{"id":76252,"date":"2016-06-21T00:00:00","date_gmt":"2016-06-21T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=76252"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"PETER-ALEXANDER-smago-Serie-Sch-76251","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/PETER-ALEXANDER-smago-Serie-Sch-76251\/","title":{"rendered":"PETER ALEXANDER <br \/>smago! Serie &quot;Schlager-R\u00fcckblick &quot;Vor 40 Jahren&quot; von Stephan Imming &#8211; Teil 60: &quot;Die kleine Kneipe&quot; (4\/9):  &quot;Weitere gro\u00dfe Hits bei der Plattenfirma Polydor&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Die gro\u00dfe smago! exklusive Peter-Aleander-Serie zum 90. Geburtstag des Show-Mammuts! (Peter der Gro\u00dfe w\u00e4re am 30.06.2016 90 Jahre alt geworden!)\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der erste Film der 1960er Jahre war &bdquo;<strong>Ich z&auml;hlte t&auml;glich meine Sorgen<\/strong>&ldquo;. Der zugeh&ouml;rige Titelsong wurde bereits Ende 1959 ver&ouml;ffentlicht, es handelt sich um die deutsche Version des <em>Guy Mitchell<\/em> Hits &bdquo;Heartaches By the Number&ldquo;. Der Schlager war die erste Notiz Peters in der vom Musikmarkt erhobenen offiziellen Hitparade &ndash; er wurde ein sehr gro&szlig;er Erfolg und kam bis auf Platz 2 der Liste. Den deutschen Text zu dem Lied schrieb der damals sehr popul&auml;re RTL-Moderator Camillo Felgen unter seinem Pseudonym &bdquo;<em>Jean Nicolas<\/em>&ldquo; (eigentlich sein zweiter und dritter Vorname). Genau in dieser Zeit verfasste er &uuml;brigens auch den Text zur B-Seite von <em>Udo J&uuml;rgens<\/em> erstem Hit &bdquo;Jenny&ldquo; (er schrieb den Text von &bdquo;Wo mag die Liebe sein?&ldquo;). Das zweite Lied aus dem Film (&bdquo;<strong>Bim Bam Bumerang<\/strong>&ldquo;) schaffte es &bdquo;nur&ldquo; in die Top-40 der Verkaufsbestenliste 1960.<\/p>\n<p>Der n&auml;chste Alexander-Film wurde ausnahmsweise nicht nach einem Hit von &bdquo;Peter dem Gro&szlig;en&ldquo; benannt, sondern nach einem Lied des <em>Hazy-Osterwald-Sextetts<\/em>: &bdquo;Kriminaltango&ldquo;. Peter trug in dem Film u. a. die Songs &bdquo;<strong>Stra&szlig;e meiner Lieder<\/strong>&ldquo; (die A-Seite war eigentlich die deutsche Version des <em>Teddy-Reno<\/em>-Hits &bdquo;<strong>Libero<\/strong>&ldquo;, der damit 1960 bei den San Remo-Festspielen erfolgreich teilnahm &ndash; das Publikum machte aber die B-Seite zum Hit) und &bdquo;<strong>Mille Mille Baci<\/strong>&ldquo; vor.<\/p>\n<p><em>Hans Carste<\/em> (unter seinem Pseudonym &bdquo;<em>Bob Winther<\/em>&ldquo;) und <em>Ernst Bader<\/em> schrieben Peters n&auml;chsten Schlager: &bdquo;<strong>Komm bald wieder<\/strong>&ldquo; &ndash; im Herbst 1960 kam das Lied in die deutsche Top-20-Liste.<\/p>\n<p>Ein gro&szlig;er und &uuml;ber Jahrzehnte lang anhaltender Erfolg des Jahres 1960 war f&uuml;r Peter Alexander die moderne Verfilmung der <em>Ralph-Benatzky<\/em>-Operette &bdquo;Im Wei&szlig;en R&ouml;ssl&ldquo;. In der deutsch-&ouml;sterreichischen Koproduktion f&uuml;hrte <em>Werner Jacobs<\/em> Regie, Alexander spielte an der Seite von <em>Waltraut Haas, Gunther Philipp<\/em> und <em>Karin Dor.<\/em> In damaligen Pressemeldungen war zu lesen: &bdquo;<em>Es gibt wieder ein deutsches Film-Traumpaar<\/em>&ldquo; in Bezug zu Waltraut Haas und Peter Alexander, die beide nat&uuml;rlich &Ouml;sterreicher waren.