{"id":81937,"date":"2016-01-13T00:00:00","date_gmt":"2016-01-13T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=81937"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"smago-AWARD-Der-smago-Award-201-81936","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/smago-AWARD-Der-smago-Award-201-81936\/","title":{"rendered":"&quot;smago! AWARD&quot; <br \/>Der &quot;smago! Award 2015&quot; im MERCURE Hotel MOA Berlin!"},"content":{"rendered":"<p>Die prominent besetzte Preisverleihung fand bereits zum 5. Mal statt! Ein Event-Bericht von Stephan Imming &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der smago! Award&ldquo;, den Initiator und Smago!-Chefredakteur Andy Tichler 2011 ins Leben rief, war als Nachfolge-Veranstaltung f&uuml;r den von Dieter Thomas Heck bis 2007 Schlagerpreis &bdquo;Goldene Stimmgabel&ldquo; gedacht. Diesem recht hohen Anspruch wurde die Veranstaltung auch in der f&uuml;nften Auflage wieder mehr als gerecht.<\/p>\n<p>Obwohl einige G&auml;ste noch nicht auf ihren Pl&auml;tzen waren, verdunkelte sich p&uuml;nktlich um 16 Uhr die &bdquo;Hall of Events&ldquo; des Berliner MERCURE Hotels MOA &ndash; und es erklang typische Show-Musik &ndash; passend zum Er&ouml;ffnungssong &bdquo;Showtime&ldquo;, den Schlagerstar <strong>Ireen Sheer<\/strong> als Eisbrecherin souver&auml;n pr&auml;sentierte. <\/em><\/p>\n<p><em>Die Moderatoren des Abends, <strong>Isabel Varell<\/strong> und <strong>Sascha Heyna<\/strong>, begr&uuml;&szlig;ten das anwesende Publikum in der (O-Ton) &bdquo;NOCH gut bel&uuml;fteten Halle&ldquo; &ndash; vermutlich eine Anspielung auf die Veranstaltungsl&auml;nge fr&uuml;herer Smago!-Awards. &bdquo;Eigentlich&ldquo; war als n&auml;chster Programmpunkt der neue Act &bdquo;Klubbb 3&ldquo; vorgesehen. Vermutlich dauerte die Aftershowparty der Show des Vortags doch l&auml;nger als gedacht, so dass die Jungs nicht p&uuml;nktlich erscheinen konnten.<\/em><\/p>\n<p><em>Varell und Heyna meinten, vielleicht bringe Applaus etwas &ndash; aber auch damit lie&szlig; sich der neue Schlager-Act nicht herbeizaubern. Als Heino das Publikum betrat, sorgte das noch f&uuml;r etwas Gespr&auml;chsstoff &ndash; aber &bdquo;KLUBBB3&ldquo; waren noch immer nicht in Sicht. Guter Rat war teuer &ndash; und es kam, wie es kommen musste &ndash; die Alteingesessenen Profis, die noch wissen, was P&uuml;nktlichkeit bedeutet, sprangen ein.<\/em><\/p>\n<p><em>Mit einem warmen Applaus wurden also die <strong>Amigos <\/strong>begr&uuml;&szlig;t, die u. a. den Hit des Vorjahres &bdquo;Santiano Blue&ldquo; pr&auml;sentierten. Das &bdquo;erfolgreichste Duo Europas&ldquo; &ndash; so auch die &Uuml;berschrift ihres Preises &ndash; erhielt den Smago!-Award bereits zum f&uuml;nften mal. In Richtung Andy Tichler riefen sie: &bdquo;Sch&ouml;n, dass es Dich gibt&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Nun muss einfach mal ein Wort &uuml;ber dieses Duo verloren werden, das von vielen wohl nicht wirklich ernst genommen wird &ndash; ich gebe zu, auch ich habe deren Auftritte oft eher schmunzelnd verfolgt &ndash; ABER: Die professionelle Einstellung der beiden ist absolut vorbildlich. Der rote Teppich wurde um 14.30 Uhr er&ouml;ffnet &ndash; und die ersten, die zumindest mir ins Auge sprangen, waren &ndash; die Amigos, also absolute Topstars der Branche. Geduldig ertrugen sie jede noch so dumme Frage von Interviewern, denen man teilweise anmerkte, dass sie eher desinteressiert ihren Job machten &ndash; die Amigos lie&szlig;en sich nichts anmerken und antworteten h&ouml;flich auf jede noch so dumme Frage und hatten f&uuml;r jeden ein offenes Ohr, was dazu f&uuml;hrte, dass sie sehr lange auf dem roten Teppich verweilten.