{"id":76102,"date":"2016-06-29T00:00:00","date_gmt":"2016-06-29T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=76102"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"PETER-ALEXANDER-smago-Serie-Sch-76101","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/PETER-ALEXANDER-smago-Serie-Sch-76101\/","title":{"rendered":"PETER ALEXANDER <br \/>smago! Serie &quot;Schlager-R\u00fcckblick &quot;Vor 40 Jahren&quot; von Stephan Imming &#8211; Teil 60: &quot;Die kleine Kneipe&quot; (7\/9): &quot;Schlagererfolge mit Ralph Siegel&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Diesmal wird auch tats\u00e4chlich der Titel &#8222;Die kleine Kneipe&#8220; behandelt &#8230;!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem die letzten Singles nicht mehr ganz so gro&szlig;e Hits wurden wie man das zuvor gewohnt war, schaffte es nun der umtriebige <em>Ralph Siegel<\/em>, sich wieder ins Spiel zu bringen und produzierte mit Alexander einige Songs, die man der Ariola zus&auml;tzlich zu den <em>Feltz <\/em>-Produktionen andienen wollte. Listigerweise war in der Liste der aufgenommenen Lieder ein Duett mit seiner Tochter <em>Susi,<\/em> die mit Papa Peter gemeinsam ein Lied geschrieben hatte namens &bdquo;Sag mir&ldquo;, das sp&auml;ter auch auf der 1973er LP &bdquo;Wir sind eine gro&szlig;e Familie&ldquo; und 3 Jahre sp&auml;ter noch mal auf der Erfolgs-LP &bdquo;Schlager-Rendezvous mit Peter Alexander&ldquo; ver&ouml;ffentlicht wurde. Zu <em>Feltz<\/em>&rsquo; Leidwesen wurden die <em>Siegel<\/em>-Schlager nicht nur angenommen, dessen mit <em>G&uuml;nther Behrle<\/em> zusammen geschriebenes Lied &bdquo;<strong>Unser t&auml;gliches Brot ist die Liebe<\/strong>&ldquo; wurde sogar auf Single herausgebracht. Trotz <em>Feltz<\/em>&rsquo; Veto (&bdquo;<em>das spielt RTL nie<\/em>&ldquo;) wurde der Schlager ein Erfolg und f&uuml;hrte Peter Alexander zur&uuml;ck in die Top-10 der Single-Charts.<\/p>\n<p>Im Branchenblatt Musikmarkt wurde dann auch am 1. September 1972 kommuniziert: &bdquo;<em>Zum ersten Mal nach vielen Jahren wird bei neuen Peter-Alexander-Platten Kurt Feltz nicht mehr allein als Produzent verantwortlich zeichnen. Zumindest einige (sicherlich eigene) Titel der neuen Lieder-LP wird der junge Ralph Siegel in M&uuml;nchen mit &sbquo;PA&rsquo; aufnehmen&ldquo;<\/em>. &ndash; Im Jahr 1973 folgte dann die endg&uuml;ltige berufliche Trennung vom langj&auml;hrigen Erfolgsproduzenten und Textdichter <em>Kurt Feltz<\/em>. In Sachen &bdquo;Texte&ldquo; warf man anschlie&szlig;end u. a. ein Auge auf <em>Dr. Michael Kunze<\/em>.<\/p>\n<p>Am 3. Dezember 1972 hie&szlig; es im ZDF wieder: &bdquo;Peter Alexander pr&auml;sentiert Spezialit&auml;ten&ldquo;. Auch in der Show hatte dieser unglaubliche Prominenz zu Gast &ndash; die komplette Mannschaft des FC Bayern M&uuml;nchen (inclusive <em>Franz Beckenbauer, Gerd M&uuml;ller, Sepp Maier <\/em>und <em>Paul Breitner<\/em>) brachte Peter unter Aufsicht des Nationaltrainers <em>Helmut Sch&ouml;n<\/em> das Kicken bei. Logisch, dass da auch <em>Harry Valerien<\/em> nicht fehlen durfte. Weitere illustre G&auml;ste der Show waren <em>Wencke Myhre <\/em>und der Trickfilmhund &bdquo;<em>Wum<\/em>&ldquo;, der dank <em>Loriot<\/em> damals mit &bdquo;Ich w&uuml;nsch mir ne kleine Miezekatze&ldquo; sensationell erfolgreich war.<\/p>\n<p>Ein weiteres TV-Highlight gab es am 31. M&auml;rz 1973: Erstmals strahlte das ZDF einen Tournee-Mitschnitt aus. Unter dem Motto &bdquo;Ein Abend, ein Mann und seine Musik&ldquo; wurde vor 5.000 Zuschauern in der K&ouml;lner Sporthalle das Programm von der letzten Alexander-Tournee aufgezeichnet. Im &bdquo;Hitparadenbuch&ldquo; ist dazu zu lesen: &bdquo;<em>Im Fr&uuml;hling 1973 wagte Hilde ein ganz gro&szlig;es Experiment. Sie lie&szlig; ihren Mann in der K&ouml;lner Sporthalle auftreten (&sbquo;Bei seinen Tourneen war da immer am meisten los!