{"id":76114,"date":"2016-06-28T00:00:00","date_gmt":"2016-06-28T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=76114"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"PETER-ALEXANDER-smago-Serie-Sch-76113","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/PETER-ALEXANDER-smago-Serie-Sch-76113\/","title":{"rendered":"PETER ALEXANDER <br \/>smago! Serie &quot;Schlager-R\u00fcckblick &quot;Vor 40 Jahren&quot; von Stephan Imming &#8211; Teil 60: &quot;Die kleine Kneipe&quot; (6\/9): &quot;Neue Karriere als Superstar unter den Fernseh-Entertainern&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Dieses Kapitel bezieht sich auf die Jahre 1969 &#8211; 1972!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genau in diese Zeit fiel auch der Beginn der &uuml;beraus erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem ZDF. Am 9. M&auml;rz 1969 wurde erstmals die Show &bdquo;Peter Alexander serviert Spezialit&auml;ten&ldquo; ausgestrahlt. In der Showreihe pr&auml;sentierte Alexander als Moderator Gr&ouml;&szlig;en aus dem Schlagergesch&auml;ft (z. B. <em>Roy Black<\/em> und <em>Udo J&uuml;rgens<\/em>), aus der Oper bzw. Operette (z. B. <em>Anneliese Rothenberger<\/em> und <em>Hermann Prey<\/em>) sowie aus der Film- und Unterhaltungsbranche (z. B. <em>Gunther Philipp, Vico Torriani <\/em>und<em> Rudi Carrell<\/em>). Alexander sang seine aktuellen Schlagerhits und spielte Sketche mit seinen G&auml;sten, mit denen er vielfach auch sang. Produzent der Shows war von Anfang an <em>Wolfgang Rademann<\/em>, die Drehb&uuml;cher schrieb <em>Hans Hubberten<\/em>.<\/p>\n<p>Dieses f&uuml;r damalige Zeiten neue Fernsehformat schaute sich <em>Rademann<\/em> von gro&szlig;en amerikanischen Vorbildern ab und fand in Peter Alexander den besten Protagonisten f&uuml;r eine deutschsprachige TV-Produktion. Gleich in der ersten Show pr&auml;sentierte Alexander seine aktuellen Lieder &bdquo;Liebesleid&ldquo; und &bdquo;Komm und bedien Dich&ldquo;. Es zeichnete sich ab, dass fortan die Fernseh-Shows die Funktion &uuml;bernahmen, die zuvor Kinofilme innehatten, n&auml;mlich aktuelle Schlager einem breiten Publikum bekannt zu machen oder zu kultivieren. &ndash; Die Premiere-Show war ein gro&szlig;er Erfolg mit einer Einschaltquote von gro&szlig;artigen 70 Prozent.In der zweiten Show vom 5. Juli 1969 sang Peter seinen Schlager &bdquo;Delilah&ldquo;. Etwas &bdquo;entt&auml;uschend&ldquo; f&uuml;r das Team war die Einschaltquote von &bdquo;nur&ldquo; 48 Prozent. Produzent <em>Wolfgang Rademann<\/em> und Managerin <em>Hilde Alexander<\/em> beschlossen, fortan keine Shows mehr im Sommer zu senden, weil in der sommerlichen Jahreszeit offensichtlich eher Freiluft-Ausfl&uuml;ge als Alexander-Shows gefragt waren. Auch diesmal ging die Rechnung wieder auf &ndash; die am 7. Dezember 1969 dritte ausgestrahlte Show hatte eine Quote von 77 %.<\/p>\n<p>Wie schwer es ist, einen gro&szlig;en Erfolg zu wiederholen, zeigt die &bdquo;<strong>Sehnsuchtsmelodie<\/strong>&ldquo; &ndash; <em>Scharfenberger <\/em>und <em>Feltz<\/em> wollten hier stilistisch vermutlich an &bdquo;Liebesleid&ldquo; ankn&uuml;pfen, der Erfolg gab ihnen nur bedingt Recht mit Platz 32 der Verkaufs-Hitparade. Auf der B-Seite der Single findet sich &uuml;brigens das Lied &bdquo;Liebestr&auml;ume&ldquo;, das Peter selber komponiert hatte (Text: <em>Kurt Feltz<\/em>). Das Lied war so interessant, dass es im Buch &bdquo;Schlager in Deutschland&ldquo; analysiert wurde: &bdquo;<em>Peter Alexanders Hit &sbquo;Liebestr&auml;ume&lsquo; klingt aus mit einer nach unten gef&uuml;hrten Dreiklangsbrechung durch Frauenstimmen, die auch durch die starke Verhallung den Eindruck des &sbquo;In-Schlaf-Sinkens&lsquo; hervorruft, w&auml;hrend in den M&auml;nnerstimmen die chromatische Bewegung die Verschwommenheit des Traumbildes charakterisiert<\/em>.