{"id":79159,"date":"2016-03-26T00:00:00","date_gmt":"2016-03-26T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=79159"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"FREDDY-QUINN-smago-Serie-Schlag-79158","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/oldies\/FREDDY-QUINN-smago-Serie-Schlag-79158\/","title":{"rendered":"FREDDY ((QUINN)) <br \/>smago! Serie &quot;Schlager-R\u00fcckblick &quot;vor 40 Jahren&quot; von Stephan Imming &#8211; Teil 54: &quot;Morning Sky&quot; (1\/4)!"},"content":{"rendered":"<p>Neuzugang 16.02.1976! BITTE BEACHTEN SIE: Teil 54 unserer beliebten Serie &#8222;Vor 40 Jahren&#8220; ist in 4 Teile mit 8 Kapitel unterteilt! Lesen Sie heute I. &#8222;Die Anf\u00e4nge&#8220; + II. &#8222;Erste Erfolge&#8220; &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p><strong><u>I. Die Anf&auml;nge<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 27. September 1931 wurde Manfred Franz Eugen Helmuth Nidl in Niederflandnitz (&Ouml;sterreich) geboren. (Er selbst gibt Wien als seinen Geburtsort an, letztlich besteht keine definitive Klarheit &uuml;ber seinen Geburtsort). Seine Mutter war <em>Edith Henriette Aloysia Nidl<\/em>, eine Wiener Journalistin, die sp&auml;ter auch Verlegerin u. a. der &bdquo;Wiener Tierpost&ldquo; war. Vater war der irische Kaufmann <em>Johann Quinn<\/em>, der erst drei Jahre nach Freddys Geburt dessen Mutter heiratete.<\/p>\n<p>Schon kurz nach der Eheschlie&szlig;ung kam es zur Trennung der Eltern, Freddy ging 1934 mit seinem Vater in die USA (Morgantown, Westvirginia). Dort besuchte er einige Zeit auch die Schule (Englisch wurde so zu seiner zweiten Muttersprache), bis er 1938 von seiner Mutter zur&uuml;ck nach &Ouml;sterreich geholt wurde &ndash; diese hatte zwischenzeitlich gerichtlich das Sorgerecht f&uuml;r ihren Sohn erstritten. Die Journalistin war inzwischen neu verheiratet, mit dem Schriftsteller <em>Baron Rudolf Anatol Freiherr von Petz<\/em>, der Freddy 1943 (gegen dessen Willen) auch adoptierte, so dass der sp&auml;tere S&auml;nger eine Zeit lang den Namen &bdquo;Manfred Petz&ldquo; trug.<\/p>\n<p>Tragisch: Freddy versuchte, zu seinem Vater in die USA zur&uuml;ckzukehren und erfuhr bei der Gelegenheit, dass dieser 1943 bei einem Verkehrsunfall t&ouml;dlich verungl&uuml;ckte.<\/p>\n<p>Im Rahmen der &bdquo;Kinderlandverschickung&ldquo; kam Freddy 1944 (wegen der Terror-Bombardements der Alliierten auf Wien) nach Ungarn, floh aber vor Kriegsende bereits wieder in Richtung Westen. Der Heranwachsende besuchte verschiedene Schulen (u. a. das Wiener Albert-Gymnasium), fand dort aber nie Anschluss und blieb auch ohne Abschluss.<\/p>\n<p>Nachdem er der Legende nach ein M&auml;dchen namens &bdquo;<em>Hedy<\/em>&ldquo; (<em>Hedwig B&ouml;ck<\/em>) kennengelernt hatte, die er angeblich sogar heiraten wollte, kam es zu einem Schicksalsschlag &ndash; <em>Hedy <\/em>nahm sich in jener Zeit das Leben. &#8211; Freddy beschloss, sich einem Wanderzirkus (Zirkus <em>Gschwandner)<\/em> anzuschlie&szlig;en, wo er in einer Drei-Mann-Kapelle als Saxofonist t&auml;tig war. Da sein Stiefvater ihn suchen lie&szlig;, wanderte er nach Algier aus.