&lsquo;) und den gesamten Abend als TV-Show filmen. Eine solche Show &ndash; an einem St&uuml;ck aufgezeichnet und ohne prominente G&auml;ste &ndash; hatte es bis dato beim perfektionierten deutschen Fernsehen noch nicht gegeben<\/em>.&ldquo;<\/p>\n<p>F&uuml;r den neuen Produzenten <em>Ralph Siegel<\/em> war es nun eine gro&szlig;e Herausforderung, Anschlusstreffer zu landen. In seiner Autobiografie erinnert der sich: &bdquo;<em>Die Arbeiten an den Nachfolgenummern waren daher nat&uuml;rlich sehr schwer und ich schrieb mit allen Textern die n&auml;chsten Wochen und Monate Tag und Nacht, damit wir auch richtig gutes Material vorlegen konnten. Als Michael Holm, mit dem ich &sbquo;Fiesta Mexicana&lsquo; f&uuml;r Rex Gildo geschrieben hatte, wieder einmal bei mir vorbei kam, schrieben wir unter vielen anderen das Lied<\/em> &sbquo;<strong>Pedro (Mandolinen um Mitternacht)&lsquo;<\/strong>&ldquo;. Einen recht originellen Text hat sich <em>Holm<\/em> da ausgedacht, bei dem ein Liebhaber den stets Musik machenden Pedro aufkl&auml;rt: &bdquo;<em>Liebe ist nur was f&uuml;r zwei!<\/em>&ldquo; &ndash; dessen Mandolinenspiel st&ouml;rte offensichtlich, um es mal explizit auszudr&uuml;cken, beim Beischlaf mit seiner Angebeteten. Diese Metaphorik kam 1973 gut an &ndash; ein weiterer Top-15-Erfolg war Pedro, &auml;&auml;h, Peter Alexander sicher, u. a. wurde ihm von RTL damals erneut in Essen ein &bdquo;L&ouml;we&ldquo; verliehen, diesmal ein &bdquo;Ehrenl&ouml;we&ldquo;. &Uuml;berhaupt durfte der Entertainer in jenem Jahr eine Flut von Preisen entgegen nehmen, neben dem &bdquo;L&ouml;wen&ldquo; einen &bdquo;Bambi&ldquo;, den &bdquo;Goldenen Bildschirm&ldquo;, die &bdquo;Goldene Kamera&ldquo; der &bdquo;H&ouml;rZu&ldquo; Wien, den &bdquo;Goldenen B&auml;r&ldquo; von St. Gallen als beliebtester S&auml;nger der Schweiz und schlie&szlig;lich den &bdquo;Goldenen Teller&ldquo; vom Kuratorium der &ouml;sterreichischen Gastlichkeit &ndash; unglaublich&hellip;<\/p>\n<p>Gemeinsam mit <em>G&uuml;nther Behrle<\/em> schrieb <em>Ralph Siegel <\/em>den n&auml;chsten 1973er P. A.-Hit: &bdquo;<strong>Irgendwo brennt f&uuml;r jeden ein Licht<\/strong>&ldquo;. Zum Jahresende war das etwas pathetische Lied in den deutschen Top-10 zu finden, kurz darauf bekam er erneut von der Europawelle Saar seine zweite &bdquo;Goldene Europa&ldquo; 1974.<\/p>\n<p>Das Jahr 1973 erfuhr seinen kr&ouml;nenden Abschluss mit der Ausstrahlung der Show &bdquo;Peter Alexanders Wunschkonzert&ldquo;. Dabei beteiligten sich 40.000 Einsender mit ihren Musikw&uuml;nschen. Die Einschaltquote war historisch &ndash; 79 Prozent aller Fernsehzuschauer (35 Millionen Menschen) schalteten die Alexander-Show ein &ndash; ein bis heute nie wieder erreichter Rekordwert. Die Idee eines Wunschkonzertes &uuml;bernahm das ZDF &uuml;brigens f&uuml;r den von <em>Peter Frankenfeld <\/em>und sp&auml;ter <em>Harald Juhnke<\/em> moderierten Showklassiker &bdquo;Musik ist Trumpf&ldquo;.<\/p>\n<p>Ins Jahr 1974 startete Peter Alexander mit einem italienischen Klassiker, den einst u. a. <em>Elvis Presley <\/em>zum Erfolg gebracht hat. <em>G&uuml;nther Loose<\/em> schrieb einen neuen deutschen Text auf &bdquo;<strong>O sole mio<\/strong>&ldquo; &ndash; produziert von <em>Ralph Siegel<\/em>. Mehr als eine Top-40-Platzierung war mit dieser Aufnahme aber nicht zu erreichen.<\/p>\n<p>Nachdem die Zusammenarbeit zwischen Alexander und <em>Siegel <\/em>unter anderem auch durch die Aufnahme eines Duetts mit Alexander-Tochter <em>Susi <\/em>begann, ging man 1974 das Experiment ein, den Klassiker &bdquo;<strong>Die s&uuml;&szlig;esten Fr&uuml;chte<\/strong>&ldquo; als neue Duett-Aufnahme auf den Markt zu bringen. Leider scheiterte das Experiment, die Aufnahme wurde vom Publikum nicht wirklich angenommen, obwohl Ariola recht umtriebig Werbung machte: &bdquo;<em>Peter Alexander hat gerade in einem Wiener Schallplattenstudio die Arbeiten an einer LP-Produktion abgeschlossen, die gro&szlig;e Schlager aus allen Kontinenten vereint. Eine Kostprobe aus dieser f&uuml;r ihre verschiedenen Programme sicher attraktiven Kollektion von Welthits bietet eine Single-Auskopplung mit dem Happy-Tune, &bdquo;Die s&uuml;&szlig;esten Fr&uuml;chte&ldquo;, gesungen von Peter Alexander und Susi. &ndash; Es hat sich bew&auml;hrt und geh&ouml;rt schon zur Tradition, dass von Peter Alexander neben seiner jeweils aktuellen Schlager-Single eine Scheibe mit Standard-Repertoire die Programme bereichert. Und hier ist sie &ndash; die P. A.