{"id":78739,"date":"2016-04-08T00:00:00","date_gmt":"2016-04-08T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=78739"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"ANDREAS-GABALIER-Die-Doppel-CD-78738","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/alpen-rock\/ANDREAS-GABALIER-Die-Doppel-CD-78738\/","title":{"rendered":"ANDREAS GABALIER <br \/>Die Doppel-CD und DVD &quot;Mountain Man \u2013 Live aus Berlin&quot; im Test von Holger St\u00fcrenburg!"},"content":{"rendered":"<p>Lesen Sie HIER die ausf\u00fchrliche Kritik &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 07. November letzten Jahres gastierte der selbsternannte &bdquo;VolksRock&rsquo;n&rsquo;Roller&ldquo; <strong>ANDREAS GABALIER<\/strong>, gemeinsam mit seiner neunk&ouml;pfigen Live-Band, inkl. zweier fescher Chorm&auml;dels, vor ca. 18.000 begeisterten, h&auml;ufig in &ouml;sterreichischer Landestracht mit Dirndl und Lederb&uuml;x ausstaffierten Zuschauern aus allen Generationen in der ausverkauften Berliner &bdquo;Mercedes Benz-Arena&ldquo;. Anlass daf&uuml;r war die umfangreiche Konzertreise des 31j&auml;hrigen Grazers zu seinem aktuellen Studioalbum &bdquo;Mountain Man&ldquo;, welches im Mai 2015 auf den Markt kam und, sowohl in Andreas&lsquo; &ouml;sterreichischer Heimat, als auch in der Schweiz, und ebenso in der BR Deutschland, wochenlang den ersten Rang der LP-Charts belagerte.<\/p>\n<p>Aufgrund des enormen Zuspruchs zu dieser Tournee, die den meist in z&uuml;nftiger Lederhose auftretenden, muskul&ouml;sen Steirerbua auch 2016 f&uuml;r einige Open-Air-Zusatzshows in unsere Breitegrade f&uuml;hren wird, ver&ouml;ffentlichte seine Plattenfirma Electrola\/Universal dieser Tage einen &uuml;ppigen Mitschnitt des oben erw&auml;hnten Berliner Auftritts von Andreas Gabalier und Band auf Doppel-CD, Doppel-DVD und Blue Ray.<\/p>\n<p><strong>&bdquo;MOUNTAIN MAN &ndash; LIVE AUS BERLIN&ldquo;<\/strong>, die insgesamt dritte Livescheibe des einstigen Studenten der Rechtswissenschaften aus der Steirischen Landeshauptstadt, beinhaltet insgesamt 23 Songs plus ein Intro. Dabei handelt es sich zuvorderst um hitzige, unzweifelhaft derbest verrockte, ein ums andere Mal mit internationalem Flair ausgestattete Liveversionen von sechs Titeln der erw&auml;hnten, aktuellen Studio-CD, die als Aufh&auml;nger und Titelgeber f&uuml;r diesen Konzertreigen diente, sowie um die gr&ouml;&szlig;ten Erfolge und wichtigsten Liedbeitr&auml;ge aus den vorherigen Alben der Jahre 2009 bis 2013.<\/p>\n<p>Im Anschluss an einen kurzen, bombastischen Auftakt, pr&auml;sentierte sich Andreas Gabalier sogleich in der Rolle eines augenzwinkernden Hardrock-Shouters im Trachtenlook mittels der rifflastigen, gitarrenbetonten Bluesrock-Orgie <strong>&bdquo;We Salute you<\/strong>&ldquo; (aus &bdquo;Mountain Man&ldquo;), die in eine rasant im Tempo angezogene, dampfend-fetzige Boogie-Rock&rsquo;n&lsquo;Roll-Auslegung des 2010er-Top-30-Krachers <strong>&bdquo;I sing a Liad f&uuml;r Di&ldquo;,<\/strong> inkl. lautstarken Begr&uuml;&szlig;ungschors durch die tausenden Berliner Fans in der &bdquo;Mercedes Benz Arena&ldquo;, einbog.