<\/p>\n<p>1908 schrieb <em>Victor Hollaender<\/em> die Revue &bdquo;Auf ins Metropol&ldquo;. Das &bdquo;<strong>Schaukellied<\/strong>&ldquo; aus dieser Revue hat es Peter Alexander so angetan, dass er es 1960 neu aufnahm und in die Hitparaden f&uuml;hrte (Top-20). Zwei Jahre sp&auml;ter wurde das Lied auch auf der ersten LP von Peter Alexander verkoppelt, die in die Verkaufs-Hitparade kam (&bdquo;Peter Alexander singt Melodien zum Verlieben&ldquo;). Diese empfehlenswerte LP wurde 2015 im Rahmen der tollen &bdquo;Originale&ldquo;-Reihe der Universal neu auf CD ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>Ende 1960 hatte das damalige Rock&rsquo;n&rsquo;Roll-Idol <em>Elvis Presley<\/em> einen romantischen Hit namens &bdquo;Are You Lonesome Tonight&ldquo;. <em>Kurt Feltz<\/em> schrieb darauf einen deutschen Text &ndash; &bdquo;<strong>Bist Du einsam heut Nacht<\/strong>&ldquo; wurde ein gro&szlig;er Top-5-Erfolg f&uuml;r Peter Alexander. Das Original stemmte &uuml;brigens bereits aus dem Jahre 1926, schon damals f&uuml;hrte <em>Charles Hart<\/em> die Melodie zum Erfolg.<\/p>\n<p>Schwungvoller ging es im n&auml;chsten Film von Alexander zu &ndash; &bdquo;Die Abenteuer des Grafen Bobby&ldquo; waren ein echter Kassenschlager. Gemeinsam mit <em>Bill Ramsey<\/em> sang er in dem Film &bdquo;<strong>Immer zieht es mich zu ihr (Let&rsquo;s Go! Let&rsquo;s Go! Let&rsquo;s Go!)<\/strong>&ldquo;, dabei handelt es sich um die deutsche Version des Lieds &bdquo;Let&rsquo;s Go! Let&rsquo;s Go! Let&rsquo;s Go! von <em>Hank Ballard &amp; the Midnighters<\/em>, der deutsche Text stammt erneut von <em>Kurt Feltz<\/em>. Die B-Seite, &bdquo;<strong>Missouri-Cowboy<\/strong>&ldquo;, ebenfalls ein Duett mit <em>Bill Ramsey<\/em>, war erfolgreicher und wurde ein Top-10-Hit in Deutschland.<\/p>\n<p>Auch der &bdquo;Valse Musette&ldquo; &bdquo;<strong>Paris ist eine Reise wert<\/strong>&ldquo; stammt aus dem ersten Graf-Bobby-Film. Imposant ist der Name des Textdichters: &bdquo;<em>Karl Ludwig H&auml;nchen<\/em>&ldquo;. Wer meint, das sei wieder eines der vielen originellen Pseudonyme, irrt &ndash; <em>H&auml;nchen<\/em> war damals u. a. Pressefotograf und eben auch Schlagertexter. Ein weiterer bekannter Name war an dem Lied beteiligt &ndash; der Karnevalsmusiker <em>Jupp Schmitz<\/em> war ebenfalls Co-Autor des Liedes. Dritter im Bunde war &#8211; wie so oft &#8211; <em>Kurt Feltz<\/em>.<\/p>\n<p>Nach dem gro&szlig;en Erfolg der Operetten-Verfilmung &bdquo;Im wei&szlig;en R&ouml;ssl&ldquo; ging man den Weg entsprechend weiter und nahm sich diesmal der Operette &bdquo;Saison in Salzburg&ldquo; von <em>Fred Raymond <\/em>an &ndash; 1961 spielte Peter Alexander erneut an der Seite von <em>Waltraut Haas<\/em> und <em>Gunther Philipp<\/em>. Als Single aus dem Film wurde &bdquo;<strong>Und die Musik spielt dazu<\/strong>&ldquo; ausgew&auml;hlt, diesmal begleitete wieder das Orchester <em>Kurt Edelhagen<\/em> die <em>Kurt-Feltz<\/em>-Produktion, die in die Top-30 der Single-Charts kam.<\/p>\n<p>Kurz darauf wurde wieder eine Coverversion ver&ouml;ffentlicht &ndash; auf <em>Ricky Nelsons<\/em> Hit &bdquo;Traveling Man&ldquo; textete <em>Kurt Feltz<\/em> &bdquo;<strong>Der Gitarrentramp<\/strong>&ldquo; &ndash; es reichte erneut f&uuml;r einen kleinen Top-30-Hit.