<\/em><\/p>\n<p><em>Extrem beeindruckend war aber das Engagement der Amigos gegen Kinderpornografie. Sehr glaubw&uuml;rdig und sehr &uuml;berzeugend wollen sie sich f&uuml;r die Bek&auml;mpfung dieser (O-Ton) &bdquo;Drecksschweine&ldquo; einsetzen und gingen teilweise ins Detail, welche Ma&szlig;nahmen sie f&uuml;r gut halten. W&auml;hrend andere Werbung in eigner Sache machen, haben die Amigos sich im Interview fast ausschlie&szlig;lich mit dieser Thematik besch&auml;ftigt, was ihr Engagement absolut glaubw&uuml;rdig macht &ndash; Daumen hoch f&uuml;r diese sehr menschlich gebliebenen Superstars.<\/em><\/p>\n<p><em>Inzwischen war dann auch der <strong>KLUBBB3<\/strong> in der Veranstaltungshalle eingetroffen&nbsp; (der Weg vom Berliner Velodrom zum Berliner MERCURE-Hotel MOA war dann wohl doch weiter als gedacht). Die drei Top-Entertainer Florian Silbereisen (Deutschland), Jan Smit (Niederlande) und Christoff (Belgien) haben sich zu einer &bdquo;Band&ldquo; zusammen geschlossen und pr&auml;sentierten aus ihrer ersten, sehr gut anlaufenden CD den Song &bdquo;Du schaffst das schon&ldquo;. Auf Live-Gesang kann diese Aussage nicht gem&uuml;nzt gewesen sein, die drei zogen es vor, wie schon am Vortag in der ARD-Show, Vollplayback zu singen. Dennoch ist die Idee, &bdquo;unzensierten Schlager&ldquo; auf die Beine zu stellen gerade in heutiger Zeit mehr als l&ouml;blich. Der &bdquo;Hit-Tipp 2016&ldquo; k&ouml;nnte aufgehen. Da hat man es dann auch nicht n&ouml;tig, sich f&uuml;r seine Versp&auml;tung beim Publikum zu entschuldigen&hellip;.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung von smago! Chefredakteur Andy Tichler: Leider lie&szlig; der extrem engmaschige Terminkalender von KLUBBB3 keinen Soundcheck zu. Deswegen hatte man sich &#8211; in Abstimmung mit smago! &#8211; f&uuml;r diese Vortragsvariante (Vollplayback) entschieden. <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Wo er schon mal da war, erhielt <strong>Florian Silbereisen<\/strong> einen gesonderten Preis als &bdquo;erfolgreichster Showmoderator des Jahres&ldquo;.&nbsp; Ebenfalls auf die B&uuml;hne wurde Producer <strong>Michael J&uuml;rgens<\/strong> gebeten (&bdquo;bester, erfolgreichster Showproduzent des Jahres&ldquo;). (Spitzfindigen Leuten f&auml;llt auf, dass die Vokabel &bdquo;bester&hellip;&ldquo; bei Florian fehlt&hellip;).<\/em><\/p>\n<p><em>Dem &bdquo;Feste&ldquo;-Team wurde &bdquo;feste&ldquo; gratuliert. Gewisse Aussagen der beiden bed&uuml;rfen aber vielleicht einer n&auml;heren Erl&auml;uterung &ndash; es sei denn, sie sind eher als Scherz gemeint oder ich habe mich schlicht verh&ouml;rt. Angeblich bieten die &bdquo;Feste&ldquo;-Shows eine &bdquo;Chance f&uuml;r den Nachwuchs&ldquo; (?) und es sei &bdquo;nie eine Show wie die andere&ldquo; (?). Wenn Gradmesser solcher Aussagen die Besetzungsliste der Shows ist, w&auml;re eine n&auml;here Erl&auml;uterung