{"id":81502,"date":"2016-01-24T00:00:00","date_gmt":"2016-01-24T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=81502"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"ANDREAS-MARTIN-Die-bei-DA-Music-81501","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/ANDREAS-MARTIN-Die-bei-DA-Music-81501\/","title":{"rendered":"ANDREAS MARTIN <br \/>Die bei DA Music erschienene &quot;My Star&quot; Folge von Andreas Martin im Test von Holger St\u00fcrenburg!"},"content":{"rendered":"<p>Lob und Tadel stehen hier in einem ausgewogenen Verh\u00e4ltnis! (Wohei smago! klar betonen m\u00f6chte, dass Andreas Martin selbst mit dieser Ver\u00f6ffentlichung rein gar nichts am Hut hat &#8230;!)\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der zweite K&uuml;nstler, neben Mary Roos, dem DA Music dieser Tage eine brandneue &bdquo;My Star&ldquo;-Ausgabe zuerkennt, ist der unverw&uuml;stliche Gratwandler zwischen Romantikschlager, Disco-Fox und edlen Popmelodien, <strong>ANDREAS MARTIN<\/strong>. Dieser stand zwischen 2003 und 2005 bei DA Music unter Vertrag und hat bei den Diepholzern zwei regul&auml;re Alben und einen offiziellen Best-of-Sampler ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>So suchten die flei&szlig;igen Archivare bei DA Music f&uuml;r <strong>&bdquo;ANDREAS MARTIN &#8211;&nbsp; MY STAR&ldquo;<\/strong> in erster Linie elf Titel aus den &ndash; noch immer frischen, unverbrauchten und zum sofortigen Losrocken geeigneten &ndash; hauseigenen Produktionen &bdquo;Niemals zu alt&ldquo; (Oktober 2003) und &bdquo;Wir leben nur einmal (Mai 2005) aus. Zudem wurden f&uuml;nf l&auml;ngst zu formidablen Evergreens erwachsene Synthischlager-Ohrw&uuml;rmer, die der heute 63 Jahre junge Charmeur mit der so eindringlichen, wie sonoren, sanften und dabei doch so ausufernd kraftstrotzenden Stimme zwischen 1988 und 1991 bei der (damals) K&ouml;lner EMI (heute Electrola\/UNIVERSAL, Berlin) eingesungen hatte, ebendort anlizenziert, wie gleichsam vier eher durchwachsene Aufnahmen aus Andreas&lsquo; sch&ouml;pferisch nicht so sehr reputierlichen Phase, von 1998 bis 2001 beim Berliner Label Na Klar! (u.a. Wolfgang u. Achim Petry, Michael Fischer, Cathrin Geissler), auf vorliegender CD-Kollektion zum Einsatz kommen.<\/p>\n<p>Auch bei der Koppelungsstrategie f&uuml;r <strong>&bdquo;ANDREAS MARTIN &ndash; MY STAR&ldquo;<\/strong> wurde &ndash; dies ist einem akkurat arbeitenden Musikgeschichtler, wie dem Verfasser dieser Zeilen, bei Best-of-Scheiben immer das liebste, weil genaueste &#8211; chronologisch vorgegangen. Diesmal allerdings, im Gegensatz zur Mary-Roos-Kompilation, &bdquo;von alt nach neu&ldquo;, d.h. die 20-Track-CD beginnt mit EMI-Liedern aus 1988 und endet mit DA-Darbietungen aus 2005.<\/p>\n<p>So startet &bdquo;My Star&ldquo; sogleich mit einem unvergesslichen, so d&uuml;ster-gedr&uuml;ckten, wie in demselben Ma&szlig;e hoffnungsvoll-hymnischen Synthipop-Meisterwerk namens <strong>&bdquo;Herz an Herz&ldquo;<\/strong>. Mit dieser hochmelodischen, wehend-sph&auml;rischen Komposition von Joachim &bdquo;Knibble&ldquo; Horn-Bernges, nahm der geb&uuml;rtige Berliner am 23. M&auml;rz 1989 unter dem Motto &bdquo;Ein Lied f&uuml;r Lausanne&ldquo; beim Deutschen Vorentscheid zum &bdquo;Grand Prix Eurovision de la Chanson&ldquo; teil, erzielte dort einen respektablen vierten