<\/p>\n<p>Anfang der 1950er Jahre kehrte Freddy nach Deutschland zur&uuml;ck und &uuml;bernahm in Hamburg erste Engagements als S&auml;nger. Seinen ersten kleinen Erfolg erzielte er 1952 bei einem S&auml;ngerwettstreit in Belfast, wo er den ersten Preis erreichte.<\/p>\n<p>Bei einem Engagement in der Washington-Bar auf St. Pauli wurde Freddy von dem Regisseur <em>J&uuml;rgen Roland<\/em> und dem Musiker <em>Werner Becker<\/em> 1951 f&uuml;r die Schallplatte entdeckt. <em>Werner Becker<\/em>&nbsp; war damals als Talentsucher der Plattenfirma Polydor unterwegs, <em>J&uuml;rgen Roland<\/em> ein Fernsehmann der ersten Stunde.<\/p>\n<p>Freddy trat damals gemeinsam mit seinem Partner <em>Erhard Hassek<\/em> als &bdquo;<em>Freddie und Hardy<\/em>&ldquo; auf &ndash; gemeinsam mit ihm hatte er bereits am 11. Januar 1952 seinen ersten TV-Auftritt, weil J&uuml;rgen Roland deren Performance gerne f&uuml;r die Sendung &bdquo;Was ist los in Hamburg?&ldquo; im Programm haben wollte. Das Fernsehen steckte damals noch in den Kinderschuhen &ndash; nur wenige Menschen konnten das Programm verfolgen. Kurz darauf trennt sich das Duo &ndash; und Freddy wollte offensichtlich nichts mehr von seinem damaligen Weggef&auml;hrten wissen, hat dessen Kontaktgesuche immer wieder abgelehnt.<\/p>\n<p>Die Plattenproduzenten und Buchautoren <em>Walter Haas<\/em> und <em>Ulrich Klever<\/em> verf&uuml;gten &uuml;ber den Mitschnitt eines ganzen Programms von Freddy aus der damaligen Washington-Bar Zeit und wollten die Aufnahme ver&ouml;ffentlichen, wobei Freddy finanziell beteiligt worden w&auml;re. Dieser untersagte die Ver&ouml;ffentlichung und erwirkte diesbez&uuml;glich sogar eine einstweilige Verf&uuml;gung. Zum Leidwesen vieler Fans kam es nie zu einer Ver&ouml;ffentlichung des Materials.<\/p>\n<p>Ende 1953 gab es einen weiteren Meilenstein in Freddys Karriere &ndash; die Bild Zeitung berichtete &uuml;ber ihn &ndash; es hie&szlig;: &bdquo;Freddy, der singende Seemann&ldquo;. Damals sang er hochprozentig englischsprachige und internationale Lieder, was seiner weit &uuml;berdurchschnittlichen Sprachbegabung entgegen kam. &nbsp;Fortan begann Freddy, Gesangs- und Schauspielunterricht zu nehmen, u. a. wurde er bei der Musikhochschule von der Gesangsp&auml;dagogin <em>Maja Evans<\/em> unterrichtet. Bez&uuml;glich seiner Ausbildung wurde mit der Polydor sogar ein Vertrag (datiert 7. November 1954) geschlossen.<\/p>\n<p>In dieser Zeit hat Quinn beim NWDR gemeinsam mit dem gro&szlig;en Unterhaltungsorchester unter der Leitung von <em>Alfred Hause<\/em> bereits zwei Lieder aufgenommen &ndash; am Bass spielte damals <em>Hans &bdquo;James&ldquo; Last<\/em>. Die Lieder &bdquo;<strong>Hallo Joe<\/strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Karte gen&uuml;gt<\/strong>&ldquo; d&uuml;rften die ersten Studioaufnahmen Freddys &uuml;berhaupt sein.<\/p>\n<p>Unter dem Namen &bdquo;Frederico Quinn&ldquo; kam es 1955 zur ersten Schallplattenaufnahme Freddys &ndash; begleitet vom Orchester <em>Juan Miguel Goncalves<\/em> (K&uuml;nstlername f&uuml;r <em>Detlev Lais<\/em>) nahm er bei Telefunken (Best. Nr. 45.796) ein &bdquo;<strong>Samba-Medley<\/strong>&ldquo; auf, das im Dezember 1955 in Hamburg aufgenommen wurde.