{"id":77200,"date":"2016-05-21T00:00:00","date_gmt":"2016-05-21T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=77200"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"smago-INFORMIERT-Rundfunkrat-sp-77199","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/smago-INFORMIERT-Rundfunkrat-sp-77199\/","title":{"rendered":"smago! INFORMIERT <br \/>Rundfunkrat spricht sich gegen Senkung des Rundfunkbeitrags aus und unterst\u00fctzt NDR Pl\u00e4ne f\u00fcr Schlagerradio!"},"content":{"rendered":"<p>Kommt jetzt Bewegung in die Bude &#8230;?\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der NDR Rundfunkrat hat sich in seiner Sitzung am Freitag, 20. Mai, in Hamburg u. a. eingehend &uuml;ber die Planungen des Senders f&uuml;r ein digitales Schlagerradio informiert. Es soll den bisher ausgestrahlten automatisierten Ansagedienst NDR Traffic ersetzen. Mit seinem Schlagerangebot, das via DAB+ und &uuml;ber das Internet &uuml;bertragen werden soll, m&ouml;chte der NDR dem Geschmack der Freunde deutschsprachiger Schlagermusik Rechnung tragen. Dieser Personenkreis ist nach den Erkenntnissen der Medienforschung in den zur&uuml;ckliegenden Jahren zwar kleiner geworden, dennoch gibt es nach wie vor ein gewisses H&ouml;rerpotenzial f&uuml;r den deutschen Schlager. Nach den Vorstellungen des NDR soll das geplante Schlagerradio unter gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glicher Nutzung von Synergien und geringem Aufwand weitgehend automatisiert betrieben werden. Voraussetzung f&uuml;r die Realisierung des Vorhabens ist eine entsprechende &Auml;nderung des NDR Digitalradio-Staatsvertrags. Dazu ist die Zustimmung der vier Parlamente der NDR Staatsvertragsl&auml;nder notwendig.<\/p>\n<p>Ursula Th&uuml;mler, Vorsitzende des NDR Rundfunkrats: &quot;Das vom NDR geplante digitale Schlagerradio ist eine sinnvolle Erg&auml;nzung der Angebotspalette. Besonders bedeutsam aus Sicht des Rundfunkrats ist, dass auch aktuelle Information im Schlagerradio angeboten wird. Die Pl&auml;ne sehen vor, dass das digitale Zusatzangebot jeweils zur vollen Stunde Nachrichtensendungen aus bestehenden Programmen &uuml;bernimmt.&quot;<\/p>\n<p>Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Rundfunkratssitzung war die Diskussion &uuml;ber den 20. KEF-Bericht. Der Rundfunkrat sprach sich gegen die Empfehlung der KEF aus, den Rundfunkbeitrag auf 17,20 Euro abzusenken. Das Gremium pl&auml;dierte stattdessen daf&uuml;r, den Beitrag bei 17,50 Euro zu belassen und Mehrertr&auml;ge auf einem Sperrkonto auszuweisen. Eine entsprechende Forderung hatte bereits die ARD-Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) auf ihrer Sitzung am 18.\/19. April beim RBB in Potsdam erhoben.<\/p>\n<p>Ursula Th&uuml;mler, Vorsitzende des NDR Rundfunkrats: &quot;Den Beitragszahlern br&auml;chte eine Senkung um einen Cent pro Tag keine nennenswerte Entlastung. W&uuml;rde dem KEF-Vorschlag gefolgt, den Beitrag jetzt zu senken, k&auml;me auf die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger vier Jahre sp&auml;ter wom&ouml;glich eine umso kr&auml;ftigere Erh&ouml;hung zu. Sie w&auml;re kaum zu vermitteln. Ein stabiler Beitrag hingegen w&uuml;rde die Programmqualit&auml;t des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks langfristig sichern.&quot;<\/p>\n<p>Der Rundfunkrat befasste sich au&szlig;erdem mit der Recherchekooperation von NDR, WDR und S&uuml;ddeutscher Zeitung. Der Journalist Georg Mascolo, der die themenbezogene Zusammenarbeit investigativer Redaktionen der drei Partner leitet, erl&auml;uterte dem Gremium die Arbeitsweise der Kooperation. In j&uuml;ngerer Zeit machte die Kooperation u. a. durch die Beteiligung an der Ver&ouml;ffentlichung der &quot;Panama Papers&quot; von sich reden. Besondere Aufmerksamkeit erhielten auch die Berichterstattung der Recherchekooperation &uuml;ber den VW-Abgasskandal und &uuml;ber die so genannten Swissleaks. NDR und S&uuml;ddeutsche Zeitung arbeiten bereits seit vielen Jahren themenbezogen zusammen.<\/p>\n<p>Ursula Th&uuml;mler, Vorsitzende des NDR Rundfunkrats: &quot;Immer wieder findet die gemeinsame investigative Arbeit von Journalisten des NDR, WDR und der S&uuml;ddeutschen Zeitung bundesweite Beachtung. Der Rundfunkrat sieht in Kooperationen wie dieser eine St&auml;rkung des Journalismus. Gut recherchierte Geschichten sind eine wesentliche Voraussetzung f&uuml;r Akzeptanz und Glaubw&uuml;rdigkeit des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks.&quot;<\/p>\n<p>Weiteres Thema der Rundfunkratssitzung am 20. Mai war der Abschluss eines Koproduktionsvertrags zwischen dem NDR und dem federf&uuml;hrenden WDR &uuml;ber die Fortsetzung der ARD-Gemeinschaftsproduktion &quot;Lindenstra&szlig;e&quot;. Der NDR Rundfunkrat stimmte einer Verl&auml;ngerung des Serienklassikers f&uuml;r drei weitere Staffeln zu. Auf der Tagesordnung des Rundfunkrats standen au&szlig;erdem die Programmbeschwerden von sechs Zuschauern. Deren insgesamt zw&ouml;lf Beschwerden waren zuvor im Rechts- und Eingabenausschuss oder im Programmausschuss behandelt worden. Der Rundfunkrat sah die staatsvertraglich festgelegten Programmgrunds&auml;tze in keinem Fall verletzt und wies die Beschwerden ab.<\/p>\n<p>NDR (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.ndr.de\/<br \/>http:\/\/www.ndr.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommt jetzt Bewegung in die Bude &#8230;?\u00a0 Der NDR Rundfunkrat hat sich in seiner Sitzung am Freitag, 20. 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