{"id":81193,"date":"2016-01-31T00:00:00","date_gmt":"2016-01-31T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=81193"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"NIEDECKENS-BAP-Die-CD-Lebenslae-81192","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/deutsch-rock\/NIEDECKENS-BAP-Die-CD-Lebenslae-81192\/","title":{"rendered":"NIEDECKENS BAP <br \/>Die CD &quot;Lebensl\u00e4nglich&quot; im Test von Holger St\u00fcrenburg!"},"content":{"rendered":"<p>Das Album hat es auf Platz 3 der Offiziellen Deutschen Charts geschafft!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">40 Jahre ist es nun her, dass der damals 25j&auml;hrige Kunststudent <strong>WOLFGANG NIEDECKEN<\/strong> am K&uuml;chentisch seiner Bude in der Teutoburger Stra&szlig;e 5, gelegen zwischen dem K&ouml;lner R&ouml;merpark und der verkehrs&uuml;berlasteten Bonner Stra&szlig;e, mitten in der sagenumwobenen S&uuml;dstadt vun K&ouml;lle am Rhing, die liebenswert selbstmitleidig-wehm&uuml;tige Gitarrenballade &bdquo;Helfe kann Dir keiner&ldquo; schrieb. Als er diese aus einer melancholischen Situation heraus geborene Nummer einem Freund namens Hans Heres, der ja ooch janz joot op der Jitarr spillte, vorsang, meinte dieser dem Sinne nach: Davon musst Du mehr schreiben, mehr auf K&ouml;lsch, das ist ehrlicher, direkter, pointierter, als Hochdeutsch und als Englisch sowieso.<\/p>\n<p>Dat woor v&ouml;&ouml;r 40 Joohr streng genommen das Ursprungsdatum einer domst&auml;dtischen Band, die im Laufe der Zeit weit &uuml;ber das Rheinland hinaus, bundesweit, europaweit, auch in vielen ferneren L&auml;ndern der Erde, von China &uuml;ber Mozambique, bis nach Uganda oder Sierra Leone, Rock&rsquo;n&rsquo;Roll-Geschichte schrieb. Vor 40 Jahren erwachte also &bdquo;BAP&ldquo;, eine lebensfrohe Musikerfamilie, die, trotz vieler Mitgliederwechsel oder manch schw&auml;cherer Periode, seit vier Jahrzehnten kontinuierlich f&uuml;r handgemachte, grundsolide, sagen wir: amtliche Rockmusik steht, die selbstverst&auml;ndlich in erster Linie von den mal filigranen, romantisch-malerischen, gerne auch mal bei&szlig;end-angriffslustigen, hierbei durchwegs poetisch-bildhaften, rigoros durchdachten, &uuml;ppig wortreichen Texten von &bdquo;BAP&ldquo;-Gr&uuml;nder Wolfgang Niedecken lebt.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Kinder der 70er und 80er Jahre, so sich diese, nicht scheuklappenbehaftet oder ideologisch dogmatisch, f&uuml;r deutsche bzw. in diesem Falle op K&ouml;lsch jesungene Rockmusik interessierten, sich mit den politischen und gesellschaftlichen Kontroversen jener Tage, vom NATO-Doppelbeschluss bis zur WAA Wackersdorf, besch&auml;ftigten, geh&ouml;rten &bdquo;BAP&ldquo; unverbr&uuml;chlich zu Adoleszenz, Jugend und Erwachsenwerden dazu. Ob &nbsp;ehrgeizige Untermalungen der &bdquo;Friedensbewegung&ldquo; in West (&bdquo;10. Juni&ldquo;, 1982) und Ost (&bdquo;Deshalv spill mer he&ldquo;, 1984), surreale (&bdquo;Alexandra &ndash; Nit nur Do&ldquo;, 1984, &bdquo;Rita, mer zwei&ldquo;, 1999, &bdquo;Hoffnungslos hin&ldquo;, 1993), wie intime, fragile (&bdquo;Do kanns zaubre&ldquo;; 1982, &bdquo;Jraaduss&ldquo;, 1981) Liebeslieder, famos ausformulierte Gedanken, Impressionen, Beobachtungen, Betrachtungen und Gef&uuml;hlserlebnisse (&bdquo;Zofall un je janz klei&lsquo; bessje Gl&ouml;ck&ldquo;, 1984, &bdquo;Met Wolke schwaade&ldquo;, 1993), aber auch ironisches, bissiges, witziges, vom skurrilen &bdquo;Alptraum eines Opportunisten&ldquo; (1979) bis zum unwahrscheinlich schnellen &bdquo;Waschsalon&ldquo; (1981), oder widerspenstige, drastische, innerlich zerrissene, dabei aber ein ums andere Mal inbr&uuml;nstige Liebeserkl&auml;rungen an K&ouml;ln, also die &bdquo;Stadt em Niemandsland vun Preu&szlig;en&ldquo;, wie es 1988 auf der LP &bdquo;Da Capo&ldquo; im rockigen &bdquo;Bon Jovi&ldquo;-Sound so sch&ouml;n hie&szlig; &#8211; eigentlich hatten &bdquo;BAP&ldquo; f&uuml;r die heute 40 bis 50j&auml;hrigen zu beinahe jedem Lebensabschnitt, jeder pers&ouml;nlichen Episode, Begebenheit, jedem Kuriosum, Empfinden, Leiden und Freuen, jeder Gl&uuml;cks- oder Pechsituation, ein spezielles Lied auf Lager, in dem sich nicht wenige Altersgenossen des Rezensenten h&auml;ufig eins zu eins wiederfanden.<\/p>\n<p>Nach dem phantastischen Doppel-Album &bdquo;Radio Pandora&ldquo; (2008), mitsamt ausgiebiger Tour und dem &ndash; subjektiv betrachtet &ndash; eher durchwachsenen Studiowerk &bdquo;Halv su wild&ldquo; (2011), stockte uns &bdquo;BAP&ldquo;-Fans im Herbst 2011 der Atem, als S&auml;nger, Erz&auml;hler und Lyriker Wolfgang Niedecken einen Schlaganfall erlitt, den er aber gottseidank gut &uuml;berstand. Trotzdem fanden neue musikalische Anl&auml;ufe nach der Genesung zun&auml;chst, verst&auml;ndlicher Weise, erst mal nicht im rasenden, lauten, emsigen Stadionrock-Kontext statt, sondern in einem &bdquo;stromlosen&ldquo; (vulgo: &bdquo;Unplugged&ldquo;-)Verfahren. Dies geschah 2013\/14 mittels der offiziell als Soloarbeit von Wolfgang deklarierten, akustischen, sehr in sich gekehrten und feingliedrigen Liedsammlung &bdquo;Zosamme alt&ldquo;, gefolgt von einer entsprechend ruhig-gem&auml;chlichen Konzertreise, die unter dem Motto &bdquo;Das M&auml;rchen vom gezogenen Stecker&ldquo; auf der gleichnamigen Live-Doppel-CD\/DVD f&uuml;r die Nachwelt festgehalten wurde.<\/p>\n<p>Aus Anlass des Gr&uuml;ndungsjubil&auml;ums jedoch, rief der im vergangenen Herbst mit dem &bdquo;Rheinischen Kulturpreis&ldquo; ausgezeichnete Songpoet seine aktuelle &bdquo;BAP&ldquo;-Formation f&uuml;r ein elektrisch verst&auml;rktes, neues Rockalbum und die bald beginnende, umfangreiche Deutschlandtournee zum 40j&auml;hrigen Bestehen der Firma &bdquo;BAP&ldquo; zusammen. Diesmal mit von der Partie sind, neben dem unersetzbaren Gr&uuml;ndungsbapp der Kapelle, Bassist Werner Kopal (uns 80er-Kindern noch als &bdquo;Deserteur&ldquo; in Wolf Maahns damals ebenso benannter Begleitband gel&auml;ufig), Keyboarder Michael Nass, seit 1999 durchgehend Mitstreiter bei &bdquo;BAP&ldquo;, die Hamburger Multiinstrumentalistin Anne de Wolff, die zuletzt mit so unterschiedlichen Interpreten, wie &bdquo;Rosenstolz&ldquo;, Ulrich Tukur oder gar Helene Fischer, meist als Geigerin und Violinistin unterwegs war, ihr Gatte Ulrich &bdquo;Ulle&ldquo; Rohde an der Gitarre, der geb&uuml;rtige Marokkaner Rhani Krjna, der sogar schon mal mit Ex-&bdquo;Police&ldquo;-Sting die Welt konzert&auml;r umreiste, am Percussion, und der erst 33j&auml;hrige, aus Hamburg-Eimsb&uuml;ttel stammende Schlagzeuger S&ouml;nke Reich, der gerade zu jenem Zeitpunkt auf die Welt gekommen war, als seine heutigen Br&ouml;tchengeber &bdquo;BAP&ldquo; soeben alle Rekorde mit ihrer Live-Doppel-LP &bdquo;Bess demn&auml;xh&ldquo; brachen.