solcher Statements mal hoch interessant. Zurecht war aber die Rede von der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Show &ndash; und ganz offensichtlich f&uuml;hlt sich eine sehr gro&szlig;e Anzahl von TV-Zuschauern gut unterhalten, und letztlich gibt der Erfolg bei aller N&ouml;rgelei den Machern ja immer noch Recht, das muss man neidlos anerkennen. Michael J&uuml;rgens deutete an, dass man &bdquo;vier Jahre weitermachen&ldquo; wolle, was gerade heute, da das endg&uuml;ltige Stadl-Ende besiegelt ist, sicher eine gute Nachricht f&uuml;r Schlagerfreunde ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Weiter ging es mit der &bdquo;dunklen Seite&ldquo;. Davon sang Newcomerin &bdquo;<strong>Herzdame<\/strong>&ldquo; aus &Ouml;sterreich. Ohne gro&szlig;e Plattenfirma hat Christine &quot;Tine&quot; Kaltenecker, deren Dialekt ihre Herkunft klar belegt, es mit &bdquo;Dunkle Seite&ldquo; in &Ouml;sterreich zu einem Top-3-Erfolg gebracht. Kein Wunder, dass auf ihrem Smago!-Award die Adjektive &bdquo;selbst&auml;ndig&ldquo;, &bdquo;unabh&auml;ngig&ldquo; und &bdquo;erfolgreich&ldquo; vermerkt sind. Angesichts ihres Auftritts in Berlin geh&ouml;rt da aber unbedingt noch &bdquo;extravagant&ldquo; und &bdquo;sexy&ldquo; zu &ndash; schon auf dem roten Teppich fiel die S&auml;ngerin vielen Fotografen mit ihrem atemraubenden Outfit auf (in Anspielung auf ihren K&uuml;nstlernamen war auf ihrem R&uuml;cken ein ausgeschnittenes Herz zu sehen).<\/em><\/p>\n<p><em>P&uuml;nktlich zur Preisverleihung erschien Herzdames neue Single, deren Premiere sie feierte &ndash; &bdquo;Nimm Deine Liebe und geh&ldquo; ist ein extrem starker Song mit tollen Saxofon-Elementen. Beim ersten Lesen des Artikels &bdquo;SPDNS&ldquo; (&bdquo;Smago! prognostiziert den neuen Superstar&ldquo;) schien mir das doch etwas dick aufgetragen zu sein &ndash; aber der Song hebt sich wirklich deutlich vom Schlager-Einerlei ab, ist textlich und musikalisch originell, und die Interpretin hat Star-Appeal &ndash; gute Voraussetzungen f&uuml;r einen Hit. Ob das Publikum mitspielt, bleibt freilich abzuwarten, der &bdquo;Solit&auml;r-Award&ldquo; ist sicher mehr als verdient.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie man an Michael J&uuml;rgens erkennen konnte, wurden nicht nur die Leute vor, sondern auch Menschen hinter den Kulissen geehrt. Dazu geh&ouml;rt Produzent und Arrangeur <strong>Mathias &quot;Matze&quot; Roska,<\/strong> der insbesondere f&uuml;r Andreas Gabalier, aber auch z. B. f&uuml;r Beatrice Egli Ma&szlig;st&auml;be gesetzt hat. Roska setzte sich f&uuml;r &bdquo;mehr Schmutz&ldquo; im Arrangement ein, denn (O-Ton): &bdquo;Schlager ist mehr <strong>wie<\/strong> Bum Bum Bum&ldquo; (sollten Klubbb 3 diese Zeile f&uuml;r ihr n&auml;chstes Album ins Auge fassen &ndash; &bdquo;Textdichter&ldquo; w&auml;re Mathias Roska). F&uuml;r den vorherigen Act (Herzdame) traf diese Aussage zu wie die Faust aufs Auge. Eine Roska-Produktion war aber erst der folgende Act.