{"id":78445,"date":"2016-04-15T00:00:00","date_gmt":"2016-04-15T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=78445"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"MATTHIAS-REIM-Das-grosse-smago-78444","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop-schlager\/MATTHIAS-REIM-Das-grosse-smago-78444\/","title":{"rendered":"MATTHIAS REIM <br \/>Das gro\u00dfe smago! Exklusiv-Interview mit Matthias Reim!"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Matze&#8220; Reim stand smago! Chefredakteur Andy Tichler Rede und Antwort &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>KLEINES VORWORT &#8211; BITTE BEACHTEN SIE,<\/strong> dass ein Teil dieses Interviews, das smago! Chefredakteur Andy Tichler mit Matthias Reim gef&uuml;hrt hat, bis auf Weiteres<strong> <\/strong>exklusiv f&uuml;r das Magazin &quot;Herzschlager&quot; von M&Uuml;LLER Multimedia zur Ver&ouml;ffentlichung bestimmt sind.<\/p>\n<p>Matthias&#39; Antworten auf die Fragen <em>&quot;Der (neue) Albumtitel &bdquo;Phoenix&ldquo; ist selbsterkl&auml;rend, nur: Sollte die CD urspr&uuml;nglich nicht &#39;Drei Akkorde und die Wahrheit&#39; hei&szlig;en?&quot;, &quot;Was f&uuml;r ein Gef&uuml;hl ist es f&uuml;r den Musiker Matthias Reim, dass sich sogar die deutsche Handball-Nationalmannschaft zu Ihren Songs bekennt?&quot; und &quot;Kann&nbsp; es sein, dass bei dem Titel &#39;Stoppschild&#39; kompositorisch ein bisschen der &#39;Verdammt, ich lieb dich&#39; Gaul mit Ihnen durchgegangen ist?&quot;<\/em> k&ouml;nnen Sie exklusiv im aktuellen &quot;Herzschlager&quot; Heft, das kostenlos in allen M&Uuml;LLER Multimedia M&auml;rkten ausliegt, nachlesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Lieber Matthias Reim, wir beamen uns zun&auml;chst einmal 25 &#8211; 31 Jahre zur&uuml;ck &#8230;: Zwischen Ihrer ersten Single &bdquo;Von fernen Sternen&ldquo; (1984) und &bdquo;Verdammt, ich lieb dich&ldquo; (1990) liegen ganze 6 Jahre. Wieso war der S&auml;nger Matthias Reim so lange Zeit aus Eis gelegt?<\/strong><\/p>\n<p>Der Titel war ein solcher Flop! Ich brauchte bei einer Plattenfirma noch nicht einmal mehr anzurufen Es sei denn, die riefen mich an und fragten mich, ob ich vielleicht Bernhard Brink produzieren k&ouml;nnte oder einen Song f&uuml;r einen Kollegen h&auml;tte. Als Interpret hat mich keiner mehr gesehen. Ich mich auch nicht.<\/p>\n<p><strong>Stimmt es, dass Sie ganz zu Beginn Ihrer Karriere sogar einmal mit Ralph Siegel zusammengearbeitet haben?<\/strong><\/p>\n<p>Das war der Siegel Musikverlag. Die hatten mich mal live gesehen mit meiner Band und hatten ein Projekt, das via Siegel zum Grand Prix geschickt werden sollte. Damals gab es noch diese Jury-Auswahlverfahren. Der Song ist aber Gott sei Dank nicht reingekommen. Aber so fing die Verbindung zum Siegel Musikverlag an, die mir dann einige Songproduktionen finanziert haben. Ich war ja Student, ich hatte nichts. Mit Ralph Siegel hatte ich eigentlich erst sp&auml;ter zu tun. Es war in der Zeit mit &bdquo;Verdammt, ich lieb dich&ldquo;, wo man sich kennenlernte und er gleich sagte: &bdquo;Du hast doch mal ein paar Songs mit unserem Verlagsleiter Joachim Neubauer ein paar Sachen zusammengemacht&ldquo;.