{"id":79378,"date":"2016-03-21T00:00:00","date_gmt":"2016-03-21T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=79378"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"MICHAEL-WENDLER-Die-CD-UEbersch-79377","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop-schlager\/MICHAEL-WENDLER-Die-CD-UEbersch-79377\/","title":{"rendered":"MICHAEL WENDLER <br \/>Die CD &quot;\u00dcberschall&quot; im Test von Holger St\u00fcrenburg!"},"content":{"rendered":"<p>Zwei Tage lang hat der Musikkritiker an seiner Album-Kolumne \u00fcber \u00b4den Wendler\u00b4 gefeilt!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch nicht einmal ein Jahr nach Erscheinen seines sehr erfolgreichen Albums &bdquo;Die Maske f&auml;llt&ldquo;, das sich kurz darauf hierzulande auf einem mehr als nur passablen Rang 12 der LP-Hitparaden einfinden konnte, legt der (noch?!?) im Westf&auml;lischen Dinslaken ans&auml;ssige S&auml;nger, Songschreiber, Provokateur und Partyheld <strong>MICHAEL WENDLER<\/strong> mit seiner aktuellen Produktion <strong>&bdquo;&Uuml;berschall&ldquo;<\/strong> schon das n&auml;chste, &auml;u&szlig;erst hittr&auml;chtige Feuerwerk des entschieden tanzbaren, vehement energetischen Popschlagers vor.<\/p>\n<p>Zeitgleich mit dem Start der neunten Staffel der beliebten RTL-Tanzshow &bdquo;Let&rsquo;s Dance&ldquo; am vergangenen Freitag, dem 11. M&auml;rz 2016, an der &bdquo;der Wendler&ldquo;, der selbst immer wieder mal gerne in der dritten Person von sich spricht (was l&auml;ngst zu einem Markenzeichen des gelernten Speditionskaufmanns geworden ist), gemeinsam mit der schwedischen Profit&auml;nzerin Isabel Edwardsson teilnimmt, hofft dieser nun, zus&auml;tzlich &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes &#8211; in &bdquo;&Uuml;berschall&ldquo;-Geschwindigkeit erneut die h&ouml;chsten Sph&auml;ren der Chartswelten erst&uuml;rmen zu k&ouml;nnen, wie auch mit seiner neuen Silberscheibe auf zig DJ-Pulten bei den gr&ouml;&szlig;ten Schlagerfeten im deutschsprachigen Raum zu landen.<\/p>\n<p>Bereits die erste Single aus &bdquo;&Uuml;berschall&ldquo;, die am 26.02.2016 vorab ver&ouml;ffentlicht wurde, d&uuml;rfte das Zeug dazu haben, als neuerlicher Wendler-Dauerbrenner in die Annalen des zeitnahen Pop\/Fox-Schlagers mit Biss und Charme einzugehen. Bei <strong>&bdquo;Wie beim ersten Mal&ldquo;<\/strong>, wie immer vom Interpreten selbst verfasst, handelt es sich um einen so coolen, wie verliebten, melodischen, wie enorm groovigen Edel-Fox-Knaller der G&uuml;teklasse &bdquo;Nina&ldquo; oder &bdquo;Unser Zelt auf Westerland&ldquo;. Dazu gibt&rsquo;s ein peppiges Video, in dem der dunkelhaarige Frauenschwarm ein bildsch&ouml;nes junges Model f&uuml;rs Photoshooting entdeckt &ndash; die einfache, aber unwiderstehliche Komposition dringt von einer Sekunde auf die andere ins Ohr ein, die Ch&ouml;re und der Refrain verf&uuml;hren sogleich zum lautstarken Mitsingen, und der klassische &bdquo;Wendler-Beat&ldquo;, den der K&uuml;nstler in diesem Schmankerl einmal wieder perfekt zelebriert und auslebt, lockt sogar die Tanzunlustigsten unter uns (zu dieser Eigenschaft sich schamhaft ja auch der Rezensent bekennen muss) widerstandslos zum unb&auml;ndigen Mitbewegen.<\/p>\n<p>Zu den weiteren H&ouml;hepunkten der zehn neuen Wendler-Songs, zu denen sich zwei Remixe bereits bekannter Hits, sowie ein neunmin&uuml;tiger, streng h&auml;mmernder, rasanter, positiv &uuml;berdrehter <strong>&bdquo;&Uuml;berschall Hit Mix&ldquo;<\/strong> gesellen, z&auml;hlen beispielsweise der basslastige, sich nach und nach zu einer realen Tanzfl&auml;chen-Explosion aufbauende Romantik-Fox <strong>&bdquo;Liebe geht anders&ldquo;<\/strong>, mit dem vorliegender Tontr&auml;ger pr&auml;gnant, offensiv und impulsiv er&ouml;ffnet wird, die aufmuckende, hinrei&szlig;end hingerissene Nachtleben-Ode <strong>&bdquo;Immer wieder&ldquo;<\/strong>, das zwar harsch rhythmische, trotzdem sehr gef&uuml;hlvolle, expressive, so ehrliche, wie trotzige Abschiedsszenario <strong>&bdquo;Jede Tr&auml;ne ist geweint&ldquo;<\/strong> oder das sentimental-erotische Gedenken an eine Jugendliebe namens (sic!) &sbquo;Nina&lsquo; aus Berlin, mit der der Protagonist als junger Mann rotweinselige Abende verbracht hatte, um dann festzustellen, irgendwann in der entsprechend folgenden Liebesnacht <strong>&bdquo;Nichts auf unserer Haut&ldquo;<\/strong> (Liedtitel) zu haben, au&szlig;er versch&uuml;tteten Rebensaftes&hellip;<\/p>\n<p>Auch mit dem fetzig-n&auml;chtlichen Liebesdrama <strong>&bdquo;Die Welt steht