Rang und platzierte ein paar Wochen sp&auml;ter diese immer noch und weiterhin g&auml;nsehauterzeugende Single auf Rang 64 der deutschen &bdquo;Media Control&ldquo;-Hitparaden. Schon zum Ende des Vorjahres war Andreas mit dem g&ouml;ttlich-&uuml;berkandidelten Drafi-Deutscher-Klangwerk <strong>&bdquo;Nur bei Dir&ldquo;<\/strong> an die &Ouml;ffentlichkeit getreten, welchselbiges das 2006 verstorbene Urberliner Schlager-Skandalon im Herbst 1988 mit seinem Duo-Projekt &bdquo;Mixed Emotions&ldquo; auf Englisch als &bdquo;Just for you&ldquo; gut hatte in die einheimischen Top 20 einbringen und zum Discothekenrenner per Excellance ausgestalten k&ouml;nnen. Die &bdquo;Deutsche Originalaufnahme&ldquo;, versehen mit einem trefflichen, muttersprachlichen Text aus der Feder von Lyrik-Ass Dr. Bernd Meinunger, stieg, interpretiert von Andreas Martin, ebenfalls in die offiziellen &bdquo;Media Control&ldquo;-Charts ein (Rang 64).<\/p>\n<p>Die durchwegs schier famose 1990er-Ver&ouml;ffentlichung <strong>&bdquo;Ein Teil von mir&ldquo;<\/strong>, war die letzte von Andreas Martin, die bei EMI auf den Markt kam. Aus dieser LP\/CD bekamen der melancholische Synthipop-Schlager <strong>&bdquo;Du kommst nicht zur&uuml;ck&ldquo;<\/strong>, die opulente, gro&szlig;orchestrale Liebeserkl&auml;rung an die mystische Traumfrau <strong>&bdquo;Janine&ldquo;<\/strong> und der dauerhafte Tanzfl&auml;chenf&uuml;ller und Superohrwurm <strong>&bdquo;Deine Fl&uuml;gel fangen Feuer&ldquo;<\/strong> einen vollberechtigten Platz auf &bdquo;My Star&ldquo; zugewiesen. Letztgenannter Titel schaffte es &uuml;brigens niemals in die deutschen Verkaufshitparaden, l&auml;sst daf&uuml;r aber noch heute innerhalb nur weniger Sekunden jede Tanzfl&auml;che in diesem, unseren Lande ungeheures Partyfeuer fangen &ndash; alle drei Beitr&auml;ge von &bdquo;Ein Teil von mir&ldquo; entstanden seinerzeit in ergebnisreichem Teamwork von Andreas Martin und Joachim Horn-Bernges, geh&ouml;ren zweifellos zu den besten Exponaten der EMI-Jahre des sympathischen Interpreten, h&auml;tten aber &ndash; gerade im Sinne der Beinhart-Fans und Sammler unter uns &ndash; seitens DA Music sogleich in den vielgesuchten Maxi-Versionen anlizenziert werden sollen, die m.E. noch nie im Rahmen einer CD-Kompilation von Andreas Martin neu aufgelegt wurden, sondern vielmehr, wenn &uuml;berhaupt, nur noch im Zweite-Hand-Bereich f&uuml;r gutes Geld als Vinyl-Maxi- bzw. Maxi-CD-Originale aufzutreiben sind.<\/p>\n<p>Nachdem Andreas zwischen 1992 und 1997 mit dem l&auml;ngst verblichenen &bdquo;Herzklang&ldquo;-Label von SONY Music vertraglich verbunden war, ging es kurz darauf f&uuml;r zwei Alben zu &bdquo;Na Klar!&ldquo;. W&auml;hrend das Deb&uuml;t bei diesem Label, &bdquo;Allen wegen Dir&ldquo;, durchaus noch einige prickelnde, propere Tanzpopschlager und Edelpop-Kreationen im Angebot hatte, wirkte &bdquo;Na Klar!