-Standard-Single mit zwei unvergessenen Songs.&ldquo; &ndash; <\/em>Die &bdquo;musikalische Leitung&ldquo; zur genannten Welthits-LP hatte &uuml;brigens <em>Johannes Fehring<\/em>, Alexanders langj&auml;hriger Tour-Bandleiter inne.<\/p>\n<p>Ungewohnte Samba-Kl&auml;nge pr&auml;sentierte Peter Alexander auf seiner n&auml;chsten Single. <em>Ralph Siegel <\/em>und <em>Dr. Michael Kunze<\/em> schrieben ihm &bdquo;<strong>Steck Dir Deine Sorgen an den Hut<\/strong>&ldquo; frei nach der Bibel &ndash; schon in 1 Petr 5,7 steht geschrieben: &bdquo;<em>Alle Eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt f&uuml;r Euch<\/em>&ldquo;.&nbsp; Das Lied stellte P. A. auch in seiner weihnachtlichen TV-Show vor; &uuml;brigens ver&ouml;ffentlichte er Ende 1974 auch ein neues Weihnachtsalbum. Den &Ouml;sterreichern war das mit dem Psalm wohl zu tiefsch&uuml;rfend, jedenfalls erkoren sie die B-Seite zu &bdquo;ihrem&ldquo; Hit: &bdquo;<strong>Der Esel, der Bauer und sein Sohn<\/strong>&ldquo; kam in die &ouml;sterreichischen Top-10.<\/p>\n<p>W&auml;hrend es in Sachen &bdquo;Tontr&auml;ger&ldquo; doch eher stockend lief, waren Peters Fernsehshows gigantisch erfolgreich. Sowohl seine achte &bdquo;Spezialit&auml;ten-Show&ldquo;, die am 4. April 1974 ausgestrahlt wurde (zu Gast u. a. <em>Gunther Philipp, Rudi Carrell <\/em>und <em>Les Humphries<\/em>) als auch die neunte Ausgabe der Reihe, die am 28. November 1974 im ZDF zu sehen war (u. a. waren <em>Franz-Josef Strau&szlig;<\/em> und <em>Eduard Zimmermann<\/em> zu Gast) waren gro&szlig;e Erfolge. F&uuml;r die November-Show wurden die Tonaufnahmen &uuml;brigens im M&uuml;nchener Trixi-Studio angefertigt, die Show an sich wurde im Oktober in Hamburg gedreht &ndash; es wurde damals nichts dem Zufall &uuml;berlassen.<\/p>\n<p>F&uuml;r seine Shows erhielt Peter u. a. zum f&uuml;nften Mal in Folge seit 1970 den Bambi. Die ersten vier wurden ihm am 18.02.1970, am 11.02.1971, am 25.03.1972 und am 13.04.1973 als &bdquo;bester m&auml;nnlicher Showstar&ldquo; verliehen. Am 02.03.1974 gab es eine von der Zeitschrift &bdquo;Bild und Funk&ldquo; initiierte Abstimmung, wer beliebtester TV-Star sei &ndash; zur Wahl standen 900 TV-Prominente, gew&auml;hlt wurde Peter Alexander. Nebenbei gab es 1974 auch noch die zweite Goldene Europa und einen &bdquo;Goldenen Bildschirm&ldquo;.<\/p>\n<p>Der Anfang des Jahres 1975 war gepr&auml;gt von Peters dritter Tournee, die ihn vom 8. Januar bis zum 16. M&auml;rz durch die deutschsprachigen L&auml;nder gef&uuml;hrt hat &ndash; 69 Konzerte, das nennt man ein &bdquo;strammes Programm&ldquo;. &nbsp;Ab dem 8. November bis zum 7. Dezember gab es, startend in Wien, auch diesmal wieder Zusatzkonzerte. Insgesamt hat Alexander allein die M&uuml;nchner Olympiahalle dreimal gef&uuml;llt.<\/p>\n<p>1975 erschien lediglich eine Peter Alexander-Single. <em>Kurt Hertha<\/em> und <em>Ralph Siegel<\/em> schrieben &bdquo;<strong>Und hinterher, da nehm ich Dich in meine Arme<\/strong>&ldquo;. Da fragt man sich doch: &bdquo;hinterher? Was ist damit gemeint? Ein Blick in den Text l&auml;sst erahnen, wovon da die Rede ist: &bdquo;<em>Schau ich mal zu tief in fremde Augen, dann streit ein bisschen mit mir, denn wir sind ja schnell vers&ouml;hnt.