{"id":79135,"date":"2016-03-27T00:00:00","date_gmt":"2016-03-27T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=79135"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"FREDDY-QUINN-smago-Serie-Schlag-79134","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/oldies\/FREDDY-QUINN-smago-Serie-Schlag-79134\/","title":{"rendered":"FREDDY ((QUINN)) <br \/>smago! Serie &quot;Schlager-R\u00fcckblick &quot;vor 40 Jahren&quot; von Stephan Imming &#8211; Teil 54: &quot;Morning Sky&quot; (2\/4)!"},"content":{"rendered":"<p>Freddy Quinn &#8211; Leben und Werk! Diesmal: III. Aufstieg zum Superstar des Schlagers und des Kinos + IV. Erfolge mit Theater- und Musicalst\u00fccken &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>III. Aufstieg zum Superstar des Schlagers und des Kinos<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weit erfolgreicher war die &uuml;ber 1 Mio. mal verkaufte, ebenfalls von <em>Lotar Olias<\/em> und <em>Peter Moesser<\/em> geschriebene B-Seite dieser Single, &bdquo;<strong>Heimatlos<\/strong>&ldquo;. Auch dieser Titel passte in seiner Wehmut zum Nachkriegs-Deutschland und traf den Zeitgeist. Erneut gibt es f&uuml;r eine Millionen verkaufter Exemplare dieser Single eine Goldene Schallplatte, die Freddy (etwas versp&auml;tet) am 4. September 1959 an Bord eines Schiffes ausgeh&auml;ndigt bekam. Im Fr&uuml;hjahr 1958 wurde noch ein gleichnamiger Kinofilm in der N&auml;he von Meran gedreht mit <em>Marianne Hold<\/em> und <em>Rudolf Lenz<\/em> in den Hauptrollen.<\/p>\n<p>Am 26. September 1957 fand die Urauff&uuml;hrung von Freddys erstem Musikfilm statt: &bdquo;Die gro&szlig;e Chance&ldquo; mit <em>Walter Giller<\/em> in der Hauptrolle. In dem Film stellt Freddy auch seine neue, erneut von <em>Olias\/Moesser<\/em> geschriebene Single vor. &bdquo;<strong>Einmal in Tampico<\/strong>&ldquo; avancierte zum Top-5-Hit in Deutschland; auch die B-Seite (&bdquo;<strong>Ein armer Mulero<\/strong>&ldquo;) ist im Film zu h&ouml;ren und schafft es in die Top 30 der damaligen deutschen Hitliste. (In dem Film spielte Freddy eine Nebenrolle).<\/p>\n<p>Im Anschluss war mal wieder die Eindeutschung eines internationalen Hits an der Reihe. <em>Frankie Laine<\/em> hatte 1957 gro&szlig;en Erfolg mit seinem Hit &bdquo;Love Is A Golden Ring&ldquo;. Freddy rang dem Lied vermeintlich autobiografische Z&uuml;ge ab und sang: &bdquo;<strong>Ich bin ein Vagabund<\/strong>&ldquo;, wobei das Cover der Single schon sehr imposant ist&hellip;&nbsp; Auch die B-Seite, &bdquo;<strong>Sabrina<\/strong>&ldquo;, erneut eine <em>Olias\/Moesser<\/em>-Nummer, kam immerhin in die Top-30 der Hitlisten.<\/p>\n<p>Einen weiteren Top-10-Hit hatte Freddy mit der <em>Olias\/Moesser<\/em>-Nummer &bdquo;<strong>Der Legion&auml;r<\/strong>&ldquo;, begleitet von &bdquo;Tanz-Ensemble <em>Bert Kaempfert<\/em>&ldquo;. Spannend: Die B-Seite der Single kam nicht in die Hitparade, war aber erneut Bestandteil eines Kinofilms &ndash; &bdquo;Noch immer allein&ldquo; intonierte Freddy in seinem n&auml;chsten Musikfilm &bdquo;Heimatlos&ldquo;.