{"id":81331,"date":"2016-01-28T00:00:00","date_gmt":"2016-01-28T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=81331"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"PETER-SCHILLING-DER-Geburtstags-81330","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/ndw\/PETER-SCHILLING-DER-Geburtstags-81330\/","title":{"rendered":"PETER SCHILLING <br \/>DER Geburtstags-Artikel (zum 60. Geburtstag) &#8211; von Holger St\u00fcrenburg &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230; inkl. Vorstellung der neuen Download-CD &#8222;Vuela&#8220;! Eine W\u00fcrdigung des &#8211; vorl\u00e4ufigen &#8211; Lebenswerks von Peter Schilling &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nein, mit einer allzu erwartbaren Einleitung der Sorte &bdquo;Major Tom wird 60&ldquo; o.&auml;. m&ouml;chte ich meinen pers&ouml;nlichen Geburtstagsgl&uuml;ckwunsch an <strong>PETER SCHILLING<\/strong> nun wirklich nicht beginnen lassen. Dieses und anderes Klischeehafte d&uuml;rfte der br&uuml;nette Deutschpop-Held aus Stuttgart dieser Tage sicherlich oft genug zu lesen und zu h&ouml;ren bekommen. Aber eine oberfl&auml;chliche Reduzierung des Geburtstagskindes auf dieses eine &ndash; wenn auch zweifelslos absolut geschichtstr&auml;chtige, stilbildende und kennzeichnende &ndash; Lied w&uuml;rde der Bedeutung des Gesamtwerks von Peter Schilling keinesfalls gerecht.<\/p>\n<p>Selbstredend war und ist der ultimative NDW-Klassiker <strong>&bdquo;Major Tom (V&ouml;llig losgel&ouml;st)&ldquo;<\/strong> von jeher als <strong><em>das <\/em><\/strong>pers&ouml;nliche und unab&auml;nderliche Erkennungsmerkmal des Geburtstagskindes zu betrachten. Mit diesem zackigen, sph&auml;rischen, in die weitesten Fernen des Universums wehenden Synthipop-Ohrwurm &uuml;ber den Raumfahrer &bdquo;Major Tom&ldquo;, der in den Weiten des Weltalls alle Verbindungen zur Erde kappt und daraufhin grenzenlos frei durch die Stratosph&auml;re gleitet, hat der Komponist, Texter und Gitarrist aus der baden-w&uuml;rttembergischen Landeshauptstadt ganz gewiss letztlich weltumfassende Pophistorie geschrieben.<\/p>\n<p>Als Ende 1982 die seinerzeit landauf, landab grassierende Neue Deutsche Welle (NDW) ohnedies mit ersten&nbsp; Abnutzungserscheinungen und Morbus &Uuml;berkommerzialisierung in der Notaufnahme des Musikgeschehens Einzug erhielt, sandte der gelernte Reisekaufmann und passionierte Fu&szlig;ballspieler aus dem Schwabenlande diese zeitgeistbestimmende, extrem eing&auml;ngige Synthikaskade ins Rennen und fand sich damit am 31. Januar 1983 bereits auf dem ersten Rang der einheimischen Singleauswertungen wieder, wo er von nun an f&uuml;r ganze acht &nbsp;Wochen unangefochten zu verbleiben vermochte. Erst am 28. M&auml;rz genannten Jahres, wurde seine phantasievolle Saga &uuml;ber den untreuen Astronauten &bdquo;Major Tom&ldquo; seitens &bdquo;Nenas&ldquo; lieblich-friedensbewegter &bdquo;99 Luftballons&ldquo; von der Hitparadenspitze gesto&szlig;en; zuvor hatte Peter mit seinem surrealen Weltraumm&auml;rchen die legend&auml;re &bdquo;ZDF-Hitparade&ldquo; des Dieter Thomas Heck f&uuml;r sich entscheiden k&ouml;nnen; insgesamt 24 Wochen hielt sich &bdquo;Major Tom (V&ouml;llig losgel&ouml;st)&ldquo; in den deutschen &bdquo;Media Control&ldquo;-Listen.