<\/p>\n<p><strong>Inwieweit kann Wim Thoelke (&bdquo;Der Gro&szlig;e Preis&ldquo;) als einer der ganz gro&szlig;en Geburtshelfer von &bdquo;Verdammt, ich lieb dich&ldquo; bezeichnet werden?<\/strong><\/p>\n<p>Das war er bestimmt, weil Wim Thoelke und sein Redakteur den Mut hatten einenunbekannten S&auml;nger mit einem unbekannten Song in die Sendung zu nehmen. Ich war ein Niemand, ich konnte nichts, ich konnte noch nicht mal im Fernsehen auftreten. Ich konnte gar nichts &ndash; au&szlig;er, dass ich einen Song geschrieben hatte, der anscheinend die Menschen- schon bevor der Titel ein Hit war &#8211; so irritiert und bewegt hat, dass er gesagt hat: &bdquo;Das machen wir einfach mal&ldquo;. Diese Sendungen hatten damals Einschaltquoten, von denen k&ouml;nnen wir heute nur tr&auml;umen. Es waren 10, 12 oder 14 Millionen, die diese Sendung gesehen haben. Direkt nach Wim Thoelke kam ich sofort als Neuvorstellung in die ZDF- Hitparade. Und danach ging das Ding einfach durch die Decke. Auch die &bdquo;Hitparade&ldquo; hatte damals Einschaltquoten, die heute vielleicht noch ein Florian Silbereisen hat.<\/p>\n<p><strong>Haben Sie eigentlich wieder Kontakt zu Bernd Dietrich, dem Co-Autor von u. a. &bdquo;Verdammt, ich lieb dich&ldquo; oder besteht zwischen Ihnen nach wie vor eine &bdquo;Kontaktsperre&ldquo;?<\/strong><\/p>\n<p>Nein, keine Kontaktsperre. Das ist so lange her. Wir haben uns nicht allzu viel zu sagen. Es ist immer sehr kompliziert mit ihm. Das ist mir zu anstrengend.<\/p>\n<p><strong>Handelt es sich bei dem Titel &bdquo;Marie&ldquo; um eine versteckte &bdquo;Liebeserkl&auml;rung&ldquo; an Marie, Ihre gemeinsame Tochter mit Michelle?<\/strong><\/p>\n<p>Aber nein, absolut nicht! Sie war zu Weihnachten bei mir. Ich habe ihr den Song vorgespielt. Sie erschrak: &bdquo;Papa meinst Du mich?&ldquo; &ndash; &bdquo;Schatzilein, nein! Aber Dein Name klingt einfach so musikalisch&ldquo;. Eigentlich wollte ich die Geschichte ein bisschen anders erz&auml;hlen. Der Song hat sich beim Schreiben einfach anders entwickelt. Ich wollt die Liebe erkl&auml;ren zu einer Frau, mit der ich nicht die gleiche Sprache spreche. Eine Franz&ouml;sin. Ich spreche kein Franz&ouml;sisch, und sie spricht kein Deutsch. Diese Verquickung. Das war eigentlich die Story. Was dann dabei herauskommen ist, ist eigentlich auch eine sehr sch&ouml;ne Variante der Liebe. Wenn Du sagst: &bdquo;Du nervst, Du benutzt mich, ich wei&szlig; das, ich hasse Dich, Du gehst mir so auf den Sack, aber ich kann nicht ohne Dich, Ich will nicht ohne Dich &hellip;&ldquo; &#8211; sch&ouml;n. F&uuml;r mich eine meiner Lieblingsnummern auf dem Album.<\/p>\n<p><strong>1993 sind Sie f&uuml;r einige Zeit nach Florida ausgewandert. Eine Art Flucht?