<\/p>\n<p>Die letzte Single des Jahres 1958, &bdquo;<strong>Ich bin bald wieder hier<\/strong>&ldquo; (Musik: <em>Lotar Olias<\/em>, Text: <em>Peter Moesser<\/em>), erneut ein St&uuml;ck aus dem Kinofilm &bdquo;Heimatlos&ldquo;, kam wieder &nbsp;in die Top-10 der Hitlisten, insbesondere kam das darin enthaltene Saxofon-Solo an. Beliebt bei vielen Fans ist die B-Seite der Single (&bdquo;Cigarettes And Whisky&ldquo;). Dieses Lied war der letzte von <em>Peter Moesser<\/em> geschriebene Freddy-Text, dessen Untertitel nicht ohne Grund &bdquo;Washington Bar-Song&ldquo; ist&hellip; &#8211; Kurz darauf kam es zum Zerw&uuml;rfnis zwischen <em>Olias<\/em> und <em>Moesser<\/em> &ndash;Hintergrund waren wohl Streitigkeiten hinsichtlich des letztlich von <em>Ivo Robic<\/em> gesungenen, von <em>Moesser<\/em> getexteten Riesen-Hits &bdquo;Morgen&ldquo;.<\/p>\n<p>Im Jahr 1958 ging Freddy &bdquo;heimlich&ldquo; unter die Rocker. In Japan nahm er die Rock&rsquo;n&rsquo;Roll-Nummern &bdquo;<strong>At The Hop<\/strong>&ldquo; und &bdquo;Stood Up&ldquo; auf. Es wurde sogar davon eine Single ver&ouml;ffentlicht, allerdings aus Image-Gr&uuml;nden unter dem Pseudonym &bdquo;<em>The Manhattans<\/em>&ldquo; und nicht als Freddy Quinn.<\/p>\n<p>Am 28. April 1958 feierte in Hamburg ein bemerkenswerter Film seine Kino-Premiere: Freddy spielte erstmals nicht sich selber, sondern eine Rolle (&bdquo;<em>Freddy Ullmann<\/em>&ldquo;) im Kinofilm &bdquo;Freddy, die Gitarre und das Meer&ldquo;; erstmals spielte er eine Hauptrolle. Der Film war so erfolgreich, dass es daf&uuml;r 1960 einen Bambi gab f&uuml;r den kassenst&auml;rksten deutschen Film. Interessant: Lotar Olias verhandelte zun&auml;chst mit der UfA &ndash; die jedoch lehnte ab, weil man kein Potenzial f&uuml;r Freddy als Kinostar sah. Folglich nahm Olias Kontakt zur &bdquo;Konkurrenz&ldquo; auf, zur Berliner &bdquo;Melodie-Film&ldquo;. Die erkannten das Potenzial &ndash; der Rest ist Geschichte.<\/p>\n<p>Nicht minder erfolgreich war der Titelsong des Films &ndash; &uuml;ber 1 Millionen mal verkaufte sich der von <em>Lotar Olias <\/em>und <em>Aldo von Pinelli<\/em> geschriebene Titelsong &bdquo;<strong>Die Gitarre und das Meer<\/strong>&ldquo; &ndash; wieder mal gab es eine Goldene Schallplatte. <em>Von Pinelli<\/em> war &uuml;brigens auch Coproduzent und einer der Drehbuchautoren des Films.&nbsp; Der Schlager war die erste Nummer 1 &uuml;berhaupt des neuen Branchenblatts &bdquo;Der Musikmarkt&ldquo;, der seit 1959 die deutschen Charts ermittelt. Die erste Hitliste des Branchenblatts wurde im Juni 1959 ver&ouml;ffentlicht &ndash; mit Freddys Lied auf Platz 1. Der Schlager wurde bereits am 2. Dezember 1958 in Hamburg produziert. Knapp ein Jahr sp&auml;ter, am 17. November 1959, gab es daf&uuml;r den ersten &bdquo;Goldenen L&ouml;wen&ldquo; von Radio Luxemburg.<\/p>\n<p>Bemerkenswert: Von Mai bis November 1959 stand Freddy &uuml;ber 28 Wochen ohne Unterbrechung auf Platz 1 der Bravo-Hitparade &bdquo;musicbox&ldquo; &#8211; das war ein Rekord, der &uuml;ber Jahrzehnte Bestand hatte &#8211; erst 1995\/96 konnte die Teenie-Band &bdquo;<em>Take That<\/em>&ldquo; den Rekord brechen, indem sie 31 mal hintereinander mit &bdquo;Never Forget&ldquo; an der Spitze stand.<\/p>\n<p>Damals gab es schon erste Versuche, Freddy als TV-Unterhalter zu etablieren. Der NDR zeichnete mit ihm eine TV-Show namens &bdquo;Hallo Freddy&ldquo; auf, die am 25. Mai 1959 gesendet wurde und zumindest von Kritikern nicht positiv bewertet wurde.