<\/p>\n<p>Anfang 1962 wurde das Lied eines damals jungen Komponisten ver&ouml;ffentlicht. <em>Christian Bruhn<\/em>, der gerade mit <em>Peter Meisel<\/em> die &bdquo;Hansa Musik Produktion&ldquo; und den Verlag &bdquo;Edition Intro&ldquo; gegr&uuml;ndet hatte, warf einen seiner ersten Schlager &bdquo;<strong>Tanz mit mir<\/strong>&ldquo;, getextet von <em>Georg Buschor<\/em>, ins Rennen und verhalf so seinem jungen Verlag zu einem der ersten Erfolge (Top 40). Verleger <em>Peter Meisel<\/em> hatte &uuml;brigens schon die deutschen Rechte zu &bdquo;Heartaches By the Number&ldquo; inne, so dass auch der &bdquo;Sorgen&ldquo;-Song dem umtriebigen Berliner Verlag zugute kam.<\/p>\n<p>Nach dem gro&szlig;en Erfolg des ersten Graf Bobby-Film lag nahe, einen zweiten Teil zu produzieren. Erneut an der Seit von <em>Gunther Philipp<\/em> hie&szlig; es 1962: &bdquo;Das s&uuml;&szlig;e Leben des Grafen Bobby&ldquo;.&nbsp; Sowohl der &bdquo;<strong>Badewannentango<\/strong>&ldquo; (erneut von einem Karnevalskomponisten komponiert, diesmal von <em>Gerhard Jussenhoven,<\/em> getextet von <em>Joachim Relin<\/em> (&bdquo;<em>weckt in der Wanne das Kind im Manne<\/em>&ldquo;)&ndash; begleitet von <em>Kurt Edelhagen<\/em>) als auch das romantische &bdquo;<strong>Wenn erst der Abend kommt<\/strong>&ldquo; wurden zu gro&szlig;en Erfolgen. Letztgenannter Titel war wieder die Eindeutschung eines <em>Elvis-<\/em>Hits &ndash; den deutschen Text zu &bdquo;I&rsquo;m Yours&ldquo; schrieb <em>Kurt Feltz<\/em>, die Nummer wurde ein gro&szlig;er Hit (Top 10).<\/p>\n<p>Nachdem zu Anfang der Polydor-&Auml;ra mit &bdquo;Das s&uuml;&szlig;e M&auml;di&ldquo; schon einmal ein Lied der <em>Ames-Brothers<\/em> gecovert wurde, war es 1962 wohl wieder Zeit, eine deutsche Version aus deren Repertoire herauszubringen, wobei vermutlich ausschlaggebend war, dass auch <em>Elvis <\/em>den Song 1961 neu herausbrachte. Man entschied sich daher f&uuml;r &bdquo;Sentimental Me&ldquo; &ndash; <em>Kurt Feltz<\/em> machte daraus die &bdquo;<strong>Mondschein Melodie<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p>In ungew&ouml;hnlicher Zusammenarbeit entstand die n&auml;chste Single Peter Alexanders &ndash; erstmals coverte er das Lied eines Franzosen. Aus <em>Charles Aznavours<\/em>&lsquo; &bdquo;Un Mexicain&ldquo; machte Kurt Feltz &bdquo;<strong>Brauner Senor Mexicano<\/strong>&ldquo;. Das Lied sang Alexander im Duett mit <em>Bill Ramsey<\/em>, auf dem Label der Single ist auch noch das <em>Hazy-Osterwald-Sextett<\/em> als Interpret mit angegeben.<\/p>\n<p>Weitere erfolgreiche Filme des Jahres 1962 waren die Verfilmung der <em>Friedrich-Schr&ouml;der<\/em>-Operette &bdquo;Hochzeitsnacht im Paradies&ldquo; &ndash; erneut an der Seite von <em>Waltraut Haas<\/em> und <em>Gunther Philipp<\/em> (in weiteren Rollen wirkten u. a. <em>Marika R&ouml;kk<\/em> und <em>Alice &amp; Ellen Kessler<\/em> mit) und der <em>Franz-Lehar<\/em>-Operette &bdquo;Die lustige Witwe&ldquo; (mit <em>Gunther Philipp<\/em> und <em>Karin H&uuml;bner<\/em>, die damals als Darstellerin der Eliza Doolittle im Musical &bdquo;My Fair Lady&ldquo; sehr gro&szlig;e Erfolge feierte.