<\/p>\n<p>Als h&auml;tten &bdquo;Status Quo&ldquo; soeben die &Ouml;sterreichische Staatsb&uuml;rgerschaft beantragt, gedachten Andreas und seine versierten Begleiter gleich danach auf treibender, bluesiger Rock&lsquo;n&rsquo;Roll-Basis dem offenkundig mehr als nur bezaubernden <strong>&bdquo;Sweet little Rehlein&ldquo;<\/strong> (2011). Auch die 2010 auf der CD &bdquo;Herzwerk&ldquo; eher im volkst&uuml;mlichen Schlager\/Pop-Kontext gesanglich begl&uuml;ckten, traditionellen <strong>&bdquo;Bergbauernbuam&ldquo;<\/strong> bekamen in Berlin eine geh&ouml;rige Portion straighten Rock&rsquo;n&rsquo;Roll-Feelings im Sinne Bruce Springsteens oder John &bdquo;Cougar&ldquo;-Mellencamps trefflich verabreicht.<\/p>\n<p><em>&bdquo;Federleicht <\/em>\/<em> als ob man fliegen kann&ldquo;,<\/em> hei&szlig;t es in der vom Interpreten selbst verfassten, zweiten Singleauskoppelung aus &bdquo;Mountain Man&ldquo;, <strong>&bdquo;Verliebt, Verliebt&ldquo;<\/strong> &ndash; und genauso luftig-locker-fr&uuml;hlingsfrisch-erwartungsvoll erklingt, gleichsam im Live-Gewand, der per se eher zur&uuml;ckhaltend arrangierte, &uuml;berwiegend von wehenden, zirpenden Gitarren gef&uuml;hrte Ohrwurm voller Herzlichkeit und jugendlicher Emotionalit&auml;t. <strong>&bdquo;Dahoam&ldquo;<\/strong> (2010) zeigt sich demgegen&uuml;ber als ein freundlich-freches, zackig-widerspenstiges Austropop-Couplet, mit trotzk&ouml;pfigen, verspielten Fiedeln und rustikalem Akkordeon versehen. Es blieb nun erst einmal heimatlich, erdverbunden, melancholisch und sehns&uuml;chtig in der sachten, folkigen Gitarren-plus-Akkordeon-Kaminfeuerballade <strong>&bdquo;Auf der Alm&ldquo;<\/strong>, aus Andreas&lsquo; 2009er-Deb&uuml;t &bdquo;Da komm&lsquo; ich her&ldquo;.<\/p>\n<p>Gesellschaftskritisch wurde es daraufhin in dem musikalisch so ernsthaften, nachdenklichen, stillen (lyrisch daf&uuml;r umso dr&ouml;hnenderen, aufbrausenderen) Gitarrenschleicher <strong>&bdquo;A Meinung haben&ldquo;<\/strong>. Darin stellt der bodenst&auml;ndige Steirer die zunehmende &bdquo;Political Correctness&ldquo; in Frage und beklagt kryptisch dadurch resultierende Denkverbote durch &bdquo;weichgezeichnete Menschen&ldquo; (Zitat), insbesondere, wenn es um Fragen von Familien-, Frauen- und Erziehungspolitik geht. Er solidarisiert sich in diesem, im &bdquo;Unplugged&ldquo;-Modus vorgetragenen Lied mit den nicht gerade wenigen seiner Landsleute, die ihre Entt&auml;uschung &uuml;ber den rot\/schwarzen Einheitsbrei der momentan nur noch auf der Grundlage gemeinsamer Erfolglosigkeit zwanghaft zusammengeschwei&szlig;ten SP&Ouml;\/&Ouml;VP-Regierung im Wiener Nationalrat kaum noch verhehlen k&ouml;nnen und wollen. Mit diesem mutigen Protestchanson bekennt Andreas Gabalier Farbe und belegt ebendies auch und im Speziellen damit, dass er gerade dieses in seinem Heimatland viel diskutierte Lied unverbl&uuml;mt und direkt in sein derzeitiges Liverepertoire integrierte und somit gleichfalls in Berlin zur Auff&uuml;hrung brachte.