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, auf jeden Fall. Es war mir zu viel. Es war eine andere Popularit&auml;t, als ich sie heute habe. Es fing ja auch mit einer extremen BRAVO-Pr&auml;senz. Und die BRAVO-Pr&auml;senz ist keine witzige Pr&auml;senz. Das sind kreischende Teenager, die 300-, 400-k&ouml;pfig auf Deinem Hauszaun sitzen auf Dich warten, Deine Garagenausfahrt blockieren und wenn du nur am Fenster erscheinst in hysterisches Kreischen verfallen. Das ist komisch. Du konntest keine Jeans kaufen gehen im Kaufhaus. Du konntest keinen normalen Schritt machen. Denn wenn Dich ein Teenie entdeckt hatte, waren es nach zehn Minuten drei&szlig;ig, die kreischend hin und her gelaufen sind, dass die Security kam und sagte &bdquo;Herr Reim, k&ouml;nnten Sie bitte aufh&ouml;ren Ihre Fans mit ins Kaufhaus zu bringen?&ldquo;. Ich sagte: &bdquo;Ich mach doch &uuml;berhaupt nichts, ich wollte &#39;ne Jeans!&ldquo;. Mir ist das alles ein bisschen too much. Ich wollte aber auch all das tun, was ich vorher nicht getan habe. Ich wollte reisen, ich wollte Dinge entdecken und war auf der Suche nach einem Punkt, wo ich wieder die Ruhe, die ich vorher hatte, wiederfinden konnte. Amerika war eigentlich eher ein Zufall.<\/p>\n<p><strong>Darf man fragen, wie er Ihrem behinderten Sohn Bastian geht?<\/strong><\/p>\n<p>Den halte ich komplett aus den Medien raus. Auch in der Absprache mit den &Auml;rzten und der Mutter.<\/p>\n<p><strong>Auf Ihrer letzten Tour hatten Sie Ihre Chors<em>&auml;ngerinnen<\/em> durch zwei Chor<em>s&auml;nger<\/em> ausgetauscht &hellip; Andere S&auml;nger schm&uuml;cken sich gerne mit ihren Chors&auml;ngerinnen &hellip;<\/strong><\/p>\n<p>Das hat den Hintergrund, dass ich anfing, auf den Platten, die ich machte, immer m&auml;nnliche Stimmen einzubauen. Schon seit ein paar Jahren machte ich keine Frauench&ouml;re mehr wie fr&uuml;her. Das gew&ouml;hnte ich mir ab, und stellte fest, dass der Sound von M&auml;nnern, wenn sie denn auch den Rock-Tenor &uuml;ber mir singen k&ouml;nnen, mehr Druck gibt.<\/p>\n<p><strong>Wie stehen Sie heute zu Ihren &bdquo;alten Hits&ldquo;?<\/strong><\/p>\n<p>Wir m&uuml;ssen uns immer auch ein bisschen erneuern. Wir k&ouml;nnen nicht jedes Mal dasselbe spielen. Meine Show kann ich schon erweitern: Ich kann sie musikalischer gestalten, ich kann die Musik mal leise machen. Aber: Von drei&szlig;ig Songs muss ich zwanzig spielen, die die Menschen immer wieder h&ouml;ren wollen. Da komme ich nicht darum herum. Ich kann zwar 1, 2, 3 Titel ersetzen, aber ich kann bestimmte Songs nicht weglassen, weil die Leute eben auch kommen, um die alten Songs zu h&ouml;ren.<\/p>\n<p><strong>Was sagen Sie dazu, dass auch Ihr Duett-Titel &bdquo;Idiot&ldquo; mit Michelle ein derart langlebiger Hit ist?<\/strong><\/p>\n<p>Dass das so zum Kult-Hit geworden wird, freut mich. Und ich werde &bdquo;Idiot&ldquo; auch bei den &bdquo;Schlager-Starparaden&ldquo;, wenn Michelle mit dabei ist, immer mit ihr zusammen machen. Denn die Leute freuen sich in dem Moment. Und ich finde, 15 Jahre nach Ende einer Beziehung kann man sich in den Arm nehmen und sagen &bdquo;Na, Du bl&ouml;de Kuh?&ldquo; und sie &bdquo;Na, Du doofer Ochse?&ldquo;. Unsere Beziehung ist sehr herzlich. Und der Song Inzwischen eine gewisse &bdquo;Schmunzel-Legende&ldquo;.<\/p>\n<p>smago! top-exklusiv<br \/>http:\/\/www.universal-music.de\/company\/umg\/electrola<br \/>http:\/\/matthiasreim.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Matze&#8220; Reim stand smago! 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