{"id":79630,"date":"2016-03-14T00:00:00","date_gmt":"2016-03-14T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=79630"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T23:00:00","slug":"MUSIKAPOSTEL-Das-Album-punktgen-79629","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/party-schlager\/MUSIKAPOSTEL-Das-Album-punktgen-79629\/","title":{"rendered":"MUSIKAPOSTEL <br \/>Das Album &quot;punktgenau&quot; im Test von Holger St\u00fcrenburg!"},"content":{"rendered":"<p>Die CD-Kolumne des renommierten Musikjournalisten ist mindestens eine ebensolche Punktlandung wie das Album der &#8222;MusikApostel&#8220; selbst &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine aktuelle, dreik&ouml;pfige Schlager-Combo, Party-Attraktion und Volksfest-Bereicherung aus Vorarlberg und aus Tirol. stellt sich dieser Tage im gesamten deutschsprachigen Raum mit voller Wucht vor. Die <strong>&bdquo;MUSIK APOSTEL<\/strong>&ldquo; pr&auml;sentieren unter ihrem langj&auml;hrigen Motto &bdquo;Schlager ist unsere Mission&ldquo; ihr Deutschland-Deb&uuml;t <strong>&bdquo;Punktgenau&ldquo;<\/strong>.<\/p>\n<p>Die &bdquo;Musik Apostel&ldquo; bestehen aus den beiden Vokalisten Manuel Moser (auch Bass, Trompete, Alphorn) und Markus Hafner (auch Gitarre und Trompete), sowie aus Songschreiber und &sbquo;Mastermind&lsquo; Stefan Felbar, der zugleich Akkordeon, Keyboards und die Steirische Harmonika bedient. Gemeinsam absolvieren die drei pro Jahr mehr als hundert Auftritte auf diversen Festivit&auml;ten und schm&uuml;cken ihr enorm vielf&auml;ltiges Repertoire sowohl mit bekannten Hits aus Pop und Rock, z.B. von Tina Turner, mit Volkst&uuml;mlichem a la &bdquo;Oberkrainer&ldquo;, als gleicherma&szlig;en und insbesondere &ndash; und darin liegt ihr &sbquo;missionarischer Eifer&lsquo; ja auch begr&uuml;ndet &ndash; mit einer Vielzahl eigener Ohrw&uuml;rmer, die im Gro&szlig;en und Ganzen im breiten Spektrum des Deutschen Schlagers zu Hause sind.<\/p>\n<p>14 derer, darunter einige aufgefrischte Coverversionen und, ganz zum Schluss, ein noch krasser und partytauglicher rhythmisiertes &bdquo;Schlager Party Medley&ldquo;, haben die &bdquo;Musik Apostel&ldquo;, die &uuml;brigens rein &auml;u&szlig;erlich mehr wie eine wilde Punktruppe wirken, denn als brave Schlagerformation zu erkennen sind, nun f&uuml;r ihre CD-Produktion &bdquo;Punktgenau&ldquo; eingespielt, um sich und ihre Lieder einem noch gr&ouml;&szlig;eren Publikum bekannt zu machen.<\/p>\n<p>Los geht&rsquo;s mit einer latent fox-angehauchten Neufassung des von Tobias Reitz und Tommy Mustac geschriebenen 2013er-Ohrwurms <strong>&bdquo;A wie Anna&ldquo; <\/strong>des deutsch-britischen Duos &bdquo;Al &amp; Chris&ldquo; (mit der so herrlichen, wie grammatikalisch leider vollkommen falschen Textzeile &bdquo;Und der Himmel schreibt auf Sternen auf DEN Banner &ndash; A wie Anna&ldquo;, die seitens der &bdquo;Musik Apostel&ldquo;, was bei genauem Hinh&ouml;ren feststellbar ist, zu &bdquo;auf NEN Banner&ldquo; verschlimmbessert wurde&hellip;), gefolgt von dem verliebt-verkl&auml;rten, wie massiv-bombastisch, mit zig Ch&ouml;ren und wehenden Keyboardkaskaden arrangierten Mid-Tempo-Romantikschlager <strong>&bdquo;Wahre Liebe&ldquo;<\/strong>. Grazil, still, hautnah und intim, setzt sich das Songprogramm von &bdquo;Punktgenau&ldquo; fort mit der nur vom Piano eingeleiteten, sp&auml;ter mit volumin&ouml;sen Streicherw&auml;llen und E-Gitarrenkl&auml;ngen famos und aufbrausend angereicherten Kaminfeuerballade <strong>&bdquo;Was w&auml;r&lsquo; ich ohne Dich&ldquo;<\/strong> und dem so flotten, wie kompakten und geradlinigen, klassischen Popschlager <strong>&bdquo;Umsonst geliebt, umsonst geweint&ldquo;<\/strong>.<\/p>\n<p>Als ebenso mitsingbar, eing&auml;ngig, umgehend zum Tanzen und Tr&auml;umen anregend, pr&auml;sentieren sich weitere &bdquo;punktgenaue&ldquo; Albumbeitr&auml;ge zwischen Popschlager und Volkst&uuml;mlichem, wie die kesse, rasante Ode auf die mutma&szlig;lich hinrei&szlig;end bezaubernde <strong>&bdquo;Kristina&ldquo;<\/strong>, die r&uuml;ckblickende Erinnerung an eine vergangene Liebe, <strong>&bdquo;Vielleicht im n&auml;chsten Leben&ldquo;<\/strong>, die offensive Frage an die einstige Herzensliebste, <strong>&bdquo;Willst Du noch mal?