<\/p>\n<p>Es folgt das so z&auml;rtliche, idyllische, wie ausdrucksvolle und feinf&uuml;hlige, wiegende Liebesbekenntnis <strong>&bdquo;So liab hob I Di&ldquo;<\/strong>, im April 2009 die allererste Single des pfiffigen Austro-Entertainers, die seinerzeit den kommenden neuen Star der &ouml;sterreichischen Popszene sogleich bis auf Rang 20 der alpenl&auml;ndischen Hitparaden f&uuml;hrte und den unverbr&uuml;chlichen Grundstein f&uuml;r Andreas&lsquo; ph&auml;nomenale k&uuml;nstlerische Laufbahn legte, die er innerhalb von nur knapp sieben Jahren emsig, zielorientiert und erfolgsgekr&ouml;nt beschritt.<\/p>\n<p>Kurz nach der Auff&uuml;hrung von &bdquo;So liab hob I Di&ldquo;, schmorte pl&ouml;tzlich ein Kabel durch. Andreas und Band verf&uuml;gten &uuml;ber keinen Strom mehr auf der B&uuml;hne. Doch die 18.000 hingerissenen Kehlen in der Berliner &bdquo;Mercedes-Benz-Arena&ldquo; &uuml;berbr&uuml;ckten diese ungl&uuml;ckselige Panne, die zwar nach wenigen Minuten behoben war, aber auf den S&auml;nger, wie er sp&auml;ter zu Protokoll gab, eher wie von stundenlanger Dauer wirkte, mit phon- und stimmstarker Intonation des Gassenhauers &bdquo;So ein Tag, so wundersch&ouml;n wie heute&ldquo;, bis die Technik wieder funktionierte und dem nat&uuml;rlich extrem aufgeregten K&uuml;nstler ein Stein vom Herzen fallen durfte, so dass gerade dieses Konzert an der Spree, das vorab ja f&uuml;r die CD- und DVD-Aufzeichnung auserkorenen worden war, trotz dieses Mankos, Dank der tausenden begeisterten Zuschauer und ihrer Gesangskraft, problemlos fortgesetzt werden konnte.<\/p>\n<p>Der nun folgende, poppig-folkige Rockschlager <strong>&bdquo;Go For Gold&ldquo;<\/strong> fungierte im Februar 2013 als eing&auml;ngige Er&ouml;ffnungshymne der 42. Alpinen Skiweltmeisterschaften im steirischen Schladming (aus der CD &bdquo;Home Sweet Home&ldquo;), an die der selbstironische, nach und nach kr&auml;ftig rockig aus der Haut fahrende Titelsong <strong>&bdquo;Mountain Man&ldquo;<\/strong> und die dritte Single aus eben jenem h&ouml;chst reputierlichen Studiowerk, das poporientiert vor sich swingende, inhaltlich mit vollster Absicht doppeldeutige Tanz-Schmankerl <strong>&bdquo;Hulapalu&ldquo;<\/strong>, anschlie&szlig;en, welches im Herbst 2015 hierzulande in den offiziellen Verkaufscharts bis auf Rang 13 steigen konnte.