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Mitch Keller,<\/strong> der sonst eher als Chors&auml;nger bei vielen Plattenproduktionen aktiv war (z. B. f&uuml;r Andreas Gabalier, Andrea Berg und Matthias Reim), wurde als &bdquo;neuer Hoffnungstr&auml;ger des Popschlagers&ldquo; angek&uuml;ndigt. Sein Lied &bdquo;Einer dieser Tage&ldquo; war nun wirklich <u>nicht<\/u> gerade der beste Beweis f&uuml;r die These &bdquo;Schlager ist mehr wie Bum Bum Bum&ldquo;. Dennoch durfte er seinen &bdquo;ersten Preis&ldquo;, den er in eigener Sache erhielt, in Empfang werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Bereits fester Bestandteil der Branche und sehr erfolgreich im Bereich der jungen Volksmusik ist die Gruppe <strong>voXXclub<\/strong> &ndash; sie wurden als &bdquo;erfolgreichste Gruppe Volxpop&ldquo; ausgezeichnet. Nachdem sie am Vortag erstmals ihren Titel &bdquo;Geiles Himmelblau&ldquo; vorgestellt hatten, pr&auml;sentierten die f&uuml;nf Jungs diesen Song auch beim smago!-Award &ndash;erstaunlicherweise erneut als &bdquo;Weltpremiere&ldquo;&#8230; Zur Belohnung wurde ihnen jeweils eine von den gerade vor Ort befindlichen &bdquo;Miss Ost Deutschland&ldquo;-Kandidatinnen zur Seite gestellt. Was genau Isabel Varell damit meinte, als sie sagte, dass sich nicht jeder der S&auml;nger wirklich dar&uuml;ber freue, dar&uuml;ber kann man nur orakeln.<\/em><\/p>\n<p><em>Jedenfalls wurde es nun Zeit f&uuml;r den n&auml;chsten Preistr&auml;ger &ndash; allerdings NICHT f&uuml;r einen smago! Award, sondern f&uuml;r den Preis des Siegers der Wahl von &bdquo;schlager.de&ldquo;. Das Portal rief via Fan-Wahl dazu auf, den &bdquo;SchlagerStar 2015&ldquo; zu w&auml;hlen. Mit weitem Abstand gewann <strong>Ross Antony<\/strong> die Wahl vor Christian Lais und Andrea Berg. Nicht auszudenken, wie gut Ross&lsquo; Plattenums&auml;tze w&auml;ren, w&uuml;rde nur jeder Zehnte, der geklickt hat, auch mal einen Tontr&auml;ger von dem Briten kaufen &ndash; oder w&uuml;rde alternativ der eine, der 800.000 mal geklickt hat, sich entsprechend verhalten. Immerhin ist es mal ein Wettbewerb, bei dem Helene Fischer NICHT alles hinter sich l&auml;sst &ndash; deren Fans gehen offensichtlich eher in die Gesch&auml;fte und in die Konzerte als vor den Computer&hellip; Wie schon am Vortag sang Antony einen Schlager aus seiner Schlager-Debut-CD aus dem Jahre 2013 &ndash; &bdquo;Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben&ldquo;. Ein Schelm, der B&ouml;ses dabei denkt, warum er nicht viel &ouml;fter eigene Songs pr&auml;sentiert&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>B&ouml;se Zeilen wie die letzten w&uuml;rde eine Frau wohl niemals schreiben &ndash; die TV-Produzentin <strong>Edda Kraft <\/strong>von Saxonia Entertainment GmbH erhielt einen Award f&uuml;r ihre &ndash; Achtung &ndash; &bdquo;Liebensw&uuml;rdigkeit&ldquo;. Hoffen wir mal, dass es so nicht auf ihren Arbeitszeugnissen stand&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Weniger &bdquo;liebensw&uuml;rdig&ldquo; als Edda Kraft d&uuml;rfte wohl die Dame sein, die fr&uuml;her <strong>Die<\/strong> <strong>Cappuccinos <\/strong>betreut hat und deren Mitgliedern wohl nicht nur das Gef&uuml;hl gegeben hat, sondern sogar explizit ausgesprochen hat &bdquo;Ohne mich seid Ihr nichts&ldquo;. Diese Schm&auml;hung wurde von den Jungs zum Gl&uuml;ck in positive Energie umgesetzt. Gegen alle Widerst&auml;nde k&auml;mpften sie sich eigenst&auml;ndig zur&uuml;ck, kamen mit ihrer CD in die Charts und hatten mit &bdquo;Rosanne&ldquo; einen passablen Hit &ndash; daf&uuml;r gab es einen Preis