&ldquo; &ndash; Wer h&auml;tte das gedacht?&#8230;<\/p>\n<p>Sehnsucht nach einem englisch singenden Peter Alexander hatten seine Fans wohl eher selten &ndash; dennoch gibt es einige Aufnahmen. 1969 sang er das Titellied &bdquo;<strong>Isadora<\/strong>&ldquo; zum gleichnamigen Film, die Musik schrieb der weltbekannte Komponist <em>Maurice Jarre<\/em>. Der Film portr&auml;tiert die ber&uuml;hmte T&auml;nzerin <em>Isadora Duncan<\/em>. Der Film (bzw. die sch&ouml;ne Hauptdarstellerin <em>Vanessa Redgrave<\/em>) wurde 1969 f&uuml;r den Oscar nominiert, Peters Interpretation des Titelliedes hingegen wurde &ouml;ffentlich kaum wahrgenommen, obwohl die Single auch in Frankreich, den Niederlanden und in Spanien ver&ouml;ffentlicht wurde. A propos Film: Im Rahmen des Wiesbadener Filmballs wurde Peter 1969 erstmals die &bdquo;Goldene Europa&ldquo; der Europawelle Saar als beliebtester Schlagers&auml;nger &uuml;berreicht. Kurz darauf, am 18. Februar 1970, wurde ihm auch sein erster &bdquo;Bambi&ldquo; der TV-Zeitschrift &bdquo;Bild und Funk&ldquo;. Von der &bdquo;TV H&ouml;ren und Sehen&ldquo; wurde der Silberne Bildschirm verliehen. Eine weitere Auszeichnung des Jahres 1970 war der Goldene Rathausmann seiner Heimatstadt Wien.<\/p>\n<p>In die 1970er Jahre startete Peter Alexander mit einer Coverversion. <em>David Alexandre Winter<\/em> hatte einen Hit in Frankreich mit &bdquo;<strong>Oh Lady Mary<\/strong>&ldquo;, einem Lied, das drei Jahre zuvor der t&uuml;rkische Schauspieler <em>Metin Bukay<\/em> f&uuml;r den S&auml;nger <em>Berkant <\/em>schrieb und mit dem <em>Winter <\/em>einen Songwettbewerb gewann. <em>Kurt Feltz<\/em> dachte sich wohl: &bdquo;<em>David Alexandre &ndash; Peter Alexander<\/em>, das passt&ldquo; und schrieb einen deutschen Text. Ein gutes Omen war, dass <em>Dalida <\/em>die italienische Version des Liedes einsang &ndash; und richtig: Der erste Top-5-Hit der 1970er Jahre war &bdquo;geboren&ldquo;. Spannend ist, dass <em>Winter <\/em>nicht selbst die deutsche Version seines Superhits sang und es offensichtlich vorgezogen hat, in jener Zeit am deutschen Schlagerwettbewerb 1970 teilzunehmen.<\/p>\n<p>Im Sommer 1970 war es Zeit f&uuml;r eine weitere Coverversion. <em>Ray Peterson<\/em> hatte einen Hit mit &bdquo;The Wonder Of You&ldquo; &ndash; <em>Kurt Feltz<\/em> textete &bdquo;<strong>Das Wunder bist Du<\/strong>&ldquo;. W&auml;hrend <em>Elvis Presley<\/em> mit seiner Version in England den 1. Platz belegen konnte, reichte es f&uuml;r Peters Version &bdquo;nur&ldquo; zu einer Top-20-Notiz. Interessant ist die Version, die <em>Ralph Siegel<\/em> zur Geschichte dieser Single in seiner Autobiografie erz&auml;hlt. &Uuml;ber seine Kontakte zu <em>Georg Ehmke<\/em> von der Ariola schanzte er <em>Kurt Feltz<\/em> seinen mit <em>Michael Kunze<\/em> geschriebenen Titel verfassten Titel &bdquo;Gipsy Boy&ldquo; zu. <em>Feltz<\/em> verfasste dazu einen deutschen Text namens &bdquo;Zigeunerin&ldquo;. Die Nummer schaffte es auf