<\/em><\/p>\n<p><em>Und hinterher, da nehm ich dich in meine Arme, &#8230;&ldquo; <\/em>&ndash; im Gegensatz zu <em>Brunner &amp; Brunner<\/em>, die in ihrem Lied &bdquo;Schenk mir diese eine Nacht&ldquo; ja offen zugeben: &bdquo;<em>Und wenn&rsquo;s passiert, schlaf ich in Deinen Armen ein<\/em>&ldquo;, war Peter Alexander doch wesentlich romantischer veranlagt &ndash; ein Kavalier alter Schule&hellip;<\/p>\n<p>Fernsehgeschichte schrieb Peter Alexander am 4. Oktober 1975. 43 Superstars stellten sich auf Bitten der damaligen Bundespr&auml;sidenten-Gattin <em>Mildred Scheel<\/em> in den Dienst der deutschen Krebshilfe und traten vor 6.000 Zuschauern bereits am 14. Juni des Jahres in der K&ouml;lner Sporthalle auf. Die von <em>Wolfgang Rademann<\/em>, der zuvor bereits gro&szlig;e Erfolge mit der &bdquo;Gl&uuml;cksspirale&ldquo; zu Gunsten der deutschen Sporthilfe mit &auml;hnlichem Konzept feierte, konzipierte Show &bdquo;Treffpunkt Herz&ldquo;, die man wohl als gr&ouml;&szlig;ten Starauftrieb der deutschen Fernsehgeschichte bezeichnen darf, lag Peter ganz besonders am Herzen, so dass er sich w&uuml;nschte, dass sie noch einmal wiederholt werden sollte &ndash; das ist einmalig geschehen. Auch als Tontr&auml;ger war die Show ein Erfolg &ndash; f&uuml;r &uuml;ber 500.000 verkaufte Einheiten gab es eine Goldene Schallplatte &ndash; und einen Geldregen f&uuml;r die deutsche Krebshilfe, schlie&szlig;lich gingen von jeder verkauften LP 2 DM an diese Organisation. &#8211; Ansonsten sorgte <em>Hilde Alexander<\/em> (und sp&auml;ter die Nachkommen Peters) daf&uuml;r, dass die Shows nicht wiederholt werden w&uuml;rden. Ich pers&ouml;nlich finde das sehr schade, dass diese exorbitant gute Unterhaltungs-Qualit&auml;t im &bdquo;Giftschrank&ldquo; des ZDF verschlossen bleibt und Peter Alexander immer mehr in der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber seine &bdquo;Graf Bobby&ldquo;- und andere Filme identifiziert wird. Wem das dienlich ist, dass die Shows keiner mehr sehen darf &ndash; man wei&szlig; es nicht&hellip;<\/p>\n<p>Nicht als Handels-, aber als Promo-Single f&uuml;r die Radiostationen erschien Anfang 1976 aus der LP &bdquo;So viel Farben hat die Liebe&ldquo; das von <em>Ralph Siegel<\/em> und <em>Kurt Hertha<\/em> geschriebene &bdquo;<strong>So richtig&nbsp; nett ist&rsquo;s nur im Bett<\/strong>&ldquo;. Den Titel stellte Peter in seiner zehnten Spezialit&auml;ten-Show vor, die am 27.11.1975 vom&nbsp; ZDF ausgestrahlt und in Deutschland von 38 Mio. Menschen gesehen wurde &ndash; Einschaltquoten, von denen man heute nicht mal mehr tr&auml;umen kann. In der Show waren auch Protagonisten der amerikanischen Sesamstra&szlig;e zu Gast. In dem Zusammenhang gab es seinerzeit recht massive Spekulationen, dass Peter Alexander Pl&auml;ne habe, auch den amerikanischen Markt zu erobern &ndash; das ist aber offensichtlich erneut (wie schon Jahre zuvor) im Sande verlaufen.<\/p>\n<p>Daf&uuml;r lief es national weiter &bdquo;rund&ldquo; &ndash; beispielsweise wurde Peter von &Ouml;sterreichs Hausfrauen zum &bdquo;sympathischsten K&uuml;nstler des Jahres&ldquo; gew&auml;hlt. Dort erhielt er auch das Ehrenkreuz f&uuml;r Wissenschaft und Kunst Erster Klasse.<\/p>\n<p>Im Radio h&ouml;rte Peter Alexander eines Tages einen niederl&auml;ndischen Schlager: &bdquo;In Het Kleine Caf&eacute; Aan de Haven&ldquo;. Der Song gefiel ihm so gut, dass er <em>Dr. Michael Kunze<\/em> bat, dazu einen deutschen Text zu schreiben. Und der hatte mit der Erf&uuml;llung dieses Auftrags eine Sternstunde, die Peter Alexander seinen wohl gef&uuml;hlt gr&ouml;&szlig;ten Hit &uuml;berhaupt bescherte: &bdquo;<strong>Die kleine Kneipe<\/strong>&ldquo; (in &Ouml;sterreich als &bdquo;<strong>Das kleine Beisl<\/strong>&ldquo; ver&ouml;ffentlicht, mit einigen weiteren textlichen Ver&auml;nderungen, z. B. hei&szlig;t es &bdquo;<em>W&uuml;rstel mit Saft<\/em>&ldquo; statt &bdquo;<em>W&uuml;rstchen mit Kraut<\/em>&ldquo;; weder in Deutschland noch in &Ouml;sterreich dachte man damals an Vegetarier&hellip;).