f&uuml;r die &bdquo;K&auml;mpfer des Jahres 2015&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Lokalmatador <strong>Bernhard Brink<\/strong> r&auml;umte gewohnt souver&auml;n ab. Nicht nur seine Lieder &uuml;berzeugten (u. a. stellte er sein Lied &bdquo;Von hier bis zur Unendlichkeit&ldquo; vor), sondern auch sein gro&szlig;artiger Humor. Kleine Kostprobe?: &bdquo;Neulich fragte mich jemand, ob ich Bernhard Bri sei. Da sagte ich &ndash; nein, ich bin Bernhard Brink. Da sagte der: Sehen Sie, so schnell stelle ich den Fernseher ab, wenn Ihr Name f&auml;llt&ldquo; &ndash; klasse, diese Eigenironie. Der Mann kann nicht nur singen, sondern auch kurzweilig und witzig moderieren. Nichts gegen Sascha Heyne, aber h&auml;tte Brinki als m&auml;nnlicher Gastgeber weitergemacht, h&auml;tte ich nichts dagegen gehabt&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>F&uuml;r &bdquo;das ungewohnte und au&szlig;ergew&ouml;hnliche Album&ldquo; wurde <strong>Ireen Sheer<\/strong> ausgezeichnet. Sie pr&auml;sentierte daraus den Titel &bdquo;Diamanten&ldquo; &ndash; sowohl textlich als auch musikalisch passte das Lied zur Auszeichnung &ndash; ein origineller hitverd&auml;chtiger Titel mit einem intelligenten Text. Die Britin ist einem Alter, in dem lt. Udo J&uuml;rgens das Leben anf&auml;ngt &ndash; man sieht es ihr nicht an, die Dame hat sich wirklich gut gehalten &ndash; attraktiv, ohne peinlich zu wirken &ndash; Chapeau, Frau Sheer!<\/em><\/p>\n<p><em>Der &Ouml;sterreicher <strong>Andy Borg<\/strong> wurde als &bdquo;Entertainer des Jahres&ldquo; und &bdquo;Stadl&#39; Moderator der Herzen&ldquo; ausgezeichnet. Ihn nur mit dem Attribut &bdquo;Liebensw&uuml;rdigkeit&ldquo; zu ehren, w&auml;re zu wenig. Im Gegensatz zu einigen andern Leuten sang er live &ndash; und das mit einer Top-Stimme. Auch er hat einen Humor, der zum Schmunzeln anregt, so konstatierte er, dass er in den letzten sechs Monaten nichts getan habe und trotzdem die meisten Komplimente erhalten habe, die er in seiner ganzen Karriere gekriegt habe. &ndash; Der ORF macht&rsquo;s m&ouml;glich &ndash; wozu so eine Stadl-Demontage alles gut ist..<\/em><\/p>\n<p><em>Als n&auml;chstes betrat der TV-Regisseur <strong>Pit Weyrich<\/strong>, Sohn des Alexandra-Mentors und Textdichters Fred Weyrich, die B&uuml;hne. Der war als Laudator f&uuml;r <strong>Ralph Siegel<\/strong> ausgew&auml;hlt worden, der einen Preis f&uuml;r sein vorl&auml;ufiges(!) Lebenswerk erhielt. Bereits die V&auml;ter der beiden kannten sich, und auch Pit und Ralph sind (lt. Ralph Siegel) &bdquo;Sandkasten-Freunde&ldquo;. In einem langen Film wurde Siegels Karriere noch mal nachgezeichnet &ndash; die Anzahl seiner Erfolge ist riesig gro&szlig;, die Liste derer, mit dem er zusammengearbeitet hat, liest sich wie ein &bdquo;Who is who&ldquo; des deutschen Showgesch&auml;fts.