash; und das immerhin &uuml;ber sieben Jahre hinweg (1974 bis 1981). Wenn man Gillas Aufnahmen mit denen der international &uuml;beraus erfolgreichen Super-Gruppen <em>Silver Convention<\/em> und <em>Boney M.<\/em> vergleicht, muss sie sich (mit ihrem Produzenten <em>Frank Farian<\/em>) dahinter meines Erachtens nicht verstecken. Es ist schon erstaunlich, dass ihre Songs nicht noch erfolgreicher wurden &#8211; und aktuell nicht mal ein &bdquo;Best-Of-Sampler&ldquo; auf dem Markt ist.<\/p>\n<p>Auch der recht konsequente R&uuml;ckzug ins b&uuml;rgerliche Leben ist nicht typisch f&uuml;r Menschen, die derart im Rampenlicht standen.<\/p>\n<p>Stephan Imming, 20.11.2015<\/p>\n<p>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gilla_%28S%C3%A4ngerin%29<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neuzugang 08.12.1975!\u00a0 Am 27. 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