<\/p>\n<p>Ab 1956 wurden Freddys Schallplatten (er nannte sich fortan &bdquo;Freddy&ldquo;, ohne Nachnamen) bei der Hamburger Plattenfirma Polydor ver&ouml;ffentlicht. Genau so kurios bzw. mysteri&ouml;s wie viele Dinge in seiner Vita, ist auch die Geschichte seiner ersten dort erschienenen Single &ndash; das f&auml;ngt schon beim Namen &bdquo;Freddy&ldquo; an:<\/p>\n<p>Bei der Ver&ouml;ffentlichung der Single kam es zu Fehlern in der Datenweitergabe der Label-Kopie von Hamburg nach Hannover. Der Hannoveraner Fabrikchef <em>Dr. Hans-Werner Steinhausen<\/em> (Polydor Int.) kannte die Schreibweise von Freddys &bdquo;Nachnamen&ldquo; Quinn nicht, und so entschied der ebenfalls unsichere Produktionschef <em>Kurt Richter<\/em> in Hamburg, dass &bdquo;Freddy&ldquo; als Interpretenangabe gen&uuml;gen solle. Dieser Fehler hat letztlich daf&uuml;r gesorgt, dass &bdquo;Freddy&ldquo; &uuml;ber Jahrzehnte hinweg als Interpretenbezeichnung auf den Plattenlabels erschien.<\/p>\n<p>Wie kam es nun, dass es zu solchen Missverst&auml;ndnissen hinsichtlich der Coverbeschriftung kam? &ndash; Die Aufnahme zu den beiden Liedern erfolgte am 22. Februar 1956 in Hamburg &ndash; gemeinsam mit <em>Horst Wende<\/em>, der sp&auml;ter selber unter dem Pseudonym &bdquo;<em>Roberto Delgado<\/em>&ldquo; bekannt wurde, und seinen Tanzsolisten. Eigentlich war <em>Ren&eacute; Carol<\/em> als Interpret vorgesehen gewesen &ndash; der war aber wohl &bdquo;unp&auml;sslich&ldquo; (Ger&uuml;chte besagen, dass er bei einer alkoholisiert vorgenommenen Autofahrt erwischt worden sei). Das war Freddys Chance &ndash; er sprang ein und erhielt eine Fix-Gage in H&ouml;he von DM 240,00 pro eingespieltem Lied. Als erstes ging es um folgenden Song:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong><u>II. Erste Erfolge<\/u><\/strong><\/p>\n<p>\nBereits 1947 ver&ouml;ffentlichte <em>Merle Travis<\/em> den sozialkritischen Countrysong &bdquo;Sixteen Tons&ldquo;. Acht Jahre sp&auml;ter, 1955, machte <em>Tennessee Ernie Ford<\/em> das Lied, in dem es um das Leben in den Kohlegruben zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs geht, zu einem gro&szlig;en Hit in den USA. Kurz nach dem verlorenen Krieg war man wohl der Meinung, diesen &bdquo;schweren&ldquo; Inhalt nicht in einem Schlager verarbeiten zu wollen &ndash; andrerseits war eine deutsche Version des Hits auf der Agenda der damals verantwortlichen Plattenbosse, weil deutsche Coverversionen in damaliger Zeit &auml;u&szlig;erst popul&auml;r waren.<\/p>\n<p>Der Textdichter <em>Peter Moesser<\/em> ersann also eine komplett neue Geschichte um einen Seemann, der auf dem Schiff &bdquo;Mary Ann&ldquo; anheuert und dort bis zum Kapit&auml;n aufsteigt &ndash; fertig war &bdquo;<strong>Sie hie&szlig; Mary Ann<\/strong>&ldquo;. Der Schlager wurde in dieser Version ein gro&szlig;er Erfolg, allerdings kam noch besser als Freddys Version die von <em>Ralph Bendix<\/em> an. Die damals bei der Polydor zust&auml;ndige Produzentin <em>Sigrid Volkmann<\/em> legte die Nummer aber als Single-A-Seite fest, um eben an Bendix&lsquo; Erfolg, den dieser bei der Electrola erzielt hatte, zu partizipieren.