<\/em><\/p>\n<p><em>Minutenlange Standing Ovations zeugten davon, dass Siegels Lebensleistung allen Schm&auml;hungen fr&uuml;herer Jahre zum Trotz vom Volk mehr als anerkannt wird. Er z&auml;hlt zu den ganz wenigen &bdquo;Gro&szlig;en&ldquo;, die wirklich MENSCH geblieben sind. Man sp&uuml;rt f&ouml;rmlich, wie er noch immer f&uuml;r seine Projekte brennt und nach vorne schaut. Am Sonntag war noch nicht bekannt, dass er tats&auml;chlich nach vielen Jahren wieder bei der deutschen Vorentscheidung zur Eurovision mitmachen darf &ndash; es bleibt nur, ihm viel viel Gl&uuml;ck dabei zu w&uuml;nschen. Eins ist klar &ndash; so eine hochnotpeinliche Nummer wie gewisse Casting-Existenzen sie&nbsp; im Vorjahr abzogen, w&uuml;rde er niemals abziehen, ER brennt wirklich f&uuml;r die Eurovision und h&auml;tte eine Chance verdient. Noch mehr Blamage als letztes Jahr ist eh kaum noch vorstellbar (, wobei das bisherige Auswahlverfahren ja bislang auch nicht gerade von gr&ouml;&szlig;ter Professionalit&auml;t zeugte).<\/em><\/p>\n<p><em>Zur&uuml;ck zum Award von &bdquo;smago!&ldquo; &ndash; dessen Chefredaktuer <strong>Andy Tichler<\/strong> betrat kurz die B&uuml;hne und bedankte sich &ndash; selbstredend auch mit einem Award &ndash; bei denen, die die Veranstaltung hinter den Kulissen federf&uuml;hrend mit organisierten, n&auml;mlich bei <strong>Stefanie Kilhof<\/strong> (Chefsekret&auml;rin des MERCURE-Hotels MOA), bei <strong>Christian Scharfenberg<\/strong> (Semmler Veranstaltungstechnik) und bei Projektleiter <strong>J&uuml;rgen Ostwald<\/strong>. Selbstredend erhielten auch die Moderatoren des Abends, <strong>Sascha Heyna <\/strong>und <strong>Isabel Varell<\/strong>, einen Award. Mit Recht konstatierten sie: &bdquo;Es gibt viele Branchentreffs, aber das hier ist der geilste&ldquo;. Es gab wohl niemandem im Saal &ndash; erst recht nicht bei der Aftershow-Party &ndash; der dieser These widersprochen h&auml;tte.<\/em><\/p>\n<p><em>Nun wurde es Zeit f&uuml;r die &bdquo;Entdeckung des Jahres m&auml;nnlich&ldquo;. <strong>Jonathan Zelter<\/strong>, ein junger Autodidakt, konnte nicht nur diesen Award entgegen nehmen, sondern erhielt auch einen Radiopreis als Sieger der Jahreshitparade &bdquo;Top-15&ldquo; des NDR. Henry Gross, Moderator und &bdquo;Chef&ldquo; dieser Sendung, gratulierte zwar herzlich und setzte sich leidenschaftlich f&uuml;r den deutschen Schlagern mit Worten ein, indem er zurecht beklagte, dass es f&uuml;r den Schlager gerade mal einen Echo gibt und dort nicht z. B. nach S&auml;nger, S&auml;ngerin und Gruppe getrennt wird &ndash; aber der Amerikaner sagt &bdquo;Words are words and actions are actions&ldquo; &ndash; wer vom Ruhrgebiet nach Berlin fuhr und ein paar Stunden NDR 1 h&ouml;rte, musste sich fragen, ob er BFBS h&ouml;rt oder BBC oder sonst was &ndash; lediglich die deutschen Zwischenmoderationen zeigten auf, dass man sich in Deutschland aufhielt. Es ist in der Tat teilweise kaum m&ouml;glich einen Sender zu finden, der deutsche Musik spielt &ndash; ein unhaltbarer, unertr&auml;glicher Zustand &ndash; &uuml;brigens hat wieder mal der gro&szlig;e Ralph Siegel auf genau dieses Dilemma hingewiesen.<\/em><\/p>\n<p><em>Zur&uuml;ck zum Preistr&auml;ger &ndash; der trug seinen Song &bdquo;Ein Teil von meinem Herzen&ldquo; vor und begleitete sich live am Piano selber &ndash; ein durchaus beeindruckender Auftritt, mit dem zumindest ich nicht unbedingt gerechnet h&auml;tte. Sympathisch war auch, dass er seinen Award den ganzen Abend nicht loslie&szlig; &ndash; der Stolz &uuml;ber diesen Preis war ihm merklich anzusehen. Zu seiner gro&szlig;en Freude erschien dann auch noch Harry Blaha von der deutschen Schlagerparade von Bayern Plus auf der B&uuml;hne &ndash; auch dort ist Jonathan Zelter Jahressieger, der Preis wird ihm im Rahmen einer eigenen Veranstaltung &uuml;berreicht.