<\/p>\n<p>Computerisierung, Technikanbetung der einen, wie &ndash; angst der anderen &bdquo;Space Shuttle&ldquo;, Raketendebatte und nat&uuml;rlich auch und besonders der zuckers&uuml;&szlig;e Steven-Spielberg-Filmklassiker &quot;E.T. &#8211; Der Au&szlig;erirdische&ldquo; hatten gerade hierzulande ein ausgepr&auml;gtes Interesse am Extraterrestrischen und Futuristischen geweckt. So hatte sich Peter Schilling eines fr&uuml;hen Liedes des k&uuml;rzlich verstorbenen Rockheroen David Bowie erinnert, der bereits 1969 f&uuml;r seine genialische Popballade &bdquo;Space Oddity&ldquo; eine Figur namens &bdquo;Major Tom&ldquo; kreiert hatte und in diesem Lied eine &auml;hnliche Geschichte erz&auml;hlte, wie 15 Jahre sp&auml;ter Peter Schilling in seiner Auslegung dieses Plots. Zun&auml;chst erwies sich die einst bei WEA\/WARNER erstver&ouml;ffentlichte Kleine Schwarze allerdings als Misserfolg; sie konnte am 03. Januar 1983 lediglich auf Rang 73 in die teutonischen Singlecharts einsteigen &ndash; doch &bdquo;E.T.&ldquo;-Film, NDW-Nachwehen und die aufbrechende, wahlkampfbedingte Diskussion um neue Fernseh-, Rundfunk-&nbsp; Video- oder Tontr&auml;gertechniken in den Wochen vor der Bundestagswahl am 06. M&auml;rz 1983, als der neue Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) und sein Vize Hans-Dietrich Genscher (F.D.P.) den Menschen&nbsp; &bdquo;geistig-moralisch&ldquo;, scheinbar rosarote Zukunft, Aufschwung und Modernisierungen aller Orten versprachen, sorgten sicherlich, trotz aller sachbezogener Unterschiedlichkeit, aber dennoch ganz offensichtlich, daf&uuml;r, dass &bdquo;Major Tim (V&ouml;llig losgel&ouml;st)&ldquo; schnellstm&ouml;glich zu einem der letzten, wahren Dauerbrenner der langsam versickernden Neuen Deutschen Welle erwachsen konnte, weshalb sogar noch heutzutage, immerhin 33 Jahre danach, eigentlich jeder Musikfreund, ob Zeitzeuge oder Nachgeborener, gerade dieses Lied in- und auswendig kennt und lebenslang liebt.<\/p>\n<p>Nachdem sich &bdquo;Major Tom (V&ouml;llig losgel&ouml;st)&ldquo; als bundesdeutsches Top-Thema etabliert hatte, nahm Peter Schilling seinen t&ouml;nenden Gl&uuml;cksgriff auf Englisch als <strong>&bdquo;Coming Home (Major Tom)&ldquo;<\/strong> auf, zog damit direkt in die Top 20 der US-&bdquo;Billboard Charts&ldquo; ein und konnte den properen&nbsp; Evergreen im Mai 1984 sogar in Gro&szlig;britannien zumindest auf Rang 42 f&uuml;hren.<\/p>\n<p>Unterdessen erzielte Peter in unseren Breitengraden im Mai 1983 mit der sehr d&uuml;ster-nerv&ouml;sen, fast stakkatohaft vorgetragenen Zukunftsvision <strong>&bdquo;Die W&uuml;ste lebt (Alarmsignale)&ldquo;<\/strong> einen weiteren Top-10-Hit, inklusive einer erneuten Nummer Eins in Hecks &bdquo;ZDF-Hitparade,&ldquo; und erwies sich gleichsam die dazugeh&ouml;rige Deb&uuml;t-LP <strong>&bdquo;Fehler im System<\/strong>&ldquo; als extrem zugkr&auml;ftig, gleichbedeutend mit Rang 2 in den hiesigen Albumcharts.