<\/p>\n<p>Nachdem das Erfolgsrezept &bdquo;Schlager &ndash; gleichnamiger Kinofilm&ldquo; so wunderbar funktioniert hatte, bediente man sich dieses Mittels gleich noch einmal. Wieder ging die Rechnung auf &ndash; der Film &bdquo;Freddy &ndash; unter fremden Sternen&ldquo;, der am 7. Dezember 1959&nbsp; in Deutschlands Kinos Premiere feierte, wurde erneut ein sagenhafter Kassenschlager und entpuppte sich als erfolgreichster Kinofilm des Jahres 1960 &ndash; folgerichtig gab es auch 1961 den begehrten &bdquo;Bambi&ldquo; f&uuml;r den Film.<\/p>\n<p>Das Titellied &bdquo;<strong>Unter fremden Sternen (F&auml;hrt ein wei&szlig;es Schiff nach Hongkong)<\/strong>&ldquo;, erneut vom Team <em>Olias \/ von Pinelli<\/em> geschrieben und von <em>Bert Kaempfert<\/em> arrangiert, wurde selbstredend erneut ein Nummer-Eins-Hit. Am 10. September 1959 wurde es unter der Leitung von <em>Lotar Olias<\/em> in der Musikhalle Hamburg aufgenommen. Das Lied hat <em>Rainer Werner Fa&szlig;bender<\/em> &uuml;brigens auch in seinem Film &bdquo;Lola&ldquo; (1981) zitiert, weil es so typisch f&uuml;r die 1950er Jahre ist und der Film in etwa in dieser Zeit spielt. Danach gab es &uuml;brigens vorerst keine weitere Zusammenarbeit mehr mit <em>Bert Kaempfert<\/em> &ndash; dieser hatte sich im Streit zwischen <em>Lotar Olias<\/em> und <em>Peter Moesser<\/em> auf die Seite <em>Moessers<\/em> geschlagen.<\/p>\n<p>Die B-Seite der Single, &bdquo;<strong>Du musst alles vergessen! (Ay ay ay Amigo)<\/strong>&ldquo; war auch Bestandteil des Films. Der von <em>Lotar Olias<\/em> und <em>G&uuml;nther Loose<\/em> geschriebene Schlager schaffte im Windschatten von &bdquo;Unter fremden Sternen&ldquo; ebenfalls noch eine Top-15-Notiz in den Charts. Am 3. April 1960 erhielt Freddy f&uuml;r das Lied den &bdquo;Silbernen L&ouml;wen&ldquo; von Radio Luxemburg. Den &bdquo;Goldenen&ldquo; heimste er f&uuml;r &bdquo;Unter fremden Sternen&ldquo; gleich mit ein.<\/p>\n<p>Buchautor <em>Thommi Herrwerth<\/em> hat &uuml;brigens bei diesem Schlager das Ph&auml;nomen des &bdquo;Nachziehers&ldquo; erkannt und erkl&auml;rt das wie folgt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<em>&bdquo;1. Man nehme einen erprobten Song. In diesem Falle das Lied, mit dem Freddy ein Jahr zuvor eine Goldene ersang: &sbquo;Die Gitarre und das Meer&lsquo;. Sicherlich kennen Sie die ersten Textzeilen: &sbquo;Jimmy Brown, das war ein Seemann \/ Und das Herz war ihm so schwer \/ Doch es blieben ihm zwei Freunde: \/ Die Gitarre und das Meer &lsquo;. &ndash; 2. Man ersetzt diese Textzeile &ndash; unter Beibehaltung der Melodie &ndash; durch einen neuen Text, der in seiner Metrik zwangsl&auml;ufig den urspr&uuml;nglichen Zeilen genau entspricht. In diesem Falle reimen wir beispielsweise: &sbquo;Als er kam, war er ein Fremder \/ Er war einsam und allein \/ Doch vom Fluss her klang es leise: \/ Einmal wirst Du gl&uuml;cklich sein&lsquo;. &ndash; 3. Man &auml;ndere die urspr&uuml;ngliche Melodie ein kleines bisschen ab &ndash; soviel, dass sie der H&ouml;rer als &sbquo;neu&lsquo; empfindet und so wenig, dass er sich unterschwellig an den &sbquo;Vorl&auml;ufer&lsquo; erinnert f&uuml;hlt. &ndash; 4. Das urspr&uuml;ngliche Arrangement &auml;ndern wir ebenfalls so wenig wie m&ouml;glich. Fertig ist das &sbquo;neue&lsquo; Produkt: Die Zweitverwertung einer erfolgreichen Idee ist abgeschlossen und nicht immer, aber oft geht die Rechnung auf, und ein neuer Hit ist geboren.