<\/em><\/p>\n<p><em>Als &bdquo;Jahrtausendhit-Duo&ldquo; erhielten <strong>Nik P.<\/strong> und <strong>DJ &Ouml;tzi<\/strong> einen Preis. Obwohl sie eine Band um sich scharten, die kurz zuvor einen kleinen Umbau erforderlich machte, sangen sie im Vollplayback-Verfahren. Der &bdquo;neue&ldquo; Titel &bdquo;Geboren, um Dich zu lieben&ldquo; ist mit Jahrtausend-Hit&nbsp; &uuml;brigens nicht gemeint&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Andrea J&uuml;rgens<\/strong> erw&auml;hnte, dass sie bald Jubil&auml;um feiern werde. Nein, damit ist nicht die zehnte Verschiebung des Ver&ouml;ffentlichungstermins ihrer CD gemeint, vielmehr geht es um ihr im n&auml;chsten Jahr anstehendes 40-j&auml;hriges B&uuml;hnenjubil&auml;um. Stolz ist die &bdquo;Callas vom Kohlenpott&ldquo;, wie sie fr&uuml;her genannt wurde, auch darauf, dass demn&auml;chst ihre erste DVD erscheinen wird.<\/em><\/p>\n<p><em>Andrea hatte einige Schicksalsschl&auml;ge hinter sich, ihr geliebter Vater ist verstorben, ihr Bruder und ihre Schwiegermutter, au&szlig;erdem plagte sie eine sehr heftige Grippe. Nun ist sie aber bereit, wieder durchzustarten &ndash; sie pr&auml;sentierte beim smago!-Award ihren Titel &bdquo;Millionen von Sternen&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Danach wurde es Zeit f&uuml;r <strong>Larissa Felber<\/strong>. Der neue Kinderstar des deutschen Schlagers bringt es mit seinem &bdquo;Cupsong&ldquo; auf 29 Millionen Youtube-Klicks (zum Vergleich: am Vortag erhielt Roland Kaiser von der ARD einen Preis f&uuml;r 8 Millionen Klicks).&nbsp; Deutschlands j&uuml;ngste Schlagers&auml;ngerin trug ihre neue Single vor &ndash; &bdquo;Zwei kleine Italiener&ldquo; und wandert mit dem Christian-Bruhn-Klassiker auf Conny Froboess&lsquo; Spuren.<\/em><\/p>\n<p><em>In der Ansage f&uuml;r den n&auml;chsten Preistr&auml;ger ging Moderatorin Isabel Varell erneut auf die unappetitliche Situation in der deutschen Radiolandschaft ein und fragte sich, ob man denn wirklich immer NUR &bdquo;Is this the way to Amarillo&ldquo; h&ouml;ren wolle &ndash; ohne Witz &ndash; genau dieser Song lief dann auch auf der R&uuml;ckfahrt ins Ruhrgebiet im Radio. Radio-K&uuml;nstler des Jahres wurde <strong>Christian Lais<\/strong>, der sein Lied &bdquo;Dein Kapitel im Tagebuch&ldquo; vorstellte.<\/em><\/p>\n<p><em>Daraufhin betrat <strong>Anni Perka<\/strong> die B&uuml;hne und stellte ihren Song &bdquo;Tanz wie ein Vulkan&ldquo; vor &ndash; f&uuml;rwahr ein toller Pop-Schlager, der ja k&uuml;rzlich bei Smago! wie folgt treffend beschrieben wurde: &bdquo;Ein Song wie ein multipler Orgasmus&ldquo;. &nbsp;Mein neben mir sitzender Freund meinte nur trocken zu mir: &bdquo;Ich kann &rsquo;n Andy verstehen!&ldquo;. Ob er damit jetzt eher den Song oder die Interpretin meinte, wird nicht verraten. Richtig s&uuml;&szlig; war jedenfalls die verunsicherte R&uuml;ckfrage Annis, als sie ihren Preis erhielt: &bdquo;Wof&uuml;r denn?&ldquo;. Die Aufl&ouml;sung war: &bdquo;Entdeckung des Jahres weiblich&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>MDR-Moderator <strong>Andr&eacute; Holst<\/strong> erhielt einen Award f&uuml;r seinen Charity-Talk &bdquo;Showtalk&ldquo;, bei dem die auftretenden K&uuml;nstler f&uuml;r einen guten Zweck ohne Gage auftreten.