<\/p>\n<p>Der sprichw&ouml;rtliche &bdquo;VolksRock&rsquo;n&rsquo;Roll&ldquo; <strong>&bdquo;Fesche Madln&ldquo;<\/strong> (2009) &ndash; eine Art Hubert-von-Goisern-Akkordeonpunk ohne gr&uuml;nalternative Touch &ndash; geleitete nun &uuml;ber in denjenigen Abschnitt des Konzertes, der ausschlie&szlig;lich aus ruhigen, akustisch ausgekleideten Balladen bestand. So boten die lieblich-vertr&auml;umte, in der tiefsten Steiermark verwurzelte, putzig streicher- und akkordeonverzierte Folk-Ode auf Jahrhunderte alte, verlassene Waldh&uuml;tten, <strong>&bdquo;Das kleine Haus&ldquo;<\/strong> (aus &bdquo;Mountain Man&ldquo;), und die weitgehend nur vom filigran angeschlagenen Piano&nbsp; attestierte, positiv-hoffnungsvolle Sympathiebekundung f&uuml;r eine kleine, krebskranke Freundin des S&auml;ngers, <strong>&bdquo;Kleiner Schmetterling&ldquo;<\/strong> (2011), Zeit zum Innehalte, Res&uuml;mieren und Sinnieren.<\/p>\n<p>Der gro&szlig;st&auml;dtisch-kernige, n&auml;chtlich-verzierte, un&uuml;berh&ouml;rbar US-Romantic-Rock-beeinflusste &bdquo;Boss&ldquo;-trifft-&bdquo;Bon Jovi&ldquo;-Verschnitt <strong>&bdquo;Sie&ldquo;<\/strong> (2011) &ndash; &bdquo;Thunder Road&ldquo; meets &bdquo;In these Arms&ldquo; &ndash; und der grantelnde, in den Strophen erst mittels eines Blues-Swing-gem&auml;&szlig; vor sich klimpernden Boogie Pianos eingeleitete, im Refrain flinkest so rabiat-radikale, wie staubtrockene, berstend-feurige Up-Tempo-Rocker <strong>&bdquo;Die Beichte&ldquo;<\/strong> (2013) lotsten zum absoluten H&ouml;hepunkt des auf CD, DVD und Blue Ray festgehaltenen Berliner Konzertabends: Die unvermeidliche Abteilung &bdquo;Greatest Hits&ldquo; startete mit einer konsequent in der Geschwindigkeit angezogenen, &uuml;berdrehten Rockabilly-Auslegung der sagenumwobenen <strong>&bdquo;Zuckerpuppn&quot;<\/strong>. Dieser erst 2013 erstver&ouml;ffentlichte und bereits heute, nur drei Jahre sp&auml;ter, als formidabler Evergreen geltende, ganz und gar nicht zuckers&uuml;&szlig;e Hochglanz-Rock&rsquo;n&rsquo;Roll-Knaller m&uuml;ndete in den unschlagbaren, &uuml;berkandidelten 1957er-Rock&rsquo;n&rsquo;Roll-Standard <strong>&bdquo;Great Balls of Fire&ldquo;<\/strong> von US-Altmeister Jerry Lee Lewis, woraufhin Andreas und seine international besetzte Begleittruppe den stilbildenden, so treibenden, wie zickigen Gitarrenrocker <strong>&bdquo;Der VolksRock&rsquo;n&rsquo;Roller&ldquo;<\/strong> gen&uuml;sslich zelebrierten und opulent mit allen nur m&ouml;glichen Sperenzchen, von ellenlangem Drum-Solo, &uuml;ber eine quietschend-jazzige Trompeten-Einlage, bis hin zu symphonisch-&uuml;berzeichneten &bdquo;Sympathie for the Devil&ldquo;-Ch&ouml;ren, &uuml;ber zehn Minuten lang explosionsartig auswalzten.