&ldquo;<\/em> &ndash; Manchmal hat man im heutigen Discoschlager-Bereich den Eindruck, dass dieses Ph&auml;nomen des &bdquo;Nachziehers&ldquo; bis heute existent ist&hellip;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Erfolgsrezept wurde auch im neuen Jahrzehnt beibehalten &ndash; am 28. April 1960 kam der Film &bdquo;Freddy und die Melodie der Nacht&ldquo; in die Kinos (Premiere in der Essener Lichtburg). Die Lieder aus dem Film, &bdquo;<strong>Melodie der Nacht<\/strong>&ldquo; (Platz 4) und &bdquo;<strong>Irgendwann gibt&rsquo;s ein Wiedersehen<\/strong>&ldquo; (Platz 7) wurden erneut gro&szlig;e Hitparadenerfolge &ndash; erneut vom Team <em>Olias \/Loose<\/em> geschrieben. Begleitorchester war in diesem Fall allerdings das von <em>Heinz Alisch<\/em>. F&uuml;r letztgenannten Schlager gab es erneut den Goldenen L&ouml;wen von Radio Luxemburg, der am 24. September 1960 ausgeh&auml;ndigt wurde.<\/p>\n<p>Mit dem Film &bdquo;Weit ist der Weg&ldquo; wurde der &bdquo;weite Weg&ldquo; von Freddys Karriere fortgesetzt &ndash; frei nach dem damals &uuml;blichen Leitspruch der <em>Konrad-Adenauer<\/em>-Zeit: &bdquo;Keine Experimente!&ldquo;. Der Kinofilm diesen Namens hatte diesmal in Stuttgart Premiere, und zwar am 3. November 1960. Erneut waren sowohl die A-Seite (&bdquo;<strong>Weit ist der Weg<\/strong>&ldquo;; Platz 4) wie auch die R&uuml;ckseite (&bdquo;<strong>La Guitarra Brasiliana<\/strong>&ldquo;; Platz 16) Kassenschlager &ndash; kreiert vom bew&auml;hrten Autorenteam.<\/p>\n<p>Wie beliebt Freddy in jener Zeit war, kann u. a. daran erkannt werden, dass er den &bdquo;Goldenen Otto&ldquo; der Jugendzeitschrift Bravo als erfolgreichster S&auml;nger bekam &#8211; die Leserschaft w&auml;hlte ihn als Preistr&auml;ger der ersten Auszeichnung dieser Art f&uuml;r den S&auml;nger des Jahres &#8211; zuvor durften nur Schauspieler mit diesem Preis dekoriert werden. Unglaubliche 85.178 Stimmen gingen damals auf seinen Namen ein.<\/p>\n<p>1961 wurde dann eine Single ohne Kinofilm-Unterst&uuml;tzung herausgebracht &ndash; die war zwar ein Achtungserfolg (die A-Seite, &bdquo;<strong>Wenn die Sehnsucht nicht w&auml;r&lsquo;<\/strong>&ldquo; erreichte einen 11. Platz in den Hitparaden, die B-Seite, &bdquo;<strong>So viel Tr&auml;ume (eine Fischer-Ballade)<\/strong>&ldquo; immerhin einen 29. Rang) &ndash; das war f&uuml;r Freddy-Verh&auml;ltnisse allerdings unterdurchschnittlich. Auch der in dieser Zeit erschienene Kinofilm, &bdquo;Nur der Wind&ldquo;, schaffte nicht das &uuml;bliche &bdquo;Erfolgs-Niveau&ldquo;.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Bravo-Leser war Freddy aber nach wie vor DER Musikstar. Erneut erhielt er den &bdquo;Goldenen Otto&ldquo; von der Jugendzeitschrift verliehen &#8211; und zwar vor <em>Peter Kraus<\/em> und weit vor <em>Elvis Presley<\/em>.