<\/p>\n<p>Mit dieser Besetzung im Hintergrund, hat Wolfgang Niedecken, wie zu Anfangszeiten wiederum unter dem Bandnamen &bdquo;Niedeckens BAP&ldquo; firmierend, gr&ouml;&szlig;tenteils im &bdquo;BluHouse Studio&ldquo;, das von Anne de Wolff und ihrem Gatten Ulrich Rohde in der Hansestadt betrieben wird, von den beiden produziert und &uuml;berwiegend zugleich komponiert, das aktuelle &bdquo;(Niedeckens) BAP&ldquo;-Opus <strong>&bdquo;LEBENSL&Auml;NGLICH&ldquo;<\/strong> (Vertigo\/UNIVERSLA) eingespielt, das nun seit einigen Tagen als CD, Doppel-LP und &bdquo;De Luxe Edition&ldquo; (mit CD und DVD) vorliegt, bisweilen auf Rang 3 der einheimischen Albumcharts thront, und als programmatische Leitlinie f&uuml;r die kommende Tour von &bdquo;BAP&ldquo; dienen soll.<\/p>\n<p>Schon in musikalischer Hinsicht, sind die 14 plus zwei Bonustitel au&szlig;erordentlich vielseitig, mannigfaltig und abwechslungsreich geraten. Obwohl nahezu durchgehend ein sacht spr&ouml;der, introvertierter, zumeist gitarrenorientierter, sagen wir ohne Umschweife: rauer, reifer, erwachsener Grundton zu versp&uuml;ren ist, und das Album fraglos sehr amerikanisch produziert und abgemischt wurde, finden sich auf &bdquo;Lebensl&auml;nglich&ldquo; sowohl geruhsame, zerbrechliche, semiakustisch inszenierte Folkrock-Balladen und epische, gekonnt ausgewalzte, nicht aus der Ruhe zu bringende Monumentalschleicher, als auch (wenn auch diesmal nur vereinzelt) gewohnte, rockige Ambitionen, angesiedelt zwischen &bdquo;Stones&ldquo; und Springsteen, vermengt mit neuartigen, experimentelleren Kl&auml;ngen, die aff un zo mal &sbquo;f&uuml;r &acute;ne Moment&lsquo; sujar mol in Richtung Jazz, Swing, Blues, Chanson, Traditional Folk oder gar Ragtime blicken. Neuere Werke langj&auml;hriger Niedecken-Vorbilder, wie Dylan, eben Springsteen, Tom Petty oder Neil Young, standen bei der Entstehung der Melodien und Auskleidungen zweifelsfrei und un&uuml;berh&ouml;rbar Pate, was dem ganzen Unterfangen ein zwar gediegenes und l&auml;ngst liebgewonnenes, aber dennoch zeitnahes, offenes und keineswegs angestaubt t&ouml;nendes Flair verabreicht.<\/p>\n<p>Inhaltlich blickt der 66j&auml;hrige &bdquo;S&uuml;dstadt-Dylan&ldquo;, wie man den bekennenden Verehrer von &bdquo;His Bobness&ldquo; w&auml;hrend der ersten Jahre seiner Karriere in der Presse oft und gerne nannte, oft zur&uuml;ck, l&auml;sst manches Sch&ouml;ne, Nachdenkenswerte, Gef&uuml;hlvolle und gleicherma&szlig;en Groteske aus seinem eigenen Leben, aus seinem kreativen Schaffen mit seiner Combo &ldquo;BAP&ldquo;, nochmals Revue passieren &ndash; h&auml;ufig vertr&auml;umt, verkl&auml;rt, sentimental und trotzdem konsequent zukunftsorientiert und ins Morgen schauend, kaum garstig oder wom&ouml;glich entt&auml;uscht, aber immer wieder den Finger direkt in die klaffende Wunde legend.<\/p>\n<p>Allein der zun&auml;chst ausgepr&auml;gt sanftm&uuml;tige, dann immer mehr aus sich herausbrechende, gegen Ende hin latent&nbsp; country-angehauchte Folkrocker <strong>&bdquo;Alles relativ&ldquo;<\/strong> beschreibt innerhalb von f&uuml;nf Minuten und siebzehn Sekunden 66 Jahre Wolfgang Niedecken und 40 Jahre &bdquo;BAP&ldquo; in einem: Kompakt, vers&ouml;hnlich, friedvoll und mit sich selbst, dies ist anhand jedes Taktes, jeder Silbe, handfest sp&uuml;rbar, so es geht im Reinen &#8211; woraufhin sich der rundheraus einwenig lakonisch bis abgekl&auml;rt, aber weiterhin und offenkundig unbremsbar im Sinne eines &sbquo;Angry Young Man&lsquo; f&uuml;hlende Jubilar kritisch, warnend, zweifellos trotzig bis w&uuml;tend, auf eine d&uuml;ster-gitarrenlastig-rockige Reise durch unsere chaotische Welt in ihrem heutigen Ist-Zustand begibt, die er durchaus ern&uuml;chtert, daher recht zynisch und (kultur)pessimistisch, nur noch als reales <strong>&bdquo;Absurdistan&ldquo;<\/strong> (Songtitel) bezeichnen kann und will.