die Alexander-LP &bdquo;Schlager-Rendezvous mit Peter Alexander 3. Folge&ldquo;. Auf Wunsch Feltz&rsquo; wurde der Titel NICHT auf Single ausgekoppelt, weil dieser das Lied urspr&uuml;nglich f&uuml;r ein ausl&auml;ndisches Copyright hielt und in Siegel wohl auch eigene Konkurrenz sah. Folglich wurde &bdquo;Das Wunder bist Du&ldquo; auf den Markt gebracht, <em>Siegel <\/em>lie&szlig; aber auf seine Kosten Promo-Singles seines Titels an die Radioanstalten verteilen und hatte so bei Peter Alexander den &bdquo;Fu&szlig; in der T&uuml;r&ldquo;, weil das Lied f&uuml;r eine gewisse Aufmerksamkeit sorgte.<\/p>\n<p>Zum Jahresende 1970 ver&ouml;ffentlichte Peter Alexander ein Pl&auml;doyer f&uuml;r Mitmenschlichkeit, eine &bdquo;Botschaft der N&auml;chstenliebe&ldquo;, die gerade in heutiger Zeit gro&szlig;e Aktualit&auml;t hat. Unter Pseudonymen schrieben <em>Werner Scharfenberger<\/em> (&bdquo;<em>Mike Doven<\/em>&ldquo;) und <em>Kurt Feltz<\/em> (&bdquo;<em>Jonny Halvey<\/em>&ldquo;) den gro&szlig;en Hit &bdquo;<strong>Hier ist ein Mensch<\/strong>&ldquo;, der bis auf Platz 2 der deutschen Verkaufscharts kam. In seiner Heimat &Ouml;sterreich reichte es erstmals zu einem Platz 1, und selbst in der Schweiz schoss das Lied auf Platz 3 der Hitparade. Auch bei der Jugend kam Peter damit gut an &ndash; die Bravo-Leser dekorierten Peter mit dem Bronzenen Otto 1971.<\/p>\n<p>Buchautor <em>Andr&eacute; Port le Roi<\/em> sieht in diesem Schlager sogar gro&szlig;e Politik: &bdquo;<em>Der deutsche Schlager &uuml;bersetzte die politischen Forderungen Willy Brandts in seine Sprache: Hier ist ein Mensch pr&auml;sentierte sich mit beinahe Schillerschen Pathos der &sbquo;Ode an die Freude&lsquo;, des &sbquo;Alle Menschen werden Br&uuml;der&lsquo;. Peter Alexanders B&uuml;hnen- und Fernsehauftritte, seine ausgebreiteten Arme verwiesen ebenfalls auf dieses &sbquo;Seid umschlungen, Millionen!&lsquo;. Die empathische Solidarit&auml;t vieler Titel dieser Zeit gr&uuml;ndete sich in einem gesellschaftspolitischen Begriff, der von Brandt definierten &sbquo;compassion&lsquo;: &sbquo;F&uuml;r John F. Kennedy und seinen Bruder Robert gab es ein Schl&uuml;sselwort, in dem sich ihre politische Leidenschaft sammelte. Dieses Wort hei&szlig;t compassion. Die &Uuml;bersetzung ist nicht einfach Mitleid, sondern die richtige &Uuml;bersetzung ist: die Bereitschaft, mitzuleiden, die F&auml;higkeit, barmherzig zu sein, ein Herz f&uuml;r den anderen zu haben.&lsquo;&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Neben diesem hoch zeitkritischen, intelligenten Text sprechen auch musikalische Gr&uuml;nde daf&uuml;r, warum gerade dieser Titel &nbsp;so erfolgreich wurde und als gro&szlig;er pers&ouml;nlicher Erfolg Alexanders Interpretation galt. So liest man im Buch &bdquo;Schlager in Deutschland&ldquo;: &bdquo;<em>Dagegen greift der Chor im folgenden Beispiel direkt in das musikalische Geschehen ein. Eine Frauen- und zwei M&auml;nnerstimmen, die im Vers gesummt der Solostimme im Unisono gefolgt sind, unterst&uuml;tzen den Solisten durch einen homophonen Satz, wobei eine M&auml;nnerstimme ebenfalls die Schlagermelodie mit &uuml;bernimmt. Dazu tritt ein zus&auml;tzlicher Chor, der im weiteren Verlauf in Bekr&auml;ftigungen und Einw&uuml;rfen melodiebildend wirkt.