<\/p>\n<p>Das Identifikations-potenzial dieses Schlagers kannte keine Grenzen, <em>Michael Kunze<\/em> fand perfekte Worte: &bdquo;<em>Die Postkarten dort an der Wand in der Ecke, das Foto vom Fu&szlig;ballverein, das Stimmengewirr, die Musik aus der Juke-Box, all das ist ein St&uuml;ckchen daheim<\/em>&ldquo; &ndash; dieser &bdquo;Heile Welt&ldquo;-Schlager passte Autonomen und Linken nur bedingt in den Kram, das Schlagerpublikum st&ouml;rte es herzlich wenig. Auch die zugeh&ouml;rige LP &bdquo;Schlager-Rendezvous mit Peter Alexander&ldquo; war erfolgreich, nach l&auml;ngerer Zeit konnte er damit eine Top-10-Notiz erreichen. (Die Ariola war &uuml;brigens offensichtlich anfangs gar nicht so sicher, einen Top-Hit zu landen &ndash; bei der Anzeige im Musikmarkt hie&szlig; es, das sei eine Single mit 2 A-Seiten &ndash; eben die &bdquo;kleine Kneipe&ldquo; und &bdquo;Irgendwann verbl&uuml;h&rsquo;n die Rosen&ldquo;). Der Silberne L&ouml;we von RTL war Peter f&uuml;r seinen Erfolg mit der <em>Ralph-Siegel<\/em>-Produktion sicher, er wurde ihm am 5. M&auml;rz 1977 verliehen. In der offiziellen Musikmarkt-Bestenliste landete er den Hit des Jahres in Deutschland, obwohl das Lied (entgegen vieler anderslautender Internet-Hinweise) nie Nummer 1 in Deutschland war &ndash; es hielt sich aber lange in der Spitzengruppe, und ein 2. Platz kann sich ja auch sehen lassen. Passend zum Liedtext &bdquo;<em>Musik aus der Juke-Box<\/em>&ldquo; war der Schlager auch Platz 1 unter den bei deutschen Musikautomaten am h&auml;ufigsten gew&auml;hlten Schallplattentiteln.<\/p>\n<p><em>Pierre Kartner<\/em>, der einige Jahre sp&auml;ter als &bdquo;<em>Vader Abraham<\/em>&ldquo; mit seinen Schl&uuml;mpfen als S&auml;nger gro&szlig;e Erfolge erzielen konnte, ist der Komponist dieses Super-Hits, der auch international erfolgreich war. <em>Joe Dassin<\/em> exportierte den Song nach Frankreich (&bdquo;Le caf&eacute; des trois colombes&ldquo;), <em>Davey Arthur and The Fureys<\/em> nach England (&bdquo;The Red Rose Caf&eacute;&ldquo;) und <em>Mireille Mathieu<\/em> ersann eine eigene franz&ouml;sische Variante (&bdquo;Le vieux caf&eacute; de la rue d&rsquo;Amerique&ldquo;). <em>Kartner<\/em> schrieb der Legende nach den Schlager &uuml;brigens in einer Kneipe, n&auml;mlich in &bdquo;t Schippershuis&ldquo; in der nordholl&auml;ndischen Stadt Hoorn.<\/p>\n<p>Die Nachfolgesingle war zwar kommerziell nicht so erfolgreich, geh&ouml;rt aber wohl textlich zu seinen sch&ouml;nsten Liedern. Im von <em>Werner Sch&uuml;ler<\/em> getexteten und von <em>Ralph Siegel<\/em> komponierten Lied &bdquo;<strong>Pass gut auf Dich auf, mein Kind<\/strong>&ldquo; geht es um einen Vater, der sich die Nacht um die Ohren schl&auml;gt in dem Wissen, dass seine Tochter bei ihrem Freund &uuml;bernachtet. Wehm&uuml;tig blickte Peter auf die sch&ouml;ne vergangene Zeit zur&uuml;ck: &bdquo;<em>Ja, deine Augen logen nicht, &#8211; sie hatten heut&#39; den gleichen Blick, &#8211; wie bei Mama vor 18 Jahren &#8211; und heute Nacht, ich wei&szlig; genau, &#8211; wirst du mein Engel eine Frau, &#8211; du bist doch noch so unerfahren. &#8211; Sag, hab&#39; ich dich heute Nacht verloren, -ist die sch&ouml;ne Kinderzeit denn wirklich schon vorbei?<\/em>&ldquo; Sehr einf&uuml;hlsam beschreibt Alexander die Gef&uuml;hle, die sicher viele V&auml;ter gegen&uuml;ber ihren T&ouml;chtern hegen &ndash; gro&szlig;es Schlagerkino&hellip; &#8211; &Uuml;brigens bestand Tochter <em>Susi<\/em> p&uuml;nktlich zu Alexanders 50. Geburtstag das Abitur &ndash; das nennt man Timing&hellip;<\/p>\n<p>Seinen neuen Single-Titel pr&auml;sentierte Alexander auch auf der Live-LP &bdquo;Das Peter-Alexander- Konzert LIVE&ldquo;, die &ndash; wie inzwischen &uuml;blich &ndash; in der K&ouml;lner Sporthalle aufgenommen wurde. Der Live-Mitschnitt wurde am 23. September 1976 im ZDF ausgestrahlt. Zu dem Anlass stellte er &bdquo;nebenbei&ldquo; einen Rekord auf &ndash; zum 16. Mal schaffte er es, dass die Sporthalle ausverkauft war.