<\/p>\n<p>Lyrisch (und entfernt auch musikalisch) an das ewig untersch&auml;tzte 1988er-Meisterwerk &bdquo;R&auml;&auml;ts un links vum Bahndamm&ldquo; (das W.N. sowohl f&uuml;r das Liverepertoire zu &bdquo;Radio Pandora&ldquo;, als auch f&uuml;r seine Soloscheibe &bdquo;Zosamme alt&ldquo; gottlob nach &uuml;ber 20 Jahren wieder ausgepackt hatte), gemahnt der textlich philosophisch-gedankenvoll-beschauliche, in Sachen instrumenteller Umsetzung demgegen&uuml;ber knackig, lautstark, deftig vorantreibende Riffrocker <strong>&bdquo;D&auml; Herrjott meint et joot met mir&ldquo;<\/strong>. In diesem kernigen St&uuml;ck Rockmusik zeichnet der begnadete Livek&uuml;nstler vier Dekaden brachialen Tourlebens mit samt seiner (ihm nicht selten regelrecht peinlich erscheinenden) Prominenz als &sbquo;gefeierter Rockstar&lsquo; mit einem liebevollen Augenzwinkern versehen, r&uuml;ckblickend, im Zuge einer imagin&auml;ren, n&auml;chtlichen Busfahrt im &bdquo;Nightliner&ldquo; von einen Konzertort zum n&auml;chsten, wortgewandt und voller zeitgeschichtlicher Relevanz nach.<\/p>\n<p><strong>&bdquo;Die Ballade vom Vollkasko-Desperado&ldquo;<\/strong> ist eine Art ernsthafter zu betrachtender &bdquo;M&uuml;sli M&auml;n&ldquo; 2.0. Sie bietet auf dem klanglichen Fundament einer &uuml;ber sechsmin&uuml;tigen, nur verhalten bzw. unterschwellig rockenden, zeitgem&auml;&szlig;en Talking-Blues-Komposition, mit v&ouml;llig stilfremdem, aber gerade deshalb so tollen, jazzigen, Saxophon, schw&uuml;lstigen, mediterran schwelgenden Trompeten und betont freundlichen Streichern verfeinert, die satirische Aufspie&szlig;ung von zeigefingerschwenkenden Freizeit-Revolution&auml;ren, Salon-Sozialisten und &ouml;kologisch engagierten Philistern, die alles und jedes kritisieren, insbesondere nat&uuml;rlich genau das, was ganz, ganz weit weg von ihnen so alles Schreckliches passiert, w&auml;hrend sie selbst sich, finanziell bestens abgesichert, in einer vor sich hin brodelnden, dabei erb&auml;rmlich langweiligen B&uuml;rgerlichkeit auf irgendwelchen gl&auml;nzenden Elfenbeint&uuml;rmen suhlen.<\/p>\n<p>Eine aufrichtige, authentische, tats&auml;chlich packende und elektrisierende,&nbsp; und &ndash; dies vermittelt gerade dieses Lied eindeutig &ndash; garantiert an realen Erlebnissen des K&uuml;nstlers orientierte Hommage an eine fr&uuml;he Liebe, an ein wildes M&auml;dchen mit einer &bdquo;France-Gall-Frisur&ldquo; (Textzitat), das alle 14 Tage den Liebhaber wechselte, den jungen Wolfgang N. zu seinen ersten selbstverfassten Lieder inspirierte &ndash; und diesen letztlich bis heute niemals losgelassen hat &ndash;, schildert zart, gelichtet und bemerkenswert romantisch der fr&uuml;hlingshaft perlende Akustik-Folk-Schleicher <strong>&bdquo;Miehstens unzertrennlich&ldquo;<\/strong>; ohne Zweifel einer der &ndash; w&ouml;rtlich &ndash; sch&ouml;nsten, innigsten, &nbsp;leidenschaftlichsten, vertrautesten Texte, die Herr Niedecken in den letzten Jahren so zu Papier gebracht hat!<\/p>\n<p>In der ausgeglichenen, streicherverzierten Folk-Nummer <strong>&bdquo;Et ess lang her&ldquo;<\/strong> legt der &bdquo;BAP&ldquo;-Frontmann seine Eindr&uuml;cke und Intuitionen dar, die ihn durchzogen hatten, als er am Rosenmontag 1981, ein halbes Jahr nach dem Tod seines Vaters, die ersten Verse zu seinem &ndash; sp&auml;teren &ndash; Superhit &bdquo;Verdamp lang her&ldquo; ersann, zu einem ganz pers&ouml;nlichen, gesungenen Gespr&auml;ch mit seinem Vater, an dessen Weltsicht er von jeher verzweifelte und sich ihm trotzdem bis heute immer wieder