<\/p>\n<p>In jenem Jahr begann Peter Alexander sich auch als LP-K&uuml;nstler einen Namen zu machen, seine LP &bdquo;Wiener Spazierg&auml;nge&ldquo; hielt sich z. B. weit &uuml;ber zwei Jahre (!) in den deutschen LP-Charts. Am 26. Dezember 1963 wurde im WDR dazu auch seine erste Fernsehshow unter der Regie von <em>Fred Kraus<\/em> produziert: &bdquo;Spazierg&auml;nge in Wien&ldquo;.<\/p>\n<p>1963 schloss sich dann der Spielfilm &bdquo;Der Musterknabe&ldquo; an. Neben <em>Gunther Philipp<\/em> stand diesmal <em>Conny Froboess<\/em> mit Peter Alexander vor der Kamera. Die beiden sangen in dem Film ein Duett &bdquo;<strong>Verliebt, verlobt, verheiratet<\/strong>&ldquo;, das die Plattenbosse damals ins Schwitzen brachte: W&auml;hrend Peter Alexander bei der Polydor unter Vertrag war, sang <em>Conny<\/em> f&uuml;r EMI Electrola. Kurzerhand wurde die Single bei beiden Labels vertrieben, wobei interessanterweise nur die Polydor <em>Conny<\/em>s Nachnamen &bdquo;<em>Froboess<\/em>&ldquo; richtig schrieb (mit &bdquo;ss&ldquo;), die Electrola hingegen mit &bdquo;&szlig;&ldquo; &ndash; das k&ouml;nnte allerdings daran liegen, dass fast alle vorherigen Aufnahmen <em>Connys <\/em>bei der Electrola ohne Nachnamen auf Cover und Label ver&ouml;ffentlicht wurden. &ndash; So oder so wurde das Lied ein sch&ouml;ner Top-10-Hit. Im Film wurde ebenfalls noch mal Peters &bdquo;<strong>Wenn erst der Abend kommt<\/strong>&ldquo; pr&auml;sentiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch zum <em>Conny<\/em>-Duett hat Autor <em>Andr&eacute; Port le Roi<\/em> kritisch-bissige Anmerkungen: &bdquo;<em>Nur war Peter Alexander inzwischen 37 Jahre alt und wirkte neben der kecken Conny Froboess, mit damals 20 Jahren, noch nicht einmal vollj&auml;hrig, &uuml;beraltert und unglaubw&uuml;rdig. Die Nachkriegszeit mit ihrem M&auml;nnermangel, als jeder Junggeselle unter Vierzig und ohne gr&ouml;&szlig;ere Kriegsverletzung als Hahn im Korb galt und, in ihrer Eigenschaft als Versorger, &bdquo;gestandene&ldquo; &ndash; sprich &auml;ltere &ndash; M&auml;nner als das Ideal galten, war endg&uuml;ltig vorbei.<\/em>&ldquo; &ndash; Na, so ganz &bdquo;vorbei&ldquo; scheint die Zeit 1963 noch nicht gewesen zu sein angesichts des gro&szlig;en Erfolges des Schlagers&hellip;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Parallel zum n&auml;chsten Kinofilm, &bdquo;Charleys Tante&ldquo;, ein Remake der Verwechslungskom&ouml;die &ndash; zuletzt hatte <em>Heinz R&uuml;hmann<\/em> die Rolle besetzt &ndash; erschien die n&auml;chste Single &bdquo;<strong>Bambola<\/strong>&ldquo; mit nur m&auml;&szlig;igem Erfolg (Top 30).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weit besser lief es mit dem von <em>Hagen Galatis<\/em> und <em>Kurt Feltz<\/em> geschriebenen romantischen Schlager &bdquo;<strong>Nachts h&ouml;r&lsquo; ich immer alle Uhren schlagen<\/strong>&ldquo;. Der Schlager war das Zugpferd einer ungew&ouml;hnlichen, 1963 erschienenen LP namens &bdquo;Piccolo Party&ldquo;. Das besondere an dieser &bdquo;Potpourri&ldquo;-LP ist, dass die einzelnen Lieder, die Alexander teils mit Kollegen singt, per &Uuml;berleitungen miteinander verbunden sind. Als zweite Auskopplung aus der LP diente das Duett mit <em>Swen Jenssen<\/em> &bdquo;<strong>Eine Lederhose braucht keine B&uuml;gelfalten<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der letzte Film des Jahres 1963 war &bdquo;Schwejks Flegeljahre&ldquo;, den Peter in Interviews oft als seinen Lieblingsfilm bezeichnete. Das Jahr 1964 startete Peter Alexander in Sachen Kino erneut an der Seite von <em>Conny Froboess<\/em> &ndash; Motto diesmal: &bdquo;Hilfe, meine Braut klaut&ldquo;. In dem Lied aus dem Film gibt er ganz den &bdquo;Frauenversteher&ldquo;: &bdquo;<strong>Was Frauen tr&auml;umen<\/strong>&ldquo; war ein Top-15-Erfolg &ndash; auch privat winkte ihm damals das Gl&uuml;ck, sein Sohn Michael kam am 9. November 1963 zur Welt, wobei die Geburt mit Komplikationen verbunden war, seine Frau geriet zeitweise in Lebensgefahr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch 1964 wurde wieder flei&szlig;ig gecovert. Aus <em>Roy Clarks<\/em> &bdquo;Sweet Violets&ldquo; machte <em>Kurt Feltz<\/em> &bdquo;<strong>Seide und Samt<\/strong>&rdquo; &ndash; Peter Alexander kam damit in die Top-10 der deutschen Verkaufscharts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der zweite Film des Jahres 1964 wurde nicht mit Conny, sondern diesmal mit der D&auml;nin <em>Gitte<\/em> gedreht &ndash; nachdem <em>Gitte Conny <\/em>als Siegerin der deutschen Schlagerfestspiele abgel&ouml;st hatte, wurde sie nun auch die Nachfolgerin als Peter Alexanders Schauspiel-Kollegin. &bdquo;Der&ldquo; Hit aus dem Streifen &bdquo;&hellip;und so was muss um acht ins Bett&ldquo; war &bdquo;<strong>Schenk&lsquo; mir ein Bild von Dir<\/strong>&ldquo;, der es bis auf Platz 2 der Verkaufs-Hitparade brachte. Das Lied war auch in &Ouml;sterreich ein gro&szlig;er Erfolg (ebenfalls Platz 2). Komponist des Liedes war der gro&szlig;e <em>Gerhard Winkler<\/em>, der einst die &bdquo;Capri Fischer&ldquo; schrieb, den Text steuerte erneut <em>Kurt Feltz<\/em> bei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&Uuml;ber 40 Wochen hielt sich seit Ende 1964 die LP &bdquo;Spaziergang durch das Land der Operette&ldquo; in der deutschen Hitliste und war damit erneut ein gro&szlig;er LP-Erfolg. Hintergrund d&uuml;rfte die zweite vom WDR produzierte gleichnamige TV-Show gewesen sein, die am 5. Dezember 1964 ausgestrahlt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die <em>Kalin Twins<\/em> hatten einen Erfolg mit &bdquo;It&rsquo;s Just Terrible&ldquo;, daraus machte <em>Kurt Feltz<\/em> 1965 &bdquo;<strong>Fr&auml;ulein Wunderbar<\/strong>&ldquo; &ndash; erneut ein Top-10-Hit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach wurde es weihnachtlich: Peter Alexander nahm seine erste Weihnachts-LP auf: &bdquo;Sch&ouml;ne Weihnacht mit Peter Alexander&ldquo;. Daraus auf einer Single ausgekoppelt wurden die Lieder &bdquo;<strong>Heidschi Bumbeidschi<\/strong>&ldquo; (Top 10) und &bdquo;<strong>Schlittenfahrt (Jingle Bells)<\/strong>&ldquo; (Top 40). Interessant: In der Polydor-Verlagschronik ist zu lesen, wie langlebig der Erfolg von Peters Weihnachtsalbum ist: &bdquo;<em>Polydor kann 1971&nbsp; ihrem ehemaligen Star Peter Alexander f&uuml;r die LP Sch&ouml;ne Weihnachten im Hamburger Hotel Atlantic die erste &bdquo;Goldene&ldquo; &uuml;berreichen, auch wenn der Wiener da schon lange bei der M&uuml;nchner Konkurrenz ist.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der letzte Hit bei seiner langj&auml;hrigen Plattenfirma Polydor war &bdquo;<strong>M&uuml;ssen Frauen einsam sein?