<\/p>\n<p>Am 2. Dezember 1976 war es wieder Zeit f&uuml;r die gro&szlig;e TV-Show. Produzent <em>Wolfgang Rademann <\/em>landete diesmal einen besonderer Coup &ndash; es gelang ihm, in der <em>Disney-<\/em>World in Orlando-Florida drehen zu d&uuml;rfen. An der Seite von Peter waren auch Stars wie <em>Mireille Mathieu, Wencke Myhre <\/em>und<em> Freddy Quinn<\/em> aktiv. Anlass der Show war der 75. Geburtstag von <em>Walt Disney<\/em> und der 200. Geburtstag der USA. Die Show war die zweitmeistgesehene Show des ganzen Jahres hinter dem Ohnsorg-Theater und war damit die erfolgreichste Unterhaltungs- und Musikshow des Jahres. Zur Belohnung gab es am 19. Dezember 1976 in Wien den &bdquo;<em>Hans-Moser<\/em>-Preis&ldquo; und am 14. Januar 1977 &bdquo;wieder mal&ldquo; den Bambi.<\/p>\n<p>Im Fr&uuml;hjahr 1977 griff Peter wieder auf eine Komposition <em>Pierre Kartners<\/em> zur&uuml;ck, den Text schrieb erneut <em>Dr. Michael Kunze<\/em>. Im Gegensatz zur &bdquo;Kleinen Kneipe&ldquo; fand der Schunkelwalzer &bdquo;<strong>An der Himmelst&uuml;r<\/strong>&ldquo; in Deutschland wenig Freunde, w&auml;hrend in &Ouml;sterreich das Lied ein Top-15-Hit wurde. Vermutlich aus Sympathie zu &bdquo;Vader Abraham&ldquo; Pierre Kartner und in Dankbarkeit zu seinen vielen holl&auml;ndischen Fans nahm Alexander dessen Lied &bdquo;<strong>Holland Holland<\/strong>&ldquo; in holl&auml;ndischer Sprache auf.<\/p>\n<p>Mit seiner Heimatstadt Wien hingegen besch&auml;ftigte sich Alexander am 29. September 1977 im ZDF &ndash; seine &bdquo;Wiener Geschichten&ldquo; r&uuml;hrten damals Millionen Fernsehzuschauer &ndash; insbesondere der damals 83-j&auml;hrige <em>Paul H&ouml;rbiger<\/em>, mit dem zusammen Peter auch eine gemeinsame gleichnamige LP produzierte. Obwohl die Show zielgruppenorientiert war (f&uuml;r &auml;ltere Zuschauer), schauten sich 50 Prozent der TV-Zuschauer die 60-min&uuml;tige Sendung an. Einige Monate sp&auml;ter, am 1. Dezember 1977, gab es dann auch wieder die beliebte Spezialit&auml;ten-Show, diesmal u. a. mit Protagonisten der Muppets-Show als G&auml;ste. Gratuliert wurde damals zu &bdquo;100 Jahre Deutsche Schallplatte&ldquo; und &bdquo;25 Jahre Deutsches Fernsehen&ldquo;. Am 17. Februar 1978 kam dann, was kommen musste: Zum siebten Mal erhielt Peter einen Bambi.<\/p>\n<p>Etwas Country-angehaucht und im Polka-Stil produziert, befasste sich Peter Alexander Ende 1977 mit dem Thema &bdquo;<strong>Feierabend<\/strong>&ldquo; &ndash; das Lied hatte in der gerade zitierten TV-Show seine Fernsehpremiere. In seiner Autobiografie schreibt <em>Siegel,<\/em> dass der Song eigentlich als &bdquo;Maxwell Coffee&ldquo; konzipiert war. <em>Dr. Bernd Meinunger<\/em> ersann dann aber einen doch stimmigeren Text, obwohl politisch korrekte Menschen sich an der Zeile &bdquo;<em>das ist die Zeit, wo auch der Pedro Deutsch versteht<\/em>&ldquo; gesto&szlig;en haben sollen. Historisch ist dieses Lied insofern, als dass Peter Alexander damit erstmals in <em>Dieter Thomas Hecks<\/em> ZDF-Hitparade aufgetreten war. In einem Hitparadenbuch ist zu lesen, warum er bis dato bei <em>Heck <\/em>nie zu Gast war: &bdquo;<em>Offizielle Begr&uuml;ndung: Er ist zu faul, um sich drei Tage Zeit f&uuml;r die Proben zu nehmen. Die Wirklichkeit: Peter der Gro&szlig;e mag sich nicht mit Nachwuchsstars im edlen Wettstreit messen &ndash; und vielleicht unterliegen. Daf&uuml;r ist er zu gro&szlig; geworden&ldquo;<\/em>. &ndash; Vermutlich ist an der letzteren These etwas dran, denn erst mit der Umstellung der ZDF-Show zur &bdquo;Verkaufs-Hitparade&ldquo; fand sich Peter Alexander am 6. M&auml;rz 1978 in Berlin erstmals ein.