extrem nah f&uuml;hlt &ndash; weshalb &bdquo;BAP&ldquo; ja auch bei keinem einzigen Konzert nach 1981 auf die konzert&auml;re Zelebration dieses musikalisch verarbeiteten Vater-Sohn-Konfliktes verzichtet haben. Im voranstrebenden Gitarrenrocker <strong>&bdquo;Dausende vun Liebesleeder&ldquo; <\/strong>gedenkt Wolfgang Niedecken hingegen seiner Zuneigung zu seiner ihm manchmal fremden, doch meistens viel zu nahen Heimatstadt K&ouml;lle am Rhing, zwesche &bdquo;Die Br&ouml;cke, d&auml; Dom, die Jivelle vun d&auml; Altstadt&ldquo; (Textzitat). Schleppend, betulich und gleicherma&szlig;en entspannt, salopp und brechend zwanglos, skizziert daraufhin die weitschweifige, sehnsuchtsvolle Rockballade <strong>&bdquo;Auszeit&ldquo;<\/strong>, im unverkennbaren Tom Petty-Stil, eine ebensolche Phase totalen Aussteigens, Ausruhens, Kurzzeit-Fl&uuml;chtens vor allem &Uuml;bel dieser Welt.<\/p>\n<p>Um das &auml;ngstliche, hier vollkommen unfreiwillige Fliehen vor Krieg und Hunger aus Timbuktu in Richtung Spanien, dreht es sich im Gegensatz dazu, im so aufgew&uuml;hlten, wie aufw&uuml;hlenden, von massig (mit vollster Absicht) bedrohlich und st&uuml;rmisch wirkenden Streicherorgien zum Ausbruch getriebenen Folk-Blues-Drama <strong>&bdquo;Vision vun Europa&ldquo;<\/strong>, wobei diese ertr&auml;umte &bdquo;Vision&ldquo; von einem besseren Leben in Europa bei einer Schiffskollision vor Gibraltar ihr grausames Ende findet.<\/p>\n<p>Der zutiefst pers&ouml;nliche, vertrauliche und diskrete Schleicher <strong>&bdquo;Zeitverschwendung&ldquo;<\/strong> ist Wolfgangs zweiter Ehefrau Tina gewidmet, die ihn inzwischen auch schon rund 30 Jahre durch alle H&ouml;hen und Tiefen des Daseins begleitet, weshalb der singende Familien-Bapp, immer noch verliebt, wie am ersten Tag, feststellt &bdquo;dat jed&lsquo; Sekund ohne dich Zeitverschwendung ess (Textzitat).<\/p>\n<p>Als 1985\/86 im Zuge der Vorbereitungen der bis heute umstrittensten (weil technisch massiv &uuml;berfrachteten) &bdquo;BAP&ldquo;-Produktion &bdquo;Ahl M&auml;nner, aalglatt&ldquo;, bez&uuml;glich derer Wolfgang dem Rezensenten im Fr&uuml;hjahr 2000 vor einem Konzert im M&uuml;nchener &bdquo;Circus Krone Bau&ldquo; bet&ouml;rend offenherzig eingestand, dies sei &bdquo;unser schlechtestes Album&ldquo; (Zitat) gewesen, der bisherige Schlagzeuger Jan Dix, entnervt von der miesen Studioatmosph&auml;re, die &bdquo;Firma BAP&ldquo; verlassen hatte und 1987 der daran anschlie&szlig;end von der britischen New Wave Band &bdquo;After the Fire&ldquo; zu den K&ouml;lschrockern gesto&szlig;ene Drummer Pete King unverhofft an Hodenkrebs verstorben war, stieg der Mega-Schlagwerker J&uuml;rgen Z&ouml;ller, zuvor, wie der heutige &bdquo;BAP&ldquo;-Bassmann Werner Kopal, bei Wolf Maahns &bdquo;Deserteuren&ldquo; aktiv, von heute auf morgen bei &bdquo;BAP&ldquo; ein, und blieb der Truppe bis 2014, also ganze 27 Jahre lang, treu.<\/p>\n<p>&bdquo;Der J&uuml;rgen trommelt wie Fitzcarraldo&ldquo;, hie&szlig; es bald seitens seines Band-Chefs, er sei eine Art &bdquo;Klaus Kinski der Schlagzeugkunst&ldquo;&hellip; weshalb auf &bdquo;Lebensl&auml;nglich&ldquo; eine gesungene Freundschaftserkl&auml;rung und Danksagung an J&uuml;rgen Z&ouml;ller eindrucksvoll zum Zuge kommt: <strong>&bdquo;Schr&auml;&auml;sch hinger mir&ldquo; <\/strong>f&uuml;hrt zur&uuml;ck zu einem Festivalauftritt im Sp&auml;tsommer 1987 im Saarland, der als Aufw&auml;rm-Auftritt f&uuml;r die folgende China-Tour diente, und sinniert &uuml;ber denjenigen wilden Schlagzeuger, der seit jenem