<\/p>\n<p>Auch zum Film &bdquo;<strong>Nur der Wind<\/strong>&ldquo; gab es ein gleichnamiges Lied, das es aber &bdquo;nur&ldquo; auf eine B-Seite schaffte. Die A-Seite war diesmal sehr gut gew&auml;hlt &ndash; sie trug den Untertitel &bdquo;ein spanisches Seemannslied&ldquo;. Mit &bdquo;<strong>La Paloma<\/strong>&ldquo; eiferte Freddy seinem gro&szlig;en Idol <em>Hans Albers<\/em> nach, der das Lied ja auch erfolgreich interpretierte, wobei Freddy zun&auml;chst mit dem spanischen Originaltext beginnt, bevor er die deutsche Fassung interpretiert. Freddy machte den Schlager zu einem Nummer-Eins-Hit in Deutschland &ndash; erneut wurde ihm die Goldene Schallplatte ausgeh&auml;ndigt. Ebenfalls gab es am 13. M&auml;rz 1962 wieder den &bdquo;Goldenen L&ouml;wen&ldquo; von Radio Luxemburg. &#8211; &nbsp;Seine Interpretation ist auch im Film &bdquo;Freddy und der Million&auml;r&ldquo; zu h&ouml;ren &ndash; in dem Film spielte &uuml;brigens auch <em>Heinz Erhardt<\/em> mit.<\/p>\n<p>Freddy durfte &uuml;brigens eigene Textpassagen zu seiner Version hinzuf&uuml;gen, so dass <em>Hans Albers<\/em>&lsquo; &bdquo;Seemannsbraut&ldquo; und &bdquo;Kap Hoooorn&ldquo; aus dem Text zu Gunsten von allgemeineren Textfloskeln weichen mussten. Kurios: Auf dem Singlecover ist Freddy vor einem Schwarm M&ouml;wen(!) abgebildet. &ndash; 2003 wurde das von Freddy gesungene Lied zum &bdquo;Jahrhundert-Hit&ldquo; der Deutschen ausgezeichnet; daraufhin sang Freddy das Lied mit &uuml;ber 83.000 Freizeits&auml;ngern am Hamburger Hafen, was ihm einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde einbrachte &ndash; sehr zum Leidwesen von <em>Gotthilf Fischer<\/em>, der behauptete, bereits 1990&nbsp; in Dresden einen viel gr&ouml;&szlig;eren Chor dirigiert zu haben &ndash; Freddy war es egal, schlie&szlig;lich war ER es, der im Guinnessbuch vermerkt war.<\/p>\n<p>Das Lied war auch Bestandteil von Freddys erster LP, &bdquo;Auf hoher See&ldquo;. Auch daf&uuml;r gab es eine Goldene Schallplatte; Quinn war demnach kein reiner Single-K&uuml;nstler.<\/p>\n<p>Mit &bdquo;<strong>Alo Ah&eacute;<\/strong>&ldquo; brachte Freddy gleich einen zweiten Klassiker in neuem Aufguss auf den Markt &ndash; erneut gelang damit ein Top-5-Erfolg. Der Titel kam auch im Film &bdquo;Freddy und das Lied der S&uuml;dsee&ldquo; vor. Das musikalische Team hinter Freddy (<em>Lotar Olias, G&uuml;nter Loose <\/em>und <em>Heinz Alisch<\/em>) hatte also weiterhin den richtigen Riecher. Interessant &ndash; sowohl &bdquo;La Paloma&ldquo; als auch &bdquo;Aloha Oe&ldquo; (also mit etwas anderer Schreibweise) machte auch die Franz&ouml;sin <em>Mireille Mathieu<\/em> sp&auml;ter zu Hits. Auch Freddy nahm diese Klassiker in den sp&auml;ten 1970er Jahren noch einmal neu auf.<\/p>\n<p>Als zweiter Song aus dem &bdquo;S&uuml;dsee&ldquo;-Film wurde &bdquo;<strong>Keine Bange, Lieselotte<\/strong>&ldquo; ausgekoppelt. Diesmal wurde Freddy von einem gewissen &bdquo;<em>Hans Last<\/em>&ldquo; begleitet &ndash; der machte kurz darauf als &bdquo;<em>James Last<\/em>&ldquo; ja bekanntlich selber eine gro&szlig;e Karriere.<\/p>\n<p>Spannend: In dieser Zeit sollte eine Single ver&ouml;ffentlicht werden namens &bdquo;<strong>Wann kommt das Gl&uuml;ck auch zu mir? <\/strong>(Polydor Best. Nr. 24 681). Obwohl die Single letztlich nicht ver&ouml;ffentlicht wurde, kam sie bei den Radio-Luxemburg-H&ouml;rern gut an. So kam es, dass Freddy selbst f&uuml;r eine nie als Single ver&ouml;ffentlichte Nummer am 25. August 1962 einen Goldenen L&ouml;wen von Radio Luxemburg abr&auml;umen konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong><u>IV. Erfolge mit Theater- und Musicalst&uuml;cken<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 18. Oktober 1962 