<\/p>\n<p>Kurz darauf packte Peter Alexander ein n&auml;chstes Alltags-Thema an. Am 22. April 1978 stellte er in der gro&szlig;en TV-Show &bdquo;Musik ist Trumpf&ldquo; seine von <em>Ralph Siegel<\/em> und <em>Kurt Hertha<\/em> geschriebene Single &bdquo;<strong>Aufsteh&rsquo;n<\/strong>&ldquo; vor. Nachteulen k&ouml;nnen nur zu gut nachempfinden, dass es eben nur im Bett &bdquo;so richtig nett&ldquo; ist. Ein Hit wurde die Platte nicht.<\/p>\n<p>&bdquo;Sommer, Sonne, Super-Hits&ldquo; &ndash; so warb die Ariola Juli 1978 f&uuml;r Peter Alexanders deutsche Version des <em>Smokie<\/em>-Hits &bdquo;Oh Carol&ldquo;. Wer die deutsche Version von &bdquo;<strong>Die Firma<\/strong>&ldquo; getextet hat, ist nicht klar erkennbar. Auf den wenigen Tontr&auml;gern, auf denen der Song ver&ouml;ffentlicht wurde, stehen als Autoren stets &bdquo;<em>Chinn \/ Chapman<\/em>&ldquo; &ndash; das waren die Autoren des <em>Smokie-<\/em>Originals. Ger&uuml;chten zufolge hat Peter h&ouml;chstselbst die deutsche Version getextet &ndash; dies ist aber nicht &bdquo;verb&uuml;rgt&ldquo;. Ein Hit wurde die Single ebenfalls nicht &ndash; ebenso wenig wie die n&auml;chste Single, mit der P. A. wirklich Mut bewiesen hat &ndash; er nahm einen Schlager der <em>Bl&auml;ck F&ouml;&ouml;ss<\/em> in seiner Version auf. Aus seiner LP &bdquo;P. A. Heute&ldquo; koppelte er &bdquo;<strong>Bei uns zu Haus<\/strong>&ldquo; aus (&ouml;sterreichische Version &bdquo;Bei uns daheim&ldquo;). Ein Jahr zuvor haben die F&ouml;&ouml;ss &bdquo;Bei uns daheim&ldquo; herausgebracht, der Titel fand bei Peter offensichtlich gefallen, so dass er selbst einen eigenen Text dazu schrieb &ndash; die Single konnte sich aber leider nicht durchsetzen.<\/p>\n<p>In seiner am 30. November 1978 ausgestrahlten TV-Show &bdquo;Peter Alexander pr&auml;sentiert Spezialit&auml;ten&ldquo; stand erneut Micky Maus im Fokus. Diesmal wurde Mickys 50. Geburtstag gefeiert, dazu wurde sogar eine Single ausgekoppelt, die in der Show vorgestellt wurde: &bdquo;<strong>Happy Birthday, Micky Maus<\/strong>&ldquo;, geschrieben von <em>Ralph Siegel<\/em> und <em>J&ouml;rg von Schenkendorf<\/em>. Man schielte dabei wohl auf das j&uuml;ngere Publikum &ndash; die Rechnung ging aber trotz recht gro&szlig;er Promotion nicht auf, das Lied wurde kein Hit. Legend&auml;r war allerdings Peters Einlage mit <em>Udo J&uuml;rgens<\/em>, der erstmals in einer gro&szlig;en P. A.-Show dabei war.<\/p>\n<p>Das Jahr 1979 startete mit einem TV-beworbenen &bdquo;Best Of&ldquo;-Album: &bdquo;Das goldene Schlageralbum&ldquo;, das vom 26.2. bis 30.3. des Jahres in den gro&szlig;en Sendern ARD, ZDF und RTL (damals Rundfunk) beworben wurde. Die LP und sine neue Single &bdquo;<strong>Und manchmal weinst Du sicher ein paar Tr&auml;nen<\/strong>&ldquo; stellte Peter erneut am 31. M&auml;rz des Jahres in der von <em>Harald Juhnke<\/em> moderierten ZDF-Show &bdquo;Musik ist Trumpf&ldquo; vor. Das von <em>Ralph Siegel<\/em> und <em>G&uuml;nther Behrle<\/em> geschriebene Lied kam an, es schoss in die Charts und qualifizierte sich f&uuml;r die ZDF-Hitparade. Am 11. Juni und 8. Oktober 1979 sang Peter es in <em>Hecks <\/em>Schlagertempel &ndash; ein Ritterschlag f&uuml;r die beliebte Unterhaltungssendung. Der Schlager war 34 Wochen in den &bdquo;Musikmarkt&ldquo;-Charts &ndash; l&auml;nger als jedes andere Alexander-Lied. Es gab damals &uuml;brigens kritische Stimmen, dass nicht die B-Seite der Single mehr &bdquo;gepushed&ldquo; wurde &ndash; &bdquo;Andrea&ldquo; war in der Original-Version von <em>Fabrizio de Andr&eacute;<\/em> in &Ouml;sterreich und der Schweiz ein gro&szlig;er Hitparadenerfolg.<\/p>\n<p>Obwohl die <em>Siegel-<\/em>Titel zwar Aufmerksamkeit in den Hitparaden erzeugten, war es nat&uuml;rlich &nbsp;&bdquo;Peter der Gro&szlig;e&ldquo; als besonders beliebter und herausragender Interpret, der sie zu den Erfolgen f&uuml;hrte, da seine Fangemeinde stetig wuchs und er s&auml;mtliche Unterhaltungsfacetten beherrschte. Der Schlager &bdquo;<strong>Und manchmal weinst Du sicher ein paar Tr&auml;nen<\/strong>&ldquo; war Bestandteil der LP &bdquo;Ein Abend mit Peter Alexander&ldquo;. Befragt zu der Besonderheit dieser Schallplatte, gab der Meister selbst eine interessante Antwort<em>: &bdquo;Vielleicht, dass Gunther Gabriel erstmals einen Titel (&bdquo;Ich lass Dir den Kochtopf, lass Du mir mein Bier&ldquo;) f&uuml;r mich schrieb. Vielleicht, dass es darauf eine Nummer gibt, die bereits zum Hit avanciert ist. N&auml;mlich &sbquo;Und dabei weinst Du sicher ein paar Tr&auml;nen&rsquo;.