denkw&uuml;rdigen Tag im Dienste von &bdquo;BAP&ldquo; &ndash; und ich habe ihn mehrfach live bewundern d&uuml;rfen, sowohl bei &bdquo;BAP&ldquo;, als auch fr&uuml;her bei Wolf Maahn, kann dies also nur best&auml;tigen &ndash; wahrlich wie der personifizierte Trommel-Wahnsinn sein Instrument bearbeitet hatte, so dass einem wohlig H&ouml;ren und Sehen verging. Heute genie&szlig;t der 68erj&auml;hrige Vollblutmusiker sein Dasein als junger Familienvater und hat sich, wie zu lesen ist, sehr &uuml;ber die ihm gewidmete Ballade gefreut.<\/p>\n<p>Beflissen religi&ouml;s und literarisch-philosophisch wird&rsquo;s nun im Banjo-getriebenen, erneut mit spitzfindigen Trompeten, Klarinetten und Saxophonen ausstaffierten, musikalisch au&szlig;erordentlich spannungsgeladen und vielf&auml;ltig ausgekleideten Folk-Pop-Blues-Ragtime-Oldtime-Jazz-Verschnitt <strong>&bdquo;Sankt Florian&ldquo;<\/strong>, der sich inhaltlich an Johan-Peter Hebels Kalendergeschichte &bdquo;Kannitverstan&ldquo; &nbsp;entlangschl&auml;ngelt.<\/p>\n<p>Ja, und <strong>&bdquo;Komisch&ldquo;<\/strong>&hellip; da schl&auml;gt das Herz des Verfassers dieser Zeilen sogleich beim ersten Anh&ouml;ren von &bdquo;Lebensl&auml;nglich&ldquo; in h&ouml;chste H&ouml;hen &ndash; ess nix anderes, als eine stille, eindringliche Neuauslegung, ein bizarres Deja Vu, eine tr&auml;umerische R&uuml;ckkehr an den Ort desjenigen Geschehens, wo 1984 einer der ganz gro&szlig;en &bdquo;BAP&ldquo;-Favoriten meiner Person so vonstattenging: Dies war ein Lied, welches ein Gem&auml;lde des griechisch-italienischen, metaphysischen Malers Giorgio de Chirico, in Verbindung mit dem &ndash; ebenso surrealen &ndash; Plot von Bob Dylans genialischem &bdquo;Simple Twist of Fate&ldquo;, in T&ouml;ne und eins zu eins den Kern Sache treffende Worte fasste; eine fiktive, hypothetische Geschichte zweier von Liebe und Hoffnung verlassener, an sich selbst und dem jeweils anderen gescheiterter Menschen, eine klingende Novelle, im Rahmen derer letztlich, alles was passiert, nix anderes woor, als &bdquo;nur &#39;ne Zofall un e janz klei&#39; bessje Gl&ouml;ck, Mann&#8230;&quot; (Text, 1984) &#8211; wobei diesmal tats&auml;chlich Dylans Originalmusik, wenn auch stark verlangsamt, dunkel und stimmungsbezogen aussichtslos und resignativ umgesetzt, als Grundlage f&uuml;r Wolfgangs schier phantastische Wortkaskaden dient.<\/p>\n<p>Zum regul&auml;ren Abschluss von <strong>&bdquo;Lebensl&auml;nglich&ldquo;<\/strong> f&uuml;hrt eine unaufhaltsame Odyssee vom legend&auml;ren &bdquo;Bahnhofskino&ldquo; aus in ein Universum der <strong>&bdquo;Unendlichkeit&ldquo;<\/strong> (Songtitel), bevor der lokalpatriotische Willi-Ostermann-Heimatgru&szlig; <strong>&bdquo;Heimweh noh K&ouml;lle&ldquo;<\/strong> von Wolfgang in einem entschlackten Tom-Waits-meets-Bob-Dylan-Modus voller Sehnsucht und Authentizit&auml;t nachempfunden wird und als zweiter Bonus-Titel die bedeutungsschwangere Ballade <strong>&bdquo;Schritt f&uuml;r Schritt&ldquo;<\/strong> hier analysierten Tontr&auml;ger endg&uuml;ltig beschlie&szlig;t!<\/p>\n<p><strong>40 Jahre &bdquo;BAP&ldquo;<\/strong> &ndash; ein popkulturelles Ereignis, das in der einheimischen Rockmusikszene wahrhaftig seinesgleichen sucht. Denn Wolfgang Niedecken und seine Begleiter schafften es nicht nur &uuml;ber vier Dekaden lang konstant, schn&ouml;rkellosen Rock&rsquo;n&rsquo;Roll mit Biss und anspruchsvolle Balladen voller Tiefgang ein ums andere Mal mittels h&ouml;chst intelligenter, versierter, substanzreicher Texte zu verbinden, zu verst&auml;rken, auszuf&uuml;llen, sondern gelang es ihnen dar&uuml;ber hinaus in bester Manier, den K&ouml;lschen Dialekt, der zuvor bestenfalls im althergebrachten Karnevalsschlager einmal pro Jahr hervorgekl&uuml;ngelt wurde, bundesweit und, wie geschildert, in vielen fernen L&auml;ndern auf der ganzen Welt, bekannt zu machen und als sehr brauch- und umsetzbare Sprooch bzw. Verz&auml;ll in Verbindung mit Rock und Blues langfristig zu etablieren.