hatte das von <em>Lotar Olias<\/em> komponierte Musical &bdquo;Heimweh nach St. Pauli&ldquo; Premiere. Das Musical basiert auf einer 1954 von <em>Olias<\/em> geschriebenen Operette und lief &uuml;beraus erfolgreich zun&auml;chst bis Silvester 1962 im Hamburger Operettenhaus. Ab 1966 gab es weitere Gastspiele des St&uuml;cks mit Freddy in Hamburg, Wien, Berlin und M&uuml;nchen. Aus diesem Musical, in dem Freddy die Hauptrolle spielte, wurde der vom Boxpromoter <em>Walter Rothenberg <\/em>getextete Schlager &bdquo;<strong>Junge, komm bald wieder<\/strong>&ldquo; als Single ver&ouml;ffentlicht &ndash; erneut arrangiert und begleitet von <em>Hans Last.<\/em> Wie so oft, war das wieder ein absoluter Volltreffer &ndash; es gab gleich mehrere Goldene Schallplatten f&uuml;r diesen Nummer-Eins-Hit, der sogar von <em>Annifrid (ABBA)<\/em> in schwedischer Sprache gecovert wurde. Freddy selbst nahm den Titel in englischer Sprache auf als &bdquo;Son Won&rsquo;t You Come Home&ldquo;, eine Fassung davon wurde sogar im US-Country-Mekka Nashville produziert. Erneut gab es auch einen &bdquo;Goldenen L&ouml;wen&ldquo;, der am 1. M&auml;rz 1963 in Essen verliehen wurde.<\/p>\n<p>Sehr treffend gibt Buchautor <em>Thommi Herrwerth<\/em> eine Analyse ab, warum ihn der gro&szlig;e Erfolg gerade dieses Freddy-Songs sehr erstaunt &ndash; immerhin waren seinerzeit die Beatles bereits &bdquo;am Start&ldquo; &ndash; er schreibt: &bdquo;<em>Es gibt Ph&auml;nomene in der Geschichte der popul&auml;ren Musik, vor denen ich sprachlos stehe. Der Erfolg von &sbquo;Junge, komm bald wieder&lsquo; ist eines davon. Gewiss, es gab eine Reihe von Freddy-Hits, die einfach stimmig waren: Songs, die eine gro&szlig;e Geschichte erz&auml;hlten, Hollywood-Schinken en miniature, abenteuerliche und tragische Lebensentw&uuml;rfe im Drei-Minuten-Pack. Aber den Brief einer Mutter, die sich Sorgen um ihren doch offensichtlich ausgewachsenen Sohn macht und wom&ouml;glich Gewissensbisse hat, dass er keine langen Unterhosen mithat &ndash; unfassbar.<\/em>&ldquo; &ndash; Ganz offensichtlich hat man auch 1963 noch mal den Zeitgeist mit diesem Schlager getroffen&hellip;<\/p>\n<p>F&uuml;r die Single erhielt Freddy Doppel-Platin. Sensationell: Bis 1980 gab es in Deutschland drei Singles, die mit &bdquo;Doppel-Platin&ldquo; ausgezeichnet wurden &#8211; nur &bdquo;Massachusetts&ldquo; von den <em>Bee Gees<\/em> und &#8211; Achtung! &#8211; noch mal Freddy mit &bdquo;Heimweh&ldquo; erhielten sonst diese &uuml;beraus seltene Auszeichnung &#8211; ein weiterer Beweis, welchen Ausnahmeerfolg der S&auml;nger in damaliger Zeit hatte. &#8211; Den obligatorischen Goldenen Bravo-Otto r&auml;umte Freddy nat&uuml;rlich auch 1962 und 1963 ab &ndash; im letztgenannten Jahr noch immer mit 79.767 Stimmen.<\/p>\n<p>Aufgrund des gro&szlig;en Erfolgs von Musical und Single wurde wieder ein gleichnamiger Film gedreht, der am 29. August 1963 Premiere auch &uuml;beraus erfolgreich war: 1965 gab es daf&uuml;r die &bdquo;Goldene Leinwand&ldquo;, weil mehr als drei Millionen Zuschauer den Film innerhalb von 18 Monaten im Kino gesehen hatten. F&uuml;r den Film wurde der US-Star <em>Jayne Mansfield<\/em> engagiert &ndash; im Hinterkopf hatte man damals, vielleicht eine US-Karriere f&uuml;r Freddy aufzubauen, dazu wurden auch andere Ma&szlig;nahmen ergriffen &ndash; letztlich ist das nicht gegl&uuml;ckt, obwohl es Freddys gro&szlig;er Traum gewesen w&auml;re, auch in den Staaten erfolgreich zu sein.