&ldquo;-Opus Numero Zwo, &bdquo;C&rsquo;est la Vie&ldquo;, leider mehrheitlich unausgegoren, oft nervenaufreibend, unn&ouml;tig bumsend rhythmisiert, geradezu lustlos dahingeschludert, wohl nur mit der Absicht, den Plattenkontrakt so es geht schadlos zu Ende zu bringen. Dreier dieser (plus einer &ndash; ebenso wenig gelungenen &ndash; Neufassung von Andreas&lsquo; erstem realen Tophit &bdquo;Amore Mio&ldquo;, im Original erschienen im Herbst 1982) fanden ihren steinigen Weg auf <strong>&bdquo;Andreas Martin &ndash; My Star&ldquo;<\/strong>. Hierbei handelt es sich um den zackigen, aber unsinnig &uuml;berrhythmisierten Electro-Latino-Samba-Verschnitt <strong>&bdquo;Du kannst mich mal&ldquo;<\/strong>, das &ndash; sorry &ndash; wahrlich banale, bumsende, nervige Weder-Fisch-noch-Fleisch-Popschlagerchen <strong>&bdquo;Ich seh&lsquo; Dich&ldquo;<\/strong> und die nachgereichte, v&ouml;llig konventionelle 2002er-Single <strong>&bdquo;Lieb mich jetzt&ldquo;<\/strong>. &Uuml;ber die unter der &Auml;gide von &bdquo;Na Klar!&ldquo; verhackst&uuml;ckte, grausig arrangierte Neuversion des ansonsten so legend&auml;ren, vertr&auml;umten 1982er-Romantikschlager-Meilensteins <strong>&bdquo;Amore Mio&ldquo;<\/strong> sollten wir eh lieber den Mantel des Schweigens h&uuml;llen.<\/p>\n<p>Alle vier genannten &bdquo;Na Klar!&ldquo;-Titel ert&ouml;nen substanzlos, lieblos produziert und vor allem kommt die von Anbeginn an so unverkennbare, aus tausend anderen herauszuh&ouml;rende Power-Stimme von Andreas Martin so ganz und gar nicht zum Vorschein, geht dieses unverbr&uuml;chliche Erkennungsmerkmal des Spitzens&auml;ngers letztlich in einem ungem&uuml;tlichen Gebr&auml;u aus Synthesizern und Rhythmusmaschinen gnadenlos unter, was ein so gro&szlig;artiger und stimmstarker K&uuml;nstler, wie Andreas, zu keinem Zeitpunkt verdient hat!<\/p>\n<p>So war der Wechsel 2003 zur Diepholzer DA im Grunde genommen unumg&auml;nglich, um eine konstruktive und zukunftsorientierte Entfaltung des K&uuml;nstlers zu garantieren. Von nun an schrieb Andreas Martin nicht nur fast alle seine Lieder in Eigenregie, sondern fr&ouml;nte er zus&auml;tzlich auf den zwei erw&auml;hnten DA-Alben in vorz&uuml;glichster Auspr&auml;gung seiner heimlichen Leidenschaft als guter, alter Rock&rsquo;n&rsquo;Roller, und fanden dar&uuml;ber hinaus mal durchaus autobiographische, dann wiederum witzige, (selbst)ironische und deutlich humorvolle, gar liebfrech-aufm&uuml;pfige Themen Eingang in seine Texte.<\/p>\n<p>Schon der Titelsong seines DA-Erstlings <strong>&bdquo;Niemals zu alt&ldquo;<\/strong> erschallt mehr im Sinne (nat&uuml;rlich per se radiotauglich abgemischter) &bdquo;Status Quo&ldquo;, denn in Form belanglosen Dance-Schlagers. Der fetzige Up-Tempo-Gitarrenrocker <strong>&bdquo;Dieses Leben ist schwer&ldquo;<\/strong> verbindet drallen Partysound augenzwinkernd mit knackiger Rock&rsquo;n&lsquo;Roll-Attit&uuml;de. Andreas&lsquo; so liebenswerter, wie leicht machohaft-s&uuml;ffisanter Lobgesang auf <strong>&bdquo;Alle blonden M&auml;dchen&ldquo;<\/strong> vermittelt den klanglichen Eindruck einer fr&ouml;hlichen, sanft-sommerlich vor sich hin perlenden Melange aus Wolfgang Petrys &bdquo;Sommer in der Stadt&ldquo; (1976) und dessen 1997 so &sbquo;politisch unkorrekt&lsquo; glorifizierter &bdquo;Weiber&ldquo;, w&auml;hrend das aufmunternde <strong>&bdquo;Tu Was!&ldquo;<\/strong> in punkto Umsetzung, Melodik\/Harmonik, gar Instrumentierung (Akkordeon, Slide-Gitarren) eindeutig Bezug auf Westernhagens &bdquo;Willenlos&ldquo;igkeit aus dem Jahr 1994 nimmt.