<\/em>&ldquo;<\/p>\n<p>Nach den drei Hits des Jahres 1970 war es kein Wunder, dass auch Peter Alexanders TV-Shows ausgesprochen erfolgreich waren. Am Nikolaustag 1970 holte er unglaubliche 75 Prozent TV-Zuschauer vor den Bildschirm, am 14. Februar 1971 sahen gar 78 Prozent die f&uuml;nfte Ausgabe seiner Show &bdquo;Peter Alexander pr&auml;sentiert Spezialit&auml;ten&ldquo;. In der f&uuml;nften Show hatte er die Elite der damaligen Showmaster zu Gast (<em>Hans-Joachim Kulenkampff, Rudi Carrell, Peter Frankenfeld &ndash; <\/em>au&szlig;erdem<em> Caterina Valente, Mireille Mathieu <\/em>und <em>Heidi Kabel).<\/em><\/p>\n<p>&Auml;hnlich fulminant war der Erfolg seiner zweiten Tournee, die am 2. M&auml;rz 1971 in Hamburg startete und am 25. April in Wien endete &ndash; diesmal gab Alexander in 30 St&auml;dten insgesamt 40 Konzerte, aufgrund des gro&szlig;en Erfolgs gibt es zwischen dem 16. November und dem 9. Dezember 1971 Wiederholungskonzerte. Alexander brillierte neben seinen Schlagerhits wieder mit Parodien; u. a. zog er <em>Adamo<\/em> und <em>Udo J&uuml;rgens<\/em> durch den Kakao (aus &bdquo;Merci, Cherie&ldquo; wurde &bdquo;Merci, f&uuml;r den Tee&ldquo;). Dabei war das Publikum generationen&uuml;bergreifend, wie <em>Hilde Alexander<\/em> in einem ZDF-Bericht vom 27. April 1971 anl&auml;sslich des Konzerts in Ravensburg zu Protokoll gab: &bdquo;<em>Auch von diesen, die jetzt mit den Hot Pants kommen und so, die sind alle auch dabei. Und die schrei&rsquo;n so, und die kommen und singen dann mit. Und dann kommen wieder die &auml;lteren Damen und sagen: Bitte, Frau Alexander, passen Sie ja gut auf unseren Peter auf, damit er noch lange gesund bleibt!<\/em>&ldquo;. Die ZEIT berichtete in ihrer Ausgabe 11\/70 eher kritisch. Unter der Schlagzeile &bdquo;<em>Haneb&uuml;chen, harmlos, gef&auml;hrlich &ndash; Peter Alexander begann in Hamburg seine zweite Tournee<\/em>&ldquo; wird dessen Publikum analysiert: &bdquo;<em>Sie geh&ouml;ren zum pubert&auml;ren Publikum von lauter Vierzehnj&auml;hrigen zwischen f&uuml;nf und f&uuml;nfundsiebzig, die ihr Idol gefunden haben, es nicht loslassen, die das Recht behaupten, es zu besitzen, weil es ihre Jungm&auml;dchen oder Knabentr&auml;ume perpetuiert, verl&auml;ngert<\/em>&ldquo;.<\/p>\n<p>Alexander ging seinen erfolgreichen Weg unbeirrt weiter &ndash; auch trotz Anfeindungen seitens der Presse. Der renommierte Journalist <em>Heribert Riehl-Heyse<\/em> nannte Peters Lieder &bdquo;<em>Schmachtfetzen<\/em>&ldquo;, und im Magazin Spiegel vom 15. Mai 1971 (&bdquo;<em>Da lacht die Oma wieder<\/em>&ldquo;), versuchte man ihn, aufs Glatteis zu f&uuml;hren, rechnete aber nicht mit seiner Schlagfertigkeit.<\/p>\n<p>Mit gro&szlig;em Orchester wurde der erste Schlager des Jahres 1971 produziert &ndash; das Team <em>Scharfenberger\/Feltz<\/em> schrieb Alexander den Song &bdquo;<strong>Leben hei&szlig;t Lieben<\/strong>&ldquo;. Die Single war ein Top-20-Erfolg, die gleichnamige LP kam sogar in die Top 10 der Verkaufs-Hitparade. F&uuml;r diesen Schlager bekam <em>Kurt Feltz<\/em> im Deutschen Musik-Poll 1971 der Zeitschrift &bdquo;Schallplatte&ldquo; eine Auszeichnung als &bdquo;interessantester Textdichter&ldquo;.<\/p>\n<p>Ein weiterer <em>Scharfenberger\/Feltz<\/em>-Schlager war Ende 1971 &bdquo;<strong>Ich will Dir helfen<\/strong>&ldquo;, ein Lied aus der kurz darauf erscheinenden LP &bdquo;Der gemeinsame Weg&ldquo;.