<\/p>\n<p>Auch f&uuml;r den Verfasser dieser Zeilen stellen &bdquo;BAP&ldquo; ein reales, beinahe tats&auml;chlich <em>&bdquo;lebensl&auml;ngliches&ldquo; <\/em>Ph&auml;nomen dar, das ich in meiner eigenen Geschichte, erst als Musikfreund, -h&ouml;rer, -begleiter, sp&auml;ter als auf diesem Gebiet t&auml;tiger Journalist und Analytiker, besonders in dieser imposanten und ungew&ouml;hnlichen Form, sonst kaum erlebt habe. Im Grunde genommen, sind zwei sehr unterschiedliche Damen &bdquo;schuld&ldquo; an meiner tiefgehenden Verehrung f&uuml;r Wolfgang Niedecken und die Seinen. Dies w&auml;re zum einen unsere damalige Nachbarin, Gitta W., die Schwester von Udo Lindenbergs 1986 verstorbener &bdquo;Panik-Sekret&auml;rin&ldquo; Gaby Blitz (Gaby Aukam), die bei uns im Haus in Hamburg-Lokstedt wohnte, beim Konzertveranstalter Karsten Jahnke t&auml;tig war, und mich damals, mit elf, 12, 13 Jahren, immer wieder mal mit Promo-LPs und\/oder Freikarten von Jahnke-Events ausstattete. Im Herbst 1983, lieh sie mir also die soeben erschienene Live-Doppel-LP &bdquo;Bess demn&auml;xh&ldquo; aus, die mir, zun&auml;chst rein musikalisch, sehr zusagte. So legte ich mir daraufhin bald die weiteren, bis dahin erschienenen, ersten vier &bdquo;BAP&ldquo;-LPs zu und freute mich wie sonst was, auf die 1984er-Scheibe &bdquo;Zwesche Salzjeb&auml;ck un Bier&ldquo; im Mai und die dazugeh&ouml;rigen Hamburger Open-Air-Konzerte im September des &bdquo;Orwell-Jahres&ldquo;.<\/p>\n<p>Allerdings wollte ich klarerweise ebenso gewiss nachvollziehen k&ouml;nnen, was Herr Niedecken inhaltsbezogen so alles von sich gab&hellip; und suchte ich zus&auml;tzlich, da ich schon damals gerne immer mal &uuml;ber missliebige, nervige, mich nicht m&ouml;gende Mitsch&uuml;lerinnen, Mitsch&uuml;ler und Lehrer bitterb&ouml;se l&auml;sterte und sarkastisch schimpfte, eine sprachliche Ausdrucksform, die mir zwar alle nur erdenklichen Schimpforgien problemlos zu erm&ouml;glichen in der Lage war, von den angesprochenen PersonInnen aber niemals so recht verstanden wurde. Um beide Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, kaufte ich mir in den damaligen Herbstferien, am 17. Oktober 1984, vormittags, in einem teuren Tourismus-Nepp-Laden am (seinerzeit noch sorglos betretbaren) K&ouml;lner Domplatz das Buch &bdquo;K&ouml;lsch vun A bess Z&ldquo; und plante nun, sorgsam und penibel, Wort f&uuml;r Wort, K&ouml;lsch zo liehre. Was bot sich hierf&uuml;r besseres an, als der ultralangweilige Lateinunterricht bei Frau Dr. Saenger, die unserer Klasse das gesamte neunte Schuljahr, 1984\/85, &uuml;ber, als Lehrerin in ebenjenem, mir per se &auml;u&szlig;erst sympathischen (nur eben von Frau Dr. S. extrem einschl&auml;fernd, &ouml;de und destruktiv dargebotenen) Schulfach zugeteilt worden war. So nutzte ich die dunkel-mystischen Wochen und Monate von Ende Oktober 1984 bis in den Januar des Folgejahres hinein &ndash; in der Hoffnung, hierbei von Frau Dr. Saenger unbemerkt zu bleiben &ndash; Lateinstunde f&uuml;r Lateinstunde nicht etwa dazu, Latein zu lernen, sondern mich vielmehr dem intensiven Studium