<\/em><\/p>\n<p><em>Die letzte Dame des Abends war <strong>Claudia Jung<\/strong>, die ein Album mit Covern bekannter Hits (deshalb &bdquo;Coveralbum des Jahres&ldquo;) aufgenommen hat, deren deutsche Version u. a. von Edith Jeske geschrieben wurden. Ob es an ihrer politischen T&auml;tigkeit liegt oder daran, dass sie seit Jahren auf der B&uuml;hne steht, ist schwer auszumachen &ndash;jedenfalls hat sie sehr ber&uuml;hrend und rhetorisch sehr gut ihren melancholischen Titel &bdquo;Durch meine Finger rinnt die Zeit&ldquo; angesagt &ndash; welcher Vater kennt das nicht, wenn er sein Kind aufwachsen sieht und nicht fassen kann, wie schnell es gro&szlig; wird und man die Zeit am liebsten anhalten w&uuml;rde&hellip; &#8211; Ansage und Lied fand ich ber&uuml;hrend. Sympathisch war auch, was Claudia Jung unter &bdquo;nicht(!) rauchen&ldquo; versteht&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Wohl absoluter H&ouml;hepunkt des Abends war der Auftritt des Schlager-Urgesteins und Neu-Rockers <strong>Heino,<\/strong> der sich mit &bdquo;Tage wie dieser&ldquo; und einem Medley seinen Fans pr&auml;sentierte. Sp&auml;testens beim Schlager-Medley hielt es keinen auf den Sitzen, und fast das gesamte Publikum konnte textsicher Heinos Lieder mitsingen. Unglaublich cool, erst recht f&uuml;r einen 77-j&auml;hrigen Mann, war der Spruch, mit dem Heino sich verabschiedet hat: &bdquo;Ich werde ja bald 78 Jahre alt, aber ich hoffe, dass mir noch einige Jahre bleiben, weil ich noch sehr viele Menschen mit meinen Liedern&hellip; &auml;rgern(!) m&ouml;chte!&ldquo;&hellip; &#8211; Wie sagen viele Heino-Fans zurecht? &bdquo;Heino ist die geilste Sau der Welt&ldquo; &ndash; dem ist wohl nichts hinzuzuf&uuml;gen.<\/em><\/p>\n<p><em>Da <strong>Frank Zander<\/strong> im Vorjahr seinen Award verloren hatte, bekam er seinen Vorjahres-Award erneut ausgeh&auml;ndigt. Er bedankte sich mit seinem nachdenklichen Lied &bdquo;Nichts mehr so wie es war&ldquo; und dem Rausschmei&szlig;er-Song &bdquo;Nur nach Hause&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Alles in allem war der smago! Award wieder mal ganz gro&szlig;es Kino. Es ist eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der man wirklich den Eindruck hat, dass es allen Spa&szlig; macht und eben keine &bdquo;Pflicht-Veranstaltung&ldquo; ist. Wer sowohl die Silbereisen- als auch die smago! Aftershowparty erlebt hat, wei&szlig; vielleicht, was gemeint ist. Es war eine wunderbare kollegiale Party-Stimmung wie &bdquo;unter Freunden&ldquo;. Man kann Andy Tichler nur gratulieren, dieses gigantische Event bei sehr widrigen Bedingungen (es ist wohl sehr schwer, diejenigen, die am meisten profitieren, n&auml;mlich die Plattenfirmen, zur Kooperation zu bewegen) dennoch zu einem angesehenen Ereignis zu machen. Dazu gratuliere ich herzlich und sage nur &bdquo;danke, dass ich dabei sein durfte!!!&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p>Stephan Imming, 12.01.2016<br \/>https:\/\/smago.de\/<br \/>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Smago!_Award<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die prominent besetzte Preisverleihung fand bereits zum 5. Mal statt! 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