<\/p>\n<p>Im Zugabenteil ert&ouml;nte noch einmal &ndash; diesmal in einer gem&auml;chlicheren, schlagerhafteren Version &#8211; der Superhit <strong>&bdquo;I sing a Liad f&uuml;r Di&ldquo;<\/strong>, beinahe vollst&auml;ndig und ganze neun Minuten pausenlos, dirigiert seitens des ob seiner fulminanten Wahnsinnsshow nach &uuml;ber zwei Stunden v&ouml;llig ersch&ouml;pften Stars des Abends, vom nun v&ouml;llig ausgeflippten, aus dem H&auml;uschen geratenen Auditorium im &sbquo;Hexenkessel&lsquo; &bdquo;Mercedes-Benz-Arena&ldquo; gesungen, bevor, wiederum sehr entschlackt, akustisch und zerbrechlich, von Andreas solo am Piano umgesetzt, der authentische, innige und intensive lokalpatriotische Lobgesang auf das <strong>&bdquo;Steirerland&ldquo;<\/strong> (2009), das viertgr&ouml;&szlig;te &ouml;sterreichische Bundesland mit der Landeshauptstadt Graz, und der traurig-sentimentale, erneut sehr pers&ouml;nliche, von Grund auf ehrliche und zugleich so verhei&szlig;ungsvolle Abschiedsgru&szlig; <strong>&bdquo;Amoi seg&lsquo; ma uns wieder&ldquo;<\/strong> (2009) das durchgehend grandiose, hei&szlig;bl&uuml;tige, und von Anfang bis Ende vollends &uuml;berzeugende Konzertprogramm der &bdquo;Mountain Man&ldquo;-Tour besonnen und gedankenversunken beendeten.<\/p>\n<p>Als Bonustracks wurden der Doppel-CD (nicht der Doppel-DVD!) <strong>&bdquo;MOUNTAIN MAN &ndash; Live in Berlin&ldquo;<\/strong> vier Rarit&auml;ten hinzugef&uuml;gt, die unter der Leitung von Matthias &bdquo;Lematrix&ldquo; Roska, dem musikalischen Direktor, Gitarristen und Background-Vokalisten von Andreas&lsquo; Liveband, in Form eines &bdquo;kreativen Herumbl&ouml;delns&ldquo; unter dem Motto <strong><em>&bdquo;Berlin Nightsession&ldquo;<\/em><\/strong>, mit Unterst&uuml;tzung von zig Streich-, Blas, und Schlaginstrumenten, entstanden sind. Hierf&uuml;r wurden vier &bdquo;Mountain Man&ldquo;-Beitr&auml;ge ausgew&auml;hlt und vollkommen neuartig arrangiert: Die mutma&szlig;lich traumhafte <strong>&bdquo;K&ouml;nigin der Alpen&ldquo;<\/strong> erklingt als schw&uuml;lstig-laszives, lustvoll-mediterranes Swing-Jazz-Chanson, das abermals gender-kritische <strong>&bdquo;Mei Gro&szlig;vater hat gesagt :- )&ldquo;<\/strong> anvanciert zu einer juchzenden, feuchtfr&ouml;hlich-trinkfesten Folk-Hilly-Billy-Mixtur zwischen Irish Pub und Country Saloon; als profundes, glitzerndes Blues-\/Rock-Chanson voller Soul- und Jazz-Gef&uuml;hl genie&szlig;en wir das nun deftig-kochend bl&auml;serverst&auml;rkte, knapp sechsmin&uuml;tige Anti-Liebeslied <strong>&bdquo;Es wird alles wieder gut&ldquo;<\/strong>, w&auml;hrend die 1959 von Oscar Hammerstein und Richard Rodgers f&uuml;r deren Musical &bdquo;The Sound of Music&ldquo; komponierte Edelschnulze <strong>&bdquo;Edelwei&szlig;&ldquo;<\/strong>, mit neuem Text versehen, beschwingt, erholt, sorglos und entspannt f&uuml;r den &bdquo;Berlin Nightsession Mix&ldquo; ausgearbeitet wurde.<\/p>\n<p>Auf der zweiten Scheibe vorliegenden DVD-Sets befinden sich 3.30 Min lang Photo-Impressionen von Andreas&lsquo; Live-Aufwartung in Berlin, sowie die ungek&uuml;rzten Audioversionen s&auml;mtlicher 13 Titel des Studioalbums &bdquo;Mountain Man&ldquo;.