<\/p>\n<p>Auch auf Andreas&lsquo; zweitem DA-Studioalbum <strong>&bdquo;Wir leben nur einmal&ldquo;<\/strong> (2005) wurde &uuml;berwiegend deftig und z&uuml;nftig gerockt und gerollt, ohne jedoch das klassische (Romantik-)Schlagerpublikum in irgendeiner Weise vor den Kopf zu sto&szlig;en. Daf&uuml;r waren und sind gerade die Exponate aus jener k&uuml;nstlerischen &Auml;ra des Andreas Martin einfach viel zu kompakt, zu melodisch, zu feinf&uuml;hlig, sachkundig und ausgleichend inszeniert bzw. umgesetzt.<\/p>\n<p>Das plietsche Titellied nimmt Anleihen an s&uuml;damerikanischem Flair (vgl. &bdquo;How Bizarre&ldquo;, &bdquo;O.M.C.&ldquo;, 1996) und lieblichem Sixties-Gitarrenpop britischer Herkunft (&bdquo;Hang on Sloopy&ldquo;, &bdquo;The McCoys&ldquo;, 1965). <strong>&bdquo;Wir sind immer noch gut&ldquo;<\/strong>, ein mut- und muntermachendes Bekenntnis dazu, auch (und insbesondere) mit ein paar J&auml;hrchen mehr auf dem Buckel, weiterhin aktiv und attraktiv zu sein, experimentierte mit frohsinnig-strikten, dabei aber niemals aufdringlichen Reggae-Rhythmen, w&auml;hrend die sanft-verliebte, feingliedrig-erotische Gitarrenballade <strong>&bdquo;Sag mir bitte wie&ldquo;<\/strong> eindeutig (und sehr positiv) als gewollte Reminiszenz an Andreas&lsquo; Anf&auml;nge im Bereich des Neuen Deutschen Romantikschlagers in der ersten H&auml;lfte der 80er Jahre betrachtet werden kann.<\/p>\n<p>Poppigen Deutschrock auf Gitarrenbasis repr&auml;sentiert gleicherma&szlig;en die einwandfrei lebensbejahende und optimistische Hymne auf die Hoffnung, <strong>&bdquo;Gib blo&szlig; niemals Deine Tr&auml;ume auf&ldquo;<\/strong> &ndash; so nannte sich auch der offizielle Best-of-Sampler, mit dem Andreas 2006 seine Zusammenarbeit mit DA Music ausklingen lie&szlig; -, <strong>&bdquo;Zieh das Rote Kleid an&ldquo;<\/strong> stellt hingegen mal wieder einen dampfenden Boogie-Rocker voller Ironie, Leidenschaft, Sehnsucht und Draufg&auml;ngertum, dar, der auch heute noch musikalisch, wie lyrisch, hochgradig &uuml;berzeugt und mitrei&szlig;t.<\/p>\n<p>Der eigensinnige, treibende &#8211; textlich anfangs vermutlich mehrdeutig aufscheinende &#8211; Poprocker <strong>&bdquo;Alle&ldquo;<\/strong> (2003) und der erneut 80er-Jahre-betonte, dunkel-urban-n&auml;chtliche Edelpopschleicher <strong>&bdquo;Da sind dieselben Fragen&ldquo;<\/strong> (2005)&nbsp; &ndash; stilistisch und harmonisch dem genialen 1986er-Top-10-Hit &bdquo;The Promise you made&ldquo; der legend&auml;ren US-Truppe &bdquo;Cock Robin&ldquo; nicht un&auml;hnlich &ndash;, beschlie&szlig;en eine weitestgehend sehr aufregende, anregende und genussvolle Kompilation mit ganz viel Licht und nur minimalem Schatten.<\/p>\n<p>Seit 36 Jahren ist <strong>Andreas Martin<\/strong> nun erfolgreich im Gesch&auml;ft und a.D. 2016 gefragter denn je; in wenigen Monaten soll via TELAMO ein brandneues Studioalbum des langm&auml;hnigen Gesangsstars auf den Markt kommen, das dann jedoch wiederum in Disco-Fox- und Dance-Gefilden angesiedelt sein soll. Seit 1980 baute er, bei verschiedenen Plattenfirmen, seine Karriere kontinuierlich auf und verfeinerte seine Songs ein ums andere Mal mit verschiedensten Stilmitteln und -elementen. <strong>&bdquo;ANDREAS MARTIN &ndash; MY STAR&ldquo;<\/strong> ruft nun die wichtigsten Titel aus seinem im Gro&szlig;en und Ganzen eher rockorientierten Zeitabschnitt bei DA Music, die pr&auml;gnantesten Synthipop-Hits aus seinen Jahren bei EMI (wobei hier, vermutlich aus rechtlichen Gr&uuml;nden, sein gr&ouml;&szlig;ter Hit aus jenen Tagen, &bdquo;Du bist alles (Maria, Maria)&ldquo;, nicht ber&uuml;cksichtigt wurde), sowie gottlob nur ganz wenig unbedeutende Mainstream-Kost aus dem Hause &bdquo;Na Klar!