des K&ouml;lschen Verz&auml;ll hinzugeben. Doch Anfang Februar 1985 erwischte mich die nervt&ouml;tende Lehrerin und kassierte mein &bdquo;K&ouml;lsch vun A bess Z&ldquo;-Lexikon bis auf weiteres ein. Erst zu Beginn der Fr&uuml;hjahrsferien, am 01. M&auml;rz 1985, erhielt ich das Buch zur&uuml;ck. Doch ich war l&auml;ngst schon des K&ouml;lschen Verz&auml;ll m&auml;chtig geworden &ndash; und bess h&uuml;ck, etwa, wenn ich mir gleich morgens nach dem Aufstehen zum Wachwerden eine LP von &bdquo;BAP&ldquo; (aber, der Gerechtigkeit halber, auch etwa eine solche von J&uuml;rgen Zeltinger, Gerd K&ouml;ster, den fr&uuml;hen &bdquo;Brings&ldquo; und anderen Artverwandten) auflege, verfalle ich umgehend in den legend&auml;ren S&uuml;dstadt-Dialekt und werde ihn den ganzen Tag niemieh loss &ndash; und das, obwohl ich in meinem Leben, wenn es hochkommt, &uuml;berhaupt nur sechs oder acht Mal in der Domstadt jewese benn.<\/p>\n<p>Und genauso haben sicherlich viele, viele andere Menschen, die &bdquo;lebensl&auml;nglich&ldquo; von &bdquo;BAP&ldquo; und ihren Liedern begleitet wurden und werden, ihre eigenen, spezifischen, lustigen, seltsamen, aber garantiert stets unterhaltsamen Geschichtchen rund um Herrn Niedecken, seine Combo und seine gesungenen Tr&auml;ume &ndash; wie hie&szlig; es so sch&ouml;n auf &bdquo;Radio Pandora&ldquo;: &bdquo;Songs sinn Dr&auml;ume&ldquo; &ndash; durchlebt, durchlacht und durchlitten. Und auf vorliegender Silberscheibe <strong>&bdquo;Lebensl&auml;nglich&ldquo;<\/strong> reflektiert Wolfgang Niedecken, lyrisch und musikalisch auf gewohntem Bestniveau, manch derjenigen, von ihm selbst erlebten Geschichten, die irgendwann dazu gef&uuml;hrt haben, dass er daraus f&uuml;r seine Band &bdquo;BAP&ldquo; neue, t&ouml;nende Geschichten kreierte &ndash; und durch dieses Tun Massen an Rockfans in seinen Bann zog.<\/p>\n<p><strong>&bdquo;LEBENSL&Auml;NGLICH&ldquo;<\/strong> ist eine so kompakte, wie komplexe, so ineinander verwobene, wie von jedem Interessierten jederzeit nachvollziehbare und zudem regelm&auml;&szlig;ig au&szlig;erordentlich faszinierende Reise durch 40 Jahre <strong>&bdquo;BAP&ldquo;<\/strong>, die enormen Appetit macht auf die nun bald anstehende Tournee, vor Beginn derer die Fans per Internetbefragung entscheiden k&ouml;nnen, welche f&uuml;nf Titel aus der aktuellen Produktion ins Liveprogramm intergiert werden sollen, das ansonsten, wie Wolfgang Niedecken gegen&uuml;ber der Presse deklamierte, fast nur aus denjenigen Dauerbrennern bestehen soll, die von jeher als Konzertfavoriten gelten. Ich hoffe, in B&auml;lde einen sch&ouml;nen Konzertbericht aus meiner Feder an dieser Stelle ver&ouml;ffentlichen zu k&ouml;nnen!<\/p>\n<p>Holger St\u00fcrenburg, 25. bis 29. Januar 2016<\/p>\n<p>http:\/\/www.bap.de\/start\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Album hat es auf Platz 3 der Offiziellen Deutschen Charts geschafft!\u00a0 40 Jahre ist es nun her, dass der<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":81194,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[5],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81193"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=81193"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81193\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/81194"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=81193"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=81193"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=81193"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}