<\/strong>&ldquo; (Top 20). Danach wechselte Peter zur M&uuml;nchner Plattenfirma Ariola. Hintergr&uuml;nde findet man erneut in der Polydor-Verlagschronik: &bdquo;<em>Bei Peter Alexander endet das Verh&auml;ltnis zu Polydor wegen einer Lappalie. Alexanders Gattin und Managerin Hilde &ndash; so wird berichtet &ndash; ist 1965 mit der firmeninternen Erstattung einer Reisekostenabrechnung nicht einverstanden. Da der bisherige Vertrag ohnehin gerade ausl&auml;uft, m&uuml;sste neu verhandelt werden. Da bringt Hilde Alexander ihren Mann doch lieber bei Ariola in M&uuml;nchen unter. Wieder ein j&auml;hes Vertragsende bei Polydor.&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Singlever&ouml;ffentlichungen bei der Polydor wie &bdquo;<strong>Mein Tschick-tschuck-tschackedi-Pony<\/strong>&ldquo; (aus der Weihnachts-LP) und Re-Releases der Schlager &bdquo;<strong>Die Musik kommt&ldquo;, &bdquo;Salzburger Nockerln&ldquo;, &bdquo;Schaukellied&ldquo;, &bdquo;Bin ein Mann wie jeder Mann&ldquo; <\/strong>und<strong> &bdquo;Mein M&auml;del ist nur eine Verk&auml;uferin<\/strong>&ldquo; kamen nicht mehr zu Hit-Ehren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf sein letztes Polydor-Jahr 1965 konnte Peter Alexander zufrieden zur&uuml;ckblicken, so wurde er von Musikjournalisten und Discjockeys zum besten deutschsprachigen S&auml;nger des Jahres gew&auml;hlt. Seine Filme 1965 (&bdquo;Graf Bobby, der Schrecken des Wilden Westens&ldquo; und &bdquo;Das Liebeskarussell&ldquo;) wurden nicht mehr von Schlager-Hits getragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In jenem Jahr war Hilde Alexander bem&uuml;ht, Peter auch f&uuml;r den US-amerikanischen Markt aufzubauen. Sie begann bereits, Kontakte zu kn&uuml;pfen &ndash; die Idee war, Peter als eine Art &bdquo;m&auml;nnlichen <em>Doris Day<\/em>&ldquo; aufzubauen. Der str&auml;ubte sich aber, lenkte aber schlie&szlig;lich ein. Als es aber konkret wurde, durchkreuzte eine schwere Krankheit (Gelbsucht) alle Pl&auml;ne, so dass die US-Karriere nicht weiter verfolgt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><u>Vorschau<\/u>:<\/strong> In Teil 5 geht es um den Wechsel zur Plattenfirma Ariola.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Vielen Dank an den K&uuml;nstleragenten Thorsten Groneberg, der sein umfangreiches Detailwissen &uuml;ber Peter Alexander in den Artikel hat einflie&szlig;en lassen und uns ein paar Fotos aus seinem Archiv zur Verf&uuml;gung gestellt hat.<\/em><\/p>\n<p>Stephan Imming, 02.06.2016<br \/>http:\/\/www.ariola.de<br \/>http:\/\/www.peter-alexander.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gro\u00dfe smago! exklusive Peter-Aleander-Serie zum 90. Geburtstag des Show-Mammuts! (Peter der Gro\u00dfe w\u00e4re am 30.06.2016 90 Jahre alt geworden!)\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":76253,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76252"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76252"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76252\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/76253"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76252"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=76252"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=76252"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}