<\/p>\n<p>Weit erfolgreicher als die A-Seite war aber die R&uuml;ckseite von Freddys Polydor-Debutsingle. Auch das war eine Coverversion &ndash; aus <em>Dean Martins<\/em> &bdquo;Memories Are Made Of This&ldquo; schneiderten die renommierten Textdichter <em>Ernst Bader<\/em> und <em>Ralf Arnie<\/em> (unter Pseudonym &bdquo;<em>Dieter Rasch<\/em>&ldquo;) den Fernweh-Schlager &bdquo;<strong>Heimweh (Dort, wo die Blumen bl&uuml;h&rsquo;n)<\/strong>&ldquo;. Das Lied war zun&auml;chst nicht sonderlich popul&auml;r &ndash; bis der Moderator <em>Werner G&ouml;tze<\/em> im Bayerischen Rundfunk die Platte mit dem Lied mit den Worten &bdquo;schade um den Schellack!&ldquo; zerbrach und von der &bdquo;Schnulze des Jahres&ldquo; sprach. Wie in sp&auml;teren Jahren so oft, f&uuml;hren solche Boykott-Aktionen erst zur richtigen medialen Aufmerksamkeit &ndash; und der eigentlich als B-Seite gedachte Schlager avancierte zum Hit des Jahres &ndash; zur Erinnerung: Freddy war mit DM 240,00 an diesem Erfolg beteiligt &ndash; zum &bdquo;Trost&ldquo; erhielt er aber auch eine Goldene Schallplatte als Anerkennung f&uuml;r seinen bombastischen Erfolg. Nachtr&auml;glich bekam er immerhin noch einen Scheck in H&ouml;he von DM 20.000,00 und einen VW-K&auml;fer als Anerkennung &ndash; trotzdem war das &ndash; in Anlehnung an den Schlager: &bdquo;<em>harte Arbeit &ndash; karger Lohn<\/em>&ldquo;. &nbsp;Freddy l&ouml;ste &uuml;brigens &nbsp;1956 <em>Bill Haleys<\/em> &bdquo;Rock Around the Clock&ldquo; von der Spitze der deutschen Hitparaden ab. Einen nicht unerheblichen Anteil am Erfolg des Schlagers hatte <em>Bortho Lucas<\/em> und sein Chor, die nicht weniger als 16 Mal &bdquo;So sch&ouml;n &ndash; sch&ouml;n war die Zeit&ldquo; ins Mikrofon hauchten (eine andere Quelle spricht vom &bdquo;<em>Joe-Menke-<\/em>Chor&ldquo;).<\/p>\n<p>Was die Entlohnung angeht, sollte Freddys (nicht vorhandenes) &bdquo;Verhandlungsgeschick&ldquo; &uuml;brigens Folgen haben. Er berichtete einer Hamburger Dame namens <em>Lilly Blessmann<\/em>, wie viel er f&uuml;r das Einsingen der beiden St&uuml;cke erhalten habe. Diese war sprachlos ob des kleinen Honorars und bot sich an, f&uuml;r k&uuml;nftige Verhandlungen zur Verf&uuml;gung zu stehen. Sie blieb fortan bis zu ihrem Tod an Freddys Seite als seine Managerin, zwischendurch gab es sogar Ger&uuml;chte, die beiden seien miteinander verheiratet gewesen.<\/p>\n<p>Am 18. November 1956 war &bdquo;Heimweh&ldquo; der erste Nummer-1-Hit der neuen Bravo-Hitparade &bdquo;musicbox&ldquo;, in der die beliebtesten Schlager in Hitparaden-Form aufgef&uuml;hrt wurden.<\/p>\n<p>Einen Wunsch hat man Freddy &uuml;ber viele Jahre bei der Polydor nicht abgeschlagen &ndash; aufgrund seines ersten Erfolges trugen alle Nachfolge-Singles (Ausnahmen: &bdquo;Rosalie&ldquo; und &bdquo;Bel Sante&ldquo;) wie die Debut-Single als Endziffern in der Bestellnummer die &bdquo;81&ldquo;, was durchaus Gl&uuml;ck gebracht hatte, erst ab 1972 nahm man das dann nicht mehr so genau.<\/p>\n<p>Nachdem der gro&szlig;e Erfolg da war, entschloss man sich, Freddy f&uuml;r die Vorentscheidung zum ersten Grand Prix Eurovision de la Chansons 1956 zu nominieren. Er trat am 1. Mai 1956 mit dem von seinem sp&auml;teren Erfolgskomponisten und Mentor Lothar Olias komponierten und <em>Peter Moesser<\/em> getexteten &bdquo;<strong>So geht das jede Nacht<\/strong>&ldquo; an und gewann die Vorentscheidung (gemeinsam mit <em>Walter Andreas Schwarz<\/em> und dessen &bdquo;Im Wartesaal zum gro&szlig;en Gl&uuml;ck&ldquo;) (Hinweis: Es ist