Kopf&ldquo;<\/strong> (inkl. einer kleinen lyrischen Reminiszenz an des Wendlers 2005er-Evergreen &bdquo;180 Grad&ldquo;), der total verknallten Zusage an die neue, gro&szlig;e Liebe, dieselbe Tag f&uuml;r Tag konsequent und unaufhaltsam <strong>&bdquo;In den Wahnsinn&ldquo;<\/strong> (Liedtitel) zu lieben, oder der &ndash; f&uuml;r Wendler-Verh&auml;ltnisse &ndash; eher zur&uuml;ckhaltend, ged&auml;mpft rhythmisierten und arrangierten Bitte an das soeben kennengelernte Traumm&auml;del, sich um das Herz des Lied-Ichs <strong>&bdquo;Keine Sorgen&ldquo;<\/strong> (dto.) zu machen, da sie pers&ouml;nlich es ja sei, die die Verantwortung daf&uuml;r tr&auml;gt, dass sich in dessen &bdquo;muskul&auml;rem Hohlorgan&ldquo; (Wikipedia.de) so ausgepr&auml;gt &uuml;bergl&uuml;ckliche Gef&uuml;hle befinden, liefert &bdquo;der Wendler&ldquo; auf &bdquo;&Uuml;berschall&ldquo; profunde, zackige Pop-Fox-H&auml;mmer mit Langzeitgarantie ab.<\/p>\n<p>Schlussendlich fliegt der knapp 44j&auml;hrige Dinslakener im Titelsong seiner neuen Liedkollektion mit <strong>&bdquo;&Uuml;berschall&ldquo;<\/strong> zu den Sternen. Diesmal nicht, wie Kollege Nik P., um einen solchen Himmelsk&ouml;rper auf den Namen seiner Liebsten zu taufen, oder, wie Denny Sch&ouml;nmann, mit dem Ziel, einen Stern dem Feuer zuzuf&uuml;hren (vulgo: denselben anzuz&uuml;nden), sondern schlicht und ergreifend, um, irgendwo in der Stratosph&auml;re, den Tatbestand des Diebstahls (&sect; 242 StGB) zu begehen, indem er den am sch&ouml;nsten, hellsten erstrahlenden Asteroiden regelrecht <em>klaut <\/em>und seiner neuesten Errungenschaft als Pr&auml;sent vermacht.<\/p>\n<p>Im balladesken Kontext, vertr&auml;umt traumhaft und tiefgehend emotional, erklingen der sachte Hoffnungsschimmer innerhalb einer angeschlagenen Beziehung<strong>, &bdquo;Nicht noch einmal sterben&ldquo;<\/strong>, und die im Tempo gedrosselte, sog. &bdquo;Balladen Version&ldquo; der inhalt-lyrisch wahrlich &uuml;berzeugenden, weil garantiert von jedem so oder &auml;hnlich schon mal erlebten Jugenderinnerung <strong>&bdquo;Nichts auf unserer Haut&ldquo;<\/strong>.<\/p>\n<p>Der deftige, ultraeing&auml;ngige Tanzfl&auml;chenf&uuml;ller <strong>&bdquo;Rock me Dancer&ldquo;<\/strong>, 2014 im Rahmen eines Fan-Camps IN (nicht: AUF!!!) Westerland (hier hingegen hei&szlig;t es&hellip;) AUF (!) Sylt erstmals vorgestellt, und seit 2015 auf &bdquo;Die Maske f&auml;llt&ldquo; als Studioversion erh&auml;ltlich, wurde dagegen im &bdquo;Remix 2016&ldquo; radikal aufgedonnert und in angesagtem Club-Sound grell und glei&szlig;end aufgem&ouml;belt.<\/p>\n<p>Wer den atmosph&auml;risch-gro&szlig;st&auml;dtischen, oft leicht gehetzten, pochend-pulsierenden, typischen &bdquo;Wendler-Sound&ldquo; mag, ansprechenden deutschen Schlager gerne mal im unverbr&uuml;chlich tanzbaren, wilderen, discogerechteren Klangbild h&ouml;ren mag, der wird sich sehr schnell mit den insgesamt 13 Songs von <strong>&bdquo;&Uuml;BERSCHALL&ldquo;<\/strong> anfreunden k&ouml;nnen. Alle Titel sind fehlerlos, solide und stabil austariert, geradlinig und vorantreibend umgesetzt. Sie erfinden den einheimischen Popschlager nicht neu, repr&auml;sentieren ihn aber, stringent, inbr&uuml;nstig, aus tiefstem Herzen heraus intoniert (und, oft in Kooperation mit seinem Gitarristen Tom Marquardt, geschrieben) durch <strong>MICHAEL WENDLER<\/strong>, klanglich inszeniert von den insbesondere im schlageraffinen Nordrhein-Westfalen sehr angesehenen Produzenten Jack Price\/Oberhausen und Hermann Niesig\/H&uuml;rth, in seiner herzlichsten, liebenswertesten Ausdrucksform, dabei durchwegs aufmunternd, anregend, kurzweilig und erfrischend!<\/p>\n<p>Holger St\u00fcrenburg, 14.\/15. M\u00e4rz 2016<br \/>http:\/\/www.ariola.de<br \/>http:\/\/www.michael-wendler.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Tage lang hat der Musikkritiker an seiner Album-Kolumne \u00fcber \u00b4den Wendler\u00b4 gefeilt!\u00a0 Noch nicht einmal ein Jahr nach Erscheinen<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":79379,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[28],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79378"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79378"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79378\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79379"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79378"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79378"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79378"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}