&nbsp; Der pomp&ouml;s arrangierte Schlager schaffte es &bdquo;nur&ldquo; in die Top 30 der Charts. Weit besser lief es erneut mit seiner &bdquo;Spezialit&auml;ten&ldquo;-Show, die am 28.11.1971 im ZDF lief. Dort pr&auml;sentierte er u. a. seine Schlager-Kollegen <em>Peggy March, Rex Gildo <\/em>und<em> Chris Roberts<\/em> und sang mit ihnen ein Schlager-Medley.<\/p>\n<p>Obwohl der ganz gro&szlig;e Hit 1971 ausblieb, w&auml;hlten die Leser des Branchenblatts &bdquo;Musikmarkt&ldquo; Peter zum besten Interpreten des Jahres. Auch seine &bdquo;Spezialit&auml;ten&ldquo;-Show, die am 28.11.1971 ausgestrahlt wurde, setzte Ma&szlig;st&auml;be. Der Musikmarkt berichtete: &bdquo;<em>Mit einer Einschaltquote von 77 Prozent aller TV-Zuschauer und einem Bewertungsindex von &bdquo;plus 8&ldquo; erreichte die zuletzt gesendete Folge der ZDF-Show &sbquo;Peter Alexander pr&auml;sentiert Spezialit&auml;ten&rsquo; erneut ein Rekordergebnis f&uuml;r das Fernsehjahr 1971. Die Alexander-Show sorgte f&uuml;r betr&auml;chtliche Platten-Promotion, die sich f&uuml;r das Weihnachtsgesch&auml;ft beim Handel sehr stark auswirkte.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Der erste Schlager des Jahres 1972 von Peter Alexander, &bdquo;<strong>Der gemeinsame Weg<\/strong>&ldquo;, ein <em>Scharfenberger\/Feltz<\/em>-Titel aus dem gleichnamigen Album, war f&uuml;r seine Verh&auml;ltnisse wenig erfolgreich &ndash; nur eine Woche war das Lied auf Platz 42 der Verkaufs-Hitparade.<\/p>\n<p>Am 14. September 1972 hatte Peter Alexanders letzter Kinofilm Premiere. Unter der Regie von <em>Peter Weck<\/em> drehte er an der Seite u. a. von <em>Christiane H&ouml;rbiger<\/em> und <em>Theo Lingen<\/em> den Streifen &bdquo;Hauptsache Ferien&ldquo;. Ein Lied des Films wurde zuvor auf Single ver&ouml;ffentlicht als deutsche Version des <em>New Seekers<\/em>-Hits &bdquo;I&rsquo;d Like To Teach the World To Sing&ldquo; &ndash; <em>Kurt Feltz<\/em> dichtete &bdquo;<strong>Wir singen mit der ganzen Welt<\/strong>&ldquo;. Auch mit diesem Lied reichte es &bdquo;nur&ldquo; f&uuml;r einen 44. Platz der Charts. Warum Peter noch einmal (letztmals) f&uuml;r das Kino aktiv war, glaubte die BILD-zeitung vom 29. Mai 1972 zu wissen, in dem sie titelte, dass Peter 250.000 DM Gage f&uuml;r den Film erhalten haben soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>VORSCHAU: <\/strong>In Teil 7 geht es um Peter Alexanders Schlagererfolge mit Ralph Siegel<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Vielen Dank an den K&uuml;nstleragenten Thorsten Groneberg, der sein umfangreiches Detailwissen &uuml;ber Peter Alexander in den Artikel hat einflie&szlig;en lassen und uns ein paar Fotos aus seinem Archiv zur Verf&uuml;gung gestellt hat.<\/em><\/p>\n<p>Stephan Imming, 02.06.2016<br \/>http:\/\/www.ariola.de<br \/>http:\/\/www.peter-alexander.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Kapitel bezieht sich auf die Jahre 1969 &#8211; 1972!\u00a0 Genau in diese Zeit fiel auch der Beginn der &uuml;beraus<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":76115,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76114"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76114"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76114\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/76115"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76114"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=76114"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=76114"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}