&ldquo; <\/em>Zum Lied sagte er: &bdquo;<em>Die Vereinsamung der Menschen, um die es in diesem Schlager geht, ist nun mal ein gro&szlig;es Problem. Das Lied d&uuml;rfte die Zuh&ouml;rer an einem ganz bestimmten Nerv getroffen haben.<\/em>&ldquo;<\/p>\n<p>Vom 21. September (L&uuml;beck, offizieller Start war am 23. September in Hamburg) bis 30. November 1979 ging Alexander wieder auf gro&szlig;e Tournee, diesmal begleitet vom Orchester <em>Dieter Reith<\/em> und den <em>Ute-Mann<\/em>-Singers &ndash; sein bisheriger musikalischer Leiter <em>Johannes Fehring<\/em> war damals schon im Theater an der Wien t&auml;tig. In 58 Konzerten, die von 215.000 Menschen gesehen wurden, zeigte er wieder das ganze Spektrum seines K&ouml;nnens, obwohl es im Branchenblatt Musikmarkt auch kritische Stimmen gab <em>(&bdquo;wenig professionell spielende Band&ldquo;, &bdquo;S&uuml;damerika-Einlage wirkte wenig &uuml;berzeugend&ldquo;, &bdquo;kr&auml;ftig unter die G&uuml;rtellinie &ndash; hat er das n&ouml;tig?&ldquo;, &bdquo;sicher war die Hamburger Vorstellung die bisher schw&auml;chste in der Reihe glanzvoller Tourneen&ldquo;). <\/em>Die Zuschauerzahlen und die vielen Konzerte in den gr&ouml;&szlig;ten ausverkauften Hallen sprechen f&uuml;r sich. Kein K&uuml;nstler dieses Fachs f&uuml;llte in damaliger Zeit mehrmals hintereinander die Dortmunder Westfalenhalle oder die Wiener Stadthalle. Peter Alexander war unter der &Auml;gide des Tourneeveranstalters <em>Fritz Rau<\/em> am Zenit seiner Konzert-Karriere angekommen.<\/p>\n<p>Die 1970er Jahre beendete Peter Alexander mit einem weiteren musikalischen Erfolg. Erstmals thematisierte er das Ruhrgebiet und dessen &bdquo;<strong>Schwarzes Gold<\/strong>&ldquo;, wobei er Wert auf die Feststellung legte, dass damit nicht das &Ouml;l, sondern die Kohle gemeint ist. <em>Ralph Siegel<\/em> komponierte den von <em>Dr. Bernd Meinunger<\/em> und <em>Werner Sch&uuml;ler<\/em> getexteten Song. Insbesondere bei seinen Konzerten im Ruhrpott kam der Schlager, der nur sehr knapp an den Top-10 vorbeischrammte (Platz 11), gut an. Letztmals mit einem regul&auml;ren Auftritt stellte er den Titel am 8. Oktober 1979 in der ZDF-Hitparade vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<strong><u>VORSCHAU:<\/u><\/strong> In Teil 8 dieser Serie geht es um den Erfolg der TV-Reihe &bdquo;Wir gratulieren&ldquo;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Vielen Dank an den K&uuml;nstleragenten Thorsten Groneberg, der sein umfangreiches Detailwissen &uuml;ber Peter Alexander in den Artikel hat einflie&szlig;en lassen und uns ein paar Fotos aus seinem Archiv zur Verf&uuml;gung gestellt hat.<\/em><\/p>\n<p>Stephan Imming, 02.06.2016<br \/>http:\/\/www.ariola.de<br \/>http:\/\/www.peter-alexander.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diesmal wird auch tats\u00e4chlich der Titel &#8222;Die kleine Kneipe&#8220; behandelt &#8230;!\u00a0 Nachdem die letzten Singles nicht mehr ganz so gro&szlig;e<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":76103,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76102"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76102"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76102\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/76103"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76102"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=76102"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=76102"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}