nicht zu 100 Prozent klar, ob 1956 eine Vorentscheidung stattfand. Viele Quellen sprechen daf&uuml;r, aber die beteiligten Protagonisten k&ouml;nnen sich daran nicht mehr erinnern). Im Freddy-untypischen Boogie-Woogie Rhythmus beklagt er sich &uuml;ber das unstete Liebesleben seiner Lebensgef&auml;hrtin, die sich t&auml;glich neuer &bdquo;Lover&ldquo; bedient. Freddy trat beim ersten Eurovisions-Wettbewerb in Lugano am 24. Mai 1956 an und konnte sich gegen die siegreiche <em>Lys Assia<\/em> und deren Siegertitel &bdquo;Refrain&ldquo; nicht durchsetzen. Er zog die Konsequenz und beteiligte sich fortan nie wieder an diesem Wettbewerb. (Viele Jahre sp&auml;ter haben <em>Bernd Begemann <\/em>und <em>Dirk Darmst&auml;dter<\/em> eine neue Version dieses Schlagers herausgebracht und sogar (allerdings eher erfolglos) bei <em>Stefan Raabs<\/em> &bdquo;Bundesvision Song Contest&ldquo; teilgenommen).<\/p>\n<p>Erneut war man wohl unschl&uuml;ssig, welcher Titel sich besser als A-Seite eignete &ndash; letztlich hat sich aber nicht Freddys Grand-Prix-Song, sondern der Schlager &bdquo;<strong>Rosalie<\/strong>&ldquo; durchgesetzt, der sich erneut &uuml;beraus gut in den einschl&auml;gigen Hitparaden platzieren konnte. Den Schlager &uuml;ber eine Insel-Sch&ouml;nheit, den Freddy am 11. Mai 1956 in Hamburg aufnahm, schrieben neben dem Dirigenten des Begleitorchesters, <em>Horst Wende<\/em>, <em>Lotar &nbsp;Olias<\/em> (unter dem Pseudonym &bdquo;<em>Hans Henderlein<\/em>&ldquo;) und &bdquo;<em>G&uuml;nther Lex<\/em>&ldquo;.<\/p>\n<p>Auf der n&auml;chsten Single waren als weitere Mitwirkende die &bdquo;<em>Dominos<\/em>&ldquo; genannt (&bdquo;Freddy und die Dominos&ldquo;). Noch interessanter ist aber die Angabe des Begleitorchesters &ndash; schon 1956 war <em>Bert Kaempfert<\/em> f&uuml;r Freddy t&auml;tig. Wieder wurden beide Single-Seiten zu Hits, erneut schlug die B-Seite besser ein&hellip; &#8211; Als A-Seite entschied man sich f&uuml;r den von <em>Werner Cypris<\/em> und <em>Ralf Arnie<\/em> geschriebenen Schlager &bdquo;<strong>Endlose N&auml;chte<\/strong>&ldquo; &ndash; immerhin reichte die Moritat &uuml;ber einen Mann, dessen Vater ein S&auml;ufer war und dessen Mutter tot ist, &nbsp;f&uuml;r einen Platz 27 in den damaligen deutschen Charts.<\/p>\n<p>Besser kam aber die B-Seite an &ndash; ein Lied von <em>Alex Francis (&bdquo;Lex&ldquo;)<\/em> und &bdquo;<em>Charlotte Chait<\/em>&ldquo; &ndash; das maritim angehauchte &bdquo;<strong>Bel Sante<\/strong>&ldquo; st&uuml;rmte zum Jahresende 1956 die deutschen Top 10, eine Adaption aus den US-Charts.<\/p>\n<p>Die Tradition der erfolgreichen B-Seiten hielt mit der n&auml;chsten Single besonders eindrucksvoll an. Als A-Seite entschied man sich f&uuml;r den von <em>Lotar Olias<\/em> und <em>Peter Moesser<\/em> geschriebenen Schlager &bdquo;<strong>Wer das vergisst<\/strong>&ldquo; &ndash; vermutlich, weil das Lied im Anti-Kriegs-Film &bdquo;Haie und kleine Fische&ldquo; vorkommt. Immerhin reichte es f&uuml;r einen 7. Platz in der deutschen Hitparade.<\/p>\n<p>\n(&#8230;)<\/p>\n<p>Stephan Imming, 25.03.2016<\/p>\n<p>http:\/\/www.freddy-quinn-archiv.at\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neuzugang 16.02.1976! 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