&ldquo; (2000\/01), in (fast ausschlie&szlig;lich wohlverdiente) Erinnerung.<\/p>\n<p>Dass bei einer Kompilation von (in diesem Falle &bdquo;nur&ldquo;) 20 Titeln nicht alle kreativen Entwicklungsperioden eines so vielseitigen und best&auml;ndigen K&uuml;nstlers, wie Andreas Martin, bedacht werden konnten, ist klar, hat aber sicherlich auch gewisse Gr&uuml;nde im lizenzrechtlichen Bereich. Mit EMI und &bdquo;Na klar!&ldquo; wurde sich DA Music offenbar schnell handelseinig, was die Nutzung von in deren Katalog notierten Alt-Titeln betraf; COCONUT (bzw. deren Rechtsnachfolger) und SONY\/Ariola zeigten sich vielleicht nicht ganz so kooperativ und gestaltungswillig gegen&uuml;ber den Diepholzern&hellip;<\/p>\n<p>Wie dem auch sei, f&uuml;r Fans, wie Einsteiger, ist <strong>&bdquo;ANDREAS MARTIN &ndash; MY STAR&ldquo;<\/strong> bestens geeignet, einen nicht vollst&auml;ndigen, aber &ndash; im Rahmen der M&ouml;glichkeiten &ndash; sehr gut gew&auml;hlten und austarierten &Uuml;berblick &uuml;ber viele wundervolle Liedbeitr&auml;ge eines K&uuml;nstlers zu gewinnen bzw. zu erhalten, der seine ph&auml;nomenale, allweil widererkennbare Stimme zumeist mit verschiedenen, aber stets niveauvollen, mal poppigen, mal rockigen, mal balladesken, mal tanzbareren Kl&auml;ngen, Auskleidungen und Melodien verbindet. So ist DA Music mit ihrer &bdquo;My Star&ldquo;-Ausgabe zu <strong>ANDREAS MARTIN<\/strong> auf jeden Fall eine schmackhafte, wertvolle und gediegene Leistung in Sachen Katalogarbeit gelungen, die jedem Freund anspruchsvollen deutschen Popschlagers mit Biss, Herz, Hirn und Qualit&auml;t sehr aus dem Herzen sprechen d&uuml;rfte!<\/p>\n<p>Doch, das dicke Ende kommt noch&hellip; *R&auml;usper*&hellip; wer meine Arbeiten und mich kennt, wei&szlig;, dass ich immer wieder penibel, oder nennen wir es auch ruhig gerne pedantisch, meinetwegen pingelig, auf Sprachliches in aller Form achte &ndash; und diesbez&uuml;glich immer<br \/>\nwieder &auml;u&szlig;erst gerne nerve und n&ouml;rgle&hellip;<\/p>\n<p>Auf dem CD-Cover von <strong>&bdquo;ANDREAS MARTIN &ndash; MY STAR&ldquo;<\/strong> steht unten links, in einem kleinen, br&auml;unlichen K&auml;stchen, geschrieben: &bdquo;inkl. DEN Chart-Singles&hellip;&ldquo;. Dies ist grammatikalisch nat&uuml;rlich kaum zu verzeihen&hellip; \ud83d\ude09 Man fragt n&auml;mlich grammatikalisch korrekt im Gegenzug: &bdquo;Inklusiver WELCHER Singles?&ldquo;&hellip; und niemals &bdquo;Inklusive WELCHEN Singles?&ldquo;. Es folgt also auf den Begriff &bdquo;Inklusive&ldquo; IMMER der Genitiv und NIEMALS der Dativ! Also, liebe Freunde und Kollegen in Diepholz: K&uuml;nftig bitte ich darum, auf CD-Covers etc. IMMER zu formulieren &bdquo;Inklusive DER grammatikalischen Korrektheiten&ldquo; und NIE MEHR &bdquo;Inklusive DEN grammatikalischen Unkorrektheiten&ldquo;&hellip; \ud83d\ude09 &ndash; und dann ist wieder alles in Ordnung :- )<\/p>\n<p>Holger St\u00fcrenburg, 20.\/21. Januar 2016<br \/>http:\/\/www.da-music.de<br \/>http:\/\/www.andreasmartin.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lob und Tadel stehen hier in einem ausgewogenen Verh\u00e4ltnis! 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