<\/p>\n<p>Nachdem sich die NDW Ende 1983 endg&uuml;ltig (und leider viel zu fr&uuml;h) verabschiedet hatte, versuchte Peter Schilling anfangs sehr erfolgreich, auf den startenden Zug aufzuspringen, der gemeinhin als &bdquo;Deutschpop&ldquo; klassifiziert wurde und der inhaltlich, wie klanglich, weitaus tiefgehender, gediegener, melodischer, professioneller und moderater auftrat, als so manches aus der kommerzorientierten NDW-Schublade zuvor, und dem sich, neben ganz neuen Bands a la &bdquo;Steinwolke&ldquo;, &bdquo;Purple Schulz&ldquo; oder &bdquo;Paso Doble&ldquo;, auch die intelligenteren und nachhaltigeren NDW-Stars nach und nach anzuschlie&szlig;en gedachten. Sie wie z.B. Hubert Kah mit &bdquo;Engel 07&ldquo; edelsten Romantikpop jenseits welliger Simplizit&auml;t hervorbrachte, Falco mit seinen &bdquo;Jungen Roemern&ldquo; einen austropoppigen New Romantic-Sound ins Leben rief, oder &bdquo;Nena&ldquo; mittels knalliger Gitarrenriffs ihr rockiges, treibendes &bdquo;? (Fragezeichen)&ldquo; fragend aufwarf, legte Peter Schilling im Sommer 1984 die f&uuml;rwahr ph&auml;nomenale Synthi-Rock-Scheibe <strong>&bdquo;120 Grad&ldquo;<\/strong> vor, aus der explizit die drei grandiosen Hitsingles <strong>&bdquo;Terra Titanic&ldquo;<\/strong> (Sommer 1984), <strong>&bdquo;Hitze der Nacht&ldquo;<\/strong> (Sp&auml;therbst 1984) und <strong>&bdquo;Region 804&ldquo;<\/strong> (Fr&uuml;hjahr 1985) bahnbrechend hervorstachen. Vorzugsweise &bdquo;Hitze der Nacht&ldquo;, ein spezieller Peter-Schilling-Favorit des Verfassers dieser Zeilen, der zugleich auf Englisch als <strong>&bdquo;Chill of the Night<\/strong>&ldquo; ver&ouml;ffentlicht wurde, repr&auml;sentierte hitziges Gro&szlig;stadtflair, geballte Synthesizer-Power, eine drastisch rasende, geradezu so peitschende, wie straight nach vorn gepeitschte Melodie, und ein vollmundiges, ohne Umschweife fettes, perfekt ausget&uuml;fteltes Arrangement, und schuf auf diese Weise unzweifelhaft einen der besten, trefflichsten und echtesten Beitr&auml;ge der &bdquo;Deutsch Pop&ldquo;-&Auml;ra der mittleren bis sp&auml;ten 80er Jahre.<\/p>\n<p>In der zweiten Jahresh&auml;lfte 1986 widmete sich Peter Schilling im Rahmen zweier &ndash; wiederum schier exzellenter &ndash; Singles erstmals zwischenmenschlichen Themenkreisen, jenseits von Science-Fiction und unergr&uuml;ndlichem Weltraum. <strong>&bdquo;Ich vermisse Dich&ldquo;<\/strong> &#8211;&nbsp; noch heute mit aller n&ouml;tigen Kraft zur G&auml;nsehauterzeugung versehen &ndash; basierte harmonisch auf dem bluesig-herbstlichen Abschiedsdrama &bdquo;Missing you&ldquo;, mit dem der britische Rockshouter John Waite im Herbst 1984 einen globalen Hit hatte erzielen k&ouml;nnen; <strong>&bdquo;Alles endet bei Dir&ldquo; <\/strong>hingegen war eine zeitnah ausgekleidete Synthi-Pop-Ode feinster Machart, von Umsetzung und Ausgestaltung her nahe der &bdquo;M&uuml;nchener Freiheit&ldquo; (vgl. &bdquo;Tausendmal Du&ldquo;, 1986) oder den kongenialen US-Wavepoppern &bdquo;Cock Robin&ldquo; (vgl. &bdquo;When your Heart is weak&ldquo;, 1985). Beide Titel &uuml;berzeugten zwar qualitativ in bester Manier, konnten sich aber in den Verkaufshitparaden kaum durchsetzen. Ein zu den beiden 45ern geplantes Album wurde vorerst gecancelt, zumal der Interpret selbst an Ersch&ouml;pfungszust&auml;nden zu leiden begann. Mit dem betont britisch inszenierten Synthi-Dance-Epos &bdquo;<strong>The Different Story (World of Lust and Crime)&ldquo;<\/strong>, das unverkennbar harmonische und instrumentelle &Auml;hnlichkeiten mit wavelastigem Bombastpop a la &bdquo;New Order&ldquo; (&bdquo;True Faith&ldquo;) oder &bdquo;Pet Shop Boys&ldquo; (&bdquo;It&rsquo;s a Sin&ldquo;) aufwies, aber durchaus zus&auml;tzlich vom volumin&ouml;sen Gro&szlig;raumdisco-Sound eines Michael Cretu (der immerhin bei der Produktion mitwirkte) beeinflusst war, endeten die 80er Jahre f&uuml;r Peter Schilling zumindest in den USA sehr reputierlich &ndash; Rang 61, zehn Wochen in den Charts notiert.