<\/p>\n<p>Den n&auml;chsten Schlager textete ebenfalls <em>Walter Rothenberg<\/em>, allerdings konnte &bdquo;<strong>Lass mich nur einmal noch in die Ferne<\/strong>&ldquo; (auch die B-Seite &bdquo;<strong>Allein wie Du<\/strong>&ldquo; kam in die Charts) den gigantischen Erfolg des &bdquo;bald wieder kommenden&ldquo; Jungen nicht ganz erreichen, wobei es erneut f&uuml;r einen am 24. August 1964 verliehenen &bdquo;Goldenen L&ouml;wen&ldquo; gereicht hatte. &nbsp;Interessant ist, dass Freddy mit seinem Nachz&uuml;gler-Hit quasi an den vorherigen Hit ankn&uuml;pft und quasi die Mutter bittet, ihn in die Ferne zu lassen, obwohl die Mutter doch bat, dass er &bdquo;nie wieder hinaus&ldquo; fahren m&ouml;ge.<\/p>\n<p>Privat zog es Freddy &uuml;brigens auch in die Ferne &ndash; er kaufte sich ein Schiff namens &bdquo;Liberta&ldquo; (Freiheit) und begab sich damit auf die Weltmeere. An seiner Seite war sein Freund, der Fotograf <em>Lothar Winkler<\/em>, der auf diesen Reisen Bilder aufnahm, die sp&auml;ter mit Freddys Einverst&auml;ndnis sogar in der Jugendzeitschrift &bdquo;Bravo&ldquo; in der Serie &bdquo;Mein Freund Freddy&ldquo; ver&ouml;ffentlicht wurden.<\/p>\n<p>Sehr erfolgreich war dann aber wieder Freddys im Sommer 1963 produziertes und Ende des Jahres ver&ouml;ffentlichtes Weihnachts-Album &bdquo;Weihnachten auf hoher See&ldquo;. Damit erreichte er erstmals die Spitzenposition auch der LP-Charts &ndash; bis heute ist die LP im CD-Format im Weihnachtsgesch&auml;ft gefragt. Damals wurde allerdings das eher unbekannte Lied &bdquo;<strong>Weihnachten im Schnee<\/strong>&ldquo; als Single ausgekoppelt. F&uuml;r die LP wurden ihm damals zwei Goldene Schallplatten &uuml;berreicht. Als Studiomusiker war damals &uuml;brigens <em>James Last<\/em> im Studio &ndash; damals noch unter dem Namen <em>Hans Last<\/em>. Bei den Aufnahmen zu Freddys LP lernte der den <em>Bergedorfer Kammerchor <\/em>unter Leitung von <em>Hellmut Wormsb&auml;cher<\/em> kennen &ndash; genau dieser Chor war sp&auml;ter f&uuml;r den typischen Sound der Weihnachts-LPs von James Last zust&auml;ndig.<\/p>\n<p>Im Fr&uuml;hjahr 1964 hie&szlig; Freddys aktuelle Single &bdquo;<strong>Gib mir Dein Wort!<\/strong>&ldquo;, erneut von <em>Lotar Olias<\/em> und <em>Walther Rothenburg<\/em> geschrieben und vom Orchester <em>Hans Last<\/em> begleitet. Das Lied kommt auch im parallel erschienenen Kinofilm &bdquo;Freddy und das Lied der Pr&auml;rie&ldquo; vor, in dem ein junges Talent namens <em>Karl Dall<\/em> mitspielte. Das eher hawaiianisch angehauchte Lied passte nicht so recht zum Inhalt des Films, in dem es um den Wilden Westen ging. &nbsp;Im gleichen Film sang Freddy auch den eher passenderen Country-Song &bdquo;<strong>In the Wild Wild West<\/strong>&ldquo;. Der Song war im Sommer 1964 in den Hitparaden, obwohl er nicht als Handels-Single herausgebracht wurde. Der Film wurde diesmal kein sonderlicher Erfolg &#8211; Produzent <em>Artur &sbquo;Atze&#39; Brauner<\/em> musste damals sogar draufzahlen.