&ldquo;<\/strong>, der flinke Popschlager <strong>&bdquo;Unsterblich f&uuml;r die Ewigkeit&ldquo;<\/strong>, der speziell durch fox-betontes Nachtleben-Ambiente an Ausdrucksst&auml;rke gewinnt, oder das klanglich an Andy Borg und Co. angelehnte Liebesschmankerl <strong>&bdquo;Amore Romantica&ldquo;<\/strong>.<\/p>\n<p>Dagegen besinnen sich die &bdquo;Musik Apostel&ldquo; mit ihrem liebenswert wiegend-schwelgenden&nbsp; Walzer\/Schlager-Verschnitt <strong>&bdquo;Tausend Mal so sch&ouml;n&ldquo;<\/strong> einwandfrei und unverkennbar, rustikal und bodenst&auml;ndig, ihrer volkst&uuml;mlichen Wurzeln in der tiefsten Steiermark, w&auml;hrend der energiegeladene Titel <strong>&bdquo;Tr&auml;ume&ldquo;<\/strong> in einem rockig-balladesken Gewand, wiederum mit drallen E-Gitarren und &uuml;ppigen Ch&ouml;ren ausgestattet, erstrahlt.<\/p>\n<p>Ihrem ber&uuml;hmten Wiener Landsmann Peter Cornelius erweisen die &bdquo;Musik Apostel&ldquo; mittels einer rhythmisch aufgepeppten, modernen, aber keineswegs unsympathischen Sichtweise von dessen 1981er-Dauerbrenner <strong>&bdquo;Du entschuldige &ndash; I kenn Di&ldquo; <\/strong>die Ehre; den 1980er-Evergreen <strong>&bdquo;Alles, was ich brauche, bist Du&ldquo;<\/strong> kennen wir daf&uuml;r in erster Linie von dem Br&uuml;derpaar &bdquo;Hoffmann &amp; Hoffmann&ldquo;<\/p>\n<p>Ein &uuml;ber sechsmin&uuml;tiges, offensives Potpourri, das sog. <strong>&bdquo;Schlager Party Medley&ldquo;<\/strong>, bestehend aus den allseits gel&auml;ufigen Gassenhauern <strong>&bdquo;Ich fange nie mehr was an einem Sonntag an&ldquo;<\/strong> (Original von Monica Morell) , <strong>&bdquo;Gloria&ldquo;<\/strong> (von Nik P.), <strong>&bdquo;Baby come Back&ldquo;<\/strong> (von &bdquo;The Equals&ldquo;) und &bdquo;<strong>Na Na Hey Hey Kiss Him Goodbye<\/strong>&quot; (von &bdquo;Steam&ldquo;), beschlie&szlig;t ein freundliches, schnittiges Album f&uuml;r alle feierw&uuml;tigen Freunde des klassischen deutschen Schlagers, das durchaus pr&auml;destiniert dazu sein d&uuml;rfte, k&uuml;nftig auf nicht wenigen Genrepartys hierzulande, wie gleichsam in &Ouml;sterreich und der Schweiz, eine nicht unbedeutende Rolle zu spielen.<\/p>\n<p>Nat&uuml;rlich schwimmen auch die <strong>&bdquo;Musik Apostel&ldquo;<\/strong> auf der Post-&bdquo;Flippers&ldquo;-Welle. Die drei strammen Burschen aus Austria verbinden schw&uuml;lstige Romantik und frohsinnige Volkst&uuml;mlichkeit aber un&uuml;berh&ouml;rbar mit einem kraftvollen Augenzwinkern und vor allem mit ausgereiftem instrumentellen und gesanglichen K&ouml;nnen und der bet&ouml;renden F&auml;higkeit, immer wieder auch stilfernere &ndash; z.B. rockige, lautere, gitarrenorientierte &ndash; Fragmente in ihre &uuml;berwiegend im Umfeld des traditionellen Romantikschlagers angesiedelten Liedbeitr&auml;ge zu integrieren. <strong>&bdquo;Punktgenau&ldquo;<\/strong> trifft auf jeden Fall den momentanen Zeitgeist im Schlagergeschehen, die Mission dieser Musikrichtung mit einem selbstironischen, nicht immer bierernsten Unterton zu vertreten &ndash; hier seien als Beispiele etwa Florian Silbereisens Trio &bdquo;Klubbb3&ldquo;, die d&auml;nische Dansband &bdquo;Kandis&ldquo;, das niederl&auml;ndische Quintett &bdquo;Wir sind Spitze!&ldquo; oder das k&uuml;rzlich von mir auf SMAGO! vorgestellte Romantikschlager-Duo &bdquo;Tommy &amp; Gerd&ldquo; zu nennen &ndash; unverkennbar und &ndash; im wahrsten Sinne des Wortes &ndash; genau auf den Punkt!<\/p>\n<p>Holger St\u00fcrenburg, 11.\/12 M\u00e4rz 2016<\/p>\n<p>http:\/\/www.musikapostel.com\/homepage<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die CD-Kolumne des renommierten Musikjournalisten ist mindestens eine ebensolche Punktlandung wie das Album der &#8222;MusikApostel&#8220; selbst &#8230;:\u00a0 Eine aktuelle, dreik&ouml;pfige<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":79631,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[26],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79630"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79630"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79630\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79631"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79630"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79630"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79630"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}