<\/p>\n<p>1993 folgte das musikalisch abermals sehr gelungene, quasielit&auml;re Synthipop-Album <strong>&bdquo;Geheime Macht&ldquo;<\/strong>, das zwar zig famose Deutsch-Pop-Kleinode beinhaltete (z.B. <strong>&bdquo;Zug um Zug&ldquo;<\/strong>, <strong>&bdquo;Bild der Dunkelheit&ldquo;<\/strong>, <strong>&bdquo;Viel zu hei&szlig;&ldquo;<\/strong>), aber in einem popkulturell orientierungslosen Zeitalter, als anspruchsvolle, deutschgesungene Musik so gut wie keine Chance auf dem mainstream- und dancefloor-verm&uuml;llten Markt hatte, leider vollkommen unterging &nbsp;und daher heute als vielgesuchte Rarit&auml;t gilt.<\/p>\n<p>Per musikalisch nicht selten tats&auml;chlich ungenie&szlig;barer Techno- und Dance-Remixes seiner Alt-Hits, versuchte Peter Schilling die uncoolen 90er zu &uuml;berdauern, kurierte sein Burn-Out-Syndrom aus, und kehrte 2004 mit moderner, aber &ndash; zumeist &ndash; ganz und gar nicht unsympathischer, deutscher Popmucke auf Synthibasis, textlich wie einst in einem elektrisierenden Konglomerat aus Philosophie, Mystik, Wissenschaft, Futurismus und geheimnisvollen M&auml;chten verwurzelt, in die Szenerie zur&uuml;ck. Es erschienen fortan die (Musik-)CDs <strong>&bdquo;Zeitsprung&ldquo;<\/strong> (2004), <strong>&bdquo;Das Prinzip Mensch&ldquo; <\/strong>(2006) oder <strong>&bdquo;Emotionen sind m&auml;nnlich&ldquo;<\/strong> (2007) via DA Music, bis Peter Schilling im Herbst 2014, inzwischen mit eigenem Label MajorTon im R&uuml;cken, ein neuerliches Meisterwerk deutscher Popmusik mit Esprit, Intellekt und Anspruch vorlegte: <strong>&bdquo;DNA&ldquo;<\/strong> zeigte einen frischen, gut erholten K&uuml;nstler, munter, offensiv, charmant, als sei er kurz zuvor in einen Jungbrunnen gest&uuml;rzt. Kein Wunder, dass Peter Schilling hierf&uuml;r am 26. November 2014 mit dem &bdquo;SMAGO! Award&ldquo; in der Kategorie &bdquo;Album des Jahres&ldquo; ausgezeichnet wurde. Aufregende Lieder voller Zeitgeistkritik, mysteri&ouml;ser Geschichten und unz&auml;hliger dunkler, verworrener Seiten des menschlichen Daseins, wie <strong>&bdquo;So ist die Welt&ldquo;<\/strong>, <strong>&bdquo;Dominos&ldquo;<\/strong>, <strong>&bdquo;Ozean&ldquo;<\/strong> oder ganz besonders <strong>&bdquo;Ich bin die Zeit&ldquo;<\/strong>, lassen nur sp&auml;rlich vermuten, dass Peter Schilling am heutigen 28. Januar 2016 tats&auml;chlich seinen 60. Geburtstag feiert. Doch nun ist es, allem Unkenrufen zum Trotz, soweit: Peter Schilling, f&uuml;r die meisten von uns selbstverst&auml;ndlich auf Dauer unser &bdquo;ewiger Major Tom&ldquo;, zelebriert heute wahrhaftig seinen 60. Geburtstag!!!<\/p>\n<p>Aus diesem Anlass hatte er seine engen Freunden und Wegbegleiter nach K&ouml;ln eingeladen, um dort schon am Vorabend, also am 27. Januar 2016, ein exklusives Wohnzimmer-Konzert mit seiner Band zu absolvieren. All denjenigen Fans und Anh&auml;ngern, die bei diesem Auftritt nicht vor Ort sein konnten, wurde es jedoch seitens des Internet-TV-Senders www.muxx.tv per Live-Stream m&ouml;glich gemacht, dieses au&szlig;ergew&ouml;hnliche Geburtstagsspecialkonzert weltweit im Netz mit zu verfolgen und auf diese Weise, gemeinsam mit ihrem Star, auf Cyber-Wege direkt in seinen Ehrentag hinein zu feiern.