<\/p>\n<p>&bdquo;VolksRock&rsquo;n&rsquo;Roll&ldquo; nennt der verschmitzt-schelmische, einerseits kulturpolitisch und auch allgemein weltanschaulich betont ,volksnah und b&uuml;rgerlich argumentierende, dabei jedoch stets kokett, draufg&auml;ngerisch, liebenswert machohaft, k&auml;mpferisch und maskulin agierende <strong>ANDREAS GABALIER<\/strong> seine ureigene Musikstilistik. Zu Beginn seiner Karriere mag eine betr&auml;chtliche Volkst&uuml;mlichkeit in Darbietung und Inszenierung seiner Lieder, rein aus musikalischer Hinsicht betrachtet, noch weitgehend &uuml;berwogen haben. Inzwischen jedoch erschafft der sympathische Grazer Bua zunehmend knalligen, von lauten, bluesdurchtr&auml;nkten E-Gitarren durchzogenen, nicht selten mit swingenden, flockrockigen Elementen angereicherten Rock&rsquo;n&rsquo;Roll in Bestform, der, alleine durch seine instrumentale Auskleidung und vokalistische Darbietung bedingt, international jederzeit konkurrenzf&auml;hig ist. Andreas Gabalier liefert anno 2016 geradlinigen Austrorock in Reinkultur; weit n&auml;her bei anarchisch losrockenden Landsleuten a la Ostbahn-Kurti, Hubert von Goisern, auch Wolfgang Ambros und Co., als bei z.B. den &bdquo;Seern&ldquo;, den &bdquo;Kastelruthern&ldquo; oder sonstigen Zipfelbuben. Betreffs textlicher Aussage und Intention bleibt sich Andreas Gabalier gottlob &ndash; aller Anfeindungen vonseiten abgehobener SP&Ouml;VP-Kreise, wie seitens der oft &uuml;berheblich-besserwisserisch auftretenden linksliberalen Kulturschickeria seines geliebten Heimatlandes zum Trotz &ndash; weiterhin treu.<\/p>\n<p><strong>&bdquo;MOUNTAIN MAN &ndash; Live in Berlin&ldquo; <\/strong>beweist eindrucksvoll, gewitzt und durchwegs von &uuml;berbordendem lausb&uuml;bischen Charme gepr&auml;gt, dass <strong>ANDREAS GABALIER<\/strong> von nun an endg&uuml;ltig zu den gro&szlig;en Rock(! &ndash; ja, Rock!)-Musikern und Rock&rsquo;n&rsquo;Roll-Entertainern seiner &ouml;sterreichischem Heimat gez&auml;hlt werden muss. Vorliegende Live-Doppel-CD und &ndash;Doppel-DVD bieten austrorockigen H&ouml;rgenuss pur, f&uuml;r die &bdquo;feschen Madeln&ldquo; unter uns, wie f&uuml;r m&auml;nnliche Freunde guter, handgemachter, urw&uuml;chsiger Rockmusik im Sinne der 60er, 70er und 80er Jahre, mal mit Blues-, Chanson-, Country-, Swing- und Jazz-Einsprengseln intelligent angereichert, schlichtweg f&uuml;r Menschen, die &ndash; musikalisch, wie inhaltlich &ndash; <strong>&bdquo;A eigne Meinung&ldquo;<\/strong> haben und zu derselben auch unverbr&uuml;chlich stehen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/gab_liveausberlin.jpg\" style=\"width: 342px; height: 512px;\" \/><\/p>\n<p>Holger St\u00fcrenburg, 06.\/07. April 2016<br \/>http:\/\/www.universal-music.de\/company\/umg\/electrola<br \/>http:\/\/www.andreas-gabalier.at\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lesen Sie HIER die ausf\u00fchrliche Kritik &#8230;:\u00a0 Am 07. 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