<\/p>\n<p>Im gleichen Jahr erinnerte sich <em>Lotar Olias<\/em> daran, dass er mit dem von <em>Lonny Kellner<\/em> gesungenen St&uuml;ck &bdquo;<strong>So ein Tag, so wundersch&ouml;n wie heute<\/strong>&ldquo; aus dem Film &bdquo;Geld aus der Luft&ldquo; 1954 recht viel Erfolg hatte. Da lag es nahe, den von <em>Walter Rothenburg<\/em> getexteten Schlager, der inzwischen fast so etwas wie &bdquo;Zweite Nationalhymne&ldquo;, zumindest aber buchst&auml;blich ein Volkslied geworden ist, noch einmal mit seinem Superstar aufzunehmen. Die Rechnung ging auf &ndash; Freddys Version, begleitet vom Orchester <em>Hans Last<\/em>, wurde ein gro&szlig;er Erfolg. Erstmals gab es einen Hit in &Ouml;sterreich (Platz 1), und auch in Deutschland gab es abermals einen Top-5-Erfolg.<\/p>\n<p>Auch die B-Seite der Single, &bdquo;<strong>Vergangen, vergessen, vor&uuml;ber<\/strong>&ldquo; aus dem Film &bdquo;Freddy, Tiere, Sensationen&ldquo;, der am 18. Dezember 1964 Kino-Premiere feierte, wurde ein guter Erfolg. Ein weiterer Titel des genannten Films war &bdquo;<strong>Der Himmel der Pferde<\/strong>&ldquo; &ndash; die Single war kurioserweise kein Hit in Deutschland, aber in &Ouml;sterreich &ndash; bei unseren Nachbarn kam das Lied bis auf Platz 2 der Verkaufshitparade.<\/p>\n<p>Im Sommer 1965 gab es nach l&auml;ngerer Zeit mal wieder eine Coverversion von Freddy Quinn. <em>The Journeymen<\/em> ver&ouml;ffentlichten 1961 ihren Hit &bdquo;Five Hundred Miles&ldquo;, der sp&auml;ter von vielen Interpreten adaptiert wurde. <em>G&uuml;nter Loose<\/em> schrieb darauf den Text &bdquo;<strong>F&uuml;nftausend Meilen von zu Haus<\/strong>&ldquo; &ndash; das Ergebnis war &ndash; fast schon &bdquo;standesgem&auml;&szlig;&ldquo; &ndash; ein Top-5-Hit in Deutschland.<\/p>\n<p>Aus der LP &bdquo;Von Kontinent zu Kontinent&ldquo; wurde zum Jahresende 1965 Freddys maritimes Lied &bdquo;<strong>Abschied vom Meer<\/strong>&ldquo; ausgekoppelt &ndash; geschrieben erneut von den etablierten <em>Lotar Olias<\/em> und <em>Walter Rothenburg<\/em>. Die &uuml;bliche Top-5-Notierung in Deutschland war ja inzwischen fast obligatorisch. Interessant ist, dass dieser Schlager auch so etwas wie eine neue Stilrichtung Freddys einl&auml;utete. Er begann, das Image des singenden einsamen Seemanns langsam abzustreifen.<\/p>\n<p>Damals, 1965 und in der Zeit zuvor, arbeiteten <em>Bert Kaempfert<\/em> und Freddy an einer vokalen Version des <em>Kaempfert<\/em>-Lieds &bdquo;Moon Over Naples&ldquo;. Daraus entstand &bdquo;Blue Spanish Eyes&ldquo;. Mehrfach wurde versucht, die Nummer auf Schallplatte zu ver&ouml;ffentlichen. Sowohl vertragliche Gr&uuml;nde (<em>Kaempfert <\/em>war damals bei Decca, Quinn bei Polydor) als auch vorgeschobene inhaltliche Gr&uuml;nde (&bdquo;Spanier haben keine blauen Augen&ldquo;) wurden vorgeschoben, so dass ein anderer &ndash; <em>Al Martino<\/em> &ndash; damit einen Welthit landen konnte. F&uuml;r Freddy, dessen amerikanischer Traum noch immer nicht ausgetr&auml;umt war, war das ein herber R&uuml;ckschlag, unter dem er noch viele Jahre litt, weil er seinen &bdquo;amerikanischen Traum&ldquo; Zeit Lebens im Auge hatte.<\/p>\n<p>\n(&#8230;)<\/p>\n<p>Stephan Imming, 25.03.2016<\/p>\n<p>http:\/\/www.freddy-quinn-archiv.at\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freddy Quinn &#8211; Leben und Werk! Diesmal: III. Aufstieg zum Superstar des Schlagers und des Kinos + IV. 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