<\/p>\n<p>Als musikalisches Bonbon zu dieser Party, hatte sich der Jubilar etwas ganz Ausgefallenes, Bemerkenswertes einfallen lassen: Gemeinsam mit dem bzw. auf Einladung des geb&uuml;rtigen Brasilianer(s) Jay Del Alma, Mitbegr&uuml;nder des hittr&auml;chtigen Reggaeton-Projekts &bdquo;Pachanga&ldquo; aus Puerto Rico, nahm Peter Schilling eine &auml;u&szlig;erst spannende Neuversion seines Allzeit-Gassenhauers &bdquo;Major Tom (V&ouml;llig losgel&ouml;st)&ldquo; auf. In den legend&auml;ren Berliner &bdquo;Hansa&ldquo;-Studios, in dem laut Peter &bdquo;die H&auml;lfte der Musikgeschichte stattgefunden hat&ldquo; und auch der unvergessene David Bowie seine kreativen H&ouml;chstleistungen &bdquo;Low&ldquo;, &bdquo;Heroes&ldquo; und &bdquo;The Lodger&ldquo; (letzteres zumindest teilweise) einspielte, wurde eine lautstark gitarrenlastig rockende, zeitweilig in eine kurzweilige (sic!) Reggae-Rhythmik einkehrende, von feinsten, zirpenden Flamenco-Gitarren unterst&uuml;tzte, vor allem enorm akkurat austarierte und zeitlos ert&ouml;nende 2016er-Fasssung des unvergleichlichen NDW-Hymnus &ndash; jetzt kommt&rsquo;s &ndash; mit spanischem Text als <strong>&bdquo;Vuela&ldquo;<\/strong> geboren. Die bei MONOPOL Records erschienene Download-Single ist augenzwinkernd, selbstreflexiv und anregend in einem geraten. Sie beinhaltet vier Mixe, zwei auf Spanisch, einen auf Deutsch und eine Karaoke-Version, und transferiert echt, ungek&uuml;nstelt und ernsthaft eine Hymne der unkopierbaren 80er Jahre direkt und unverbl&uuml;mt ins Heute und Hier, ohne sich jetzigen musikalischen Gegebenheiten unn&ouml;tig anzubiedern oder gar zu unterwerfen.<\/p>\n<p>Es sei Peter Schilling, auch von meiner Seite als &bdquo;Uralt-Fan&ldquo; aus, zu seinem 60. in erster Linie Gesundheit (einen wichtigeren Wunsch kann es m.E. nicht geben), viel Gl&uuml;ck und Erfolg in seinem neuen Lebensjahr, seinem kommenden Lebensjahrzehnt zu w&uuml;nschen &ndash; gleichsam vermittelt mir pers&ouml;nlich seine aktuelle Kooperation mit Jay Del Alma einwandfrei den Eindruck, hier k&ouml;nnte ein Hiterfolg, der nun schon 33 Jahre zur&uuml;ckliegt, vielleicht auf anderer Ebene, aber mit derselben Intensit&auml;t, wiederholt werden und diesen Meilenstein deutscher Popmusik auch im neuen Jahrtausend und im neuen Klanggewande als l&auml;ngerfristigen Radiohit, Partykn&uuml;ller und Tanzfl&auml;chenf&uuml;ller per Excellance etablieren!<\/p>\n<p>Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch, lieber <strong>Peter Schilling<\/strong> &ndash; auf noch viel, viele Runden durch das All, auf viele Konzert- und Festivalb&uuml;hnen, durch die Radiostationen und TV-Shows und noch viele, viele faszinierende Klangexperimente von Dir und Deiner Band in den n&auml;chsten 60 Jahren!<\/p>\n<p>Holger St\u00fcrenburg, 25.\/26. Januar 2016) \u2013 FINAL Version<\/p>\n<p>http:\/\/www.peterschilling.com\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; inkl. Vorstellung der neuen Download-CD &#8222;Vuela&#8220;! 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